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Wie man ein Mensch nach Gottes Herzen wird

Gott nannte David einen Mann nach seinem Herzen – obwohl in seinem Leben einiges falsch lief. Wie kann das sein? Entdecke an David die drei wesentlichen Eigenschaften eines gottesfürchtigen Menschen und wie Gottes Pläne auch in deinem Leben wahr werden können.

Ich möchte heute über drei Dinge sprechen, die mir im Leben von David besonders aufgefallen sind.

Schlagen Sie mit mir Apostelgeschichte 13 auf, Vers 22. Da steht:

„Und nachdem er ihn (König Saul) verworfen hatte, erweckte er ihnen David zum König, welchem er auch Zeugnis gab und sprach: Ich habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der meinen ganzen Willen tun wird.“

In der Neues-Leben-Übersetzung heißt es: „Er wird alles tun, was ich von ihm will.“ David tat, was Gott wollte. Er war ein Mann nach Gottes Herzen.

In 1. Korinther 3,9 heißt es: „Gottes Mitarbeiter sind wir.“ Dass David ein Mann nach Gottes Herzen war und den Willen Gottes tat, geschah nicht einfach, weil Gott das so wollte. Nein, David arbeitete mit Gott zusammen. Er traf viele richtige Entscheidungen und bereute, wenn er etwas Falsches getan hatte. Ich möchte heute über drei Eigenschaften von David sprechen, die ich für sehr wichtig halte, wenn man ein Mensch nach Gottes Herzen sein und Gottes Willen tun will.

Es sind drei Eigenschaften, die wir uns abschauen und nachahmen sollten.

Erstens: David war ein Mann des Kampfes.

Gehen wir zu 1. Samuel 17. Wir werden ein paar Verse aus einer sehr bekannten Geschichte lesen. David war auf dem Schlachtfeld aufgetaucht, wo Goliath die israelische Armee herausgefordert hatte. Alle fürchteten sich davor, gegen den Riesen zu kämpfen. Wir lesen ab Vers 34. Da steht:

„Da sagte David zu Saul: Dein Knecht weidete die Schafe für seinen Vater. Wenn dann ein Löwe oder ein Bär kam und ein Schaf von der Herde wegtrug, so lief ich ihm nach und schlug auf ihn ein und entriss es seinem Rachen. Erhob er sich gegen mich, so ergriff ich ihn bei seinem Bart, schlug ihn und tötete ihn. So hat dein Knecht den Löwen und den Bären erschlagen. Und diesem unbeschnittenen Philister soll es genauso ergehen wie einem von ihnen, weil er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt hat!“

David verteidigte, was sein war. Er gab einem Löwen oder Bären gegenüber nicht einmal ein mageres Schaf auf. Und er war bereit, gegen den Riesen zu kämpfen, damit Israel nicht seine Ehre und einen Teil seines Gebiets verlor. In der Bibel steht in 1. Petrus 5,8, dass unser Widersacher, der Teufel, herumgeht wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Und im nächsten Vers, in Vers 9, steht: „Widersteht ihm standhaft durch den Glauben.“ Jesus sagt in Johannes 10,10: „Der Dieb“ – damit meint er den Teufel – „kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu verderben.“ Ob Sie ein Kind Gottes sind oder nicht – Sie stehen mitten in einem Krieg und Sie sollten lernen, wie man kämpft.

In Jakobus 4,7 steht: „Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.“ Und in Epheser 4,27: „Gebt dem Teufel keinen Raum!“ Geben wir ihm keinen Raum in unserem Leben. Wenn wir dem Teufel etwas zugestehen, kommt er immer wieder zurück und verlangt noch mehr, und meist etwas Größeres. Wenn der Feind Ihnen Schwierigkeiten macht, dann stellen Sie sich also nicht tot, sondern kämpfen Sie. Sagen Sie zu ihm: „Nein, Teufel, du bekommst meine Ehe nicht. Du bekommst meine Kinder nicht. Du bekommst mein Geld nicht. Du bekommst meine Wohnsiedlung nicht. Du bekommst meine Gesundheit nicht.“ Vielleicht fragen Sie: „Aber wie kämpft man?“
Das haben wir gerade zitiert. 1. Petrus 5,9: „Dem widersteht standhaft durch den Glauben!“ Und in Römer 10,17 steht: Glaube kommt „aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi“. Wir widerstehen dem Teufel durch das Wort.

David füllte seine Hirtentasche mit fünf glatten Steinen. Dann nahm er einen heraus und schoss ihn mit seiner Schleuder direkt auf Goliaths Stirn. Wir müssen unser Herz mit den Zusagen Gottes füllen und sie dann aus unserem Mund auf den Feind schleudern, wenn er uns angreift. Wir müssen in die Offensive gehen. Und ich denke, dass vielen Christen nicht klar ist, dass das Schlachtfeld vor allem unsere Gedanken sind.

Die Gedanken des Menschen sind das Schlachtfeld aller Zeiten. Wir blenden die Verse ein. 2. Korinther 10, die Verse 3 bis 5. In diesen Versen geht es darum, der verlorenen Welt das Evangelium zu predigen, aber sie sind auch für uns als Christen von Bedeutung. Da steht:

„Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen; so zerstören wir überspitzte Gedankengebäude und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi.“

Ich glaube, dass Paulus hier einen Prozess von Anfang bis zum Ende und wieder zurück beschreibt. Alles beginnt mit einem Gedanken. Paulus sagt, dass wir den Gedanken gefangen nehmen und unter den Gehorsam Jesu stellen sollen. Wir sollen ihn Gottes Wort unterwerfen. Denn wenn ein Gedanke nicht gefangen genommen wird und Wurzeln schlagen kann, wächst er zu einem Gedankengebäude. Und auf einmal ergibt etwas in Ihren Gedanken Sinn, das Sie früher nie hingenommen hätten.

„Vielleicht hört Gott deine Gebete nicht? Vielleicht liebt Gott nicht jeden? Vielleicht ist es nicht Gottes Wille, dass jeder gerettet wird? Vielleicht will Gott nicht, dass du gesegnet wirst? Vielleicht ist diese Tragödie Gottes Plan für dein Leben?“ Auf einmal werden Dinge, die dem Wort Gottes widersprechen, in Ihrem Kopf zu einem Gedankengebäude, das sinnvoll erscheint. Und wenn Sie das nicht einreißen, wächst es zu einer Festung heran. Eine Festung ist eine Position, aus der der Feind heraus operieren kann. All das geschieht in unserem Kopf. Und es beginnt mit einem Gedanken, der nicht gefangen genommen wurde. Wenn wir falsche Gedanken nicht gefangen nehmen, nehmen sie uns gefangen. Wenn wir Gedankengebäude nicht niederwerfen, werfen sie uns nieder. Wenn wir Festungen nicht zerstören, zerstören sie uns.

Und wissen Sie was? Nur ein falscher Gedanke hielt die Israeliten davon ab, ins Gelobte Land einzuziehen. Ein falscher Gedanke. Ein Gedanke, der nicht gefangen genommen wurde, sorgte dafür, dass das ganze Volk das Gelobte Land 40 Jahre lang nicht betreten konnte.

Vielleicht fragen Sie sich nun: „Aber wie nimmt man einen Gedanken gefangen?“ Ich denke, dass es nicht immer ganz einfach ist. Die Gedanken fliegen manchmal wie Pfeile durch unseren Kopf. Aber tun Sie genau das: Packen Sie ihn, drehen Sie ihn um und fragen Sie sich: „Moment mal. Wo kommt das jetzt her? Stimmt es mit dem überein, was Gott über mich und meine Situation sagt? Woher kommt dieser Gedanke?“

Eine der ersten Fragen in 1. Mose 3, die Gott dem Menschen stellt, ist: „Wer hat dir das gesagt?“ Wir müssen uns fragen: „Wer hat mir das gesagt? Woher kommt dieser Gedanke? Kommt er von Gott? Stimmt er mit seinem Wort überein? Entspricht er seiner Wahrheit? Wenn nicht, dann kommt er vielleicht vom Feind. Jesus hat gesagt, er ist ein Lügner und in ihm ist keine Wahrheit. Wenn es vom Teufel kommt, muss es also eine Lüge sein. Warum denke ich dann überhaupt darüber nach?“
Ersetzen Sie solche Gedanken mit Gottes Gedanken.

„Warum sollte dir so etwas passieren, wenn Gott dich wirklich lieben würde? Warum ändert sich nichts, wenn Gott deine Gebete wirklich hören würde? Du wirst nie gesund werden. Du bist ein Versager. Du hast keinen Wert. Gott hört dir nicht zu. Du wirst nie von dieser Sucht freikommen. Du wirst nie von dieser Belastung frei sein.“ Nehmen Sie solche Gedanken gefangen. „Wer hat das gesagt?“ Denn wenn Sie ihn nicht gefangen nehmen, wird der Gedanke zu einem Gedankengebäude. Das zu zerstören, ist schon schwieriger. Doch Sie können es noch zerstören. Tun Sie das nicht, wird es zu einer Festung. Eine Festung ist noch schwerer zu zerstören. Kümmern Sie sich also lieber darum, solange es noch ein Gedanke ist.

Auch David war ein Mann des Kampfes. Aber wenn wir die Bibel lesen, sehen wir, dass fast alle seine Schlachten Angriffe waren. Saul versuchte nur zu verteidigen, was er hatte. David wollte neues Land einnehmen. David wollte mehr Einfluss gewinnen. Und wissen Sie was? Wenn der Teufel Sie nicht besiegen kann, genügt es ihm auch, Ihnen Grenzen zu setzen. Er will, dass Sie – oder ich – uns ständig verteidigen müssen. Dass wir immer in der Defensive sind. Aber dann wachsen wir nie. Wir nehmen nie neues Land ein.

Und ich denke, dass Gott will, dass wir unsere Umgebung prägen. Er will, dass wir beruflich Erfolg haben, damit wir mehr haben, um sein Reich zu unterstützen. Ich denke, dass Gott will, dass wir uns zu Größerem aufmachen und in die Offensive gehen, und nicht, dass wir nur in unseren Grenzen bleiben, wo wir ständig den Teufel abwehren, aber nie neues Land einnehmen.

David war ein Mann des Kampfes. Er hatte verstanden, dass er in einem Krieg kämpfte. Und auch wir müssen das verstehen.

Zweitens: David war ein Mann der Anbetung. Gehen wir zu Psalm 34. Psalm 34. Wir lesen ab Vers 2. Psalm 34, ab Vers 2. David sagt:

„Den HERRN will ich preisen allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Munde sein. In dem HERRN soll sich rühmen meine Seele; hören werden es die Sanftmütigen und sich freuen. Erhebt den HERRN mit mir, lasst uns miteinander erhöhen seinen Namen!“

Ich denke, dass auch wir jederzeit Gott erheben und erhöhen sollten. „Sein Lob soll beständig in meinem Mund sein.“ Er sagt: „Ich will den Herrn preisen allezeit.“ Lob und Anbetung waren für David ein Lebensstil. Ob er gerade Siege oder Sorge oder Bedrängnis erlebte – David lobte immer Gott.

Ich will Ihnen noch ein Beispiel zeigen, das ganz in der Nähe steht. Psalm 57. Es gibt uns eine Vorstellung davon. In Psalm 57,2 sagt David:

„Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn bei dir birgt sich meine Seele. Im Schatten deiner Flügel berge ich mich, bis vorübergezogen das Verderben.“

Sagen wir alle: „Verderben.“ Verderben ist ein ziemlich schlimmer Zustand. „Bis vorübergezogen ist das Verderben.“ Gehen wir zu Vers 5:

„Mitten unter Löwen liege ich, die Menschen verschlingen. Ihre Zähne sind Speer und Pfeile, und ihre Zunge ist ein scharfes Schwert.“

Finden Sie nicht auch, dass sich das ziemlich schlimm anhört? Überlegen wir uns das einmal. Ich liebe Davids anschauliche Beschreibungen. „Mitten unter Löwen liege ich, die Menschen verschlingen. Ihre Zähne sind Speer und Pfeile.“ Es muss eine schwere Zeit für ihn sein. Dieser Psalm stammt vermutlich aus der Zeit, als König Saul ihn verfolgte und umbringen wollte.

Aber dann, ab Vers 8 dieses Psalms, sagt er:

„Gefestigt ist mein Herz, Gott, gefestigt ist mein Herz! Ich will singen und spielen. Wache auf, meine Seele! Wachet auf, Harfe und Zither! Ich will aufwecken die Morgenröte.
Ich will dich preisen unter den Völkern, Herr, will dich besingen unter den Völkerschaften.“

Was tut David hier, als er mitten unter Löwen liegt, die Menschen verschlingen? Er lobt Gott. Er betet Gott an.

Im Neuen Testament, in Hebräer 13,15, steht:

„Durch ihn“ – durch Jesus – „nun lasst uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen! Das ist: Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“

Im Neuen Testament heißt es, wir sollen stets ein Opfer des Lobes darbringen. Und in 2. Samuel 24,24 sagt König David: „Ich will meinem Gott nichts opfern, das umsonst ist.“

In der Neues-Leben-Übersetzung heißt es: „Ich möchte dem Herrn keine Opfer darbringen, die mich nichts gekostet haben.“ Wenn Gott uns segnet und wenn wir eine Gebetserhörung erlebt haben, dann ist es kein Opfer, Gott zu loben.

Dann sind Lob und Dank in Ordnung. Dann sollten wir Gott loben. Aber dann macht es uns Freude. Es ist wertvoll, und wir sollten Gott unbedingt danken. Aber wenn sich nichts an unserer Situation ändert und es aussieht, als wäre Gott weder treu noch gut, dann ist Lobpreis ein Opfer. Dann kostet es uns etwas, Gott zu loben.

Aber wir sollen ihn jederzeit preisen und ihm stets ein Opfer des Lobes darbringen. Gott will, dass wir lernen, zu singen, wenn die Mauern von Jericho noch stehen.

Bei einer Frauenveranstaltung reden ein paar Frauen miteinander, und eine sagt: „Ich glaube, Schwester Agnes hat es gerade nicht leicht. Sie macht eine schwierige Zeit durch.“ Eine andere Frau sagt: „Woher weißt du das?“ Und die erste sagt: „Weißt du, Agnes und ich wohnen im gleichen Haus, und ich höre durch die Wand, wie sie Gott Loblieder singt. Ich weiß, dass sie eine schwere Zeit durchmacht, weil sie Gott so laut lobt.“ Ein Opfer der Anbetung.

Vor vielen Jahren habe ich einmal einen Artikel von einem Mann gelesen. Er war Ende 50, als er diesen Artikel schrieb. Als kleiner Junge hatte er etwas erlebt, das sein ganzes Leben prägte. Er beschloss in diesem Moment, dass er Gott von ganzem Herzen dienen wollte. Sein Vater war Bauer und sie hatten in diesem Jahr mehrere unerwartete Starkregenfälle erlebt, die die ganze Ernte ruiniert hatten. Keine Ernte bedeutete kein Einkommen. Die kommenden Jahre würden sehr schwer werden. Und er schrieb: „Ich stand als kleiner Junge am Rand unserer Farm, während mein Vater über die Felder schaute. Ich hielt die Hand meines Vaters und schaute hoch zu ihm. Tränen liefen ihm über die Wangen, und er fing an, zu singen und Gott zu loben. Es war ein so tiefer und echter Glaube, dass ich in diesem Moment als kleiner Junge entschied, dass der Gott meines Vaters auch mein Gott sein sollte.“

Wir sollen Menschen der Anbetung sein und Gott in guten und in schlechten Zeiten loben.

Drittens: David war ein Mann des Wortes.
David liebte Gottes Wort. Er las es, sann darüber nach und lebte danach.
Vielleicht erinnern Sie sich an die Geschichte, als David schließlich zum König über ganz Israel gekrönt wurde. Eine seiner ersten Amtshandlungen als König war das Zurückholen der Bundeslade. Das war die Kiste mit Gold und den Cherubim darauf, in der die Zehn Gebote, die Schale Manna und Aarons Stab lagen, der geblüht hatte. Auf dieser Kiste ruhte die Gegenwart Gottes. Sie stand unter dem Alten Bund im Allerheiligsten. Und David beschloss, sie nach Jerusalem zu holen. Alle waren begeistert. David tanzte. Die Musik spielte. Er wollte das Richtige tun. Sie freuten sich und wollten die Bundeslade zurück nach Jerusalem holen. Sie transportierten sie auf einem Ochsenkarren. Aber als ein Ochse stolperte und der Wagen schaukelte, streckte ein Mann namens Usa die Hand aus, um den Wagen festzuhalten, und berührte dabei die Bundeslade. Und sofort ließ Gott ihn sterben. In der Bibel steht, dass David Angst vor Gott bekam und zornig wurde. Er verstand es nicht. Er sagte: „Gott, ich will das Richtige tun. Ich will dich ehren. Ich habe ein reines Herz! Wir wollen nur den Menschen helfen und deinen Namen verherrlichen. Gott, warum?“ Aber wissen Sie, was David tat?

In den folgenden Monaten widmete sich David den Schriften. Er suchte im Wort Gottes nach Antworten. Und er fand heraus, dass in 4. Mose 4,15 steht, dass jeder Mensch sterben muss, der die Bundeslade so wie Usa berührt. Gott hatte sie in der Bibel davor gewarnt. David fand heraus, dass die Bundeslade nur transportiert werden durfte, indem sie von den Leviten selbst getragen wurde. Und so fing er noch einmal von vorn an. Kein Wagen, keine Ochsen. Er holte die Priester, die die Lade tragen sollten. Und dieses Mal schaffte er es. Sie brachten die Bundeslade voller Freude und Vertrauen in die Stadt. Aber die Antworten hatte David im Wort Gottes gefunden.

Mein Freund, wenn Sie etwas nicht verstehen, denken Sie vielleicht: „Gott, du bist unfair. Ich versuche hier, das Richtige zu tun. Was soll das?“ Wir finden Antworten in Gottes Wort.

Sie müssen eine Liebesbeziehung zu Ihrer Bibel haben. Gott wird durch sein Wort mit Ihnen reden. Er wird Sie durch sein Wort stärken. Sein Wort ist eine Leuchte für Ihren Fuß und ein Licht auf Ihrem Weg. Es ist lebendig und aktiv. Es baut Sie auf und gibt Ihnen das Erbe unter allen Geheiligten.

David suchte nicht nur Gottes Wort in den Schriften, sondern auch im Gebet. Es ist sehr interessant: Wenn Sie das Wort „fragen“ oder „fragte“ in der Bibel suchen, werden Sie staunen, wie oft es in Verbindung mit David vorkommt, der Gott um Weisheit bittet.

Vor einer Schlacht fragte er den Herrn: „Wie sollen wir es machen? Sollen wir hinaufgehen?“ Vor der nächsten Schlacht fragte er Gott wieder und Gott zeigte ihm eine andere Strategie. Gab es eine Hungersnot im Land, steht in der Bibel: „David fragte Gott.“ Gott sprach zu ihm. Er sandte ihm sein Wort durch den Heiligen Geist.
Ein anderes Mal fragte David Gott: „Kann ich diesen Leuten vertrauen?“ Und Gott sagte: „Nein, sie werden dich an Saul ausliefern. Lauf lieber weg.“ David fragte immer Gott. Er fragte Gott und Gott gab ihm eine Antwort.
Wir können die Geschichte nachlesen. Ich glaube, sie steht in 2. Chronik 28. Als David die Zügel der Herrschaft an Salomo weiterreichte, gab er ihm ein paar Ratschläge, quasi als letzte Worte. Und er nannte ihm zwei Hauptpfeiler: „Salomo, mein Sohn, wenn du Erfolg haben und in deinem Leben etwas bewirken willst, dann tu Folgendes. Such das Wort Gottes in den Schriften und im Gebet.“
David gab ihm also den Rat, diese beiden Dinge zu tun: „Lies in den Schriften und bete zu Gott. Dann wird der Herr mit dir sein und du wirst Erfolg haben.“

Aber David suchte nicht nur das Wort Gottes durch die Schriften und das Gebet. Es gab auch noch einen dritten Weg, wie er ein Mann des Wortes war. Er wusste, dass Gott manchmal auch durch Menschen zu ihm sprach. Er ließ sich belehren und war offen dafür. Er hörte auf die Propheten. Er hörte auf seine Ratgeber. Er hörte auf seine Freunde. Er war sogar offen für jede Wahrheit, die ihm seine Kritiker sagen mochten. Er war bereit, zuzuhören und darüber nachzudenken.

In den Sprüchen steht, dass die wichtigste Eigenschaft eines weisen Mannes ist, dass er bereit ist, auf andere zu hören. Er ist offen und lässt sich belehren. Und die wichtigste Eigenschaft eines Narren, heißt es in den Sprüchen, ist, dass er auf niemanden hört. Er ist unbelehrbar. Wer nur auf sich selbst hört, hat einen Narren zum Ratgeber.

Ein weiser Mensch hört zu und denkt über das nach, was er gehört hat. Allein die Tatsache, dass Sie mir gerade zuhören, zeigt, dass Sie Weisheit besitzen.

Ich möchte Ihnen kurz das Evangelium erklären. Jesus ist der Sohn Gottes. Er ist am Kreuz auf Golgatha für die Sünden der Welt gestorben. Er ist von den Toten auferstanden, damit die Welt die Chance hat, mit Gott ins Reine zu kommen.

Doch diese Tat allein bedeutet nicht, dass Sie automatisch gerettet sind. Gott respektiert unseren freien Willen. Wir müssen uns bewusst entscheiden und Jesus in unser Leben einladen.

Er liebt Sie. Und wenn Sie noch nie Ihr Herz für ihn geöffnet haben, dann können Sie das ganz einfach mit Ihren eigenen Worten tun. Laden Sie Jesus in Ihr Leben ein. Er wird kommen. Und er wird Sie verändern.

Ich möchte für Sie beten. Vater, ich bete für meine Freunde, die gerade zuschauen und die dich noch nicht kennen. Sie suchen nach der Wahrheit und nach Antworten. Ich bitte dich, dass du dich ihnen zu erkennen gibst.

Herr, und dann sind da noch meine Brüder und Schwestern, die dich kennen und mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, ob finanziell, gesundheitlich oder was es auch sein mag. Herr, ich bitte dich, dass du eingreifst und ihnen hilfst. Richte sie auf. Leite sie. Schenk ihnen Weisheit und Kraft. Im Namen von Jesus.

Zum Schluss möchte ich noch all denen danken, die uns treu unterstützen. Sie helfen uns dabei, diese gute Botschaft auf der ganzen Welt zu verbreiten.

All das wird Frucht bringen und Menschen finden ihren Weg zu Gott. Und das wird Ihnen angerechnet. Haben Sie also vielen Dank. Gott segne Sie und Ihre Familie in Jesu Namen.

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