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Wie erzähle ich anderen von Jesus?

Ein Artikel von Bayless Conley

Pastor und Autor

Ich rede immer wieder mit Menschen, die sich daran stören, wie kompromisslos die Botschaft vom Kreuz ist. Auch ich habe früher so gedacht. Doch Jesus hätte es in Matthäus 7,13-14 nicht deutlicher sagen können:  „Ihr könnt das Reich Gottes nur durch das enge Tor betreten. Die Straße zur Hölle ist breit und ihre Tür steht für die vielen weit offen, die sich für den bequemen Weg entscheiden. Das Tor zum Leben dagegen ist eng und der Weg dorthin ist schmal, deshalb finden ihn nur wenige.“

Und in Johannes 14,6 sagt Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Vor vielen Jahren, noch bevor ich Jesus mein Leben anvertraut hatte, besuchte ich ein paar neue christliche Freunde. Sie stellten mir einen Mann namens Dana vor. Ich sagte zu ihm: „Dana, es gibt viele Wege zu Gott. Ich habe meinen Weg, jemand anderes hat seinen Weg und ihr Christen habt euren Weg.“

Er sagte: „Bayless, das stimmt nicht. Es gibt nur einen Weg zu Gott und das ist sein Sohn Jesus Christus.“ Ich fühlte mich von seiner Antwort gekränkt. Wie konnte er das mit solcher Gewissheit behaupten? Er tat so, als würden alle, die sich nicht für Jesus entscheiden, falsch liegen. Heute weiß ich, dass Dana recht hatte. Jesus ist der Weg. Punkt.  

Ich glaube, dass Gott jeden zu sich zieht, der ernsthaft nach ihm sucht. Doch der einzige Weg ist Jesus Christus. Wir müssen unser Vertrauen allein auf ihn und sein Opfer setzen und nicht auf unsere guten Werke oder etwas anderes, um vor Gott gerecht zu werden. Man kann sagen, dass es viele Wege zu Jesus gibt. Aber Jesus ist der einzige Weg zum Vater. 

Mein Weg zu Jesus bestand aus Drogen, fernöstlichen Religionen und Zerbruch. Doch zum Schluss stand ich am Fuß des Kreuzes und vor dem auferstandenen Retter!

Ich durfte entdecken, dass das Kreuz genau das Gegenteil von Habgier, Stolz und dem Wunsch nach Erfolg ist. Es zwingt uns dazu, an die Ewigkeit zu denken. Wir können nicht Jesus annehmen und trotzdem ein selbstsüchtiges Leben führen. Wir sollen in sein Ebenbild verwandelt werden.

Ich habe auch viel über die Macht des Kreuzes gelernt: Es wird zwar immer Gegner geben, aber sie werden seinen Vormarsch nie aufhalten können! Die Geschichte zeigt, dass die Kirche nur umso mehr wächst, je mehr sie verfolgt wird.

Aber das Wichtigste ist, dass das Kreuz von Jesus unser Siegesbanner über Schuld, Scham, Hoffnungslosigkeit, Angst und sogar den Tod ist. Das Kreuz von Jesus ist eine weit offen stehende Tür, die zu Gnade, Barmherzigkeit, Liebe und ewigem Frieden führt. Es ist Gottes Einladung an dich, aus der Dunkelheit heraus in sein wunderbares Licht zu treten. 

Ich bete, dass du den Mut hast, den Menschen in deinem Umfeld von dieser Wahrheit zu erzählen. Und zwar in dem Wissen, dass die Botschaft vom Kreuz zwar kompromisslos ist, aber jedem Menschen unabhängig von seinem Hintergrund offensteht. Paulus schreibt in Römer 10,12:

„Das gilt ohne Unterschied für Juden wie für alle anderen Menschen. Alle haben denselben Herrn, der seine Reichtümer großzügig allen schenkt, die ihn darum bitten.“

Lasst uns für die beten, die sich an der Botschaft vom Kreuz stören und sie als unsinnig betrachten – denn genau so haben früher auch einige von uns gedacht. Aber Gott hat uns erreicht. Er kann auch sie erreichen. 

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief März 2020

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