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Sackgasse? Aber Gott kennt den Weg! (3)

Vielleicht erscheint dir deine Situation hoffnungslos und du siehst keinen Ausweg mehr. Sei getrost: Gott wird dir aus deiner Sackgasse wieder heraushelfen!

Bayless Conley zeigt dir in dieser ermutigenden Predigt, wie du bei Rückschlägen und Problemen neue Hoffnung schöpfen kannst. Ganz gleich, wie verfahren deine Situation auch scheint: Gott ist nichts unmöglich. Er steht den Entmutigten bei und erfüllt sie mit neuer Kraft – und er kann das auch für dich tun!

Hallo Freunde, ich bin froh, dass Sie heute mit dabei sind. Und ich glaube, wenn Sie die nächsten Minuten bei mir bleiben, werden auch Sie froh sein. Wir wollen in der Bibel zwei Worte beleuchten, die alles ändern, zwei Worte, die Ihr Leben verändern können. Zwei Worte, die in zahlreichen Geschichten der Bibel verflochten sind – mehr noch, die den Wendepunkt dargestellt haben, vom Schlechten hin zum Guten. Es wird Ihnen bestimmt gefallen. Nehmen Sie Ihre Bibel, wenn Sie eine haben. Wir wollen uns diese beiden Worte zusammen anschauen.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Unsere heutige Sendung wurde in den Büroräumen der Cottonwood Church aufgenommen. Unser neues Fernsehstudio ist gerade im Bau, aber wir möchten trotzdem weiterhin Predigten über Gottes Wort ausstrahlen, die Ihnen Hoffnung und Glauben schenken.

Und nun kommt Bayless.

Ich hoffe, Sie haben es sich gemütlich gemacht. Schnallen Sie sich an. Uns steht eine wilde Fahrt bevor. Wir wollen uns in einigen Bibelgeschichten zwei Worte anschauen, die man leicht übersehen kann, wenn man nicht auf sie achtet. Und doch können diese Worte alles ändern. Diese beiden Worte sind: „Aber Gott“.

Wir haben uns bereits Josefs Geschichte angeschaut, der von der eigenen Familie verraten und nach Ägypten verkauft wurde. Sein Weg war hart und es sah so aus, als würden seine Träume nie wahr werden. Doch dann lesen wir in Apostelgeschichte 7: „Aber Gott war mit ihm“. „Aber Gott“. Ohne Gott hätte es die positive Wende nie geben können. „Aber Gott“.

Dann kamen wir zu Jakob, der von seinem Schwiegervater betrogen wurde. „Aber Gott“, sagte Jakob, „hat nicht zugelassen, dass er mir Schaden zufügen konnte.“

Obwohl Jakob unfair behandelt worden war, schuf Gott die Wende. Vielleicht haben Sie Ähnliches erlebt. Vielleicht wurden Sie bei der Arbeit unfair behandelt, man hat Lügen über Sie verbreitet, Sie haben eine Beförderung nicht bekommen, die Dinge haben nicht geklappt. Das könnte eine ziemlich düstere Geschichte sein, gäbe es da nicht diese beiden Worte: „Aber Gott.“

Dann haben wir uns einen Mann namens Epaphroditus angeschaut. Paulus schrieb an die Philipper über ihn. Ephaphroditus war todkrank gewesen, aber Gott … Paulus schrieb: „Aber Gott hatte Erbarmen mit ihm und heilte ihn.“

Manchmal können wir in einer Situation sein, in der es gesundheitlich ganz schnell den Bach runtergeht. Liebe Freunde, es mag hoffnungslos aussehen. Selbst medizinisch mag es keine Hilfe geben. Doch es gibt zwei Worte, an die wir denken müssen: „Aber Gott“.

Wenn Sie die letzten Sendungen gesehen haben, haben Sie mein „Schuldbekenntnis“ gehört, dass ich Menschen Hoffnung machen will. Ich möchte Ihnen unbedingt Hoffnung machen. Denn der Glaube verleiht dem Erhofften Substanz.

Die Zusagen und Geschichten in der Bibel sind nicht nur dazu da, dass wir sie bewundern. Sie sind dazu da, dass wir Erkenntnis und Glauben aus ihnen gewinnen. Denn, liebe Freunde, Gott verändert sich nicht. Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe. Und ohne Glauben ist es nicht nur schwierig, Gott zu gefallen, sondern unmöglich. Der Glaube kommt durchs Hören von Gottes Wort. Als ich die Geschichten in Gottes Buch las, erkannte ich: Wenn Gott das für andere tun konnte, kann er es auch für mich tun. Und Gott kann es auch für Sie tun.

Jetzt kommen wir zu einem weiteren „Aber Gott“. Das kann das wichtigste „Aber Gott“ sein, dass Sie je gehört haben. Das ist keine Übertreibung, wenn ich das sage. Ich möchte aus Epheser Kapitel 2 lesen, ab Vers 1. Wir wollen bis Vers 5 lesen. In Epheser 2,1 bis 5 steht:

Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gewandelt seid nach der Art dieser Welt,

(Ja, wie es in der Kultur, die uns umgibt, üblich ist.)

… unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.

Das ist bedeutsam. In 1. Johannes heißt es, dass die ganze Welt vom Bösen beherrscht wird. Paulus sagt hier an die Epheser das Gleiche. Als wir noch nicht errettet waren und zur Welt gehörten, unterlagen wir nicht nur dem Einfluss der weltlichen Kultur, sondern dem Gott dieser Welt – „Gott“ in Anführungszeichen. Die ganze Welt unterliegt dem Einfluss des Bösen, sagt Johannes. Auch wir waren diesem Einfluss ausgesetzt, ob bewusst oder unbewusst.

In Vers 3 schreibt Paulus weiter:

Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

Es hatte mit unserer inneren Natur zu tun, liebe Freunde. Und jetzt kommen die beiden Wörter: „Aber Gott“. Hören Sie das?

Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet –;

Daraus ergibt sich folgendes Bild. Wir sind Teil der unerretteten Welt, die buchstäblich unter dem Einfluss des Teufels steht. Man fragt sich manchmal, wie Leute solch verrückte Sachen sagen und tun können. Sie sind so irrational. Sie ergeben keinen Sinn. Menschen feiern das Böse. Sie nennen Böses gut und Gutes böse. Da fragt man sich: „Wie können Leute solch unmoralische oder böse Dinge feiern und heilige und moralische Dinge unterdrücken?“ Nun, das liegt daran, dass die Welt unter dem Einfluss des Bösen steht.

Einst war unser Lebensstil davon geprägt. Wir standen damals unter dem gleichen Einfluss. Wir waren in unseren Sünden tot. „Aber Gott.“ „Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht“. Als wir unser Vertrauen auf ihn setzten, hat er uns zum Leben erweckt.

Ich hatte einen Freund. Sein Name war Howard. Sie hätten Howard persönlich begegnen müssen, um zu verstehen, wie witzig die folgende Begebenheit war. Howard konnte die irrwitzigsten Dinge sagen, ohne die Miene zu verziehen. Er sagte etwas und bewahrte dann einen völlig neutralen Gesichtsausdruck, wodurch das Gesagte zehnmal so witzig war. So war Howard.

Nach Veranstaltungen gingen wir manchmal alle zusammen zu einem Lokal. So saßen wir einmal in einem Coffee-Shop/Diner und aßen etwas. Soweit ich mich erinnere, wollten wir gerade gehen. Wir hatten die Gepflogenheit, dass jeder zum Trinkgeld beitrug. Die Kellner oder Kellnerinnen freuten sich immer riesig über unseren Besuch, weil sie dann zehnmal so viel Trinkgeld bekamen wie normal. Nebenbei bemerkt: Wenn Sie Christ sind, sollten Sie im Restaurant der größte Trinkgeldgeber sein. Sie sollten Menschen segnen. Zeichnen Sie sich als Christ nicht durch Ihre Knausrigkeit aus, sondern durch Großzügigkeit.

Das aber nur nebenbei bemerkt. Jedenfalls sind wir dort im Restaurant mit dem Essen fertig und Howard hat sich irgendwie mit einem anderen Mann in ein Gespräch verwickelt. Der Mann hat gemerkt, dass wir Christen sind, und er meint, er könnte Howard schocken. „Okay, hier ist ein Haufen Christen. Ich will sie mal schockieren.“ Also erzählt er: „Ja, Mann, ich praktiziere Zauberei! Ich mache Voodoo. Ich bin im Übernatürlichen aktiv. Ich habe ein Buch der Magie.“ Er wollte Howard damit beindrucken und uns unschuldige Christchen damit schockieren. „Du lieber Himmel, er hat Zauberei erwähnt!“ Er erzählt also weiter davon, dass er Voodoo betreibt und Dinge mit Zaubersprüchen belegen kann. Und Howard, ohne die Miene zu verziehen, schaut ihn an und sagt: „Ja, ich war einmal tot.“ Das war so was von witzig.

Der Mann schaute ihn verblüfft an und fragte: „Wie bitte?“ Howard sagte: „Ja, ich war tot. Tot in meinen Sünden, tot gegenüber Gott, tot gegenüber einer Beziehung zu ihm. Aber Jesus ist in mein Leben gekommen und hat alles geändert.“ Er hat diesem Mann Zeugnis gegeben. Es war herrlich.

Das stimmt aber wirklich. Wir sind tot. Wir sind von Gottes Leben abgeschnitten und sind in unseren Sünden tot.

Bevor Adam im Garten Eden sündigte, hatte Gott ihm gesagt: „Alles hier steht dir zu, Adam. Du bist der Herrscher der Erde. Ich übertrage dir die Verantwortung für alles. Es gibt nur eine einzige Sache, auf die du kein Recht hast, nämlich den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Ich bin derjenige, der entscheidet, was gut und böse ist, was Sünde und keine Sünde ist.“ Er sagte: „Solltest du dagegen verstoßen, wirst du sterben.“

Wir kennen die Geschichte. Adam beschloss, dass er wie Gott sein wollte. Also nahm er von dem Baum. Damit sagte er im Grunde: „Gott, ich will nicht unter deiner Herrschaft stehen. Ich kann selbst entscheiden, was richtig und falsch ist. Warum sollst du mir Grenzen setzen und mir vorschreiben können, was verboten ist? Das kann ich selbst entscheiden. Meine Wahrheit mag nicht immer deine Wahrheit sein.“

Das ist das Gleiche, was wir heute in der Welt hören. „Oh, diese Christen mit ihrer Puritaner-Moral! Die sagen, das sei falsch.“ Nein, nein, nein. Gott ist derjenige, der die Grenzen setzt, liebe Freunde. Dasselbe Problem, das von Anfang der Menschheit da war, besteht auch heute noch. Wir wollen nicht innerhalb der Grenzen leben, die Gott zu unserem eigenen Besten gesteckt hat. Gott beschließt, was richtig und falsch, was Sünde und was keine Sünde ist. Doch die Welt will ihre eigenen Torpfosten aufstellen – und sie immer weiter verschieben.

Und Gott sagte Adam: Wenn du je die Entscheidung triffst, nicht mehr unter meiner Herrschaft sein zu wollen, nicht mehr unter meiner Autorität leben zu wollen – an dem Tag wirst du sterben.“ Im Hebräischen steht dort in 1. Mose interessanterweise wörtlich: „Du wirst sterben, sterben.“ Das Wort wird wiederholt. Einige Übersetzungen geben es so wieder: „Du musst des Todes sterben.“ Buchstäblich steht dort: „Adam, du wirst einen doppelten Tod sterben.“

Bekanntermaßen entschied Adam sich, dass er nicht unter Gottes Herrschaft leben wollte. Er wollte nicht mehr unter Gottes Autorität sein. Allerdings starb er an dem Tag nicht. Gott hatte gesagt, dass er an dem Tag sterben würde, aber er lebte noch viele, viele Jahre, bis er schließlich körperlich starb. Doch in Wirklichkeit war er an dem Tag gestorben. Er starb geistlich. Er wurde vom Leben Gottes abgeschnitten. Das ist es, was es heißt, von Gott abgeschnitten zu sein, vom Leben Gottes. Adam starb innerlich. Er war nun von Gott abgeschnitten. Er starb geistlich. Und folglich starb er viele Jahre später auch körperlich.

Der geistliche Tod bedeutet nicht, dass man nicht mehr existiert. Liebe Freunde, wir sind ewige Wesen. Irgendwo werden wir die Ewigkeit verbringen. Und der einzige Weg, um diese Ewigkeit mit Gott zu verbringen, ist die Wiedergeburt: ein neues Leben zu empfangen und wieder mit Gott verbunden zu sein.

In Römer Kapitel 5, Vers 12 sagt die Bibel etwas, was auf uns alle zutrifft. Dort lesen wir, dass die Sünde durch einen einzigen Menschen in die Welt kam, durch Adam.

Die Sünde kam durch einen einzigen Menschen in die Welt – Adam. Als Folge davon kam der Tod, und der Tod ergriff alle, weil alle sündigten.

Adam und Eva sind die Quelle der Menschheit. Durch ihr Vergehen ist der geistliche Tod – die Trennung von Gott – in die Welt gekommen und hat sich auf alle Menschen übertragen. Und das haben wir dann noch durch unsere eigenen Sünden verstärkt.

Als Menschen stellen wir also fest, dass wir von Gott abgeschnitten sind. Deshalb gibt es im menschlichen Herzen eine sehnsüchtige Leere. Menschen fragen sich: „Was stimmt nur nicht mit mir? Ich habe einen wunderbaren Ehepartner. Ich habe Kinder. Ich habe mehr als genug Geld. Ich habe gute Freunde. Aber innerlich fühle ich mich immer noch leer. Etwas fehlt.“

Der eine versucht diese innere Leere mit einer außerehelichen Beziehung zu füllen. Ein anderer versucht es mit Drogen. Ein Dritter denkt: „Ich muss noch mehr Geld bekommen. Ich brauche ein größeres Haus, ein schnelleres Auto.“ Nichts davon füllt die innere Leere.

Wieder andere machen Extremsport. Einige versuchen es sogar mit guten Werken: „Ich will mich engagieren.“ Das ist lobenswert, aber es füllt auch nicht die innere Leere. Das Loch ist nämlich gottgewollt. Wir sind für die Gottesbeziehung bestimmt. Von Natur aus waren wir Gottes Zorn ausgeliefert. Doch als wir in unseren Sünden tot waren, sandte Gott seinen eigenen Sohn Jesus, wegen seiner großen Liebe. Es heißt nicht: „So sehr hat Gott der Welt gezürnt …“, sondern: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern das ewige Leben hat.“

Das griechische Wort für „ewiges Leben“ ist Zoe, das Leben Gottes: wieder mit seinem Leben verbunden zu sein. Wir waren getrennt. Errettet zu werden, wiedergeboren zu werden, heißt, wieder mit Gott verbunden zu sein – sich wieder unter seine Autorität zu begeben und Teil seiner Familie zu werden. Das verändert uns buchstäblich von innen heraus.

In Römer 5,15 heißt es weiter:

Und was für ein Unterschied zwischen der Sünde und Gottes überwältigendem Geschenk der Vergebung. Denn wenn der eine Mensch, Adam, durch seine Sünde vielen den Tod brachte (geistlich von Gott abschnitt), um wie viel größer …

(Oh, ich liebe diese Worte! Auch das sind starke Worte.)

… um wie viel größer ist dann das Geschenk Gottes, seine Vergebung, das der andere Mensch, Jesus Christus, so vielen brachte.

Auf der einen Seite haben wir also Adam und auf der anderen Jesus. Wussten Sie, dass Jesus der „letzte Adam“ genannt wird? Er ist gekommen, um das, was Adam angestellt hat, wettzumachen. In 1. Korinther 15,22 steht:

Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.

In Adam sterben alle. In Christus werden alle lebendig.

Heute ist jede Person, die mir zuschaut, jede Person in Ihrem Umfeld, jede Person in Ihrer Familie und Ihrem Bekanntenkreis entweder in Christus oder in Adam. Wir sind in Adam kraft unseres Menschseins. Wir sind von Gott getrennt, abgeschnitten. Wir sind in Christus durch eine Entscheidung: Wir setzen unser Vertrauen darauf, dass er am Kreuz für unsere Sünden gestorben und für unseren Freispruch auferstanden ist. Wenn ich Jesus als Herrn anerkenne, begebe ich mich damit wieder unter Gottes Autorität. Ich werde mit ihm wieder verbunden, vereint.

Hier ist die Wahrheit: Jesus macht nicht bloß schlechte Menschen besser. Er macht tote Menschen lebendig. Ja! Wir waren verloren, ohne Hoffnung, tot gegenüber Gott, tot in unseren Sünden. „Aber Gott.“ Liebe Freunde, falls Sie Ihr Herz noch nie gegenüber Jesus geöffnet haben, sollten Sie das heute tun. Bekennen Sie Jesus als Ihren Herrn. Denn Sie werden keine Erfüllung in einem neuen Freund oder einer neuen Freundin finden, oder einer neuen Droge, oder im Extremsport, oder in mehr materiellen Gütern. Allein die Gottesbeziehung kann die innere Leere füllen. Und das geht nur, indem Sie Ihr Vertrauen auf seinen Sohn setzen, Jesus Christus.

Jetzt komme ich zu einem weiteren „Aber Gott“. Damit möchte ich die Minuten verbringen, die uns noch verbleiben. Noch mal zurück zu 1. Mose – 48,21. Dort steht:

Dann sagte Jakob zu Josef: »Ich liege im Sterben, aber Gott wird mit euch sein und euch wieder nach Kanaan, in das Land eurer Vorfahren, bringen.

„Aber Gott“, sagte Jakob. „Ich muss bald sterben. Aber Gott wird mit euch sein.“ Gott war mit Jakob, aber er würde auch mit Josef sein.

Liebe Freunde. Falls sich die Wiederkunft von Jesus noch verzögert, werden all unsere Glaubensväter sterben und in die Herrlichkeit eingehen. Aber wissen Sie was? Gott stirbt nicht mit ihnen. Genauso wie er mit ihnen war, wird er mit uns sein.

Ich habe mehrere Glaubensväter und -mütter. Es gibt bestimmte Personen, mit denen ich die Welt bereist habe, denen ich zugehört und die mich sehr gesegnet haben. Ein Großteil meiner Dienstausrichtung und der Dinge, die ich über den Glauben gelernt habe, kommt vom Vorbild dieser Personen, teilweise in kritischen Situationen. Aber wissen Sie was? Sie sind inzwischen von der Bühne abgetreten.

In den letzten Jahren habe ich noch weitere Glaubensfreunde verloren, Personen, die man als „Generäle“ des Glaubens bezeichnen kann. Das waren Weltveränderer. Ich spreche ihre Namen mit großer Achtung aus. Aber sie sind nicht mehr da. Sie sind weg, aber Gott ist immer noch mit mir. Ich habe mein eigenes Rennen zu laufen. Ich habe mein eigenes Abenteuer mit Jesus zu bestreiten. Jakob sagte: „Sohn, ich sterbe. Aber Gott.“

Vielleicht gibt es jemanden, zu dem Sie aufgeblickt hatten, ein großes Glaubensvorbild. Doch dann ist diese Person zu Fall gekommen und das hat Sie stark erschüttert. Es hat Sie vielleicht aus den Gleisen geworfen. Aber wissen Sie was? Gott ist immer noch da. Halten Sie Ihre Augen auf Jesus gerichtet, denn wir alle tragen diesen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Vielleicht ist ein anderes Glaubensvorbild inzwischen im Himmel. Diese Person hatte keinen Skandal. Aber leider ist sie auch nicht mehr da. Sie sehnen sich danach, ihre Lehren und ihren Dienst wieder in natura erleben zu können. Doch sie ist weg. Aber wissen Sie was? Gott ist nicht weg. Die Wahrheit ist: Wenn Jesus noch auf sich warten lässt, werde auch ich irgendwann nicht mehr hier sein.

Ich halte mich zwar selbst nicht für alt. Ich meinem Herzen bin ich immer noch so um die 28, und ich bin immer noch sehr aktiv und gesund. Und dafür danke ich Gott jeden Tag. Kürzlich wurde ich 67. Einige halten das für uralt. Andere meinen: „Ach, du bist doch noch ein junger Spross!“ Wo immer auf dieser Skala Sie sich befinden – ich rechne zwar jeder Zeit mit der Wiederkunft von Jesus, aber sollte sie sich noch verzögern, werde auch ich früher oder später von der Bühne abtreten. Und hoffentlich wird man mich vermissen. Aber wenn ich gehe, geht Gott nicht. Er wird hier sein, bei den Menschen, die ich für Jesus gewonnen habe oder die Gott vielleicht durch mich beeinflusst hat. Gott bleibt hier.

1. Samuel 15 und 16 berichtet von Saul, dem ersten König Israels. Gott selbst hatte ihn auserwählt, aber Saul kam zu Fall, und in der Bibel steht, dass Samuel um Saul trauerte. Doch dann sprach Gott zu Samuel: „Wie lange willst du noch um Saul trauern? Ich habe mich von ihm als König über Israel abgewandt. Jetzt füll dein Horn mit Öl und mach dich auf den Weg. Such in Bethlehem einen Mann namens Isai auf, denn ich habe mir unter seinen Söhnen einen als König ausgewählt.“ Der Heilige Geist wird andere salben. Gott tut immer noch sein Werk.

Selbst wenn jemand, der von Gott berufen und begabt war, Mist gebaut hat und damit seinen Dienst und sein Leben ruiniert hat – „füll dein Horn und geh. Wie lange willst du noch trauern?“ fragte Gott Samuel. Liebe Freunde, das Leben geht weiter. Die Arbeit für Gott geht weiter. Die Ziele und Pläne Gottes schreiten voran. Gott hat andere, die er salben wird. Gott hat Pläne, die sich in dieser Welt immer noch entfalten.

In Josua 1,2 sagte der Herr zu Josua:

Mein Knecht Mose ist gestorben. So mache dich nun auf …

Vielleicht ist jemand, zu dem Sie aufgeschaut haben, gerade von der Bühne abgegangen. Ich habe ein Wort von Gott für Sie, liebe Freunde: Machen Sie sich auf! Wenn derjenige weg ist, ist er weg. Es ist Zeit, dass Sie sich aufmachen. Vielleicht ist Ihr Ehepartner verstorben. Machen Sie sich auf. Gott ist noch nicht fertig mit Ihnen.

In Vers 5 fährt Gott fort und versichert Josua:

Wie ich mit Mose gewesen bin, werde ich mit dir sein …

Jemand mag von der Bühne abgetreten sein. Aber Gott. Aber Gott ist mit uns. Aber Gott ist mit Ihnen.

Liebe Freunde, es gibt immer noch Berge für Gott einzunehmen. Es gibt immer noch Heldentaten für Jesus zu tun. Gott ist mit Ihnen und mir noch nicht fertig. Seine Pläne laufen weiter.

Und hören Sie. Wenn Sie mir jetzt gerade zuschauen, habe ich eine Frage, und zwar: Warum? Warum hören Sie mir jetzt gerade zu? Es gibt vieles, was Sie stattdessen tun könnten. Sie könnten gerade etwas Spaßiges tun. Warum schauen Sie mir gerade zu? Ich glaube, dass Gott das so gewollt hat. Ich glaube, dass Gott Ihnen sagt: „Machen Sie sich auf.“ Es gibt ein „Aber Gott“ in Ihrem Leben. Es mag so aussehen, als wären die Dinge vorbei. Sie mögen eine schwere Vergangenheit gehabt haben. „Aber Gott.“ Gott will Ihre Aufmerksamkeit haben.

Vielleicht denken Sie: „Ich habe so viele Fehler gemacht. Niemand respektiert mich. Zu Recht. Ich habe keinen Respekt verdient.“ Das mag sein. Aber Gott ist mit Ihnen noch nicht fertig, liebe Freunde. Sie müssen sich nur vor ihm demütigen und sagen: „Herr, hier sind die zerbrochenen Stücke meines Lebens. Wenn du damit etwas anfangen kannst – ich lege sie in deine Hände.“ Sie werden feststellen: Gott macht immer noch etwas aus nichts. Er ist der Schöpfergott. Sterne entspringen seinem Wort. Ihre Situation überfordert ihn nicht. Ihre Geschichte ist noch nicht vorbei. Das letzte Kapitel Ihres Lebensbuches ist noch nicht geschrieben. Fassen Sie Mut.

Falls Sie Ihr Leben aus irgendeinem Grund noch nie bewusst Jesus anvertraut haben – selbst Menschen, die sich mit der Kirche schwertun, haben gewöhnlich kein Problem mit Jesus. Fangen Sie mit ihm an. Vielleicht sind Sie von der Kirche verletzt worden oder Sie haben Heuchelei in der Kirche erlebt. Was immer der Grund ist – fangen Sie mit Jesus an. Rufen Sie ihn an. In der Bibel steht, dass der Herr seine Reichtümer allen schenkt, die ihn darum bitten. Und: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ Sein Name ist Jesus. Rufen Sie ihn heute an.

Und ich habe noch eine Bitte an Sie: Schreiben Sie uns doch oder schicken Sie uns eine E-Mai. Lassen Sie uns wissen, ob wir Ihnen in irgendeiner Weise ein Segen gewesen sind. Wir würden gerne von Ihnen hören.

Und bis zum nächsten Mal bete ich, dass Sie mit Gottes Reichtümern beschenkt werden. Jederzeit.

Ich bin so froh, dass Sie heute mit dabei waren. Und wir sind noch lange nicht fertig! Es gibt noch viel mehr „Aber Gott“! Seien Sie also auch nächstes Mal wieder dabei.

Und falls Sie noch keine Bibel haben, besorgen Sie sich eine. Wir wollen sie zusammen studieren.

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