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Neue Kraft tanken in schweren Zeiten (3)

Machst du gerade eine schwere Zeit durch und siehst keinen Ausweg? Dann sei dir bewusst, dass womöglich ein geistlicher Kampf um dich tobt. Aber du kannst durch die Kraft Jesu bestehen und die Krise überwinden – wie das geht, erfährst du in dieser Predigt. Bist du bereit, die Mächte der Dunkelheit zu entwaffnen?

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  • Herzlich willkommen und schön, dass Sie dabei sind! Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie zur Hand, setzen Sie sich und schlagen Sie bitte 1. Korinther 10 auf. Wir schauen uns gleich Vers 13 an. Es wird heute darum gehen, wie wir in schweren Zeiten neue Kraft tanken können. Wir alle haben Prüfungszeiten, wir alle haben Probleme, und Gott hat für uns einen Weg zum Sieg durch diese Prüfungen und Probleme hindurch. Heute werden wir einige besonders wichtige Aspekte betrachten.

     

    1. Korinther 10,13 ist ein Vers, der mir seit vielen Jahren viel bedeutet. Ich habe ihn schon vielen Menschen weitergegeben, weil er eine enorm befreiende und wegweisende Wahrheit enthält. Dort heißt es:

    „Vergesst nicht, dass die Prüfungen“ – [oder auch „Probleme“ oder „Versuchungen“; das griechische Wort kann das alles bedeuten] – „Vergesst nicht, dass die Prüfungen, die ihr erlebt, die gleichen sind, vor denen alle Menschen stehen.“

    (Das ist gut zu wissen, dass auch andere Menschen die gleichen Dinge erleben wie wir. Sie sind nicht allein in Ihrem Leid. Weiter schreibt Paulus:)
    „Doch Gott ist treu.“ – [Das ist so gut zu wissen! In unseren Prüfungen und Problemen ist Gott treu. Worin besteht seine Treue?] – „Er wird die Prüfung [oder Versuchung] nicht so stark werden lassen, dass ihr nicht mehr widerstehen könnt. Wenn ihr auf die Probe gestellt werdet [wenn ihr Probleme habt], wird er euch eine Möglichkeit zeigen, trotzdem standzuhalten.“

    Das sagt uns einige wichtige Dinge. Wir werden Probleme und Prüfungen erleben. Vielleicht besteht Ihre Feuerprobe in einer schweren finanziellen Notlage, in der Sie sich gerade befinden. Vielleicht haben Sie das Gefühl, von Ihrer Ehe ist nur noch ein Aschehaufen übrig. Vielleicht haben Sie schwer an der gesundheitlichen Front zu kämpfen. Vielleicht betreffen die Probleme Ihre Kinder.
    Vielleicht haben Sie berufliche Probleme. Vielleicht geht es Ihnen innerlich nicht gut mit ängstlichen Gedanken und Zweifeln, mit denen Sie ständig kämpfen. Ganz gleich, ob es sich um eine innerliche oder äußerliche Prüfung handelt, die Wahrheit ist: Gott ist treu, der immer einen Ausweg schafft, damit wir die Versuchung, die Prüfung ertragen können. Eine Bibelübersetzung gibt diesen Vers folgendermaßen wieder:

    „Und jede Prüfung ist eine Gelegenheit, Gott mehr zu vertrauen, denn zusammen mit jeder Prüfung hält er für euch einen Ausweg bereit, der euch siegreich daraus hervorgehen lässt.“
    Das ist Gottes Plan für uns. Es gibt diesen Ausweg, und Gott möchte uns als Sieger hindurchbringen. Die Bibel sagt, dass Gott uns „in Christus immer triumphieren lässt“, und dass Gott uns „nie verlassen oder im Stich lassen wird“. Darum können wir mutig sagen: „Der Herr steht zu mir, deshalb fürchte ich mich nicht. Was können mir Menschen anhaben?“ In unseren Schwierigkeiten und Prüfungen müssen wir nach dem Weg Ausschau halten, den Gott für uns bereithält. Wir müssen nach der Vorsorge Ausschau halten, die Gott schon im Voraus für uns getroffen hat und die in den Schwierigkeiten vorhanden ist.
    Vielleicht können Sie es gerade nicht sehen; vielleicht wissen Sie nicht aus noch ein – aber Gott hat schon für Sie vorgesorgt. Er hat für Sie einen Weg, den Sie gehen können. Er hat Sie inmitten Ihrer Probleme nicht verlassen.

    Gehen wir nun weiter mit diesem Gedanken: „Was sollen wir tun?“ Wie können wir das schwierige Gelände bewältigen, auf dem wir uns befinden? Ganz gleich, welcher Art die Probleme sind – körperlich, finanziell, geistlich, psychisch –, wie gehen wir damit um? Welche Gedanken können uns helfen, die Schwierigkeiten zu bewältigen, die uns begegnen?

    Ein Gedanke ist: In Prüfungszeiten ist es wichtig, dass wir immer daran denken, dass Gott nicht unser Feind ist. Wir haben tatsächlich einen Feind, aber das ist nicht Gott. Die Bibel sagt: „Seid nüchtern, seid wachsam, denn euer Feind, der Teufel – nicht Gott! – zieht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ Das heißt, der Teufel kann nicht nach Belieben Beute machen. Er muss jemanden finden, der eine Schwachstelle hat. Er muss jemanden finden, der Gott nicht gehorsam ist. Er sucht nach Beute.
    Sagen Sie einfach: „Hör mal, Teufel, ich bin keine Beute für dich. Such woanders weiter.“ Der Teufel ist unser Feind, nicht Gott. Und auch Menschen sind nicht unsere Feinde. Jesus sagt in Johannes 10,10 – und für mich ist das eine klare Abgrenzung:

    „Ein Dieb will rauben, morden und zerstören.“

    Im Gegensatz dazu sagt Jesus:

    „Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.“

    Im Griechischen steht da ein Wort, das „überreichlich“ bedeutet. Jesus kam, um uns Leben zu geben, und zwar mehr als reichlich. Der Teufel kommt nur um zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Wenn etwas stiehlt, tötet und zerstört, ist es nicht von Gott, sondern das Werk des Feindes. Wenn es Leben bringt, dann ist es das Werk Jesu.

    Das erinnert mich an ein Erlebnis, das ich als junger Christ hatte, nicht lange, nachdem ich zum Glauben gekommen war. Ich saß in einem Supermarkt, in dem es auch ein kleines Café gab, wo man Donuts und Kaffee bekommen konnte. Dort saß ich also und las in der Bibel.
    Da kam eine Frau mit ihrem Mann herein. Der Mann war völlig ausgezehrt; er konnte kaum laufen und sie hielt ihn am Arm. Er sah aus, als würde er gleich umfallen. Sie setzten sich auf eine der Bänke; es gab eine Art Picknickbänke dort. Sie setzten sich auf eine Bank in meiner Nähe und ich kam mit ihnen ins Gespräch. Eigentlich wollte ich ihnen vom Evangelium erzählen. Ich verwickelte den Mann in ein Gespräch und dachte: „Ich werde ihm von Jesus erzählen.“ (Wenn damals jemand lang genug stillstand, erzählte ich ihm von Jesus!) Und es stellte sich gleich am Anfang heraus, dass beide Christen waren. Dann erzählte sie lang und breit, dass ihr Mann schon sieben Herzinfarkte hatte.
    Er sah buchstäblich so aus, als würde er noch dort auf der Bank sterben. Ganz unschuldig fragte ich: „Ist es okay, wenn wir für Ihren Mann beten?“ Doch das gefiel ihr nicht. Sie wurde aggressiv und sagte: „Was soll das heißen, für ihn beten? Nein, wir werden nicht für ihn beten. Gott hat ihm das doch angetan! Verstehst du das? Gott hat ihm diese sieben Herzinfarkte angetan!“ Sie sagte, Gott allein wäre verantwortlich für den Zustand ihres Mannes. Ich saß völlig verdutzt da. Dann packte sie ihren Mann am Arm und verließ mit ihm das Café, so schnell sie konnte. Er konnte nur langsam laufen, aber sie wollten diesem verrückten Christen entkommen, der glaubte, dass Gott den Mann heilen oder ihm helfen könnte, wenn wir beteten. Ich war der verrückte Christ.
    Sie nahmen ihren Kaffee und gingen. Ich saß völlig entgeistert da. Erst war es nur wegen ihrer Reaktion. Sie hatte wirklich heftig reagiert, als ich vorschlug, für ihren Mann zu beten, und als ich andeutete, Gott könnte ihm durch Gebet helfen und seine Situation verbessern. Sie hatte gesagt: „Nein, nein, nein! Gott hat das getan!“ Wenn wir Gott die Schuld an unseren Problemen geben, werden wir ihn ja keinesfalls um Hilfe bitten. Ich will Ihnen etwas sagen: Gott wird uns nie mit etwas auf die Probe stellen, wofür Jesus gestorben ist, um uns davon zu erlösen. Ich möchte Ihnen einen Bibelvers vorlesen, Jakobus 1,13. Dort heißt es:

    „Wer der Versuchung erliegt, sollte niemals sagen: ‚Diese Versuchung kommt von Gott.‘ Gott lässt sich nicht zum Bösen verführen, und er verleitet auch niemanden zur Sünde.“

    In anderen Übersetzungen heißt es: „Gott hat mich getestet.“ Wir wissen aus der Bibel, dass Gott seine Leute auf die Probe stellt. Die Bibel sagt: „Der Herr prüft das Herz.“ Manchmal stellt Gott uns auf die Probe, indem er uns zu etwas auffordert, das ein Opfer von uns verlangt – vielleicht sogar ein großes Opfer. Das gehört zum Christsein dazu. Wir nehmen unser Kreuz auf uns und folgen Jesus gehorsam nach.

    Es kann sein, dass Gott Sie dazu auffordert, als Missionar dauerhaft in eine bestimmte Region der Welt zu ziehen. Das heißt, Sie müssen Verwandtschaft und Freunde zurücklassen und vielleicht weit unter Ihrem früheren Lebensstandard leben. Doch das ist ein Grund zum Freuen! Wir sind nur kurze Zeit auf dieser Erde. Der Himmel ist zu real, die Hölle zu heiß, die Ewigkeit zu lang und die Zeit zu kurz, um ungehorsam zu sein. Gott wird unser Herz prüfen. Er hat es bei mir getan.
    Ich erinnere mich an eine bestimmte Situation. Ich war noch ein relativ junger Christ, und Gott forderte mich auf, etwas wegzugeben. Ich hatte schon fast alles verschenkt, was ich besaß, bis hin zur Kleidung. Alles, was einen Wert für mich hatte, hatte ich verschenkt. Ich versuchte sogar, meinen alten VW-Bus zu verschenken, und ich war froh, dass der Betreffende das Geschenk ablehnte, weil ich damals in diesem VW-Bus lebte.
    Aber es gab etwas – ich werde nicht sagen, was es war –, das rein sachlich nicht besonders wertvoll war; aber es hatte für mich einen großen Wert. Mein Vater hatte es mir als Kind geschenkt. Und eines Tages im Gebet wies der Heilige Geist mich darauf hin und fragte: „Was ist damit? Kannst du auch das für mich verschenken?“ Damit hatte ich sehr zu kämpfen. Doch im Grunde war es ein Kampf darum, wer Herr in meinem Leben sein sollte. Ganz ehrlich, es dauerte ein paar Tage. Aber am Ende war ich soweit, es zu verschenken, nicht widerwillig, sondern bereitwillig. Ich sagte: „Herr, ich tue es. Wem soll ich es schenken?“ Doch der Heilige Geist sagte ganz deutlich zu mir: „Niemandem. Du kannst es behalten. Ich wollte nur deine Bereitschaft.“

    Das war ein Test, der mir half, im Glauben zu reifen. Gott wird unser Herz prüfen, aber nicht mit etwas, wofür Jesus gestorben ist, um uns davon zu erlösen. Hier heißt es: „Gott verleitet niemanden zur Sünde.“ Er wird Sie nicht mit Sünde auf die Probe stellen. Er wird Sie nicht dazu verleiten, sich zu betrinken. Er wird Sie nicht mit der Assistentin in der Firma in Versuchung führen. Er wird Sie nicht zur Untreue mit Ihrer Nachbarin verführen. Er wird Sie nicht zum Fluchen oder Lügen oder Stehlen in Versuchung führen.
    Nein, Gott verleitet niemanden zur Sünde. Er kann selbst auch nicht verleitet oder auf die Probe gestellt werden. Wenn es in die Kategorie „Sünde“ fällt, tut Gott es nicht. Wenige Verse später heißt es ja, in Jakobus 1,16-17:

    „Macht euch also nichts vor, liebe Brüder! Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis.“

    Wenn es nicht gut und vollkommen ist, kommt es nicht von Gott. Ich bin froh, dass die guten und vollkommenen Dinge von Gott, vom Vater des Lichts kommen. Dabei gibt es keinerlei Abweichung. Gott gibt gute und vollkommene Gaben. Er gibt nichts, was die Bibel „böse“ nennt. Wussten Sie, dass im Alten Testament die Rede von „bösen Krankheiten“ ist? Gott wird uns keine Krankheit auferlegen, wenn Jesus doch am eigenen Leib Wunden auf sich genommen hat, um uns von Krankheit zu erlösen. In der Bibel heißt es: „Durch seine Wunden wurden wir geheilt“ und: „Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen.“ Das steht in Jesaja 53. Er wird uns keine Depression auferlegen.
    Er trug die Dornenkrone auf dem Kopf. Die Bibel sagt, ebenfalls in Jesaja 53: „Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben.“ Er ist der Friedefürst. Er wird uns nicht mit Sünde in Versuchung führen. Er wird uns keine Krankheit und keine Depression auferlegen. Christus ist gestorben, um uns von alledem zu erlösen. Gott wird uns nie mit etwas versuchen, wovon uns Jesus durch seinen Tod erlöst hat. Das tut er einfach nicht.
    Wir müssen einfach daran denken, dass Gott nicht unser Problem ist. Gott ist unser Retter, nicht unser Zerstörer. Ich möchte noch einige weitere Bibelverse vorlesen, die ich liebe. Sie stehen im Kolosserbrief. In Kolosser 1,15 heißt es über Jesus:

    „Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er war bereits da, noch bevor Gott irgendetwas erschuf, und ist der Erste aller Schöpfung.“

    In der Amplified Bible heißt es: „Jesus ist das exakte Ebenbild des unsichtbaren Gottes.“ Im Johannesevangelium sagt Jesus: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen!“ Jesus ist Gottes Wille in Aktion. Jesus anzuschauen bedeutet, den Vater anzuschauen. In Hebräer 1,3 sagt die Bibel über Jesus:

    „Er ist der alleinige Ausdruck der Herrlichkeit Gottes [des Lichtwesens, der Ausstrahlung oder des Glanzes des Göttlichen], und er ist das vollkommene Abbild und Ebenbild der Natur [Gottes].“

    Die Amplified Bible übersetzt: „Jesus ist der perfekte Abdruck, das genaue Abbild von Gottes Wesen.“ Jesus hat während seines irdischen Wirkens nie einen einzigen Menschen krank gemacht. Er sagte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“

    Jesus zu sehen bedeutet, den Vater zu sehen. Er ist unser Retter, nicht unser Zerstörer. Ich weiß nicht warum, aber Menschen verwechseln das immer wieder. Selbst Christen scheinen manchmal Gott und den Teufel zu verwechseln. Sie haben ein entsetzliches Problem und geben Gott die Schuld daran. Sie kämpfen gegen eine Krankheit und sagen, Gott hätte sie krank gemacht. Okay, nehmen wir einmal kurz an, das sei der Fall.
    Wenn Sie sagen, dass Gott derjenige ist, der Sie krank gemacht hat, wäre es ja eine Rebellion, wenn Sie zum Arzt gehen und gesund werden wollen. Es wäre eine Rebellion, wenn Sie auch nur eine Kopfschmerztablette nehmen, um damit dem Willen Gottes zu entkommen. Das ist doch unlogisch. Nein, Gott testet uns nicht mit Dingen, von denen Jesus uns durch seinen Tod erlöst hat.
    Mehr noch. In Prüfungszeiten müssen wir nicht nur wissen, dass Gott nicht unser Problem ist, sondern auch erkennen, dass Menschen nicht unser Problem sind. Die Bibel sagt in Epheser 6,12:

    „Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt.“

    „Wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut.“ Hören Sie, Ihr Chef ist nicht Ihr Feind. Ihre Frau ist nicht Ihr Feind. Ihr Nachbar, der Ihnen Ihren Rasenmäher nicht zurückgebracht hat, ist nicht Ihr Feind. Ihr Feind ist kein Mensch. Natürlich kann es sein, dass jemand von einem bösen Geist beeinflusst wird und deshalb Probleme in Ihrem Leben verursacht. Wir müssen begreifen, dass hinter den Kulissen geistliche Kräfte am Werk sind. Solange wir Gott oder Menschen die Schuld geben, werden wir nicht die Hilfe finden, die wir brauchen.
    Ich gehe oft angeln, schon seit meiner Kindheit. Als Junge war ich oft beim Fliegenfischen. Das mache ich heute auch noch manchmal. Ich habe viel in Süßwassergewässern geangelt. Ich war oft zum Angeln auf dem Meer. Gerade heute Morgen musste ich bei meiner morgendlichen Tasse Tee am Küchentisch an eine der Gegenden denken, wo ich mit einem Freund oft Barsche geangelt habe.
    Wir hatten besondere Köder, und diese Köder warfen wir an Stellen aus, an denen wir wussten, dass sich dort Barsche aufhalten. Dann ließen wir die Köder im Wasser tanzen, und zack!, stürzten sich die Fische darauf. Wir hatten viel Spaß dabei. Und es bissen immer ziemlich große Barsche an. Ich frage mich, ob diese Barsche wussten, was sich da am anderen Ende der Angelschnur befand, das den Köder vor ihnen tanzen ließ. Dann hätten sie doch nie angebissen! – Liebe Freunde, Sie müssen sich klarmachen, dass Gott und Menschen nicht Ihre Feinde sind.

    Wir haben einen Feind, den Teufel, der wie ein brüllender Löwe umherzieht und sucht, wen er verschlingen kann. Er ist der Gegner, der Betrüger, der Feind. Denken Sie einmal an einen Stierkämpfer. Er steht mit dem Stier in der Arena, und der Stier hält den roten Umhang für seinen Feind. Der Stier greift den Umhang an und der Torero sticht ihm ein Schwert in den Rücken. Und dann greift der Stier wieder den Umhang an. Wenn der Stier auch nur einen Augenblick lang begreifen würde, wer der echte Feind ist, würden sich die Dinge dramatisch ändern. – Die gute Nachricht ist, dass Jesus sagt: „Ich gebe euch Vollmacht über alle Macht des Feindes. Nichts soll euch schaden.“
    Jesus hat gesagt: „Geht in meinem Namen in alle Welt. Verkündigt der ganzen Schöpfung das Evangelium. Legt Kranken die Hände auf und sie werden sich erholen. Treibt Dämonen aus.“ Im Jakobusbrief heißt es: „Widersteht dem Teufel, und er wird euch verlassen.“ Halleluja! Natürlich heißt es zuvor: „Deshalb ordnet euren Willen Gott unter“, und dann erst: „Widersteht dem Teufel, und er wird euch verlassen.“ Wir haben Vollmacht über den Feind. Es ist gut, sich in Prüfungszeiten daran zu erinnern, dass wir auf Gott schauen können. Er ist treu. Er ist derjenige, der einen Ausweg schafft. Er ist derjenige, der uns helfen und nicht schaden will.

    Als Zweites müssen wir uns daran erinnern, dass Gott immer die Wahrheit sagt und dass der Teufel ein Lügner ist. Gott sagt immer die Wahrheit und der Teufel ist ein Lügner. Ich möchte Ihnen noch einen Bibelvers vorlesen, und zwar 4. Mose 23,19. Dort heißt es:

    „Gott ist kein Mensch, der lügt. Er ist kein Mensch, der etwas bereut. Hat er je etwas gesagt und nicht getan? Hat er je etwas versprochen und es nicht wahr gemacht?“

    „Gott ist kein Mensch, der lügt.“ Nein, sondern er führt aus, was er sagt. Himmel und Erde werden vergehen, aber Gottes Wort wird nicht vergehen. In Hebräer 6,16-18 lesen wir:
    „Wer einen Eid leistet, schwört bei einem Größeren, dass er diesen Eid halten wird, und ein solcher Eid ist ohne Zweifel gültig. Auch Gott verpflichtete sich mit einem Eid, damit die Empfänger dieser Zusage vollkommen sicher sein konnten, dass sie unabänderlich war. Gott gab uns also sowohl seine Zusage als auch seinen Eid, die beide unabänderlich sind, weil Gott nicht lügt. Das ist für uns, die wir bei ihm Zuflucht gesucht haben, eine große Ermutigung, denn wir wollen ja das vor uns liegende Ziel, die Erfüllung der Hoffnung, erreichen.“

    Gottes Zusage ist unabänderlich. Es ist unmöglich, dass Gott lügt. Er kann nicht lügen. Als Kontrast dazu sagt Jesus zu einigen religiösen Leitern seiner Zeit – Johannes 8,44:

    „Ihr habt den Teufel zum Vater: Ihr tut mit Vorliebe die bösen Dinge, die er tut. Er war von Anbeginn an ein Mörder und hat die Wahrheit immer gehasst. In ihm ist keine Wahrheit. Wenn er lügt, entspricht das seinem Wesen, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“

    Der Satan ist nicht nur ein Lügner; er ist der Vater der Lüge. Auf der einen Seite steht Gott, der unmöglich lügen kann. Seine Zusage ist unabänderlich. Seine Verheißungen werden sich erfüllen. Auf der anderen Seite steht der Teufel. Alles, was er sagt, ist eine Lüge.
    Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem völlig verzweifelten Mann. Er sagte: „Bayless, der Teufel sagt mir immer wieder, dass ich früh sterben werde. Das quält mich! Ich denke immer: ‚Was soll nur meine Familie machen, wenn ich nicht mehr da bin? Was soll ohne Vater aus meinen Kindern werden?‘ Ich bin der Alleinverdiener. Was soll meine Frau dann machen? Der Teufel sagt mir immer wieder, dass ich krank werde und sterben werde. Diese Sache quält mich!“ Er meinte es ganz ernst.
    Ich erwiderte nur: „Und wenn schon.“ Er sagte: „Was soll das heißen, und wenn schon? Das quält mich!“ Ich sagte: „Okay.“ Dann schauten wir uns in der Bibel zusammen einige Verse an, in denen Gott deutlich sagt, dass er unser Arzt ist. Dass wir durch die Wunden Jesu geheilt sind. Dass Gott alle unsere Sünden vergibt und alle unsere Krankheiten heilt.
    Wir guckten uns viele Verse an. Ich fragte ihn: „Siehst du diese Verheißungen?“ Er erwiderte: „Ja, ich kenne diese Bibelstellen.“ Dann schlug ich Johannes 8,44 auf und sagte: „Schau mal, der Teufel ist ein Lügner. Alles, was er sagt, ist eine Lüge. Du weißt doch, dass dir der Teufel einredet, dass du sterben wirst, richtig?“ Er antwortete: „Ja, ich denke schon.“ Ich sagte. „Nicht ‚ich denke schon‘, sondern ‚absolut‘! Es ist das Gegenteil von dem, was Gott über dich sagt und was er dir verspricht.“ Und er sagte: „Du hast recht.“ Und ich freue mich zu berichten, dass er es tatsächlich begriff. Von dem Tag an wies er diese Gedanken von sich. Er wehrte sich gegen sie, weil er wusste, woher sie kamen. Heute ist er ein alter Mann. Er ist immer noch verheiratet und seine Kinder sind erwachsen. Aber er weigerte sich, der Lüge des Teufels zu glauben.
    Wenn Sie sich in Ihrer Situation gequält fühlen, wenn der Teufel Ihnen einreden will, dass Sie untergehen werden, dann glauben Sie ihm nicht. Er ist ein Lügner. Glauben Sie Jesus, der gesagt hat: „Zusammen mit mir wirst du es ans andere Ufer schaffen. Du wirst nicht auf halber Strecke untergehen, selbst wenn über deinem kleinen See ein großer Sturm aufgezogen ist.“ Gott ist treu, und er schafft einen Ausweg. Schade, dass wir heute nicht mehr Zeit haben. Wir müssen hier beim nächsten Mal weitermachen. Ich kann nur sagen: Sie werden es nicht verpassen wollen!
    Sie werden Ihr halbes Leben verpassen, wenn Ihnen entgeht, was ich nächstes Mal zu sagen habe. Ich kann es kaum erwarten, aber es muss noch warten. Für heute habe ich nur noch eine Frage an Sie. Ganz gleich, von wo aus Sie zuschauen – warum schauen Sie zu? Wenn Sie mir zuhören, warum tun Sie das? Sie könnten alles mögliche andere tun oder irgendwo anders sein. Sie könnten Musik hören oder joggen gehen. Sie könnten tief und fest schlafen oder sich mit Freunden treffen. Sie könnten sich in einer Kneipe betrinken. Warum hören Sie mir zu? Weil Gott Ihre Aufmerksamkeit hat.
    Er liebt Sie, und er will, dass Sie ihn kennen. Jesus Christus ist am Kreuz gestorben, um Sie in eine Beziehung mit dem Vater zu bringen. Wenden Sie sich noch heute an Jesus, und er wird Sie retten. – Bis zum nächsten Mal.

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    1. Hallo ich höre zu um Jesus immer besser kennen zu lernen. Und weil mir manche Predigten helfen im Herrn zu wachsen
      Pastor Bayless erklärt es einfach und verständlich das finde ich gut
      Danke dafür lg Marion

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