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Karfreitag: Wie stehst du zu Jesus?

Jesus polarisiert. Die einen folgen ihm, die anderen lehnen ihn ab. Selbst an seinem Todestag ist das so: Zwei Männer werden mit ihm gekreuzigt. Einer rechts von ihm, einer links – der eine lehnt ihn ab, dem anderen wird trotz großer Schuld vergeben und er erlangt ewiges Leben. Wie stehst du zu Jesus? Entdecke heute die Kraft von Karfreitag: Mit Jesus kannst du neu anfangen, ganz gleich, wie deine Vergangenheit aussieht!

Hallo! Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest, an dem wir feiern, dass unser Erlöser das höchste Opfer für unsere Sünden gebracht hat. Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal näher darüber nachgedacht haben, dass an jenem Tag auf Golgatha drei Kreuze standen. Und in jedem dieser Kreuze steckt eine Botschaft. Lassen Sie sich die heutige Sendung nicht entgehen, denn wir sprechen über die drei Kreuze auf Golgatha. Welch ein Bild für das, was Gott tut und was er geschehen lassen möchte!

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt, er hat Antworten auf deine Fragen.

Ich möchte Ihnen einige Verse aus 1. Korinther 1 vorlesen, die einen echten Gegensatz aufzeigen. Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth und sagt in 1. Korinther 1,18 Folgendes:

„Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.“

Ein interessanter Gegensatz. Die gleiche Botschaft wird gepredigt. Auf manche wirkt sie wie Torheit, aber andere erkennen sie als die Kraft Gottes selbst.

Vers 23 im gleichen Kapitel:

„… predigen wir Christus als gekreuzigt, für Juden ein Anstoß und für Nationen eine Torheit; den Berufenen selbst aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.“
Manche erkennen die Botschaft als Gottes Kraft. Und der größte Geniestreich Gottes ist seine Weisheit, wie er die gefallene Welt erlöst.
Er schickte seinen Sohn, der von einer Jungfrau geboren wurde. Er wurde einer von uns. Jesus kam auf diese Erde. Vorher kannte er keine Müdigkeit, doch jetzt weiß er, wie es ist, müde zu sein. Vorher kannte er keinen Hunger; jetzt weiß er, wie es ist, Hunger zu haben. Er versteht Leiden. Er versteht Ablehnung. Er versteht Schmerz. Er versteht Verrat, ganz persönlich, weil er einer von uns wurde.
Und dann starb er an unserer Stelle. Welch ein Geniestreich! Das ist Gottes Weisheit, aber auch Gottes Kraft, uns in den Himmel und in eine Beziehung zu sich selbst zu bringen.

Andere wiederum hören die gleiche Botschaft vom Kreuz und dem, was Jesus getan hat. Und für sie ist es unsinnig, dumm und anstößig. Verstehen Sie: Die gleiche Sonne, die Butter schmelzen lässt, härtet den Lehm. Und wie ein Mensch auf die Botschaft der Erlösung reagiert, hängt davon ab, zu wem er durch die Entscheidungen geworden ist, die er im Leben getroffen hat. Manche werden weicher, andere härter.

Gerade gestern hörte ich noch einmal eine Predigt über einen jungen koreanischen Mann. Er war dazu erzogen worden, an eine Vielzahl von Göttern zu glauben. Er sagte, er lebte jeden Tag in Angst und fürchtete stets, diesen oder jenen Gott zu beleidigen. Schließlich wurde er krank; ich glaube, er bekam Tuberkulose. Er stand an der Schwelle des Todes und erzählte: „Ich hatte Angst zu sterben. Ich wusste nicht, was dann mit mir passieren würde. Also rief ich zu dem einen Gott und bekam keine Antwort, und zu einem zweiten und dritten Gott, und die antworteten mir auch nicht.“
„Schließlich rief ich voller Verzweiflung aus: Wenn es da draußen irgendeinen Gott gibt, und wenn du mich hören kannst, dann sprich bitte mit mir und sag mir, was mit mir passieren wird!“
Am nächsten Tag klopfte eine christliche Mitarbeiterin an seine Tür, kam in seine bescheidene kleine Einraumwohnung, erzählte ihm vom Evangelium, und er nahm die Botschaft demütig und froh an. Die christliche Mitarbeiterin legte ihm die Hände auf, betete für ihn, und er wurde wunderbar geheilt. Später wurde er der Pastor einer der einflussreichsten Gemeinden der Welt. Sogar mein Leben hat er stark beeinflusst! Als er die Botschaft vom Kreuz Jesu hörte, wurde sein Herz ganz weich und er war enorm dankbar.

Im Gegensatz dazu wurde ich vor Jahren einmal gebeten, einen Mann in Laguna Beach zu besuchen und mit ihm über die Ewigkeit zu reden. Ein guter Freund von ihm hatte mich gebeten zu kommen, und ich hatte mich bei ihm angekündigt. Ich kam zu dem Haus, einem sehr schönen Haus nahe am Wasser. Er war im Endstadium einer tödlichen Krankheit. Die Krankheit hatte seinen Körper zugrunde gerichtet, doch mental war er völlig in Ordnung. Ich wurde ins Haus gelassen; es waren zwei sehr hübsche Mädchen dort. Eine von ihnen war seine Freundin; wer die andere war, weiß ich nicht. Jedenfalls sagte ich ihm die gute Nachricht von Jesus.
Ich sprach über das Kreuz Jesu, und er antwortete: „Wissen Sie, wer ich bin?“ –„Ja, natürlich.“ – „Schauen Sie, ich war Bassist in dieser Band.“ Das wusste ich schon vor meinem Besuch. Er war Bassist bei einer der berühmtesten US-Bands gewesen. Sie kennen sicher die Songs, wenn schon nicht dem Titel nach, dann doch aus den vielen Werbespots, für die sie in den letzten 20 Jahren verwendet wurden. Er sagte: „Ich war Bassist für diese Band. Wissen Sie, wer ich bin?“ Und er war beleidigt von der Botschaft, die ich ihm weitergegeben hatte. Ich wurde einfach so aus dem Haus komplimentiert; er war nicht daran interessiert, noch mehr zu hören. Er lehnte die Botschaft durch und durch ab. Er hatte nur noch Tage zu leben, aber er war verhärtet und nahm die Botschaft nicht an. Sie erschien ihm dumm und beleidigend.

Es gibt eine Begebenheit, die genau das darstellt, was der Apostel Paulus hier sagt. Sie ereignete sich auf Golgatha. Man hatte Jesus gefangen genommen und vor den römischen Gouverneur Pontius Pilatus gebracht. Nachdem er Jesus verhört hatte, sagte Pilatus: „Ich finde keine Schuld an ihm.“ Doch die Menschenmenge schrie: „Kreuzige ihn, kreuzige ihn.“ Pilatus gab ihren Forderungen nach und gab Barabbas statt Jesus frei. Er hatte angeboten, Jesus nach dem Auspeitschen freizulassen, doch seine Ankläger wollten, dass er stirbt. Barabbas war ein Mann, der zum Tod verurteilt worden war, weil er einen Aufstand angezettelt und einen Mord begangen hatte. Er tauschte den Platz mit Jesus.

In Lukas 23,32-33 lesen wir:

„Es wurden aber auch zwei andere hingeführt, Übeltäter, um mit ihm hingerichtet zu werden. Und als sie an den Ort kamen, der Schädelstätte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.“
Dann gab es ein sehr aufschlussreiches Gespräch zwischen Jesus und den anderen beiden Verbrechern, die mit ihm gekreuzigt wurden. Es ist ein wenig ein Mikrokosmos der ganzen Welt und veranschaulicht das, wovon der Apostel Paulus sprach.

Zuerst sprach der Spötter. In Vers 39 heißt es:

„Einer der gehenkten Übeltäter aber lästerte ihn: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns!“

Er hing neben Jesus und verlästerte ihn. Das bedeutet, er stieß bittere, grobe Worte aus. Er brachte nichts weiter fertig als Jesus Beleidigungen entgegenzuschleudern: „Wenn du der Christus bist, rette dich selbst und uns.“ Er hatte keine Reue für seine Verbrechen, nur Beleidigungen und Flüche.

Das ist ein Bild dafür, wie manche Menschen sind. Sie kennen keine Demut und gestehen ihre Sünde nicht ein. Stattdessen spotten sie und lehnen Gott ab, weil er nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Er antwortet in einer Gefahr nicht so, wie sie es sich vorstellen, oder er verhindert eine Tragödie nicht. Also beschuldigen sie ihn oder verfluchen ihn sogar.
Dieser Verbrecher am Kreuz ist wie manche Menschen. Sie begreifen nicht, dass die Sünde des Menschen allen Kummer und alle Zerrissenheit in dieser Welt verursacht hat. Wir haben außerdem einen Feind, den Teufel, dessen einzige Absicht darin besteht zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz eine endgültige Lösung für die größte Not der Menschheit geschaffen. Der Verbrecher sagte: „Rette dich selbst.“ Jesus brauchte keine Rettung, aber die ganze Welt hatte Rettung nötig, und genau das tat er am Kreuz.
Der zweite Mann war der Dieb auf der anderen Seite, der Reumütige. In Vers 40 und 41 heißt es:

„Der andere aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unstatthaftes getan.“

Er sagte: „Du bist ebenfalls verurteilt, und wir haben die gerechte Strafe für unsere Taten erhalten.“
Und er fragte den anderen Mann, der ebenfalls am Kreuz starb: „Fürchtest du Gott gar nicht? Hast du keine Angst, in eine Ewigkeit zu gehen, in der dir deine Sünden um den Hals hängen wie ein Mühlstein? Hast du keine Ehrfurcht vor Gott?“ Doch der andere Mann lästerte einfach weiter.
Die Wahrheit ist, dass wir unsere Schuld eingestehen müssen, bevor wir freigesprochen werden können. Jesus sagte: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium.“ Buße geht immer dem Glauben voraus. Der Verbrecher sagte über Jesus: „Dieser Mann hat kein Unrecht getan.“ Jesus war das makellose Lamm. Er war das vollkommene Opfer. Er war der Gerechte, der für die Ungerechten starb. Eine vollkommene Stellvertretung. Jesus nahm unseren Platz ein.

Dann heißt es in Vers 42:

„Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst!“
Dieser Mann hatte Kapitalverbrechen begangen. Jesus wurde gegen den Mörder Barabbas ausgetauscht, der eigentlich am mittleren Kreuz gehangen hätte. Und zweifellos waren diese „Kollegen“ von ihm ebenfalls in Morde verwickelt. Der reumütige Verbrecher sagte: „Wir haben todeswürdige Taten begangen. Wir bekommen, was wir verdienen.“ Und doch sehen wir, dass Jesus ihn willkommen heißt.

Überlegen Sie einmal. Dieser Mann konnte keine Wiedergutmachung mehr leisten oder ein verändertes Leben führen. Er hatte keine Gelegenheit, diejenigen zu entschädigen, denen er geschadet hatte. Er konnte keine guten Taten tun. Er konnte nicht den Armen oder Witwen helfen. Er konnte seine Vergangenheit nicht ändern, aber er konnte von Jesus seine Zukunft verändern lassen. Freunde, Errettung geschieht durch Gnade, durch den Glauben. Nichts weiter.

Manche Menschen haben große Schwierigkeiten mit Gottes Gnade.

Meine Frau und ich haben eine Freundin. Sie leitete das US-Büro einer internationalen christlichen Organisation. Sie betreute das Fundraising hier in den USA, und es war eine riesige Organisation. Sie leitete das ganze Büro allein. Einmal erzählte sie uns, dass sie mindestens 70 Stunden, manchmal 90 Stunden pro Woche arbeitete. Sie war ein enorm tatkräftiger Mensch und sehr kompetent. Ein Drittel oder mehr der Millionen Dollar an Spenden für die Organisation waren auf ihre Arbeit zurückzuführen.
Sie tat so viel und war so kompetent, dass man gut 3 oder 4 Mitarbeiter gebraucht hätte, um ihr Arbeitspensum zu bewältigen. Sie steckte sehr viel Zeit in ihren Dienst, aber sie arbeitete bis zur Erschöpfung. Janet und ich sprachen mit ihr und fragten sie: „Warum tust du das?“ Und sie öffnete sich uns und nannte uns den Grund, der ihr durchaus bewusst war. Sie erzählte von ihrer Kindheit und ihrer Erziehung. Sie sagte: „Meinem Vater konnte man nie etwas recht machen. Er war ein brutaler Mann. Ganz gleich, was wir taten, es war nie gut genug.
Wir wohnten am Waldrand. Als kleines Mädchen ging ich eines Tages hinaus und räumte den Wald auf. Ich räumte alle Zweige und Äste und Blätter aus dem Wald. Dann holte ich meinen Vater, ich führte ihn an der Hand in den Wald und sagte: ‚Papa, schau mal, was ich gemacht habe!‘ Aber er brummte nur, drehte sich um und ging zum Haus zurück. Alles, um nur ein Lächeln oder eine wohlwollende Geste von ihm zu bekommen.“ Ihr war klar, dass sie unbewusst Gedanken an ihren Vater auf Gott übertragen hatte. Nun arbeitete sie für eine christliche Organisation, opferte ihre Gesundheit, hatte keine Zeit für ein Privatleben, für eine Beziehung, für irgendetwas anderes, weil sie versuchte, sich Gottes Wohlwollen zu verdienen. Sie wollte sich verdienen, dass Gott sie anlächelt und liebt.
Dann sprachen wir mit ihr über Gottes Gnade. Das war für sie ein harter Brocken, aber sie schaffte es. Es dauerte eine Weile, aber sie nahm die Wahrheit über Gottes Gnade an. Es zerriss die Ketten, in denen ihr Leben lag, und sie wurde frei.

Wie gesagt, jener Mann am Kreuz konnte sich seine Errettung durch nichts verdienen. Er konnte das Unrecht nicht mehr in Ordnung bringen, das er getan hatte.
Und dann kommen wir zu Jesus, dem Retter. Vers 43:

„Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

Oder, nach einer anderen Übersetzung: „Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“

Wenn wir ihn anrufen und als Herrn bekennen, sichert er uns zu, dass wir gerettet sind, dass wir zu seiner Familie gehören und dass unsere ewige Zukunft sicher ist.

Sie fragen vielleicht: „Wie sichert er uns das zu?“ Durch den Heiligen Geist. Im Römerbrief heißt es, dass ein Kind Gottes den Zeugen dieser Wahrheit in sich trägt. Der Heilige Geist bezeugt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

Im 1. Johannesbrief heißt es an mehreren Stellen: „Wir wissen, dass Gott in uns lebt, und wir leben in ihm durch den Geist, den er uns gegeben hat.“ Der Heilige Geist gibt uns Gewissheit. Nicht einen Moment lang habe ich mir Sorgen um meine Errettung gemacht. Der Gedanke ist mir nie gekommen. Meine Errettung ist sicher. Im Hebräerbrief heißt es, eine andere Gewissheit, die Gott uns gibt, ist ein reines Gewissen.
Ich weiß nicht, wie Jesus das macht, aber sein Blut kann sogar ein schuldiges Gewissen reinigen. Ich hatte ein sehr, sehr schuldiges Gewissen. Ich hatte eine Menge getan, was ich nie hätte tun sollen. An jenem Abend in der kleinen Missionskirche war ich umgeben von Drogensüchtigen und Obdachlosen. Aber ich war der Einzige, der auf die Einladung zu Jesus antwortete. Ich kann Ihnen nicht sagen wie, aber er hat mein Gewissen gereinigt. Und wie man so sagt, ist ein reines Gewissen ein sanftes Ruhekissen.
Liebe Freunde, wir alle sind Verurteilte. Die ganze Welt steht schuldig vor Gott, aber am Kreuz hat Jesus für alles bezahlt. Und das Kreuz steht im Mittelpunkt unserer Errettung. Es gibt aber noch zwei andere Kreuze auf Golgatha. Welches davon steht für Ihr Leben? An dem einen hängt ein Spötter: „Es ist dumm, unsinnig, anstößig.“ Der andere sagt demütig: „Ich glaube an dich, Herr.“ Das ist wirklich nachdenkenswert.

Pilatus hatte vor der Kreuzigung Jesu eine Tafel anfertigen und oben am Kreuz befestigen lassen. Darauf stand: „Der König der Juden“, und zwar auf Griechisch, Lateinisch und Hebräisch. Griechisch war die Sprache der Kunst und Philosophie. Latein war die Sprache der Macht und Eroberung. Hebräisch war die Sprache der Religion. Ich glaube, das sagt uns, dass der Mensch zwar viel erreichen und schöne Dinge erschaffen kann. Doch selbst die Spitze seiner Kreativität und wissenschaftlichen Fähigkeiten wird ihn niemals retten. Ganz gleich, wie viel Macht der Mensch hat: Diese Macht kann ihn niemals retten. Auch Religion kann uns niemals retten. Keine unserer religiösen Rituale, keine Kirchenmitgliedschaft und auch kein persönliches Opfer. Der Einzige, der uns retten kann, ist derjenige, der damals am Kreuz unter jener Tafel hing. Jesus Christus.

Ich muss über jenen Verbrecher am Kreuz nachdenken und über das, was er tat. Er war ja irgendwie mutig. Alle jüdischen Obersten waren gegen Jesus, und sie waren lautstark. Die meisten Juden waren gegen Jesus. Pilatus war gegen Jesus. Die römischen Soldaten waren gegen Jesus. Der andere Verbrecher war gegen Jesus. Doch dieser Mann sagte: „Ich bin für dich, Jesus. Die Reichen und Berühmten und politisch Mächtigen sind mir egal. Jesus, ich entscheide mich für dich.“ Und das tat er vor den Augen all der anderen. Ich glaube, Gott hat diese Begebenheit für uns in die Bibel gesetzt.

Ich schäme mich nicht für das Evangelium von Jesus Christus. Es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt – zuerst für die Juden, aber auch für alle Nichtjuden. Danken wir Gott für das Kreuz Jesu Christi!

Ich möchte Sie jetzt fragen. Vielleicht sitzen Sie draußen oder hier drinnen. Wenn Sie Ihr Leben noch nicht Jesus anvertraut haben, haben Sie eine Entscheidung zu treffen. Es gibt keinen Mittelweg. Jesus sagte: „Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“ Das ist eine Frage, bei der Sie nicht mit einem Fuß auf dem Anleger und einem Fuß auf dem Boot leben können. Wir müssen ganz dabei sein oder gar nicht. Jesus sagte: „Ich wünschte, ihr wärt heiß oder kalt. Aber weil ihr lauwarm seid, werde ich euch ausspucken.“ Wir müssen ganz dabei sein.
Wenn Sie Jesus noch nicht als Herrn und Retter angenommen haben, dann möchte ich Ihnen sagen: An dem Kreuz hat er Ihre Sünde getragen und den Preis für Sie bezahlt. Ja, für Sie.
Wir lesen weiter in der Geschichte. Als Jesus da zwischen Mittag und drei Uhr am Kreuz hing, verdunkelte sich plötzlich die Sonne, und dann wurde es im ganzen Land finster. Jesus schrie: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Diese Finsternis war eine symbolische Finsternis über der ganzen Menschheit. Jesus starb unter der Last unserer Sünde; er bezahlte bereitwillig die Strafe und nahm sie auf sich. Und er starb am Kreuz. Nach drei Tagen und Nächten war die Forderung von Gottes ewiger Gerechtigkeit für immer erfüllt.
Die Bibel sagt uns, was seit der Auferstehung Jesu gilt: Jeder, der das glaubt und Jesus mit dem Mund als Herrn bekennt, wird gerettet. Gott bringt diesen Menschen dann in eine Beziehung zu sich. Das nennt man Errettung.

Diesen besonderen Freitag, den wir feiern, nennen wir Karfreitag. In vielen anderen Ländern heißt er „Heiliger“ Freitag“. Auf Englisch nennt man ihn „Guten Freitag“. Doch an jenem Freitag fanden entsetzliche Dinge statt. Der Sohn Gottes wurde gefoltert. Der Sohn Gottes wurde verlästert und verleumdet. Der Sohn Gottes wurde ermordet. Was ist daran gut? Gut ist, was er durch sein Opfer erreicht hat. Er hat für unsere ewige Erlösung bezahlt. Danke, Jesus, dass du das getan hast!

Und welch ein Retter Jesus ist! Ich bin so dankbar für das, was Jesus in meinem Leben getan hat. Ich lebe nun schon über 45 Jahre mit ihm und liebe ihn heute mehr als je zuvor. Er hat sich herabgebeugt und mich gerettet. Er hat mich aus einem Chaos und einem Sumpf gezogen, aus dem mich kein Mensch befreien konnte. Jesus ist Derselbe gestern, heute und für immer.
Und hören Sie, es spielt keine Rolle, ob Sie in Drogenkonsum verstrickt sind, ob Sie täglich gegen Depressionen kämpfen, ob Sie Sünden begangen haben, für die Sie sich jeden Augenblick Ihres Lebens abgrundtief schämen. Jesus will für Sie ein Retter, Herr und Hirte sein. Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet.

Danken wir Gott für das Opfer des Erlösers. Danken wir Gott, dass er Jesus am dritten Tag von den Toten auferweckt hat. Und danken wir Gott, dass er alle annimmt, die zu ihm kommen. Jesus liebt Sie. Wenden Sie sich noch heute an ihn.

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