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Mächtiger als dein Sturm

Inmitten von Lebensstürmen treten viele Menschen auf der Stelle. Sie ertragen Welle um Welle, ohne viel Hoffnung auf Rettung zu haben. Aber Jesus ist mächtiger als der Sturm und Herr über jedes Problem deines Lebens! Entdecke seinen Frieden, verlass dich auf seine Führung und erlebe, wie er deinen Sturm zur Ruhe bringt.

Hallo, Freund. Ich bin Bayless Conley und ich begrüße Sie zu der heutigen Sendung. Heute wollen wir über etwas sprechen, das ich sehr, sehr wichtig finde, denn es betrifft jeden Einzelnen. Ich weiß, wie es ist. Sie wissen vermutlich, wie es ist. Es ist etwas, das wir alle erleben und das wir alle durchmachen. Aber es gibt eine gute Nachricht: Gott möchte uns helfen. Wir wollen heute über Stürme sprechen – die Stürme des Lebens. Und die gute Nachricht ist, dass Gott mächtiger ist als der Sturm.

In Apostelgeschichte 27 wird uns erzählt, wie Paulus gemeinsam mit 275 anderen Menschen auf einem Schiff war und in einen schrecklichen Sturm geriet. Der Sturm trieb sie einfach umher. In der Bibel steht, dass es so schlimm war, dass sie viele Tage lang weder Sonne noch Sterne sahen. Sie hatten alle Hoffnung auf Rettung aufgegeben. Sie waren buchstäblich wochenlang in einem Sturm gefangen und glaubten nicht mehr, dass sie das überleben würden.

Doch als Paulus betete, kam ein Engel zu ihm und sagte, dass Gott sein Leben und das Leben aller Menschen an Bord bewahren würde. Da rief Paulus alle auf dem Schiff zusammen und sagte: „Hört zu. Ein Engel des Gottes, zu dem ich gehöre und dem ich diene, hat mir gesagt, dass er mein Leben und das Leben von allen an Bord bewahren wird. Fasst also Mut! Seid zuversichtlich, denn ich glaube Gott, dass es genauso geschehen wird, wie mir gesagt wurde.“ Und alle wurden durch seine Worte ermutigt. Sie strandeten auf einer Insel, aber keiner starb. Gott rettete sie alle.

Vielleicht denken Sie jetzt etwas, das ich auch schon gedacht habe: „Ja, wenn ein Engel zu mir kommen und sagen würde, dass alles gut wird, wäre ich vielleicht auch entspannter.“

Aber wissen Sie, Petrus schreibt über sein Erlebnis auf dem Berg der Verklärung: „Wir haben die Herrlichkeit Gottes gesehen. Wir haben die Stimme Gottes mit eigenen Ohren gehört. Aber wir haben ein Wort der Prophetie, das noch zuverlässiger ist.“ Und damit meint er die Bibel. Er sagt: „Die Heilige Schrift ist zuverlässiger, als die Stimme Gottes zu hören und die Herrlichkeit Gottes zu sehen. Sein Wort ist zuverlässiger.“

Natürlich ist es toll, wenn ein Engel kommt und mit einem redet, aber wir haben ja die Bibel. Wir haben Gottes Zusagen. Diese Zusagen werden Sie über Wasser halten und durch den Sturm bringen. Manchmal rettet Gott uns sofort vom Sturm. Aber manchmal ist es auch ein längerer Prozess wie in Apostelgeschichte 27 bei Paulus und seinen Kameraden und allen auf dem Schiff. Doch Gott bringt uns durch den Sturm.

Ich finde es immer schön, wenn Gott uns sofort rettet. Aber manchmal ist es auch ein längerer Prozess. Doch wenn wir uns an Gott und sein Wort klammern, wird er uns hindurchhelfen.

Sicher schaut mir gerade jemand zu, der in einem schrecklichen Sturm steckt. Vielleicht geht es um Ihre Familie. Vielleicht sind Sie wegen Ihrer Kinder verzweifelt. Hören Sie: Gott weiß es. Es interessiert ihn.

Vielleicht stecken Sie gerade in einem fürchterlichen finanziellen Sturm. Ihr kleines Schiff droht unterzugehen und es gibt keine Hoffnung. Gott weiß es. Es interessiert ihn. Oder Sie haben eine Diagnose bekommen, die Ihnen große Angst macht. Sie haben die Hoffnung verloren. Alles scheint aus Ihnen herauszufließen und Sie sind verzweifelt. Gott weiß es. Es interessiert ihn. Und hier ist die gute Nachricht: Ganz gleich, wie Ihr Sturm aussieht, Gott weiß es nicht nur und es interessiert ihn nicht nur – er hat auch die Macht, Ihnen zu helfen und will das auch.

Ich möchte Sie ermutigen, mit ganzem Herzen auf die heutige Predigt zu hören, in der es darum geht, dass Gott mächtiger ist als der Sturm. Es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade zuschauen. Schlagen wir gemeinsam Gottes Wort auf und finden wir heraus, wie er uns retten kann.

Wenn Sie eine Bibel dabei haben, nehmen Sie sie doch zur Hand. Wir werden im Buch der Psalmen lesen, und ein paar Minuten später in Matthäus, Kapitel 8.

Was hier steht, hat mich wirklich beschäftigt, und ich habe darüber nachgedacht, als ich Gemeinschaft mit dem Herrn hatte. In Psalm 93, Verse 3 und 4 heißt es:

„Herr, die Fluten erheben,
die Fluten erheben die Stimme,
die Fluten erheben ihr Brausen.“

Eine Flut ist etwas, das droht, Sie zu überwältigen und zu vernichten. Und hier sprach er nicht nur über eine Flut – er sagte: „Die Fluten – Plural – erheben sich, o Herr. Die Fluten erheben sich.“ Manchmal scheint es, als würden unzählige Fluten gleichzeitig über uns hereinbrechen:

Eine Flut finanzieller Schwierigkeiten, eine Flut emotionaler Hochs und Tiefs, eine Flut gesundheitlicher Probleme, eine Flut von Sorgen wegen einem unserer Kinder oder der Familie.

Und ich weiß, dass mir jetzt einige Menschen zusehen, die das Gefühl haben, Wasser zu treten. Ihr Kopf ragt gerade noch heraus, aber die Flut steigt und steigt. Die Wellen schlagen über Ihnen zusammen. Nun, wissen Sie was? Der Psalmist hörte hier nicht auf. Er sprach nicht nur über die Fluten – Plural – oder die Tatsache, dass die Fluten eine Stimme haben. Er sagte, die Fluten erheben die Stimme, und sie sagt: „Du wirst untergehen. Du wirst dich nie erholen. Niemanden interessiert das. Du bist allein und deine Zukunft hält nur Schmerz und Finsternis für dich bereit.“

Aber im nächsten Vers heißt es von Gott:

„Mächtiger als das Tosen großer Wasser,
mächtiger als die Wellen des Meeres
ist der Herr in der Höhe.“

Mein Freund, der Herr ist mächtiger als die Fluten. Er ist mächtiger als das Tosen großer Wasser und die Wellen. Die Bibel sagt in Psalm 89, Verse 8 und 9:

„Herr, Gott Zebaoth,
wer ist wie du? Mächtig bist du, Herr,
und deine Treue ist um dich her.
Du herrschest über das ungestüme Meer,
du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.“

Ich möchte hier noch etwas anderes aus dem Buch der Psalmen lesen, aus Psalm 107. Das ist schon seit Jahren einer meiner Lieblingsverse. Gott hat schon einige Male durch ihn zu mir gesprochen, und er beschreibt Menschen in verschiedenen Schwierigkeiten. Er spricht über Menschen, die verloren sind, die nicht wissen, welchen Weg sie gehen sollen. Er spricht über Menschen, die nicht die nötigen Mittel haben, um zu überleben, über Menschen in der Gefangenschaft und der Knechtschaft des Feindes. Er spricht über Menschen, die allein sind, die krank sind; Menschen, die buchstäblich an der Schwelle des Todes stehen. Und in jeder einzelnen dieser Situationen schreitet Gott ein und rettet sie.

Aber alle diese Situationen haben eines gemein. Wir lesen es den ganzen Psalm hindurch immer und immer wieder. Es beginnt in Vers 6, wo es heißt:

„… die dann zum Herrn riefen in ihrer Not
und er errettete sie aus ihren Ängsten …“

Sie riefen in ihrer Not zum Herrn und er rettete sie. Er fährt fort in Vers 13, wo er das wiederholt: „… die dann zum Herrn riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten …“ Vers 19: „… die dann zum Herrn riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten …“ Vers 28: „… die dann zum Herrn schrien in ihrer Not und er führte sie aus ihren Ängsten …“ Sie schrien und schrien und schrien zum Herrn.

Und einige dieser Menschen in Not, heißt es ab Vers 23, waren auf einem Schiff auf dem Meer und gerieten in einen furchtbaren Sturm. In Vers 26 lesen wir:

„… und sie gen Himmel fuhren
und in den Abgrund sanken,
dass ihre Seele vor Angst verzagte,
dass sie taumelten und wankten wie ein Trunkener
und wussten keinen Rat mehr …“

Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal bei stürmischer See auf einem Boot waren, aber ich schon. Das ist kein Spaß. Ich weiß, wie es ist, gen Himmel zu fahren und dann in den Abgrund zu sinken, wenn das Boot mal in diese, mal in jene Richtung schlägt, vor allem, wenn das Meer wild ist. Es ist sehr schwer, standhaft zu bleiben.

Darum geht es hier: Sie taumelten und wankten wie ein Trunkener. Manche von Ihnen haben das Gefühl, keinen Halt mehr zu finden. Ich finde finanziell keinen Halt. Ich finde emotional keinen Halt. Es scheint, als wäre unter mir nichts solide. Und dann sagt er: Sie wussten keinen Rat mehr. Mit anderen Worten: Sie wissen aus ihrer eigenen Fähigkeit und ihrem Verstand heraus nicht mehr, was sie tun sollen. Sie sind in einer Sackgasse und kommen nicht weiter. Vielleicht beschreibt das Ihren aktuellen Zustand. Sie wissen nicht, was Sie tun sollen. Was werden Sie nächste Woche, nächsten Monat tun? Wo sollen die Mittel dafür herkommen? Wie können Sie sich davon erholen? Freunde, das kennen wir alle.

Und in Vers 28 sagt er:

„… die dann zum Herrn schrien in ihrer Not
und er führte sie aus ihren Ängsten
und stillte das Ungewitter,
dass die Wellen sich legten
und sie froh wurden, dass es still geworden war
und er sie zum ersehnten Hafen brachte …“

Mein Freund, was ist gerade Ihr ersehnter Hafen? Ist es Frieden? Dass Ihre Bedürfnisse gestillt werden? Gesundheit? Eine intakte Familie? Er brachte sie zum ersehnten Hafen.

Tatsächlich passieren hier drei Dinge. Nummer eins: Sie schrien in ihrer Not zum Herrn. Nummer zwei: Sie sind still. Nummer drei: Er führt sie. Sie schreien, sie sind still und er führt sie.

Manche von Ihnen haben diese Geschichte vielleicht schon gehört. Vor vielen Jahren, als ich erst seit kurzer Zeit Christ war, war ich mit einigen Freunden in Klamath Falls, Oregon. Und wir fuhren nach Ashland. Es gibt eine Bergstraße, die die beiden Städte verbindet. Dort ist nicht viel Verkehr, zumindest damals nicht, wir sprechen über die Mitte der 1970er.

Es war mitten im Winter. Ich hatte damals einen alten VW-Bus von 1963. Er hatte einen riesigen 36-PS-Motor mit Luftkühlung. Wenn man bergauf fuhr, musste man die Zähne zusammenbeißen und sich nach vorn lehnen, sonst schaffte man es nicht bis nach oben. Dann fuhren wir bergab, überall lag Schnee. Und ich weiß nicht, warum, aber wir beschlossen, auf eine kurze, schmale Seitenstraße abzubiegen. Wir fuhren auf diese kleine Bergstraße, die von der zweispurigen Hauptstraße abzweigte, und dort lag viel Schnee und mein Bus rutschte hin und her. Dann kamen wir an eine Stelle, wo nur Schmutz war.

Die zweite Meile war leicht holprig. Ich weiß nicht, was wir uns dachten. Das war wirklich dumm – im tiefsten Winter! Schließlich blieb ich mitten auf dieser verlassenen Straße im Schnee stecken. Ich gab Gas und versuchte, herauszukommen. Aber plötzlich fing der Motor an zu qualmen. Ich ging nach hinten, öffnete die Motorhaube und der Keilriemen war weg.

Das ist nicht gut für einen luftgekühlten Motor. Man braucht den Keilriemen. Ich suchte überall danach. Ich dachte, er sei gerissen und irgendwo hingeschleudert worden, weil er nicht mehr zu sehen war. 10 Minuten lang suchte ich den Motorraum ab. Er war nicht da. Ich suchte im Schnee. Vielleicht war er ganz herausgeschleudert worden. Ich wusste zwar nicht, was ich mit einem gerissenen Keilriemen anfangen sollte, aber ich suchte weitere 10 Minuten erfolglos im Schnee. Wir steckten fest und es war schon recht spät, nur noch ein paar Stunden bis zum Sonnenuntergang, und ich dachte: „Was sollen wir jetzt tun?

Ich weiß, dass wir nicht sterben werden, aber die Temperaturen werden unter den Nullpunkt sinken und das wird keine angenehme Nacht. Und dann müssen wir bis zum Morgen warten, wenn es wieder hell ist. Das wird eine der üblen Nächte in meinem Leben werden. Die anderen standen draußen vor dem Bus ratlos vor dem Bus und fragten sich: Was können wir jetzt tun? Und ich werde das nie vergessen: Ich setzte mich auf den Fahrersitz meines Busses, und ich hatte irgendwo her eine große, alte Familienbibel. Ich glaube, die Menschen erschreckte das, ich trug dieses Ding ständig mit mir herum. Ich nahm sie und schlug sie irgendwo auf, und das war bei Psalm 107. Ich dachte, das sollte ich lesen,

und so las ich jeden Vers von Psalm 107. Mann, sie waren in Schwierigkeiten, sie schrien in ihrer Not zum Herrn und er rettete sie. Sie schrien zum Herrn. Und ich las die Verse, die wir gerade gelesen haben.

Sie sind überwältigend. Sie finden keinen Halt, sie sind am Ende ihrer Weisheit, sie wissen nicht, was sie tun sollen, aber sie schreien zum Herrn. Und er rettet sie und bringt sie zu dem ersehnten Hafen.

Ich werde das nie vergessen. Ich legte meinen Kopf auf das Lenkrad und betete. Ich sagte: „Gott, du hast all diesen Menschen geholfen, als sie zu dir schrien, und ich bin jetzt in Schwierigkeiten und schreie zu dir. Ich bitte dich, mir zu helfen.“ Und dann passierte etwas Erstaunliches: Plötzlich kam Ruhe in mein Herz, der Aufruhr verschwand und es war still. Und ich hörte den Heiligen Geist flüstern: „Geh zurück und sieh im Motorraum nach.“ Ich dachte: „Ich weiß nicht, warum.“ Aber dann stieg ich aus, öffnete den Motorraum und da lag der Keilriemen. Er war vorher nicht da gewesen. Ich war erstaunt und versuchte, ihn wieder aufzuziehen. Ich bin kein guter Mechaniker, aber ich schaffte es. Aber wir steckten immer noch fest.

Doch etwa 10 Minuten später hörten wir einen Lärm und dann fuhr aus derselben Richtung, aus der auch wir gekommen waren, ein Truck mit Allradantrieb heran. Ich glaube, es saßen drei Männer darin, und es war gut, dass sie fuhren, weil sie so betrunken waren, dass sie nicht laufen konnten. Sie hielten an: „Ey, was ist los?“ Ich sagte: „Mann, wir stecken fest. Könnt ihr uns herausziehen?“ – „Ja!“ Sie holten ein Seil aus dem Kofferraum, wir banden unseren Bulli an und sie zogen uns heraus. Und ich weiß noch, dass ich zu einem von ihnen sagte: „Ihr wisst das vielleicht nicht, aber ihr seid eine Gebetserhörung. Ich habe gebetet und Gott hat euch als Antwort geschickt.“
Er reagierte, als hätte ich ihm eine nasse Makrele durchs Gesicht gezogen. Ich wette, er hat das nie vergessen. Sie fuhren grölend, schreiend und lachend weg und wir konnten in unseren ersehnten Hafen fahren.

Schreien Sie zu ihm, und dann nehmen Sie sich die Zeit, still zu werden, und Gott wird Sie führen. Schreien Sie zu ihm, werden Sie still, hören Sie auf seine Führung.

Jetzt kommen wir zu einer anderen Geschichte, einem anderen Sturm. Hier in Matthäus, Kapitel 8, ab Vers 23 heißt es von Jesus und den Jüngern:

„Und er stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. Und siehe, da war ein großes Beben im Meer, sodass das Boot von den Wellen bedeckt wurde. Er aber schlief. Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir verderben!“

Das Erste, was für mich hier hervorsticht, ist: Jesus stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. Jesus nachzufolgen befreit uns nicht von Schwierigkeiten. Ein Christ ist nicht immun gegen Probleme oder Prüfungen. Und, wissen Sie, ich mag diese Geschichte. Manche Schwierigkeiten kommen nicht nur unerwartet, sondern auch sehr abrupt. Dieses Unwetter kam ganz plötzlich. Es kann eine plötzliche Diagnose sein, ein Problem mit einem Kind, der Verlust eines Jobs oder dass sich die Gemeinde nicht mehr treffen darf. Manche Dinge kommen nicht nur unerwartet, sondern auch plötzlich. Und was tat Jesus? Er schlief. Er schlief.

Einige der Männer in dem Boot waren erfahrene Fischer, und sie glaubten, ihr Leben sei in Gefahr. Das war kein kleiner Sturm. Sie glaubten, sie müssten sterben. Aber Jesus war unberührt. Er war nicht besorgt. Er war nicht gestresst. Er war nicht einmal beunruhigt, nicht im Geringsten. Und, mein Freund, er sitzt jetzt nicht im Himmel und reibt sich nervös die Hände.

Ich weiß noch, wie mich eines Tages ein Freund anrief und ein Thema aufbrachte, über das wir früher schon gesprochen hatten. Eines seiner Kinder tat verrückte und dumme Dinge und brachte sich ständig in Schwierigkeiten. Mein Freund war deshalb sehr gestresst und deprimiert. Ich weiß noch, dass ich beim Telefonieren vor dem Haus bei der Garage stand und sagte: „Ich will dir etwas sagen, das du hören musst. Es hört sich vielleicht an wie ein Klischee, aber das ist es nicht.“ Ich sagte: „Die Situation mit deinem Sohn hat Gott nicht überrascht, und er wird sich darum kümmern.“ Das brachte ihm Frieden. Er sagte: „Bayless, du hast recht.“

Das war vor 17 Jahren, aber er kann sich noch heute an dieses Telefonat erinnern, als sei es gestern gewesen. Gott hatte das nicht überrascht. Er kümmerte sich darum.

Wissen Sie, der Herr ist nicht im Geringsten besorgt über das derzeitige globale Dilemma. Er kümmerte sich um jene, die ihm ins Boot gefolgt waren, und er kümmert sich auch heute um seine Nachfolger.

Es geht weiter in Vers 26:

„Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?, und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; und es ward eine große Stille. Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?“

Und wenn es heißt, dass Jesus den Wind und das Meer bedrohte, beschreibt das wörtlich einen autoritären Befehl. Im Markusevangelium finden wir die Worte, die Jesus zu dem Wind und den Wellen sprach. Er sagte: „Schweig! Verstumme!“

Und als er das sagte, kann ich mir vorstellen, dass der Wind und die Wellen sagten: „Warte, wir kennen diese Stimme. Das ist derjenige, dessen Worte uns in Existenz gerufen und uns unseren Zweck gegeben haben.“ Und der Wind verstummte voller Ehrfurcht und die Wellen legten sich zu den Füßen ihres Schöpfers nieder.

Mein Freund, der Herr hat nichts von seiner Kraft verloren. Durch die Kraft seines Wortes hält er immer noch alles zusammen und noch immer beugt sich die ganze Schöpfung vor ihm.

Als Jesus zu dem Wind und den Wellen sprach und sie verstummten und sich niederlegten, heißt es, es herrschte eine große Stille. Keine kleine Stille, eine große Stille. Und die Jünger sagten: „Wer kann das sein? Wer ist es, dass sogar der Wind und das Meer ihm gehorchen?“

Freunde, vielleicht sind Sie gerade in einem Sturm wie die Jünger in dem Boot. Hier ist meine Frage: Wer sitzt mit Ihnen im Boot? Es ist Jesus. Er ist nicht außerhalb unserer Reichweite irgendwo hinter den Sternen. Freunde, durch seinen Geist hat er in uns Wohnung bezogen. Er lebt in mir. Er lebt in Ihnen. Wir sind der Tempel des Heiligen Geistes. Er ist engagiert. Er ist ganz für uns da. Er ist in unserem Boot. Er ist in unserem Leben, und es wäre gut für uns, daran zu denken, wer er ist und was er tun kann. Er stillt immer noch Stürme und er kann das Herz seines Kindes inmitten des Sturms beruhigen.

Mein Freund, er ist bei Ihnen. Wenn Sie ihm Ihr Herz geöffnet und sich nach ihm ausgestreckt haben, müssen Sie ihn mitten im Sturm anerkennen.

Und wenn er nicht in Ihrem Leben ist, möchte ich Sie ermutigen: Öffnen Sie Jesus Ihr Herz. Es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade zuhören. Es ist nicht seltsam, dass Sie gerade am Fernseher vorbeigegangen sind und ich plötzlich Ihre Aufmerksamkeit erregt habe. Gott streckt sich nach Ihnen aus. Er will eine Beziehung mit Ihnen. Und er sandte seinen Sohn Jesus, damit er am Kreuz für unsere Sünden starb und unsere Schuld beglich. Der Himmel hält keine Anklage gegen Sie.

Jesus hat Ihre ganze Schuld bezahlt, als er am Kreuz hing. Er wurde an Ihrer Stelle verurteilt. Und am dritten Tag, als dem Anspruch von Gottes Gerechtigkeit für immer Genüge getan war, wurde Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes von den Toten auferweckt. Die Bibel sagt, wenn Sie das glauben und ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, wird Gott Sie in eine Beziehung mit sich bringen, die man Erlösung nennt. Das ist es, nach dem Ihr Herz schreit.

Sie werden diese Leere in Ihrem Herzen nicht füllen, indem Sie einen anderen Mann oder eine andere Frau in Ihr Leben bringen. Sie werden sie nicht mit einer weiteren Flasche Wein oder der neuesten Droge füllen. Sie werden sie nicht mit Extremsport füllen, einem religiösen Ritual oder guten Werken. Sie können sie nicht füllen, indem Sie noch mehr Dinge besitzen. Es ist eine auf Gott zugeschnittene Leere, die nur durch eine Beziehung mit Jesus gefüllt werden kann. Mein Freund, er streckt sich jetzt nach Ihnen aus. Wollen Sie mit mir beten? Vielleicht legen Sie eine Hand auf Ihr Herz. Sagen Sie: Jesus, komm in mein Leben. Ich glaube an dich. Ich glaube, dass du Gottes Sohn bist. Du bist für meine Sünden gestorben und wurdest von den Toten auferweckt. Sei mein Herr und Retter. Amen. Gott segne Sie.

Mein Freund, ich hoffe, dass Sie das Gebet mitgebetet haben. Wenn Sie das getan und es ernst gemeint haben, dann hat Gott Sie erhört. Die Sache mit Gott in Ordnung zu bringen und quasi Jesus in unser Boot zu holen, ist das Allerwichtigste im Leben. Dann geht er mit uns durch die Stürme des Lebens.

Wenn ich mich zu Ihnen in Ihre Küche setzen oder Sie besuchen, eine Tasse Tee mit Ihnen trinken und über die Bibel reden könnte und darüber, was in Ihrem Leben so los ist, dann würde ich das sehr gern tun. Aber ich sage Ihnen, was fast genauso gut ist. Ich möchte für Sie beten. Und Sie müssen mir einfach nur in Ihrem Herzen zustimmen.

Vater im Himmel, ich bete für meine Freunde, die mir gerade zuschauen und dir ihre Herzen zuwenden. Ich bitte dich, dass du ihnen hilfst. Ich bitte dich, ihnen zu zeigen, dass du dort bei ihnen bist und auf ihrer Seite bist, Gott. Ich bitte dich, dass ihre Herzen ermutigt werden. Was sie auch gerade durchmachen, Herr, hilf ihnen durch deinen Heiligen Geist. Hilf ihnen, zum Sieg durchzudringen. Segne meine Freunde. Darum bitte ich dich im Namen von Jesus.

Und nun möchte ich mir noch kurz die Zeit nehmen, um allen zu danken, die unsere Sendungen finanziell unterstützen. Ohne Ihre Hilfe könnten wir nicht tun, was wir tun. Gott segne Sie und vielen Dank, dass Sie für uns beten und spenden.

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