Heute, 17. März 2020

Wenn Gottes Pläne uns unsinnig erscheinen

In Josua 6,1-5 finden wir einen der seltsamsten Schlachtpläne aller Zeiten, der jedoch eine wichtige Lektion für uns enthält:

Und Jericho hatte seine Tore geschlossen und blieb verschlossen vor den Söhnen Israel. Niemand ging heraus und niemand ging hinein. Da sprach der Herr zu Josua: „Siehe, ich habe Jericho, seinen König und seine tüchtigen Krieger in deine Hand gegeben. So zieht nun um die Stadt: alle Kriegsleute, einmal rings um die Stadt herum! So sollst du es sechs Tage lang machen. Und sieben Priester sollen sieben Widderhörner vor der Lade hertragen. Aber am siebten Tag sollt ihr siebenmal um die Stadt herumziehen und die Priester sollen dabei in die Hörner stoßen. Und es soll geschehen, wenn man das Widderhorn anhaltend bläst und ihr den Schall des Horns hört, dann soll das ganze Volk ein großes Kriegsgeschrei erheben. Die Mauer der Stadt wird dann in sich zusammenstürzen und das Volk soll hinaufsteigen, jeder gerade vor sich hin.“

Wenn wir das heute lesen, drängt sich uns leicht der Gedanke auf: „Bestimmt war das für Josua etwas ganz Normales und Selbstverständliches.“ Aber das war es nicht. Es leuchtete Josua genauso wenig ein wie dir und mir.

Stell dir vor, wie Gott Josua zur Seite nimmt und ihm sagt, das Volk muss lediglich sechs Tage lang einmal täglich um die Stadt marschieren. Dann am siebenten Tag sollen sie siebenmal um die Stadt herumlaufen und laut rufen. Das war menschlich betrachtet völlig lächerlich!

Jeder von uns erlebt einmal sein eigenes Jericho und manchmal erscheinen Gottes Pläne uns völlig unsinnig. Es ist unsere Aufgabe, Gott zuzuhören und ihm zu gehorchen – auch wenn seine Anweisungen für unseren menschlichen Verstand nicht einleuchtend erscheinen. Er hat viel mehr Erfahrung mit dem Gewinnen von Schlachten als wir!

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: Fußspuren des Glaubens 1/2





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