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Hüte dich vor Schlangen

Rückschläge gehören zum Leben – ob in Beziehungen, der Arbeit oder in anderen Bereichen. Aber Gott hat eine Antwort darauf! Bayless Conley erklärt, wie Gott dein Herz heilen, dir neue Hoffnung schenken und dein Ausrichtung auf ihn erneuern kann, wenn Schlagen in Form von Rückschlägen und Hindernissen kommen. Du lernst, wie du mit diesen Herausforderungen umgehen kannst, so dass du im Leben weiterkommst!

Predigtmanuskript

Meine heutige Predigt trägt den Titel „Hüte dich vor der Schlange“. Wenn Sie wissen wollen, was es damit auf sich hat, bleiben Sie dran. Wir haben einen Widersacher, von dem die Bibel sagt, er geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Es ist interessant, dass Satan vom 1. Buch Mose bis hin zum Buch der Offenbarung als Schlange bezeichnet wird. Er und seine bösen Geister werden als Schlangen bezeichnet. Auch in den Garten Eden kam Satan in Gestalt einer Schlange. Im Buch der Offenbarung, in Kapitel 12, wird er die alte Schlange, der Teufel genannt. Jesus verglich die bösen Geister und ihren Einfluss auf die Menschen mit einer Schlange. Auch der Apostel Paulus benutzte das Bild der Schlange, um die bösen Geister, ihre Macht und ihr Wirken zu veranschaulichen. Ich möchte heute über drei Bereiche in unserem Leben sprechen, in denen wir geradezu darauf warten können, dass die Schlange auftaucht und ich werde Ihnen sagen, wie Sie mit ihr umgehen sollten. Okay? Ich glaube, das wird Ihnen helfen. Bitte nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand. Wir beginnen mit Psalm 58. Psalm 58, Vers 4. Da heißt es: Psalm 58:4-6 „Abgewichen sind die Gottlosen von Mutterschoße an, es irren von Mutterleibe an die Lügenredner. Gift haben sie gleich Schlangengift, wie eine taube Viper, die ihr Ohr verschließt, dass sie nicht hört auf die Stimme der Beschwörer, des Zauberers, der die Zaubersprüche beherrscht.“ David spricht in diesem Psalm von Menschen, die Lügen verbreiten. Aus den Worten Jesu in Johannes, Kapitel 8, wissen wir, dass der Teufel der Vater der Lüge ist. Und als David über diese Menschen sprach, verglich er sie sofort mit einer Schlange, die andere vergiftet; mit einer tauben Viper. Sie sehen also, die Schlange schleicht sich manchmal durch die Worte anderer Menschen in Ihr Leben. Der Teufel wird jemanden dazu anstiften, Lügen über Sie zu verbreiten oder durch Klatsch und Tratsch und Falschheit Chaos in Ihre persönliche Welt zu bringen. Weiß hier jemand, wovon ich rede? Die Person, die gesagt hat: „Stock und Stein brechen mein Gebein, doch Worte bringen keine Pein“, hat nicht sehr lange gelebt. Und David sagt hier über die Person, die Lügen verbreitet, sie ist wie eine taube Viper, die nicht auf die Stimme des Beschwörers hört. Mit anderen Worten, mit einer Person, die vom Teufel beeinflusst ist, lässt sich nicht vernünftig reden. Sie wird nicht auf die Vernunft hören, weil sie vom Teufel inspiriert ist. Im 3. Kapitel des Jakobusbriefs heißt es, wenn eine Zunge voll tödlichen Giftes ist und dazu gebraucht wird, andere zu verfluchen, wurde sie von der Hölle in Brand gesetzt. Hier geht es also um eine geistliche Inspiration der Finsternis. Und wissen Sie was? Wenn jemand pure Lügen erzählt und andere verleumdet, ist es unmöglich, vernünftig mit ihm zu reden. Er ist wie eine taube Viper, die nicht auf den Beschwörer hört, denn wenn jemand so etwas tut, ist immer die Schlange beteiligt. Wie gehen wir nun damit um? Stellen Sie sich einmal vor, der Teufel hat jemanden beeinflusst und dieser hat Gerüchte und Lügen über Sie verbreitet, Sie verleumdet und Chaos in ihr Leben gebracht. Vielleicht hat er Ihnen das Leben bei der Arbeit schwer gemacht und für Unfrieden gesorgt, weil er Sie um Ihre Position beneidet oder was auch immer und plötzlich ist alles, was vor Kurzem noch perfekt war, nur noch unangenehm und schwierig. Wie gehen wir nun mit so etwas um? - Wenn Sie das erfahren wollen, sehen Sie auch die nächsten Sendungen. - Also wie gehen wir damit um? In Psalm 58:7 heißt es: Psalm 58:7 „Zerschmettere, Gott, ihre Zähne in ihrem Maul, brich aus das Gebiss der Junglöwen, Herr!“ Ich weiß, dass jetzt jemand denkt: „Mann, das gefällt mir! Gott, versetz ihnen einen linken Haken und einen Kinnhaken. Zerschmettere ihr Gebiss!“ Aber das sagt er hier nicht. Er sagt: „Brich aus das Gebiss der Junglöwen!“ Auch der Löwe ist ein Bild für den Teufel. Ich habe vorhin schon Petrus zitiert: „Euer Feind, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ In der Gestalt des Löwen benutzt der Teufel seine Zähne, um sein Opfer zu zerreißen und zu verschlingen und als Schlange benutzt er sie, um ihm sein Gift zu injizieren. Und der Psalmist sagt: „Gott, diese Menschen wirken für den Teufel und erzählen Lügen über mich. Bitte kümmere Dich darum. Lass sie so machtlos sein wie ein Löwe oder eine Schlange ohne Zähne.“ Ohne Zähne kann weder ein Löwe noch eine Schlange in der Wildnis überleben. Und auch die Lügen, die über Sie verbreitet wurden, werden nicht überleben, wenn Sie richtig darauf reagieren. Überlassen Sie es Gott, Sie zu verteidigen. Er kann dem Löwen und der Schlange die Zähne ausbrechen. Nehmen Sie die Dinge nicht selbst in die Hand. In der Bibel heißt es: „Mein ist die Rache, spricht der Herr; ich will vergelten.“ Sehen wir uns jetzt Psalm 140 an. Es tut mir leid, dass ich diejenigen enttäuschen musste, die geglaubt haben, es sei in Ordnung, andere zu schlagen. Psalm 140, ab Vers 2: Psalm 140:2-4 „Rette mich, Herr, von bösen Menschen. Vor gewalttätigen Männern behüte mich, die Bosheiten ersinnen im Herzen, die täglich Kriege erregen. Sie haben geschärfte Zungen wie eine Schlange.“ - Sagen Sie alle: eine Schlange. - „Viperngift ist unter ihren Lippen.“ Sie ersinnen Bosheiten im Herzen und natürlich spricht der Mund aus der Fülle des Herzens. Und im Zusammenhang mit Menschen, die schlecht über Sie reden, spricht er auch hier wieder von der Schlange. Wussten Sie, dass diese Verse im Neuen Testament zitiert werden? Das steht in Römer, Kapitel 3. Und in diesen Versen heißt es, ihr Reden besteht nur aus drei Dingen: aus Lügen, Flüchen und bitteren Worten. Und was sollten Sie tun, wenn Sie mit Lügen, Flüchen oder bitteren Worten bombardiert werden? Erstens: Erkennen Sie die Quelle: die Schlange. Das ist Ihr Feind, der Teufel. Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen unsichtbare geistliche Mächte. Und zweitens tun Sie, was wir in dem anderen Psalm gelesen haben: Gehen Sie zu Gott. Vers 2 beginnt mit den Worten: „Rette mich, Herr!“ Und Vers 5: Psalm 140:5 „Bewahre mich, Herr, vor den Händen des Gottlosen, vor dem Mann der Gewalttaten behüte mich, die beschlossen haben, meine Tritte umzustoßen!“ Geben Sie es Gott. Zahlen Sie es anderen nicht mit gleicher Münze heim. Gehen Sie damit zu Gott. Stoßen Sie doch einmal Ihren Nachbarn an und sagen Sie: „Damit meint Er Sie.“ Bitte schlagen Sie 1. Petrus, Kapitel 2 auf. 1. Petrus, Kapitel 2. Ich versuche Ihnen zu helfen. Wir beginnen in Vers 21. 1. Petrus 2:21. Da heißt es: 1. Petrus 2:21-23 „Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fußspuren nachfolgt; der keine Sünde getan hat, auch ist kein Trug in seinem Mund gefunden worden, der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet…“ In anderen Übersetzungen heißt es: „Er gab sein Anliegen Gott.“ Als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder, sondern überließ alles Gott. Lästern Sie nicht zurück, auch wenn Sie es manchmal gern tun würden. Sehen wir uns 1. Petrus, Kapitel 3 an. Ab Vers 8: 1. Petrus 3:8-9 „Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, demütig, und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt!“ Eine andere Übersetzung lautet: „Übt Vergeltung, indem ihr sie segnet.“ Wir sollen nicht Böses mit Bösem vergelten, sondern stattdessen segnen. Jesus sagte: „Segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen!“ Wussten Sie, dass das die erste Lektion war, die Jesus über das Gebet lehrte? Das bringt es auf den Punkt, oder? Und Er sagte: „Wenn du das tust, wirst du einen Segen erben.“ Wer von Ihnen möchte einen Segen erben? Dann üben Sie Vergeltung an denen, die schlecht über Sie gesprochen und Ihr Leben chaotisch und schwierig gemacht haben, indem Sie sie segnen. Gegen deren Fluch sprechen Sie einen Segen aus. Wenn die Schlange auftaucht, lassen Sie Segen und Freundlichkeit aus Ihrem Mund kommen. So geben Sie Gott den Raum, in Ihrem Leben zu wirken. Wenn jedoch die falschen Dinge aus Ihrem Mund kommen, was glauben Sie, wird dann passieren? Es kommen noch mehr Schlangen. Das wird in meinem nächsten Punkt deutlich. Bitte schlagen Sie 4. Mose, Kapitel 20 auf. 4. Mose 20. Wir sehen uns jetzt eine zweite Situation an, bei der Sie darauf warten können, dass die Schlange auftaucht. Das Volk Israel war gerade aus Ägypten ausgezogen und die Situation hatte sich völlig verändert. Mehrere Millionen Juden hatten Ägypten hinter sich gelassen; Gott hatte mächtige Wunder getan und sie waren so begeistert! Sie waren auf dem Weg in das verheißene Land, in dem Milch und Honig flossen; in das Land, von dem Gott zu Abraham sagte: „Dieses Land werden deine Nachkommen erben.“ Er nannte ihm sogar die Generation. Er sagte: „In vierhundert Jahren wird diese Generation das Land bewohnen.“ Sie wussten, dass sie diese Generation waren. Sie waren außer sich vor Freude! Von Ägypten aus war es ein ziemlich kurzer Marsch, auch wenn er mit mehreren Millionen Menschen länger dauerte als ihnen lieb war. Sie kamen an die Grenze von Edom. Das war kein Problem. Die Edomiter waren ihre Cousins. Doch der König von Edom trat ihnen mit seinen Streitkräften entgegen und sagte: „Ihr geht nicht durch unser Land, sonst greifen wir euch an.“ Mose verhandelte mit ihm. Er sagte: „Wir sind doch Brüder. Wir werden nicht von euren Früchten essen und wenn wir Wasser aus dem Fluss trinken, werden wir es bezahlen. Wir bleiben auf der Straße.“ Aber der König von Edom blieb hart. Vers 21 fasst die Geschehnisse zusammen: 4. Mose 20:21 „Und so weigerte sich Edom, Israel zu gestatten, durch sein Gebiet zu ziehen; und Israel bog ab.“ Kapitel 21, Vers 4: Mose 21:4-9 „Und sie brachen auf vom Berg Hor, auf dem Weg zum Schilfmeer, um das Land Edom zu umgehen. Und die Seele des Volkes wurde ungeduldig auf dem Weg…“ - oder wegen des Umwegs. - „… und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose: Wozu habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Damit wir in der Wüste sterben? Denn es ist kein Brot und kein Wasser da, und unserer Seele ekelt es vor dieser elenden Nahrung. Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk, und sie bissen das Volk; und es starb viel Volk aus Israel. Da kam das Volk zu Mose, und sie sagten: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben. Bete zu dem Herrn, dass er die Schlangen von uns wegnimmt! Und Mose betete für das Volk. Und der Herr sprach zu Mose: Mache dir eine Schlange und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben. Und Mose machte eine Schlange von Bronze und tat sie auf die Stange; und es geschah, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte und er schaute auf zu der ehernen Schlange, so blieb er am Leben.“ Die Bibel sagt, die Menschen wurden auf dem Weg ungeduldig. Mehrere Millionen Menschen mussten um das Land Edom herumgehen. Das war eine sehr lange Reise. Aber das Ziel hatte sich nicht verändert. Es war immer noch dasselbe - das verheißene Land -, doch die Zeit der Ankunft verzögerte sich und sie waren ungeduldig, weil sie einen so großen Umweg machen mussten. Auch manche von Ihnen sind auf ihrer Reise ungeduldig geworden, weil sie einen langen Umweg machen mussten. Vielleicht haben Sie finanziell immer noch zu kämpfen, obwohl Sie geglaubt haben, bald einen Durchbruch zu erzielen. Sie waren sicher, dass Sie zum jetzigen Zeitpunkt finanziell besser dastehen würden, aber Sie haben noch genauso zu kämpfen wie vor einem oder zwei Jahren und Ihr Herz ist schwer geworden. Die Bibel sagt, verzögerte Hoffnung macht das Herz krank. Manche von Ihnen haben geglaubt, ihre Ehe würde einen Aufschwung erleben, aber es ist alles beim Alten geblieben. Vielleicht haben Sie Gott im Hinblick auf Ihre Gesundheit vertraut und haben schon einen langen Weg hinter sich. Manche von Ihnen haben für ihre Kinder gebetet und geglaubt, sie würden jetzt dem Herrn dienen. Sie halten immer noch an der Verheißung fest, aber es scheint, als müssten Sie Umwege gehen. Das Ziel hat sich nicht verändert; Gottes Verheißung ist wahr, aber manchmal müssen wir um das Land Edom herumgehen. Weiß hier jemand, wie es ist, wenn man Umwege gehen muss? Wenn Sie entmutigt sind, steht die Tür ein kleines Stück offen. Noch nicht weit genug, aber ein klein wenig. Und auf der anderen Seite warten Schlangen darauf, in Ihr Leben zu kommen. Die Israeliten begannen zu murren. Sie redeten gegen Gott, sie redeten gegen Mose und sie murrten über die Nahrung, mit der Gott sie versorgte: „O, dieses elende Brot!“ Sie sprachen über das Manna, das Brot vom Himmel! Das hebräische Wort bedeutet: „Es ist substanzlos und füllt unseren Magen nicht!“ Freunde, wenn uns das Brot vom Himmel nicht mehr satt macht, haben wir wirklich ein Problem! Vielleicht murren Sie über Ihre schäbige Wohnung, Ihr dummes Auto und Ihren blöden Job; vielleicht denken Sie: „Es gefällt mir nicht, was der Pastor gesagt hat. Ich suche mir eine neue Gemeinde.“ Vielleicht murren Sie über die Dinge, die Gott in Ihr Leben gebracht hat. Aber ich sage Ihnen: Damit öffnen Sie den Schlangen die Tür. Ihr Gemurre öffnet den Schlangen die Tür. In 1. Korinther, Kapitel 10, heißt es dazu: „Folgt nicht ihrem Beispiel, damit ihr nicht von den Schlangen und den Verderbern umgebracht werdet. Murrt nicht, wie sie es taten.“ Wir müssen unsere Zunge im Zaum halten. Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge. Ich weiß, dass es heißt, Gott sandte die feurigen Schlangen, aber ich glaube, das bedeutet lediglich, dass Er sie nicht zurückhielt. In 5. Mose 8:15 lesen wir, dass es in dem Land sowieso sehr viele Schlangen gab. Das ist auch heute noch so. Das sind Sandrasselottern. Ich las einmal, dass während des Ersten Weltkriegs viele Männer von der britischen Armee aufgrund von Schlangenbissen starben, als sie sich in dieser Gegend aufhielten. Doch bisher war noch kein einziger Israelit gebissen worden. Sie waren beschützt gewesen. Vermutlich beriefen die Schlangen eine Konferenz ein und fragten sich: „Was ist hier nur los? Heute wollte ich einen Mann beißen, der auf einem Felsblock saß. Aber es war, als hätte er einen unsichtbaren Schutz um sich herum.“ Eine andere sagte: „Das ging mir diese Woche schon drei Mal so! Ein Mann trat sogar auf mich drauf, aber ich konnte ihn nicht beißen!“ Kein einziger Schlangenbiss. Gott beschützte sie. Aber in dem Moment, als sie anfingen zu murren, wurde der unsichtbare Schutz weggenommen und die Schlangen bissen sie und viele Israeliten starben. Und die Lösung war natürlich umzukehren, ihre Sünden zu bekennen und dann auf die Schlange auf der Stange zu sehen, die Mose gemacht hatte. Es heißt, wer auf diese bronzene Schlange sah, überlebte. Aber damit war kein schneller Blick gemeint. Das hebräische Wort bedeutet, sie mussten sie intensiv betrachten und sich von ihrem Anblick gefangen nehmen lassen. Dadurch wurde ihre Vorstellungskraft angeregt. Die Schlange, die sie auf der Stange sahen, kroch nicht mehr herum und biss die Menschen. Sie war besiegt, sie war unbeweglich gemacht und an eine Stange genagelt worden. Da stieg Glaube in ihrem Herzen auf und sie waren geheilt und ihnen war vergeben. Das hat eine große Bedeutung für uns, denn diese Schlange steht für etwas, was uns lieb und teuer ist. In Johannes 3:14 sagte Jesus: „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden.“ Die Schlange ist ein Bild für Jesus Christus am Kreuz. Denken Sie einmal darüber nach. Unser Retter, das Lamm Gottes, wird als Schlange beschrieben. Eine Schlange steht für den Fluch. Sie steht für alles, was mit der Menschheit schief gelaufen ist. Sie steht für das Werk des Teufels, der den Menschen Bedrückung, Krankheit, Leid und Zerbrochenheit brachte. Von Jesus lesen wir im Galaterbrief, dass Er keine Sünde kannte, aber dennoch heißt es: „Verflucht ist jeder, der am Holz hängt, damit wir den Segen bekommen.“ Er ist ein Fluch für uns geworden. Denken Sie einmal darüber nach, während wir zu Mose zurückgehen. Im Hof des Pharao warf Mose einen Stab zu Boden und in was verwandelte er sich? In eine Schlange, stimmt’s? Und auch die Zauberer des Pharao warfen ihre Stäbe zu Boden. Und was passierte mit ihnen? Auch sie wurden zu Schlangen. Und was machte Moses Schlange mit denen? Sie fraß sie auf. In Jesaja 11:1 heißt es, es wird ein Zweig hervorgehen aus Isai. Das ist eine Prophetie über Jesus. Er war der Zweig auf dem Kreuz, der als Schlange bezeichnet wurde und Er schluckte alles, was der Teufel über die Menschheit hereinbrechen ließ. Er schluckte die Sünde, Er schluckte alle Zerbrochenheit, Bedrückung und Krankheit. Jesus nahm alles auf sich. Vielleicht ist die Schlange auch in Ihr Leben gekommen. Vielleicht murren Sie oder sind ungeduldig, weil alles zu lang dauert. Vielleicht denken Sie: „Gott, wo bist Du? Was ist mit Deiner Verheißung? Warum hat sie sich noch nicht erfüllt?“ Freunde, kehren Sie um. Sehen Sie auf das vollendete Werk von Jesus Christus am Kreuz. Was Er tat, war genug. Durch Golgatha besiegte Er den Teufel, Er machte ihn bewegungsunfähig und zerstörte seine Werke. Halleluja! Sehen wir uns jetzt noch eine letzte Bibelstelle an. Apostelgeschichte 28. Paulus und die ganze Schiffsbesatzung erlitten Schiffbruch. Das Schiff war völlig zerstört und so mussten sie ans Ufer schwimmen. Und in Apostelgeschichte, ab Vers 1 heißt es: Apostelgeschichte 28:1-3 „Und als wir gerettet waren, da erfuhren wir, dass die Insel Malta heiße. Die Eingeborenen aber erwiesen uns eine nicht gewöhnliche Freundlichkeit, denn sie zündeten ein Feuer an und nahmen uns alle zu sich wegen des eingetretenen Regens und wegen der Kälte. Als aber Paulus eine Menge Reisig zusammenraffte und auf das Feuer legte, kam infolge der Hitze eine Giftschlange heraus und hängte sich an seine Hand.“ Wenn Sie für Gott brennen, tauchen Schlangen auf. In der Amplified Bible heißt es in 2. Timotheus 1:6: „Um dieser Ursache willen erinnere ich dich, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist.“ Sie haben sich in Ihrem Herzen neu Gott geweiht, Sie haben sich wieder dazu entschlossen zu beten, Gott zu suchen, Sein Reich an die erste Stelle zu setzen und den verlorenen Menschen zu helfen, denn die Ewigkeit ist lang, die Zeit ist kurz, der Himmel ist real und die Hölle ist heiß. Und Sie wurden in Ihrem Herzen berührt und in Ihrem Inneren wurde ein Feuer entfacht. Sie sagen: „Ich will etwas tun, das zählt. Ich will kein Opfer mehr sein, sondern ein Teil der Lösung. Ich will einen Unterschied machen.“ Nun, wissen Sie was? Wenn Sie das tun, flammt ein kleines Feuer auf und wenn der Teufel sich umsieht, erblickt er plötzlich Rauch am Horizont. Schlangen tauchen auf. Er wird versuchen Sie aufzuhalten, indem er Ihren Körper angreift, Ihre Finanzen, Ihre Gefühle, Ihre Ehe, Ihre Arbeit, Ihre Kinder. Und vielleicht wissen Sie, dass das alles ein Angriff des Teufels ist. Ich will Ihnen zeigen, wie manche Menschen auf so etwas reagieren. Vers 4: Apostelgeschichte 28:4 „Als aber die Eingeborenen das Tier an seiner Hand hängen sahen, sagten sie zueinander: Jedenfalls ist dieser Mensch ein Mörder, den die Göttin der Vergeltung, obschon er aus dem Meer gerettet ist, nicht leben lässt.“ Wenn Sie Schwierigkeiten haben, von denen Sie wissen, dass sie geistlichen Ursprungs sind, haben Sie sicher schon erlebt, dass Menschen Sie verurteilt und gesagt haben: „Es muss eine verborgene Sünde in seinem Leben geben. Gott verurteilt ihn. Ich wusste es!“ Was tat nun Paulus? Er tat dasselbe, was auch Sie tun sollten, denn ich sage Ihnen, der Teufel gibt nie kampflos auf. Aber die gute Nachricht ist: Er ist ein besiegter Feind. Und die Bibel sagt, wenn Sie ihm widerstehen, wird er von Ihnen fliehen. Das steht im Jakobusbrief. „Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.“ Deshalb müssen Sie genau das tun, was Paulus in Vers 5 tat. Da heißt es: Apostelgeschichte 28:5 „Er nun schüttelte das Tier in das Feuer ab und erlitt nichts Schlimmes.“ Sagen Sie alle: „Schüttle es ab.“ Manche von Ihnen sollten einfach aufstehen und sagen: „Teufel, genug ist genug. Ich widerstehe dir in Jesu Namen. Du wirst mich nicht mehr unterdrücken oder in Depression stürzen.“ Stehen Sie auf und schütteln Sie es ab. Sagen Sie: „Teufel, du wirst weder meine Familie spalten noch meine Ehe zerstören. In meinem Leben regiert die Liebe; meine Ehe und meine Kinder sind gesegnet. Auf meinem Haus liegt die Gnade Gottes und du hast hier keinen Platz. Ich werde freundlich reden und meine Frau lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Ich werde mich meinem Mann unterordnen, wie es in der Bibel steht und dir, Teufel, werde ich jede Tür vor der Nase zuschlagen!“ Stehen Sie auf und schütteln Sie es ab. Hey! Wann haben Sie zum letzten Mal ein energisches Gebet gesprochen? Der Teufel hat sich an Ihre Kinder herangemacht und Sie haben nichts dagegen unternommen. Gehen Sie ins Gebet, führen Sie einen kleinen Kriegstanz auf, übernehmen Sie in Jesu Namen Autorität über den Teufel und sagen Sie: „Finger weg von meinen Kindern. Sie sind gesegnet vom Herrn. Sie werden von ihm persönlich gelehrt. Sie werden in ihre Grenzen zurückkehren. Das Wort Gottes, das in ihr Leben hineingesprochen wurde, wird sie bewahren, und ich werde für sie sorgen.“ Ich sage Ihnen, meinen Kindern wird es gut gehen. Und ich glaube, dass es auch Ihren Kindern gut gehen wird. Aber Sie müssen die Schlange abschütteln. Ich hoffe, die Predigt hat Sie ermutigt. Lassen Sie uns der Schlange die Tür zuschlagen und unserem wunderbaren Jesus jedes Fenster und jede Tür öffnen.

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