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Komm zur Ruhe und erlebe Gottes Frieden

Es passiert so schnell, dass wir uns Sorgen machen: Um unsere Kinder, die Arbeit, die Finanzen – oder die gesellschaftlichen Ereignisse. Doch Gott verspricht uns seinen Frieden! Lass dich inmitten dieser unruhigen Zeit von seinem Frieden erfüllen und finde die Ruhe, die deine Seele gerade braucht.

Hallo! Ich habe heute wieder einige Gedanken für Sie. – Jesus hat uns eingeladen. Er hat gesagt: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.“
Die ganze Welt sucht nach Ruhe. Ich suche nach Ruhe, Sie suchen nach Ruhe. Ruhe für unsere Seele, unsere Gefühle, unser Denken. Wir leben in einer verrückten, kaputten Welt. In dieser Welt gibt es viel Böses. Und manchmal stürmen die Dingen von allen Seiten auf uns ein. Manchmal schlagen die Wellen der Widrigkeiten über unserem Kopf zusammen. Und wir denken: „Wenn ich doch nur entkommen könnte.“
König David sprach davon. Er sagte: „Hätte ich doch Flügel wie eine Taube, ich würde in die Berge fliehen, fern von dieser Not und diesen schrecklichen Zeiten.“
Vielleicht geht es Ihnen momentan genau so. Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“
Überall auf der Welt mühen sich Menschen ab, um Ruhe und Frieden zu finden.
Wissen Sie, warum Menschen durch die Clubs ziehen? Weil sie sich abmühen, Ruhe zu finden. Warum sitzen Menschen in einer Bar und trinken bis zur Besinnungslosigkeit? Sie mühen sich ab. Sie versuchen, Ruhe zu finden. Manche ziehen von Mann zu Mann, von Frau zu Frau, weil sie versuchen, Ruhe zu finden. Sie fühlen sich unwohl und verstört. Wir haben in unserer Seele das Gefühl einer zerbrochenen Ruhe. Und Jesus ist der Einzige, der uns diese Seelenruhe geben kann.
Vielleicht mühen Sie sich ab und versuchen, Frieden und Ruhe zu finden. Vielleicht dachten Sie, Sie könnten diesen Frieden und diese Ruhe in Besitz und Geld finden. Vielleicht dachten Sie, es sei in Beliebtheit zu finden, in Drogen oder im Alkohol. Vielleicht haben Sie versucht, es in einer Reihe anderer Dinge zu finden. Aber wissen Sie, obwohl manche dieser Dinge vielleicht Ruhe versprechen, werden Sie am Ende garantiert herausfinden, dass das alles ausgetrocknete Brunnen sind.
Das alles ist eine Wolke, die einen erfrischenden Schauer verspricht, aber aus der nie ein einziger Tropfen Regen fällt. Der einzige Ort, an dem wir Frieden finden können, ist in Jesus Christus. Er hat gesagt: „Kommt zu mir, wenn ihr euch abmüht, wenn ihr schwere Lasten tragt und niedergedrückt seid, wenn ihr Ruhe in eurer Seele haben wollt. Nehmt mein Joch auf euch, lernt von mir, und ihr werdet Ruhe für eure Seelen finden. Ich bin sanftmütig und demütig.“ Und im letzten Vers dort in Matthäus 11 sagt Jesus über das Joch, das er uns einlädt auf uns zu nehmen: „Mein Joch ist nicht schwer und meine Last ist leicht.“
Das Entscheidende ist, sich Jesus unterzuordnen – sein Joch auf sich zu nehmen. Ein Joch war ein Geschirr, das über den Nacken von zwei Tieren gelegt wurde. Ein junges, unerfahrenes Tier wurde zusammen mit einem älteren eingespannt. Und das junge Tier musste einfach der Führung des älteren folgen. Jesus sagte damit: „Folgt einfach meiner Führung. Ich werde euch leiten. Es wird keine schwere Last sein, es wird euch nicht niederdrücken. Mein Joch ist sanft, meine Last ist leicht.“
Sagen Sie einfach: „Jesus, bitte leite mich. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich finde keine Ruhe. Nicht bei Männern oder Frauen, nicht in Drogen, Geld und Besitz, nicht in Sex, nicht in Extremsport. Hier und dort hatte ich ein paar aufregende Erlebnisse, ab und zu brachte es ein wenig Erleichterung. Aber letzten Endes habe ich eigentlich keine Ruhe in meiner Seele.“ Liebe Freunde, lassen Sie Jesus die Führung in Ihrem Leben übernehmen.
Sagen Sie einfach: „Jesus, ich will dir folgen. Du hast gesagt, dein Joch ist sanft und deine Last ist leicht. Bitte nimm mich so an, wie ich bin. Leite mich.“ Wenn Sie das tun, werden Sie einen Frieden finden, der alles Verstehen übersteigt.

Nun werden wir in eine Predigt einsteigen, die ich vor einiger Zeit gehalten habe. Das Thema ist Frieden. Ich kann Ihnen versprechen, dass Sie etwas finden werden, das Ihnen hilft, Frieden zu bekommen. Gott will, dass Sie Frieden haben. – Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie am besten zur Hand. Wir werden einige Bibelstellen näher betrachten. Und ich habe wunderbare Geschichten mitgebracht. Die sollten Sie nicht verpassen!
Aber vor allem werden wir über Frieden sprechen, wie man ihn bekommt und behält. Steigen wir in die Predigt ein.

Liebe Freunde, es ist schön, bei Ihnen zu sein. Mein Thema heute ist, Frieden zu finden. Das ist etwas, wonach die ganze Welt sucht. Und wir leben in sehr, sehr unruhigen Zeiten.

Jesus sagte einmal etwas, das ich erstaunlich finde. In Johannes 14,27 sagte er:

„Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.“

Lasst euer Herz nicht bestürzt und furchtsam sein.
Jesus gibt Frieden, aber nicht einfach irgendeinen Frieden. Er sagte, der Frieden, den er uns hinterlässt, ist sein Frieden. Er schenkt ihn uns. Wie müssen ihn uns nicht verdienen oder dafür arbeiten. Er hat ihn uns geschenkt.

Vielleicht sagen Sie: „Wenn Jesus mir seinen Frieden hinterlassen hat, wo ist er dann? Falls er ihn mir geschenkt hat, habe ich ihn nicht mehr. Ich weiß nicht, wo er ist.“ Aber ich glaube, wir müssen mit Jesus zusammenarbeiten.
Über diese Zusammenarbeit möchte ich sprechen. Wie können wir diesen wunderbaren Frieden empfangen und erleben, den Jesus uns hinterlassen hat – diesen Frieden, der unserem Herzen in diesen unruhigen Zeiten Ruhe bringt?

Das Erste, was wir tun müssen, um Gottes Frieden zu erleben, ist mit Gott zu reden.
Vielleicht schauen heute einige Menschen zu, die schon sehr lange kein ernstes Gespräch mehr mit Gott geführt haben. Die Bibel sagt in Philipper 4,6-7:

„Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“

Sorgen Sie sich um nichts. Beten Sie für alles. Machen Sie sich keine Sorgen um Ihre Kinder. Sorgen Sie sich nicht um Ihre Finanzen. Das soll nicht heißen, dass Sie gar nichts tun oder nicht arbeiten. Aber Paulus sagt: „Seid nicht besorgt.“
Sorgen Sie sich nicht um die Wirtschaft oder die Zukunft. Paulus sagt: „Sorgt euch um nichts. Betet um alles. Sprecht in allen Dingen mit Gott.“

Mit dem Wort „Gebet“ ist zunächst allgemein das Beten, das Reden mit Gott gemeint. Doch dann sagt Paulus: „[Es sollen] durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ „Flehen“ bezeichnet eine sehr konkrete Bitte. Ich glaube, nur das, was hell in uns brennt, berührt wirklich Gottes Herz. Wir brauchen konkrete Bitten, die uns aus tiefstem Herzen kommen.

Seit ich ein kleiner Junge war, hatte ich immer ein Faible für Messer. Auch jetzt habe ich ein Taschenmesser in der Tasche. Ich fühle mich nicht richtig angezogen, wenn ich mein Taschenmesser nicht in der Tasche habe. Und so war es schon in meiner Kindheit. Ich weiß noch, ich war einmal mit meiner Mutter in einem großen Geschäft, und dort hatten sie dieses Messer in einer Vitrine. Ich habe mich richtig in das Messer verliebt. Und ich bettelte meine Mutter an, es mir zu kaufen.
Ich sagte: „Mama, bitte kauf mir das Messer. Ich möchte es unbedingt haben. Bitte, bitte, bitte!“ Sie sagte: „Nein, lass mich in Ruhe. Ich kaufe dir das Messer nicht.“
Und ich weiß noch, selbst einige Tage später zu Hause dachte ich immer noch über dieses Messer nach. Ich wünschte es mir so sehr. Ich schrieb ein kleines Gedicht und legte es auf den Herd, wo meine Mutter es finden würde. Und ich erinnere mich bis heute daran, obwohl es, du meine Güte, ich schätze, dass es 52 Jahre her ist. Oder wahrscheinlich sogar noch länger … ich würde sagen, vielleicht 57 Jahre. Und das kleine Gedicht lautete: „Dieses eine Messer – nichts auf der Welt ist besser!“ Meine Mutter sah es und lachte los und sagte: „Okay, ich kaufe es dir.“ Der Wunsch nach diesem Messer brannte hell in mir.
Jahre später war ich in den kalifornischen Bergen wandern – ich war wohl Anfang zwanzig. Ich hatte dieses Messer immer noch, doch auf jener Wandertour verlor ich es. Ich suchte es überall, konnte es aber nicht finden. Etwa eineinhalb Jahre später war ich mit Freunden ungefähr in derselben Gegend unterwegs. Einer von ihnen war noch nie dort gewesen. Er lebte in einem anderen Land und war zu Besuch. Plötzlich bekam er einen seltsamen Gesichtsausdruck und ging los, direkt in eine Wiese mit sehr hohem Gras. Er bückte sich, hob mein Messer auf, drehte sich um, kam zurück und drückte mir das Messer in die Hand. Es war sehr seltsam – aber irgendwie war eine Verbindung da.

Das, was hell in Ihnen brennt, was Sie gern erreicht sehen möchten, Dinge, die Gott in seinem Wort versprochen hat: Legen Sie das alles in eine Bitte und bringen Sie diese Bitte vor Gott. Und wenn Sie das tun, ist die Verheißung, dass Gott Ihnen Frieden geben wird.
Gott verspricht nicht, die Bitte zu erfüllen. Darum geht es eher indirekt. Er verspricht aber, dass er uns Frieden geben wird, wenn wir mit ihm darüber sprechen.

Und ein zweiter Faktor, sagt Paulus hier, ist, unsere Bitten mit Dank vor Gott zu bringen. Sagen Sie Gott Danke, wenn Sie ihn bitten. Danke zu sagen ist nicht nur höflich. Wenn Sie Danke sagen können, bevor Sie die Antwort greifbar haben, ist das ein Ausdruck des Glaubens.
„Sie meinen, bevor ich es sehen und anfassen kann?“ Ja. Glaube ist „eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“. Wenn man es sehen kann, braucht man keinen Glauben dafür. Darum danken Sie Gott im Glauben, gleich wenn Sie Ihre Bitte aussprechen.

Ich erinnere mich an eine Geschichte, die ein alter Pastor einmal erzählte. Er stammte aus den Südstaaten. Seine Mutter konnte wunderbar kochen, sie waren 10 Kinder. Ein Familienessen war also eine große Angelegenheit, und er war das jüngste von 10 Kindern. Sein Lieblingsessen und das aller seiner Geschwister waren die Spezialbrötchen seiner Mutter. Es gab immer ihren hausgemachten Sirup dazu, und es stand stets eine riesige Platte Brötchen auf dem Tisch. Ein Brötchen nach dem anderen verschwand in den Mägen, bis nur noch eines übrig war.
Und der Pastor erzählte: „Ich lernte das Geheimnis, dieses letzte Brötchen zu ergattern. Wenn nur noch ein Brötchen auf der Platte übrig war, schaute ich meinen Vater an und sagte: ‚Danke, Papa, für das Brötchen.‘ Und dann sagte mein Vater: ‚Gebt es ihm.“ Also wurde das Brötchen an ihn weitergereicht. Und seine älteren Geschwister waren immer sauer, aber sie wussten, dass das Brötchen an ihn ging. Das Geheimnis war, Danke zu sagen. Er erklärte: „Ich dankte meinem Vater, noch bevor ich das Brötchen in den Händen hielt oder im Mund hatte.“

Wir sollen Gott danken, wenn wir beten, wenn wir unsere Bitten vor ihn bringen. Und auch hier gilt die Verheißung: Dieser Friede, der alles Verstehen übersteigt, den man nicht begreifen oder messen kann – dieser Friede wird durch Christus Jesus unsere Herzen und unseren Verstand in unruhigen Zeiten bewahren.

Vor Jahren war die Gemeinde eines Pastors, den ich kannte, in finanziellen Schwierigkeiten. Ich weiß nicht, wie es dazu gekommen war, doch sie mussten binnen kurzer Zeit 40.000 Dollar auftreiben. Damals waren 40.000 Dollar eine astronomische, eine riesige Summe. Mein Kollege machte sich entsetzliche Sorgen. Er erzählte: „Irgendwann stand ich unter der Dusche und fing an zu weinen. Ich schüttete Gott mein Herz aus und sagte: ‚Jesus, bitte kümmere dich für mich darum. Ich bitte dich, dieser Not zu begegnen.‘“ Er brachte seine Bitte vor Gott. Und dann, erzählte er, als er da unter der Dusche endlich seinem Herzen Luft gemacht und die konkrete Bitte ausgesprochen hatte, kam Frieden über ihn.
Am nächsten Tag saß er in seinem Büro. Die Kirche war geöffnet, und ein Jogger kam herein – irgendein Fremder, der gerade vorbeilief. Er kam herein und klopfte am Pastorenbüro an, steckte den Kopf zur Tür hinein und fragte: „Sind Sie der Pastor?“ Mein Kollege bejahte, und der Mann sagte: „Ich bin hier gerade vorbeigejoggt und Gott hat zu mir gesagt, ich soll Ihnen helfen.“ Das war ein wildfremder Mann! Der Pastor fragte: „Wirklich?“ – „Ja. Brauchen Sie vielleicht Geld?“ – „Ja, wir brauchen tatsächlich gerade 40.000 Dollar.“ Der Mann sagte: „Ich komme später mit dem Scheck vorbei“, und joggte wieder hinaus. Ein völlig Fremder im Jogginganzug.
Einige Stunden später kam er zurück, in Anzug und Krawatte. Er hatte einen Scheck über 40.000 Dollar in der Hand, legte ihn dem Pastor auf den Schreibtisch und sagte: „Bitteschön. Das kommt von Gott.“ Und dann ging er wieder.

Bringen Sie Ihre Bitten vor Gott. Sprechen Sie mit Gott, das ist das Erste. Das Zweite ist: Wenn Sie den Frieden erleben wollen, den Jesus uns hinterlassen hat, dann denken Sie über Ihr Denken nach. Nehmen Sie sich wirklich einen Moment Zeit und denken Sie darüber nach, womit Ihre Gedanken beschäftigt sind. Vielleicht mit den beängstigenden Nachrichten in letzter Zeit? Drehen Sie sich nur noch um die neuesten schrecklichen Ereignisse statt Zeit mit Gottes Wort zu verbringen?

In Philipper 4,8-9 geht es noch weiter:
„Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, das erwägt [denkt darüber nach]! Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.“

In den Versen davor wird uns Frieden versprochen, wenn wir unsere Bitten mit Dank vor Gott bringen. Hier finden wir eine Zusage für beständigen Frieden. Paulus schreibt: „Der Gott des Friedens wird mit euch sein.“ Sehr viel davon hat mit unserem Denken zu tun. Was wahr, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert, bewunderungswürdig, vortrefflich und lobenswert ist – darüber sollen wir „nachsinnen“. Das heißt, wir sollen es uns immer wieder durch den Kopf gehen lassen, darüber sprechen, unsere Gedanken daran festmachen.

Gestern bin ich mit meiner Frau aus Texas zurückgekommen. Ich habe dort in einer Kirche und bei einer Abschlussfeier einer Bibelschule gepredigt. Auf dem Rückflug musste ich an ein Erlebnis denken, das ein Bekannter von mir vor Jahren einmal auf einem Flug hatte. Das war zu Zeiten, als es noch keine Mobiltelefone gab, keine Tablets oder auch nur PCs. Die Nachrichten las man in einer Zeitung aus Papier. Wenn man die Bibel oder ein Buch lesen wollte, brauchte man eine „richtige“ Bibel oder ein „richtiges“ Buch aus Papier.
Mein Bekannter setzte sich also auf seinen Platz, und sein Sitznachbar hatte die Zeitung aufgeschlagen. Mein Bekannter machte es sich bequem, klappte den kleinen Tisch vor sich herunter und legte seine Bibel darauf. Dann schaute er seinen Platznachbarn an und sagte: „Hey, Sie haben die schlechten Nachrichten. Ich habe die Gute Nachricht.“ Der Mann murmelte etwas vor sich hin, war aber offensichtlich nicht an der Guten Nachricht interessiert. Er las weiter in seiner Zeitung.
Sie schnallten sich an, das Flugzeug hob ab. Während des Fluges gab es ein paar Turbulenzen, sodass sie die Anweisung bekamen, sich wieder anzuschnallen. Mein Bekannter tat es, sein Platznachbar nicht. Er las einfach weiter in seiner Zeitung. Die Turbulenzen wurden immer schlimmer. Mit einem Mal traf die Maschine auf ein Luftloch und sackte binnen weniger Sekunden um mehrere hundert Meter ab. Der Mann mit der Zeitung hob von seinem Platz ab und flog an die Flugzeugdecke. Mein Bekannter erzählte, er schaute nach oben zu dem anderen Mann, und ihre Blicke trafen sich. Da hing also der Mann an der Flugzeugdecke und starrte meinen Bekannten an.
Plötzlich stabilisierte sich die Maschine wieder. Der Mann fiel zurück auf seinen Sitz und schnallte sich an. Leichenblass schaute er meinen Bekannten an und sagte: „Könnten Sie mir bitte ein bisschen mehr von dieser Guten Nachricht erzählen?“
In diesem Moment hatte er doch Interesse an der Bibel.
Liebe Freunde, die Bibel erfüllt alle diese Kriterien. Sie ist gut und liebenswert und voller guter Berichte und vortrefflich und lobenswert. Nehmen Sie sich Zeit, um in Gottes Verheißungen einzutauchen und in den Evangelien über Jesus zu lesen.

In Psalm 119,165 heißt es:

„Großen Frieden haben die, die dein Gesetz lieben. Sie trifft kein Straucheln.“

Nicht nur Frieden, sondern großen Frieden haben die, die Gottes Gesetz lieben.

Jesaja 26,3 sagt uns:

„Die mit einem festen Sinn umgibst du mit Frieden, weil sie ihr Vertrauen auf dich setzen!“

Liebe Freunde, ich möchte Sie ermutigen – ja, ich sage bewusst „ermutigen“ – über Ihr Denken nachzudenken.

Ich denke, es ist wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben bei allem, was in der Welt geschieht, was in der aktuellen Krise passiert. Das tue ich selbst auch. Aber ich verbringe mehr Zeit mit Gottes Wort. Ich schaue mir nicht nur die angstmachenden Dinge in den neuesten Berichten an, sondern auch die Verheißungen Gottes. Ich schaue auf Gottes Treue. Und der Gott des Friedens ist bei mir, und er wird auch bei Ihnen sein.
Ein letzter Gedanke. Laden Sie den Friedensfürst ein. In Jesaja 9,5 wird Jesus als „Friedensfürst“ bezeichnet. Er ist der Friedensfürst. Und wenn ich sage „Laden Sie ihn ein“, dann meine ich nicht, dass Sie ihn als Gast in Ihr Leben oder Ihre Umstände einladen sollen, sondern als rechtmäßigen Eigentümer.

Das folgende Bild habe ich schon sehr oft gebraucht, und es stammt nicht von mir. Ich habe es vor vielen Jahren von einem Freund gehört. Aber stellen Sie sich einmal als Bild vor, Ihr Leben wäre wie ein Auto. Dann ist die erste Frage: Befindet sich Jesus, ist der Friedensfürst, im Auto Ihres Lebens?
Manche Menschen wären sehr ehrlich und würden antworten: „Nein, er sitzt nicht im Auto meines Lebens.“ Und Gott liebt ehrliche Herzen. Wenn er nicht im Auto ist, ist er nicht im Auto. Andere würden sagen: „Na ja, er ist schon im Auto, aber ich lasse ihn immer im Kofferraum.“
Niemand weiß, dass er dort ist, und wir haben auch keine besondere Beziehung. Ich glaube heimlich an ihn, aber keiner weiß davon, und ich führe einfach mein Leben so, wie ich es will. Und ich hole Jesus nur aus dem Kofferraum, wenn ich in einer Krise stecke. Wenn eine Krise eintritt, sage ich: „O Gott, o Gott, o Gott, Jesus, bitte, komm aus dem Kofferraum! Hilf mir! Wenn du mir hier raushilfst, verspreche ich, dies und jenes zu tun.“ Wir machen Versprechungen. Aber wenn die Krise vorbei ist, sagen wir: „Schon gut, Jesus. Zurück in den Kofferraum.“ Und wir machen weiter mit unserem Leben.
Andere Menschen sind ein bisschen besser. Jesus sitzt im Auto ihres Lebens, aber hinten auf dem Rücksitz. Und gelegentlich nehmen wir ihn zur Kenntnis, aber im Grunde ist er nur im Hintergrund unseres Lebens. Und wir führen unser Leben, wir fahren, und wir bestimmen, wo wir hinwollen und was wir mit unserem Leben anfangen. Und Jesus ist da, aber als Hintergrundfigur.
Andere sind noch ein bisschen besser. Da sitzt Jesus auf dem Beifahrersitz in ihrem Lebensauto. Es gibt eine sichtbare Gemeinschaft zwischen Ihnen und Jesus. Und es stört Sie nicht, dass andere Jesus in Ihrem Auto sehen. Sie schämen sich nicht, aber Sie sind immer noch am Lenkrad.
Liebe Freunde, wenn wir Jesus zum Herrn unseres Lebens machen, wenn wir den Friedensfürst als rechtmäßigen Eigentümer einladen, dann heißt das: „Jesus, ich überlasse dir das Lenkrad.“ Das heißt es, dem Friedensfürst die Kontrolle zu überlassen. Und wenn er Sie dann vielleicht an einen ungewohnten Ort bringt, dann sagen Sie: „Jesus, du bist der Fahrer. Wenn du auf die Straße der Vergebung einbiegen willst, dann gehen wir dahin. Wenn du auf die Allee der Großzügigkeit einbiegen willst, auch wenn es mir in der Vergangenheit dort nicht gefallen hat, dann fahren wir eben auf die Allee der Großzügigkeit. Jesus, wo immer du mein Leben hinführen willst, dort werde ich mit dir hingehen.“
Also sprechen Sie mit Gott. Denken Sie über Ihr Denken nach. Fangen Sie an, über die guten, die positiven, die bewunderungswürdigen Dinge nachzudenken. Denken Sie über Gottes Wort nach. Und drittens, falls Sie das noch nicht getan haben, laden Sie den Friedensfürst in Ihr Leben ein, nicht als Gast, sondern als rechtmäßigen Eigentümer. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen!

Der letzte Punkt war der wichtigste. Wenn Sie Jesus, den Friedensfürst, noch nicht in Ihr Leben eingeladen haben, dann tun Sie es und schieben Sie es nicht hinaus. Laden Sie ihn nicht als Gast ein, sondern als rechtmäßigen Eigentümer – denn das ist er. Er hat Sie erschaffen. Sie sind für eine lebendige Beziehung mit ihm geschaffen.

Und es ist kein Zufall, dass Sie mich in diesem Moment sehen oder hören. Sie sind vielleicht in einem anderen Raum und hören nur meine Stimme. Öffnen Sie heute Ihr Herz für Jesus. Er liebt Sie. Er ist für Sie gestorben. Er wurde von den Toten auferweckt, damit Sie gerecht und heilig vor dem heiligen Gott leben können. Und Jesus kann Sie durch den Heiligen Geist zu einem ganz neuen Leben führen.

Vater, ich bete für meine Freunde, die jetzt diese Sendung sehen. Ich bitte dich, dass du sie segnest. Und wenn einer von ihnen dich nicht kennt oder sich von dir entfernt hat, dann danke ich dir für deine Gnade, dass du ihn oder sie jetzt besuchst. Hilf ihnen, zu dir als Herrn und Retter Ja zu sagen.
Und wie immer möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Ein Danke mit Ausrufezeichen an jeden, der unsere Sendung unterstützt! Wir senden diese Predigten in zahlreichen Sprachen überall auf der Welt, weil Menschen für uns beten und uns finanziell unterstützen. Vielen Dank dafür. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen!

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