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Vertraust du Gott oder deinem Verstand? (1)

Machst du dir gerade Sorgen, zum Beispiel wegen deiner Finanzen, oder hast du mit Depressionen zu kämpfen? Dann entdecke heute, was es in solchen Zeiten bedeutet, auf Gott zu schauen und sich nicht auf den eigenen Verstand zu verlassen. Gottes Pläne für dich sind so viel besser als alle weltliche Weisheit. Vertraue ihm und achte auf seine Führung. Dann kann dein Leben vor Segen überfließen!

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  • Hallo, ich bin Bayless Conley, und ich freue mich, dass Sie heute dabei sind. Ich habe eine Bitte: Wenn Sie können, dann verbringen Sie die nächste halbe Stunde mit mir. Holen Sie Ihre Bibel, wenn Sie eine haben, und lassen Sie uns gemeinsam über Gottes Wort nachdenken. Ich möchte heute über einige Dinge sprechen, die Ihnen hoffentlich hilfreich sein werden. Es sind einfache, grundlegende Dinge – aber manchmal übersehen wir gerade die einfachsten Dinge.

    Ich möchte Ihnen aus Sprüche Kapitel 3 vorlesen. Das Buch der Sprüche ist wunderbar; es durchdringt sowohl das Alte als auch das Neue Testament. Es ist Gottes ewige Weisheit. In Sprüche 3,5-7 heißt es:

    „Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen. Bilde dir nichts auf deine Weisheit ein, sondern fürchte den Herrn und meide das Böse.“

    Besonders wichtig ist mir Vers 6, den wir gerade gelesen haben: „Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen.“ Was immer wir tun – ob es im Beruf ist oder in der Familie, ob wir ein Haus kaufen oder eine neue Wohnung mieten, wenn wir uns befreunden oder sei es unsere Freizeit – ganz gleich, welcher Lebensbereich: Wenn wir Gott in alles einbeziehen, wird er uns den richtigen Weg zeigen.

    Was in Vers 6 mit „denke an ihn“ übersetzt ist, bedeutet im Hebräischen eigentlich „hören auf“ und „Ausschau halten nach“. Was immer wir tun, was immer wir erwägen, wir müssen nach Gottes Weisheit und Wegweisung Ausschau halten und darauf hören. Viele Schwierigkeiten, viele Fallstricke auf dem Weg wären zu vermeiden, wenn wir nur danach Ausschau halten und hören würden, wie Gott uns durch seine Weisheit führen will. Und Gott will uns führen.

    Der Jakobusbrief im Neuen Testament stellt die Frage: „Fehlt es irgendjemandem unter euch an Weisheit?“ Wissen Sie nicht weiter? Dann bitten Sie Gott, und er wird Ihnen reichlich Weisheit schenken und Sie nicht dafür kritisieren. Sie müssen nur im Glauben darum bitten. Oder, mit Sprüche 3, wenn wir an ihn denken, wenn wir in allem, was wir tun, nach Gottes Weisheit schauen und lauschen, wird er unseren Weg lenken. Natürlich bedeutet „lenken“, dass er uns den Weg zeigen wird, den wir gehen sollen. Es bedeutet aber noch mehr.
    Darin steckt auch der Gedanke, dass wir befähigt werden, die Aufgabe auszuführen, die wir planen oder an der wir arbeiten. Das Wort im Hebräischen bedeutet auch: „Hindernisse aus dem Weg schaffen“ oder „einen Weg ebnen und begradigen“. Ja, Gott wird sagen: „Das ist der Weg, den du gehen musst.“ Aber mit enthalten ist auch die Befähigung, es zu tun, und dass Gott die Hindernisse aus dem Weg schafft. Er wird unseren Weg führen und Hindernisse beseitigen.

    Frage: Haben Sie momentan Hindernisse im Leben, die Sie vom Vorwärtskommen abhalten? Vielleicht sind es starke Krankheitsphasen. Das kann ein riesiges Hindernis sein, wenn Sie nicht arbeiten oder bei Ihrer Familie sein können, wie Sie möchten, weil Sie ständig krank sind. Ein anderes Hindernis könnten auch Depressionen sein; und ich kenne Menschen, die an tiefen, dunklen Depressionen leiden. Ich habe liebe Freunde, die in ihrem Leben damit zu kämpfen haben. Das kann ein großes Hindernis sein!
    Es könnte auch finanzieller Mangel sein. Sie haben einfach nicht das Geld, das Sie brauchen, um Nötiges zu tun oder sich um Dinge zu kümmern. Das Hindernis könnte auch mit Ihrer Familie zu tun haben. Mit Beziehungen. Mit Ihrer Arbeit. Mit Ihrem geistlichen Leben. Welche Form das Hindernis auch haben mag, die Antwort liegt darin, nach Gott Ausschau zu halten, auf ihn zu hören, ihn anzuerkennen und durch dieses Sehen, Hören und Anerkennen Gottes Weisheit zu bekommen.

    Angenommen, ich habe eine berufliche Chance, aber es gibt viele Unbekannte in der Gleichung. Es könnte sich fantastisch entwickeln und etwas sein, womit ich mich und meine Familie versorgen kann. Es könnte eine Gebetserhörung sein – oder wenn es schief geht, könnte es mich um Jahre zurückwerfen. Ich bete und verbringe Zeit mit Gottes Wort. Ich sage: „Gott, bitte zeig mir den richtigen Weg.“ Ich höre auf ihn; ich werde still, und Gott wird anfangen, zu mir zu sprechen. Er wird anfangen, mich zu führen und mein Herz anzusprechen.

    Jesus sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme, und sie folgen mir.“ Es ist das Natürlichste der Welt, dass Gottes Schafe ihm als dem Hirten folgen. „Sie kennen meine Stimme.“ Kommen wir noch einmal zu Sprüche 3 zurück. Vers 6: „Denke an ihn, was immer du tust“ – wir müssen auf ihn schauen und hören. „Dann wird er dir den richtigen Weg zeigen“ – er wird uns den richtigen Weg einschlagen lassen, uns befähigen und Hindernisse beseitigen. Und dann Vers 7:

    „Bilde dir nichts auf deine Weisheit ein, sondern fürchte den Herrn und meide das Böse.“

    Mit anderen Worten, denken Sie nicht, dass Sie schlauer sind als Gott. Denken Sie nicht, dass Ihr Weg besser ist. Sie müssen tun, was er sagt und was er Ihnen zeigt. Zu den weisesten Worten, die je gesprochen wurden, gehören die von Maria, der Mutter Jesu. Sie waren bei einer Hochzeit in Kana in Galiläa. Maria ging zu ihrem Sohn Jesus und sagte: „Den Gastgebern ist der Wein ausgegangen.“ Dann sagte sie zu den Bediensteten: „Was immer er euch sagt, das tut.“ Nicht: „Was immer er euch sagt, denkt erst mal darüber nach, betet darüber, oder lehnt es ab.“ Nein. „Was immer er sagt, das tut.“ Das sind weise Worte. Ich möchte Sie ermutigen: Was immer Gott Ihnen aufträgt, das tun Sie. Halten Sie sich nicht selbst für klug. Meinen Sie nicht, Ihr Weg sei besser oder Sie seien klüger als Gott.

    In Sprüche 3,5 heißt es, dass wir Gott von ganzem Herzen vertrauen und uns nicht auf unseren eigenen Verstand verlassen sollen. Vertrauen Sie Gott oder Ohren Verstand? Einer der Hauptgründe, weshalb auf dem Weg mancher Christen bleibende Hindernisse sind und sie ständig beeinträchtigen, ist, dass sie sich auf ihren Verstand verlassen. Statt Gott von ganzem Herzen zu vertrauen, verlassen wir uns auf unseren eigenen Verstand.

    Als unser ältester Sohn Harrison vielleicht 7 Jahre alt war, hatte er eine feste Aufgabe im Haushalt. Wenn die Müllabfuhr den Müll abgeholt hatte, musste Harrison die leeren Mülltonnen zurück zum Haus bringen. Einmal hatte er keine besondere Lust darauf. Er wollte nicht zweimal gehen müssen, also steckte er die eine Tonne in die andere, damit er nur einmal gehen musste.
    Okay, clever. Gut. Er brachte die Tonnen zurück an ihren Platz, aber er konnte sie nicht mehr auseinanderziehen. Also wollte er sie einfach so stehen lassen. Ich hatte ihn beobachtet und ging hinaus zu ihm. Ich sagte: „Harrison, bitte zieh die Tonnen auseinander.“ Er antwortete: „Das kann ich nicht.“ Ich sagte: „Du kommst erst zurück ins Haus, wenn du es erledigt hast.“ Er zog und zog. Ich setzte mich neben ihn und erklärte ihm, was er tun musste. Er sagte: „Das wird nicht funktionieren!“ Also zog und zerrte er weiter. Am Ende setzte er sich frustriert hin und fing an zu weinen. Er sagte: „Sie gehen einfach nicht auseinander!“ Ich wiederholte: „Du kommst nicht eher ins Haus, bis du deine Aufgabe erledigt hast. Ich habe dir doch erklärt, was du tun musst. Hör mal auf deinen Vater.“ Aber Harrison war überzeugt, dass es nicht funktionieren würde. Dann machte er es widerstrebend doch so, wie ich es ihm erklärt hatte – und Plopp! konnte er die Tonnen auseinanderziehen.

    Und ich dachte, wie ähnlich ist es doch oft zwischen uns und Gott? Wir versuchen verzweifelt, ein Problem aus unserem Leben zu beseitigen, doch es bleibt. Ob es ein finanzielles oder emotionales Problem ist, ein Familienproblem oder ein geschäftliches Problem: Wir ziehen und zerren, und Gott sagt uns, was wir tun müssen. Doch wir weigern uns, weil wir uns selbst für klug halten. Wir verlassen uns auf unseren eigenen Verstand. Aber Gott ist klüger als wir! Angenommen, das Problem heißt „Mangel“. Das ist ein riesiges Problem. Wir brauchen doch Geld, um unsere Miete zu bezahlen.
    Wir brauchen Benzin für unser Auto und haben Autoraten abzubezahlen. Wir müssen Kleidung für unsere Kinder kaufen. Wir müssen Essen auf den Tisch bringen. All diese Dinge kosten Geld. Mangel kann ein riesiges Hindernis, eine riesige Blockade sein.

    Okay. Hören Sie sich Folgendes an. Es sind noch einmal die gleichen Verse, die wir eben gelesen haben. „Vertrau von ganzem Herzen auf den Herrn. Verlass dich nicht auf deinen Verstand. Was immer du tust, schaue und höre auf ihn. Er wird dir den richtigen Weg zeigen. Er wird die Hindernisse beseitigen. Halte dich nicht selbst für klug.“ Und dann Sprüche 3,9-10:

    „Ehre den Herrn mit deinem Besitz und schenke ihm das Beste, was dein Land hervorbringt. Dann werden sich deine Scheunen mit Korn füllen, und deine Fässer von Wein überfließen.“

    Damals lebten die Menschen in einer landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft und verstanden das. Die „Erstlingsfrüchte“; wie es auch manchmal übersetzt wird, also die ersten Früchte am Baum oder Weinstock, das Erste und Beste wurde Gott als Opfer dargebracht. Für uns kann das heißen, dass Gott uns segnen wird, aber wir müssen ihn mit unserem Besitz ehren. Bringen Sie ihm Ihr Erstes und Bestes. Wenn Sie das tun, wird Gott Sie segnen.
    Manche denken jetzt: „Das funktioniert doch nicht; das verstehe ich nicht. Wenn ich mein Erstes und Bestes weggebe, habe ich doch weniger! Das leuchtet mir nicht ein. Das kann unmöglich funktionieren.“ Verlassen Sie sich nicht auf Ihren Verstand. Hören Sie auf, sich selbst für klug zu halten. Vertrauen Sie Gott von ganzem Herzen.

    Vor vielen Jahren kam ein Ehepaar in unsere Gemeinde; ganz ehrlich, ich glaube, sie waren damals noch gar keine Christen. Es war ein älteres Ehepaar, und bei ihnen war nichts von Gottes Leben zu erkennen. Für mich waren sie sogar grenzwertig zynisch. Sie waren sehr belastet, das war ihnen am Gesicht anzusehen und aus ihren Worten zu spüren. Doch über die Zeit hinweg begann sich bei ihnen etwas zu verändern, nicht sofort, aber mit der Zeit.
    Eines Tages sprachen sie mich an: „Pastor, als wir anfingen, hier in die Gemeinde zu kommen, steckten wir sehr tief in Schulden. Es war schier kein Ausweg zu sehen, wie wir unsere Schulden loswerden könnten. Und immer, wenn Sie über das Geben predigten, erklärten Sie, was die Bibel dazu sagt. Wir wussten also, worum es ging.“ Sie meinten damit Bibeltexte wie den aus Sprüche 3,9-10: „Ehre den Herrn mit deinem Besitz und schenke ihm das Beste, was dein Land hervorbringt. Dann werden sich deine Scheunen mit Korn füllen, und deine Fässer von Wein überfließen.“ Oder über den Zehnten: „Bringt den kompletten zehnten Teil eurer Ernte ins Vorratshaus, damit es in meinem Tempel genügend Nahrung gibt. Stellt mich doch damit auf die Probe, spricht der allmächtige Herr, ob ich nicht die Fenster des Himmels für euch öffnen und euch mit unzähligen Segnungen überschütten werde!“
    Ich weiß, manche sagen da sofort: „Ja ja, der Zehnte – das ist gesetzlich.“ Nicht unbedingt.
    Im Neuen Testament im Römerbrief ist von Abraham als Vater des Glaubens die Rede. Wir sollen den Spuren von Abrahams Glauben folgen. Und wenn wir uns Abrahams Leben anschauen, sehen wir, dass er den Zehnten gab, also Gott mit dem ersten Zehntel seines Einkommens ehrte. Für Abraham war das eine Sache der Ehre und eine dankbare Antwort an Gott. Er tat das, bevor das Gesetz darüber überhaupt existierte.
    Der Zehnte wurde später ins alttestamentliche Gesetz einbezogen, aber er existierte vor dem Gesetz. Wenn ich also in Abrahams Fußstapfen treten will, werde ich Gott ehren, ihm dankbar sein und bekennen, dass er der Allerhöchste ist, dem Himmel und Erde gehören – denn das tat Abraham, als er Gottes Priester den Zehnten brachte. Ich mache das auf die gleiche Art und Weise und aus den gleichen Gründen. Für mich ist das nichts Gesetzliches, sondern eine Frage der Ehre, eine Frage des Prinzips und des Glaubens. Und so lehren wir es hier in der Cottonwood-Gemeinde.
    Doch zurück zu der Geschichte über das ältere Ehepaar, das erst so zynisch und bedrückt war, weil sie so hohe Schulden hatten. Ich lehrte, was die Bibel über Finanzen sagt, und wir kamen zum Korintherbrief. Dort ist die Rede davon, für Gottes Arbeit zu spenden. „Ein Bauer, der nur wenig Samen aussät, wird auch nur eine kleine Ernte einbringen. Wer aber viel sät, wird auch viel ernten.“ Gott vermehrt das, was wir säen. Es bringt anderen Menschen Segen, aber auch uns. Und das Ehepaar erzählte: „Das ging uns gegen den Strich, aber wir wussten, dass es stimmte. Wir konnten es nur nicht begreifen. Wir hatten so viele Schulden. Es war unlogisch. Aber wir sollten uns auch nicht auf unseren eigenen Verstand verlassen, nicht auf menschliche Logik. Wir sollten Gott von ganzem Herzen vertrauen. Also fingen wir an, Gott zu ehren. Wir begannen, ihm den ersten Teil unseres Geldes zu geben.“
    Es passierte nicht sofort, doch mit der Zeit holte Gott die beiden aus ihren Schulden heraus. Die Frau bekam eine fabelhafte Arbeit. Sie wurde sogar eine der führenden Personen in ihrer Branche hier in Kalifornien und bekam ein fantastisches Gehalt. Gott segnete die beiden und es veränderte alles an ihnen. Sie bezahlten alle ihre Schulden. Sie gingen in unsere Bibelschule. Sie sind zwar schon etwas älter, aber Gott gebrauchte sie trotzdem, und in ihrem Dienst konnten sie andere ermutigen, ihnen helfen und ein Segen für sie sein. Sie kamen an einen Punkt, an dem sie die Entscheidung treffen und sagen mussten: „Gott, ich finde das unlogisch, aber ich werde dir von ganzem Herzen vertrauen und mich nicht auf meinen Verstand verlassen.“ Wenn Sie wollen, dass Ihnen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, müssen Sie Ihren Verstand, Ihre Logik, Ihre Ratio aus der Hand geben. Vertrauen Sie Gott von ganzem Herzen.

    In 2. Könige gibt es eine Geschichte, die ich Ihnen gern zur Veranschaulichung vorlesen möchte. Sie steht in 2. Könige 3, und ich beginne in Vers 9. Es ist eine wirklich interessante Geschichte. Dort kamen drei Könige zusammen: der König von Israel, der König von Juda und der König von Edom. Und zusammen wollten sie gegen die Moabiter in den Krieg ziehen. Ich lese ab Vers 9:

    „So zogen die Könige von Israel, Juda und Edom los. Als sie sieben Tage lang durch die Wüste gezogen waren …“

    Übrigens war es der König von Israel, der diesen Weg durch die Wüste angeordnet hatte.

    „, gab es kein Wasser mehr für die Männer und die Lasttiere. ‘Was nun?‘, rief der König von Israel. ‚Der Herr hat drei Könige hierher gebracht, nur damit Moab uns besiegt.‘“

    So ist die menschliche Natur. Wir treffen dumme Entscheidungen, und dann geben wir Gott die Schuld. Jedenfalls war Joschafat der König von Juda.

    „Doch Joschafat fragte: ‚Ist denn kein Prophet des Herrn hier, durch den wir den Herrn befragen können?‘ Da antwortete einer von den Männern des Königs von Israel: ‚Elisa, der Sohn Schafats, ist da. Er war Elias Diener.‘“

    Sie brachten den Propheten zu ihm, und der Prophet sagte Folgendes, Vers 15:

    „‚Lasst jemanden holen, der die Harfe spielen kann.‘ Während die Harfe gespielt wurde, kam die Macht des Herrn über Elisa, und er sagte: ‚So spricht der Herr: Hebt in diesem Tal überall Gruben aus! Denn so spricht der Herr: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen, und doch wird dieses Tal voll Wasser laufen. Ihr werdet genug für euch selbst haben und für euer Vieh und eure anderen Tiere. Doch das ist dem Herrn noch zu wenig …‘“

    Für Gott ist das ganz und gar nicht schwer. Er spricht, und Sterne werden geboren. Er teilt das Wasser des Schilfmeeres mit einem Wort. In Gottes Augen ist das nicht schwer.

    „… denn er schenkt euch auch den Sieg über die Moabiter!“

    Vers 20:

    „Und am nächsten Morgen um die Zeit des Speiseopfers strömte von Edom her Wasser und verteilte sich schon bald im Land.“

    Es war unlogisch und verrückt. Können Sie sich vorstellen, was denen durch den Kopf ging? „Wir sind bereits erschöpft. Unsere Soldaten und unsere Tiere sind erschöpft. Wir haben kein Wasser, und Gott sagt, wir sollen Gruben ausheben?!“ – „Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen.“ Er wird die Hindernisse beseitigen und Sie befähigen. – Die Menschen in der Könige-Geschichte hoben die Gruben aus, obwohl es unlogisch war. Gott befähigte sie dazu. Die Soldaten brachen nicht vor Hitze oder Wassermangel zusammen. Sie gehorchten, und Gott sorgte auf übernatürliche Weise für Wasser.
    Und die Geschichte geht sogar noch weiter. Am Morgen war der Himmel rot. Als die Moabiter die Spiegelung der Morgenröte auf dem Wasser sahen, dachten sie nur: „Das ist Blut. Die Armeen dieser drei Könige haben angefangen, sich zu bekämpfen und sich gegenseitig umgebracht. Das Land ist rot von ihrem Blut. Dann los! Holen wir uns die Beute.“ Und die Moabiter zogen los; aber inzwischen waren alle Tiere und die Soldaten von Edom, Israel und Juda erfrischt. Sie schlugen die Moabiter vernichtend, so wie Gott es vorausgesagt hatte. Auch wenn es unlogisch war.

    Vielleicht fragen Sie jetzt: „Pastor, was wollen Sie eigentlich erreichen?“ Ich versuche, Ihnen beim Ausheben von Gruben zu helfen. Es gibt etwas, das Gott von Ihnen in Ihrer Situation möchte. Mir ist klar, dass mir Menschen zuschauen, die vor unzähligen Hindernissen stehen. Vielleicht ist es eine alleinerziehende Mutter mit kleinen Kindern. Sie lieben Ihre Kinder von ganzem Herzen, aber Sie wissen nicht weiter. Sie arbeiten und arbeiten, und Sie müssen für die Betreuung Ihrer Kinder bezahlen. Oder vielleicht gehen die Kinder schon in die Schule, aber Sie sind bei der Arbeit und können sie nicht von der Schule abholen. Sie müssen Miete zahlen, und Sie haben nicht genug Geld, um über die Runden zu kommen. Sie fragen: „Gott, was soll ich tun?“ Hören Sie, Gott liebt Sie. Er sieht Ihr Dilemma und möchte Ihnen helfen.
    Ich weiß nicht, welche Weisheit Gott für Sie hat, aber wenn Sie sich mit seinem Wort beschäftigen, wird er Sie dadurch ansprechen und Ihnen zeigen, was Sie tun sollen. Wenn Sie ihn um Weisheit bitten und in allem, was Sie tun, an ihn denken, wenn Sie auf ihn sehen und hören, wird der große Hirte zu Ihnen sprechen. Sie sind ein Schaf seiner Herde. Doch dann müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ihm von ganzem Herzen vertrauen oder sich auf Ihren eigenen Verstand verlassen. Gottes Wege sind nicht unsere Wege und seine Gedanken nicht unsere Gedanken. In Jesaja 55 steht:

    „Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt. Ruft zu ihm, solange er nahe ist.“

    Genau davon reden wir. Wir sollen ihn suchen. Und weiter:

    „Der Gottlose soll seinen Weg verlassen und der Übeltäter von seinen Plänen absehen! Stattdessen soll er zum Herrn umkehren, damit er sich seiner erbarmt. Ja, bekehrt euch zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.““

    Manchmal müssen wir unsere Gedanken verlassen, bevor Gottes Barmherzigkeit uns berühren kann. „Verlasst euren Weg und eure Gedanken und kehrt zu Gott um, dann wird er sich über euch erbarmen.“ Manchmal klammern wir uns stur an unsere eigene Logik, unseren eigenen Verstand, obwohl Gott uns deutlich den Weg gezeigt hat, den wir einschlagen sollen. Dann kann ein falscher Gedanke seine Barmherzigkeit und seinen Segen daran hindern, uns zu erreichen. – Weiter in Jesaja 55,8:

    „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, sagt der Herr, und meine Wege sind nicht eure Wege.“

    Es ist einfach so wichtig, dass wir darauf hören, was Gott uns sagt. Vor Jahren hatten wir ein anderes Gemeindehaus hier in der Nähe. Wir hatten mehrere Gottesdienste und die Besucher mussten draußen sitzen, weil wir drinnen nicht alle unterbringen konnten. Wir mussten die Tür öffnen, damit sie etwas hören konnten. Sie saßen in den Fluren, und wir hatten Lautsprecher auf den Fluren. Es war rappelvoll.
    Wir hatten für ein Bauprojekt gespart und suchten händeringend nach einem Grundstück oder einem Gebäude, nach einem Lagerhaus, das wir mieten konnten. Wir suchten überall, aber nichts ergab sich. Eines Tages, während ich betete, hatte ich das Gefühl, dass Gott mir sagte, wir sollten das Geld auf dem Baukonto für eine andere christliche Arbeit spenden. Es gab damals einen Mann, der viel in unserem Land bewegte.
    Ich ging zu den Ältesten und sagte: „Hört mal, ich habe das Gefühl, dass mir der Heilige Geist gesagt hat, dass wir das Geld auf unserem Baukonto spenden sollen.“ Sie sagten: „Aber wir haben dafür gespart. Wir brauchen das Geld für eine Anzahlung für ein Grundstück oder ein Gebäude. Wir brauchen es!“ Ich erwiderte: „Es hat sich aber nichts ergeben, obwohl wir schon so viele Monate suchen. Ich habe einfach das Gefühl, dass Gott uns anspricht. Lasst uns einfach darüber beten.“ Wir trafen uns zum Gebet, und jeder Einzelne bekam den gleichen Eindruck von Gott: „Wir müssen das tun.“ Dann teilten wir es der Gemeinde mit und sagten: „Wir als Gemeindeleitung haben den Eindruck, dass Gott das von uns möchte, und wir werden darauf vertrauen, dass er uns eine Tür öffnen wird.“
    Und wissen Sie was? Unmittelbar danach ergab sich etwas. Ich habe jetzt keine Zeit für die Geschichte, aber es war übernatürlich. Gott gab uns ein Grundstück, das viel besser war als alles, was wir uns hätten träumen lassen. Am Ende hatten wir ein neues Gebäude. Es war zum Staunen, aber wir mussten uns entscheiden, ob wir Gott vertrauen wollten oder unserem Verstand. „Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen.“ Er wird uns befähigen, uns den richtigen Weg zeigen und Hindernisse beseitigen.

    Liebe Freunde, zum Schluss möchte ich Ihnen etwas sagen: Gott kennt Sie und liebt Sie. Er sieht Sie und kennt Ihre Umstände und Situation. Sie können erwarten, dass er Ihnen hilft, nach ihm zu suchen, und Sie werden ihn finden. Suchen Sie von ganzem Herzen. – Zum Schluss möchte ich denen danken, die uns unterstützen und uns helfen, diese Ermutigung auch zu anderen Menschen zu bringen. Wenn Sie selbst ermutigt wurden, fragen Sie doch Gott, ob Sie uns helfen sollen, die gleiche Ermutigung auch zu anderen Menschen auf der Welt zu bringen. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie reichlich. Auf Wiedersehen!

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