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Evangelisation, Lehre und Heilung 2/2

Gott möchte Wichtiges in deinem Leben bewirken. Er sehnt sich danach, deinen Charakter und deinen Einfluss zu erweitern. Sowohl in Hinblick auf unseren Charakter als auch auf unseren Einfluss sind das Leben und der Dienst von Jesus ein wunderbares Vorbild. In seiner Predigt Evangelisation, Lehre und Heilung zeigt Bayless Conley, wie du nach dem Herzen von Jesus leben, seine Worte aussprechen und seine Werke tun kannst.

Dies ist der zweite Teil einer Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Die Bibel sagt, Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Was Er gestern tat, tut Er auch heute und wird es auch morgen tun. Wir beschäftigen uns mit Seinem Leben, Seinen Prioritäten und wir können viel dabei lernen. Letztes Mal haben wir lange darüber gesprochen, dass Jesus Evangelisation wichtig war. Heute werden wir uns mit dem zweiten Schwerpunkt beschäftigen, nämlich Lehre. Danach soll es noch um Heilung gehen. - Wenn Sie etwas von Gott brauchen, bleiben Sie dran. Gott wird durch Sein Wort zu Ihnen sprechen. Ich habe seit vielen Jahren einen guten Freund, der Pastor einer Gemeinde ist. Eines Tages telefonierte ich nach längerer Zeit wieder einmal mit ihm und fragte ihn, wie es ihm geht. „Super!“, sagte er. „Und wie gehts deiner Familie?“ Und wir sprachen eine Weile über die Familie. Dann fragte ich nach seiner Gemeinde. Er sagte: „Bayless, es ist einfach toll! Wir haben fantastische Anbetungszeiten! Wir loben und preisen Gott und wir können Gottes Gegenwart spüren und die Menschen weinen und ... es ist einfach unfassbar! Wir haben so unglaublich gute Lobpreiszeiten.“ Ich sagte: „Das ist ja schön! Und ist irgendjemand zum Glauben gekommen?“ Da wurde es am anderen Ende der Leitung für längere Zeit ganz still. Dann sagte er: „Ehrlich gesagt, nein. Es ist schon lange niemand mehr zum Glauben gekommen.“ Ich sagte nur: „Ach“, ging irgendwie darüber hinweg und wir sprachen über etwas anderes. Doch etwa einen Monat später rief er mich noch einmal an. „Bayless, deine Frage, ob jemand zum Glauben gekommen ist, hat mich nicht mehr losgelassen. Sie ist wie eine Bombe bei mir eingeschlagen. Ich musste Tag und Nacht darüber nachdenken und mir ist etwas klar geworden. Wir haben einfach nur ein kleines Christentreffen und spüren Gottes Gegenwart, aber wir folgen nicht dem größten Auftrag, den Jesus uns gegeben hat. Also haben wir ein paar Dinge geändert.“ Sie treffen sich immer noch zum Gottesdienst und Lobpreis, eine, eineinhalb Stunden Lobpreiszeit, und natürlich kommen Christen in den Gottesdienst. Aber, erzählte mein Freund: „Wir haben ein paar Dinge im Gottesdienst geändert. Wir haben immer noch gute Lobpreiszeiten, aber die Gottesdienste sind jetzt anders. Und jetzt kommen jede Woche Menschen zum Glauben an Jesus.“ Das war vor mehreren Jahren. Neulich habe ich wieder mit meinem Freund gesprochen und er erzählte: „Inzwischen ist es eine Seltenheit, wenn mal eine Woche niemand zum Glauben kommt. Meistens haben wir jedes Wochenende Menschen, die zu Jesus kommen.“ Liebe Freunde, etwas Wichtigeres gibt es nicht! Wir müssen evangelistisch eingestellt sein. Das Zweite, worüber ich reden möchte, ist Lehre, nämlich Gottes Wort zu lehren. Wir haben in Matthäus 9:35 gelesen, dass Jesus in alle Städte und Dörfer ging und dort in den Synagogen lehrte. In Apostelgeschichte 2:42 heißt es, dass die Christen sich der Lehre der Apostel widmeten. Über 3000 Personen widmeten sich - alle zusammen: „widmeten sich“! - sie widmeten sich der Lehre der Apostel. Gehen wir ein bisschen weiter zu Apostelgeschichte 6. Die Gemeinden sind noch sehr jung, aber es gab ein paar Schwierigkeiten, weil die Gemeinde wuchs. Wenn etwas wächst, gibt es immer Schwierigkeiten. Wer eine problemfreie Gemeinde oder eine problemfreie Firma haben will, sollte sie sehr klein halten, dann gibt es auch nur kleine Probleme. Aber wenn man wachsen und Menschen erreichen will, muss man sich auf große Schwierigkeiten einstellen. In der Bibel heißt es im Buch der Sprüche: „Ein leerer Stall bleibt zwar sauber - aber ohne Rinder gibt es keinen Ertrag!“ Mit anderen Worten, wer den Ertrag will, den er mit Rindern erwirtschaften kann, muss auch die Hinterlassenschaften der Rinder beseitigen. Je mehr Ertrag man will, umso mehr Rinder braucht man, umso mehr Dreck muss man wegmachen. Je mehr eine Sache wächst, umso mehr Probleme gibt es. So ist es auch bei den ersten Gemeinden. Apostelgeschichte 6:1-4 „In diesen Tagen aber, als die Jünger sich mehrten, entstand ein Murren der Hellenisten gegen die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Bedienung übersehen wurden. Die Zwölf aber riefen die Menge der Jünger herbei und sprachen: Es ist nicht gut, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und die Tische bedienen. So seht euch nun um, Brüder, nach sieben Männern unter euch, von gutem Zeugnis, voll Geist und Weisheit, die wir über diese Aufgabe setzen wollen! Wir aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren.“ Gebet und das Studium und die Lehre von Gottes Wort. Nun war es nicht so, dass das Problem unwichtig gewesen wäre, dass die Witwen unwichtig gewesen wären. Hier hatte sich ein regelrechtes ethnisches Problem in der Gemeinde aufgetan, und das war sehr wichtig. Es ging nicht nur um die Witwen, sondern um viel mehr. Aber obwohl die Apostel das Problem nicht für unwichtig hielten, kannten sie doch ihre Prioritäten. „Das Problem muss behoben werden, also setzen wir Mitarbeiter ein, die sich darum kümmern. Aber wir können das Wort Gottes nicht vernachlässigen, um die Tische zu bedienen. Wir müssen uns dem Gebet und dem Dienst an Gottes Wort widmen.“ Liebe Freunde, in der Urgemeinde war die Lehre und das Studium von Gottes Wort fundamental wichtig. Andernfalls wären diejenigen, die neu geboren worden waren, geistliche Säuglinge geblieben. In 1. Petrus 2:2 heißt es: „Seid wie neugeborene Kinder, begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch - damit ihr durch sie wachset zur Rettung.“ Manche Menschen haben vor 25 Jahren einen Anfang mit Jesus in ihrem Leben gemacht, aber sie sind immer noch geistliche Säuglinge. Sie sind nie geistlich gewachsen oder gereift. Ohne Gottes Wort kann man nicht wachsen und reif werden. Darum schrieb Paulus später in 2. Timotheus 4:2, Timotheus solle Gottes Wort lehren und predigen. Nicht seine eigenen Meinungen, nicht, was andere hören wollen, sondern Gottes Wort. Es ist unser Fahrplan zum Leben. Wie war das noch? „B-I-B-L-E“ - „Basic Instructions Before Leaving Earth“ - „wichtige Anweisungen vor dem Verlassen der Erde“. Gottes Wort ist unsere Gebrauchsanweisung fürs Leben. Es ist Nahrung für unseren Geist, Kraft für unsere Seele und wir brauchen es unbedingt, wenn wir ein Leben führen wollen, das Gott gefällt. Römer 10:17 „Also ist der Glaube ...“ Alle zusammen: „Glaube“! „... aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.“ Hebräer 11:6 „Ohne Glauben...“ Alle zusammen: „Glauben“! „... ist es unmöglich, [Gott] wohlzugefallen.“ Glaube kommt aus dem Hören und das Hören aus dem Wort Gottes und ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Glaube kommt aus dem Hören von Gottes Wort und ohne Glauben ist es unmöglich - nicht schwierig, sondern unmöglich, Gott zu gefallen. Wer nicht aus Gottes Wort lebt, kann auch kein Leben führen, das Gott gefällt. Gottes Wort hilft uns auch, als Nachfolger von Jesus und in Freiheit zu leben. Blättern wir einmal zum vorhergehenden Buch der Bibel zurück, Johannes 8. Die Beschäftigung mit Gottes Wort hilft uns, als Nachfolger von Jesus zu leben und Freiheit zu finden. In Johannes 8:31 sagt Jesus: Johannes 8:31-32 „Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ...“ Alle zusammen: „Wenn“! „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Man kann an Jesus Christus glauben und Ihm trotzdem nicht nachfolgen. Vielleicht gibt es unter meinen Zuhörern solche Menschen. Sie glauben an Jesus, sie haben einmal ein Leben mit Ihm begonnen, sie gehören zu Gottes Familie, aber sie folgen Jesus nicht nach. Jesus sagte zu denen, die an Ihn glaubten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt...“ Das Wort „bleiben“ hier bedeutet, die Zeltpflöcke einzuschlagen und das Lager aufzuschlagen. „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr meine Jünger. Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Vor vielen Jahren besuchte mich einmal ein Mann. Das ist bestimmt schon 30 Jahre her. Er kam in mein Büro, ein sehr vornehmer indischer Herr. Er hatte schneeweißes Haar, perfekt zurückgekämmt und einen starken indischen Akzent. Jedenfalls nahm er vor meinem Schreibtisch Platz, mir gegenüber, und ich fragte ihn: „Kann ich Ihnen helfen?“ Er nannte seinen Namen und sagte: „Ja. Ich will den Gott kennenlernen.“ Ich fragte: „Wie bitte?“ „Ich will den Gott kennenlernen.“ Und er zeigte mir einen Artikel, den eine Zeitung über mich geschrieben hatte. Darin ging es darum, dass ich früher drogenabhängig war und mein Leben ziemlich ruiniert hatte, aber dann von Jesus Christus gerettet wurde. Der Mann hatte die Zeitung gelesen und gemerkt, dass er sich genau danach sehnte. Also zeigte er auf den Artikel und sagte: „Ich will den Gott kennenlernen.“ Ich sagte: „Okay“ und erklärte ihm das Evangelium: dass Jesus für seine Sünden am Kreuz gestorben war und am dritten Tag von den Toten auferweckt wurde. Ich erklärte ihm, was es heißt, Jesus als Retter zu bekennen. Dann beugte ich mich über den Schreibtisch, nahm seine Hand; wir beteten miteinander und er vertraute Jesus sein Leben an. Dann schaute er mich an und sagte: „Jetzt bin ich Ihr Jünger.“ Ich sagte: „Ich möchte gern Ihr Pastor sein, Ihr Hirte, und Sie so gut wie möglich lehren. Aber Sie sollen ein Jünger von Jesus sein.“ Ich glaube, ich schenkte ihm eine Bibel und ich sagte zu ihm: „Das können Sie nur, wenn Sie sich mit Gottes Wort beschäftigen“: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen“ - nicht nur davon wissen, sondern sie erkennen - „und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Blättern wir nun in der Bibel noch ein Buch weiter zurück, zu Lukas 9. Wir kommen zum dritten Element, das tief in den ersten Gemeinden verwurzelt war, nämlich Heilung. Heilungen spielten eine große Rolle im Wirken von Jesus und sie hatten einen tiefen Eindruck auf die Jünger gemacht. Und von Anfang an gehörten Heilungen auch zur christlichen Gemeinde. Überall, wo Jesus hinging, heilte Er Kranke. Wenn man die Evangelien liest, kann man fast den Eindruck bekommen, Jesus kam entweder immer gerade von einer Heilung oder Er war dabei, jemanden zu heilen oder unterwegs zu einer Heilung. Gott dem Vater, ist es wichtig, Menschen heil zu machen; und Jesus sagte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ In Lukas 9 tut Jesus nun etwas Besonderes: Lukas 9:1-2 „Als er aber die Zwölf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und zur Heilung von Krankheiten. Und er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen.“ Sein großes Mitgefühl für die Menschen ließ sich einfach nicht in Grenzen halten! Als Mensch auf dieser Erde konnte Jesus geografisch immer nur an einem Ort gleichzeitig sein. Also beauftragte Er die zwölf Jünger, den Menschen Hilfe und Heilung zu bringen so wie Er. Aber das reichte Ihm immer noch nicht; Seine Sehnsucht, den Menschen zu helfen, war noch größer! Lesen wir weiter in Lukas 10:1-2 „Nach diesem aber bestimmte der Herr siebzig andere und sandte sie zu je zwei vor seinem Angesicht her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst kommen wollte. Er sprach aber zu ihnen: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte!“ Und dann am Anfang von Vers 3 sagt Jesus: „Geht hin! Siehe, ich sende euch...“ Dann gehen wir zu Vers 8. Dort sagt Jesus: Lukas 10:8-9 „Und in welche Stadt ihr kommt, und sie nehmen euch auf, da esst, was euch vorgesetzt wird, und heilt die Kranken darin und sprecht zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.“ Zuerst wurden die zwölf Jünger beauftragt und begabt, Kranke zu heilen und nun bekamen die siebzig Jünger den gleichen Auftrag und die gleiche Begabung. Sie sollen das Evangelium predigen und die Kranken heilen. Doch auch das war Jesus noch nicht genug. Schauen wir ins Markusevangelium, ein Buch vor Lukas. Markus 16:15 „Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben...“ -  nicht nur den Zwölf oder den Siebzig. „Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden, werden Schlangen aufheben“ - oder wörtlich: verjagen -, „und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden...“ Das ist eine gute Verheißung, wenn man in die ganze Welt geht. Und schließlich sind bei Markus die letzten Worte, die Jesus sagt, bevor er in den Himmel auffährt: „Sie werden...“ „Sie“, das sind alle Gläubigen. „... Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“ Halleluja! Gestern musste ich an die Geschichte von Linda denken. Linda gehört zu unserer Gemeinde. Die Geschichte ereignete sich vor 25 Jahren. Wir haben die Videos davon sicher irgendwo im Archiv. - Linda hatte eine Operation vor sich. Ihr sollte ein Tumor entfernt werden, der so groß wie eine kleine Orange war. Sie kam zu uns, um für sich beten zu lassen. Mitglieder unserer Gemeinde legten ihr die Hände auf und beteten für sie. Sie glaubten einfach dem, was Jesus gesagt hatte und gehorchten Ihm. Jesus hatte gesagt: „Menschen, die an mich glauben, werden Kranken die Hände auflegen, und sie werden sich erholen.“ Jesus ist der Arzt; wir müssen nur gehorchen. Also wurden Linda die Hände aufgelegt. Ich glaube, ich selbst war gar nicht dabei. Sicher wurde auch für sie gebetet, obwohl Jesus davon gar nicht ausdrücklich etwas gesagt hat. Jedenfalls ging sie wieder zum Arzt und wurde ein letztes Mal vor der geplanten Operation geröntgt. Aber der Tumor war verschwunden. Der Arzt willigte ein, sich filmen zu lassen, also kamen wir mit einem Filmteam zu ihm und er erklärte uns die Röntgenbilder. Er zeigte uns auf den alten Bildern, wo der Tumor gewesen war, erklärte uns ein paar medizinische Begriffe und dann zeigte er uns die neuen Bilder. „Der Tumor ist weg!“ Der Interviewer fragte ihn: „Und was sagen Sie dazu?“ Und der Arzt schaute in die Kamera und sagte: „Ich kann das nur als Wunder Gottes erklären!“ Ich traue mich fast nicht, den Film im Archiv suchen zu lassen, weil er so alt ist und nicht besonders gut gemacht. Aber wir haben aus dem, was wir hatten und konnten, das Beste gemacht. Verstehen Sie: Gott sieht uns als ganzen Menschen. Er schenkt uns Rettung für unseren Geist, Lehre für unsere Seele und Heilung für unseren Körper. Lassen Sie uns einen Moment still werden. Wir werden gleich miteinander beten. Ich komme noch einmal auf meinen ersten Punkt zurück. Jesus sagte: „Geht hin und verkündigt die Gute Nachricht.“ Es sind keine schlechten Nachrichten, sondern gute! Gott liebt Sie. Er liebt die Welt, die kaputte, zerstreute, verletzte, entmutigte, gequälte, wütende Welt! Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die in dieser zerbrochenen, zynischen, bitteren, heruntergekommenen und verkehrten Welt an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Vielleicht sind Sie heute allein hier, vielleicht zusammen mit einem Freund. Vielleicht waren Sie schon öfter hier. Aber wissen Sie was? Ich will mal mutig sein und sagen: Es ist kein Zufall, dass Sie hier sind und mir zuhören. Es gibt einen Gott im Himmel, der Sie kennt und sehr liebt, mehr als Sie verstehen können. Und dieser Gott hat Seinen Sohn Jesus gesandt, damit Er für Sie stirbt. Gott wusste, dass Sie sich entscheiden müssen, dass Sie die Wahrheit vielleicht nicht annehmen werden und Ihn nicht wollen. Er wird Ihnen Sein Geschenk nicht aufzwingen. Aber wenn Sie Ihn wollen, wird Er Sie nicht wegschicken. Es spielt keine Rolle, was Sie Schlimmes getan oder wie sehr Sie versagt haben. Gott liebt Sie. Es wäre mir eine Ehre, heute mit Ihnen ein Gebet sprechen zu dürfen, in dem Sie Jesus Christus Ihr ganzes Leben anvertrauen und Sein wunderbares Geschenk der Rettung annehmen. Mit diesem Gebet werden Sie kein Mitglied in irgendeiner Gemeinde. Es ist keine Verpflichtung auf eine endlose Liste von Dingen, die Sie dann nicht mehr tun dürfen. Es ist eine Bitte, dass Jesus Ihnen vergibt. Jeder Mensch braucht Vergebung. Es ist ein Gebet, mit dem Sie Gott in Ihr Leben einladen. Aber ich muss Sie warnen: Wenn es Ihnen mit diesem Gebet ernst ist, werden sich unweigerlich einige Dinge ändern. Die Bibel sagt sogar, es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Das ist kein Spaß und kein Scherz, sondern eine todernste Sache. Es gibt keine wichtigere Frage in Ihrem Leben, die Sie klären müssen. Vielleicht denken Sie: „Meine Ehe ist am Ende. Ich habe auch noch andere wichtige Probleme.“ Aber im Vergleich zu dieser Frage ist alles andere zweitrangig. Sie müssen zuerst Ihre Beziehung zu Gott klären. Danach werden sich viele andere Dinge von selbst ordnen. Wenn Sie mit mir beten möchten, dann heben Sie bitte einfach kurz die Hand, wenn ich bis drei zähle. Ich werde mich umschauen, wer die Hand gehoben hat und dann können Sie die Hand wieder herunternehmen und wir werden zusammen beten. Warum sage ich das? Ich glaube, es ist hilfreich für Ihren Glauben, wenn Sie auch nach außen deutlich machen, was Sie tun, selbst wenn nur ein einziger Mensch es sieht. In der Bibel steht, wenn wir Jesus als Herrn bekennen... und „bekennen“ bedeutet, etwas vor anderen zu sagen. Das ist nichts, was wir tun und dann für uns behalten. Gottes Leben verändert uns, wenn es in unser Herz kommt. Ihre Kollegen werden es merken. Ihre Familie wird es merken. Man wird merken, dass etwas an Ihnen anders ist. Also, bitte heben Sie kurz die Hand als äußerliches Zeichen Ihrer innerlichen Entscheidung. Im Inneren strecken Sie Gott Ihr Herz entgegen; nach außen hin strecken Sie die Hand in die Höhe. - Wir werden gleich beten. Eins. Zwei. Drei. - Wenn Sie mitbeten wollen; wenn Sie vielleicht früher mit Gott gelebt haben und heute zu Ihm zurückkommen wollen, dann heben Sie auch die Hand. Okay. Ich sehe im ganzen Saal eine Menge Hände. Wow. Ich sehe mindestens 35 Hände. Okay, danke. Dann werden wir jetzt miteinander beten. Ich habe Ihre Hand gesehen; Gott sieht Ihr Herz. Und wenn Sie möchten, beten Sie jetzt mit. Gott, ich komme jetzt zu Dir und bringe Dir in aller Demut mein Herz. Ich weiß, dass ich mich nicht selbst erlösen oder retten kann. Ich vertraue nicht auf meine guten Taten, sondern ich setze mein Vertrauen auf Jesus Christus. Jesus, ich glaube, dass Du für meine Sünden am Kreuz gestorben und von den Toten auferstanden bist. Bitte komm in mein Leben hinein und verändere mich. Ich bekenne, dass Du mein Herr bist und bete in Deinem Namen. Amen. Super! Ich hoffe, Sie haben eben mitgebetet. Wenn ja, dann möchte ich Ihnen sagen: Das ist noch nicht die Ziellinie. Es ist nicht so, als wären Sie jetzt ins Ziel eingelaufen und alles wäre erledigt. Nein, es ist ein Anfang. Der Anfang eines Abenteuers, der Anfang einer Beziehung zu Gott, der Anfang von geistlichem Wachstum, der Anfang einer neuen Welt. Besorgen Sie sich eine Bibel und fangen Sie an, im Neuen Testament zu lesen. Lassen Sie Jesus die Nummer eins in Ihrem Leben sein!  

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