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Wie stehst du zu Jesus?

Ein Artikel von Bayless Conley

Pastor und Autor

Ostern steht vor der Tür – ein Feiertag, der für uns Christen eine besondere Bedeutung hat. Manche Menschen lehnen das Geschenk von Ostern aber regelrecht ab. Es ist genau wie bei den beiden Männern, die rechts und links von Jesus gekreuzigt wurden. Zwischen Jesus und diesen beiden Verbrechern entstand ein Gespräch. Es ist ein interessanter Wortwechsel, der zeigt, wie unterschiedlich die Menschen auf die Botschaft des Evangeliums reagieren:

Auch zwei andere Männer, beides Verbrecher, wurden abgeführt, um mit ihm hingerichtet zu werden. Schließlich kamen sie an einen Ort, der Schädelstätte heißt. Dort wurden alle drei gekreuzigt – Jesus in der Mitte und die zwei Verbrecher rechts und links von ihm (Lukas 23,32-33).

Der erste Verbrecher war ein Spötter. In Lukas 23,39 steht: Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, spottete: »Du bist also der Christus? Beweise es, indem du dich rettest – und uns mit!«

Er zeigte keinerlei Reue für seine Verbrechen und sprach nur Beleidigungen und Flüche aus. Genau diese Haltung haben manche Leute. Sie zeigen keine Demut und erkennen ihre Sünde nicht an. Stattdessen spotten sie über Gott und lehnen ihn ab, weil er nicht tut, was sie wollen und weil er nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Wenn Gott nicht so reagiert, wie er es ihrer Meinung nach sollte oder nicht irgendeine Tragödie verhindert, schieben sie ihm die Schuld zu und verfluchen ihn sogar.

Sie erkennen nicht, dass es die Sünde der Menschen ist, die all die Not und das Leid in dieser Welt verursacht hat. Der Verbrecher sagte: „Rette dich selbst.“ Doch Jesus musste nicht gerettet werden – die ganze Welt musste gerettet werden! Und genau das tat er am Kreuz. 

Der zweite Mann war der Dieb auf der anderen Seite des Kreuzes, an dem Jesus Christus hing. Er war derjenige, der Reue zeigte. In Lukas 23,40-41 steht: Doch der andere mahnte: »Hast du nicht einmal jetzt Ehrfurcht vor Gott, da du den Tod vor Augen hast? Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient, aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.«

Er sagte zu dem anderen Verbrecher: „Du stehst unter demselben Gericht. Wir bekommen das, was wir für unsere Taten verdienen.“ Genau wie diese beiden Verbrecher steht auch die gesamte Welt unter Gottes Gericht und ist verurteilt.

Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verspielt – und der Lohn der Sünde ist der Tod (vgl. Römer 3,23, 6,23).

Der zweite Verbrecher hatte das verstanden und sagte: „Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient“. Genau wie er müssen wir unsere Schuld eingestehen, bevor wir freigesprochen werden können. Wir müssen Buße tun und an das Evangelium glauben. Buße ist immer der Schritt, der vor dem Glauben kommt. 

Dieser Mann hatte schwere Verbrechen begangen. Er bittet Jesus nur darum, an ihn zu denken, wenn er ins Paradies kommt. In Lukas 23,43 steht: Da antwortete Jesus: »Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.« Überlegen Sie sich das einmal. Dieser Mann konnte nicht wiedergutmachen, wo er anderen Schaden zugefügt hatte. Er konnte kein verändertes Leben mehr führen. Er konnte rein gar nichts tun. Denn Rettung geschieht allein aus Gnade durch Glauben und nichts weiter.

Wenn wir Jesus anrufen und ihn als unseren Herrn bekennen, schenkt er uns die Gewissheit, dass wir gerettet sind und zu seiner Familie gehören. Dann ist unsere ewige Zukunft gesichert. Wie diese beiden Verbrecher sind auch wir alle verurteilt. Die gesamte Welt ist vor Gott schuldig geworden. Doch am Kreuz hat Jesus für alles bezahlt. Das Kreuz steht im Mittelpunkt unserer Rettung. Aber auf Golgatha standen auch noch zwei andere Kreuze, die uns viel darüber lehren können, was es bedeutet, diese Rettung anzunehmen.

Danke, dass du uns dabei unterstützt, Menschen weltweit mit der rettenden Botschaft unseres Retters Jesus bekanntzumachen!

In Ihm verbunden,

Bayless Conley

Aus: Monatsbrief April, 2022

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