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Endlich Heilung erleben

Wie ist Heilung heute erlebbar? Tauche mit Pastor Bayless Conley ein in eine kraftvolle Botschaft, die schon Jesus seinen Jüngern weitergab. Entdecke vier wunderbare Wahrheiten, die dir den Weg zur Heilung zeigen – und wie du diese Wahrheiten annehmen und in deinem Leben umsetzen kannst, um endlich Heilung zu erleben.

Ich glaube an Gott. Ich vertraue seinem Wort. Nein, ich kann es weder sehen noch spüren. Darum muss ich glauben. Wenn ich es sehen und spüren kann, ist es eine sichtbare Wirklichkeit und ich brauche keinen Glauben. Doch der Glaube wurde zur sichtbaren Wirklichkeit.

Der Zweifel wandert erst vom Kopf ins Herz, wenn wir ihm immer wieder Raum geben. Jesus sagt: „Wenn jemand in seinem Herzen zweifelt …“ Negative Gedanken, Gedanken ans Versagen, Gedanken des Zweifels gibt es immer.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Wenn Sie eine Bibel dabeihaben, schlagen Sie bitte Markus 11 auf. Ich möchte mit Ihnen über vier wichtige Schlüssel für Wunder sprechen. Vier wichtige Schlüssel, Wahrheiten oder Gedanken dazu, wie wir dafür sorgen und mit Gott zusammenarbeiten, damit wir Wunder erleben.

Ich denke dabei vor allem an den Bereich der Heilung, aber natürlich lässt sich das auch auf viele andere Dinge anwenden.

Und ich habe das Ganze in vier Punkte eingeteilt. Es sollte also nicht zu schwierig sein, meinen Gedanken zu folgen. Und wenn Sie gut aufpassen, werden Sie merken, wann ich fertig bin.

Markus 11. Lesen wir zuerst den Text. Diesen Versen ist Folgendes vorangegangen. Jesus wohnt in Bethanien, ein paar Kilometer von Jerusalem entfernt. Er und die Jünger sind auf dem Weg nach Jerusalem. Und Jesus hat Hunger. Er würde gern etwas frühstücken und sieht einen Feigenbaum. Der Baum ist voller Blätter. Jesus geht hin. Sie kennen die Geschichte. Am Baum hängen nur Blätter. Jesus verflucht den Baum und sagt: „Keiner soll je Früchte von dir essen.“ Und die Jünger hören es.

Jesus geht also hinüber und spricht mit dem Baum. Die Jünger schauen einander an: „Hat er wirklich den Baum verflucht?“ Dann sagt Jesus: „Kommt, Jungs.“ Er kommt wieder zu ihnen. Bestimmt drehen sie sich noch einmal um und denken: „Der Baum sieht immer noch gleich aus.“ Sie gehen nach Jerusalem, kümmern sich um ihre Geschäfte, kehren nach Bethanien zurück und kommen wieder an dem Baum vorbei. Die Jünger schauen sich den Baum an. Er sieht immer noch gleich aus. Nichts hat sich verändert. Sie gehen nach Bethanien und übernachten dort.

Am nächsten Morgen gehen sie wieder nach Jerusalem. 24 Stunden später kommen sie an dem Baum vorbei und Petrus ruft: „Meister, der Baum, den du verflucht hast, ist verdorrt!“ 24 Stunden lang hat sich äußerlich nichts verändert. Nichts, das man mit den fünf Sinnen wahrnehmen konnte; nichts, das darauf hindeutete, dass die Worte von Jesus irgendeine Wirkung gehabt hätten. Und Jesus nutzt das, um etwas über den Glauben zu lehren. Wir lesen ab Vers 22:

„Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden. Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden. Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergibt.“

Hier finden wir also die vier Schlüssel. Der erste ist: „Habt Glauben an Gott!“ In Vers 22 steht: „Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott!“

Wir glauben also nicht an eine Lehre oder an ein Prinzip, sondern an eine Person. Und diese Person ist Gott. „Habt Glauben an Gott.“ Nicht an Pastor Bayless. Nicht an sich selbst. Nicht an einen Arzt. Nicht an einen Anwalt. Nicht an eine Firma. Nicht an die Regierung. „Habt Glauben an Gott.“

Die Frage ist nun: Was bedeutet es, Glauben an Gott zu haben? Und wie bekommt man diesen Glauben?

An Gott glauben heißt, an sein Wort zu glauben. Seinem Wort zu vertrauen. Sich darauf zu verlassen. Es anzunehmen und so zu handeln, als sei es wahr.

In Hebräer 11,1 finden wir die fachliche, biblische Definition von Glauben. Da steht:

„Der Glaube ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“

Glaube ist die Wirklichkeit, ein Überzeugtsein. Eine Wirklichkeit dessen, was man hofft. Und ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.

Wenn man es sehen kann, braucht man keinen Glauben. Im Glauben geht es um unsichtbare Wirklichkeiten. Er ist die Wirklichkeit dessen, was wir hoffen. Ein Überzeugtsein von Dingen, die wir nicht sehen.

Die Amplified Bible arbeitet die volle Bedeutung heraus. Denn im Original steht hier:

Glaube ist die Sicherheit (die Bestätigung, die Besitzurkunde) der Dinge, auf die wir hoffen; der Beweis für Dinge, die wir nicht sehen und das Überzeugtsein von ihrer Wirklichkeit. [Glaube erkennt als wahre Tatsache, was für die Sinne nicht erkennbar ist.]

Unserer Kirche wurde einmal ein Grundstück vermacht. Man gab uns die Besitzurkunde eines kleinen Grundstücks. Wir haben es nie gesehen. Wir haben nie darauf gestanden. Aber es gehörte uns. Hätte man gefragt: „Aber woher wissen Sie das?“, hätte ich gesagt: „Weil wir die Besitzurkunde haben.“ Man könnte sagen: „Aber Sie haben es nie gesehen.“ Das ist unwichtig. Wir haben die Besitzurkunde. „Aber Sie haben nie darauf gestanden.“ Das ist unwichtig. Es gehört uns. Wir haben die Besitzurkunde. Wir haben es übrigens verkauft und das Geld für Gottes Reich eingesetzt. Und wir haben das Grundstück nie gesehen. Aber wir hatten die Besitzurkunde.

Glaube ist eine Besitzurkunde. Er ist der Beweis für unsichtbare Dinge; ein Überzeugtsein davon, dass diese Dinge real sind. Glaube erkennt als wahr an, was für die Sinne nicht erkennbar ist.

Es war vor etwa 30 Jahren in meinem Haus. Ich war gerade von einer langen Reise zurückgekommen. Und auf einmal – ich kann es nur so beschreiben – war es, als würde eine stark zusammengedrückte Sprungfeder auseinanderschnappen. Ich kann nur beschreiben, wie es sich anfühlte. Es passierte in meinem unteren Rücken. Diese Feder machte auf einmal „schnapp“. Und ich hatte nichts gemacht. Ich stand nur dort. Und auf einmal hatte ich starke Schmerzen. Als ich in den Spiegel schaute, war ich von hier an ganz schief und konnte mich nicht aufrichten. Ich rief nach Janet. Sie hatte gehört, dass ich vor Schmerzen aufgeschrien hatte. Sie kam herein und fragte: „Was ist los?“ Ich sagte: „Ich weiß es nicht.“ Sie meinte: „Du bist ja ganz schief!“ Und ich sagte: „Ich weiß. Ich kann mich nicht aufrichten.“ Sie fragte: „Tut es weh?“ Und ich sagte: „Ja, sehr.“

Und so standen Janet und ich im Bad. Ich war ganz schief. Ich konnte mich nicht bücken. Ich konnte nichts tun. Und wir beteten. Ich weiß noch, dass ich Jesaja 53 betete, die prophetischen Verse über Jesus: „Fürwahr, er hat unsere Krankheiten getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Die Strafe für unseren Frieden lag auf ihm und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Das haben wir gebetet. Und ich stand so da.

Hätte man mich gefragt, ob ich geheilt bin, hätte ich gesagt: „Ja, durch Glauben.“ – „Aber du bist schief.“ – „Ich weiß. Ich habe nicht gesagt, ich sei nicht schief. Aber ich bin durch Glauben geheilt.“ Im Glauben geht es um unsichtbare Wirklichkeiten. Glaube erkennt als real, was die Sinne nicht erkennen.

Hätte man gefragt: „Woher weißt du, dass du geheilt bist?“ – „Ich habe die Besitzurkunde. Hier: Er hat meine Krankheit getragen und meine Schmerzen auf sich genommen. Durch seine Wunden bin ich geheilt.“ – „Tut es weh?“ – „Ja, sehr.“ – „Aber du hast gesagt, du bist geheilt.“ – „Ich bin geheilt durch Glauben. Im Glauben geht es um eine unsichtbare Wirklichkeit. Ich glaube, dass Gott mein Gebet erhört und die Antwort losgeschickt hat, als ich gebetet habe.“ „Woher weißt du das?“ – „Ich habe die Besitzurkunde.“ – „Du siehst nicht geheilt aus.“ – „Ich habe die Besitzurkunde.“ – „Aber du bist noch schief.“ – „Ich weiß. Ich streite nicht ab, dass ich schief bin und Schmerzen habe. Ich kann mir nicht die Schuhe zubinden. Ich weiß nicht einmal, ob ich ins Bett käme.“ – „Woher weißt du dann, dass du geheilt bist?“ – „Weil ich die Besitzurkunde habe. Ich habe die Zusage Gottes. Ich habe sie angenommen. Und ich habe Glauben.“

„Habt Glauben an Gott.“ An Gott glauben heißt, seinem Wort zu glauben. Glaube ist die Wirklichkeit. Sie ist die Besitzurkunde dessen, auf was man hofft. Und wissen Sie was? Innerhalb von 48 Stunden war alles wieder in Ordnung. Das ist jetzt vielleicht 30 oder 35 Jahre her. Und ich hatte das Problem nie wieder.

Vielleicht sagen Sie jetzt: „Sie sind verrückt.“ Nein, ich habe nur das Prinzip des Glaubens verstanden. Ich glaube an Gott. Ich vertraue seinem Wort. Nein, ich kann es weder sehen noch spüren. Darum muss ich glauben. Wenn ich es sehen und spüren kann, ist es eine sichtbare Wirklichkeit und ich brauche keinen Glauben. Doch der Glaube wurde zur sichtbaren Wirklichkeit.

Sein Wort ist mein Beweis. An Gott glauben heißt, sein Wort anzunehmen. Aber es heißt auch, nach seinem Wort zu handeln. Jakobus sagt – und diese Aussage ist so stark – „Glaube ohne entsprechende Taten ist tot.“

Und wie bekommt man einen Glauben an Gott? Römer 10,17:

„Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.“

Glaube kommt aus der Verkündigung; und die Verkündigung durch das Wort Christi. Dies ist etwas Wunderbares. Hören Sie zu. Wenn Sie die Zusage hören, die Sie glauben wollen, entsteht dadurch in Ihnen der Glaube an diese Zusage. Wenn Sie die Zusage hören, die Sie glauben wollen – sei es eine Zusage für Versorgung, für Heilung, für Frieden oder für Führung – wenn Sie diese Zusage hören, dann entsteht dadurch der Glaube an diese Zusage. Man nennt es das Wort des Glaubens, weil es in der Person Glauben schafft, die es hört.

Eine Übersetzung formuliert es so: „Glaube wird durch das Hören lebendig, und Hören durch das Wort Gottes.“ Kommen Sie zum Wort und das Wort kommt in Sie hinein.

Ich habe ein paar Freunde, mit denen ich oft zum Speerfischen hinausfahre. Manchmal fahren wir für zwei, drei Tage mit einem Boot hinaus. Einer der Männer benutzt ein Pflaster gegen die Seekrankheit. Es sieht aus wie ein kleines rundes Pflaster. Man klebt es sich hinters Ohr und es setzt für etwa drei Tage Stoffe gegen Seekrankheit frei. Man lässt es einfach dort. Er hat also immer dieses kleine Ding hinter dem Ohr, das aussieht wie ein Pflaster, und dieses Ding setzt Medizin frei, damit er nicht seekrank wird. Freund, genauso ist es mit dem Wort Gottes. Wenn wir es in unser Ohr hineinlassen, setzt es Glauben in uns frei. Wenn wir sein Wort hören, setzt es Glauben in uns frei. Glauben kommt durch das Hören auf das Wort Gottes.

Kommen wir zu unserem nächsten Punkt. „Zweifelt nicht.“ Zweifelt nicht. Wir haben es gelesen. In Markus 11,23 sagt Jesus:

„Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden.“

Er sagt: „Wer nicht zweifelt in seinem Herzen.“

Ich will Ihnen noch einen anderen Vers zeigen. Jakobus 1,6-7:

„Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen wird.“

Keine Heilung, keinen Frieden, keine Versorgung, keine Führung. „Er bitte aber im Glauben.“ Wer zweifelt, ist wie eine Meereswoge, die hin und her geworfen wird. „Jener Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen wird.“

Viele werden jetzt sagen: „Dann habe ich keine Chance. Denn wenn ich versuche zu glauben, sagt immer diese kleine Stimme zu mir: Aber wenn es nicht funktioniert? Du glaubst nicht wirklich.“ Hören Sie: Nur weil ein Gedanke wie dieser in Ihrem Kopf auftaucht, heißt das nicht, dass in Ihrem Herzen kein Glaube ist. Ich wiederhole es noch einmal: Nur weil ein Zweifel, ein Gedanke wie dieser, in Ihrem Kopf auftaucht, heißt das nicht, dass Sie keinen Glauben im Herzen haben. Wenn Zweifel auftauchen und Sie angreifen, heißt das noch nicht, dass Sie auch zweifeln.

Die Frage ist, ob wir dem Zweifel Raum geben. Der Zweifel wandert erst vom Kopf ins Herz, wenn wir ihm immer wieder Raum geben. Jesus sagt: „Wenn jemand in seinem Herzen zweifelt …“ Negative Gedanken, Gedanken ans Versagen, Gedanken des Zweifels gibt es immer.

Sie sind sogar Jesus in der Wüste begegnet. Aber wie ungebetene Gäste muss man sie nicht aufnehmen. Schicken Sie sie weg. Lassen Sie sie nicht herein. Ich kann die Vögel nicht davon abhalten, um meinen Kopf zu fliegen; aber ich kann sie davon abhalten, Nester auf meinem Kopf zu bauen.

Ich kann die Gedanken des Zweifels nicht daran hindern, mich anzugreifen. Aber ich muss ihnen keinen Raum geben. Und Jesus hat uns gezeigt, wie wir solche Gedanken loswerden.

Wir lesen es in Matthäus 3. Die letzten Worte in Matthäus 3 spricht Gott vom Himmel herab. Er sagt: „Das ist mein geliebter Sohn.“ Gleich danach kommt Kapitel 4. Jesus ist in der Wüste und fastet 40 Tage. Und der Teufel kommt, der Versucher. Und was sagt der Teufel zu ihm? „Wenn du der Sohn Gottes bist, befiehl diesen Steinen, dass sie zu Brot werden.“

Der Teufel stellt sofort Gottes Worte in Frage. Er sät immer Zweifel. „Wenn“ ist ein Kennzeichen für Zweifel. Gott hat gesagt: „Du bist mein Sohn.“ Der Teufel sagt: „Wenn du wirklich Gottes Sohn bist. Vielleicht wollte deine Mutter Maria nur, dass du dich für etwas Besonderes hältst. Also hat sie dir erzählt, dass du geboren wurdest, obwohl sie Jungfrau war. Sie lügt. An dir ist nichts Besonderes. Wenn du der Sohn Gottes bist, beweise es.“

Und Jesus antwortet mit dem Wort Gottes. Er sagt: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das vom Mund Gottes ausgeht.“ Doch der Teufel gibt nicht auf. Er führt ihn ganz nach oben und sagt: „Wenn du Gottes Sohn bist, dann spring hinunter. Die Engel werden dich auffangen.“ Wenn. Wenn. Wenn. Er stellt Gottes Worte in Frage. Das tut der Teufel immer. Die richtige Reaktion darauf ist: „Es steht geschrieben. Ich werde diesem Zweifel keinen Raum geben.“

Unser Glaube richtet sich auf eine Person. Auf Gott. Und dazu gehört auch, was Jesus sagt: „Habt keinen Zweifel in eurem Herzen.“ Jakobus sagt: „Bittet im Glauben, nicht im Zweifel.“ Ja, es werden Zweifel kommen. Sie kamen sogar zu Jesus selbst. Aber er hat sie fortgeschickt. Und wir müssen das auch lernen.

Gut. Kommen wir zum dritten Punkt. „Bittet.“ Vers 24:

„Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.“

Erstens: Es ist wichtig, konkret zu beten. Worum Sie auch bitten, wenn Sie beten – in der Originalsprache meint Jesus hier konkrete, klare Dinge. Und er sagt: „Wenn ihr betet, glaubt, dass ihr es empfangen habt.“ Wieder geht es um Glauben. Glaube ist die Wirklichkeit dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.

In der Amplified Bible steht: „Wenn ihr betet, dann glaubt, dass es euch geschenkt wird, und ihr werdet es bekommen.“ Bevor man etwas sieht? Ja. Es geht um Glauben an Gott. Glaube erkennt als reale Tatsache an, was in diesem Moment noch unsichtbar ist. Glaube ist die Besitzurkunde.

Wenn ich bete, dann glaube ich, dass Gott mich hört und dass er mich erhört. Glauben Sie, dass Sie empfangen werden, wenn Sie beten und nicht erst, wenn sich etwas verändert hat. Nicht, wenn die Umstände anders geworden sind. Glauben Sie, dass Sie empfangen. Jesus sagt: „Wenn ihr betet, glaubt, dass ihr empfangen habt.“ Und er sagt: „Und es wird euch werden.“

Jesus sagt in Johannes 15,7:

„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.“

Ich liebe diesen Vers.

Wir haben das Wort Gottes in uns. Wir haben eine Zusage, an der wir uns festhalten können. Wir leben in Gemeinschaft mit Gott. Und Gott sagt: „Bittet. Glaubt, dass ihr es empfangt, wenn ihr betet, und ihr werdet es bekommen.“

Kommen wir zu unserem letzten Punkt. Punkt 4. Dieser Punkt heißt: „Vergebt.“ Vergeben Sie. Lassen Sie los, wenn jemand Sie verletzt hat.

In Vers 25 sagt Jesus:

„Und wenn ihr steht und betet …“

„Wenn ihr glaubt, dass ihr empfangen werdet, was ihr euch wünscht und betet, und wenn ihr dann steht und betet und etwas gegen jemanden habt …“ Wenn ihr etwas gegen jemanden habt. Es gibt keine Schuld, die von dieser Beschreibung nicht erfasst wird.

„… so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergibt. Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird euer Vater, der in den Himmeln ist, auch eure Übertretungen nicht vergeben.“

Manche werden feststellen, dass sie viele ihrer Probleme und Schmerzen los wären, wenn sie die loslassen würden, die sie verletzt haben. Ich sage es noch einmal. Manche Menschen – vielleicht sogar viele – würden feststellen, dass sie viele ihrer Probleme und Schmerzen loswerden würden, wenn sie die loslassen würden, die sie verletzt haben.

In Prediger 10,8 steht: „Wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.“ Ein interessanter Vers. „Wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.“ Unversöhnlichkeit reißt die Schutzmauer ein, die Gott um uns herum errichtet hat. Und dann kann die Schlange eindringen. Solange Sie unversöhnlich sind, ist die Mauer kaputt und Sie werden immer wieder gebissen.

In Matthäus 18 erzählt Jesus das Gleichnis von einem Diener, der einen riesigen Berg Schulden anhäuft, zum Herrn des Hauses kommt und seine Schulden nicht bezahlen kann. Es war eine Summe, die ein Diener nie würde aufbringen können. Er fällt auf die Knie und fleht seinen Herrn an. Er sagt: „Bitte hab Geduld. Ich werde alles bezahlen.“ Der Herr des Hauses wurde von Mitleid ergriffen und erließ ihm die ganze Schuld. Er sagte: „Du musst nichts bezahlen. Du bist frei.“

Der Diener ging hinaus, traf einen anderen Diener, der ihm 20 Dollar schuldete, packte ihn an der Kehle und sagte: „Bezahl mir, was du mir schuldest!“ Und der andere Diener gebrauchte die gleichen Worte wie er selbst. Er sagte: „Hab Geduld mit mir. Ich werde alles bezahlen.“ Aber der erste Diener ließ ihn ins Schuldgefängnis werfen.

Als der Herr des Hauses das erfuhr, wurde er zornig. Er rief den Diener zu sich und sagte: „Du böser Diener, ich habe dir all deine Schulden vergeben. Warum hast du nicht dem anderen Diener vergeben und Mitleid mit ihm gehabt wie ich mit dir?“ Und er warf ihn ins Gefängnis, bis er die ganze Schuld bezahlen würde. Zu diesem Zeitpunkt war er nur noch die Vergebung schuldig.

Manchmal klammern wir uns an diese armseligen 20-Dollar-Schulden, obwohl uns selbst so viel vergeben worden ist. Und dann sagt Jesus am Ende des Gleichnisses: „Er überlieferte ihn den Folterknechten, bis er die Schuld bezahlt hatte. So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht denen vergebt, die an euch schuldig geworden sind.“

Wenn wir nicht vergeben, bleibt die Mauer zerstört und die Schlange kommt herein. Aber wenn wir es loslassen, werden wir selbst frei.

Vergebung ist so wichtig. Wenn wir nicht vergeben, kann uns der Vater im Himmel nicht vergeben. Unversöhnlichkeit hält den Glauben davon ab, zu wirken.

Ich hatte eine Urgroßtante, die einmal mit ihrem Mann in Streit geriet. Sie sprach danach zwanzig Jahre lang nicht mehr mit ihm. Sie waren weiterhin verheiratet, lebten aber an unterschiedlichen Orten. Eine verrückte Geschichte. Sie ließ zu, dass sich Bitterkeit in ihrem Herzen breitmachte. Wenn Sie etwas gegen jemanden haben, tun Sie sich den Gefallen und lassen Sie es los. Das bedeutet nicht, dass Sie dem anderen vertrauen müssen. Vertrauen und Vergebung sind unterschiedliche Dinge. Vertrauen muss man sich verdienen. Echte Vergebung kann man nicht verdienen; sie ist ein Geschenk.

Jesus Christus hat Ihnen die Vergebung geschenkt. Machen Sie anderen das gleiche Geschenk. Vergeben Sie ihnen, wie auch Ihnen vergeben worden ist. Dann werden Sie unter anderem erleben, dass Ihr Glaube stark wird und dass er anfängt, zu wirken.

Gott hat uns vergeben, also sind wir es nun schuldig, anderen zu vergeben. Wie gesagt – Sie tun sich damit einen Gefallen. Und zwar einen großen. Lassen Sie die Bitterkeit los und entscheiden Sie sich für Vergebung.

2 comments on “Endlich Heilung erleben”

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