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Himmlischer Rat für dein neues Jahr

Wünschst du dir, dass 2023 ein gutes Jahr für dich wird? Dann höre auf die himmlischen Ratschläge, die dir Bayless Conley heute weitergeben möchte – göttliche Weisheiten aus der Bibel, die dir helfen werden, ein erfülltes, gesegnetes Leben zu führen. Lass dich heute ermutigen, auch im neuen Jahr die richtigen Entscheidungen zu treffen, Gutes zu tun und Gott in allem fest zu vertrauen!

Himmlischer Rat für dein neues Jahr
Bayless Conley
2301D

Willkommen im Jahr 2023! Wir starten das Jahr mit einer Predigt zum Thema „Himmlischer Rat für dein neues Jahr“. Die Bibel ist so praktisch; sie lehrt uns, wie wir unser Leben so leben können, dass es Bedeutung hat und einflussreich ist und anderen Segen bringt. Ich hoffe, dass auch Sie dadurch gesegnet werden und aus der Predigt etwas zum Weiterdenken mitnehmen können. Es wird bestimmt ein großartiges neues Jahr!

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Psalm 37 – himmlischer Rat für dein neues Jahr. Den ersten Rat, den wir aus diesem Psalm erhalten, lautet: „Ärgere dich nicht.“ Man könnte auch übersetzen: „entrüste dich nicht“ oder „rege dich nicht auf“, „lass dich nicht aus der Ruhe bringen“. Ich lese Psalm 37, Verse 1 und 2:

„Ärgere dich nicht über die schlechten Menschen. Beneide die nicht, die Unrecht tun.
Denn sie werden wie Gras verdorren und wie Blumen verwelken.“
Wir sollen uns nicht ärgern, wir sollen nicht neidisch sein, weil jemand Unrecht tut. Der Gedanke dabei ist, dass solche Menschen scheinbar immer mit ihrem Unrecht durchkommen und es ihnen dabei noch gut geht. Ich kann sehen, dass das, was sie tun, böse ist. Ihre Absichten sind vielleicht für alle offensichtlich, aber es scheint, als könnten sie immer so in ihrer Bosheit und Unehrlichkeit weitermachen und ungestraft davonkommen. Es hat kein Nachspiel, keine Konsequenzen. Doch die Bibel sagt, wir sollen uns nicht darüber aufregen, uns nicht unnötig darüber ärgern oder Sorgen machen – denn das schadet uns nur.

Vers 8:

„Lass dich nicht zu Zorn und Wut hinreißen! Ärgere dich nicht, damit du nichts Unrechtes tust!“

Es schadet uns nur, wenn wir uns ärgern. Es raubt uns den Frieden und sogar unsere Gesundheit.

Hier heißt es auch: „beneide sie nicht“. Die Bibel sagt, Neid ist wie Fäulnis in den Knochen.

Mein Vater war Zahnarzt. Er war auch Mitglied dieser Kirche. Er war schon lange im Ruhestand, als wir die Probleme mit einer Stadtentwicklungsagentur hatten. Jahrelang behandelten die Medien uns sehr unfreundlich. Hinter den Kulissen gab es einen großen Kaufhausbetreiber, der unser Grundstück wollte. Also hatten sie diese Stadtentwicklungsagentur beauftragt. Wenn man es ganz zurückverfolgt, stand hinter allem als Drahtzieher der Kaufhausbetreiber, der am Hebel saß.
Am Ende kam alles ans Licht. Doch wir führten jahrelang Gerichtsprozesse dagegen. Und die Zeitung druckte täglich unwahre und unfreundliche Dinge über uns. Mein Vater regte sich enorm auf, weil er die Wahrheit kannte. Es ging ihm komplett gegen den Strich – und es beeinträchtigte seine Gesundheit. Er war früher Zahnarzt, aber er bekam Zahnfleischprobleme und verlor einige Zähne. Eines Tages setzte ich mich mit ihm hin und sagte: „Vater, du musst es endlich ruhen lassen.“ Aber er sagte: „Ich kann nicht ausstehen, was sie dir angetan haben.“ Ich war eben sein Sohn. „Sie haben Lügen über dich verbreitet. Und was haben sie alles unserer Kirche angetan – und sie versuchen es immer noch!“ Es ging ihm einfach gegen den Strich.
Es fiel ihm sehr schwer, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Er ärgerte sich. Er regte sich vergeblich auf. Und wie gesagt, es kostete ihn ein paar Zähne und schadete seiner Zahngesundheit – und das, obwohl er Zahnarzt war!
Zur gleichen Zeit ging ich zur Kontrolluntersuchung zu unserem regulären Zahnarzt hier in der Kirche. Und er sagte mir: „Bayless, ich bin wirklich überrascht. Ich hatte erwartet, dass du Zahnfleischprobleme hast. Ich bin schon lange Zahnarzt, und wenn Menschen unter Stress stehen, zeigt sich das immer an ihrem Zahnfleisch. Aber deins ist völlig in Ordnung, sogar in gutem Zustand. Wie kommt das?“ Ich sagte: „Ich werfe alle meine Sorgen auf Gott und lasse sie bei ihm. Ich nehme das alles nicht mit nach Hause. Wenn mich etwas wurmt, bete ich, lege meine Last auf Gott und lasse sie bei ihm.“ Liebe Freunde, so kann man viel besser leben.
Nun kommen wir zu einem Gegensatz in Vers 9 bis 11:

„Denn die Bösen werden vernichtet werden, aber die Menschen, die auf den Herrn vertrauen, werden das Land besitzen.
Es dauert nicht mehr lange und der Gottlose wird verschwinden. Du wirst ihn suchen, doch er wird nicht mehr da sein.
Den Armen wird dann das Land gehören, und es wird ihnen gut gehen und sie werden in Frieden leben.“

Gott hat so seine eigene Art, das Blatt zu wenden.

Maria singt in ihrem Loblied auf Gott in Lukas 1:

„Er hat Fürsten vom Thron gestürzt und niedrig Stehende erhöht.
Die Hungrigen hat er mit Gutem gesättigt und die Reichen mit leeren Händen fortgeschickt.“

Gott wendete das Blatt.

Haman, der geplant hatte, die Juden auszulöschen, wurde an eben dem Galgen hingerichtet, den er für Mordechai hatte aufstellen lassen. Und ein Tag des Massakers und der Niederlage wurde in einen von Israels größten Siegen verwandelt.

Die böse Königin Isebel mit ihren Morden, Drohungen und Intrigen wurde von ihren eigenen Dienern aus dem Fenster geworfen und von Hunden zerfleischt. Herodes, der Jakobus hinrichten ließ, die Kirche verfolgte und Petrus ins Gefängnis warf, wurde von Würmern zerfressen und starb. Und es gäbe noch viele Beispiele.
Es sind Geschichten, an die wir uns erinnern sollten, wenn wir versucht sind, unser Gewissen wegzuwerfen, falsche Abkürzungen zu nehmen und dem Weg böser Menschen zu folgen, weil es momentan aussieht, als würden sie Erfolg haben und vorankommen. Und ich gehe Gottes Weg und werde abgehängt. Liebe Freunde, wenn Sie versucht sind, so zu denken, dann erinnern Sie sich an diese Geschichten.

Ich lernte diese Lektion auf interessante Art und Weise. Ich war noch nicht lange Christ. – Viele von Ihnen kennen Teile meiner Geschichte. Bevor ich Christ wurde, war ich auf vielen schlimmen Abwegen. Ich hatte meinem Körper jahrelang mit Alkohol und Drogen geschadet und auch ein extrem unmoralisches Leben geführt. –Jedenfalls war ich eines Tages mit meinem alten VW-Bus unterwegs. Die Tankanzeige war kaputt und ich musste immer raten, wie viel Benzin ich noch im Tank hatte.
Ich war also unterwegs – damals war ich gerade arbeitslos – und mir ging mitten auf der Straße das Benzin aus. Damals wohnte ich in einem kleinen Studentenort in Oregon, und ein paar Kilometer vom Ort entfernt gab es einen See. Jedenfalls ging mir auf der Straße dorthin das Benzin aus. Ich hatte nicht mal genug Geld für 5 Liter Benzin in der Tasche – und damals war es noch billig, nicht wie heute. Ich erinnere mich an Zeiten, da kosteten 5 Liter Benzin 39 Cent!
Jedenfalls hatte ich nicht einmal dafür genug Geld in der Tasche. Und ich war gerade erst Christ geworden. Jesus hatte mich verändert. Und ich stand auf der Straße neben meinem Auto und dachte: „Was mache ich jetzt?“ Da kam ein Cabriolet mit fünf Studenten die Straße entlang – drei halbnackte Mädels und zwei Jungs. Sie hatten kistenweise Bier auf dem Rücksitz. Sie bremsten ab, und ich dachte, sie würden mir helfen – aber sie lachten mich aus und zeigten mit dem Finger auf mich. Ein Mädchen bewarf mich mit einer halbleeren Bierdose – und nicht, weil sie dachte, ich hätte Durst. Dann fuhren sie lachend weiter.
Ich wusste, dass sie zum See fuhren um sich zu betrinken und wahrscheinlich noch den Rest ihrer Kleidung von sich zu werfen.
Da stand ich also am Straßenrand und war ziemlich enttäuscht. Ich sagte: „Gott, was läuft hier falsch? Ich habe dir doch mein Leben anvertraut. Ich betrinke mich nicht mehr. Ich nehme keine Drogen mehr. Ich führe ein sauberes Leben. Ich habe dir alles gegeben. Und jetzt stehe ich am Straßenrand und habe nicht mal genug Geld für 5 Liter Benzin. Du und ich, wir wissen beide, was die da am See machen werden. Und dieses Mädchen hat mich mit einer Bierdose beworfen! Das hat noch nie jemand gemacht!“
Ich war aufgebracht. Ich dachte: „Das ist nicht richtig. Gott, du bist denen doch egal. Sie denken nicht einmal an dich. Und ich habe dir doch mein Leben gegeben – und schau nur, wo ich bin und wo sie sind. Sie haben genug Geld, um sechs Kisten Bier zu kaufen. Was soll das, Gott? Erklär mir das mal!“ Ich fühlte mich wie im falschen Film.
Da hörte ich den Heiligen Geist ganz leise in meinem Herzen: „Schlag deine Bibel auf.“ Also nahm ich meine Bibel und schlug sie zufällig bei Psalm 37 auf. Ich fing an zu lesen, und das hat solchen Eindruck aufgemacht, dass es mich bis heute prägt.
Gott sagte: „Denk an das Ende der Bösen und der Gerechten, besonders im Licht der Ewigkeit.“ Ich sage das, denn in dem Psalm lesen wir: „Der Gottlose wird bald verschwinden.“ Aber ich fand heraus, dass Gottes „Bald“ und mein „Bald“ meist nicht das Gleiche sind. Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Jesus sagte in Offenbarung 2 und 3 mehrmals: „Ich komme bald.“ „Ich komme bald.“ „Ich komme bald.“ Alle zusammen: „bald“! Jesus, das ist 2000 Jahre her! Sein „Schnell“ oder „Bald“ entspricht nicht immer unserem „Schnell“ und „Bald“. Deshalb müssen wir die Dinge im Licht der Ewigkeit betrachten.

Und wenn ich diese Verse lese: „Sie werden wie Gras verdorren“; „es dauert nicht mehr lange und die Gottlosen werden verschwinden“. Und dann ab Vers 35:

„Ich habe einen gottlosen Menschen gesehen, voller Gewalt, der war mächtig wie ein üppiger Baum.
Doch als ich wieder hinsah, war er fort und ich konnte ihn nicht finden“

Und auch hier haben wir wieder den Gegensatz.

„Schau auf die, die ehrlich und gut sind, denn vor denen, die den Frieden lieben, liegt eine wunderbare Zukunft.“
Liebe Freunde, unsere größten Belohnungen kommen in der Ewigkeit. Ja, Gott ist ein Gott, der auch auf der Erde belohnt. Ich rechne damit, dass in diesem Leben Dinge geschehen, dass sich viele Situationen völlig wenden. Aber von Gottes Standpunkt aus ist das nur wie Dampf, der kurze Zeit zu sehen ist und dann verschwindet. Und jeder irdische Verlust wird durch den Gewinn des Himmels mehr als ausgeglichen werden. Die Ewigkeit ist der große Ausgleich.

Es gibt Menschen, die sind jetzt so selbstgefällig und lehnen Gott und das Evangelium ab. Sie tun immerzu Böses und nennen Böses gut und Gutes böse. Sie versuchen, aus dem Bösen Gesetze zu machen. Aber es kommt eine Zeit, da wird man sie suchen, und sie werden nicht mehr da sein, nicht mehr zu finden. Sie werden verschwunden sein.

Jener Tag auf der Straße, an dem ich mit einer Bierdose beworfen wurde, veränderte mein Leben. Und Gott half mir. Am Ende tat er ein paar wunderbare Dinge, ich bekam Benzin für mein Auto und alles wurde gut.

Kommen wir zur zweiten Ermahnung, die uns der Psalmbeter gibt. Sie steht in Vers 3 und lautet „vertraue“ und „tue Gutes“. Können wir das einmal laut sagen? Vertraue und tute Gutes. Im ersten Teil des Verses heißt es wörtlich:

„Vertraue auf den Herrn und tue Gutes.“
Der Gedanke dabei ist: Wir sollen nicht aufhören zu tun, was richtig ist, und Gott zu vertrauen – auch wenn es so aussieht, als würden die Betrüger und Übeltäter allen Erfolg haben. Vertrauen Sie weiter auf Gott. Leben Sie nach Gottes Wort. Tun Sie weiter, was richtig ist, denn es ist immer richtig, das Richtige zu tun.
Machen Sie keine Kompromisse. Fangen Sie nicht an, Abkürzungen zu nehmen und Ihr Gewissen und Ihren Charakter zu vergewaltigen, nur um voranzukommen. Solcher Erfolg wird sehr kurzlebig sein. Und Sie werden einen Preis zahlen, den Sie sich nicht leisten können.

Liebe junge Frauen, teilen Sie nicht einfach Ihr Bett, nur um einen Mann zu bekommen, weil Gottes Weg zu langsam erscheint oder nur schleppend vorangeht.
Machen Sie keine Kompromisse. Vertrauen Sie auf Gott und tun Sie Gutes. Tun Sie das Richtige, auch wenn Sie scheinbar nicht vorankommen. In Galater 6,9 heißt es:

„Deshalb werdet nicht müde, zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir auch den entsprechenden Segen ernten.“

Lieben Sie weiterhin. Geben Sie weiterhin. Seien Sie weiterhin gütig. Vertrauen Sie weiterhin Gott, während Sie Ihre Saat der Güte aussäen. Wenn Sie nicht aufgeben, werden Sie eine Ernte einbringen. Ihre Zeit wird kommen.

Der ganze Vers Psalm 37,3 lautet nämlich:

„Vertraue auf den Herrn und tue Gutes, dann wirst du im Lande sicher leben, und es wird dir gut gehen.“
Der zweite Teil des Verses ist die Folge, wenn man den ersten Teil tut. Wenn ich auf Gott vertraue und Gutes tue, werde ich im Land leben und seine Treue erleben.

Da heißt es nicht, dass ich in einem Palast lebe und jeden Tag ein Festmahl serviert bekomme. Aber Gott hat mir einen Ort zum Leben versprochen und dass für meine Bedürfnisse gesorgt sein wird. Eine Bibelübersetzung schreibt: „Du wirst sicher im Land leben und es wird dir gut gehen.“ Das ist Gottes Versprechen an uns.

Manche von Ihnen sind vielleicht versucht, mit ihrem Leben in Grauzonen zu geraten. Vielleicht mit Ihrer Firma oder mit Ihrem Leben. Tun Sie es nicht. Tun Sie Gutes. Vertrauen Sie auf Gott. Er wird Ihnen einen Ort geben, an dem Sie sicher wohnen können, und es wird Ihnen gut gehen, wenn Sie nach Gottes Willen leben.
Wenn Sie sich so verhalten wie alle Welt, werden Sie einen Preis zahlen. Leben Sie weiterhin aufrichtig, und vertrauen Sie dabei auf Gott.

Kommen wir nun zum dritten himmlischen Rat fürs irdische Leben. Den finde ich ganz wunderbar. Er lautet: „Freu dich“. Alle zusammen: „Freu dich!“ Vers 4:

„Freu dich am Herrn, und er wird dir geben, was dein Herz wünscht.“
Das Wort für „sich freuen“ bedeutet eigentlich „weich oder formbar werden“. Das ist interessant. Mit diesen Worten würde man feuchten Ton in den Händen eines Töpfers beschreiben: weich und biegsam, formbar. Wir sollen eine Herzenshaltung einnehmen, die sagt: „Gott, ich gehöre dir, ganz gleich was, wo oder mit wem etwas in meinem Leben passiert.“ Das heißt es, sich an Gott zu freuen.
Es heißt nicht: „Okay, Gott, hier ist mein Plan und du musst ihn segnen – aber ich weiche nicht von meinen Bedingungen ab.“ Nein, es heißt: „Gott, dein Wille für mein Leben. Deine Pläne für mein Leben.“ Wenn ich mich an Gott freue, wenn ich eine solche Haltung einnehme, schenkt Gott mir, was ich mir von Herzen wünsche. Das heißt nicht, dass er mir alles gibt, was ich will. Es bedeutet buchstäblich, dass Gott uns seine Wünsche ins Herz legt. Und dann führt er uns durch diese Wünsche. Wenn wir diese formbare Haltung vor Gott einnehmen, wird Gott uns geben, was wir uns wünschen, und uns durch diese Wünsche führen.

In Vers 5 kommen wir zu einer vierten Ermahnung, einem vierten Rat:

„Überlass dem HERRN die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.“

Wenn wir dann wissen, wo es entlanggehen soll, sollen wir Gott die Führung überlassen und losgehen. Wir sollen Gott unseren Weg anbefehlen. Das hebräische Wort an dieser Stelle bedeutet „Reiseweg“. Es beinhaltet Aktivität.
Manche Menschen haben großartige, von Gott inspirierte Ideen, aber sie setzen sie nie um. Und diese Wünsche sterben noch, bevor sie umgesetzt werden. Setzen Sie die Füße auf den Weg und gehen Sie los. Sagen Sie: „Gott, ich mache mich auf den Weg“, und vertrauen Sie ihm, dass er es zustande bringt.

In Vers 23 des gleichen Psalms heißt es:

„Der HERR freut sich an einem aufrichtigen Menschen und führt ihn sicher.“

Gott gibt uns einen Wunsch und ordnet unsere Schritte. Wir müssen nicht mehr tun als jeweils einen Schritt zu gehen – nur einen Schritt. Gott wird sie ordnen. Darf ich Sie fragen: Was ist Ihr nächster Schritt? Sie werden die Ziellinie nicht in einem großen Sprung erreichen. Sie sind nur für einen Schritt verantwortlich. Was ist Ihr nächster Schritt? Sie haben einen Wunsch. Gott hat es Ihnen klar gemacht. Okay. Dann beten Sie: „Gott, wie soll dieser Schritt aussehen?“
Zum Beispiel: Vielleicht sollen Sie Gitarre spielen lernen. Vielleicht sollen Sie ein paar Hochschulkurse belegen. Vielleicht sollen Sie Ihrem Nachbarn vergeben. Vielleicht sollen Sie Ihre Frau um Vergebung bitten. Keine Ahnung. Aber es ist ein Schritt. Gott führt uns schrittweise. Und er wird uns nicht den nächsten Schritt zeigen, bevor wir den ersten gegangen sind.

Es gibt ein altes Sprichwort: „Ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Vertrauen Sie Gott Ihren Weg an. Entschließen Sie sich, einen Schritt zu gehen.
Sie müssen einen Schritt machen. Zu diesem Entschluss gehört Glauben. In dem Vers heißt es:
„Überlass dem Herrn die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.“

Mit anderen Worten. Gott wird sich an die Arbeit machen. Er wird tun, was Sie nicht können, ganz gleich, worum es sich handelt: eine Kirche oder eine Firma aufbauen, Ihre Familie versöhnen oder eine Idee entwickeln, um einen bestehenden Zustand zu verändern. Wenn Sie sagen: „Ich will über die Weltmeere segeln und eine Abenteuerreise um die Welt machen“, ist das toll. Aber wenn Sie nicht ins Boot steigen oder wenigstens ein Ticket für die Reise buchen, werden Sie es nie schaffen. Seien Sie weise, holen Sie Rat ein, beten Sie, aber irgendwann müssen Sie sich entschließen. Und dann, Vers 6:

„Deine Unschuld wird er sichtbar machen so hell wie das Licht des Tages, und die Rechtmäßigkeit deiner Sache wird leuchten wie die Mittagssonne.“

Eine andere Übersetzung sagt:

„Gott wird im hellen Tageslicht dein Leben bestätigen und dir mitten am Tag das Siegel seines Wohlwollens aufdrücken.“

Mit anderen Worten: Irgendwo in Ihren Bestrebungen wird Gottes Handeln für alle deutlich sichtbar werden. Aber Sie müssen sich entschließen, einen Schritt zu gehen.
Mir ist klar, dass der Heilige Geist heute vielleicht 1000 Dinge zu 1000 verschiedenen Menschen sagt. Aber für Ihr persönliches Leben sollten Sie nachher nicht einfach sagen: „Das war eine tolle Predigt. Und die Geschichte mit der Bierdose war lustig. Echt cool.“ Was sagt Gott zu Ihnen? Was ist Ihr nächster Schritt? Wozu müssen Sie sich entschließen? In welcher Hinsicht fordert Gott Sie zum Vertrauen auf ihn auf?

Und dann kommen wir zum nächsten Rat. Wir finden ihn in Vers 7: Bewahre die Ruhe und warte geduldig. Sei ruhig und warte.

„Sei ruhig in der Gegenwart des Herrn und warte, bis er eingreift. Ärgere dich nicht über die Bösen, denen es gut geht, und fürchte dich nicht vor ihren bösen Plänen.“

Im ersten Teil von Vers 34 heißt es:

„Hoffe auf den Herrn und befolge seine Gebote, dann wird er dich ehren und dir das Land schenken.“

Entspannen Sie sich, ruhen Sie sich aus und genießen Sie den Weg.
Unsere Arbeit für Gott, unser Gehorsam Gott gegenüber, die Glaubensschritte auf unserem Weg – das ist ein Weg, auf dem es immer wieder Pausen gibt.
Und Gott gibt uns Zeichen auf unserem Weg. Er sagt: „Kind, ich stehe hinter dir.“ Gott zu gehorchen bringt große Ruhe mit sich. Bleiben Sie in dieser Ruhe und warten Sie geduldig auf ihn. Er wird alles zustande bringen. Ärgern Sie sich nicht über böse Menschen, sondern lernen Sie, einfach Gott zu vertrauen.
Ich möchte Vers 34 aus einer anderen Bibelübersetzung lesen. Vielleicht spricht das manche von Ihnen an. „Sei nicht ungeduldig im Blick auf Gottes Handeln. Geh stetig auf seinem Weg voran, und er wird dich zu seiner Zeit erhöhen. Und wenn er das tut, wird jede Verheißung und dein ganzes Erbe dir gehören. Du wirst mit eigenen Augen sehen, wie die bösen Menschen alles verlieren.“

Also. Der erste himmlische Rat für Ihr neues Jahr: Ärgern Sie sich nicht. Zweitens: Vertrauen Sie Gott und tun Sie Gutes. Machen Sie keine Kompromisse, nur weil Gottes Weg Ihnen zu langsam erscheint. Drittens: Freuen Sie sich. Nehmen Sie vor Gott eine formbare Haltung ein. Sagen Sie: „Gott, ich gehöre dir – überall, wen auch immer es betrifft, mit wem auch immer ich zu tun habe.“ Tun Sie das, und Gott wird anfangen, Ihnen Wünsche ins Herz zu legen. Und wenn Gott Ihnen einen Wunsch gibt, dann deshalb, weil er es genauso möchte. Viertens: Lassen Sie sich auf Gottes Weg ein. Gehen Sie den Schritt. Entschließen Sie sich dazu. Und schließlich: Bewahren Sie Ruhe und warten Sie geduldig auf Gott. – Das ist himmlischer Rat für Ihr neues Jahr.

Liebe Freunde, ich hoffe, in der heutigen Predigt war etwas für Sie dabei. Ob Sie es glauben oder nicht, manchmal höre ich mir meine eigenen Predigten an. Meistens höre ich andere Prediger, aber hin und wieder höre ich mir meine eigenen Predigten an und denke: „Das habe ich gesagt? Das ist wirklich gut.“
Eines sollten Sie wissen: Gott liebt Sie. Und diese Ratschläge gelten nicht irgendjemand anderem. Vielleicht lautet die Anweisung für Sie heute, Gott zu vertrauen. Was bedeutet das für Sie? Fragen Sie Gott: „Herr, was muss ich tun, um dir zu vertrauen? Wie sieht das in diesem Moment für mich aus? Welchen Glaubensschritt, welchen Gehorsamsschritt muss ich gehen?“
Vielleicht ist der Rat für Sie, Ruhe zu bewahren und geduldig darauf zu warten, dass Gott Dinge bewirkt. Vielleicht geht es für Sie darum, dass Gott Ihnen einen Wunsch ins Herz legt.
Worauf ich hinaus will: nehmen Sie sich etwas Zeit allein mit Gott, beten Sie und lassen Sie sich dieses Wort von ihm näherbringen.

Bis bald! Gott segne Sie!

One comment on “Himmlischer Rat für dein neues Jahr”

  1. Eine wieder sehr gute und führende Predigt ! Ermutigung und Aufforderung mit dem Herrn und Seinem Wort zu leben und darauf zu vertrauen ! Danke !
    Gottes reichen Segen in und durch Christus Jesus !

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