Die Kirchengemeinde – Gottes Familie 2/2 – Janet und Bayless Conley

Wie kann man in einer Kirchengemeinde als Gottes Familie gemeinsam wachsen und Fortschritte machen? Entdecke, in welchen vier wichtigen Bereichen Gott sich für jedes seiner Familienmitglieder Wachstum wünscht. Bayless und Janet Conley teilen mit dir in dieser Predigt ihr großes Wissen und ihre praktische Erfahrung aus über 30 Jahren Pastorendienst in der Cottonwood Church.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Hi, ich bin Bayless Conley. Meine Frau Janet und ich halten die heutige Predigt zusammen. Wir haben sie letzte Woche begonnen und werden sie jetzt fortsetzen. Wir sprechen gerade über Gottes Familie, die Kirche, und wie er seine Kinder zur Reife führt. Gott möchte, dass wir wachsen. Hören Sie, das wird Sie segnen, deshalb bleiben Sie bei uns.

 

In 1. Petrus 2,2 heißt es: „… seid begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie wachst.“ In Hebräer, Kapitel 5, wird von Gottes Wort als fester Nahrung oder Fleisch gesprochen. Jesus bezeichnete Gottes Wort als Brot.

 

Wir können nicht wachsen oder geistlich gesund sein, wenn wir nicht essen. Ein Kind, das nicht isst, gibt Anlass zu ernster Sorge, weil dieses Kind nicht gesund sein wird. Es wird schwach sein. Gottes Wort ist auch Nahrung für unseren Geist. Es bringt Glauben hervor. Es bringt Hoffnung. Lesen Sie es, hören Sie gute Lehren und Predigten. Lernen und wachsen Sie. Ich glaube, Janet hat dazu noch etwas zu sagen, bevor wir zum nächsten Punkt kommen.

 

(Janet) Ich wollte nur sagen: Abgesehen von der Bibel und großen Versammlungen wachsen wir auch durch Beziehungen. Wir wachsen als Christen durch Beziehungen. Große und kleine Versammlungen, beide sind notwendig für uns Christen, um zu wachsen. In Apostelgeschichte 2,46 heißt es von der neutestamentlichen Kirche:

 

„Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens …“

 

Es gab Versammlungen im Tempel und es gab kleinere Versammlungen, und beide waren wichtig.

 

Das war auch bei Jesus so, unserem höchsten Vorbild. Er sprach zu großen Mengen, hielt sich in großen Mengen auf, aber er hatte auch eine Beziehung mit dem Vater und dem Heiligen Geist. Und er hatte eine Beziehung zu einer kleineren Gruppe, den Jüngern.

 

Aber in diesen kleineren Treffen haben wir die Möglichkeit, uns eingehender und persönlicher zu unterhalten. Wir übernehmen Verantwortung und wachsen, wenn wir uns selbst und andere Menschen verstehen. Die Basis dafür ist: „Ich kann dir im Leben und im Glauben helfen und du mir.“

 

Und in den größeren Zusammenkünften sehen wir das große Bild, und wir sehen, dass im Ganzen größere Kraft liegt, während die kleineren Treffen persönlicher sind und uns helfen zu wachsen. Aber beide Zusammenkünfte erfrischen uns und in beiden können wir auftanken und wachsen.

 

Vielleicht sagen Sie: „Ich bin mit mir allein völlig zufrieden.“ Das ist großartig. Das bin ich auch. Die Wahrheit ist: Wir wurden nach dem Bild Gottes als Beziehungswesen erschaffen, und wir versäumen so viel Bereicherung im Leben, wenn wir uns isolieren. Im Buch der Sprüche, der ewigen Weisheit Gottes, heißt es sogar: „Wer sich absondert, handelt unklug.“

 

Wir wachsen immer schneller und stärker, indem wir voneinander lernen, statt nur allein, und uns gegenseitig Rechenschaft ablegen.

 

Das Wachstum in Gottes Familie kommt durch sein Wort und durch Beziehungen.

 

Das führt uns zu Nummer drei, dem Dienen in Gottes Familie, der Kirche. Ich nehme unsere Conley-Familienabende als Beispiel, um das Dienen in einer Kirchenfamilie zu erklären. In unserer Familie setzen wir alles daran, unsere Termine entsprechend zu legen, dass wir den Abend gemeinsam verbringen können. Und das kostet Mühe und Arbeit. Bei der Zubereitung des Essens hat jeder seine Aufgabe. Bethany macht normalerweise den Salat; Bayless übernimmt meistens weitgehend das Kochen. Wir decken den Tisch, zünden für eine gute Stimmung Kerzen an und dann essen wir.

 

Danach spielen wir immer ein Spiel. Es heißt das 10-Minuten-Spiel. Wir stellen einen Wecker auf 10 Minuten und wenn wir sagen: „Auf die Plätze, fertig, los!“, hilft jeder beim Aufräumen. Das ist unsere Aufräumzeit. Sogar der kleine Clay, der erst zwei Jahre alt ist, hilft mit, den Tisch abzudecken. Jeder hat seinen Teil zu tun. Und es ist wirklich erstaunlich, wie viel wir in 10 Minuten, bis der Wecker klingelt, erledigt bekommen, wenn wir alle zusammenarbeiten. Das ist unglaublich. Wir alle haben unsere Aufgabe beim Aufräumen. Das macht die Last leichter. Und wenn dann alle gegangen sind, sind wir nicht noch bis Mitternacht mit Aufräumen beschäftigt. Das ist wunderbar.

 

Wenn jeder seinen Beitrag leistet, macht es wirklich Spaß, zusammenzuarbeiten. Es macht wirklich Spaß, weil wir es alle gemeinsam tun. Wir erschaffen eine Erinnerung, wir wachsen zusammen und erreichen so viel. In Epheser 4,16 heißt es über die Kirchenfamilie:

 

„Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung dienende Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils (jeder von uns hat eine bestimmte Arbeit, die er zum Leib oder zu der Kirchenfamilie beitragen kann); und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.“

 

Jeder Einzelne von uns hat seinen Anteil. In Galater 5,13 heißt es:

 

„… dient einander durch die Liebe.“ Wir lieben einander, also dienen wir.

 

In Apostelgeschichte 20,35 lesen wir: „Denkt an die Worte des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als Nehmen.“ Das Geben bringt Freude mit sich und bereichert, sogar noch mehr als das Nehmen. Nehmen wir gerne? Ja, es ist großartig. Es ist wunderbar. Aber er sagte, das Geben ist noch schöner. Es ist wunderbar. In Gottes Familie dienen wir einander liebevoll, und wir haben Spaß dabei. Jemand sagte einmal: „Ein Zeichen für eine gesunde Kirche ist Gelächter in den Gängen.“ Einander dienen; in Gottes Familie dienen. Wir dienen in Gottes Familie. Das bringt uns zu Nummer vier – du bist dran.

 

(Bayless) Bevor wir zu Nummer vier kommen, möchte ich noch sagen, dass es das Ziel eines jeden von uns sein sollte, irgendwo in der Familie zu dienen. Aber ich denke auch realistisch. Das Leben mancher Menschen, die in die Gemeinde kommen, ist zerbrochen; alles ist durcheinander und kaputt. Sie brauchen eine Zeit, in der sie einfach da sind und geliebt und geheilt werden. Und wenn Sie das sind, sollten Sie nicht das Gefühl haben, dass Sie sofort anfangen müssen zu dienen. Lassen Sie das Ihr Ziel sein, aber wenn Sie zerstört hierhergekommen sind, lassen Sie uns Sie lieben. Nehmen Sie Gottes Wort auf. Kommen Sie jedes Mal, wenn die Türen offen sind und lassen Sie sich innen und außen von Jesus heilen. Machen Sie es sich zum Ziel, gesund zu werden, sodass Sie anderen helfen und ihnen dienen können.

 

Und der vierte Punkt ist immer ein großer Teil des Reifeprozesses, den Gott alle seine Familienmitglieder durchlaufen lässt, und das ist das Teilen. Das Teilen sowohl unserer Finanzen als auch unsers Glaubens. Ich möchte Ihnen einige Anweisungen vorlesen, die Paulus der Korinthischen Gemeinde und, wie er sagte, auch allen Gemeinden in Galatien gab. In 1. Korinther 16,2 sagte Paulus: „An jedem ersten Wochentag lege ein jeder von euch bei sich zurück und sammle an, je nachdem er Gedeihen hat, damit nicht erst dann, wenn ich komme, Sammlungen geschehen.”

 

Er sagte: „An jedem ersten Wochentag.“ Mit anderen Worten: In jeder einzelnen Woche sollte jeder von Ihnen etwas zur Seite legen. In anderen Übersetzungen heißt es: „Legt im Verhältnis zu dem Segen, den ihr empfangen, und dem, was ihr verdient habt, etwas zur Seite.“ Legen Sie jede Woche etwas für Gott und sein Werk zurück.

 

Und ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch, der wirklich im Herrn reift, an einem Punkt beginnen wird, sein Wirken anhaltend finanziell zu unterstützen. Das ehrt Gott, Nummer eins. Die Bibel lehrt das sehr klar: „Ehre den Herrn mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages!“ Das gibt Gott Ehre. Zweitens, es eröffnet einen Kanal oder einen Weg, auf dem Gott uns segnen kann. Und dann drittens, es ist die Haupteinnahmequelle der örtlichen Kirche, die ihre Arbeit unterstützt und ihr hilft, der verlorenen Welt Gottes Reich nahezubringen. Jesus sagte in Lukas 12,34:

 

„Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“

 

Unser Herz und unser Schatz sind untrennbar miteinander verbunden. Wir investieren in das, was wir lieben.

 

Als ich Christ wurde, war ich so dankbar dafür, was Gott in meinem Leben getan hatte. Ich bin sicher, dass das bei jedem anders ist, aber für mich war das Wort Gottes explosiv. Es war revolutionär für mich. Ich konnte nicht genug davon bekommen, einen Prediger zu hören, die Bibel oder einen Kommentar dazu zu lesen. Es war buchstäblich explosiv für mein Innenleben. Und es veränderte mich. Ich war so dankbar.

 

Ich war in einer Kirche und sie sammelten eine Kollekte ein. Ich dachte: „Natürlich! Das wird dazu beitragen, dass auch andere Menschen das alles erfahren. Natürlich!“ Damals hatte ich nicht viel Geld und ich gab alles, was ich hatte. Dann fing ich an, meine Sachen wegzugeben. Ich brachte sie mit in den Gottesdienst und legte sie in den Kollektenkorb.

 

Ich erinnere mich noch an einen bestimmten Gottesdienst. Ich hatte kein Geld, aber ich besaß noch ein großes, wertvolles Jagdmesser. Es war etwa 45 Zentimeter lang, in Deutschland gefertigt. Ein schönes Messer. Ich saß in der ersten Reihe, sie sammelten die Kollekte ein und ich holte dieses Ding heraus. Heute würde man mit so etwas wahrscheinlich nicht einmal mehr hineinkommen. Ich legte es in die Kollekte und ich erinnere mich noch an die Blicke der Menschen, als sie den Korb mit dem großen Messer darin weitergaben. Aber für mich war das etwas ganz Natürliches. Wir teilen, was wir haben, damit jemand anders an dem geistlichen Segen teilhaben kann.

 

Und der zweite Teil davon ist: Wir teilen unsere Finanzen, aber wir teilen auch unseren Glauben. Diese Nachricht ist zu gut, um sie für uns zu behalten. Und ich glaube, eine der natürlichen Nebenerscheinungen einer lebensverändernden Erfahrung mit Jesus ist der Wunsch, ihn mit anderen zu teilen.

 

Es kam einmal ein Mann in die Gemeinde. Seine Freundin hatte die Pfingstgemeinde und den Glauben hinter sich gelassen, aber jetzt wollte sie wieder in eine Kirche gehen. Und er begleitete sie. Er gehörte einem illegalen Motorradclub an und hatte praktisch sein ganzes Leben in der kriminellen Welt verbracht. Ich erinnere mich noch gut an diesen Tag. Er war ein harter Kerl und als er an die Tür kam, umarmte ihn die kleine alte Dame mit dem weißen Haar und ließ ihn nicht mehr los. Das erweichte sein Herz. Er fühlte sich willkommen und ihre Umarmung sagte: „Du gehörst dazu.“ Er weinte den ganzen Gottesdienst über und dann folgte er der Einladung, kam nach vorn und wurde Christ. Sein Name war Kenny. Später freundete ich mich mit ihm an und erfuhr seine Geschichte. Er hatte ein wildes, unstetes Leben geführt. Gleich nachdem Kenny Christ wurde, brachte er seinen besten Freund mit in die Gemeinde. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht brachte er ihn zu mir. Sein Freund war noch kein Christ. Er sagte: „Pastor Bayless, das ist mein Freund, Holzbein-Pete.“ Ich dachte: „Habe ich richtig gehört?“ Ich blickte an ihm hinab und er hatte tatsächlich ein Holzbein. Ich sagte: „Holzbein-Pete? Wie ist das passiert, Pete?“ Sie lachten. Sie waren mit einem anderen Motorradclub in Streit geraten und in dem darauf folgenden Kampf überfuhren sie ihn. Dadurch verlor er sein Bein. Sie lachten beide darüber und dann wurde Pete Christ.

 

Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem Kenny und Pete zu mir kamen. Pete grinste von einem Ohr zum anderen. Er sagte: „Pastor, wir haben etwas für dich.“ Ich dachte: „Wollt ihr eure Waffen abgeben? Was ist das?“ Und Pete und Kenny gaben mir eine Sonnenbrille. Sie war identisch mit denen, die sie ständig trugen – im Gottesdienst, im Haus, überall trugen sie diese Sonnenbrillen. Sie waren so dunkel, dass ich im hellen Tageslicht nicht hindurchsehen konnte. Kenny fuhr mit dieser dunklen Brille mit seinem Motorrad herum. Aber es war eine Art Emblem. Sie sahen mich an und sagten: „Pastor, wir sind eine Familie. Das ist für uns etwas Besonderes. Wir würden sie nicht jedem geben. Du bist Familie.“ Diese dunkle Brille, die Kenny und Holzbein-Pete mir gaben, war einer meiner größten Schätze.

 

Aber, wissen Sie, Kenny brachte Pete, und das ist es, was wir tun, wenn wir reifen. Wir teilen unsere Finanzen, aber wir teilen auch unseren Glauben. Das muss nicht mechanisch sein. Gott möchte Sie so gebrauchen, wie Sie sind.

 

Lassen Sie mich jetzt meinen Glauben mit Ihnen teilen. Janet und ich sind hier oben, und wir sind in vielerlei Hinsicht sehr gegensätzlich. Sie ist sehr detailorientiert. Ich mag das große Bild. Ich mag die Überschriften, sie will das Kleingedruckte.

 

(Janet) Ja.

 

(Bayless) Ja, wir sind in vielerlei Hinsicht gegensätzlich. Aber tatsächlich ergänzen wir uns durch diese Gegensätze, sogar was unsere Bekehrung angeht. Janet stammt von einer Farm im Mittleren Westen. Sie wuchs auf einem Milchbauernhof auf, draußen auf dem Land. Als ich zum ersten Mal ihre Familie besuchen wollte, fuhr ich Meile um Meile um Meile, und da war nichts.

 

(Janet) Und er sagte: „Du lebst in der Pampa.“

 

(Bayless) Das war so. Deine Familie lebte in der Pampa, Liebling.

 

(Janet) Ich dachte: „Nein, das ist der Ort, wo ich …“

 

(Bayless) Da war dieses kleine, winzige, weiße, aus einem Raum bestehende Schulgebäude, das aussah wie aus „Unsere kleine Farm“. Ich fragte: „Ist das wirklich eine Schule?“ Sie sagte: „Ja, von der ersten bis zur sechsten Klasse sind alle hier.“ Ich dachte: „Okay.“ Wir aßen Eichhörnchen-Eintopf zum Abendessen.

 

(Janet) Okay, aber dahinter steckt eine Geschichte.

 

(Bayless) Du kannst sie ein anderes Mal erzählen. Sie behauptet, dass ihre Familie nicht oft Eichhörnchen aß.

 

(Janet) Das war das erste Mal, dass wir Eichhörnchen-Eintopf gegessen haben.

 

(Bayless) Ja, ich glaube das immer noch nicht.

 

(Janet) Es ist wahr.

 

(Bayless) Deine Mutter hat ihn nur gekocht, um mich zu beeindrucken, und es hat funktioniert.

 

(Janet) „Die Hinterwäldler“

 

(Bayless) Aber hier ist dieses Bauernmädchen aus dem Mittleren Westen, das die Universität besuchte und von 10.000 Studenten als beste abschloss. Sie ist eine tatkräftige Person. Und diese Frau hat noch nie eine Zigarette geraucht; sie war immer der Lehrer-Liebling. Ich war genau das Gegenteil. Ständig rief jemand von der Schule meine Eltern an. Ich meine, in der Grundschule war ich mit dem Direktor fast per du, weil ich aufgrund meiner Raufereien dreimal pro Woche in seinem Büro war. Das ging so weiter, ich geriet in große Schwierigkeiten mit Drogen und vielen anderen Dingen und führte ein verrücktes Leben. Es ist ein Wunder, dass ich noch lange genug lebte, um Christ zu werden. Ich erkannte, dass ich einen Retter brauchte. Mein Leben war ein Chaos.

 

Janet hingegen begriff, dass sie einen Retter brauchte, weil wir nicht durch unsere Werke gerecht vor Gott stehen, sondern durch das Blut Christi und den Glauben daran, was er mit seinem Opfer für uns getan hat. Er starb am Kreuz für die Sünde der Welt, für Ihre Sünde, für meine Sünde, und er nahm bereitwillig unseren Platz ein und trug die Strafe für unsere Sünden, und die gerechte Strafe des heiligen Gottes für die Sünde der Welt fiel seinem eigenen Sohn zu. Gott hat uns so sehr geliebt, dass er uns Jesus als unseren Stellvertreter gab. Der Preis war bezahlt. Am dritten Tag wurde Jesus von den Toten auferweckt. Und in der Bibel heißt es, wenn Sie Ihr Vertrauen auf ihn setzen und ihn in Ihr Leben einladen, wird er Sie verändern. Das nennt man Erlösung.

 

Ich wäre begeistert, Sie zu dieser Entscheidung zu überreden, aber Tatsache ist, wenn ich Sie dazu überreden kann, kann später jemand kommen und sie Ihnen wieder ausreden. Aber wenn Sie das Gefühl haben, dass Gott an die Tür Ihres Herzens klopft, vielleicht seit Sie heute hierhergekommen sind, könnte ich mir vorstellen, dass höchstwahrscheinlich Gottes Finger auf Ihrem Leben liegt; dass Sie schon ein paar Berührungen hatten, bevor Sie hergekommen sind; dass er sich Ihnen auf verschiedene Weisen offenbart. Und wenn Sie das Gefühl haben, dass Gott versucht, zu Ihnen zu sprechen und Sie in die Familie einzuladen und Sie Ja zu ihm sagen, wird er Sie nicht abweisen. Hören Sie, Sie sind nicht zu schlecht. Er wird Sie nicht abweisen. Und Sie sind nicht gut genug, um allein hineinzukommen. Wir alle brauchen einen Retter.

 

Bitte neigen Sie für einen Moment den Kopf und schließen Sie die Augen. Sehen Sie nicht umher. Vielleicht sind Sie heute allein, mit jemand aus Ihrer Familie oder einem Freund hier. Vielleicht sind Sie vom Glauben abgekommen. Sie hatten eine Begegnung mit Jesus, aber Sie wissen, dass Sie nicht richtig leben oder handeln, und wenn Jesus heute Abend wiederkäme, wären Sie beschämt. Die gute Nachricht lautet: Er ist nicht wütend auf Sie, aber es ist an der Zeit, zurückzukehren, verlorener Sohn, verlorene Tochter. Zweitens: Wenn Sie noch nie Ja zu Jesus Christus gesagt haben; wenn Sie noch nie Ihr Vertrauen auf ihn gesetzt und ihn Herr genannt haben, möchte ich Sie einladen, das zu tun. Das Gebet, das wir gleich sprechen werden, wird beides beinhalten. Halten Sie den Kopf gesenkt und die Augen geschlossen, nur einen Moment. Niemand außer mir sieht umher. Janet darf spicken, aber sonst niemand.

 

Wenn Sie sich dem Gebet anschließen wollen, zähle ich jetzt bis drei und bitte Sie dann, Ihre Hand zu heben. Wir werden sie sehen. Dann können Sie sie wieder herunternehmen und wir sprechen zusammen ein einfaches Gebet. Aber ich glaube, etwas so Einfaches wie Ihre Hand zu heben, kann Ihnen helfen, Ihren Glauben auf Gott zu setzen, denn die Bibel lehrt uns, dass Glaube durch Taten ausgedrückt wird. Wenn Sie bereit sind, dieses öffentliche Bekenntnis abzulegen, auch wenn nur Janet und ich es sehen, sagt das etwas über Ihr Herz aus. Eins, zwei, sind Sie bereit? Wir beten gleich zusammen. Drei. Heben Sie einfach Ihre Hand, wenn Sie dieses Gebet brauchen. Da ist eine Hand. Gott segne Sie. Noch eine. Dort, dort, dort. Das gefällt mir. Zwei Hände dort hinten. Dort. Dort. Ein paar dort oben. Hier hinten. Wunderbar. Hier. Auch hier. Menschen überall.

 

Gut, nehmen Sie Ihre Hand herunter und legen Sie sie auf Ihr Herz. Sagen Sie aufrichtigen Herzens zu Gott:

 

O Gott, ich komme zu dir. Ich glaube, dass du real bist und dass dein Sohn Jesus real ist. Ich glaube, dass er für die Sünde der Welt gestorben ist und von den Toten auferweckt wurde. Heute Abend treffe ich eine Entscheidung. Diese kann mir niemand abnehmen. Es ist meine Entscheidung. Jesus, ich will dir nachfolgen. Ich setze mein Vertrauen auf dich allein. Und ich nenne dich Herr. Ich gebe dir mein Leben, Jesus. Und von diesem Moment an will ich dir nachfolgen. Amen. Fantastisch.

 

Die fünfte Kategorie lautet Spaß. Ich glaube, wir haben Spaß, wenn die Familie zusammenkommt und Sie sich anfreunden und Gemeinschaft haben. Eines der Dinge in der Kirche, der Familie Gottes, die mich am meisten bereichern, sind die Menschen, die man dort trifft. Es ist erstaunlich, wie nahe man Menschen kommen kann. Gott möchte, dass wir Gemeinschaft, gegenseitige Verbundenheit und Freundschaften haben.

 

Ich weiß noch, wie Janet und ich uns einmal mit einem Ehepaar anfreundeten. Sie waren zufällig Pastoren. Ich weiß nicht mehr genau, wie das passierte, aber wir trafen uns mit ihnen in Florida und besuchten Disney World. Es war noch früh am Abend und wir vier saßen dort in einem Restaurant, redeten, lachten und hatten Gemeinschaft. Das nächste, an was ich mich erinnere, ist, dass Sicherheitsbeamte zu uns kamen und sagten: „Leute, Sie müssen gehen. Wir werden Sie aus dem Park begleiten.“ Ich dachte: „Warum?“ Sie sagten: „Der Park wird geschlossen. Sie sind die Letzten hier in Disney World.“

 

Wir verließen das Restaurant und es war absolut leer. Wir gingen ganz allein neben den Sicherheitsbeamten her; wir sahen keine Menschenseele. Disney World war komplett leer. Wir hatten nicht bemerkt, wie die Zeit vergangen war. Wir bogen uns vor Lachen, sprachen über Gott und unsere Familien. Ich weiß nicht, wo die Zeit blieb. Es war sehr seltsam, durch Disney World zu gehen, während dort sonst keine Menschenseele mehr war. Wir waren die Letzten dort. Das war bereichernd. Es war eine lustige Zeit, und ich glaube, Gott will, dass wir alle solche Freundschaften haben.

 

Ich hoffe, dass die heutige Predigt Sie gesegnet hat. Und, hey, machen Sie etwas daraus. Setzen Sie um, was Sie gelernt haben. Und ich möchte Sie um einen Gefallen bitten: Wenn wir noch nie von Ihnen gehört haben; wenn Sie uns noch nie geschrieben haben, schicken Sie uns eine E-Mail. Lassen Sie uns wissen, ob die Sendung Sie ermutigt hat. Und ich möchte Sie bitten, darüber zu beten, ob Sie unsere Sendung nicht unterstützen wollen, damit wir Gottes Wort weiterhin in Ihre Gegend bringen können. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

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