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Du bist, was du denkst

Ein Artikel von Bayless Conley

Pastor und Autor

Bist du dir bewusst, dass deine Gedanken einen großen Einfluss auf dein Leben haben? Es gibt eine biblische Wahrheit und die lautet: Wie du denkst und was du denkst, bestimmt die Richtung deines Lebens. 

Deshalb ist es so wichtig, Gottes Gedanken anzunehmen. Denn nur so kannst du das Leben führen, das er sich für dich gedacht hat.

In Jesaja 55,6-8 lesen wir: Sucht den Herrn, während er sich finden lässt! Ruft ihn an, während er nahe ist. Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Gedanken! Und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung! Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr.

Gott lädt uns ein, ihn zu suchen und anzurufen. Wenn wir das tun, kann der Heilige Geist unser Denken verändern. Denn wenn du dich auf Gottes Gedanken einlässt, kann er dich mit allen Facetten seiner Gnade beschenken – Freude, Heilung, Frieden, Kraft, Führung, Trost und vieles mehr.

Aber dafür musst du nicht nur bereit sein, Gott zu folgen, sondern auch deine eigenen Gedanken loszulassen: Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Gedanken! Die Frage, die wir uns an diesem Punkt stellen sollten, lautet: „Welche Gedanken genau müssen wir loslassen? Ich möchte dir vier ungute Gedanken nennen, von denen du dich lösen musst, wenn du ein fruchtbares, befreites und erfolgreiches Leben führen möchtest.

1. Denke nicht: „Ich stecke fest.“

Du solltest den Gedanken hinter dir lassen, dass du in deinen derzeitigen Umständen feststeckst und es keinen Ausweg mehr für dich gibt.

Damit Gottes Gedanken in dir Raum gewinnen können, trenne dich von Gedanken, wie „Das war schon immer so. Es war in meiner Familie so und es ist auch bei mir so. Es wird sich nie ändern.“ Gottes Gedanken werden uns durch die Bibel offenbart. In 1. Korinther 10,13 sagt Gott: Vergesst nicht, dass die Prüfungen, die ihr erlebt, die gleichen sind, vor denen alle Menschen stehen. Doch Gott ist treu. Er wird die Prüfung nicht so stark werden lassen, dass ihr nicht mehr widerstehen könnt. Wenn ihr auf die Probe gestellt werdet, wird er euch eine Möglichkeit zeigen, trotzdem standzuhalten.

Hast du das verstanden? Mit der Prüfung – tatsächlich im selben Moment, in dem du in die Prüfung gerätst – zeigt Gott dir auch eine Möglichkeit, sie durchzustehen. Welche Umstände auch immer dir gerade zu schaffen machen …  du steckst nicht fest!

2. Denke nicht: „Der Feind hat die Oberhand.“

Nein, der Feind hat nicht die Oberhand. Manche Menschen meinen: „Der Teufel tut dies und jenes und die Welt steht unter seinem Dauerbeschuss.“ Es ist wahr, dass in der Welt viele falsche Dinge vor sich gehen, aber der Teufel hat nicht das Sagen. Nicht in deinem persönlichen Leben, nicht in deiner Ehe und nicht in dieser Welt!

In Lukas 11 sagt Jesus: „Wenn ich aber Dämonen austreibe durch die Macht Gottes …“ Das ist kein Wettbewerb zwischen Titanen. Es ist ein Wettbewerb zwischen dem allmächtigen Gott und einem besiegten Feind. Du bist auf der Seite des Gewinners.

3. Denke nicht: „Die Menschen wollen das Evangelium nicht hören.“

Du solltest den Gedanken zurückweisen, dass die Menschen das Evangelium eh nicht hören wollen, ganz gleich, ob du dabei an deine Familie, deine Nachbarn oder deine Freunde denkst.

Jesus sagte in Johannes 4: Meint ihr etwa, dass erst in vier Monaten zum Ende des Sommers die Zeit der Ernte beginnen wird? Schaut euch doch um! Überall reifen die Felder heran und sind schon jetzt bereit zur Ernte. Die Ernte ist jetzt. Die Menschen sind hungrig, sie wollen jetzt hören. Das führt mich zum letzten Gedanken, von dem du dich verabschieden musst:

4. Denke nicht: „Gott kann mich nicht gebrauchen.“

Gott fragt nicht nach einem herausragenden Lebenslauf – er will nur, dass du für ihn verfügbar bist. Du magst vielleicht unqualifiziert sein, aber du bist nicht disqualifiziert.

Gott kennt dich und er liebt dich. Er weiß alles über dich. Er hat Jesus gesandt, um dich zu erlösen. Das ist der Ausgangspunkt, um von Gott gebraucht zu werden. Gott hat dich einzigartig erschaffen, und du wirst weder den Kern deines Seins noch dein Potenzial entdecken, bis du beginnst, mit Jesus zu leben.

Und wenn du verstehst, dass Gottes Wege viel höher sind als deine Wege, ihm zuhörst und seine Gedanken annimmst, wird sich die Richtung deines Lebens völlig verändern und du wirst ein fruchtbares, befreites und erfolgreiches Leben haben.

In Ihm verbunden,

Bayless Conley

Aus: Monatsbrief September, 2022

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