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Sackgasse? Aber Gott kennt den Weg! (5)

Auch wenn du keinen Ausweg mehr siehst – Gott kann in einer verfahrenen Situation das Unmögliche möglich machen! In der Bibel finden wir zahlreiche Beispiele, die uns zeigen, wie Gott uns mit Wachstum, Stärke und Hoffnung segnen möchte.

Lass dich davon ermutigen: Auch für dich und deine Situation ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!

Hallo und willkommen zur heutigen Lehre. Ich sage Lehre, weil ich Ihnen etwas weitergeben will, was Ihr Leben verändern kann. Wir haben über zwei Worte gesprochen, die alles ändern können: in unseren Umständen, in unseren Situationen, in uns. Dinge mögen unmöglich scheinen, aber diese beiden Worte verwandeln Unmöglichkeiten in Möglichkeiten.

Haben Sie eine Bibel? Dann nehmen Sie sie zur Hand und setzen sich hin. Wir wollen in Gottes Wort eintauchen und diese beiden Worte erforschen, die alles ändern können.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Unsere heutige Sendung wurde in den Büroräumen der Cottonwood Church aufgenommen. Unser neues Fernsehstudio ist gerade im Bau, aber wir möchten trotzdem weiterhin Predigten über Gottes Wort ausstrahlen, die Ihnen Hoffnung und Glauben schenken.

Und nun kommt Bayless.

Die beiden Worte, die alles ändern können, sind ziemlich simpel und doch unglaublich tiefsinnig. Die Worte sind „Aber Gott“. Wir finden diese beiden Worte immer wieder in der Bibel.

Josef wurde von seiner Familie verraten und in die Sklaverei verkauft. Aber Gott war mit ihm, befreite ihn aus all seinen Schwierigkeiten und schenkte ihm Gunst beim Pharao in Ägypten. Gott wandte bei ihm alles zum Guten. Epaphroditus war todkrank, aber Gott hatte Erbarmen mit ihm.

Letztes Mal haben wir gesehen, wie Petrus erzogen worden war, Nicht-Juden als minderwertig und unrein zu betrachten. Doch er sagte: „Aber Gott hat mir gezeigt, dass ich keinen Menschen unrein nennen soll.“

Wir haben noch viele andere Beispiele angeschaut. Schauen Sie sich auch gerne die anderen Folgen an. Das ist ein sehr reichhaltiges Bibelstudium.

Jetzt kommen wir zu einer weiteren „Aber Gott“-Stelle, und zwar in 1. Korinther, Kapitel 2. Das ist so gut. In 1. Korinther 2,9 lesen wir:

… sondern wie geschrieben steht:

»Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat
und in keines Menschen Herz gekommen ist,
was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.«

Man könnte an dieser Stelle aufhören und sagen – wie einige Leute: „Ja, man weiß nie, was Gott tut. Die Wege des Herrn sind eben unergründlich.“ Leute sagen: „Tja, man kann nie wissen, was Gott tun wird.“ Hören Sie. Mir ist bewusst, dass das Universum Gott nicht fassen kann. Er hat das Universum mit seinen Worten geschaffen. Er ist so erstaunlich. Und wenn wir versuchen, Gott zu verstehen, ist es so, als würde der Ton versuchen, den Töpfer zu verstehen. Aber Gott hat uns nicht ohne Verständnis gelassen.

Also, in Vers 9 heißt es: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ Doch Vers 10 beginnt wieder mit einem „Aber Gott“. Da steht:

Uns aber hat Gott es offenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.

Vers 12:

Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die ⟨Dinge⟩ kennen, die uns von Gott geschenkt sind.

Es ist zwar in keines Menschen Herz gekommen. Kein Auge hat gesehen, kein Ohr hat die Dinge gehört, die Gott bereitet hat. „Aber Gott.“ „Aber Gott.“ Aber Gott hat es uns durch seinen Geist offenbart.

Jesus sagte: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird er euch in alle Wahrheit führen und euch von dem erzählen, was kommt.“

Indem wir beten und uns auf Gott ausrichten, zeigt er uns Dinge und führt uns in das hinein, was er für uns vorbereitet hat. Er führt uns zu unserem Anteil in seiner großen Mission, zu unserem passenden Platz in seinen großen Plänen.

Und ich glaube ehrlich, dass das vielleicht eine bessere Frage ist. Nicht: „Herr, was ist meine Bestimmung? Was soll ich tun? Was ist mein Zweck?“ Eine weisere Frage ist vielleicht: „Herr, was ist DEIN Zweck? Was hast du in der Welt vor? Was ist dir wichtig? Was tust du?“ Und dann: „Wie passe ich in das hinein, was du tust? Wie passen die Gaben in meinem Leben und die Gnade, die du mir gegeben hast, in deinen großen Gesamtplan?" Der Heilige Geist wird es uns zeigen. Er leitet uns und gibt uns auch in schwierigen Zeiten Richtungsweisung.

Ich erinnere mich, wie ich vor Jahren mit einer extrem schwierigen und heiklen Situation zu tun hatte. Es war eine äußerst brisante Lage. Es hatte mit einigen persönlichen Dingen und der Kirche zu tun. Ich kann hier nicht alle Details preisgeben, aber es hatte großes Explosionspotenzial und hätte ein riesiges Chaos verursachen können. Also suchte ich jeden Abend Gott auf. Ich ging in unseren Garten und betete dort allein – eine Dreiviertelstunde, eine Stunde. Jeden Abend. Abend um Abend. Ich bat Gott um Weisheit. Ich betete: „Heiliger Geist, zeig mir, was ich tun soll. Heiliger Geist, leite mich.“

Und dann – vielleicht am vierten oder fünften Abend im Garten – sah ich mit einem Mal, was zu tun war. Mit einem Mal sah ich glasklar, was passieren würde. Ich erinnere mich, wie ich daraufhin jemanden aus dem Pastorenteam ansprach und sagte: „Ich habe eine Lösung. Wir müssen uns mit diesen Leuten treffen. Gott hat mir Folgendes gezeigt. Es wird genau so-und-so laufen.“ Er schaute mich an und zog eine Augenbraue hoch: „Bist du dir sicher?“ Ich sagte: „Ja! Das müssen wir tun!“

Also trafen wir uns mit den betreffenden Leuten in dieser hochbrisanten Situation. Bei dem Treffen gab ich meinen Impuls von Gott weiter. Und genau das, was Gott mir vorausgesagt und was ich dem anderen Pastor erzählt hatte – „Das-und-das wird geschehen“ –, kam dann Wort für Wort aus dem Mund der anderen Person. Das führte zu einer Aussöhnung und das Problem war gelöst. Hören Sie: Der Heilige Geist kann das auch für Sie tun.

Vielleicht tappen Sie im Dunkeln, was Ihre Zukunft oder Ihre Rolle in Gottes Plan betrifft. Oder vielleicht wissen Sie einfach nicht, was Sie in Ihrer gegenwärtigen Situation tun sollen. Das ist kein Grund zur Panik. Es könnte so sein, wären da nicht die beiden Worte: „Aber Gott.“

Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Aber Gott hat es uns durch seinen Geist offenbart.

Und Gott hat uns nicht den Geist der Welt gegeben, sondern den Heiligen Geist, damit wir die Dinge erkennen können, die Gott uns geschenkt hat. Das christliche Leben soll kein Tappen im Dunkeln sein. Es soll nicht mit Augenbinden geführt werden. Liebe Freunde, der Heilige Geist ist gekommen, um uns zu lehren. Jesus sagte: „Er wird zu euch sprechen.“ Es ist nicht normal, nicht von Gott zu hören. Der Heilige Geist offenbart uns Dinge. Der Heilige Geist spricht zu uns. Der Heilige Geist „gibt Zeugnis unserem Geist“. Er gibt uns innere Impulse.

In Kolosser 3,15 steht: „Lasst den Frieden Gottes wie ein Schiedsrichter in eurem Herzen fungieren.“ In einer englischen Bibelübersetzung – der Amplified-Bibel – wird die volle Bedeutung der griechischen Worte hervorgehoben. Sie besagt: „Lasst den Frieden Gottes in eurem Herzen beständig als Schiedsrichter fungieren, der alle Fragen, die euch kommen, endgültig klärt.“ Mir gefällt das Wort „alle“ in diesem Vers.

Und wissen Sie was? Der Heilige Geist ist derjenige, der uns Gottes Frieden bringt. Als Jesus in Johannes 14 bis 16 über den kommenden Heiligen Geist sprach, sagte er in Verbindung damit: „Ich gebe euch meinen Frieden.“ Liebe Freunde, dieser Frieden kommt vom Heiligen Geist. Es ist ein innerer Friede.

Kolosser 3,15 bedeutet, dass ich beten und Gott suchen und auf ihn warten kann: „Herr, was soll ich in dieser Situation tun? Welchen Weg soll ich einschlagen? Soll ich Ja oder Nein sagen? Wie soll ich vorgehen? Soll ich mich zurückhalten?“ Während ich so bete, kann ich innerlich horchen. Und der Friede Gottes, der vom Heiligen Geist kommt, fungiert dann als Schiedsrichter. Ein Schiedsrichter sagt: „Der Ball ist aus. Der ist drin. Mach weiter.“ Während ich bete und innerlich horche, während ich aufrichtig Zeit mit Gott verbringe, höre ich auf die Stimme des Schiedsrichters.

Kommt innerer Friede bei einer bestimmten Richtung, zeigt mir das eine Entscheidung des Schiedsrichters. „Lasst den Frieden Gottes in eurem Herzen beständig als Schiedsrichter fungieren, der alle Fragen, die euch kommen, endgültig klärt.“

Während der Entscheidungsfindung bei einer bestimmten Sache mag mir jemand sagen: „Na ja, man weiß nie, was Gott vorhat. Du musst einfach eine Entscheidung treffen.“ Nein, ich muss beten, dann leitet Gott mich durch seinen Geist. Es kann vorkommen, dass ich bete und bei einer Sache innerlich keinen Frieden verspüre. Obwohl äußerlich die Sache verheißungsvoll aussieht, bin ich innerlich beunruhigt.

Kennen Sie die Geschichte, wo der Apostel Paulus als Gefangener den Seeleuten sagte, als sie nach Rom segeln wollten: „Männer, ich sehe, dass wir in Schwierigkeiten geraten werden, wenn wir jetzt aufbrechen. Uns drohen Schiffbruch und Gefahr für Leib und Leben.“ Doch der Offizier, der für die Gefangenen verantwortlich war, hörte mehr auf den Steuermann und den Schiffseigner als auf Paulus, und die Mehrheit der Besatzung wollte aufbrechen, da es gerade einen günstigen Wind gab.

Die Experten, der Schiffseigner, der Steuermann, die Mehrheit der Besatzung und die Umstände waren sich also alle einig. Als sich dann ein leichter Südwind erhob, dachten die Seeleute, ihr Vorhaben würde bestimmt gelingen. Alles wies darauf hin, dass sie aufbrechen sollten. Malen Sie sich das einmal aus. Die Mehrheit sagt: „Los!“ Die Experten sagen: „Los!“ Alle Umstände sagen: „Ja, nur los! Die Tür hat sich aufgetan.“ Aber etwas in Paulus‘ Innern sagte: „Nein, ich sehe Schwierigkeiten voraus. Ich habe einen Impuls dagegen.“ Das ist der innere Schiedsrichter, der Heilige Geist, der eine Entscheidung kundtut.

Die Seeleute brachen trotzdem auf. Der Hauptmann hörte nicht auf Paulus, und sie gerieten in einen schrecklichen Sturm, der tagelang tobte. Er verdunkelte Sonne und Sterne, bis schließlich alle Hoffnungen auf Rettung verflogen waren. Wir kennen natürlich den Ausgang der Geschichte. Paulus betete. Ein Engel erschien ihm. Sie erlitten Schiffbruch vor einer Insel, und durch Gottes Erbarmen wurden Paulus und alle Reisenden gerettet.

Aber um auf meinen Punkt zurückzukommen: Einige Menschen wollen bei dem Vers aufhören: „Kein Auge hat gesehen, kein Ohr hat gehört, in kein Herz ist gekommen, was Gott bereitet hat.“ Man könne unmöglich wissen, was Gott tun wird. Lesen Sie weiter. „Aber Gott.“ Aber Gott hat uns diese Dinge durch seinen Geist offenbart. Liebe Freunde, er will zu Ihnen sprechen. Tappen Sie im Dunkeln? Dann verbringen Sie Zeit mit Gott.

Jetzt kommen wir zu einer weiteren Stelle, 1. Korinther 3,3 bis 7. Ich liebe diese Verse. Da steht:

… denn ihr seid noch fleischlich. Denn wenn Eifersucht und Zank unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und lebt nach Menschenweise? Denn wenn der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere aber: Ich zu Apollos –, ist das nicht nach Menschenweise geredet? Was ist nun Apollos? Was ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr gläubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden gegeben hat: Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben.

(Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben.)

So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.

(Gott ist es, der das Wachstum gibt.)

Der Punkt ist: Richten Sie Ihre Augen nicht auf einen Mann oder eine Frau Gottes. Ich mag predigen, jemand anders mag beten, aber Gott allein kann Gelingen schenken. „Wenn der HERR nicht das Haus baut, ist die Arbeit der Bauleute vergeblich. Wenn der HERR die Stadt nicht beschützt, ist es vergeblich, sie mit Wachen zu umgeben.“ Ja, Gott gebraucht Menschen, um seine Ziele zu verwirklichen. Aber es ist nicht weise, dem Gefäß Gottes zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Sobald ein Gefäß sich zu sehr in dem Lob badet, sollte man es vielleicht eine Zeitlang wieder beiseitestellen.

Das ist mit einigen geschehen. Einige haben angefangen, ihrer eigenen guten Presse zu glauben und sich für einen Großen zu halten. Dann nahm Gott sie beiseite und sagte: „Dieses Gefäß muss eine Zeitlang wieder in die Abstellkammer. Es muss einige Lektionen in Sachen Demut und Abhängigkeit lernen.“

In Vers 7 steht dann: „So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.“ Wir sind nichts, Gott ist alles. Und wenn ich sage: „Wir sind nichts“, ist mir bewusst, dass wir in Gottes Augen unschätzbar wertvoll sind. Er hat seinen eigenen Sohn gegeben, um uns zu erlösen. Aber wir müssen die Lorbeeren schon dem geben, dem sie gebühren.

Ich erinnere mich an die Geschichte eines reichen Landbesitzers in Texas. Er brachte seinen Pastor zu seinem Anwesen, das aus Tausenden Morgen Land bestand. Er führt ihn oben aufs Dach. Er hatte viele eindrucksvolle Möbel und eine große Dachterrasse, und er lebte in einem nahezu zweitausend Quadratmeter großem Haus. Er sagte: „Pastor, schauen Sie dort. Sehen den Wald dort? All diese Bäume dort gehören mir. Ich fälle sie und verkaufe sie in meinem Holzunternehmen.“ Er sagte: „Sehen Sie das ganze Vieh auf den Hügeln dort drüben? Ich habe ein Rindfleischunternehmen. Das ist alles mein Vieh.“ Er sagte: „Sehen Sie das zweitausend Quadratmeter große Haus unter mir? Im ganzen Staat gibt es nichts dergleichen. Ich besitze dieses Haus. Ist alles abbezahlt.“ Er erzählte immer weiter und wies in alle möglichen Richtungen: „Dort drüben habe ich Fabriken …“ Schließlich schaute der Pastor ihn an und sagte: „Wissen Sie was? Sie haben in jede Richtung gezeigt – außer einer.“ – „Ja?“ – „In Gottes Richtung.“

Mag sein, dass Sie hart gearbeitet haben. Aber wer hat ihnen den Verstand gegeben? Wer hat Ihnen Ihren Atem gegeben? Wer hat Ihnen Ihre körperliche Kraft gegeben, mit der Sie arbeiten? Wer ist wirklich derjenige, der Ihnen Möglichkeiten gegeben hat? Ehre, wem Ehre gebührt.

Liebe Freunde, es gibt für jeden von uns ein „Aber Gott“. Die Ehre und Anerkennung gebührt ihm – und ihm allein.

Gut. Wir haben noch etwas Zeit. Wir wollen uns noch mindestens ein weiteres „Aber Gott“ anschauen, vielleicht zwei. Haben Sie Raum dafür? Denken Sie an das, was wir schon hatten, aber es gibt noch eins. 1. Korinther 10,13. Ich liebe diesen Vers. Dort ist von „Versuchung“ die Rede. Das griechische Wort bedeutet auch Prüfung oder Schwierigkeit.

Bisher hat euch nur menschliche Versuchung (Prüfung oder Schwierigkeit) getroffen.

(Wir alle machen Schwierigkeiten durch. „Aber Gott.“ „Aber Gott.“)

„Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.“

In einer Übersetzung steht: „… dass ihr erfolgreich hindurchkommen könnt.“

Sie machen keine Schwierigkeiten durch, die nicht auch andere Menschen durchmachen. Alle Menschen erleben Schwierigkeiten. Aber Gott ist treu. Gott sei Dank ist er treu! Wenn Sie in Engpässe geraten, schafft er einen Ausweg. Was immer Sie gerade durchmachen, machen Sie sich bewusst, dass es einen Ausweg gibt. Es gibt einen Weg, da erfolgreich hindurchzukommen.

Vor Ewigkeiten schaute Gott durch die Korridore der Zeit hinab und saß im Ratssaal des Himmels, um über Sie zu sprechen. Er besprach Ihr jetziges Dilemma. Er besprach Ihre jetzigen Probleme. Er sagte: „Der-und-der wird vor diesem Problem stehen. Wir wollen einen Ausweg für ihn schaffen, eine Erfolgsmöglichkeit.“ Lieber Freund, bei dem Problem, vor dem Sie momentan stehen, gibt es einen Ausweg. Suchen Sie und vertrauen Sie Gott, dann wird er Ihnen zeigen, was zu tun ist. Ich sage Ihnen: Das wird er. „Aber Gott ist treu.“ „Aber Gott schafft einen Ausweg.“

Liebe Freunde, es gibt immer einen Ausweg für Sie. Ein Ausweg existiert. Sie müssen nur Gott suchen. „Aber Gott ist treu.“ Ich liebe diesen Vers. Manchmal sitzen Sie in der Klemme und sehen keinen Ausweg. Aber liebe Freunde, es gibt einen.

Mir verbleibt noch etwas Zeit für ein letztes „Aber Gott“. Das ist in Römer 5 zu finden. Hören Sie genau hin. In den Versen 6 bis 9 steht:

Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. (Aber Gott …) Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Um wie viel mehr werden wir nun durch ihn gerettet werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind.

„Aber Gott.“ Als wir noch Sünder waren, als wir noch Gottes Feinde waren, sandte Gott seinen Sohn, um am Kreuz für uns zu sterben, als Opfer für unsere Sünden. Einige Menschen würden für jemanden sterben, den sie für gut halten. Beispielsweise würde ich nicht zögern, für meine eigenen Kinder zu sterben, und Sie wahrscheinlich auch nicht. Wahrscheinlich gibt es Menschen, für die Sie zu sterben bereit wären. Aber Jesus ist gekommen und ist für seine Feinde gestorben.

Jesus ist für Menschen gestorben, die Gott hassten; die sich in Rebellion gegen ihn befanden. Und wir alle waren in ihren Reihen, liebe Freunde. Gott bewies uns seine Liebe, indem Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. Was für einem erstaunlichen Gott wir doch dienen! Gottes Sohn starb für Sie im vollen Bewusstsein, dass Sie ihn ablehnen könnten. Seine Liebe ist so groß, so breit, so hoch, so tief. Sie streckt sich nach Ihnen aus. Er hat alles hingegeben, um Sie zu erlösen, wohlwissend, dass Sie Nein sagen könnten.

Der freie Wille ist eine erstaunliche Sache. Einige Leute fragen: „Nun, warum rettet Gott nicht alle?“ Aber ohne freien Willen keine wahre Liebe. Gäbe es keinen freien Willen, würden wir alle einfach gerettet und zu ihm kommen, dann wären wir bloße Roboter. „Herr, ich liebe dich. Herr, ich liebe dich …“ Nein. Der freie Wille ist eine gefährliche Sache, aber ohne ihn gäbe es so etwas wie Liebe nicht. Ohne den freien Willen gäbe es keine wahre Gemeinschaft, keine wahre Freundschaft, keine wahre Verbundenheit.

Gott wollte eine Familie haben, und dafür war er bereit, ein unvorstellbar großes Risiko einzugehen. Er schuf uns in seinem Bild und gab uns einen freien Willen. Und wir haben mutwillig gesündigt. Aber Gott hat einen Weg für uns zurück in seine Familie geschaffen, und zwar indem wir Ja zu seinem Sohn Jesus Christus sagen, der als unser Herr und Retter von den Toten auferstanden ist. Rufen Sie den Namen Jesus heute an. Gott wird Sie nicht abweisen. Aber er wird Sie auch nicht zwingen. Wenn Sie wollen, können Sie die Ewigkeit ohne ihn verbringen.

In dem Moment, wenn Sie Ihren physischen Körper verlassen, wenn Ihre Lungen den letzten Atem ausstoßen, ist Ihr freier Wille vorbei. Dann werden Sie Ihren freien Willen nicht mehr ausüben können, sondern werden an einem von zwei Orten sein. Entweder kommen Sie in die Hölle oder den Himmel. Gott holt keine Menschen in den Himmel, die ihn nicht wollen, die ihn abgelehnt haben und ihren eigenen Weg gehen wollen.

Können Sie sich vorstellen, welches Chaos das anrichten würde? Also hat Gott einen anderen Ort für sie: die Hölle. Gott hat die Hölle zwar nicht ursprünglich für Menschen, sondern für den Teufel und seine Dämonen geschaffen. Aber das sind die einzigen beiden Wahlmöglichkeiten.

Es gibt einen Gott, der Sie liebt, der Sie geschaffen hat und eine aussichtsvolle Zukunft für Sie hat. Das ist sein Plan für Sie. In der Bibel steht: Gott möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle bereitwillig zu ihm umkehren. Dazu haben Sie jetzt die Gelegenheit.

Natürlich müssen Sie nicht. Es zwingt Sie keiner. Aber wissen Sie was? Wer die Wahrheit kennt, aber sie ablehnt oder eine Entscheidung aufschiebt: „Ach, das überlege ich mir später noch“, bei dem geschieht etwas im Herzen. Sein Herz verhärtet sich und es wird unempfänglich für das Werben und Ausstrecken Gottes. Also: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ Das steht in der Bibel.

Hören Sie. Vielleicht bin ich ein bisschen dreist. Aber bestimmt hören mir einige jetzt zu, denen Gott jetzt seine helfende Hand anbietet. Es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade zuhören. Es gibt ein „Aber Gott“ für Sie. Sie befinden sich auf einer schiefen Ebene Richtung Ewigkeit ohne Gott. Aber Gott hat Ihnen heute in seiner großen Liebe Bayless Conley geschickt, nicht weil ich etwas Besonders bin. Nein: „Weder der ist etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.“ Er ist alles. Und er streckt sich jetzt gerade nach Ihnen aus. Er gebraucht ein schlichtes Gefäß dafür, aber er streckt sich nach Ihnen aus.

Laden Sie heute Jesus in Ihr Leben ein. Dann werden sich Dinge ändern, liebe Freunde. Gott liebt Sie, er kennt Ihren Namen. Er ist nicht gegen Sie, sondern hat eine glänzende, wunderbare Zukunft für Sie auf Lager. Rufen Sie heute den Namen des Herrn an. Er wird Sie nicht enttäuschen.

Nachdem Sie das getan haben, würden wir gerne von Ihnen hören. Kontaktieren Sie uns. Vielleicht können wir Ihnen eine gute Kirche in Ihrer Gegend empfehlen. Eines der guten Dinge am christlichen Leben ist, dass es nicht allein gelebt werden sollte. Es sollte in einer Glaubensgemeinschaft ausgelebt werden, wo andere einen aufrichten können, wenn’s einem schlecht geht, und man andere aufrichten kann, wenn’s ihnen schlecht geht.

Meine Zeit ist vorbei. Ich bete, dass Gott Sie reich segnet und Ihnen Verständnis und Einsicht in die Bibel gibt, und möge er Ihnen wahre Freunde und ein richtig gutes Leben schenken. Im Namen von Jesus.

Liebe Freunde, ich hoffe, dass Sie dieser Lehre etwas abgewonnen haben. Damit haben wir eine ganze Serie mit dem Titel „Sackgasse –
Aber Gott kennt den Weg“ abgeschlossen. Wir haben viele Personen und Situationen in der Bibel beleuchtet, wo es eine Sackgasse gab. Die Dinge sahen schlimm aus. Doch dann kamen diese erstaunlichen Worte, die alles veränderten: „Aber Gott.“ Oh, sie geben mir so viel Hoffnung!

Und ich möchte Sie ermuntern: Falls Sie noch nicht alle Folgen dieser Serie gesehen haben, besuchen Sie unsere Website oder unseren YouTube-Kanal – oder schauen Sie bei unseren Social-Media-Plattformen rein – und holen Sie diese Folgen nach.

Ich höre mir beim Autofahren fast immer Predigten an. Es gibt bestimmte Pastoren, die ich mir liebend gerne anhöre. Manchmal höre ich mir auch die Bibel als Hörbuch an. Dadurch nähre ich meinen Geist. Auch Sie müssen sich nähren. Nutzen Sie diese Möglichkeiten. Saugen Sie diese Dinge auf, zehren Sie davon und wachsen Sie im Glauben.

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