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Warum die Endzeit schon angefangen hat (5)

Die Bibel macht es sehr klar: Wir leben in der Endzeit! Entdecke in dieser Predigt, wie die Gesellschaft in der Endzeit aussehen wird und was die Kirche tun sollte, um sich von der Welt um sie herum zu unterscheiden.

Lass dich noch heute darauf ein und finde heraus, wie du dich für Jesus einsetzen kannst.

Ich muss sagen, ich bin ziemlich begeistert. In den Predigten dieser Reihe geht es um das Ende der Endzeit. Der Apostel Paulus schrieb an Timotheus darüber, welche Merkmale die Gesellschaft am Ende der Endzeit haben wird. Und es war sehr erhellend, jedes dieser Merkmale zu betrachten. Heute werden wir diese Reihe fortsetzen. Am besten nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand – Sie werden Gutes empfangen.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Als Gott sein Volk aus Ägypten führte, und als er mitten in Ägypten Wunder tat, um diese Befreiung zu veranlassen, sagte Gott zum Pharao: „Ich werde einen Unterschied machen zwischen meinem Volk und deinem Volk.“
In den letzten Tagen der Endzeit, in denen wir leben, muss es einen Unterschied zwischen den Menschen geben, die zu Gott gehören, und den Menschen der Welt. Paulus schrieb in seinem zweiten Brief an den jungen Timotheus in Kapitel 3: „Das sind die Anzeichen, die du in den letzten Tagen bei den Menschen sehen wirst. So wird die Gesellschaft aussehen.“ Und dann zählt er ein Merkmal nach dem anderen auf, das das Ende der Endzeit kennzeichnen wird. Er beleuchtet, wie die Gesellschaft dann aussehen wird, wie sich verhalten und reden wird.

Als Christen sollten wir in der Art und Weise, wie wir aussehen, wie wir reden und uns verhalten, das Gegenteil davon sein. Manches davon betrachten wir in dieser Predigtreihe. Und das Wort, das Paulus hier für „letzte“ gebraucht, bezeichnet den Höhepunkt, das Ende von etwas. Es bezeichnet zum Beispiel den letzten Tag einer Woche, den letzten Monat im Jahr. Es wird sogar als nautischer Begriff für letzten Hafen einer Schiffsreise verwendet. Wenn ein Schiff von Hafen zu Hafen gefahren ist, wenn die Reise endet und es in den letzten Hafen einläuft, wird dieses Wort für „letztes“ verwendet.
Paulus sagt also: „Wenn die Zeit in ihren letzten Hafen einläuft und keine Reisezeit mehr übrig ist, wird die Gesellschaft so aussehen. Wenn ihr diese Dinge in der Gesellschaft in eurem Umfeld seht, dann sollt ihr wissen, dass ihr in den letzten Tagen der Endzeit lebt. Und wenn ich diese Dinge lese, sagt mir das, dass wir in der Endzeit leben.
Über viele dieser Merkmale haben wir bereits gesprochen, und ich möchte sie noch einmal lesen, 2. Timotheus 3,1-5. Dann werden wir weitermachen, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben. Ich hoffe, dass Sie schon die ganze Zeit dabei sind, aber selbst, wenn Ihnen das nicht möglich war, werden Sie sicher heute Gutes mitnehmen können.

2. Timotheus 3,1-5:

„Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, die eine Form der Gottesfurcht haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!“

Nun kommen wir in unseren Betrachtungen zu dem Begriff „unbesonnen“ als Merkmal der Endzeit. Die Menschen werden unbesonnen sein.
Das griechische Wort dafür ist propetēs. Unser Wort „Propeller“ ist davon abgeleitet. Es bedeutet wörtlich „nach vorn fallen“. Der Gedanke ist, dass die Menschen unüberlegt oder leichtfertig sein werden. Unbesonnen. Sie drängen unüberlegt mit ihren Plänen oder Ideen voran, ohne auf Rat zu hören. Sie nehmen kaum oder keine Rücksicht darauf, wie ihre Handlungen oder Entscheidungen sich auf andere oder auch auf sich selbst auswirken werden. Die Menschen werden unbesonnen sein und nicht auf Rat hören. Man kann zu ihnen sagen: „Hör mal, das, was du da tust, was du da sagst, ist nicht einmal rational. Damit stimmt etwas nicht. Das ist leicht zu sehen.“ Aber in der Endzeit werden die Menschen nicht darauf hören, sondern einfach weitergehen.

Das erinnert mich an meine Kindheit. Mein Großvater brachte mir das Angeln bei. Wir hatten alte Angelruten aus Rohr mit einer Angelsehne, an die ein Korken gebunden war, und mit einem kleinen Haken, auf dem ein Stück Brot steckte. Wir angelten Barsche. Ein paar ältere Jungs kamen, die hatten Ruten mit Angelrollen. Ich war damals ungefähr vier Jahre alt, und ich sagte zu meinem Großvater: „Ich will das auch so machen wie die.“ Er sagte: „Das geht nicht. Du hast keine Rolle an deiner Angel.“ Ich erklärte: „Ich werde das auch machen“, und er wiederholte: „Mach das nicht. Das geht nicht. Sie haben eine andere Art von Angelrute.“ – „Doch, ich mach das so.“ Und ich nahm meine alte Angelrute und schoss meinem Großvater den Haken glatt durchs Ohrläppchen. Kein glücklicher Moment, und für den Tag war dann nichts mehr mit Angeln. Ich war unbesonnen.
Unbesonnenheit bringt unnötigen Schmerz für eine Ehe, für eine Familie, für ein Geschäft, für eine christliche Arbeit. Wir müssen bereit sein zuzuhören und Menschen entgegenzukommen.

Paulus erwähnt in seinem Brief an die Gemeinde in Philippi zwei Frauen, die in dieser Gemeinde in Führungspositionen waren. Sie hatten an der Seite des Apostels Paulus gearbeitet und das Evangelium verkündigt. Aber jetzt hatten sie sich mit ihren Auffassungen „verhakt“. Die eine wollte in eine Richtung gehen, die andere in eine andere. Sie hatten eine Meinungsverschiedenheit und steckten in einer Sackgasse. Also schreibt Paulus über diese Frauen in Philipper 4,2-5:

„Die Evodia ermahne ich, und die Syntyche ermahne ich, dieselbe Gesinnung zu haben im Herrn! Ja, ich bitte auch dich, mein rechter Gefährte, stehe ihnen bei, die in dem Evangelium zusammen mit mir gekämpft haben, auch mit Klemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens sind.
Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!
Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden; der Herr ist nahe.“

Helft diesen Frauen, miteinander auszukommen und nicht so stur zu sein. Sie sollen nicht einfach weiterstürmen, sondern zuhören.
Kenneth Wuest ist ein bekannter, wunderbarer Griechisch-Experte. Und in seiner Übersetzung des Neuen Testaments gibt er diese Bibelstelle, wo es bei uns heißt, „Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden“, in einer Weise wieder, die der Bedeutung des griechischen Wortes für „Milde“ näher kommt. Er schreibt: „Lasst eure sanfte Vernünftigkeit, eure Nachsicht, euer Zufriedensein mit weniger, als euch zusteht, allen Menschen bekannt werden.“ „Seid zufrieden mit weniger, als euch zusteht.“
Im Grunde sagt Paulus: „Helft diesen Frauen, die Bereitschaft zu entwickeln, sich auf halbem Weg zu treffen.“ Ein „Entweder so, wie ich es will, oder gar nicht“, funktioniert nicht. Seien Sie bereit, anderen entgegenzukommen. Das muss die Einstellung von Christen in der Endzeit sein. Wir brauchen ein starkes Herz, keinen Dickkopf. Wir müssen bereit sein, auf Rat zu hören, verschiedene Möglichkeiten zu erwägen, andere Standpunkte zu betrachten. Aber in der Welt werden wir viele Menschen finden, die einfach aufgeblasen und unbesonnen sind.

Das ist übrigens gleich unser nächster Begriff: aufgeblasen. Es bedeutet, hochmütig oder eingebildet zu sein.
Interessanterweise ist die wörtliche Übersetzung des griechischen Wortes für „aufgeblasen“ „in Rauch gehüllt“. Das ist interessant. Wo in Matthäus 12 vom „glimmenden Docht“ die Rede ist, steht das gleiche Wort. Das Bild dabei ist, dass es viel Rauch gibt, aber wenig Feuer. Das ist bei hochmütigen oder arroganten Menschen meist der Fall. So soll es bei uns nicht sein. Unser Weg soll von Bescheidenheit und Sanftmut gekennzeichnet sein.
Viele Jahre lang kam öfter ein Gastprediger in unsere Gemeinde. Er ist inzwischen schon lange im Himmel. Und nicht nur meiner Meinung nach hat er starke Spuren in der Welt hinterlassen, wahrscheinlich mehr als manch anderer in den letzten Generationen. Etwa 50 Jahre lang hielt er auf der ganzen Welt große Heilungsgottesdienste ab und gewann buchstäblich Millionen Menschen für Jesus. Er ging in unerreichte Regionen, verkündete das Evangelium denen, die es noch nie gehört hatten, und erreichte die Unerreichten.
Ich lud ihn also ein, in unserer Gemeinde zu predigen und vor unseren Bibelschülern zu sprechen. Er willigte ein, und ich war überglücklich. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er kommen würde.
Es war eine unglaubliche Zeit mit ihm. Viele Menschen fanden zu Jesus. Es gab einige wunderbare Heilungen. Und dann saßen er und ich vor einem der Gottesdienste in meinem Büro und der Hausmeister kam herein. Er wusste nicht, dass wir dort waren; er wollte einfach nur saubermachen. Er entschuldigte sich für die Störung, und der Prediger sprang auf, begrüßte ihn und stellte sich vor. Dann fragte er: „Und wie heißen Sie? – Schön, Sie kennenzulernen! Ich freue mich so sehr, in Ihrer Gemeinde zu sein. Danke, dass ich hier sein darf.“ Er war sehr freundlich und behandelte den Hausmeister wie einen internationalen Würdenträger.
Sein Dienst war ein Segen für mich, aber noch mehr war seine Demut ein Segen für mich. Ich fühlte mich durch seine Sanftmut und Güte gesegnet. Bleiben wir demütig, gelehrig und absolut von Gott abhängig.
Hochmut ist etwas Seltsames. Es ist damit so ähnlich wie mit Mundgeruch. Wenn jemand Mundgeruch hat, wissen es alle anderen, nur die betreffende Person nicht. Seien wir nicht aufgeblasen und nehmen wir den Mund nicht zu voll, denn irgendwann verzieht sich der Rauch und alle merken, ob viel Feuer dahintersteckt oder nicht.

Als Nächstes nennt Paulus in seiner Aufzählung in 2. Timotheus 3, dass die Menschen das Vergnügen mehr lieben werden als Gott. Wenn es je eine Generation gab, auf die dieses Merkmal hinweist, dann unsere. Wir leben in einer Generation, die verrückt danach ist, jeden Wunsch zu befriedigen. Vergnügungssucht ist zu einem Lebensstil geworden. Manche verfallen in legale oder illegale Extreme, um ein sinnliches Verlangen zu befriedigen. Manche geben Tausende Dollar für irgendein neues Spielzeug oder einen Adrenalinstoß aus.
Wir sind zu einer Gesellschaft geworden, die in der Praxis das Sinnliche über das Heilige stellt. Als Nachfolger Jesu müssen wir Gott mehr lieben als das Vergnügen. Die Welt wird das Vergnügen mehr lieben als alles andere. Sie werden das Vergnügen gewissermaßen anbeten. Doch als Christen müssen wir das Reich Gottes an die erste Stelle setzen.
Wenn Sie mehr für Disneyland ausgeben als für die Weltmission, sind Ihre Prioritäten vielleicht falsch gesetzt. Wir müssen bereit sein, jeden Komfort oder auch legitimes Vergnügen zu opfern, um dafür zu sorgen, dass der Missionsauftrag ausgeführt wird.
Ich bin überzeugt, dass ein ausgewogenes Leben wichtig ist, und ich tue Dinge, die mir Spaß machen. Ich tauche, fische und spiele Golf. Und das alles kostet auch etwas. Das ist mir bewusst. Es sind alles legitime Vergnügungen, aber ich liebe sie nicht mehr als Gott. Und ich investiere in diese Hobbys nicht annähernd so viel Zeit, Ressourcen oder Finanzen wie in Gottes Reich.
Also: Freuen Sie sich. Die Bibel sagt: „Gott gibt uns alles reichlich, damit wir uns daran freuen.“ Wir sollten die Dinge genießen, die er uns schenkt, besonders, wenn wir die materiellen oder finanziellen Mittel haben, um sie zu genießen. Aber ich möchte fragen: Steht Gott an erster Stelle? Wo unser Schatz ist, ist auch unser Herz. Wir sollten weit mehr in die Arbeit von Gottes Reich investieren als in die Suche nach Vergnügen. Seien wir in dieser Hinsicht nicht wie die Welt.

Und schließlich sagt Paulus im letzten Vers, in Vers 5, dass die Menschen in der Endzeit „eine Form der Gottesfurcht haben [werden], deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!“ Eine andere Übersetzung schreibt: „Sie sind der Form nach religiös, aber wehren sich gegen den Einfluss der Religion.“ Oder, nach einer weiteren Übersetzung: „Sie erlauben der Religion nicht, sie zu beeinflussen.“ In einer weiteren Bibelübersetzung heißt es: „Sie werden alle äußerlichen Formen von Frömmigkeit einhalten, doch deren Bedeutung ist ihnen schon lange fremd geworden.“ Und noch eine letzte Übersetzung: „Sie werden die Maske der Frömmigkeit tragen, doch sie verweigern ihr jeglichen Einfluss auf ihren Charakter.“
Wie gehen wir mit solchen Menschen um?
Die Bibel sagt uns, wir sollen uns von solchen Menschen abwenden. Vielleicht gehen sie in die Gemeinde, vielleicht wahren sie die Form, aber sie haben kein verändertes Leben. Und hören Sie, damit sind nicht die Menschen gemeint, die auf dem Weg zu Jesus sind. Es geht nicht um Menschen, die noch versuchen, ein geistliches Leben zu entwickeln. Hier geht es um Menschen, die dem Einfluss von Gottes Geist buchstäblich widerstehen. Sie widerstehen dem Einfluss von Gottes Wort auf ihr Leben und ihr Verhalten. Sie verweigern sich der Kraft Gottes, die Menschenherzen verändert. Sie sind vielleicht der Form nach religiös, leugnen in Wirklichkeit aber das Evangelium.

Wie ist das bei Ihnen? Hat das Evangelium Ihr Leben verändert? Die Bibel sagt: „Das Evangelium ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt.“

Jahrelang suchte ich nach Antworten in meinem eigenen Leben. Man vermutet das heute vielleicht nicht mehr. Damals war ich ein junger Mann mit langen Haaren, einem langen Bart und einer langen Drogen- und Alkoholgeschichte. Ich war in Dinge verwickelt, in die ich nicht hätte verwickelt sein sollen. Ich war ziemlich unmoralisch, aber ich war auf der Suche. Ich war auf der Suche nach Antworten auf Fragen wie: „Warum bin ich hier? Was kommt, wenn ich sterbe? Gibt es einen Gott? Wenn es einen Gott gibt, wie kann ich ihn kennenlernen? Hat mein Leben wirklich einen Sinn, oder wandere ich ziellos herum und sterbe dann, und es bleibt nichts von mir übrig?“ Diese und andere Fragen plagten mich, und mein Leben drehte sich um die Suche nach Antworten.
Leider suchte ich immer an den falschen Stellen. Ich landete in vielen Sackgassen und grub sozusagen viele trockene Brunnen. Ich lotete viele religiöse Richtungen aus, las Bücher über verschiedene östliche Religionen und nahm an Festen und Zeremonien verschiedener Religionen teil. Ich las viel über die Religionen der amerikanischen Ureinwohner und praktizierte sie. Leider begab ich mich auch in die Gesellschaft von Menschen, die Zauberei und Hexerei betrieben und tief in solche Dinge verwickelt waren. Das war meine Suche.
Ich weiß noch, einmal fuhr ich mitten in einem Schneesturm auf einen Berggipfel für ein Treffen mit einer Frau, die behauptete, Kontakt zu UFOs zu haben. Bei einem Überflug dieser UFOs würde sie angeblich plötzlich von etwas besessen werden, eine männliche Stimme würde aus ihr sprechen, und Menschen würden kommen und sich um sie versammeln. Also fuhr ich zu ihr auf den Berg. So verrückt das klingt, aber ich suchte so sehr nach Antworten, dass ich sogar so etwas tat! Aber eine Antwort fand ich nie.
Das Christentum stand auch auf meiner Liste, aber ehrlich gesagt als Allerletztes. Ich hatte nie jemanden das Evangelium predigen gehört. Niemand hatte mir bis dahin von Jesus Christus erzählt. Ich hatte nie gehört, dass er am Kreuz gestorben war und meine Sünden und die Sünden der Welt getragen hatte, dass er von den Toten auferstanden war. Ich wusste nicht, dass in der Bibel steht: „Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet.“ Ich wusste nicht, dass Jesus sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Das hatte mir nie jemand erzählt, aber mein Herz war hungrig.
Eines Tages ging ich allein in einem Park spazieren. Ich hatte in der vorigen Nacht viel zu viele Drogen genommen und war fast gestorben. Ich hatte zwar überlebt, aber ich war sehr deprimiert. Am nächsten Morgen ging ich also im Park spazieren, und ein 12-jähriger Junge kam auf mich zu und erzählte mir von Jesus Christus. Er war der erste Mensch, der mir in meinem Leben vom Evangelium erzählte. Ich konnte diesen Jungen nicht vergessen. Etwas an ihm war besonders.
Nach einer Weile landete ich in einer Straßenkirche. Der Junge und seine Familie hatten mich mitgenommen. Dort hörte ich vom Evangelium. Und an jenem Abend in der kleinen Kirche war ich der Einzige, der nach vorn ging, und ich vertraute Jesus mein Leben an. Ich bat ihn, Herr meines Lebens zu werden. Die Christen dort legten mir die Hände auf und beteten für mich. Und an jenem Abend wurde ich von meiner Drogensucht befreit.
Ich war seit Jahren nicht mehr clean oder nüchtern gewesen. Aber an jenem Abend wurde ich befreit. Und seit jenem Tag bis heute, seit über 45 Jahren, hatte ich keine illegalen Drogen mehr im Körper.

Jesus hat die Macht, Menschen zu befreien. Und ich erlebte persönlich, dass das Evangelium Gottes Kraft zur Rettung ist. Das werde ich nie leugnen.
Ich möchte Ihnen sagen, dass das Evangelium Sie verändern kann. Jesus kann Sie verändern. Vielleicht sind Sie ein Verbrecher und haben abscheuliche Dinge getan. Sie fragen sich: „Wie könnte Gott jemanden wie mich lieben?“ Er liebt Sie. Und Jesus ist für Ihre Sünden gestorben und kann Ihnen ein neues Leben schenken. Vielleicht sind Sie hoffnungslos drogenabhängig. Gott kann Sie befreien. Er liebt Sie und möchte, dass Sie ihn kennenlernen. Vielleicht sind Sie Alkoholiker. Jesus kann Sie frei machen.
Oder Sie sind ein guter, aufrechter Bürger. Sie zahlen Ihre Steuern und versuchen, nett zu Ihren Mitmenschen zu sein. Sie versuchen zu tun, was richtig ist. Aber in Ihrem Herzen klafft ein Loch, das Sie nicht füllen können. Sie haben versucht, es mit diesem und jenem zu füllen. Aber weder Geld noch Sex noch Freundschaften konnten das Loch in Ihrem Herzen ausfüllen.
Und vielleicht fragen Sie sich: „Was ist nur mit mir los? Ich habe echte Freunde, die mich lieben. Ich habe Arbeit. Ich verdiene mehr Geld, als ich brauche. Ich habe eine gute Ehefrau und Kinder, die ich liebe. Aber innerlich bin ich leer und unzufrieden.“ Der Grund ist, dass Sie ein Gott-förmiges Loch in Ihrem Leben haben. Sie sind dazu bestimmt, mit Ihrem Schöpfer zu leben. Die Sünde hat uns alle von Gott getrennt. Die Bibel sagt: „Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes.“
Die Sünde trennt uns, doch Gott in seiner Barmherzigkeit streckte uns die Hand entgegen, als wir ihn nicht erreichen konnten. Er schickte seinen eigenen Sohn, der von einer Jungfrau geboren wurde und ein sündloses Leben führte, der von bösen Menschen verhaftet, in einem Schauprozess verurteilt, gnadenlos verprügelt und gekreuzigt wurde. Und dort am Kreuz hing der Sohn Gottes, geschlagen und entstellt, und der Himmel verdunkelte sich. Gott legte die Hände auf den Kopf seines Sohnes und sprach ihm Ihre Sünde zu.
Im Alten Testament finden wir bereits eine Vorschattung davon. Der Priester nahm einen Ziegenbock – den „Sündenbock“ – und legte diesem Bock die Hände auf den Kopf. Dann sprach er die Sünde des Volkes und den Fluch, der dem Volk galt, dem Sündenbock zu. Und dann wurde der Sündenbock in unbewohntes Land gebracht. Ein weiterer Ziegenbock wurde geschlachtet und sein Blut vergossen. Jesus repräsentiert diese beiden Ziegenböcke. Sein Blut wurde vergossen, und er trug unsere Sünden weit weg. Er ist der Sündenbock. Unsere Sünde wurde auf ihn gelegt. Und so weit der Osten vom Westen entfernt ist, so weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt. Jesus hat am Kreuz für Ihre Sünde bezahlt.
Und als die Forderungen von Gottes ewiger Gerechtigkeit ein für alle Mal erfüllt waren, wurde Jesus am dritten Tag von den Toten auferweckt. Die Bibel sagt: Wenn Sie das glauben und Ihr Vertrauen auf Jesus setzen und ihn anrufen und ihn bitten, Herr Ihres Lebens zu sein, dann wird er durch seinen Heiligen Geist kommen und Sie verändern. Er wird Sie zu Gottes Kind machen. Er wird Sie von Ihrer Sünde reinwaschen, und dann können Sie anfangen, anders zu leben als die Welt.
Liebe Freunde, ich bin überzeugt, dass Jesus bald wiederkommt. Wir sehen, wie sich in unserer Generation die Dinge erfüllen, über die wir gesprochen haben. Wir leben am Ende der Endzeit.
Ich weiß, dass von der Sache her die Endzeit am ersten Pfingstfest begann, als der Heilige Geist ausgegossen wurde. Wir lesen in Apostelgeschichte 2 davon. Aber ich glaube, wir leben in den letzten Tagen. Die Uhr tickt dem Ende der Zeit entgegen. Und die Entscheidung, Jesus in Ihr Leben einzuladen, sollten Sie keinen weiteren Tag aufschieben.

Vielleicht möchten Sie gleich hier und jetzt mit mir beten? Vielleicht sind Sie mit Ihrer Familie oder Freunden zusammen, aber schämen Sie sich nicht. Sie müssen mit Gott in Ordnung kommen. Schämen Sie sich nicht für Jesus. Werden Sie ein Mensch, der Jesus dient. Wenn Sie Menschen fürchten, werden Sie nie so mit Gott leben, wie Sie es sollten. Beten Sie einfach laut mit mir:

„Gott ...“ – sagen Sie es ruhig laut:

Gott, bitte komm in mein Leben. Ich glaube, dass Jesus dein Sohn ist. (Sprechen Sie es mit.) Ich glaube, dass er am Kreuz für meine Sünden gestorben ist und von den Toten auferweckt wurde. Jesus, bitte komm als Herr und Retter in mein Leben. Ich setze mein Vertrauen auf dich. Und von diesem Augenblick an will ich hingehen, wo du mich hinführst. Alles, was ich bin und habe, lege ich in deine Hände, Jesus, und ich bete in deinem Namen.

Gott segne Sie. Wir würden gern von Ihnen hören. Möge Gottes Sie stets mit seinem Besten beschenken.
Ich freue mich, dass Sie heute dabei waren. Wir übersetzen diese Predigten in verschiedene Sprachen und senden sie überall auf der Welt. Wir versuchen größtenteils, nichtchristliche Sender dafür zu gewinnen. Wir versuchen, in Regionen zu kommen, wo man nicht so schnell einen Prediger hören kann. Wir übersetzen die Predigten in die jeweiligen Sprachen der Menschen. Ihre Gebete und Ihre Spenden bedeuten uns enorm viel. Wir können tun, was wir tun, weil Menschen wie Sie spenden, in unseren Dienst investieren und für uns beten.

Wenn Sie uns bisher nicht unterstützen, dann beten Sie doch einmal darüber. Vielleicht möchten Sie helfen, Predigten wie diese in die ganze Welt zu bringen und Menschen mit der Wahrheit von Gottes Wort zu helfen. Ich bete, dass Gott Sie reich segnet. Wir freuen uns, wenn Sie auch für uns beten und darüber, ob Sie regelmäßig für unsere Arbeit spenden sollen, damit wir weiterhin das Evangelium weltweit verkündigen können.

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