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Wie der Heilige Geist dich stärkt und leitet

Vielleicht hast du das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Es geht einfach nicht voran. Oder du weißt nicht mehr weiter. Dann lass dich heute ermutigen: Der Heilige Geist möchte dich stärken und leiten! Schon Jesus hat es seinen Jüngern versprochen: Der Heiligen Geist wird kommen und ihnen neue Kraft geben. Das gilt auch für dich heute! Bist du bereit für eine Extraportion himmlischer Kraft und Leitung?

Liebe Freunde, hören Sie zu. Sie tun jetzt gerade das Richtige. Ich habe eine Botschaft für Sie, die Ihnen helfen wird. Wir alle müssen gestärkt werden, und der Heilige Geist wurde gesandt, um uns zu stärken und zu leiten. Jesus sagte: „Wenn er kommt, wird er zu euch sprechen und euch zeigen, was kommt.“

Wir wollen darüber sprechen, vom Heiligen Geist gestärkt und geleitet zu werden. Ich hoffe, Sie sind bereit.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Während wir das Wunder der Weihnachtsgeschichte und das Kommen des Retters der Welt feiern, möchte ich unsere Aufmerksamkeit auf einen wichtigen Aspekt der Weihnachtsgeschichte lenken, etwas, was man nicht übersehen sollte, und zwar die Rolle des Heiligen Geistes. Denn ohne ihn hätte es keine Jungfrauengeburt gegeben. Es hätte keine Weisen aus dem Morgenland und keine Krippe in Bethlehem gegeben, keine Hirten auf dem Feld und Engel, die ihnen erschienen. Und wir wären immer noch in unseren Sünden verloren.

In der Weihnachtsgeschichte finden wir zwei Aspekte des Wirkens des Heiligen Geistes. Sie sind in all den Ereignissen verwoben, über die wir sprechen wollen. Der erste Aspekt ist die Leitung des Heiligen Geistes.

Die Weisen kamen aus einem fremden Land, höchstwahrscheinlich den ganzen Weg aus Babylon. Sie kommen nach Jerusalem und versetzen die ganze Stadt in Aufregung. Herodes ist sehr beunruhigt, als er hört, dass ein König geboren worden ist. Also will Herodes das Kind töten. Aber er will die Weisen hinters Licht führen, indem er ihnen sagt: „Wenn ihr das Kind findet, dann kommt und sagt mir, wo es ist, damit auch ich ihm meine Ehrerbietung erweisen kann.“

Nein. Du willst mit einem Trupp kommen und ihn umbringen. Auf jeden Fall gehen die Weisen bekanntlich nach Bethlehem, sehen das Kind Jesus und geben ihm Geschenke. Dann heißt es in Matthäus 2,12:

Als es Zeit war, wieder aufzubrechen, zogen sie jedoch auf einem anderen Weg in ihre Heimat zurück, denn Gott hatte sie in einem Traum davor gewarnt, zu Herodes zurückzukehren.

Von Gott gewarnt. Vom Heiligen Geist durch einen Traum gewarnt. Liebe Freunde. Träume gehören zur Sprache des Heiligen Geistes.

Heißt das, dass alle Träume von Gott kommen? Nein.

Ich erinnere mich an einen Albtraum, den ich einmal hatte. Es war einer dieser schrecklichen Träume, bei denen man aufwacht und sich sagt: „Mann bin ich froh, dass das nicht echt war!“

Jedenfalls hatte ich so einen schrecklichen Traum. Wenige Stunden später ging ich mit Janet essen bei einem Chinesen. Es war ein schönes Essen. Als dann die Quittung kam, wurden uns auch Glückskekse gebracht.

Ich brach den Glückskeks auf und ein kleiner Zettel fiel heraus. Während ich den Keks aß, las ich, was darauf stand – und das ist wirklich wahr: „Deine lebhaftesten Träume werden wahr werden.“ Was ich daraufhin getan habe? Ich habe den Keks fertig gegessen und meinen Tee fertig getrunken. Es war bloß ein dummer Glückskeks. Der Traum kam nicht von Gott.

Aber hören Sie, was Petrus sagt. In seiner Predigt zu Pfingsten zitiert er den Propheten Joel. Apostelgeschichte 2,17:

In den letzten Tagen, spricht Gott,
werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen.

(das Resultat)

Eure Söhne und Töchter werden weissagen,
eure jungen Männer werden Visionen haben
und eure alten Männer prophetische Träume.

Visionen und Träume gehören zur Sprache des Heiligen Geistes. In der Weihnachtsgeschichte wird Josef von Gott in einem Traum gewarnt, er solle mit dem kleinen Kind und dessen Mutter nach Ägypten fliehen, weil Herodes ihn umbringen wolle. Das Nächste, was wir in der Geschichte lesen, ist ein weiterer Traum von Josef, in dem der Heilige Geist sagt: „Du kannst nach Israel zurückkehren, weil diejenigen, die nach dem Leben des Kindes getrachtet haben, tot sind.“

Gleich als nächstes lesen wir dann in der Geschichte –Matthäus 2, 22. Dort steht:

Als er aber erfuhr, dass Archelaus, der Sohn des Herodes, der neue Herrscher war, bekam er Angst. Und wieder erhielt er im Traum Gottes Anweisung: Er sollte nach Galiläa gehen.

Leitung. Leitung. Leitung. Leitung vom Heiligen Geist.

Kürzlich hat Pastor Harrison eine klasse Predigt über Simeon gehalten. Wir haben nur wenige Verse über ihn in der Bibel. Ich fand die Predigt genial. Und ich möchte diese Verse noch einmal vorlesen und Sie einladen, auf etwas Bestimmtes zu achten.

Josef und Maria haben das Jesuskind zum Tempel in Jerusalem gebracht, um ihn weihen zu lassen. Wir lesen ab Lukas 2,25:

In Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und gottesfürchtig. Simeon war vom Heiligen Geist erfüllt und wartete sehnsüchtig auf die Ankunft des Christus, der Israel Trost und Rettung bringen sollte. Der Heilige Geist hatte ihm offenbart, dass er nicht sterben würde, bevor er den vom Herrn gesandten Christus gesehen hätte. An diesem Tag führte der Heilige Geist ihn in den Tempel. Als Maria und Josef kamen, um das Kind dem Herrn zu weihen, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist, war Simeon dort. Er nahm das Kind auf seine Arme und lobte Gott und sagte …

Von Simeon heißt es, dass er vom Heiligen Geist erfüllt war, der Heilige Geist ihm etwas offenbart hatte und der Heilige Geist ihn in den Tempel führte. In einer Bibelübersetzung heißt es: „Vom Heiligen Geist bewegt, ging er in den Tempel.“ In einer anderen Übersetzung steht, dass er aufgrund eines Impulses vom Geist in den Tempel ging. Keine Worte wurden gesprochen; es war bloß ein innerer Impuls, aber es war die Führung des Heiligen Geistes.

Gehen wir einmal an den Anfang der Weihnachtsgeschichte zurück. Nachdem der Engel Maria erschienen und sie schwanger geworden ist, geht sie ins Bergland Judäas, um ihre Cousine Elisabeth zu besuchen, die mit Johannes dem Täufer schwanger ist. Von Nazareth waren das ungefähr 110 Kilometer – wahrscheinlich nach Hebron, eine Priesterstadt. Elisabeths Mann war ein Priester. Marias Schwangerschaft ist noch nicht zu sehen; Elisabeth ist circa im sechsten Monat. Als Maria ankommt, offenbart der Heilige Geist Elisabeth, dass Maria mit dem Retter schwanger ist.

Dann sagt sie Maria einige Dinge, unter anderem: „Gesegnet bist du, weil du geglaubt hast, dass der Herr tun wird, was er gesagt hat.“ Elisabeth konnte unmöglich wissen, was Gott Maria gesagt hatte. Sie konnte unmöglich wissen, dass der Herr überhaupt zu ihr gesprochen hatte. Das war alles vom Heiligen Geist geleitet.

Die Kraft des Heiligen Geistes zeigt sich in der Weihnachtsgeschichte besonders, als der Engel Gabriel Maria erscheint und ihr sagt, dass etwas Außergewöhnliches, etwas schier Unmögliches geschehen wird. In Lukas 1,31 sagt der Engel ihr:

Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst. Er wird groß sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihn auf den Thron seines Vaters David setzen. Er wird für immer über Israel herrschen, und sein Reich wird niemals untergehen!«

Maria fragte den Engel: »Aber wie kann ich ein Kind bekommen? Ich bin noch Jungfrau.«

Und hören Sie sich die Antwort des Engels in Vers 35 an:

Der Engel antwortete: »Der Heilige Geist …

(Sagen Sie: Der Heilige Geist.)

»Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Macht des Allerhöchsten wird dich überschatten. Deshalb wird das Kind, das du gebären wirst, heilig und Sohn Gottes genannt werden.

Das klingt unmöglich. Doch der Heilige Geist macht’s möglich. „Die Kraft des Heiligen Geistes, die Macht des Allerhöchsten wird dich überschatten.“ Das griechische Wort für „Macht“ ist dynamis, das buchstäblich „wunderwirkende Kraft“ bedeutet.

Der Engel sagt weiter, in Vers 37:

Denn bei Gott ist nichts unmöglich.«

Interessant. Bei Gott ist nichts unmöglich. Das Wort, das hier mit „nichts“ übersetzt wird, hat im Griechischen eigentlich drei Wörter: „Nicht jedes Ding“. Kein Ding ist unmöglich. Das dritte Wort in der Formulierung, „Ding“, ist hochinteressant. Wahrscheinlich kennen es einige von Ihnen. Es ist nämlich das griechische Wort rhema. Rhema bedeutet wörtlich eine Kundgebung, ein gesprochenes Wort, eine Zusage. Deshalb gibt die Amplified-Bibel es so wieder: „Kein Wort Gottes wird der Erfüllung unmöglich sein.“

Der Engel sagt Maria, dass die Erfüllung keiner Kundgebung, keiner Zusage, keiner Aussage Gottes unmöglich ist. Wenn Gott es sagt, kann es sich erfüllen. Wenn Gott es sagt, ist es nicht unmöglich.

Also erwidert Maria – und ich liebe das. Vers 38:

Maria antwortete: »Ich bin die Dienerin des Herrn und beuge mich seinem Willen. Möge alles, was du gesagt hast, wahr werden und mir geschehen.« Darauf verließ der Engel sie.

Sie sagte buchstäblich: „Mir geschehe nach deinem rhema.“ Sie brachte sich in Übereinstimmung mit dem, was Gott gesagt hatte. „Ich bejahe es. Ich akzeptiere diese Zusage Gottes. Ich nehme sie an, obwohl ich nicht begreifen kann, wie sich das je erfüllen soll. Möge alles, was du gesagt hat, mir geschehen. Möge Gottes Kundgebung in meinem Leben wahr werden.“ Und in dem Moment wurde Maria schwanger.

Die Kraft und Führung des Heiligen Geistes spielten eine entscheidende Rolle in der Weihnachtsgeschichte, und dieselben Aspekte seines Wirkens sollten auch im Leben jedes Christen eine entscheidende Rolle spielen. Sie waren entscheidend bei der Geburt von Jesus, und sie sollten bei denen entscheidend sein, die durch Jesus wiedergeboren worden sind.

Bedenken Sie die Rolle der Führung. Kurz vor der Kreuzigung verbringt Jesus Zeit mit seinen Jüngern, und sein Hauptthema ist das Kommen des Heiligen Geistes. In Johannes 16,13 sagt er:

Doch wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Er wird nicht seine eigenen Anschauungen vertreten, sondern wird euch sagen, was er gehört hat. Er wird euch von dem erzählen, was kommt.

„Der Geist wird euch in alle Wahrheit leiten.“ In erster Linie leitet er uns durch Gottes Wort, indem wir die Bibel lesen und sie verinnerlichen.

In Johannes 17,17 betete Jesus: „Dein Wort ist Wahrheit.“ Wenn der Heilige Geist uns in alle Wahrheit leitet, leitet er uns als erstes in das Wort.

Ich möchte zwar nicht zu hart sein, aber: Führung von Gott zu suchen, während man die Bibel missachtet, ist entweder, A: dumm, B: faul, oder C: uninformiert. Denn das Hauptmittel, durch das der Heilige Geist uns führt, ist die Bibel. Indem wir sie lesen und verinnerlichen, macht er Dinge für uns lebendig. In der Bibel stecken Antworten auf fast alles, was man als Mensch erleben kann. Hier stecken Prinzipien drin.

Einmal sagte mir jemand: „Ich warte darauf, dass der Herr mir zeigt, was ich tun soll.“ Ich meinte daraufhin: „Du musst nicht um Führung beten. Die Bibel sagt dir bereits, was du tun sollst. Es ist klar. Es steht immer wieder geschrieben.“ Aber die Person wollte das nicht hören. Sie wollte ein Wort von Gott, und unterdessen wollte sie nicht das befolgen, was in der Bibel steht.

Also, als erstes leitet der Heilige Geist uns in die Wahrheit der Bibel. Aber Jesus hat seine Jünger auch gelehrt, dass der Geist immer noch direkt spricht. Er hat eine Stimme, und teilweise zeigt er uns die Zukunft.

„Wenn er kommt, wird er nicht aus sich selbst reden, sondern wird euch sagen, was er gehört hat. Er wird euch von dem erzählen, was kommt.“

Simeon bekam Impulse vom Geist. Er hörte keine Stimme, sah keine Vision, hatte keinen Traum, sondern bekam einfach den innerlichen Impuls, zu einer bestimmten Zeit zum Tempel zu gehen. Er kommt, und da sind Josef und Maria, um Jesus zu weihen. Dadurch ereignet sich die Erfüllung von etwas, was Gott früher zu Simeon gesagt hat. Einfach ein innerer Impuls.

In Römer 8,16 heißt es, dass der Geist Gottes tief in unserem Herzen Dinge bestätigt. Ja, er spricht, aber er gibt auch einfach eine innere Bestätigung.

Vor vielen Jahren hatten wir einen Gärtner, und eines Tages bekam ich den Impuls, nach draußen zu gehen und mit ihm über den Glauben zu sprechen. Ich glaube zwar nicht, dass man extra einen Impuls braucht, um mit Meschen über Jesus zu sprechen, und bei solchen Impulsen muss man sich nie fragen: „Kommt der von Gott oder dem Teufel?“

Ich glaube nicht, dass der Teufel uns je den Impuls gibt, mit jemanden über Jesus zu sprechen. Wir haben den Auftrag, über Jesus zu sprechen. Also brauchen wir nicht extra einen Impuls. Aber ich hatte den Eindruck, dass es bei dem Gärtner jetzt dran war. Also ging ich nach draußen. Er war am Arbeiten. Mein Dad hatte mir einen kleinen Setzling eines Macadamianussbaums gegeben, und nun war daraus ein riesiger Baum geworden. Ich sprach ihn an und erzählte ihm von Jesus, aber er erteilte mir eine Abfuhr. Ich dachte: „Na, das ist ja toll gelaufen!“ und ging zurück ins Haus.

Nächste Woche ist er wieder da. Ich habe einen ganz leichten Eindruck, fast so wie der Hauch eines Parfums im Wind. Der Hauch war da und dann weg. Ich dachte: „Heiliger Geist, ich glaube, du sprichst zu mir.“ Ich sagte: „Aber er weiß, dass ich ein Pastor bin. Ich habe bereits mit ihm gesprochen. Aber ich glaube, der Impuls kommt von dir.“ Also versuche ich es erneut – und bekomme eine erneute Abfuhr.

Ein paar Tage später erhalte ich einen Anruf von ihm: „Bayless, kann ich mit Ihnen reden? Es ist wichtig.“ Ich sage: „Gerne.“ Er: „Ich komme vorbei.“ Er kommt zum Haus. Er weint. Er steckt mitten in einer Krise. Seine Frau hat ihn gerade verlassen. Er hat einmal zu viel mit Drogen herumgemacht. Ich kenne nicht die ganze Geschichte. Er sagt: „Meine Frau ist abgehauen und ich bin ins Zimmer meiner Tochter gegangen. Neben ihrem Bett war eine Kinderbibel. Ich fing an, darin zu lesen.“ Er sagte: „Bayless, Gott kam zu mir in das Zimmer. Gott kam zu mir.“

Ich werde es nie vergessen. Er sagte: „Ich wusste nicht, dass er so real ist. Das war es, was Sie mir sagen wollten, oder?“ Ich sagte: „Ja.“ Und ich betete mit ihm und führte ihn im Vorgarten zu Jesus.

Rückblickend waren diese leichten Impulse, die ich hatte, zwar sicherlich nicht alles, aber ich glaube, dass sie eine wichtige Rolle bei der Bekehrung dieses Gärtners gespielt haben. Ich weiß nicht, ob er ohne diese Impulse seine Gottesbegegnung gehabt hätte. Wäre ich auf die Impulse nicht eingegangen, hätte Gott vielleicht einen Gehorsameren oder Empfänglicheren gefunden als mich.

Wenn es um die Kraft des Geistes geht, hören Sie auf die folgenden Worte. Jesus ist mit seinen Jüngern versammelt – nach seiner Auferstehung, kurz vor der Himmelfahrt. Apostelgeschichte 1,4:

Bei einer dieser Begegnungen, als sie gerade aßen, sagte er: »Bleibt hier in Jerusalem, bis der Vater euch sendet, was er versprochen hat. Erinnert euch: Ich habe schon mit euch darüber geredet. Johannes hat mit Wasser getauft, doch schon in wenigen Tagen werdet ihr mit dem Heiligen Geist getauft werden.«

Vers 8:

Aber wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist,

(Kommt Ihnen das bekannt vor?)

werdet ihr seine Kraft empfangen. Dann werdet ihr von mir berichten – in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samarien, ja bis an die Enden der Erde.«

Das Wort Kraft ist dasselbe Wort, das der Engel gegenüber Maria benutzte, dynamis. „Ihr werdet wunderwirkende Kraft empfangen, nachdem der Heilige Geist über euch gekommen ist, und durch diese Kraft werdet ihr bis an die Enden der Erde über mich sprechen.“

Meiner Meinung nach sagt dieser Vers auch, dass diese Kraft sich zeigt, indem wir in Bewegung sind: Jerusalem, Judäa, Samarien, die Enden der Erde. Während ich in Bewegung bin, kann ich mit dieser Kraft rechnen.

In Markus 16 gibt Jesus den Missionsauftrag: „Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft. Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben und sie werden neue Sprachen sprechen. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.“ Diese Zeichen können uns nicht begleiten, wenn wir nicht in Bewegung sind. Einem geparkten Auto kann man nicht folgen. Im letzten Vers dort steht: „Die Jünger gingen überall hin. Der Herr wirkte durch sie und bestätigte alles, was sie sagten, durch viele wunderbare Zeichen.“

Diese Zeichen können uns nicht folgen, solange wir nicht gehen. Deshalb möchte ich Sie ermuntern, innerlich zu horchen, während Sie in Ihre Welt hinausgehen.

Horchen Sie innerlich, während Sie einkaufen gehen. Vielleicht will Gott in Gang 5 ein Wunder tun.

In der Anfangszeit unserer Kirche – so um 1984 – gab es eine Frau, die Single war. Ich würde sie auf Anfang 30 schätzen. Sie und ein paar andere Leute aus der Kirche gingen zur Tauschbörse, und später erzählten sie mir alle die Geschichte. Sie sind dort bei einer Tauschbörse in Orange County hier in Kalifornien. Sie spazieren durch die Gänge, da sehen sie in einem Gang einen Mann, der auf dem Zementboden liegt und irgendeinen Anfall hat. Er liegt auf dem Rücken. Seine Augen sind eingesunken. Er zittert stark. Er hat Schaum vor dem Mund. In solchen Fällen muss man dafür sorgen, dass derjenige nicht an seiner eigenen Zunge erstickt. „Schnell, jemand muss den Notarzt rufen!“ „Gibt’s irgendwo ein Familienmitglied? Kennt jemand diesen Mann?“ Sie taten, was sie konnten. Aber diese Frau erzählte mir: „Ich hatte einen Impuls …“ Während eine Menschenmenge den Mann umringte, kniete sie sich neben ihn, legte ihm die Hand auf und sagte: „Im Namen von Jesus …“

Als sie den Namen Jesus aussprach, schnellte der Mann plötzlich empor und landete auf allen Vieren. Er schaute ihr ins Gesicht und fauchte sie an wie ein Tier: „Ich weiß, wer du bist, und du kannst mich nicht austreiben!“ Nun, da irrte er sich. Sie trieb den bösen Geist aus und der Mann wurde normal.

Hey, das ist ein ganz normaler Tag an der Tauschbörse. Oder?

Wir müssen empfänglich bleiben, während wir unterwegs sind.

Allerdings gibt es ein biblisches Muster, wann sich die Gaben des Geistes gewöhnlich zeigen. In der Apostelgeschichte sieht man, dass diese Dinge hauptsächlich – nicht ausschließlich, aber hauptsächlich – bei der Verkündigung der guten Nachricht geschahen.

Aber ich möchte Ihnen sagen, dass Gott an Ihnen und Ihrer Situation interessiert ist – an dem, was Sie gerade durchmachen.

Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die mir in diesem Moment zuhören und die sich so fühlen, als würden sie vor die Hunde gehen. Sie sind fertig. Sie fühlen sich innerlich taub. Und Sie sagen: „Pastor, ich habe schon so lange mit dieser Depression zu kämpfen. Ich habe es satt, so viele Medikamente zu nehmen, und ich kann das keinen weiteren Tag mehr aushalten. Sie sagen, dass es eine Lösung für mich gibt?“ Ja, gibt es. Den Heiligen Geist.

Oder vielleicht sagen Sie: „Wir haben uns so gefreut, als unser Kind mit dem Studium begann. Aber dann gab’s da einen atheistischen Professor, der unserem Kind den Kopf verdreht hat, und jetzt glaubt es nicht mehr an Gott und hat sich von der Kirche abgewandt. Das macht mich verrückt! Wir haben es im Glauben erzogen. Es hat Gebetserhörungen erlebt. Was soll ich tun?“ Ich habe eine Antwort für Sie: den Heiligen Geist.

Vielleicht denken Sie: „Die Ärzte wissen nicht mehr weiter. Ich bin so dankbar für die ärztliche Hilfe, aber die Prognose sieht nicht rosig für mich aus. Gibt’s da eine Lösung?“ Ja, den Heiligen Geist. Die Macht des Höchsten kann Sie überschatten. Aber Sie müssen tun, was Maria tat. Das ist der Anfangspunkt. Bringen Sie sich in Übereinstimmung mit Gottes Wort. Finden Sie heraus, was Gott in der Bibel zugesagt hat. Selbst wenn es vom Verstand her keinen Sinn ergibt und Sie niemanden kennen, der je so etwas erlebt hat. Selbst wenn Sie sich nicht vorstellen können, wie das funktionieren soll, sagen Sie: „Herr, du bist wahrhaftig und jeder Mensch ist ein Lügner! Himmel und Erde werden vergehen, aber dein Wort bleibt. Mir geschehe nach deinem rhema.“

Gott sei Dank sagte Maria an jenem Tag Ja zu Gott. Sie empfing das Christkind und Jesus wurde geboren. Frohe Weihnachten! Was für einen Retter wir doch haben. Gott sei Dank, er hat uns nicht nur geschaffen und die Welt zum Drehen gebracht und uns dann vergessen. Nein. Er hat seinen eigenen Sohn gesandt, um uns zu erlösen. Das ist die Weihnachtsgeschichte. Ein Retter wurde an diesem Tag geboren. Das ist eine gute Nachricht und Frieden für alle Menschen.

Falls Sie Ihr Leben noch nie Jesus anvertraut haben – liebe Freunde, verbringen Sie kein Weihnachten mehr ohne ihn. Er kam, um Ihre Sünden zu begleichen. Nach seinem stellvertretenden Tod am Kreuz ist er am dritten Tag auferstanden. Liebe Freunde, er lebt. Sagen Sie Ja zu Jesus. Laden Sie ihn in Ihr Leben ein. Sie werden nie wieder derselbe sein. Frohe Weihnachten!

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