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In schweren Zeiten auf Gott vertrauen

Ein Artikel von Bayless Conley

Pastor und Autor

Wir alle kennen schwierige Zeiten. Die Frage ist: Wie verhältst du dich, wenn es hart auf hart kommt? In seinem Brief im Neuen Testament weist Jakobus seine Leser an: „... wenn in schwierigen Situationen euer Glaube geprüft wird, dann freut euch darüber“ (Jakobus 1,2).

Es erscheint fast unmöglich, diesen Rat zu befolgen. Aber ich möchte eines klarstellen: Dieser Vers entspringt nicht der Lehre „Sei glücklich, was auch passiert“. Jakobus sagt nicht: „Dein Baby ist krank, sei glücklich!“, oder: „Du wurdest in einen Autounfall verwickelt, freue dich!“ Das wäre eine unsinnige Lehre.

Jakobus sagt: „... wenn in schwierigen Situationen euer Glaube geprüft wird, dann freut euch darüber. Denn wenn ihr euch darin bewährt, wächst eure Geduld. Und durch die Geduld werdet ihr bis zum Ende durchhalten, denn dann wird euer Glaube zur vollen Reife gelangen und vollkommen sein und nichts wird euch fehlen“ (Verse 2-4).

Wenn wir Prüfungen erleben, geschieht etwas in uns. Wir entwickeln Dinge wie Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit und Genügsamkeit. Aber Jakobus sagt, das Wichtigste, was wir lernen müssen, ist Geduld – die Fähigkeit, unseren Glauben auch dann auf Gott gerichtet zu halten, während wir noch auf sein Wirken in unseren schwierigen Umständen warten.

Und das Wachstum dieser Geduld ist Grund zur Freude!

Im Januar 2014 hatte ich einen schweren Bootsunfall und musste sofort operiert werden. Das Erste, was der Chefchirurg nach der OP zu Janet sagte, war: „Wir dachten alle, wir würden ihn verlieren. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass er es schaffen würde.“

Ich hatte Blutungen im Gehirn und eine Arterie war verletzt. Mein Kehlkopf war zerschmettert und hatte einen klaffenden Riss. Aufgrund all der Verletzungen an meinem Hals funktionierten meine Stimmbänder nicht mehr. Ich war eine lange Zeit im Krankenhaus.

Schließlich wurde ich entlassen, aber aufgrund meiner Verletzungen verstanden die meisten Menschen nicht, was ich sagte. Ich musste wieder ganz neu lernen zu sprechen. Selbst heute muss ich bestimmte Worte noch anders formen als früher.

Mir ist bewusst: Der Hauptgrund, warum ich heute noch hier bin und dir schreiben kann, ist die Gnade Gottes.

Doch in der Zeit meiner Heilung musste ich geduldig sein und an meinem Glauben festhalten, bis das ganze Werk, das Gott in mir tun wollte, vollendet war. Wenn auch du gerade eine schwierige Zeit durchmachst, dann wünsche ich dir dasselbe Durchhaltevermögen. Vertraue auf Gott und freue dich daran, wenn deine Geduld wächst. Dann wird dein Glaube zur vollen Reife gelangen!

In Ihm verbunden,

Bayless Conley

Aus: Monatsbrief Oktober, 2019

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