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Warum die Endzeit schon angefangen hat (2)

Tag für Tag wird offensichtlicher, dass wir in der letzten Phase der Endzeit leben. Bayless Conley erklärt in dieser Predigt, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt und wie Kirche gerade jetzt gelebt werden sollte. Er zeigt dir die Kennzeichen der endzeitlichen Gesellschaft und welche besondere Haltung du einnehmen solltest, um in diesen letzten Tagen viel für Jesus bewirken zu können.

Ich freue mich sehr, dass Sie heute bei uns sind. Und ich möchte etwas sagen, das ich nicht weit hergeholt finde: Ich glaube, Gott hat dafür gesorgt, dass Sie jetzt meine Stimme hören. Ich glaube, es gibt einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt und Ihnen etwas sagen möchte. Mein Thema ist heute das Ende der Endzeit und wie die Gesellschaft dann aussehen wird. Aus der Bibel können wir erkennen, dass wir in den letzten Augenblicken des letzten Zeitalters leben. Holen Sie sich eine Bibel und legen wir los!

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Die Bibel spricht viel über die Endzeit. Und ohne einige der wunderbaren Bilder und Symbole aus dem Buch Daniel oder der Offenbarung zu nehmen und zu interpretieren, möchte ich mit Ihnen einige Verse aus 2. Timotheus 3 anschauen. Sie beschreiben klar und deutlich, wie die letzte Generation aussehen wird, bevor Jesus wiederkommt. Beginnen wir in 2. Timotheus 3,1:

„Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden.“
Das Wort, das hier für „letzte“ gebraucht wird, bedeutet eigentlich den Gipfelpunkt von etwas, die Endgültigkeit. Es bezeichnet den letzten Monat im Jahr, den letzten Tag der Woche.

Ein Freund von mir, Rick Renner, ist Pastor einer großartigen Kirche in Moskau in Russland. Er besitzt eine wunderbare Kenntnis der griechischen Sprache. In einem seiner Bücher erklärt er, dass dieses Wort, das hier für „letzte Tage“ verwendet wird, auch ein nautischer Begriff sein kann. Es wird verwendet, wenn ein Schiff den letzten Hafen erreicht hat und danach nicht mehr weiterfährt. Es hat das Ende seiner Reise erreicht. Buchstäblich ist also hier die Rede von der Phase, wenn die Zeit ihren letzten Hafen erreicht hat und keine weitere Reisezeit mehr übrig ist. Paulus sagt, so wird die Welt dann aussehen.
Weiter sagt er: „Es werden schwere Zeiten kommen.“ Das heißt, gefährliche, schwer zu bewältigende, aufreibende, emotional belastende Zeiten. Und dann schreibt Paulus an Timotheus: „So wird die Gesellschaft in der Endzeit aussehen, und darum wird es schwierig und gefährlich und aufreibend sein.“

(2. Timotheus 3,2-5)
„Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, die eine Form der Gottesfurcht haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!“
Diese Sätze erfordern fast keine Auslegung. Sie sprechen für sich selbst, und zwar darüber, wie die Gesellschaft am Ende der Endzeit aussehen wird, wie die Welt aussehen wird, bevor Jesus wiederkommt.

Falls Sie schon beim letzten Mal dabei waren: Da haben wir uns Bibelstellen angeschaut, die uns lehren, Hoffnung zu haben. Denn neben der Finsternis, die die Erde bedecken wird, neben dem Abfall vom Glauben, der in den letzten Tagen stattfinden wird, wird es auch eine endzeitliche globale Ernte geben. Der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde. Und der Herr, der Richter, steht vor der Tür. Inmitten der Finsternis werden wir ein großes Licht sehen, und, so glaube ich, auch eine große Ernte von Seelen.

Aber wir wollen uns auch heute die Punkte aus 2. Timotheus 3 anschauen.
Schon vor Jahren dämmerte es mir eines Tages, dass die Gesellschaft in der Endzeit in ihrer Bosheit und Finsternis so aussehen wird. Das genaue Gegenteil von jedem dieser Aspekte sollte dann die Gemeinde charakterisieren. Das Gegenteil jedes dieser Punkte sind die Eigenschaften, die wir in der Endzeit an den Tag legen sollten. Wir sprechen hier also eigentlich über beide Seiten der Medaille: wie die Gesellschaft in der Endzeit aussehen wird und wie die Gemeinde aussehen sollte, und wie wir unser Leben in diesen allerletzten Tagen der Welt führen sollten.

In der letzten Sendung haben wir über den Punkt nachgedacht, dass die Menschen selbstsüchtig und geldliebend sein werden.
Als Nächstes wird hier in Vers 2 erwähnt, dass die Menschen prahlerisch und hochmütig sein werden. Ich möchte die beiden Punkte zusammen betrachten, weil sie meiner Meinung nach miteinander einhergehen. Zuerst „prahlerisch“. Mit anderen Worten: Wir sollen nicht großspurig über uns selbst reden. In Sprüche 27,2 heißt es:

„Es rühme dich ein anderer und nicht dein eigener Mund, ein Fremder und nicht deine Lippen!“

Satan prahlte gegen Gott und wurde dafür aus dem Himmel geworfen. Gott mochte damals keine Prahlerei, und er mag sie heute auch nicht. Im Allgemeinen prahlen Menschen, weil sie in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten unsicher sind. Jemand, der in seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten sicher ist und niemanden bei Laune halten muss, dem kann es egal sein, was andere denken. Die anderen müssen mit dem leben, was sie denken, aber nicht er. Er kann einfach seine guten Taten und sein Leben für sich sprechen lassen. Wir müssen lernen, still zu sein und unsere Taten für sich selbst sprechen zu lassen.

Im Griechischen kann das Wort für „prahlen“ verschiedene Bedeutungen haben. Es bedeutet „über sich selbst prahlen“, bezeichnet aber auch jemanden, der prahlt. Es sind solche Menschen gemeint, die so darauf erpicht sind, sich selbst darzustellen und ihre eigenen Absichten zu erreichen, dass sie übertreiben, die Geschichte ausschmücken, die Fakten dehnen, sogar lügen, wenn es ihnen hilft, ihre Ziele zu erreichen.
Mich erinnert das an 99 Prozent unserer heutigen Politiker, zumindest in unserem Land. Sie stehen auf, machen Versprechungen und schmücken Geschichten aus. Sie lügen. Es ist ihnen egal. Sie haben offenbar eine sehr flexible Ethik. Was das Volk jetzt will, das werde ich eben versprechen und verfügen und tun. Es geht nur darum, dass sie die Machtposition erreichen, an der sie interessiert sind.
Das Wort „prahlerisch“ schließt diesen Gedanken ein. Und ich schaue speziell in den politischen Bereich, aber nicht nur dorthin. Diese Prahlerei ist in unserem Land enorm weit verbreitet und weltweit ebenso, denn ehrlich gesagt ist ja die ganze Welt miteinander verbunden. Ich sehe eine solche Haltung in der ganzen Welt.

Paulus spricht die Prahler und die Hochmütigen an: Ihr Prahler, tut euch nicht selbst hervor, und ihr Hochmütigen, seid nicht großspurig. Römer 12,3 ermahnt uns ...

„... nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen ist, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.“

Mit anderen Worten, statt prahlerisch oder hochmütig sollten wir demütig sein.

Als Christen brauchen wir die entgegengesetzte Haltung. Die Welt wird prahlerisch und hochmütig sein, doch wir brauchen eine angemessene Selbsteinschätzung.
Manchmal loben andere uns auf subtilere Art und Weise, und wir müssen sehr aufpassen, dass uns das nicht zu Kopf steigt.
Hören Sie nicht auf die Buhrufe und hören Sie nicht auf die Hurrarufe. Lassen Sie sich von beidem nicht beeinflussen. Menschen sagen vielleicht: „Du bist erstaunlich, du bist so unglaublich begabt.“ Und wenn Sie darauf hören und es sich ins Herz gehen lassen, kann das Ihr Bild von sich selbst verzerren. Vergessen Sie nicht: Gott ist die Quelle von allem Guten und Lobenswerten, das wir im Leben haben. Die Bibel sagt in Johannes 3,27:

„Ein Mensch kann nichts empfangen [...], es sei ihm denn aus dem Himmel gegeben.“

Wissen Sie, was ich mir als Pastor zur Gewohnheit gemacht habe? Menschen danken mir, und ich möchte nicht unhöflich sein. Sie sagen: „Herr Pastor, Sie haben mein Leben verändert. Ich bin so dankbar für Sie. Danke für Ihre Opfer, danke für die Zeit, die Sie in die Vorbereitung investieren.“ Oder: „Mein Leben hat sich so verändert, seit ich hierherkomme. Meine Kinder haben sich bekehrt. Gott hat meine Ehe geheilt.“ Und ich sage: „Das ist wunderbar.“ Ich zeige ehrliche Dankbarkeit für ihren Dank. Aber wenn ich nach Hause komme, gebe ich diesen Dank an den weiter, dem er in Wahrheit gehört. Ich sage: „Gott, du und ich wissen, wem der Dank gehört, denn alles, was an Gutem durch mich geschieht, geschieht deinetwegen.“ Das dürfen wir nie vergessen.
Dieses Prahlen und den Hochmut sehen wir in der Gesellschaft. Es ist ein Kennzeichen der endzeitlichen Gesellschaft, dass es Menschen gibt, die sich als etwas Besseres fühlen. Diese Einstellung haben auch viele Menschen in unserer Gesellschaft. Und es bringt sie zu der Überzeugung, dass sie als einzige qualifiziert sind, allen anderen vorzugeben, wo es langgeht. Sie sagen: „Das und das muss geschehen. Das und das ist gut oder nicht gut. Wir machen die moralischen Vorgaben. Wir geben den moralischen Ton für die Gesellschaft an.“ Aber das Problem ist, dass ihre Ethik flexibel ist. Sie lehnen den Gedanken einer höchsten Autorität ab. Sie lehnen den Gedanken von gottgegebenen Grenzen ab, sei es für die Sexualität, die Ehe oder was auch immer. Sie dehnen die Wahrheit aus und sagen dies und jenes über sich selbst und was sie tun werden oder glauben, wenn es nur sie und ihre Pläne voranbringt.
Und sie glauben ihrer eigenen Berichterstattung. Sei es im akademischen oder politischen Bereich: Es gibt Menschen, die sich irgendwie intellektuell überlegen fühlen. Wie gesagt, sie sehen sich buchstäblich als die Einzigen, die qualifiziert sind, für alle anderen den Ton anzugeben. Wenn wir uns dagegen auflehnen, sind wir voreingenommen und engstirnig und ein Haufen Fundamentalisten, wenn wir sagen, die Bibel ist unsere endgültige Autorität. Und es gibt absolute Maßstäbe für Sexualität und Moral.
Es gibt gewisse Freiheiten und Dinge, die von Gott her allen Menschen zustehen, nicht veräußerbare Rechte. Aber solche Menschen setzen einfach ihre „Cancel Culture“ ein, um uns zum Schweigen zu bringen oder aufzuhalten, und sie verhöhnen Menschen. Und ich sage „wir“, weil ich, offen gesagt, jemand bin, der glaubt, dass es absolute Maßstäbe gibt. Es gibt absolute moralische Maßstäbe. Ich glaube, dass Gott klüger ist als ich. Er ist nicht gemein. Ich glaube nicht, dass er im Himmel sitzt und einfach sagt: „Ich bin hier der Boss und ihr müsst tun, was ich sage. Basta.“

Als Kind ließen mich meine Eltern nicht die Straße überqueren. Ich dachte: „Das ist falsch von ihnen. Ich sollte über die Straße gehen können.“ Aber wissen Sie was? Als kleines Kind von dreieinhalb oder vier Jahren wusste ich nicht, dass Autos und Lastwagen unerwartet diese Straße entlangkommen und mich das Leben kosten konnten. Aber meine Eltern verstanden das. Darum setzten sie mir Grenzen.“
Und wenn Gott uns Grenzen setzt, sei es für unsere Moral, unseren Umgang mit Geld oder unseren Umgang miteinander, wenn er sagt: „So und so solltet ihr leben. Das ist das Beste für die Gesellschaft“ – dann werde ich sagen: „Gott, du bist klüger als ich.“ Selbst wenn es so aussieht, als sei es unfair oder diskriminierend. Aber, liebe Freunde, Gott ist klüger, und ihm liegt am Herzen, was in unserem besten Interesse ist.
Doch am Ende der Endzeit wird es Menschen geben, die das absolut ablehnen. Sie werden prahlerisch und hochmütig gegen Gott sein und sagen: „Wir wissen es besser. Deine Ideen sind puritanisch, antiquiert und treffen auf die heutige Gesellschaft nicht mehr zu. Wir sind die Aufgeklärten. Ihr anderen seid ein Haufen Neandertaler. Ihr seid schlecht und wir müssen euch aus den Entscheidungsprozessen der Gesellschaft heraushalten.“

Paulus sagt also zu Timotheus: So wird es sein. All diese Aspekte umfasst die griechische Sprache an dieser Stelle. Und wir sehen es in unserer heutigen Gesellschaft. Das beunruhigt mich nicht, weil es mir nur sagt, dass Jesus bald wiederkommt. Mir sagt es, er wird die Sichel ansetzen und ernten. Der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde, und ich möchte daran beteiligt sein.
Die Wahrheit ist: Demut zahlt sich aus, Hochmut kostet.
Die Bibel sagt, dass Gott die Gebete von demütigen Menschen erhört, aber die Gebete von hochmütigen Menschen nicht beachtet. Gott erhebt die Demütigen und stürzt die Hochmütigen. Die Bibel sagt: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“ Hochmut kann dazu führen, dass wir Gott in vielerlei Hinsicht übersehen.

Der leprakranke Syrer Naaman erhielt die Anweisung, sieben Mal in einem schmutzigen Fluss unterzutauchen, und er ging beleidigt fort. Und sein Diener kam und sagte: „Wenn Gott dir aufgetragen hätte, irgendeine große Heldentat zu unternehmen, eine Armee anzugreifen, einen Berg zu besteigen oder irgendetwas Grandioses zu tun, hättest du es nicht getan? Warum willst du nicht diesem einfachen Rat folgen und sieben Mal in einem Fluss untertauchen?“ Naamans Hochmut hätte ihn fast um ein Wunder gebracht.
Hochmut macht uns zu Eindringlingen an Orten, an denen wir nichts zu suchen haben. König Usija ging ins Heiligtum, wo nur die Priester hindurften, und wurde deshalb aussätzig. Er gehörte dort nicht hin, doch der Bibel zufolge tat er es, weil „sein Herz sich überhob“.
Hochmut bringt uns dazu, Dinge zu versuchen, für die wir nicht bereit sind. Amazja, der ein guter König von Juda war, wollte gegen Joasch, den König von Israel, in die Schlacht ziehen. Joasch schickte ihm folgende Nachricht: „Der Dornstrauch auf dem Libanon sandte zu der Zeder auf dem Libanon und sprach: Gib meinem Sohn deine Tochter zur Frau!“ Doch Tiere zertraten den Dornstrauch. König Joasch von Israel sagte damit: „Lass dich nicht von deinem Hochmut dazu hinreißen. Du bist der Dornstrauch; ich bin die Libanonzeder, und du wirst zertreten werden.“ Doch Amazjas Herz überhob sich, weil er zuvor die Ammoniter besiegt hatte. Sein Hochmut führte ihn in die Schlacht, für die er nicht bereit war, und das war sein Ende.

Jesus sagte in Matthäus 11,28-29:

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.“

Das Joch Jesu ist ein Joch der Sanftmut und Demut. Sanftmut ist nicht das Gleiche wie Schwäche. Jesus war nicht schwach. Die Bibel sagt über Mose, er war der sanftmütigste, demütigste Mensch auf Erden. Wer Moses Geschichte liest, der weiß, dass er nicht schwach war. Sanftmut ist nicht gleich Schwäche. Doch eine sanftmütige Haltung ist bereit, sich unter Gott und sein Wort zu demütigen.
Ich möchte zu dem nächsten Aspekt kommen, den Paulus als Kennzeichen der Gesellschaft am Ende der Endzeit nennt. In 2. Timotheus 3,2 heißt es: „Die Menschen werden Lästerer sein.“ Damit sind Menschen gemeint, die respektlos über Gott und die Dinge Gottes reden.
Wir hingegen sollten Gottes Lob aussprechen und in unserem Reden Ehrfurcht für heilige Dinge an den Tag legen.
Ein Bekannter von mir betrat einmal einen Aufzug. Die Türen schlossen sich gerade, da streckte ein Mann die Hand dazwischen und trat mit rauchender Zigarre ein. Weil er den Aufzug fast verpasst hätte, sagte er: „Gott!“ und dann eine ganze Reihe von Kraftausdrücken. Er verfluchte Gottes Namen mit unaussprechlichen Schimpfwörtern. Da im Aufzug, lautstark, die Zigarre in der Hand. Die Türen schlossen sich, mein Bekannter schaute ihn an und hob dann seine Hände und sagte: „Jesus, ich preise dich! Gott, ich lobe deinen Namen! Herr, du bist würdig gelobt zu werden!“ Der andere Mann ließ fast seine Zigarre fallen. Und mein Bekannter sah ihn an und sagte: „Schauen Sie, wenn Sie sich nicht schämen, Gottes Namen zu verfluchen, wenn Sie in den Aufzug kommen, dann werde ich mich garantiert nicht schämen, seinen Namen zu loben.“ Liebe Freunde, Gott ist würdig gelobt zu werden. Wir müssen Lobende sein und nicht Gotteslästerer. Soll die Welt lästern, aber über unsere Lippen soll nur Lob und Dank für Gott kommen.

Das nächste Kennzeichen der Gesellschaft in den letzten Tagen der Endzeit ist, dass die Menschen ihren Eltern ungehorsam sein werden. Sie werden weithin der elterlichen Autorität gegenüber respektlos und missachtend sein.
Epheser 6,1-3 sagt uns:

„Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn! Denn das ist recht. ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ – das ist das erste Gebot mit Verheißung –, ‚damit es dir wohl geht und du lange lebst auf der Erde.‘“

„Ehrt sie und gehorcht ihnen, und es wird euch wohlgehen.“ Ich möchte, dass es mir wohl geht. Wir müssen unseren Eltern gehorchen und sie ehren, solange wir unter ihrem Dach leben. Und wenn wir unseren eigenen Haushalt gründen, unsere eigene Familie, dann müssen wir unsere Eltern immer noch ehren. Ich muss ihnen gehorchen, solange ich unter ihrem Dach lebe, und ich muss sie immer ehren. Das sollte ein Kennzeichen von Christen sein, dass wir unsere Eltern ehren und dass Kinder ihren Eltern gehorchen. Und das sollte gelehrt werden.
Da kann ich von meinem eigenen Leben und der Erziehung unserer Kinder reden. Die Sprüche reden hier Klartext. Die Sprüche sind ewige Weisheit von Gott, die nicht durch das Neue Testament außer Kraft gesetzt ist. Und dort ist die Rede von Torheit, die durch Korrektur aus dem Herzen eines Kindes herausgeholt werden muss, oder dass Eltern, die ihre Kinder nicht bestrafen, ihnen keinen Gefallen tun. In den Sprüchen finden wir viele Erziehungsmaßnahmen, die von Gott inspiriert sind. Wir haben sie bei unseren eigenen Kindern angewendet. Und alle unsere Kinder lieben heute Gott und sind respektvoll. Unsere Familie steht sich sehr nahe, und ich bin dankbar dafür. Und ich denke: „Gott, du bist klüger als wir.“
Doch ich kann Ihnen sagen, dass in unserem Land und vielen anderen Ländern, die ich kenne, einige Dinge, die Gottes Wort über Kindererziehung sagt, heute illegal sind. Eltern können dafür ins Gefängnis kommen.
Ganz allgemein gesagt – vorhin sprach ich ja von flexibler Ethik und denen, die sich als Elite fühlen und meinen, den Ton für die gesamte Gesellschaft und uns andere angeben zu müssen – das ist ein Schnappschuss der endzeitlichen Gesellschaft. Sie haben Gottes moralische Überlegenheit abgelehnt, Gottes Richtlinien und Gottes Grenzen fürs Leben. Und das geschieht ebenfalls in der Endzeit. Die Menschen werden die elterliche Autorität missachten.

Als Nächstes erwähnt Paulus, dass die Menschen undankbar sein werden. Sie werden Gott und anderen gegenüber undankbar sein. Wir müssen wie der eine Aussätzige sein, der zurückkam und Jesus dankte – nicht wie die neun, die einfach weitergingen, nachdem sie geheilt worden waren. Arbeiten Sie als Christ daran, ein dankbares Herz zu haben. Damit werden Sie im krassen Gegensatz zum Großteil der Welt leben. Betrachten Sie Gottes Segnungen und auch das, was andere für Sie tun, nicht als selbstverständlich. Bringen Sie Ihren Dank in Worten und Taten zum Ausdruck. Dankbarkeit, die nicht geäußert wird, ist gar keine Dankbarkeit.
Und wissen Sie, wir leben in einer Zeit und Gesellschaft, in der die Menschen ein Anspruchsdenken haben. Sie sagen: „Ich verdiene es, Kleidung, Nahrung und eine Wohnung zu haben. Ich verdiene es, so wie alle anderen gesegnet zu werden, ob ich nun dafür arbeite oder nicht.“ Aber hören Sie, was die Bibel sagt; 2. Thessalonicher 3,10-12:
„Denn auch als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen. Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie nicht arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie im Herrn Jesus Christus, dass sie in Stille arbeiten und ihr eigenes Brot essen.“

Die Bibel sagt: „Wenn jemand nicht arbeiten will.“ Wir reden hier nicht von Menschen, die in echter Not sind und nicht arbeiten können, die keine Chance haben. Um die müssen wir uns kümmern. Wir müssen unsere Hände in Barmherzigkeit ausstrecken und ihnen helfen. Die Gemeinde Jesu Christi tut das auf der ganzen Welt mehr als jede andere Organisation weltweit.
Doch wer nicht arbeiten will und einfach dieses Anspruchsdenken hat – das ist etwas, das für die Welt propagiert wird, besonders in meinem Land in dieser letzten Zeit. „Wir müssen denen, die bereit sind zu arbeiten, den Wohlstand wegnehmen und ihn denen geben, die sich weigern zu arbeiten. Sie haben einen Anspruch darauf, ob sie nun dafür arbeiten oder nicht. Selbst wenn sie sich weigern zu arbeiten, werden wir für sie sorgen.“
Doch als Christen müssen wir dankbar für alles sein, was wir bekommen. Wir müssen bereit sein zu arbeiten, hart zu arbeiten, und wir müssen dankbar sein.
Ich bin seit vielen Jahren im Dienst und hatte die Chance, mich an vielen Hilfsprogrammen zu beteiligen. Ich weiß noch, wie ich Lebensmittel zu einer bedürftigen Familie brachte und sie waren wütend auf mich und die Gemeinde, weil wir ihnen nicht ihr Lieblingsessen brachten. Ich konnte gar nicht schnell genug wieder von dort wegkommen. Ihnen fehlte jede Dankbarkeit. Andererseits kamen wir auch einmal in ein Haus und brachten Geschenke und Lebensmittel, und das Ehepaar brach in Tränen aus und dankte Gott und uns. Eine solche Haltung ist attraktiv. Und das ist die Art von Haltung, die wir als Christen am Ende der Endzeit haben sollten.
Liebe Freunde, wir leben in den letzten Tagen der Endzeit. Lasst uns ein Zeichen setzen für Jesus. Leben wir wie er, und gehen wir auf Menschen zu, die ohne Jesus verloren sind.

Ich hoffe, dass Sie etwas aus der heutigen Predigt mitnehmen konnten, und wir sind noch nicht am Ende! Es geht noch weiter. Wir leben am Ende der Endzeit.

Falls Sie heute zuschauen und noch keinen Frieden mit Gott geschlossen haben, sollen Sie wissen: Er liebt Sie. Es ist kein Zufall, dass Sie gerade jetzt meine Stimme hören. Gott ist voller Barmherzigkeit und Vergebung für Sie, und wir alle brauchen Vergebung. Sprechen Sie einfach jetzt gleich mit ihm. Wenden Sie sich an seinen Sohn Jesus Christus. Er wird Sie nicht abweisen.
Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die unsere Arbeit unterstützen. So gut wir können, nehmen wir das, was Gott uns gegeben hat, und tragen es in die Welt. Wir bringen die gute Nachricht von Jesus Christus und die Wahrheit seines Wortes zu Menschen, die es nötig haben. Und Sie helfen, das möglich zu machen. Gott segne Sie reichlich dafür! Und falls Sie noch nicht zu unseren Unterstützern gehören, beten Sie doch einmal darüber. Wir können noch Hilfe gebrauchen, weil es viele Menschen gibt, die wir erreichen müssen. Bis zum nächsten Mal. Möge Gott Sie stets mit seinem Besten beschenken.

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