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Gute Entscheidungen treffen (1)

Wähle deine Freunde sorgfältig! Sie haben großen Einfluss auf dein Leben – sei es guten oder schlechten. König Joschafat musste am eigenen Leib erfahren, was für schlimme Folgen schlechte Beziehungen haben können. Entdecke in dieser Sendung neu, wie du dich mit den richtigen Menschen umgibst und die richtigen Entscheidungen triffst!

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  • Hallo Freunde. Danke, dass Sie heute zusehen. Ich habe eine sehr spannende Botschaft für Sie. Sie dreht sich um einen guten König mit einer sehr schlechten Gewohnheit. Interessanterweise ist das dieselbe Gewohnheit, die auch heute einige sehr gute Menschen haben. Ich glaube, Sie werden das sehr erleuchtend, vielleicht auch provokativ, ganz sicher aber hilfreich finden. Nehmen Sie doch Ihre Bibel zur Hand und lassen Sie uns zusammen Gottes Wort ansehen. Okay?

    Hallo, ich bin Bayless Conley. Das Leben kann manchmal herausfordernd sein. Aber ganz gleich, ob es um Finanzen geht, Beziehungen, Gesundheit oder einfach die Frage nach dem Platz im Leben – eins steht fest: Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

    Wir sind gerade in einer Serie über Propheten, Könige und Königinnen und sehen uns an, welche Lektionen wir von den Menschen aus diesen Kategorien und ihren Geschichten lernen können. Bitte beten Sie mit mir.

    Himmlischer Vater, wir werden jetzt ruhig und still vor dir und konzentrieren uns darauf, zu hören. Wir danken dir für deine Hand, die jetzt übernatürlich in diesem Gebäude und auf dem ganzen Campus wirkt und das Herz und das Leben jeder Person berührt, die uns zusieht und zuhört. Amen.

    Wir steigen in eine interessante Zeit in der Geschichte Israels ein. Die Nation war gespalten. Zehn Stämme waren weggezogen. Sie hatten sich von den Stämmen Benjamin und Juda getrennt und im Norden Samariens eine neue Hauptstadt gegründet. Sie sind bekannt als Israel. Über eine Zeitspanne von 200 Jahren hinweg hatten sie 19 Könige im Norden, und kein einziger von ihnen liebte Gott oder diente ihm. Jeder Einzelne von ihnen war böse.

    Im Süden war das Reich der beiden anderen Stämme, Benjamin und Juda, mit der Hauptstadt Jerusalem. Sie hatten in einem etwas längeren Zeitraum ebenfalls 19 Könige. Der Norden wurde letztendlich von den Assyrern erobert und sie kamen in assyrische Gefangenschaft. Die Nation Juda bestand ein bisschen länger, aber dann gerieten sie in babylonische Gefangenschaft. Aber acht von 19 Königen im südlichen Reich dienten Gott. Acht von ihnen liebten Gott.

    Zu dieser Zeit war der König im Norden berüchtigt. Vielleicht haben Sie seinen Namen schon gehört. Es war Ahab. Er war mit einer Frau namens Isebel verheiratet, und beide waren entsetzlich böse. Sie nannten Böses gut und Gutes böse. Sie hassten Gott. Ihr Gegenspieler im Süden war zu dieser Zeit ein Mann namens Joschafat. Er war der König in Juda und herrschte in Jerusalem. Sehen wir uns an, was für ein König er war, 2. Chronik 17, Verse 3 bis 6:

    „Der Herr war mit Joschafat, weil er dem Beispiel seines Stammvaters David in den ersten Jahren seiner Regierungszeit folgte und nicht die Götzenbilder Baals anbetete. Er suchte den Gott seines Vaters und hielt seine Gebote, statt die Bräuche des Reiches Israel zu übernehmen. Deshalb stärkte der Herr Joschafats Macht im Reich Juda. Das ganze Volk brachte ihm Geschenke und er wurde wohlhabend und hoch geachtet. Er hielt sich vollkommen an die Wege des Herrn, ließ in Juda die Höhenheiligtümer niederreißen und die Ascherabilder umstürzen.“

    Im Weiteren heißt es, dass Joschafat Gottes Wort liebte. Er liebte auch die Gerechtigkeit. Er war ein guter König mit einer schlechten Gewohnheit. Darüber werden wir gleich sprechen. 2. Chronik 18, Vers 1:

    „Joschafat erfreute sich großen Reichtums und war hoch geehrt. Auf sein Betreiben kam es zur Eheschließung zwischen seinem Sohn und der Tochter König Ahabs von Israel.“

    Er sorgte dafür, dass Athalja, die Tochter von Ahab und Isebel, die Ehefrau seines Sohnes Jehoram wurde. Hören Sie, sie war noch schlimmer als ihre Mutter, wenn Sie sich das vorstellen können. Athalja tötete schließlich alle Enkel von Joschafat, sie stürzte die Nation Juda in eine lange Zeit der Unterdrückung, der Tyrannei und der Götzenanbetung. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Joschafat über diese Verbindung gebetet hatte. Er neigte dazu, Bündnisse zu schließen, die nicht in Gottes Sinn waren, und erst mit Gott darüber zu sprechen, nachdem er bereits Verpflichtungen eingegangen war. Das tat er sein ganzes Leben lang sehr oft. Er schloss sich den falschen Menschen an oder verbündete sich mit ihnen und sprach erst mit Gott darüber, wenn es bereits zu spät war.

    Ich habe einen Freund, der schon mehrmals Personen für herausragende Positionen in seiner Kirche eingestellt hat. Das tat er jedes Mal, ohne auf Gott zu warten oder sich zuerst den Rat eines zuverlässigen Freundes zu holen. Und die Männer, die er in diese Schlüsselpositionen gebracht hat, haben ausnahmslos die Gemeinde gespalten und immer wieder unermessliches Leid verursacht. Vor Kurzem vertraute er mir und ein paar anderen Freunden an: „Ich habe einfach keine Menschenkenntnis.“

    War das auch bei Joschafat der Fall? Hatte er einfach kein Urteilsvermögen? Oder trieb ihn der Wunsch an, noch mehr Reichtümer und Ländereien zu gewinnen? Glaubte er, dass er diese Menschen ändern könnte, nachdem er sich mit ihnen verbündet hatte? Dass er sie irgendwie beeinflussen könnte? Vielleicht wollte er auch einfach nur gemocht und als großzügig angesehen werden. Wir wissen es nicht, aber es war eine Gewohnheit, die er fast sein ganzes Leben lang hatte. Wir lesen weiter, 2. Chronik 18, Verse 2 und 3:

    „Wenige Jahre später reiste Joschafat nach Samarien, um Ahab zu besuchen. Dieser schlachtete unzählige Schafe und Rinder für ihn und seine Begleiter. Da verleitete Ahab Joschafat dazu, mit ihm zusammen Ramot in Gilead anzugreifen. Willst du mit mir gegen Ramot in Gilead kämpfen?, fragte Ahab, der König von Israel, Joschafat, den König von Juda. Und Joschafat antwortete: Ja, ich will! Wir beide sind Brüder; meine Truppen folgen deinem Befehl. Und wir werden mit dir zusammen kämpfen.“

    Moment mal, Joschafat. „Wir beide sind Brüder“? Nein, seid ihr nicht. Ahab hasst Gott; du liebst Gott. Ahab ist böse; du bist gerecht. Ahab ist hinterlistig; du bist ehrlich und liebst Gerechtigkeit. Ahab ist ein Götzenanbeter und du dienst dem einen wahren Gott. „Wir beide sind Brüder“? Was sagst du da? „Ich werde mit dir zusammen kämpfen.“ Sehen wir uns den nächsten Vers an, Vers 4:

    „Und er fügte hinzu: Doch frag zuvor, was der Herr sagt.“

    Hättest du das nicht zuerst tun sollen? Hättest du Gott nicht dazu befragen sollen, bevor du dich verbündet und verpflichtet hast? Du hast ein Versprechen gegeben, du bist voll dabei, und jetzt willst du wissen, was Gott dazu sagt? Du verbindest dich mit einem gottlosen Mann und dann betest du? Ahab ließ 400 falsche Propheten herbeirufen, damit sie ihm und Isebel weissagten. Ahab und Joschafat saßen jeweils auf einem Thron am Toreingang von Samarien und diese 400 Männer gaben ihre Ratschläge ab. Sie alle sagten einstimmig: „Zieh in den Krieg gegen Ramot in Gilead. Gott wird dir die Syrer ausliefern. Geh, der Herr sagt: Geh.“

    Joschafat war unsicher. Er sagte: „Gibt es hier nicht noch mehr Propheten?“ Ahab sagte: „Es gibt noch einen, Micha, aber ich hasse ihn, weil er mir nie Gutes prophezeit.“ Joschafat sagte: „So solltest du nicht sprechen. Bringt ihn her.“ Der Bote, der Micha holen sollte, sagte zu ihm: „Höre, alle 400 Männer sind sich einig. Sieh zu, dass du dasselbe sagst wie sie.“ Er muss sich ziemlich sarkastisch angehört haben, als er sagte: „Geh, der Herr wird die Syrer in deine Hand geben.“ Und Ahab sagte: „Nun komm. Sag mir die Wahrheit.“ Da sagte Micha: „Gut, du wirst sterben. Du wirst aus dieser Schlacht nicht zurückkehren. Ich habe Israel gesehen, zerstreut wie Schafe. Es wird eine Katastrophe sein.“

    Sie zogen trotzdem los. Alles, was Micha gesagt hatte, bewahrheitete sich. Joschafat kam nur knapp mit dem Leben davon. Er schrie zu Gott, während er von den Wagenlenkern gejagt wurde, und Gott griff ein und rettete ihn, aber einige seiner Männer wurden getötet. Er kam buchstäblich gerade noch mit dem Leben davon. Es war ein absolutes Desaster. In 2. Chronik 19, Verse 1 bis 3 heißt es dann:

    „Als König Joschafat von Juda wieder sicher zurück in seinem Palast in Jerusalem war, kam der Seher Jehu, der Sohn Hananis, zu ihm. Musstest du den Gottlosen helfen und die lieben, die den Herrn hassen?, fragte er König Joschafat. Durch dein Verhalten hast du dir den Zorn des Herrn zugezogen. Doch es steckt noch immer Gutes in dir, denn du hast die Ascherabilder aus dem ganzen Land entfernen lassen und dich ganz der Suche nach Gott verschrieben.“

    „Musstest du den Gottlosen helfen und die lieben, die den Herrn hassen?“ Isebel und Ahab waren nicht einfach neutral. Sie hassten Gott. Sie waren nicht nur getäuscht. Sie hassten Gott. Sie hassten Gottes Wort. Sie hassten alles, was mit Gott zu tun hatte. Sie hassten Gottes Volk. Sie hassten die Propheten Gottes. Sie hatten sich Gott komplett entgegengestellt. Sie waren unumkehrbar böse, und der Prophet fragte: „Musstest du denen helfen, die Gottes erklärte Feinde sind und ihn hassen?“

    Nun, Joschafat, wenn du ein Verbündeter von jemandem wirst, der Gott hasst, wird etwas von dem, das auf ihm liegt, auf dich abfärben. Er sagte: „Hey, du ziehst den Zorn Gottes auf dich, denn sein Zorn richtet sich bereits auf diese Männer. Wenn du mit ihnen ein Bündnis schließt, kriegst du einen Teil davon ab. Es ist Gutes in dir, Joschafat.“ Man muss ihm anrechnen, dass er Gott weiterhin diente und in Juda Gutes tat. Er war ein guter König.

    Wir springen jetzt ein paar Jahre vor. Jetzt war Joram, einer von Ahabs Söhnen, der König des Nordens geworden. Tatsächlich herrschten beide eine Zeitlang zusammen. Aber Joram, Ahabs Sohn, war böse, genauso wie sein Vater und seine Mutter. Er war wie sie ein Götzenanbeter. Wir lesen weiter in 2. Könige 3, Verse 6 und 7:

    „Da berief König Joram ganz Israel zum Heer ein und zog von Samaria aus los. Auf dem Weg ließ er König Joschafat von Juda folgende Botschaft überbringen: Der König von Moab hat sich gegen mich aufgelehnt. Willst du mir helfen, Moab zu bekämpfen? Joschafat antwortete: Ich bin auf deiner Seite, mein Volk ist wie dein Volk, meine Pferde sind wie deine Pferde.“

    Joschafat, „Ich bin auf deiner Seite“? Nein, bist du nicht. Dieser Mann war wie seine Eltern. Er war böse. Er diente Gott nicht. Er liebte Gott nicht. Du bist nicht wie er. Aber Joschafat sprang sofort darauf an. „Ja, ich komme.“ Er schloss ein Bündnis, und der König von Edom schloss sich ihnen ebenfalls an. Da waren also drei Könige: Der König von Israel im Norden, der König von Juda im Süden – Joschafat – und der König von Edom. Als Nächstes lesen wir, dass Joschafat fragte – 2. Könige 3, Verse 8 bis 10:

    „Welchen Weg nehmen wir? Durch die Wüste Edom, antwortete Joram. So zogen die Könige von Israel, Juda und Edom los. Als sie sieben Tage lang durch die Wüste gezogen waren, gab es kein Wasser mehr für die Männer und die Lasttiere. Was nun?, rief der König von Israel. Der Herr hat drei Könige hierhergebracht, nur damit Moab uns besiegt.“

    Ist das nicht typisch? Ihr seid einfach losgezogen. Gott hat euch nicht geschickt. Ihr habt die längere Route gewählt. Es gab eine Route, auf der es Wasser gab, aber Joram wählte die andere. Sieben Tage lang hatten sie kein Wasser, und er gab Gott die Schuld: „Der Herr hat uns ausgeliefert.“ Ist das nicht wie bei den Menschen heute? Sie treffen Entscheidungen in ihrem Leben, die Konsequenzen haben, und dann geben sie Gott die Schuld. „Ich weiß nicht, warum Gott das zulässt!“ Nun, weil Sie dumm sind. Das ist der Grund. „Aber Gott hat …“ Nein, er hat das nicht getan. Sie haben es selbst getan. Das waren Ihre Entscheidungen. Wir kommen zu Vers 11:

    „Doch Joschafat fragte: Ist denn kein Prophet des Herrn hier, durch den wir den Herrn befragen können? Da antwortete einer von den Männern des Königs von Israel: Elisa, der Sohn Schafats, ist da. Er war Elias Diener.“

    Ist das nicht ein bisschen spät, Joschafat? Hättest du nicht Gottes Wort zu Rate ziehen sollen, bevor du diesem bösen Mann gefolgt bist? Hättest du nicht Gott dazu befragen sollen, bevor du dich zu dem Bündnis verpflichtet hast? Hättest du nicht mit Gott über die Sache sprechen sollen, bevor du in Schwierigkeiten geraten bist? Jetzt stehst du am Rand des Todes, genauso wie all die Tiere, und du bist dabei, dein ganzes Heer zu verlieren. Nun greifst du als letzte Zuflucht zum Gebet? Aber, Gott sei Dank, das ist besser, als gar nicht zu beten. Aber Joschafat, du hättest das als Erstes tun sollen. Verse 12 und 13:

    „Joschafat sagte: Dann spricht der Herr durch ihn. Und die Könige von Israel, Juda und Edom gingen zu Elisa. Ich will nichts mit dir zu tun haben, sagte Elisa zum König von Israel. Befrage doch die Propheten deines Vaters und deiner Mutter! Aber König Joram antwortete: Nein! Der Herr hat diese drei Könige hierher geführt, nur damit sie vom König von Moab abgeschlachtet werden!“

    Er gibt immer noch Gott die Schuld. Er ist immer noch völlig fatalistisch. Wir kommen zu Vers 14:

    „Da sagte Elisa: So wahr der Herr, der Allmächtige, dem ich diene, lebt – ich würde mich nicht mit dir abgeben und dich nicht beachten, wenn nicht König Joschafat von Juda bei dir wäre, den ich hoch achte.“

    Darauf kommen wir gleich zurück. Elisa ließ einen Musiker rufen, der begann zu spielen. Die Hand des Herrn kam auf Elisa und er prophezeite. Es war verrückt. Er sagte: „Grabt Gruben. Ich weiß, hier ist kein Regen und kein Wasser, aber Gott sagt, er wird übernatürlich für Wasser sorgen.“ Absolut lächerlich. Freund, manchmal müssen Sie das Lächerliche tun, um das Wundersame zu erleben, und Gott gehorchen, ob es für Sie nun einen Sinn ergibt oder nicht.

    Also hoben sie Gruben aus, und Gott füllte sie übernatürlich mit Wasser. Der Durst aller Tiere wurde gestillt. Alle Soldaten wurden erfrischt und gestärkt. Als am nächsten Morgen die Sonne aufging, war der Himmel rot gefärbt. Der König von Moab und sein Heer blickten auf das Schlachtfeld, und als sie sahen, wie die rote Morgensonne auf das Wasser schien, dachten sie: „Das ist Blut! Diese drei Könige und ihre Heere haben sich gegeneinander gewandt und sich gegenseitig getötet. Lasst uns die Beute einsammeln!“ Doch damit gingen sie geradewegs in die Falle und die Moabiter wurden getötet.

    Der Punkt ist jedoch: Joschafats Bündnis mit einem bösen Mann hatte ihn fast das Leben gekostet, genauso wie das Leben aller seiner Männer. Alle unsere Entscheidungen haben Konsequenzen. Niemand lebt nur für sich und niemand stirbt nur für sich. Selbst wenn Sie etwas im Verborgenen tun, wirkt es sich nie nur auf Sie selbst aus. Es schlägt immer Wellen. Es wirkt sich immer auch auf andere Menschen aus. Gott sei Dank für seine Gnade.

    Es gibt noch etwas in dieser Geschichte, das mich so stark berührt, dass ich darüber sprechen muss. Es steht in Vers 14. Elisa sagte: „… ich würde mich nicht mit dir abgeben und dich nicht beachten, wenn nicht König Joschafat von Juda bei dir wäre, den ich hoch achte.“ Wir müssen den Einfluss beachten, den ein Gott ergebener Mensch ausüben kann. Natürlich hatte Joschafat Schwächen, aber er liebte Gott. Die beiden anderen Könige und ihre Heere wurden verschont, weil Joschafat dort war. Aufgrund der Gegenwart eines gottesfürchtigen Mannes erlangten sie Gottes Gunst. Unterschätzen Sie den Einfluss nicht, den eine einzige gottesfürchtige Person haben kann.

    Apostelgeschichte 16. Paulus und Silas waren in Philippi im Gefängnis. Sie lagen in Ketten in der sichersten Zelle. Um Mitternacht fingen sie an zu beten, Gott anzubeten und ihn mit Liedern zu loben, und plötzlich gab es ein starkes Erdbeben und die Bibel sagt, alle Gefängnistüren sprangen auf und die Ketten aller fielen ab. Das beeinflusste nicht nur Paulus und Silas. Die Gefängnistüren aller Gefangenen öffneten sich und die Ketten aller lösten sich.

    Der Einfluss eines einzigen gottesfürchtigen Mannes. Apostelgeschichte 27. Ein heftiger Sturm. Zweihundertsechsundsiebzig Menschen auf einem Schiff. Sie hatten keine Hoffnung mehr, gerettet zu werden. Sie wussten, dass sie sterben würden. Doch in der Nacht erschien Paulus ein Engel und sagte: „Paulus, sei guten Mutes. Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren.“ Sie hätten sehr froh sein sollen, dass Paulus auf diesem Boot war. Zweihundertsechsundsiebzig Menschen wurden vor dem sicheren Tod gerettet, weil ein einziger gottesfürchtiger Mann in ihrer Mitte war. Meine Güte!

    In den Siebzigern kannte ich einen Straßenprediger, den ich sehr bewunderte, weil seine Botschaft so einfach war. Er sprach einfach über Jesus. Er war sehr mutig und reiste an einige der gefährlichsten Orte auf der ganzen Welt, auch hier in unserem Land. Er sprach einfach über Gottes Liebe und erzielte damit erstaunliche Ergebnisse. Ein Hollywood-Schauspieler, der ziemlich bekannt war, wurde gerettet. Das war in den späten Siebzigern. Daraufhin schloss sich der Schauspieler mit dem Straßenprediger zusammen.

    Ich sah einmal ein Interview, in dem er gefragt wurde: „Fürchten Sie nicht um Ihr Leben?“ Er sagte: „Als ich gerettet wurde, hat Gott mir gesagt, dass ich mich diesem Mann anschließen und ihn unterstützen soll. Wenn ich an seiner Seite bin, spielt es keine Rolle, wo ich bin. Dann fühle ich mich am sichersten Ort, an dem ich auf dem Planeten Erde sein könnte.“ Das habe ich nie vergessen. Er hat das Prinzip verstanden. Denken Sie mal an Josef. Er wurde auf einer Auktion in Ägypten verkauft. Ein Mann namens Potifar brachte ihn in sein Haus.

    Seine Geschäfte waren gesegnet, weil Josef da war. Sein Haushalt war gesegnet, weil Josef da war. Sein Vieh und seine Herden waren gesegnet, weil Josef da war. Seine Diener waren gesegnet, weil Josef da war. Der Einfluss eines einzigen gottesfürchtigen Mannes brachte den Segen Gottes auf das Haus. Was auf Josef lag, übertrug sich auf Potifar und dessen ganzen Haushalt.

    Ich glaube, dass die Orte, an denen ich als Christ gearbeitet habe, gesegnet waren, weil ich dort war. Zunächst einmal, weil ich mich immer bemüht habe, eine gute Arbeitsethik zu haben. Ich komme früh und gehe als Letzter. Ich habe immer eine gute Einstellung gegenüber meinen Arbeitgebern bewahrt. Darüber hinaus glaube ich, dass aufgrund des einen, den ich liebe und dem ich diene, der Segen Gottes auf ihnen lag.

    Ich weiß noch, wie ich mich vor vielen Jahren um einen Job als Koch in einem Restaurant bewarb. Der Mann zögerte und ich sagte: „Hören Sie, wenn Sie mich einstellen, werde ich der beste Angestellte sein, den Sie je hatten.“ Er lachte mir ins Gesicht. Ich sagte: „Doch, wirklich!“ Er sagte: „Okay. Ich tue es widerwillig, aber ich gebe Ihnen eine Chance.“ Ich arbeitete dort ziemlich lange. Dann reichte ich meine Kündigung ein, weil ich wieder nach Kalifornien ziehen wollte. Der Geschäftsführer, der mich eingestellt hatte, rief mich in sein Büro. Er sagte: „Bayless, du warst der beste Angestellte, den ich je hatte.“ Weiter sagte er, dass er kein Christ sei, aber er fügte hinzu: „Ich glaube, dieser Ort war gesegnet, weil du hier warst.“ Freund, das ist so, weil das, was auf unserem Leben liegt, auf das Leben anderer übergehen kann.

    Es gibt einige Dinge in meinem Leben, die mir auffallen. Eines davon ist: Es liegt die Gnade auf mir, dass ich schlafen kann. Ich habe Mitgefühl mit Menschen, die nicht gut schlafen. Ich bin sicher, mir hören jetzt einige zu, auf die das zutrifft. Ich schlafe gut. Alle bei mir zu Hause schlafen gut. Es liegt eine Art gemeinschaftlicher Segen auf dem Conley-Haus. Ich habe einen Freund, der nicht gut schläft. Er schläft gerade mal zwei oder drei Stunden durch. Wenn es fünf sind, ist es schon eine großartige Nacht für ihn. Er wacht auf, fängt an nachzudenken und kann nicht wieder einschlafen. Wir unterhielten uns darüber. Ein paarmal übernachtete er bei mir. Ich weiß noch, wie ich beim ersten Mal zu ihm sagte: „Du wirst in meinem Haus gut schlafen.“

    Er sagte: „Wirklich?“ Ich sagte: „O ja, du wirst sehen. Es liegt ein Segen auf meinem Haus. Du wirst hier gut schlafen.“ Am nächsten Morgen um neun Uhr lag er immer noch im Bett. Später fragte ich ihn: „Wie hast du geschlafen?“ Er sagte: „Großartig.“ Er nannte es die Rip-Van-Winkle-Salbung. Als Jesus die 12 und dann die 72 in Zweiergruppen aussandte, sagte er ihnen: „Wenn ihr in ein Haus eingeladen werdet, segnet es. Wenn sie euch willkommen heißen, dann ruht euer Segen weiterhin darauf. Was auf euch liegt, überträgt sich auf sie. Was in eurem Leben ist, wird in ihr Leben kommen. Wenn sie euch nicht willkommen heißen, kehrt euer Friede zu euch zurück.“

    Wir müssen sehr aufpassen, mit wem wir Kontakt pflegen. Wählen Sie Ihre Freunde sorgfältig aus, denn diese färben auf Sie ab. Dasselbe gilt für unsere Geschäfts- und Beziehungspartner, denn sie beeinflussen uns damit, wer und was sie sind. Und noch ein Gedanke: Ich glaube, Eltern müssen darauf achten, mit wem ihre Kinder Kontakt haben. Sie müssen wissen, wo sie die Nacht verbringen, und sie müssen die Eltern und Familien ihrer Freunde kennen. Das ist ein wichtiges Thema. Wir sind noch nicht fertig mit dieser Predigt, aber an diesem Punkt möchte ich mich darauf konzentrieren, wie wichtig es ist, ein Mensch zu sein, dessen Nähe von anderen gesucht wird, weil es in seinem Leben Gutes gibt, das sich auf sie überträgt. Versuchen Sie ein Mensch zu sein, mit dem andere zusammen sein wollen, weil Sie einen guten Einfluss auf sie haben. Suchen Sie immer den Kontakt zu Menschen, die Gutes in Ihr Leben bringen oder denen Sie im Namen Jesu helfen können.

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    1. …..eine wunderbare Weisheit – die mich erreicht und auch tröstet darüber manchen Kontakt aufgegeben zu haben.
      Danke mit Gottes Segen von mif

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