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Ich liebe die Geschichten der Bibel – Geschichten über Menschen wie dich und mich. Oft lesen wir dort von Menschen, die mit Problemen, Krankheiten oder Depressionen zu kämpfen haben. Und dann greift Gott ein und schenkt ihnen Gesundheit, Segen und Frieden. Eine der erstaunlichsten Geschichten steht in Markus 5,1-5: 

Jesus war kaum aus dem Boot gestiegen, als ihm von den Grabhöhlen her ein Mann entgegenlief, der von einem bösen Geist besessen war. Dieser Mann lebte in den Höhlen und war selbst mit einer Kette von niemandem mehr zu halten. Jedes Mal, wenn man ihn in Fesseln legte – was oft geschah –, streifte er die Ketten von den Handgelenken und zerriss die Fußfesseln. Niemand war stark genug, ihn zu bändigen. Tag und Nacht war er in den Grabhöhlen und wanderte durch die umliegenden Hügel, schrie und schlug sich selbst mit Steinen.

Dieser Mann war eine Gefahr für jeden, der ihm begegnete. Die Einheimischen hatten ihn oft wie ein Tier gejagt und in Ketten gelegt. Aber nichts konnte diesen armen Mann bändigen, der unter dem Einfluss böser Geister stand. Bis er Jesus begegnete. Verse 6-8:

Der Mann entdeckte Jesus schon von Weitem. Er lief auf ihn zu, warf sich vor ihm nieder, stieß einen schrecklichen Schrei aus und rief: „Was willst du von mir, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott: Quäle mich nicht!“. Denn Jesus hatte schon dem Geist befohlen: „Verlass diesen Mann, du böser Geist!“ 

Vielleicht weißt du schon, wie die Geschichte weitergeht. Es stellt sich heraus, dass dieser Mann nicht nur von einem Dämon besessen ist, sondern eine ganze Horde unreiner Geister in ihm lebte. Jesus vertrieb diese Geister aus dem Mann. Sie fuhren in eine Schweineherde, welche einen steilen Berg hinabraste und in den See stürzte. Die Leute konnten es kaum glauben! Verse 14 und 15:

Die Hirten flohen und erzählten in der Stadt und in der ganzen Gegend, was geschehen war. Da kamen die Menschen von überall herbeigelaufen, um es mit eigenen Augen zu sehen. Schon bald hatte sich eine große Menge um Jesus versammelt. Der Mann, der von Dämonen besessen gewesen war, saß ordentlich gekleidet da und war bei klarem Verstand.

Und dann sagte Jesus zu dem befreiten Mann: „Geh nach Hause zu deiner Familie und erzähle ihnen, was der Herr für dich getan hat und wie gnädig er gewesen ist“Da wanderte der Mann durch das Gebiet … und erzählte allen Menschen von dem, was Jesus für ihn getan hatte; und alle staunten (Markus 5,19-20).

Stell dir vor, wie das gewesen sein muss. Die Leute kannten diesen Mann. Sie wussten, dass er wie ein wildes, verletztes Tier war. Alle hatten Angst vor ihm. Doch dann tauchte er auf und alles an ihm hatte sich verändert. Er war angezogen und sauber; seine Haare und sein Bart waren gekämmt. Er hatte sogar ein Lächeln im Gesicht. Was für eine Geschichte konnte er über den Einen erzählen, der dieses unglaubliche Wunder der Heilung und Befreiung vollbracht hatte! Alle, die es hörten, staunten. In der Geschichte dieses Mannes lag Kraft.

Auch in deiner Geschichte liegt Kraft! Du denkst vielleicht, dass deine Geschichte nicht ganz so dramatisch ist wie die dieses Besessenen. Aber auch du kannst eine Geschichte darüber erzählen, wie Gott in deinem Leben eingegriffen und dich „aus der Macht der Finsternis gerettet und in das Reich des geliebten Sohnes versetzt“ (Kolosser 1,13) hat. Du kannst anderen Menschen erzählen, was Jesus für dich getan hat, wie kein anderer!

Ich möchte dich ermutigen: Wenn Gott dir die Gelegenheit dazu schenkt, dann geh los und erzähle deine Geschichte. Wenn du mutig bist und den Mund aufmachst, sobald Gott dich dazu auffordert, können im Leben anderer Menschen gewaltige Dinge geschehen. 

Hier kannst du uns erzählen, wie Gott dein Leben verändert hat.

Bayless Conley
Aus: Monatsbrief März, 2023

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