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Göttliche Prinzipien für eine glückliche Ehe (3)

Echte Liebe, Integrität, Wahrhaftigkeit und Zufriedenheit sind in einer gesunden Ehe unverzichtbar. Bayless Conley zeigt dir anhand des Bundes mit Israel ganz praktisch, wie diese zeitlosen Gebote heute noch umgesetzt werden können und warum sie zu erfolgreichen Beziehungen führen!

Hallo und schön, dass Sie heute dabei sind. Wir werden etwas Außergewöhnliches tun. Wir werden dreieinhalbtausend Jahre zurückgehen und uns ein Eheversprechen anschauen, das auch heute noch aktuell ist. Es wird Sie vielleicht überraschen. Schnallen Sie sich also an. Setzen Sie Ihren Helm auf. Nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand, wenn Sie eine haben. Tauchen wir zusammen ein in Gottes Wort.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich und er liebt dich. Was du auch suchst – er hat die Antwort.

Unsere heutige Sendung wurde in den Büroräumen der Cottonwood Church aufgenommen. Unser neues Fernsehstudio ist gerade im Bau, aber wir möchten trotzdem weiterhin Predigten über Gottes Wort ausstrahlen, die Ihnen Hoffnung und Glauben schenken. Und nun kommt Bayless.

Ich bin wirklich froh, dass Sie eingeschaltet haben. Wir wollen heute über Beziehungen sprechen, genauer, über die Ehe. Dies ist der dritte Teil einer kleinen Predigtserie namens „Göttliche Prinzipien für eine glückliche Ehe“. Ob Sie nun glücklich verheiratet sind oder unglücklich verheiratet, ob Sie geschieden sind oder verwitwet oder Single und nicht heiraten wollen oder Single und sehr gern heiraten wollen – Sie werden in jedem Fall in diesen Predigten Dinge hören, die hilfreich sind.

Wie ich gesagt habe, gehen wir dreieinhalbtausend Jahre zurück und schauen uns ein Eheversprechen an, das noch heute Bedeutung hat. Ich weiß nicht, ob Sie das wussten, aber Gott betrachtete und behandelte Israel als seine Braut. Er war mit seinem Volk verheiratet.

Bei Hesekiel und Hosea sagt der Herr, dass er mit seinem Volk verheiratet ist. Bei Jeremia sagt Gott: „Du warst eine untreue Frau.“ Darum schickte er sie weg und gab ihr eine Scheidungsurkunde.

Dann kommen wir zum Neuen Testament und die Metapher setzt sich fort. Die Gemeinde ist die Braut von Christus. Gott sagt im Grunde: „Ich möchte euch so nahe sein wie in der engsten Beziehung, die ihr euch vorstellen könnt – der Ehe.“

Und nachdem Gott sein Volk aus Ägypten geholt hatte, gab er ihnen den Dekalog oder die Zehn Gebote. Das ist nicht einfach nur eine Liste von Ge- und Verboten. Es ist kein Ticket zum Himmel, so dass man in den Himmel kommt, wenn man diese Dinge befolgt. Es sind vor allem Eheversprechen.

Gott sagt: „Wenn ihr eine Beziehung zu mir haben wollt, die gesund ist und wächst und von Dauer ist, dann tut diese Dinge.“

Wir finden die Zehn Gebote oder Eheversprechen, wie wir sie nennen wollen, in 2. Mose 20. Aber in Kapitel 19, direkt bevor er sie ausspricht, redet Gott mit ganz zärtlichen, romantischen Worten zu seinem Volk. Er sagt: „Ich habe euch auf Adlersflügeln zu mir geholt. Ich habe die ganze Welt zur Auswahl und ich wähle euch.“ Und dann gibt er ihnen die Eheversprechen, die Zehn Gebote.

In den letzten beiden Predigten haben wir sie uns angeschaut. Ich will es kurz zusammenfassen. Und dann knüpfen wir dort an, wo wir aufgehört haben. Erstens: „Ihr sollt keine anderen Götter vor mir haben.“ Gott ist nicht bereit, die Flamme des Monats zu sein oder die zweite Geige zu spielen. Er möchte der Einzige sein. Zweitens: „Du sollst dir kein Bild von etwas machen, das im Himmel oder auf der Erde oder unter der Erde ist. Und du sollst dich nicht davor verbeugen oder ihm dienen.“

Gott sagt hier, dass wir keinen Ersatz suchen sollen. „Macht euch keinen Ersatz für mich, den ihr dann liebt. Liebt mich.“ Auch in der Ehe sollen wir keinen Ersatz suchen. Weder die Arbeit, noch Kinder, noch ein Sport oder Hobby. Wir sollen unsere Kraft und Liebe in unseren Ehepartner investieren, nicht in einen Ersatz.

Das dritte finden wir in 2. Mose 20,7: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.“

Wir haben lange darüber gesprochen, welche Bedeutung Worte haben. Gott sagt: „Wenn ihr eine gute Beziehung zu mir haben wollt, müsst ihr gut über mich sprechen.“ Unsere Worte sollen nicht respektlos, leer oder leichtfertig sein. Und das gilt auch für die Ehe. Es gibt wenig, was die Ehe so sehr beeinflusst wie unsere Worte. Darüber haben wir lange gesprochen.

Danach kamen wir zu 2. Mose 20,8: „Gedenke des Sabbats, dass du ihn heiligst.“ Sabbat bedeutet „Ruhe“ oder eine Zeit der Unterbrechung, in der man die Arbeit niederlegt und aufhört zu arbeiten. Und Gott sagt: „Wenn wir eine gute Beziehung führen wollen, müssen wir Zeit miteinander verbringen. Besondere Zeit. Extravagante Zeit. Ich möchte einen ganzen Tag.“ Wenn Mann und Frau in der Liebe zueinander wachsen wollen, brauchen sie gemeinsame, besondere, ja extravagante Zeit. Wir sind da sehr ins Detail gegangen.

Und dann spricht Gott über Verhaltensweisen; Eigenschaften, auf die Sie bei einem Ehepartner achten sollen. Wir haben über das Gebot oder Versprechen geredet: „Ehre deinen Vater und deine Mutter.“ Unter anderem bedeutet das, einfach dankbar zu sein. Undankbare Menschen sind keine guten Ehepartner.

Danach haben wir uns „Du sollst nicht töten“ angeschaut. Natürlich kann man keine gute Beziehung haben, wenn man seinen Ehepartner ermordet. Aber Jesus hat darüber gesprochen und gesagt: „Es geht nicht nur darum. Wer tötet, dem droht das Gericht. Aber ich sage euch: Wer ohne Grund auf seinen Bruder zornig ist, dem droht ebenfalls das Gericht.“

Also haben wir über Zorn im Herzen gesprochen und wie er Beziehungen zerstört – Menschen, die aufbrausend und jähzornig sind. Wir haben da ein paar gute Punkte angesprochen.

Und nun kommen wir zum nächsten Punkt, den wir noch nicht betrachtet haben. Es ist das siebte Gebot oder das siebte Eheversprechen. Es steht in 2. Mose 20,14. Gott sagt:

„Du sollst nicht die Ehe brechen.“

Wenn wir in der Bibel lesen, sehen wir, dass es für Gott geistlicher Ehebruch ist, wenn uns anderes wichtiger ist als er, ob Menschen, Geld oder was es auch sein mag. Sich mit Okkultismus oder anderen Religionen einzulassen ist für Gott Ehebruch.

Und wenn wir das auf horizontaler Ebene betrachten und auf die Ehe anwenden, dann ist es kaum vorstellbar, dass etwas einer Ehe mehr schadet als Ehebruch. Seien Sie Ihrem Mann treu. Seien Sie Ihrer Frau treu. Und zwar nicht nur im Handeln. Auf jeden Fall im Handeln. Aber auch in Gedanken. Jesus hat in Matthäus 5 über dieses Gebot, dieses Versprechen gesprochen. Und dort sagt er:

„Ihr habt gehört, dass es im Gesetz von Mose heißt: ‚Du sollst nicht die Ehe brechen.‘ Ich aber sage: Wer eine Frau auch nur mit einem Blick voller Begierde ansieht, hat im Herzen schon mit ihr die Ehe gebrochen.”

Hören Sie: Begierde und Ausnutzen erstickt eine Ehe. Liebe gibt, aber Begierde nimmt. Liebe dient, aber Begierde fordert. Liebe umsorgt, aber Begierde erstickt. Wir sollen Sex in der Ehe genießen. Sex war Gottes Idee. Und ich finde, dass es eine seiner besten Ideen war. Gott hat Sex geschenkt. Sex ist heilig. Sex ist richtig. Aber Begierde gehört nicht in die Ehe.

Ich möchte Ihnen drei Tipps nennen, wie Sie Ihre Ehe vor Affären schützen. Wenn Sie sich davor schützen wollen, die Sünde des Ehebruchs zu begehen, dann habe ich hier drei Tipps, die Sie davor bewahren können. Das Erste ist Kommunikation, das Zweite Gemeinschaft und das Dritte Nähe.

Ich möchte das noch etwas genauer erklären. Erstens: Wenn Sie eine gute, gesunde Ehe führen wollen, pflegen Sie eine positive Kommunikation.

Es ist sehr interessant. Im Hohelied, das von Salomo geschrieben wurde, geht es um die Liebesgeschichte und Ehe zwischen Salomo und seiner Braut Sulamit. Und es gibt darin so viele Dinge, die man ganz generell auf die Ehe übertragen kann. Wenn man Kapitel 7, die Verse 1 bis 6, liest, geht Salomo dort auf viele Einzelheiten ein und gibt sich große Mühe, um den Körper seiner Frau zu loben. Er lobt ihr Haare. Er lobt ihr Gesicht. Er lobt ihre Brüste. Er lobt ihre Hüften. Er lobt ihren ganzen Körper. Und das war sehr wichtig. Denn in Kapitel 1 wird deutlich, dass sie sich in Bezug auf ihren Körper unsicher fühlte. Sie dachte, dass ihr Körper nicht gut genug sei. Sie sagt dort: „Schau mich nicht an, weil ich dunkelhäutig bin und meine Haut von der Arbeit im Weinberg gebräunt ist.“ Sie war ein Mädchen vom Lande. Die Sonne hatte ihre Haut gegerbt und sozusagen tätowiert. Wenn sie sich mit den hellhäutigen, verwöhnten Damen des Hofes verglich, fühlte sie sich sehr unsicher. Salomo hatte das bemerkt und bemühte sich darum ganz besonders, ihr Komplimente zu machen und sie in diesem Bereich zu bestärken, in dem sie sich nicht gut genug fühlte.

Frauen und Männer, geben wir uns also Mühe, dies zu tun. Machen wir uns nicht klein. Machen wir einander nicht mit Worten herunter. Stärken wir einander. Frauen, hören Sie – ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis. Wir Männer bleiben immer kleine Jungs in einem großen Körper, ganz gleich, wie alt wir sind. Wir brauchen Bewunderung. Wir müssen hören, dass man uns liebt. Wir brauchen Bestätigung. Wir müssen hören, wofür man uns dankbar ist. Und Männer, Ihre Frauen müssen es von Ihnen hören. Sie müssen sie stärken und ermutigen. Vielleicht ist es Ihnen nicht bewusst, aber Ehebruch beginnt meist mit Komplimenten. Er beginnt mit Worten.

Sagen wir, ein Ehemann ist emotional ausgehungert. Er hört zu Hause kein positives Wort. Er bekommt nie Komplimente für seine Arbeit oder für irgendetwas, das er tut. Und so geht er zur Arbeit und hat dort vielleicht eine attraktive Sekretärin. Und sie sagt zu ihm: „Ich kenne niemanden, der so schwer arbeitet wie Sie.“ Irgendwie fühlt sich das für ihn so gut an, weil er das zu Hause nie hört. Und dann sagt sie: „Ich hoffe, Ihre Frau weiß, was für einen Schatz sie in Ihnen hat.“ Und der Mann denkt: „Ehrlich gesagt glaube ich das nicht. Ich wünschte, du würdest das noch einmal sagen.“

Dann kommt er vielleicht ein paar Tage später zur Arbeit und sie sagt: „Wow, in diesem Anzug sehen Sie aber gut aus. Diese Farbe steht Ihnen. Sie betont die Farbe Ihrer Augen.“ Und auf einmal sehnt er sich danach, diese Komplimente zu hören.

Salomo hat in den Sprüchen viel darüber geschrieben. Hören Sie es sich an. In Sprüche 5,3 heißt es:

„Die Lippen einer fremden Frau sind süß wie Honig,
ihr Mund ist sanfter als Öl.
Doch am Ende ist sie bitter wie Gift
und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.“

Aber es beginnt mit ihren Lippen und ihren Worten, wie Honig, sanfter als Öl.

In Sprüche 6,23 steht:

„Denn das Gebot und die Lehre sind ein Licht,
das deinen Weg erhellt.
Die Korrektur durch die Zurechtweisung ist der Weg zum Leben.
Diese Gebote und Lehren werden dich vor der Frau eines anderen Mannes,
vor der verführerischen Zunge der Ehebrecherin bewahren.“

Und wir wissen, dass das für jede Seite gilt, ob nun der Mann derjenige ist, der schmeichelt und verführt oder die Frau.

Kommen wir zu Sprüche 7, dem nächsten Kapitel. In den Versen 4-5 steht:

„Liebe die Weisheit wie eine Schwester
und mach die Einsicht zu einem Mitglied deiner Familie.
Das wird dich vor der fremden Frau bewahren,
vor der Frau eines anderen, die dich mit ihren schmeichelnden Worten verführen will.“

Schmeicheleien sind oft wie Parfüm. Es riecht gut, aber man sollte es nicht schlucken.

Dann geht es in Sprüche 7 weiter. Der junge Mann wird von der Frau in eine ehebrecherische Beziehung gelockt. Und am Ende kostet es ihn das Leben, als der Ehemann es herausfindet. Doch in Vers 21 heißt es:

„So verführt sie ihn mit ihrer Rede
und lockt ihn mit ihren schmeichelnden Worten.“

Wissen Sie was? Wenn Sie zu Hause Komplimente und Bestätigung bekommen, dann werden Komplimente bei der Arbeit oder von den Nachbarn oder von wem sie auch kommen mögen einfach an Ihnen abperlen. Wenn Sie Ihre Ehe vor Ehebruch schützen wollen, pflegen Sie also eine positive Kommunikation.

Das Zweite ist Gemeinschaft. Und damit meine ich einfach Zusammensein. Machen Sie etwas miteinander.

Vielleicht haben Sie nicht viel gemeinsam. Dann machen Sie eine Liste von zehn, zwölf Dingen, die Sie gern ausprobieren würden. Sie machen eine Liste und Ihr Mann macht eine Liste. Und dann schauen Sie, ob sich etwas überschneidet oder ob es Dinge gibt, die Sie auch zusammen machen würden. Und dann machen Sie es. Machen Sie einfach etwas gemeinsam. Verbringen Sie Zeit miteinander.

Und schließlich Nähe. Damit meine ich sexuelle Nähe. Intimität.

Wie gesagt geht es im Hohelied um die Geschichte von Salomo und seiner Braut Sulamit. In Kapitel 7 macht er ihr in den ersten Versen Komplimente. Er sagt Worte der Bestätigung zu ihr. Dann antwortet sie ab Vers 11:

„Ich gehöre meinem Geliebten;
und ich bin es, nach der er sich sehnt.“

Und dann sagt sie:

„Komm, mein Geliebter,
wir wollen aufs Feld hinausgehen
und die Nacht zwischen wilden Blumen verbringen.
Lass uns früh am Morgen hinaus in die Weinberge gehen.
Lass uns nachsehen, ob die Weinstöcke bereits treiben,
die Knospen sich öffnen
und die Granatapfelbäume blühen.
Dort will ich dir meine Liebe schenken!“

Sie plant also einen kleinen Liebesurlaub. Sie sagt: „Komm, wir mieten uns ein Zimmer draußen in den Weinbergen, in der Weinregion. Wir werden in den Weinbergen spazieren gehen. Und dort will ich dir meine Liebe schenken.“ Sie hat es lange geplant. Sie weiß, dass er sie begehrt und sie ihn. Sie sagt: „Komm, wir verreisen. Wir machen einen kleinen Liebesurlaub.“ Und der nächste Vers ist sehr aufschlussreich. Da sagt sie:

„Die Liebesäpfel verströmen ihren Duft
und köstliche Früchte liegen vor unserer Tür,
neue wie alte:
Ich habe sie für dich aufbewahrt, mein Geliebter.“

Sie spricht hier über Sex. In der Antike galten Liebesäpfel als Aphrodisiakum. Überall, wo sie in der Bibel erwähnt werden, geht es um Sex. Sie redet hier also über Sex. Und sie spricht über diese Früchte und sagte: „Neue und alte habe ich für dich aufbewahrt, mein Geliebter.“ Mit anderen Worten: Sie hat darüber nachgedacht. Der Gedanke dahinter ist, dass wir unser Liebesleben nicht langweilig, vorhersehbar und fad werden lassen sollen. Sie sagt: „Okay, ich habe Altes und Neues aufbewahrt. Ich habe gut über diesen kleinen Liebesurlaub nachgedacht. Mein Ehemann, es wird dir gefallen.“

Positive Kommunikation ist also wichtig; Gemeinschaft und Zeit miteinander ist wichtig; und auch Nähe, sexuelle Intimität. Wenn Sie diese drei Dinge pflegen, schützen Sie Ihre Ehe vor Ehebruch.

Kommen wir zum achten Gebot oder der achten Verhaltensweise, auf die wir in einer Ehe achten sollen. Da sagt Gott:

„Du sollst nicht stehlen.“

Seien Sie ehrlich. Wenn Sie immer betrügen oder Abkürzungen suchen, fällt es Ihrem Ehepartner schwer, Sie zu respektieren. Machen Sie ihn lieber stolz mit Ihrer Aufrichtigkeit.

Seien Sie ehrlich. Stehlen Sie nicht.

Ich habe einmal eine Geschichte über einen Prediger gelesen. Seine Söhne hatten einen schwarzen Hund gefunden. Und sie verliebten sich in den Hund. Es war toll. Es war genau das Richtige für sie. Der Hund war so gehorsam und liebenswert.

Doch nach ein paar Wochen bekamen sie einen Anruf. Ein Mann war am Telefon und sagte: „Jemand hat mir erzählt, dass Sie einen Hund gefunden haben. Ich habe meinen Hund vor ein paar Wochen verloren.“ Der Prediger fragte: „Welche Farbe hat Ihr Hund?“ Der Mann sagte: „Er ist schwarz. Es ist bestimmt mein Hund.“ Doch der Prediger wusste, dass seine Söhne diesen Hund liebten. Er fragte: „Es gibt viele schwarze Hunde. Woher wollen Sie wissen, dass es Ihrer ist?“ Dann sprachen sie über die Rasse. Aber er sagte: „Davon gibt es viele.“ Schließlich sagte der Mann: „Mein Hund hat in seinem Schwanz ein dickes weißes Haar. Daran erkenne ich ihn.“

Er sagte: „Ich komme zu Ihnen“ und legte auf. Der Prediger ging hinaus. Seine Söhne umringten den Hund und schauten sich den Schwanz an. Und er hatte tatsächlich ein dickes weißes Haar in seinem Schwanz. Da ging der Prediger hin, holte eine Zange und zog das weiße Haar heraus. Fünf Minuten später klopfte es an der Tür. Der Mann stand an der Tür und sagte: „Ich komme wegen meinem Hund.“ Der Hund lief gleich zu ihm und leckte ihm das Gesicht ab. Aber der Prediger sagte: „Moment. Sie haben gesagt, dass Ihr Hund ein weißes Haar am Schwanz hat.“ Der Mann sagt: „Das stimmt.“ Und der Prediger sagte: „Dann schauen Sie her. Hier ist kein weißes Haar.“ „Aber er sieht genau wie mein Hund aus! Das ist mein Hund.“ „Er hat kein weißes Haar. Das kann nicht Ihr Hund sein.“ Und der Mann musste ohne den Hund gehen. Der Prediger sagte: „An diesem Tag haben wir einen Hund bekommen, aber das Reich Gottes verlor meine Söhne, weil sie sahen, dass ihr Vater nicht nach dem handelte, was er predigte.“

Mein Freund, Ehrlichkeit ist in einer Ehe wichtig. Stehlen Sie nicht. Suchen Sie keine Abkürzungen. Hauen Sie keinen Geschäftspartner übers Ohr. Seien Sie in allem ehrlich. Ihr Ehepartner – Ihr Mann oder Ihre Frau – wird es sehen und das Vertrauen und den Respekt verlieren, wenn Sie Ihre Kunden bestehlen oder früher nach Hause gehen oder nicht den vollen Arbeitstag ableisten. Tun Sie Ihre Arbeit wie für den Herrn. Seien Sie der beste Angestellte an Ihrem Arbeitsplatz. Seien Sie ehrlich.

Kommen wir zu 2. Mose 20,16, dem neunten Eheversprechen oder dem neunten Gebot. Darin sagt Gott:

„Du sollst keine falsche Aussage über einen deiner Mitmenschen machen.“

Sagen Sie die Wahrheit. Seien Sie nicht boshaft. Jemand, der aus irgendeinem Grund über seinen Nachbarn lügt, wird auch kein guter Ehepartner sein. Ehrlichkeit und Vertrauen sind das Herzstück einer guten Ehe. Es ist so wichtig, ehrlich zu sein.

Ich habe einmal von einem Mann gehört, der in einen Autounfall geraten war und sagte, dass seine Schulter verletzt worden war. Er verklagte die andere Person auf eine riesige Summe Schadenersatz und es kam vor Gericht. Der Anwalt der anderen Person sagte zu dem Mann, der seinen Arm in einer Schlinge trug: „Es tut uns leid, dass Sie bei dem Unfall verletzt worden sind. Wie weit können Sie Ihren Arm seit dem Umfall heben?“ Der Mann machte die Schlinge ab und sagte: „Au, au, au … etwa so weit.“ Dann fragte der Anwalt: „Und wie weit konnten Sie den Arm vor dem Unfall heben?“ Der Mann sagte: „Früher konnte ich ihn bis hier oben heben.“

Mit einem solchen Menschen möchte man nicht in einer langfristigen Beziehung leben. Ehrlichkeit und Vertrauen sind das Herzstück einer guten Ehe.

Und schließlich heißt es in 2. Mose 20,17:

„Du sollst den Besitz deines Nächsten nicht begehren …“

Seien Sie nicht unzufrieden mit dem, was Sie haben. Stellen Sie nicht das in den Mittelpunkt Ihres Lebens, was Sie nicht haben. Betonen Sie das, was Sie haben und womit Gott Sie und Ihren Ehepartner gesegnet hat. Lernen Sie, die Stärken Ihres Ehepartners zu schätzen. Begehren Sie nicht, was ihr Partner nicht hat oder was der Mann oder die Frau von jemand anderem hat. Hören Sie: Auch ich bin nicht perfekt und kann alles. Ich kann vielleicht ein paar Sachen reparieren, aber das ist nicht wirklich meine Stärke.

Betonen und feiern wir gegenseitig unsere Stärken. Und hören wir auf zu glauben, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner ist. Das stimmt nicht, mein Freund. Der Rasen auf der anderen Seite ist entweder grüner, weil jemand ihn mit Sprühfarbe grün angemalt hat oder weil er dort öfter gegossen wird. Nehmen Sie sich also lieber Zeit, um Ihren eigenen Rasen zu gießen.

Sie setzen Ihren Mann oder Ihre Frau nur unter Druck, wenn Sie sie dazu zwingen wollen, einer Fantasie zu entsprechen. Vielleicht haben Sie eine Vorstellung im Kopf, wie er oder sie sein sollte, um perfekt zu sein. Ich sage nicht, dass wir uns nicht bemühen sollten, besser zu werden. Aber wenn Sie Ihren Mann dazu zwingen, über seine Verhältnisse hinaus zu leben und mehr auszugeben, als er verdient, dann fällt Ihnen das irgendwann auf die Füße. Begehren Sie nicht. Lernen Sie, mit dem zufrieden zu sein, was Sie haben. Seien Sie dankbar für das, was Gott Ihnen gegeben hat. Machen Sie nicht den Fehler, sich mit anderen zu messen oder zu vergleichen.

Gott hat seinem Volk diese zehn Gebote oder Eheversprechen gegeben. Wenn wir stabile Beziehungen führen wollen, die von Dauer sind und wachsen, dann sollten wir diese Dinge in unser Leben integrieren. Und das gilt auch für die Ehe.

Vielleicht kriselt es gerade in Ihrer Ehe. Knien Sie nieder und beten Sie und seien Sie der beste Mensch, der Sie sein können. Der Einzige, den Sie verändern können, sind Sie. Sie können Ihren Mann nicht verändern. Sie können Ihre Frau nicht verändern. Aber Sie können sich selbst verändern. Gott sucht nach einem Zugang zu Ihrer Ehe. Stellen Sie sich dafür zur Verfügung.

Ich möchte im Namen Jesu einen Segen über Ihnen aussprechen. In welcher Situation Sie auch gerade sein mögen – verheiratet, geschieden, getrennt, Single, verwitwet, glücklich verheiratet oder unglücklich verheiratet – ich bete dafür, dass Gottes Gnade Sie berührt.

Vater, ich bitte dich, dass du meinen Freunden Weisheit schenkst. Ich bete, dass sie von Mut und Hoffnung durchflutet werden und dass sie erkennen, dass neue und bessere Zeiten auf sie warten. Ich bitte dich im Namen Jesu. Amen.

Mein Freund, ich freue mich, dass Sie heute dabei waren. Ich hoffe, dass Sie etwas Gutes aus dieser Predigt mitgenommen haben, denn ich habe Leib und Seele hineingesteckt. Gott möchte Sie segnen. Er möchte, dass Ihre Beziehungen gesegnet sind.

Aber wissen Sie, es fängt alles mit der wichtigsten Beziehung an. Und das ist unsere Beziehung zu Gott. Hören Sie: Es geht nicht um Religion. Es geht um Beziehungen. Es geht nicht um eine Liste von Ge- und Verboten. Es geht um eine Beziehung zum Schöpfer.

Es geht nicht darum, dass Gott Sie in eine christliche Form presst und Sie nun keine eigene Persönlichkeit mehr haben. Nein. Wenn Sie sich zu Gott bekennen, können Sie entdecken, wozu Sie eigentlich geschaffen worden sind. Und das ist einzigartig und einmalig, mein Freund. Sie wurden als Original geboren. Es wäre schade, wenn Sie als Kopie sterben würden.

Zum Schluss möchte ich Ihnen einfach Mut machen. Schenken Sie Jesus Ihr Herz. Er liebt Sie. Er kennt Sie. Und er wird Sie nicht abweisen. Gott segne Sie.

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