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Starke Frauen – Heldinnen des Glaubens

In der Bibel finden wir viele Beispiele von starken Frauen, die buchstäblich die Welt verändert haben. Heute lernst du drei dieser Heldinnen kennen und wirst entdecken, wie auch du dich von Gott gebrauchen lassen kannst, um Großes zu bewirken! Bist du bereit?

Hallo! Ich hoffe, Sie sind bereit. Ich habe vor Kurzem in unserer Kirche eine Predigt gehalten und hatte den Eindruck, dass wir damit wirklich ins Schwarze getroffen haben. Ich glaube, dass auch Sie etwas aus dieser Predigt mitnehmen können. Also fahren Sie Ihre Antennen aus und hören Sie zu. Denn schon ein Flüstern Gottes kann Ihr Leben für immer verändern. Es geht nicht unbedingt darum, was ich sage, sondern darum, was Gott zu Ihnen sagt, während Sie zuhören, wie ich Gottes Wort predige. Los geht’s!

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt – er hat Antworten auf deine Fragen.

Bitte schlagen Sie mit mir ihre Bibel in 2. Mose 1 auf. Wir wollen über drei Heldinnen des Glaubens sprechen – drei Frauen, die die Welt verändert haben. Wir lesen 2. Mose 1 ab Vers 8. Da steht:

„Dann kam ein neuer König in Ägypten an die Macht, der nichts von Josef wusste. Er sagte zu seinem Volk: Diese Israeliten sind uns zu zahlreich und zu mächtig geworden. Wir müssen uns etwas einfallen lassen, damit dieses Volk nicht noch größer wird. Sonst könnten sie sich im Kriegsfall mit unseren Feinden verbünden, gegen uns kämpfen und dann aus dem Land fortziehen.“

Weiter ab Vers 15:

„Der König von Ägypten erteilte den hebräischen Hebammen Schifra und Pua folgenden Befehl: Wenn ihr den hebräischen Frauen bei der Geburt Hilfe leistet und ein Junge geboren wird, dann tötet ihn. Ist es jedoch ein Mädchen, dann lasst es am Leben. Aber weil die Hebammen Ehrfurcht vor Gott hatten, gehorchten sie dem König von Ägypten nicht und ließen die Jungen am Leben. Da rief der König von Ägypten die Hebammen zu sich. Warum tötet ihr die Jungen nicht?, wollte er wissen.

Herr, antworteten sie ihm, die hebräischen Frauen sind kräftiger als die ägyptischen Frauen. Noch bevor eine Hebamme zu ihnen kommt, haben sie ihr Baby bereits geboren.

Gott segnete die Hebammen und das Volk der Israeliten wurde sehr groß und mächtig. Weil die Hebammen Ehrfurcht vor Gott hatten, schenkte er ihnen viele Kinder.“

Er schenkte ihnen also Familien. Er segnete ihre Familien, weil sie dies für die anderen Familien getan hatten.

Der alten jüdischen Geschichte zufolge waren diese beiden Frauen die Obersten aller ägyptischen Hebammen, von denen es über 500 gab. Sie waren die Vorgesetzten. Diejenigen, die das Sagen hatten. Und offensichtlich hatten sie den Glauben an Gott angenommen, denn in Vers 17 und 21 steht, dass sie Ehrfurcht vor Gott hatten. Aber sie steckten in einer sehr schwierigen Situation. Wem sollten sie gehorchen? Dem Pharao oder Gott? Sie hätten auch sagen können: „Es liegt nicht in unseren Händen. Wir haben keine Wahl.“ Aber bewundernswerterweise gehorchten sie ihrem Gewissen und Gott, obwohl es sie das eigene Leben hätte kosten können.

Lange, bevor es im Neuen Testament aufgeschrieben wurde, entschieden sie sich, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen.

Im Neuen Testament werden zwei Situationen genannt, in denen es in Ordnung ist, wenn wir uns der Obrigkeit widersetzen. Erstens: Wenn die Regierung will, dass wir etwas tun, von dem Gott gesagt hat, dass wir es nicht tun sollen. In diesem Fall war es das Ermorden unschuldiger Kinder. Es war legalisiert worden. Ein großer Teil der Bevölkerung billigte und wünschte es sogar. Sie sahen es als etwas Gutes an. Aber die Hebammen sagten: „Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Und die zweite Situation, in der wir uns der Obrigkeit widersetzen dürfen, ist, wenn uns die Regierung etwas verbietet, wozu Gott uns auffordert. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, lesen Sie Apostelgeschichte 5.

Diese beiden ägyptischen Frauen zeigten also unglaublichen Mut und Glauben, indem sie sich dem Befehl des Pharao widersetzten. Und weil sie Ehrfurcht vor Gott hatten und an ihn glaubten, ließ Gott nicht nur sein Volk wachsen und stark werden, sondern segnete auch diese Hebammen und ihre Familien.

Was können wir von Schifra und Pua lernen? Das Erste ist, dass wir Gott mehr gehorchen sollen als den Menschen. Wer Menschen fürchtet, wird nie das tun, wozu er in Gottes Reich berufen ist. In der Bibel steht in Sprüche 29,25:

„Die Menschen zu fürchten ist eine gefährliche Falle.“

Es nimmt einen gefangen und hält einen davon ab, zu tun, wozu Gott einen berufen hat.

Hugh Latimer war ein Prediger des 16. Jahrhunderts. Er wurde gerufen, um am königlichen Hof zu predigen. Er ging an einem Sonntag hin. Und unter den anwesenden Würdenträgern war kein anderer als König Heinrich VIII. Latimer predigte mutig über den Gehorsam vor dem Evangelium. Er sprach geradeheraus. Und der König war schwer beleidigt. Latimer wurde hinausbegleitet und wusste, dass er in Schwierigkeiten war.

Am nächsten Wochenende wurde er wieder gerufen, um am Sonntag zu predigen. Aber man sagte ihm: „Du hast den König zutiefst beleidigt und musst dich dafür entschuldigen.“ Latimer ging also wieder hin. Der König war da. Die anderen Würdenträger waren da. Und Latimer begann mit den Worten: „Ich weiß, dass ich in der Gegenwart eines großen Königs stehe. Ihr könnt mich in ein Verlies werfen oder mich hinrichten lassen. Aber ich weiß auch, dass ich in der Gegenwart eines noch Größeren stehe, der Leib und Seele in die Hölle werfen kann.“ Und dann hielt er die gleiche Predigt, die er schon am Sonntag zuvor gehalten hatte, aber noch viel leidenschaftlicher und mutiger als beim ersten Mal. Gott sei Dank für Leute, die Gott mehr fürchten als Menschen!

Wir lernen von diesen beiden erstaunlichen Frauen auch, dass Gott uns belohnt, wenn wir ihm gehorchen und unserem Gewissen folgen. Und das betrifft nicht nur uns, sondern auch unsere Familie. Sie wussten es vielleicht nicht, aber ihr mutiges Handeln beeinflusste die Zukunft von Millionen Menschen. Denn einer der Jungen, die dort zur Welt kamen und die der Pharao töten wollte, würde zu dem großen Anführer werden, den wir unter dem Namen Mose kennen.

Mein Freund, du weißt vielleicht nicht, welche Auswirkungen es auf andere Menschen hat, wenn du aufgrund deiner Beziehung zu Gott standhaft bleibst und mutig für das Richtige eintrittst. Vielleicht hat es sogar Folgen für die ganze Welt. Wer hätte das bei Schifra und Pua gedacht? Sie sind zwei der berühmtesten Menschen in der Bibel – oder? Nein, wir hören nie etwas von diesen Frauen. Aber ohne sie hätten wir heute nicht unsere Bibel, wie sie ist. Ohne sie wäre die Geschichte nicht so verlaufen, wie sie es ist. Mit ihrem Mut haben sie die Welt verändert.

Lesen wir weiter. Ich möchte Ihnen noch einen dritten Schutzengel zeigen, der mit dem Leben von Mose zu tun hatte – eine Frau namens Jochebed. Jochebed war die Mutter von Miriam, Aaron und ihrem jüngsten Sohn Mose. Ihr Name Jochebed bedeutet wörtlich „die Herrlichkeit von Jahwe“. Sie ist die erste Person in der Bibel, deren Name „Jahwe“ enthält. Bei vielen anderen nach ihr ist das auch so, aber sie war die erste. Und ihre Kinder spielten alle wichtige Rollen in der Geschichte. Aber vergessen wir nicht, dass alles bei ihr anfing.

Zumindest zum Teil wurden sie zu dem, was sie waren, weil sie ihnen von klein auf beibrachte, was Charakterstärke und Glaube sind. Lesen wir mehr über Jochebed. Wir haben bei Kapitel 1,21 aufgehört. Lesen wir Vers 22 und gehen dann zu Kapitel 2. In 2. Mose 1,22 steht:

„Schließlich befahl der Pharao seinem ganzen Volk …“

(Jetzt also nicht mehr nur den Hebammen, sondern dem ganzen Volk.)

„Werft alle neugeborenen hebräischen Jungen in den Nil, aber verschont die Mädchen.“

(2. Mose 2,1-10)
„Zu jener Zeit heirateten ein Mann und eine Frau aus dem Stamm Levi. Die Frau wurde schwanger und bekam einen Sohn. Als sie sah, was für ein schönes Kind es war, hielt sie es drei Monate lang versteckt. Schließlich konnte die Frau ihren Sohn nicht länger verstecken. Da nahm sie einen kleinen Korb aus Schilfrohr, dichtete ihn mit Erdharz und Pech ab und legte das Kind in den Korb. Dann setzte sie diesen ins Schilf am Nilufer. Die Schwester des Jungen blieb in einiger Entfernung stehen, um zu erfahren, was mit ihm geschehen würde.

Da kam die Tochter des Pharaos zum Fluss und wollte baden. Ihre Dienerinnen spazierten währenddessen am Flussufer entlang. Die Tochter des Pharaos entdeckte den Korb im Schilf und befahl einer ihrer Dienerinnen ihn ihr zu holen. Als die Tochter des Pharaos den Korb öffnete, sah sie den weinenden Jungen darin. Sie bekam Mitleid und sagte: Das muss eines der hebräischen Kinder sein.

Da fragte die Schwester des Jungen die Tochter des Pharaos: Soll ich eine Hebräerin holen, die das Kind für dich stillt?

Ja, tu das, antwortete die Tochter des Pharaos. Das Mädchen lief nach Hause und holte die Mutter des Jungen. Nimm dieses Kind mit nach Hause und stille es für mich, sagte die Tochter des Pharaos zu ihr. Ich werde dich für deine Hilfe bezahlen. Da nahm die Mutter ihren Sohn mit nach Hause und stillte ihn. Als der Junge groß genug war, brachte sie ihn der Tochter des Pharaos, die ihn als ihren eigenen Sohn annahm. Die Tochter des Pharaos sagte: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen, und nannte ihn Mose.“

In dieser Geschichte gibt es einiges, das mir gleich auffällt. Das eine ist der Befehl des Pharao, alle männlichen Kinder zu töten. Kennen wir das nicht? Auch König Herodes gab den Befehl, alle männlichen Kinder unter zwei Jahren zu töten, weil er Jesus umbringen wollte. Der Teufel beeinflusste diese beiden Männer, den Pharao und Herodes. Der Teufel zieht hinter den Kulissen die Strippen. Er weiß, wenn etwas bevorsteht. Er weiß, dass ein Befreier kommen wird, dass bestimmte Dinge geschehen werden und dass es eine Befreiung im großen Stil geben wird. Also versucht er, den Befreier noch als Kind umzubringen.

Etwas Ähnliches passiert auch heute. Statistisch gesehen ist der gefährlichste Ort für einen Menschen der Leib seiner Mutter. Ich glaube, dass uns stärker bewusst werden muss, was in dieser Zeit vonstattengeht, in der wir leben. Mein Freund, das ist kein Zufall. Uns steht eine große Befreiung bevor.

Als Mose geboren wurde, steht in der Bibel, dass er ein schönes Kind war. Alle Mütter denken, dass ihre Kinder schön sind. Ich weiß nicht, wie das möglich ist. Manchmal zeigen mir Menschen Bilder von ihren Enkeln und ich bin immer höflich … Aber … Nun, ich glaube, dass es hier bei Mose um mehr ging als nur um sein äußerliches Aussehen. Ich glaube, dass man die Hand und den Ruf Gottes auf seinem Leben spürte. Dieser Satz wird übrigens zweimal im Neuen Testament zitiert, wo es um Mose als Baby geht. Und in Apostelgeschichte 7,20 wird es so übersetzt: „Er war Gott angenehm.“ In einer anderen Übersetzung steht: „Er war kein gewöhnliches Kind.“

Jochebed spürte das und förderte es, als Mose größer wurde. Sie war eine Frau mit Mut, Glauben und Weisheit. Sie versteckte ihn drei Monate lang. Dazu muss man sehr erfinderisch sein. Und dann ließ sie ihn gehen. Als sie ihn nicht länger verstecken konnte, setzte sie ihn in dem Fluss aus, aus dem sie ihn auch wieder rettete – einem Fluss, der übrigens voller Krokodile war.

Mütter, hören Sie mir zu. Irgendwann werden Sie Ihre Kinder loslassen und Gott anvertrauen müssen. Legen Sie sie in Gottes Hände und lassen Sie sie ziehen.

Gott belohnte Jochebeds Glauben. Sie bekam ihren Sohn zurück und wurde sogar dafür bezahlt, sich um ihn zu kümmern. Es lohnt sich, Gott Ihr Kind zu geben.

Jochebed und ihr Mann werden übrigens in Hebräer 11 erwähnt. Sie haben es beide in die Ruhmeshalle des Glaubens geschafft. In Hebräer 11,23 ist vom Glauben von Jochebed und ihrem Mann die Rede. Und dann, in Vers 24 und den nächsten paar Versen, geht es um den Glauben von Mose. Ich möchte diese Verse vorlesen.

In Hebräer 11,23 geht es um den Glauben seiner Eltern.

„Durch den Glauben versteckten die Eltern von Mose ihr Kind nach der Geburt drei Monate lang. Sie sahen, dass Gott ihnen ein schönes Kind geschenkt hatte, und hatten keine Angst vor dem, was der König ihnen antun konnte.“

Ab Vers 24:

„Durch den Glauben weigerte sich Mose, als er erwachsen war, sich als Sohn der Tochter des Pharaos bezeichnen zu lassen. Er zog es vor, mit dem Volk zu leiden, anstatt sich dem flüchtigen Vergnügen der Sünde hinzugeben. Er hielt die Leiden, die auch Christus auf sich nahm, für besseren Reichtum als die Schätze Ägyptens, denn er sah der großen Belohnung entgegen, die Gott ihm geben würde.

Durch den Glauben verließ Mose das Land Ägypten. Er hatte keine Angst vor dem König, sondern ging unerschütterlich weiter, weil er den Blick fest auf den richtete, der unsichtbar ist.“

Woher hatte Mose diesen Glauben? Woher hatte er diese Charakterstärke? Woher hatte er diese Furchtlosigkeit? Woher kannte er diesen Blick auf die Ewigkeit? Von Jochebed, seiner Mutter. Sie durfte ihn nur wenige Jahre bei sich haben, bevor er zur Schule gehen und das Wissen und die Bräuche der Ägypter lernen musste. In der Bibel steht, dass er im ganzen Wissen Ägyptens erzogen wurde. Er war mächtig in Wort und Tat. Als junger Mann hatte er Macht, Einfluss und Reichtum. Er hätte jede Frau in Ägypten haben können, die er wollte. Aber er gab all das auf, um seiner Berufung zu folgen. Ich kann nur sagen: „Gut gemacht, Jochebed. Du warst eine gute Mutter!“

Hören Sie, Mütter: Sie müssen nicht befürchten, Ihre Kinder an die verdrehten, anti-biblischen Ansichten eines weltlichen Professors oder den unmoralischen Zeitgeist zu verlieren. Der Gott Jochebeds hört auch heute noch die Gebete von Müttern und Großmüttern.

Was können wir von dieser großartigen Heldin des Glaubens lernen? Erstens: Vertrauen wir Gott unsere Kinder, ihre Sicherheit und ihre Zukunft an. Legen wir sie in Gottes Hände. Denn so sehr Sie als Eltern Ihre Kinder auch schützen wollen – das funktioniert nicht für immer. Eines Tages werden sie in die Welt hinausziehen.

Wie viele jungen Männer und Frauen sind vor der Hölle gerettet worden, weil eine Mutter, ein Vater, eine Großmutter oder ein Großvater für sie gebetet haben? Vertrauen Sie Ihre Kinder Gottes Händen an. Wenn wir sie Gottes Wege gelehrt haben, werden wir sie nicht an die Welt verlieren. Sie werden für Gott leben und ihrer Berufung folgen. Mose ging nicht an das heidnische Ägypten verloren.

Und ich möchte noch etwas zu den Müttern sagen – zu allen Eltern, aber besonders zu den Müttern. Unterschätzen Sie sich nicht. Unterschätzen Sie nicht den Einfluss, den Sie in dieser Welt haben.

Kindererziehung ist eine erhabene Berufung und eine heilige Verantwortung. Machen Sie es richtig und Sie werden ein Segen für die Welt sein.

Sie können die Welt verändern. Jochebed hat es getan, und das können Sie auch.

Und wenn Sie keine Kinder haben, sind Sie vielleicht wie Debora. Sie war Richterin in Israel. Sie war buchstäblich die oberste Instanz im Volk Israel. Sie saß unter der Palme der Debora und die Menschen kamen zu ihr, um sie um Rat und Weisheit zu bitten. Die Bibel bezeichnet sie als Mutter in Israel. Es wird nirgends berichtet, dass sie und ihr Mann Lappidot je ein leibliches Kind hatten, aber sie war eine Mutter in Israel. Sie war eine Frau mit Einfluss. Sie war eine Frau, die die Welt um sie herum prägte. Ob Sie ein leibliches Kind haben oder nicht – Sie können immer jemand mit Einfluss sein.

Zum Schluss möchte ich noch ein paar interessante Gedanken ansprechen. Diesen drei Schutzengeln – Schifra, Pua und Jochebed – verdanken wir die Existenz dieses großen Mannes namens Mose und vieles, was er tat. Und zwischen Mose und Jesus gibt es viele Gemeinsamkeiten. In der Bibel wird das bewusst aufgezeigt. Mose sagte: „Nach mir wird ein Prophet aufstehen“ und sprach damit prophetisch über Jesus.

Ich möchte Ihnen neun Punkte nennen, die Mose und Jesus gemeinsam haben. Erstens: Böse, vom Teufel beeinflusste Herrscher versuchten die beiden als Kinder zu ermorden. Zweitens: Mose wurde drei Monate lang von seiner Mutter versteckt. Jesus wurde für unbekannte Zeit von seiner Mutter in Ägypten versteckt. Drittens: Gott sprach am brennenden Dornbusch hörbar zu Mose. Und er sprach hörbar zu Jesus, als er getauft wurde. Viertens: Mose bekam in der Wüste seine Berufung und wurde ausgerüstet, um sie zu erfüllen. Jesus kehrte in der Kraft des Geistes aus der Wüste zurück. Fünftens: Mose kam, um die Menschen zu befreien, nachdem Gott 400 Jahre lang anscheinend nichts getan hatte. Die Menschen waren 400 Jahre lang versklavt worden und es wird nirgends berichtet, dass Gott etwas sagte oder tat, bevor Mose kam. Jesus kam nach 400 Jahren der Stille. Es war 400 Jahre her, seit Maleachi – der letzte Prophet des Alten Testaments – gesprochen hatte. 400 Jahre der Stille.

Sechstens: Mose brachte Befreiung, indem ein Lamm geschlachtet und sein Blut an die Türrahmen gestrichen wurde. Jesus ist Gottes Lamm, dessen Blut an die Balken des Kreuzes gestrichen wurde. Siebtens: Als Mose zum Pharao ging und sagte: „Lass mein Volk ziehen“, schien alles nach hinten loszugehen und die Menschen gaben die Hoffnung auf. Der Pharao sagte: „Ich lasse sie nicht ziehen und mache ihnen das Leben noch schwerer.“ Als Jesus gekreuzigt wurde, schien es, als habe er versagt. Die Jünger waren entmutigt und verloren die Hoffnung. Es sah aus, als wäre alles nach hinten losgegangen.

Achtens: Mose verließ den Reichtum und die Herrlichkeit Ägyptens, um Gottes Plan zu folgen. Jesus verließ die Herrlichkeit und Pracht des Himmels, um Gottes Plan zu folgen und für unsere Sünden zu sterben. So sehr liebt er uns! Neuntens: Mose machte eine Schlange aus Bronze, hob sie auf einer Stange und jeder, der sie ansah, überlebte. Jesus sagt in Johannes 3: „So wie Mose die Schlange in der Wüste erhöhte, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

Als Mose zum Pharao ging und sagte: „Lass mein Volk ziehen“, sagte der Pharao: „Ich lasse sie nicht gehen“ und es sah noch düsterer für die Israeliten aus. Als Jesus am Kreuz starb, schien es, als habe der Teufel gesagt: „Ich lasse die Menschheit nicht los“ und alles wurde nur noch düsterer.

Ich habe schon oft in Belgien gepredigt. Und ich war auf dem Schlachtfeld von Waterloo, wo Wellington Napoleon besiegt hat. Das Schicksal von ganz Europa hing von dieser Schlacht ab. Und als Wellington die Schlacht gewonnen hatte, sandte man eine Botschaft nach England. Aber man musste es mit Laternen tun – ähnlich wie ein Morsecode. Sie schickten es von einer Laterne zur nächsten und zur nächsten. Schließlich kamen sie zur Küste und sandten die Botschaft von Schiff zu Schiff über den Kanal.

Das letzte Schiff, das das Signal weitergab, konnte nur signalisieren: „Wellington besiegt …“, bevor der Nebel aufzog. Das war die Botschaft, die in England ankam. „Wellington besiegt“. Weinen und Verzweiflung erfüllte die Straßen von London und ganz England. Doch dann kam der Wind und trieb den Nebel fort. Und die Botschaft wurde erneut gesendet: „Wellington besiegt Napoleon.“ Da jubelte man auf den Straßen und weinte Freudentränen.

Wissen Sie was? Als Jesus am Kreuz starb, zog ein höllischer Nebel auf und man hörte nur: „Christus besiegt.“ Drei Tage lang: Christus besiegt. Aber am Ostermorgen vertrieb der Geist Gottes den Nebel und der Rest der Botschaft wurde sichtbar: Christus besiegt Satan. Christus besiegt den Tod. Christus besiegt die Hölle. Christus besiegt die Sünde. Christus besiegt die Werke der Finsternis. Was für einen Retter haben wir!

Ja, was für ein Retter ist er! Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Mein Freund, Jesus lebt. Er wirkt immer noch Wunder. Und er kommt wieder. Wenn Sie ihm noch nie Ihr Leben anvertraut haben, dann tun Sie es heute. Öffnen Sie ihm Ihr Herz. Sagen Sie ihm, dass Sie an ihn glauben und bitten Sie ihn um seine Hilfe.

Ich glaube nicht, dass es ein Zufall ist, dass Sie mir gerade zuhören. Ich glaube, dass Gott das geplant hat, weil Sie hören müssen, dass Gott Sie kennt. Er kennt Ihren Namen. Er kennt Ihre Kämpfe. Er liebt Sie und er möchte Ihnen helfen. Jesus hat schon alles getan, was nötig ist. Sie müssen nur Ihr Herz öffnen und seine Antworten hereinlassen.

Ich bete, dass der reiche Segen, der Trost und der Friede des Heiligen Geistes Ihr Herz durchfluten möge. In Jesu Namen.

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