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Gottes großes Geschenk an dich: Hoffnung weitergeben

Gott wünscht sich, dass du dein Licht leuchten lässt, damit auch andere es sehen und zu ihm finden! Bist du dir dessen bewusst? Wie schön ist es, wenn Menschen von Jesus hören und ihm ihr Leben anvertrauen. Lass dich durch die Predigt ermutigen, als Gottes Botschafter und Weltveränderer hinauszugehen und seine Hoffnung zu verbreiten, wo auch immer du hingehst!

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  • Hallo Freunde! Ich freue mich, dass Sie hier sind. Ich sage das oft, aber wenn ich mich mit Ihnen in Ihre Küche setzen, eine Tasse Tee trinken, mich mit Ihnen unterhalten und mit Ihnen beten könnte, dann würde ich das tun. Aber das hier ist fast so gut. Kommen Sie mit und schauen Sie sich eine Predigt von mir an, in der ich über Dinge spreche, die Gott uns im Überfluss schenkt. Heute geht es darum, dass Gott uns Verantwortung im Überfluss schenkt. Ja, nicht nur mir, sondern auch Ihnen. Wir steigen direkt mitten in den Gottesdienst ein. Ich bin sicher, dass Sie etwas Gutes daraus mitnehmen werden.

    In Offenbarung 1,18 sagt Jesus:

    „Ich war tot und bin lebendig für immer und ewig! Ich habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs.“

    Schlüssel stehen für Macht. Jesus sagt: „Ich war tot und bin lebendig. Und das wird nie wieder passieren. Ich habe jetzt die Schlüssel.“ Freund, Schlüssel können Dinge auf- und zuschließen. Schlüssel können Zutritt gewähren oder Zutritt verwehren. Schlüssel stehen für Macht. Und Jesus sagt: „Ich habe jetzt die Schlüssel.“

    Seine Macht ist an uns weitergegeben worden, wenn wir seinen Namen gebrauchen. „Alle Macht im Himmel und auf der Erde ist mir gegeben worden. Darum geht in meinem Namen, treibt Dämonen aus und legt Kranken die Hände auf.“ Jesus Christus hat uns diese Macht gegeben. Die Macht liegt in seinem Namen.

    Gott erträgt etwas so lange, wie wir es ertragen. Er hat uns die Macht gegeben. Manchmal müssen wir einfach sagen: „Es reicht. Teufel, du wirst dich nicht mehr in meinem Verhalten und meinen Gefühlen einnisten. Du wirst dich nicht mehr in meinen Kindern einnisten. Du wirst dich nicht mehr in meinem Umgang mit Geld oder meiner Familie einnisten. Es reicht.“ Gebrauchen Sie die Vollmacht des Namens Jesus!

    Und was verbindet mich mit Gottes Natur? Die Zusagen. Durch diese großen und kostbaren Zusagen habe ich Anteil an seiner Natur. Wenn man die Zusagen wegnimmt, nimmt man die Leitung weg. Ohne die Zusagen haben wir keine Verbindung. Ohne die Zusagen haben wir keinen Kanal. Die Zusagen sind der Kanal. Uns sind Zusagen geschenkt worden. Eine Vielzahl an Zusagen. Und sie sind groß und kostbar. Sie sind wertvoll. Warum? Weil wir durch sie Anteil haben an seiner göttlichen Natur.

    Kommen wir zu unserem dritten Punkt. Gott hat jedem Einzelnen von uns Verantwortung im Überfluss gegeben. Er hat uns Verantwortung im Überfluss gegeben.

    2. Korinther 5,17-21:

    „Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen! Dieses neue Leben kommt allein von Gott, der uns durch das, was Christus getan hat, zu sich zurückgeholt hat. Und Gott hat uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit ihm zu versöhnen.“

    Gott hat uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit ihm zu versöhnen.

    „Denn Gott war in Christus und versöhnte so die Welt mit sich selbst und rechnete den Menschen ihre Sünden nicht mehr an. Das ist die herrliche Botschaft der Versöhnung, die er uns anvertraut hat, damit wir sie anderen verkünden. So sind wir Botschafter Christi, und Gott gebraucht uns, um durch uns zu sprechen. Wir bitten inständig, so, als würde Christus es persönlich tun: Lasst euch mit Gott versöhnen! Denn Gott machte Christus, der nie gesündigt hat, zum Opfer für unsere Sünden, damit wir durch ihn vor Gott gerechtfertigt werden können.“

    Gott hat uns die Aufgabe gegeben, Menschen mit ihm zu versöhnen. Er hat uns die wunderbare Botschaft der Versöhnung gegeben. Wir sind Gottes Botschafter. Gott gebraucht uns. Wir sprechen, als würde Christus es tun. Das ist Verantwortung im Überfluss. Wir sind Botschafter.

    Und wir sollen mithelfen, dass Menschen durch Jesus Christus Frieden mit Gott bekommen. Das ist unsere Aufgabe als Botschafter. Wir vermitteln diese Botschaft durch unser Reden und unser Tun. Hören wir uns Vers 18 noch einmal aus der Amplified Bible an: „Uns ist dieser Dienst der Versöhnung anvertraut worden. Durch Wort und Tat sollen wir andere zum Einklang mit ihm führen.“ Wir sollen die Botschaft predigen, aber wir sollen auch ein verändertes Leben führen.

    Als ich nach Kalifornien zurückkam, hatte ich meine Familie vier Jahre lang nicht mehr gesehen. Mein Vater hatte mich zu diesem Zeitpunkt enterbt. Wenn man meinen Vater fragte, ob er Kinder habe, erwähnte er nur meine Schwester. Mich gab es für ihn nicht mehr, und er hatte gute Gründe dafür. So, wie ich mich verhalten hatte, hatte ich das wohl verdient. Nur so konnte er mit dem Schmerz umgehen, den ich meiner Familie durch mein Leben zugefügt hatte. Aber dann wurde ich gerettet. Als ich nach Kalifornien zurückkam, nahm ich keine Drogen mehr. Ich führte kein verrücktes Leben mehr.

    Und ich war anstrengend. Ohne Zweifel. Ich war voller Eifer. Meine Mutter wurde gerettet. Meine Schwester wurde gerettet. Aber mein Vater blickte mich an und sagte: „Mir warst du lieber, als du noch Drogen genommen hast.“ Aber er beobachtete. Er beobachtete mich. Er beobachtete meine Mutter. Er beobachtete meine Schwester. Er sah, dass sich unser Leben wirklich veränderte. Man konnte es nicht leugnen. Und so kam auch er zum Glauben an Christus. Er war der letzte von uns, der gerettet wurde. Aber Gott sei Dank wurde er gerettet. Und zwar, weil er beobachtete.

    Es ist unglaublich wichtig, nach dem zu leben, was wir predigen. Aber das ändert nichts daran, dass wir die Botschaft auch mit Worten predigen müssen. Und die Botschaft ist, dass Gott die Welt durch den Tod von Jesus versöhnt hat. Gott rechnet den Menschen ihre Sünden nicht mehr an. Jesus hat den Preis für die Sünden der Welt bezahlt. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn gegeben hat. Es gibt einen Ausweg. Es gibt eine Rettung. Wir müssen nicht in unseren Sünden sterben. Wir können ein verändertes Leben haben. Die Gnade Gottes wird dir ohne Gegenleistung angeboten. Das ist die Botschaft. Und als seine Botschafter sollten wir dafür sorgen, dass sie auch stimmt.

    Vor Jahren gab es einen berühmten Evangelisten. Er war ein Freund von mir. Manche denken ja, dass ein Prediger, wenn er nach Hause kommt, das Hemd auszieht und ihm Flügel wachsen. Fragen Sie mal meine Frau. Es stimmt nicht. Wir haben alle diesen Schatz in irdischen Gefäßen. Und dieser Mann hatte wohl ein Problem mit Wut. Ich weiß ganz sicher, dass er seinen Dienst über seine Ehe stellte. Irgendwann verließ seine Frau ihn. Sie wohnte bei Freunden von uns. Sie redete nicht mit ihm und ich wurde zur Verbindung zwischen ihm und seiner Frau. Sie redete nicht mit ihm, aber sie redete mit mir. Und er konnte nicht mit ihr reden außer durch mich.

    Ich verbrachte Stunden mit ihm am Telefon. Er sagte: „Sag ihr dies, jenes, und das.“ Ich sagte es ihr, und dann antwortete sie: „Sag ihm dies und jenes.“ Zwei Wochen lang machte ich das mit.

    Und ich weiß, dass es komplexer ist, als ich es jetzt darstelle. Es gab dabei sicher noch mehr Faktoren. Aber ich weiß, dass es bei ihm um Wut ging. Und er machte den Fehler, seinen Dienst über seine Ehe zu stellen. Seine Ehe litt darunter. Und sie wollte wirklich eine Versöhnung. Aber sie wollte auch, dass er umkehrte. Sie wollte eine Veränderung sehen, sie wollte sich versöhnen.

    Und eines Tages sagte ich zu ihm: „Sieh mal, du musst etwas investieren, wenn du deine Ehe nicht verlieren willst. Wir von der Cottonwood Church bezahlen dein Gehalt und das deines ganzen Teams für zwei Wochen. Geh zu keinen Sitzungen. Hör auf zu arbeiten. Nutze diese zwei Wochen, um deine Frau zurückzugewinnen. Schenk ihr diese zwei Wochen. Lass dich in diesen zwei Wochen von nichts ablenken. Liebe sie. Triff dich mit ihr. Ich weiß, dass sie sich gern versöhnen würde. Sie wird es tun.“ Und er lehnte ab.

    Ja. Ich ärgerte mich darüber. Sie wollte sich versöhnen, aber sie wollte auch Veränderung sehen. Was, wenn ich nun in meiner Enttäuschung die Botschaft seiner Frau verändert hätte? Wenn ich gesagt hätte: „Du bist ein hoffnungsloser Fall und sie weiß es. Sie hofft, dass du stirbst und zur Hölle fährst.“ Nun, das ist die Haltung und die Botschaft von einigen Christen gegenüber der sündigen Welt.

    Es ist wie bei Jona. Gott sagte: „Jona, ich möchte, dass du in Ninive predigst, der großen assyrischen Hauptstadt. Dort leben 120.000 Menschen.“ Jona sagte: „Ich will nicht.“ Also lief er weg nach Tarsis. Er sagte: „Ich werde nicht für diese bösen Leute in Assyrien predigen. Auf keinen Fall!“ Tarsis liegt im heutigen Spanien. Er wollte so weit von Ninive weg, wie man in der damals bekannten Welt konnte. Und dann kam ein Sturm auf. Wir kennen die Geschichte. Das war die Barmherzigkeit Gottes. Nicht unbedingt für Jona, aber Gott taten die 120.000 verlorenen Menschen in dieser Hauptstadt leid. Er sagte: „Jona, du musst dorthin gehen und predigen!“ Gott sandte also einen Sturm. Und dann beichtete Jona es den Matrosen und sagte: „Gott tut das, weil ich ihm nicht gehorche und nicht predigen will.“ Er sagte: „Werft mich über Bord, dann hört der Sturm auf.“

    Jona wusste nicht, dass Gott einen großen Fisch schicken würde, der ihn verschluckt. Jona dachte, er würde sterben. Er wäre lieber gestorben, als für diese Leute aus Ninive zu predigen, weil er wusste, dass Gott barmherzig ist und dass sie vielleicht Buße tun und Gott sie nicht vernichten würde. Er wusste, dass Gott sich vielleicht über sie erbarmen würde.

    Nach drei Tagen und drei Nächten im Fisch änderte Jona seine Meinung: „Gott, ich gehe.“ Er ging und predigte in der großen Hauptstadt. Und sie taten Buße. Vielleicht war Jona ein israelischer Nationalist. Die Assyrer waren die Feinde von Israel. Vielleicht hasste er sie deswegen so sehr. Vielleicht lag es daran, dass er ein Prophet war und prophetisch wusste, dass sie Israel vernichten würden. Dass sie irgendwann Israel erobern und versklaven würden. Oder vielleicht war es einfach, weil er wusste, dass sie brutale, sündige Menschen waren.

    Die Assyrer waren ein interessanter Haufen. Wenn sie eine Stadt eroberten, richteten sie dort keine Garnisonen ein, wie andere Völker es taten. Die Römer oder andere Völker richteten Garnisonen mit Soldaten ein, um ihre Präsenz zu markieren und alle in Schach zu halten. Aber die Assyrer taten das nicht. Sie nahmen alle Männer der Stadt, zogen ihnen bei lebendigem Leib die Haut ab und hängten sie an den Mauern der eroberten Stadt auf. Alle hatten Angst, sich gegen sie zu wehren. Sie waren absolut brutal und böse. Vielleicht dachte Jona deswegen, sie hätten es verdient zu sterben.

    Aber als er hinging und predigte, fingen alle vom König bis zu Niedrigsten in der Stadt an zu fasten und Gott um Gnade anzurufen. Sie beteten und demütigten sich vor Gott. Die Hand des Gerichts wurde aufgehalten und Gott hatte Erbarmen mit ihnen. Jona sagte: „Ich wusste es. Das habe ich dir gleich gesagt, als ich weggelaufen bin. Deswegen bin ich weggelaufen. Ich wusste, dass du barmherzig bist. Ich wusste, dass sie dir leid tun würden. Deswegen wollte ich nicht gehen.“ Am Ende des Buches geht es um Gott und Jona. Und Gott sagt: „Sind denn diese Menschen nicht wertvoll?“

    Wie sieht die Botschaft aus, die wir der Welt bringen sollen? Ich erinnere mich an Tom. Er wurde vor vielen Jahren hier in der Cottonwood Church gerettet. Er ist nun schon seit einigen Jahren im Himmel. Als Tom zu uns kam, hatte er vorher viele Jahre lang in Sünde gelebt. Vor allem in Bezug auf seine Sexualität hatte er völlig außerhalb dessen gelebt, was bei Gott als richtig und heilig gilt. Tom wurde in unserer Kirche gerettet. Sein Leben änderte sich dramatisch. Er fing an, bei uns mitzuarbeiten. Er half uns sehr mit unserer Fernseharbeit und den ersten Freundesbriefen, die wir schrieben und auf der ganzen Welt verschickten. Er wurde zu einem guten Freund und engem Mitstreiter in unserer Arbeit.

    Und eines Tages erzählte er mir etwas. Er sagte: „Bayless, als ich damals anfing, mit meiner Sexualität zu experimentieren, war ich hin- und hergerissen. Es fühlte sich nicht richtig an. Aber ehrlich gesagt suchte ich nach Annahme und Liebe. Ich wollte es nicht wirklich. Ich war hin- und hergerissen. Und eines Tages begegnete ich ein paar Christen, die ihre Bibeln dabeihatten. Sie wussten, wohin ich unterwegs war. Sie zeigten mit dem Finger auf mich und sagten: Gott hasst dich. Du wirst in der Hölle schmoren.“

    Er sagte: „Das war’s. Das hat mich eigentlich dazu getrieben. Ich sagte mir: Euch kann man vergessen. Und dann stürzte ich mich voll in diesen Lebensstil.“ Ich werde nie vergessen, dass Tom mir das erzählte. Er sagte: „Bayless, wenn sie mir nur das Richtige gesagt hätten! Wenn sie mir nur gesagt hätten, dass Gott mich so sehr liebt, dass er seinen Sohn gesandt hat, um für mich zu sterben und dass ich für Gott wertvoll bin, dann wäre ich an diesem Tag gerettet worden.“ Er sagte: „Aber so habe ich einen Umweg von 25 Jahren gemacht.“

    Ich meine damit nicht, dass wir das Evangelium verwässern sollen. Das sollten wir nie machen. Die Aussagen der Bibel sind klar und wir dürfen die Sünde nie dulden, ob es um Sexualität geht oder einen anderen Aspekt des Lebens. Aber aufgrund der klaren Aussagen der Bibel dürfen wir auch niemanden hassen. Wir sollen sie lieben und ihnen die richtige Botschaft bringen.

    Die Botschaft ist: „Komm, wie du bist.“ Sie lautet nicht: „Komm, wie du bist. Und du musst auch nicht bereit sein, dich zu ändern.“ Das ist nicht die Botschaft. In seiner allerersten Predigt in Markus 1 sagt Jesus: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium, denn das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.“ Tut Buße und glaubt an das Evangelium. Buße tun und glauben gehören immer zusammen. Buße ist eine Änderung der inneren Herzenshaltung, die zu einem äußeren Richtungswechsel führt. Wenn ich zu Jesus komme, weiß ich, dass ich mich nicht selbst ändern kann. Aber ich bin dazu bereit. Das ist die Botschaft, die wir predigen müssen. Jesus sagt es in Matthäus 10,37-39 so:

    „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, zu mir zu gehören; und wer seinen Sohn oder seine Tochter mehr liebt als mich, der ist es nicht wert, zu mir zu gehören. Wer sich weigert, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, ist es nicht wert, zu mir zu gehören. Wer an seinem Leben hängt, wird es verlieren; aber wer es für mich aufgibt, wird es finden.“

    Die gleiche Stelle finden wir bei Lukas. Dort endet es damit, dass Jesus in Lukas 14,33 sagt: „Genauso kann auch niemand mein Jünger sein, ohne alles für mich aufzugeben.“ Wir predigen eine Botschaft der Liebe. Christus ist für alle gestorben. Wir können zu ihm kommen. Er schickt niemanden weg. Aber das heißt nicht, dass ich meine Ansichten zu Sexualität oder Geschlechtern einfach behalten kann. Oder meinen Umgang mit Geld, mit Politik, mit Menschen anderer Hautfarbe. Man kann nicht zu Jesus kommen und weitermachen wie vorher. Nein, so funktioniert das nicht. Wenn wir kommen, müssen wir bereit sein, umzukehren. Wir müssen sagen: „Herr, ich bin bereit, mich zu ändern. Ich vertraue dir.“ Es ist eine radikale Einladung. Aber genau das braucht die Welt.

    Einige von Ihnen haben vielleicht die Geschichte in den Nachrichten verfolgt: Ein paar Umweltaktivisten sind in das Leopold-Museum in Wien gegangen, haben eine schwarze Flüssigkeit hineingeschmuggelt und sie über ein Meisterwerk von Gustav Klimt geschüttet, um es kaputtzumachen. Sie wussten genau, dass sie verhaftet und eine Gefängnisstrafe bekommen würden. Aber sie sagten: „Wir müssen auf die Umwelt aufmerksam machen. Wir sind bereit, dafür Opfer zu bringen.“ Ganz gleich, was Sie über die Umwelt denken, auf welcher Seite Sie stehen oder ob Sie auf gar keiner stehen – letztendlich hat jede Seite ihre Argumente – es gibt etwas, das noch viel wichtiger ist. Etwas, das es wirklich wert ist, dafür ins Gefängnis zu gehen. Das es wert ist, dafür zu sterben.

    Und das ist die Botschaft vom Kreuz. Den Himmel gibt es wirklich. Die Hölle gibt es wirklich. Unser irdisches Leben ist kurz. Unsere Zeit hier dauert nur einen Atemzug. Dann ist sie vorbei. Jeder von uns verbringt die Ewigkeit irgendwo. Es gibt keine wichtigere Botschaft; es gibt keine wichtigere Aufgabe. Und ich glaube, dass die Welt nach dieser Botschaft sucht. Geben Sie Jesus Ihr Leben und werden Sie sein Botschafter.

    Die Botschaft ist: „Hey, Gott rechnet den Menschen ihre Schuld nicht mehr an. Er hat sie durch das Kreuz ausgelöscht. Wer mit einem zur Umkehr bereiten Herzen kommt und bereit ist, sein Wort als oberste Instanz anzuerkennen, der wird reingewaschen und neu gemacht. Er bekommt ein neues Leben, das ihn in den Himmel führt.“

    Uns sind Zusagen im Überfluss gegeben worden. Uns ist Verantwortung im Überfluss gegeben worden. Ich möchte für zwei Dinge beten. Vielleicht sind Sie mit einem Freund oder Familienmitglied gekommen. Vielleicht sind Sie allein hier. Vielleicht sitzen Sie draußen auf der Plaza oder schauen von woanders zu. Und Sie haben Jesus Ihr Leben noch nicht vollkommen anvertraut. Hören Sie: Hier geht es um alles. Sie können nicht einen Fuß ins Boot setzen und den anderen auf dem Steg lassen. So funktioniert das nicht.

    Jesus sagt: „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich …“ Uns darf nichts wichtiger sein als er. Er kommt vor meiner Familie. Auch im Dienst kommt meine Beziehung zu ihm an erster Stelle. Meine Frau kommt an zweiter Stelle. Dann meine Kinder. Und danach erst kommt meine Arbeit. Ich kann mich nicht um seine Braut kümmern, wenn ich mich nicht zuerst um meine Braut gekümmert habe. Ich kann mich nicht um seine Familie kümmern, wenn ich mich nicht um meine Familie kümmere. Das lehrt die Bibel. Was ich gerade tue, steht nicht auf der gleichen Ebene wie meine Beziehung zu Gott. Es ist das Ergebnis meiner Beziehung zu Gott. Diese Beziehung steht an erster Stelle. Und sie kommt vor jedem und allem anderen. Allem.

    Schließen Sie einen Moment die Augen. Sie können sie auch offen lassen. Das geht auch. Aber manchmal hilft es, wenn wir mit unserem Inneren in Verbindung treten wollen. Ich möchte Sie ermutigen. Vielleicht sitzen Sie hier und gehören noch nicht zu Jesus. Vielleicht spüren Sie in Ihrem Inneren, wie Gott redet. Danken Sie Gott dafür. Wenn Sie das spüren, dann ist Gott noch nicht mit Ihnen fertig, mein Freund. Er hat einen Weg für Sie vorbereitet. Er hat Aufgaben für Sie. Aber Sie müssen die Entscheidung treffen, ganz und gar mit ihm zu gehen.

    „Herr, wir beugen uns vor dir. Wir danken dir für dein großes Opfer. Wir danken dir für deine bedingungslose Liebe. Und ich bete, dass du den Menschen hilfst. Denen, die zu kämpfen haben. Denen, die sich hier und dort und überall engagieren, aber sich doch so leer fühlen. Ich bitte dich, dass sie ihre Herzen im Wichtigsten aller Anliegen verankern.“

    Sagen Sie es in Ihren eigenen Worten, wie mein Freund Billy damals auf dem Parkplatz vor dem italienischen Restaurant. Ich habe ihm die Worte nicht vorgesagt. Er sagte einfach zu Gott: „Gott, ich glaube, dass Jesus dein Sohn ist.“ Und er erkannte Jesus als Herrn an. Wenn Sie gerettet werden wollen, dann tun Sie das jetzt.

    Sagen Sie es ihm. Sagen Sie es ihm.

    „Herr, wir nehmen die Verantwortung ernst. Vater, wir wissen, dass wir alle, jeder Einzelne von uns, als Botschafter berufen ist. Wir bitten dich, dass du uns göttliche Aufgaben gibst. Hilf uns, zu erkennen, wann wir etwas sagen und wann wir einfach mit unserem Leben ein Licht sein sollen. Aber Herr, bitte gebrauche uns. Gebrauche uns. Wir wissen, dass wir in ein Missionsfeld hinaustreten, wenn wir dieses Gebäude verlassen. Und dass die Menschen, denen wir heute und morgen begegnen, Teil der Ernte sind. Hilf uns, treu die Sense zu schwingen. Hilf uns, treu unser Licht vor ihnen leuchten zu lassen und den Menschen die Botschaft der Versöhnung zu bringen. Herr, danke, dass du uns diese große Verantwortung anvertraust. Und Herr, wenn wir gerade dabei sind, wollen wir dir auch für all deine großen und kostbaren Zusagen danken. Durch sie haben wir Anteil an jedem Aspekt deiner göttlichen Natur im kostbaren Namen von Jesus. Amen.“

    Nun, liebe Freunde, das war’s. Wir haben unsere kleine Serie über die Dinge, die Gott uns im Überfluss schenkt, abgeschlossen. Danke, dass Sie bis hier dabeigeblieben sind. Ich hoffe, dass Sie mitgebetet und Jesus als Ihren Herrn und Retter angenommen haben. Oder, wenn Sie schon zu ihm gehören, dass Sie eine gute, bibelgläubige Kirche haben, in der man Jesus liebt und Menschen gewinnt.

    Und wie ich es von Zeit zu Zeit tue, möchte ich zum Schluss noch Danke sagen. Es gibt Menschen, die regelmäßig für uns beten. Ich bin so dankbar dafür. Es gibt Menschen, die regelmäßig unterstützen, was wir tun. Nur so können wir diese Sendungen für Sie ausstrahlen, und auch in verschiedenen Sprachen für andere Menschen auf der ganzen Welt. Wir senden diese Predigten in den Herzenssprachen der Menschen. Die Gebete und Spenden vieler Menschen machen das möglich. Und darum möchte ich aus der Tiefe meines Herzens Danke sagen. Möge Gott Sie reich für Ihre Gaben und Ihre Gebete segnen. Im Namen von Jesus. Gott segne Sie.

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    1. Lieber Bayless, vielen lieben Dank für deine Predigten. Es ist so verändernd. Gott vergibt und wir können Teilhaben und mit Gottes Reich zu bauen. Danke, dass ich in meine Berufung kommen werde. Liebe Grüße Martina

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