Beziehungen

So baust du Brücken für das Evangelium

Das größte Privileg und die wichtigste Berufung jedes Christen ist es, dass wir Menschen helfen, Jesus kennenzulernen. So viele müssen noch hören, was Jesus auf sich genommen hat, damit sie gerettet werden und die Ewigkeit bei Gott verbringen können. Bayless Conley zeigt dir verschiedene Brücken, die du bauen kannst, um den Menschen in deinem Umfeld das Evangelium nahe zu bringen. Gott sehnt sich danach, dich zu gebrauchen, um das Leben anderer auf ewig zu verändern!

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Predigtmanuskript

1. Petrus 1,23 bis 25:
„Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes. Denn
alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und die Blume ist abgefallen; aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“
Das ist das Wort, das Ihnen durch das Evangelium gepredigt wurde.

Wir werden durch Gottes Wort geboren, durch den unvergänglichen Samen. Wenn es uns gepredigt wird und wir es glauben, verändert der Heilige Geist uns in unserem Inneren. Es ist interessant: Im Johannesevangelium lesen wir, dass Jesus zu Nikodemus sagte: „Nikodemus, du musst von Neuem geboren werden. Niemand kann das Reich Gottes sehen, wenn er nicht von Neuem geboren ist.“ Jesus fuhr fort: „Was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.“ Mit anderen Worten: Was aus dem Heiligen Geist geboren ist, ist der menschliche Geist.

Der Teil von Ihnen, der bei Ihrer Rettung zuerst beeinflusst wird, ist Ihr Geist. Das ist Ihr wahres Ich. Das ist mein wahres Ich. Ich bin ein geistliches Wesen. Sie können mich nicht sehen. Ich lebe in diesem Haus. Es hat viele Sommersprossen und nicht mehr so viele Haare wie früher, aber das ist mein weltlicher Anzug. Ich bin ein geistliches Wesen. Jeder Einzelne von Ihnen ist Geist. Und wenn ein Mensch Jesus sein Leben anvertraut, kommt der Heilige Geist und verändert seinen Geist. Hier in 1. Petrus wird das Wiedergeburt genannt. Jesus nannte es eine Wiedergeburt. Aber dann sagte er: „Alles Fleisch ist wie Gras. Das Gras verdorrt.“

Ob Sie nun gerettet sind oder nicht – Sie sind ein geistliches Wesen und Sie werden die Ewigkeit irgendwo verbringen. Und ob Sie gerettet sind oder nicht – in Ihrem Körper findet der Prozess des Verdorrens statt.
Ist Ihnen das schon aufgefallen? Ja. In meinem Herzen fühle ich mich immer noch sehr, sehr jung, aber jedes Mal, wenn ich in den Spiegel sehe, bekomme ich null Bestätigung für dieses innere Gefühl. Ich sehe in den Spiegel und er ruft: „Die Erdanziehungskraft ist real! Du wirst alt!“ Und ich mag das nicht. Aber Tatsache ist, eines Tages wird die Blume abfallen, ich werde aus diesem weltlichen Anzug, aus meinem Körper aus- und in die Ewigkeit eintreten, wie jeder Mensch, gerettet oder ungerettet. Sie werden diesen Körper verlassen und in die Ewigkeit eintreten.

Der Punkt ist: Sie können dieses Leben nicht verlassen und im nächsten Leben bei Gott leben, wenn Sie während dieses weltlichen Lebens nicht aus Gott geboren sind. Sie können die Ewigkeit nicht mit ihm verbringen, wenn Sie nicht in diesem Leben aus ihm geboren sind. Dann werden Sie die Ewigkeit irgendwo anders verbringen, getrennt von ihm, und das wird kein Happy End sein. Wir müssen, wie er es ausdrückte, durch das Wort Gottes wiedergeboren sein. Sie wurden durch den unvergänglichen Samen des Wortes wiedergeboren, das Ihnen durch das Evangelium gepredigt wurde. Aber um geglaubt zu werden, muss das Evangelium erst verkündet werden.

In der Bibel heißt es im Römerbrief 10,14 dazu:

„Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger?”

Vers 17:
„Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.“

Und das griechische Wort für Wort ist hier rhema. Das steht für das gesprochene Wort Gottes. Jemand muss es aussprechen. Jemand muss es verkünden. Jemand muss diesen unvergänglichen Samen in die Herzen der Menschen ausstreuen, damit sie glauben können und gerettet werden.

Jesus sagte in Markus 4: „Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf das Land wirft und schläft und der Same sprießt hervor und wächst, er weiß selbst nicht wie.“

Hören Sie. Erstens: Wir werden durch Gottes Wort von Neuem geboren. Zweitens: Wir wachsen durch das Wort.

1. Petrus 2,2:
„… wie neugeborene Kinder, begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch – damit ihr durch sie wachset zur Rettung – …

Ich weiß nicht, ob Ihnen das klar ist, aber Gottes Ziel für Sie ist nicht der Himmel. Gottes Ziel für Sie ist Wachstum. Sein letztendliches Ziel für Sie ist nicht der Himmel. Es ist Wachstum; dass Sie in der Liebe, in der Gnade, im Glauben, in der Erkenntnis, in Ihrem Urteilsvermögen und Ihrer Großzügigkeit wachsen. Und wenn Sie in den Himmel kommen, ist es nicht vorüber. Sie werden dort weiter wachsen. Gottes Ziel für uns ist Reife. Und hier ist etwas, das wir nicht versäumen dürfen: Gott will, dass wir zusammen wachsen. Er spricht hier über das Wachstum durch das Wort, und dann verknüpft er die Vorstellung des Wachstums mit der Gemeinschaft. Das steht in 1. Petrus 2,4 und 5:

„Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott hochwillkommen durch Jesus Christus!“

Verse 9 und 10:
„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat; die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr nicht Barmherzigkeit empfangen hattet, jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt.“

Und zusammen sollen wir seine Tugenden in einer sehr finsteren Welt verkündigen. Aber er spricht sofort über Wachstum und entwickelt daraus die Idee, in der Gemeinschaft zu wachsen.

Tatsächlich finden wir im Epheserbrief denselben Gedanken, obwohl er hier ein bisschen klarer ist.

Epheser 2, 19 bis 22:
„So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist. In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau …“

Sagen Sie alle: Zusammen. Er will, dass wir zusammen wachsen.

„In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut …“

Sagen Sie alle: Zusammen.

„… zu einer Behausung Gottes im Geist.“

Ich habe ein Studium gemacht, im Alten wie im Neuen Testament, aber vor allem im Neuen Testament, und mir angesehen, wie Gott sich unser gemeinsames Wachstum vorstellt; welche Möglichkeiten wir haben, zusammen zu wachsen. Hier ist eine kurze Liste. Gott will, dass wir im Gebet zusammen wachsen. Gott will, dass wir in der Anbetung zusammen wachsen. Er will, dass wir uns versammeln und Gemeinschaft haben und in diesem Bereich wachsen. Er will, dass wir uns zur Ermutigung, zur Lehre, zur Erfrischung versammeln, und dabei wachsen. Die Bibel sagt, wenn es um Probleme und Herausforderungen geht, mit denen die Gemeinde zu kämpfen hat, sollen wir uns versammeln und gemeinsam wachsen. Außerdem heißt es, wir sollen gemeinsam daran arbeiten, den Glauben zu verbreiten. Wir wurden aus dem unvergänglichen Samen von Gottes Wort von Neuem geboren, und jetzt will Gott, dass wir in unserer Fähigkeit, dieses Wort in eine verlorene Welt zu bringen, zusammen wachsen.

Hören Sie sich das an. Philipper 1,27 macht das klar. Da heißt es:

„Wandelt nur würdig des Evangeliums des Christus, damit ich, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist und mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums kämpft …“

Sagen Sie: Zusammen.

In der Easy-to-Read Übersetzung heißt es hier:

„… arbeitet zusammen wie ein Team und helft anderen, die gute Nachricht zu glauben.“

„… arbeitet zusammen wie ein Team und helft anderen, die gute Nachricht zu glauben.“

Zurück zu Petrus. In seinem Brief verwendet Petrus viel Zeit auf das Thema, wie man anderen das Evangelium nahebringen kann. Und natürlich stellt er klar, dass es verkündet werden muss. Wir haben schon darüber gesprochen. Petrus sagte: „Wir müssen der verlorenen Welt das Evangelium nahebringen und das Evangelium muss verkündet werden.“ Doch den Löwenanteil seines Schreibens und seiner Zeit widmete er einem weiteren wesentlichen Faktor, der nötig ist, um das Evangelium zu verbreiten, und dieser besteht darin, Brücken zu bauen, über die das Evangelium reisen kann. Er sagte, dass wir als Einzelne wie auch als Gemeinschaft die einfache Strategie nutzen sollten, unser Licht leuchten zu lassen. Denn die Wahrheit ist: Es erfordert weit mehr Mühe, eine Brücke zu bauen, als etwas zu verkündigen. Es erfordert weit mehr gemeinsame Mühe, zu leuchten, als zu reden. Es erfordert mehr Mühe, die Brücke zu bauen, als die Güter über die Brücke zu transportieren. Sehen wir uns jetzt einige Brücken an, von denen Petrus sagt, dass sie gebaut werden können und sollten, und über die wir den unvergänglichen Samen von Gottes Wort tragen können.

Brücke Nummer eins – sind Sie bereit? – ist die Brücke der guten Werke.

1. Petrus 2,12:
„… und führt euren Wandel unter den Nationen gut, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung!“

Man kann Gegner durch gute Werke buchstäblich in Gläubige verwandeln.

Jesus drückte das so aus, Matthäus 5,16:

„So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“

Das kann alles sein, wie ohne Bezahlung auf das Kind eines Paares aufzupassen, damit sie einen freien Abend haben, oder für den Nachbarn einzukaufen. „Ich weiß, Sie sind sehr beschäftigt. Ich gehe jetzt einkaufen. Kann ich Ihnen etwas mitbringen? Ich habe gerade an Sie gedacht.“ Die einfachsten Dinge. Stecken Sie das Evangelium in Arbeitskleidung. Es ist erstaunlich, welche Brücken für das Evangelium gebaut werden können.

Sie wären überrascht, wie eine gute Tat der Freundlichkeit in einer auf Abwege geratenen Welt das Herz eines Menschen erweichen und ihn für die Botschaft empfänglich machen kann, obwohl er sonst nicht bereit wäre, sie sich anzuhören.

Gut, die zweite Brücke, die wir bauen können, ist die Brücke der guten Bürgerschaft.

1. Petrus 2, 13 bis 17:
„Ordnet euch aller menschlichen Einrichtung unter um des Herrn willen; sei es dem König als Oberherrn oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden zur Bestrafung der Übeltäter, aber zum Lob derer, die Gutes tun! Denn so ist es der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringt – als Freie und nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel der Bosheit haben, sondern als Sklaven Gottes. Erweist allen Ehre; liebt die Bruderschaft; fürchtet Gott; ehrt den König!“

Ordnen Sie sich unter. Ich weiß, viele Menschen mögen diesen Teil nicht, aber er steht in Ihrer Bibel. Ordnen Sie sich allen menschlichen Einrichtungen unter. Gehorchen Sie dem Gesetz um des Herrn willen. „Ich will keine Steuern bezahlen.“ Ich auch nicht, aber ich tue es trotzdem. Ehren Sie den König. Ehren Sie Autoritätspersonen. „Ich bin politisch nicht Ihrer Meinung.“ Die Bibel sagt, ehren Sie Ihre Leiter trotzdem.

Es baut eine erstaunliche Brücke, wenn Sie ein gesetzestreuer Bürger sind. Und der einzige Ausweg, den Sie haben, ist, wenn ein von Menschen gemachtes Gesetz direkt das Gesetz Gottes verletzt. Dann haben wir ein höheres Gesetz, an das wir uns halten müssen. Gott ist die letztendliche Autorität in unserem Leben. Aber wenn es nur um Vorlieben geht, Freunde, heißt es in der Bibel, dass wir uns um des Herrn willen jedem Gesetz unterordnen müssen, und wir müssen alle Menschen ehren, insbesondere den König und jene, die Autorität innehaben.

Ich sage Ihnen, wenn Sie einen Geist der Ehre in sich tragen, wird das Brücken bauen, über die das Evangelium gehen kann. Es wird die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringen, sagt die Bibel.

Die dritte Brücke, über die wir sprechen wollen, ist die einer gesunden Ehe.

1. Petrus 3,1 bis 4:
„Ebenso ihr Frauen, ordnet euch den eigenen Männern unter, damit sie, wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen, ohne Wort durch den Wandel der Frauen gewonnen werden, indem sie euren in Furcht reinen Wandel angeschaut haben! Euer Schmuck sei nicht der äußerliche durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern, sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr köstlich ist.“

Und dann Männer, nur dass Sie wissen, dass Sie nicht vom Haken sind, Vers 7:

„Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden!“

Beachten Sie bitte, dass er eine gesunde Ehe mit Evangelisation verbindet. Auch wenn Ihr Mann dem Wort Gottes nicht gehorcht, kann er gewonnen werden, ohne dass Sie ihm predigen. Einfach, indem Sie guten Samen in die Ehe aussäen und diesen sanften und stillen Geist haben. Er spricht von Männern, die ihre Frauen mit Würde behandeln und ihnen Liebe schenken. Tatsächlich heißt es in Epheser 5, wo es um die Ehe geht, dass die Ehe ein Bild für die Erlösung ist. Ein Mann, der eine Ehe schließt, verlässt seinen Vater und seine Mutter und hängt aufgrund seiner großen Liebe zu ihr seiner Frau an. Jesus verließ seinen Vater im Himmel und wurde aufgrund seiner großen Liebe zu uns Teil der Menschheit, um uns zu erlösen und uns zu sich zu holen. Eine Ehe spricht auf einer sehr tiefgehenden Ebene in das Herz einer Person. Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Ehe nicht hoch angesehen ist, und es ist in dieser Zeit sehr ungewöhnlich, wenn Menschen schon viele Jahrzehnte lang verheiratet sind und den Kurs gehalten haben. Ich sage Ihnen: Die Ehe ist eine erstaunliche Brücke, über die das Evangelium reisen kann.

Janet und ich sind jetzt fast 38 Jahre verheiratet. Ich denke, das macht uns glaubwürdig für das, was wir zu sagen haben. Es mag Sie überraschen, aber ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich oft von allen möglichen Menschen gefragt werde, wie lange wir schon verheiratet sind. Sie sagen: „Wie um alles in der Welt habt ihr das geschafft? Du scheinst deine Frau immer noch zu lieben. Ihr macht das großartig. Es scheint alles noch frisch zu sein. Was ist euer Geheimnis?“

Gut, hier ist die Brücke. Hier kommt der Same. Ich sage ihnen: „Jesus Christus steht bei uns immer im Mittelpunkt. Wir sind uns nicht immer einig, aber wir klären die Dinge.“ Ich kann Menschen über diese Brücke einer gesunden Ehe vom Evangelium erzählen. Wenn Sie eine gescheiterte Ehe hinter sich haben oder zwei oder drei, wie auch immer, hören Sie: Wenn Sie wieder eine Beziehung eingehen, lohnt es sich, hart dafür zu arbeiten. Es lohnt sich, in diese Ehe auszusäen. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen, dass sie funktioniert. Wenn Sie also wieder eine Ehe eingehen, lassen Sie sie zu Ihrem eigenen Wohl gelingen. Aber sie gibt Ihnen auch eine wunderbare Plattform, um anderen davon zu erzählen, denn die Welt sucht nach Dingen, die funktionieren. Sie sucht nach Beziehungen, die andauern.

Gut, die vierte und letzte Brücke, über die wir sprechen werden, ist die Brücke der Liebe in der Kirche.

1. Petrus 3, 8 und 9:
„Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll geschwisterlicher Liebe, barmherzig, demütig, und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt!“

Lieben Sie wie Gewschwister. Seien Sie barmherzig. Seien Sie mitleidig. Jesus drückte das in Johannes 13, 34 und 35 so aus:

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Vor Jahren aßen wir in der Gemeinde zusammen. Jeder brachte etwas mit. Und da war eine Dame, deren Ehemann noch nie mitgekommen war. Er war Mitglied einer der anderen großen Weltreligionen. Er war in dieser Religion aufgewachsen und nicht am Christentum und der Gemeinde interessiert. Er wollte nicht kommen, aber sie lockte ihn mit dem Versprechen von gutem Essen. Er kam, weil er hörte, dass es viel gutes Essen geben würde. Und während die Menschen lachten, Musik spielte und alle aßen, beobachtete ich ihn. Er stand mit überkreuzten Armen da und machte ein erstauntes Gesicht. Ich ging zu ihm und stellte mich vor. Er sagte: „O, du bist der Pastor.“ – „Ja.“ – „Meine Frau hat mir von dir erzählt. Ich sehe hier etwas, das ich noch nie zuvor gesehen habe. Wenn ich mich nicht irre, ist das aufrichtige Liebe. Ich weiß, dass diese Menschen aus einem unterschiedlichen Hintergrund und verschiedenen Kulturen kommen. So etwas habe ich noch nie gesehen. Würdest du zu mir nach Hause kommen und mit mir darüber reden?“ Ich sagte: „Sicher.“ Wir vereinbarten ein Treffen.
Ich ging zu seinem Haus und erzählte ihm in seinem Wohnzimmer vom Evangelium. Er wurde nicht gerettet, aber er hörte sehr höflich zu und stellte Fragen. Aber kurz danach kam sein älterer Bruder in die Gemeinde und wurde gerettet, und dann vertraute seine Tochter Jesus ihr Leben an. Er hat den Planeten Erde vor ein paar Jahren verlassen. Ich weiß nicht, ob er sich je für Christus entschieden hat. Ich hoffe es. Aber was seine Aufmerksamkeit auf sich zog, was sein Herz öffnete, war die Liebe in der Gemeinde. Sie baute eine Brücke, und er lud mich ein, die Brücke mit dem unvergänglichen Samen zu überqueren. Sonst hätte er sich nicht dafür interessiert.

Wenn wir anfangen, Brücken zu bauen, müssen wir uns bereit machen. In der Bibel heißt es,

1. Petrus 3,15:
„… sondern haltet den Herrn, den Christus, in euren Herzen heilig! Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert …“

Vielleicht sagt jemand: „Warum lebst du so? Warum verbringst du einen so großen Teil deines Sonntags in einer Gemeinde? Ich meine, du könntest am Strand sein. Warum tust du das? Warum spendest du so viel von deinem Geld für wohltätige Zwecke? Warum tust du das?“ Wenn die Menschen fragen, seien Sie bereit für eine Antwort. Bereiten Sie sich rechtzeitig vor. Und das muss nicht komplex sein. Ich meine, es kann ganz einfach sein. Vier Dinge. Ich hatte keinen Frieden, jemand erzählte mir von Jesus, ich setzte mein Vertrauen auf ihn und er gab mir Frieden. Samen gepflanzt. Sie können Ihre Geschichte einflechten, aber denken Sie darüber nach. Er sagte: Seien Sie bereit, jedem eine Antwort, Rechenschaft zu geben, der Sie fragt: „Warum tust du das? Du willst nichts dafür und hilfst dauernd anderen Menschen. Was hast du davon? Du bekommst nichts dafür. Warum tust du das? Warum hast du eine so gute Ehe? Was ist das Geheimnis?“

Wenn Menschen Sie fragen, seien Sie bereit, auch wenn es nur vier einfache Dinge sind, die Sie ihnen sagen können. Denn die Wahrheit ist: Es ist unglaublich wichtig, Brücken zu bauen, aber es wird auch eine Zeit für die Verkündigung kommen, weil sie nicht an den einen glauben können, von dem sie nicht gehört haben, und nicht hören können, wenn niemand die Geschichte erzählt.

Ich glaube, Gott will, dass wir alle fleißig Brücken bauen und bereit für die Verkündigung sind, wenn sich die Gelegenheit dafür ergibt. Wir müssen zusammen darin wachsen, diesen unvergänglichen Samen in eine verlorene Welt zu bringen. Ich glaube nicht, dass es Zufall ist, dass Sie heute hier sind oder per Livestream oder über ein anderes Medium zuhören. Ich glaube, Gott versucht, Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Ja, Ihre. Er kennt Sie. Er liebt Sie. Er kennt Ihre Hochs und Tiefs, Ihr Ein und Aus, Ihr Kommen und Gehen und er liebt Sie innig. Er möchte, dass Sie ihn kennen. In der Bibel heißt es, Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er ihr ein Geschenk gemacht hat, seinen einzigen Sohn, damit alle – das sind Sie, das bin ich, wer immer an ihn glaubt – nicht umkommt, sondern ewiges Leben hat. Wenn Sie die Ewigkeit mit Gott verbringen wollen, müssen Sie in diesem Leben von Neuem geboren werden.

Ich möchte ein einfaches Gebet mit Ihnen sprechen. Wo immer Sie hier im Saal sind, wo immer Sie zuhören – wenn Sie diese Worte von Herzen sprechen und aufrichtig sind und wirklich zu Gott reden, glaube ich, dass er Ihnen begegnen wird. Ohne ein aufrichtiges Herz bedeuten die Worte nichts, aber wenn Sie von Herzen mitbeten, wird Gott Ihnen begegnen. Wenn Sie ein verlorener Sohn oder eine verlorene Tochter sind, ist es an der Zeit, nach Hause zu kommen. Das ist Ihr Moment. Diese Entscheidung kann niemand für Sie treffen, nur Sie allein. Legen Sie doch eine Hand auf Ihr Herz und beten Sie mit mir. Sagen Sie einfach:

O Gott, ich komme zu dir. Ich glaube von ganzem Herzen. Ich glaube, dass Jesus Christus dein Sohn ist. Ich glaube, dass er am Kreuz starb, um für meine Sünde zu bezahlen. Und ich glaube, dass er von den Toten auferweckt wurde. Jesus, ich vertraue dir mein Leben an. Ich bekenne dich als meinen Herrn und Retter. Von diesem Moment an gehört mein Herz dir. Amen.

Fantastisch.

Ich hoffe, die heutige Sendung hat Ihnen gefallen. Und ich habe eine Bitte an Sie: Wenn Sie uns regelmäßig zusehen, wenn dies ein Segen für Sie ist, beten Sie bitte darüber, ob Sie uns dabei unterstützen könnten, die Sendung weiterhin auszustrahlen. Beten Sie für uns, aber säen Sie auch einen finanziellen Samen für uns aus. Was wir tun, ist sehr teuer, aber es lohnt sich für die Menschen, die gerettet und ermutigt werden. Und Sie können ein Teil davon sein, wie schon viele andere Menschen. Bitte beten Sie darüber. Vielen Dank!

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