Leben als Christ

Engel – Gottes unsichtbare Helfer im Alltag (2)

Immer mehr Menschen glauben an Engel – als Glücksbringer oder Beschützer. Vor allem viele Christen sind daher skeptisch, wenn es um dieses Thema geht. Alles nur esoterisch? Nein, denn auch die Bibel berichtet uns von Engeln, insgesamt an fast 300 Stellen.

Bayless Conley erklärt dir, wer die Engel wirklich sind, was sie tun und wie sie in unserem Leben handeln. Erfahre, was die Bibel über den Dienst der Engel berichtet und wie Gott dir seine Hilfe durch Engel in deinem Alltag schenken möchte.

Dies ist der zweite Teil der Predigtreihe.
Teil 1
Teil 3

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Predigtmanuskript

Wenn Sie eine Bibel dabei haben, schlagen Sie mit mir Psalm 103,20 auf. Hier geht es um den Dienst der Engel. In Psalm 103,20 heißt es:

„Lobt den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausführt, gehorsam der Stimme seines Wortes!“

Sie führen seinen Befehl aus. Sie erfüllen sein Wort. Sie tun, was er sagt. Sie gehorchen seinem Wort. Hier steht: „gehorsam der Stimme seines Wortes“. Das Wort „Stimme“ bedeutet: „laut aussprechen“. Sie gehorchen Gottes Wort, wenn es laut ausgesprochen wird. Das Wort „gehorsam“ heißt, dass sie zum Handeln bewegt werden. Es bedeutet: „hören, um seinem Wort zu gehorchen“. Engel werden durch den Klang seiner Worte zum Handeln bewegt. Sie handeln, wenn Gottes Wort ausgesprochen wird. Wenn Gott spricht, beginnen die Engel also zu handeln. Wenn Gott spricht, werden Engel aktiv und führen seine Befehle aus. Und ich bin überzeugt, dass sie auch dann aktiv werden und handeln, wenn wir Gottes Wort laut aussprechen und wenn unsere Worte mit den Worten Gottes übereinstimmen.

Schlagen wir zusammen das Lukasevangelium in Kapitel 1 auf.

Wir beginnen mit der Geschichte über einen Mann namens Zacharias. Er war ein Priester. Seine Frau hieß Elisabeth. In der Bibel steht, dass sie fromm und gottesfürchtig waren. Und wir erfahren, dass sie Gott um ein Kind baten. Elisabeth konnte nicht schwanger werden. Sie war unfruchtbar.

Sie wurden immer älter und sie beteten und beteten und baten Gott, barmherzig zu sein und ihnen ein Kind zu schenken. Doch es geschah nicht. An diesem Tag war Zacharias im Tempel und tat als Priester seine Pflicht, als ihm auf einmal der Engel Gabriel erschien. Es gibt nur zwei heilige Engel, die in der Bibel namentlich erwähnt werden – Gabriel und Michael.

Es gab auch noch Luzifer. Aber er ist ein gefallener Engel. Wir kennen ihn heute als Satan. Abgesehen davon wird in der Bibel kein anderer Engel mit Namen genannt.

Und was wir in der Bibel über Gabriel und Michael erfahren, zeigt uns, dass sie etwas ganz Besonderes sein müssen. Sie stehen offensichtlich eine Stufe höher als die Engel der anderen Dienstgrade. Wenn Ihnen Gabriel erscheint, dann wissen Sie es.

Zacharias war also im Tempel. Und wir lesen die Geschichte ab Lukas 1,11-18. Da heißt es:

„Ihm erschien aber ein Engel des Herrn und stand zur Rechten des Räucheraltars. Und als Zacharias ihn sah, wurde er bestürzt, und Furcht kam über ihn.
Der Engel aber sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Flehen ist erhört, und Elisabeth, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Johannes nennen. Und er wird dir zur Freude und zum Jubel sein, und viele werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn; weder Wein noch starkes Getränk wird er trinken und schon von Mutterleibe an mit Heiligem Geist erfüllt werden. Und viele der Söhne Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren. Und er wird vor ihm hergehen in dem Geist und der Kraft des Elia, um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten.
Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich dies erkennen? Denn ich bin ein alter Mann, und meine Frau ist weit vorgerückt in ihren Tagen.“

Woran soll ich dies erkennen? In einer anderen Übersetzung sagt er: „Wie kann ich sicher sein?“ Was braucht man denn noch, wenn einem ein Erzengel erscheint? Es gibt ein paar Übersetzungen, die noch besser erfassen, was hier im Original ausgedrückt wird. Bei einer heißt es, dass Zacharias erwiderte: „Aber das ist unmöglich!“ Bei einer anderen steht: „Und das soll ich dir glauben? Ich bin alt. Meine Frau ist alt.“

Schauen wir, wie es weiterging. Verse 19-20:

„Und der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, zu dir zu reden und dir diese gute Botschaft zu verkündigen. Und siehe, du wirst stumm sein und nicht sprechen können bis zu dem Tag, da dies geschehen wird, dafür, dass du meinen Worten nicht geglaubt hast, die sich zu ihrer Zeit erfüllen werden.”

So klingt wohl ein gereizter Engel.

Gabriel hatte damals einiges zu tun. Im gleichen Kapitel lesen wir, dass er kurz darauf einer Jungfrau namens Maria erschien.

Schauen wir uns ihre Antwort in Lukas 1,26-34 an:

„Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth, gesandt, zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Josef, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria. Und er kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadete! Der Herr ist mit dir.
Sie aber wurde bestürzt über das Wort und überlegte, was für ein Gruß dies sei. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein.
Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß?“

Eine berechtigte Frage. „Gabriel, ich war noch nie mit einem Mann intim. Ich bin mit Joseph verlobt und wir sind enthaltsam. Wir leben nach Gottes Gebot. Und jetzt sagst du, dass ich ein Kind bekommen werde? Wie soll ich ein Kind bekommen, wenn ich keinen Sex habe?“ Eine gute Frage.

Die Antwort lesen wir in Lukas 1,35-37:

„Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war. Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein.“

Wörtlich: Nichts, was Gott sagt, ist unmöglich zu erfüllen.

Im nächsten Vers sagt Maria: „Das ist unmöglich. Und das soll ich dir glauben?“ Nein. Lukas 1,38:

„Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.“

Sie kann es unmöglich verstanden haben. Wie auch? „Der Heilige Geist wird über dich kommen. Die Kraft Gottes wird dich überschatten. Du wirst schwanger werden.“ – „Okay. Ich verstehe es nicht, aber so soll es sein. Es geschehe mir nach deinem Wort!“

Wie reagieren wir, wenn wir ein Versprechen von Gott bekommen? Wenn Gott Ihnen sein Wort schenkt? Wie reagieren Sie? Sind Sie ein Zacharias oder eine Maria? Wie reagieren Sie? Wie antworten Sie? Wie Zacharias – „Das ist unmöglich!“ – oder wie Maria: „Ich weiß nicht, wie es möglich ist, aber ich glaube es. Ich nehme es an. Mir geschehe nach deinem Wort“? Interessant, nicht wahr?

Ich hatte einmal einen Freund – es war ein enger Freund, sonst hätte ich nicht so mit ihm reden können – der meist nur das Negative sah. Als er wieder einmal über etwas jammerte, das schiefgelaufen war, sagte ich: „Ich will ehrlich sein. Dein größtes Problem befindet sich drei Zentimeter unter deiner Nase.“

Zuerst wurde er wütend, aber dann merkte er, dass ich Recht hatte. Manche reden die ganze Zeit so. „Das geht nicht. Das wird nie klappen. Es ist unmöglich. Ich werde nie gesund sein. Meine Familie wird nie gerettet. Wir werden nie etwas in dieser Stadt bewirken. Ich weiß, dass Gott Verheißungen zu all dem gegeben hat, aber wir können es trotzdem nicht.“

Reagieren Sie nicht so! Sonst wird der Engel – und Engel sind überall um uns herum – sagen: „Damit kann ich nicht arbeiten. Das klingt mir nicht nach Gottes Wort. Es ist genau das Gegenteil seiner Versprechen, die wir im Himmel besingen. Damit kann ich nicht arbeiten. Ich werde aktiv, wenn ich höre, wie Gottes Wort laut ausgesprochen wird. Du musst mir etwas geben, mit dem ich arbeiten kann.“

Bringen Sie Ihre Worte mit dem in Einklang, was Gott sagt. Ich möchte Gottes Worten über die Rettung und über den einen Weg zu einer Beziehung mit Gott zustimmen. Ich möchte das gleiche wie Gott über die Ewigkeit, die Vergebung und die Tatsache sagen, dass ich erwählt bin, unter seiner Gunst stehe und angenommen bin, selbst wenn es sich nicht so anfühlt; dass er mich nie verlassen und aufgeben wird und dass er eine gegenwärtige Hilfe in Zeiten der Not ist. Dass er mein Schutz und Schild ist, mein hoher Turm, mein Retter, mein Heiler. Sagen wir das gleiche wie Gott darüber, dass Jesus den Feind besiegt hat und dass der Teufel von mir fliehen wird, wenn ich mich Gott unterstelle und dem Teufel widerstehe, denn so steht es in der Bibel.

Dann bewegen unsere Worte die Engel zum Handeln, denn sie gehorchen seinem Wort, wenn es ausgesprochen wird.

Aber wir müssen ihnen etwas geben, womit sie arbeiten können.

Einen wirklich spannenden Bibelvers – Sie können ihn aufschlagen – finden wir in Sprüche 15,4:

„Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens, ist aber Verkehrtheit an ihr, verwundet sie den Geist.“

Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens. Dieses „heilsam“ bedeutet wörtlich: „eine Zunge, die Heilung, Rettung und Wiederherstellung ausspricht“. Es ist von dem Wort „rapha“ abgeleitet. Vielleicht haben Sie schon einmal den Gottesnamen „Jehova Rapha“ gehört – „der Herr, unser Arzt“ oder „der Herr, unser Heiler“. Und das hebräische Wort für „heilsam“ ist von diesem Wort „rapha“ abgeleitet.

„Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens.“ Was ist eine heilsame Zunge? Lesen wir, was in 1. Timotheus 6,3 steht:

„Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die der Frömmigkeit gemäß ist,“

Das zeigt uns, dass heilsame Worte die Worte der Bibel sind; die Worte unseres Herrn Jesus Christus; die Lehre des Neuen Testaments. Das sind „heilsame Worte“. Eine heilsame Zunge ist eine Zunge, die Gottes Wort ausspricht. „Ist aber Verkehrtheit an ihr …“ In der Amplified Bible steht hier „böswilliger Widerspruch“. Wenn wir ungesunde, negative Worte aussprechen, verwundet das den Geist. In Youngs Übersetzung heißt es: Es „verursacht einen Dammbruch im Geist“.

Bleiben Sie noch einen Moment dran, okay? In diesem Vers steckt so viel! Eine heilsame Zunge ist eine Zunge, die Gottes Wort und Gesundheit und Heilung ausspricht und die mit dem übereinstimmt, was Gott sagt. Eine solche Zunge ist ein Baum des Lebens. Aber ist Verkehrtheit an ihr und widerspricht sie böswillig, verursacht sie einen Dammbruch im Geist. Mit dem hebräischen Wort für „Geist“ kann Gott, der Wind oder der menschliche Geist gemeint sein – und es können Engel gemeint sein wie in Psalm 104,4: „der Geister zu seinen Engeln macht.“

Gottes Wort zu widersprechen verursacht einen Dammbruch im Geist. Das Wort „brechen“ oder „Dammbruch“ kommt auch an anderen Stellen in der Bibel vor. In Jesaja 30,13 wird damit ein Riss in einer Mauer beschrieben, die plötzlich einstürzt. Und in Prediger 10,8 steht: „Wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.“ Einige von uns sind von dieser Schlange gebissen worden.

Achten Sie auf Ihre Worte, meine Freunde. In den Sprüchen steht: „Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, der wird die Frucht davon – Tod oder Leben – ernten“. Bringen Sie Ihre Worte mit Gottes Wort in Einklang.

Daniel war ein Mann des inständigen Gebets. Er betete dreimal am Tag. Wir wissen, dass ein Engel den Löwen das Maul zuhielt, als Daniel in die Löwengrube geworfen wurde. Und wir lesen in Daniel 9, dass Daniel die Schriftrolle des Jesaja las und daraus erfuhr, dass die Gefangenschaft Israels nur 70 Jahre dauern sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Israel schon lange in Gefangenschaft. Also holte Daniel seinen Kalender heraus, schaute nach und stellte fest, dass die 70 Jahre vorbei waren.

Also fing er an, zu fasten, zu beten und zu Gott zu flehen. Er bekannte auch die Sünden der Menschen vor Gott. Kurz darauf wurde ein Befehl des Königs Kyros von Persien erlassen, der den Juden erlaubte, nach Jerusalem zurückzukehren. Und als Daniel betete, wurde der Engel Gabriel vom Himmel zu ihm gesandt, um ihm zu sagen, was mit seinem Volk geschehen würde. Gabriel versicherte Daniel, dass es einen Befehl geben würde, Jerusalem wieder aufzubauen.

Doch während seines Besuchs zeigte ihm der Engel auch eine wunderbare und etwas alarmierende Prophezeiung über den kommenden Messias. Gabriel sagte ihm Folgendes über den Messias. Es steht in Daniel 9,25-26.

„So sollst du denn erkennen und verstehen: Von dem Zeitpunkt an, als das Wort erging, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis zu einem Gesalbten, einem Fürsten, sind es sieben Wochen. Und 62 Wochen lang werden Platz und Stadtgraben wiederhergestellt und gebaut sein, und zwar in der Bedrängnis der Zeiten.
Und nach den 62 Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden.“

Der Messias, die Hoffnung von Gottes Volk, würde ausgerottet werden. Was bedeutete das? Was würde nach diesem tragischen Ereignis mit Gottes Volk passieren? Das lastete so schwer auf Daniel, dass er auf die Knie fiel und beschloss, zu fasten und zu beten, bis er eine Antwort bekam. Er ahnte nicht, dass er 21 Tage auf den Knien verbringen würde.

Er wusste nicht, dass es drei Wochen dauern würde, bis er eine Antwort bekam. Wir können es in Daniel 10,1-3 nachlesen. Da steht:

„Im dritten Jahr des Kyrus, des Königs von Persien, wurde dem Daniel, der Belsázar genannt wurde, ein Wort offenbart. Und das Wort ist Wahrheit und betrifft eine große Mühsal. Und er verstand das Wort, und Verständnis wurde ihm in der Erscheinung zuteil. In jenen Tagen trauerte ich, Daniel, drei volle Wochen. Köstliche Speise aß ich nicht, und weder Fleisch noch Wein kamen in meinen Mund; und ich salbte mich nicht, bis drei volle Wochen um waren.“

Nachdem er drei Wochen im Gebet zu Gott gefleht hatte, kam ein Engel mit einer Antwort zu ihm. Und als der Engel erschien, heißt es in Vers 7, kam eine große Angst über alle anderen und sie flohen. Und Daniel fiel auf sein Gesicht.

Aber was als Nächstes passiert, ist mehr als faszinierend. Es ist eine Offenbarung. Wie wir gleich feststellen werden, wird diese Wahrheit wird im Neuen Testament bestätigt. Der Engel kam also nach drei Wochen mit der Antwort, um die Daniel gebeten hat. Und in Daniel 10,11-12 sagt der Engel:

„Und er sprach zu mir: Daniel, du vielgeliebter Mann! Achte auf die Worte, die ich zu dir rede, und steh an deinem Platz! Denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort mit mir redete, stand ich zitternd auf.
Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn vom ersten Tag an, als du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden. Und um deiner Worte willen bin ich gekommen.“

Schon am ersten Tag, als du auf die Knie gefallen bist und angefangen hast zu beten, hat Gott dein Gebet erhört. Ich wurde schon am ersten Tag losgeschickt.

Lesen wir in Daniel 10,13-14 weiter:

„Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen. Und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich wurde dort entbehrlich bei den Königen von Persien. Und ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volk am Ende der Tage widerfahren wird; denn noch gilt die Vision für ferne Tage.“

Er sagte: „Ich wurde am ersten Tag losgeschickt. Aber der Fürst von Persien stand mir entgegen.“ Wer ist dieser Fürst von Persien, der dem Boten Gottes entgegenstand und ihn 21 Tage lang aufhielt? Es war ein böser Geist, der über Persien herrschte und das moralische und geistliche Klima in diesem irdischen Königreich, in dieser Region – dem heutigen Iran, damals bekannt als Persien – beeinflusste. Und das ist bei vielen irdischen Städten und Regionen bis heute der Fall.

Ich möchte Ihnen diese Verse aus der Neues-Leben-Übersetzung vorlesen. Sie bringen etwas Klarheit in die Sache. Daniel 10,12-13. Hören Sie zu. Es wird sicher auch eingeblendet. Der Engel sagte Folgendes.

„Da sagte er: Hab keine Angst, Daniel! Von dem Tag an, als es dir wichtig wurde, das Entscheidende zu verstehen, und du dich vor deinem Gott gedemütigt hast, wurden deine Worte erhört. Deshalb bin ich auch zu dir gekommen. Doch der Engelfürst von Persien hat sich mir 21 Tage lang widersetzt, bis mir schließlich der Erzengel Michael zu Hilfe kam und für mich den Kampf mit dem Engelfürst von Persien aufnahm. So konnte ich gehen und bin nun hier.“

Der Teufel wollte die Antwort auf Daniels Gebet aufhalten. Er wird auch versuchen, die Antworten auf Ihre Gebete aufzuhalten. Was, wenn Daniel am 20. Tag aufgegeben hätte? Aber er blieb dran. Und seine Antwort kam. Das Interessante ist, dass Daniel keine Ahnung von dem geistlichen Kampf hatte, der ihn umgab. Er betete einfach weiter.

Dann musste der Engel wieder gehen. Hören Sie, was er in Daniel 10,20 zu Daniel sagt:

„Nun aber kehre ich zurück, um gegen den Fürsten von Persien zu kämpfen. Und wenn ich mit ihm fertig geworden bin, siehe, dann wird der Fürst von Griechenland kommen.“

Wer eroberte Persien und wurde zur nächsten Weltmacht? Griechenland unter Alexander dem Großen. Der Engel sagt es Daniel hier voraus.

Um uns herum finden ständig unsichtbare Kämpfe statt, besonders, wenn wir uns im Reich Gottes engagieren. Der rapide moralische Niedergang und der irrationale Widerstand gegen Gottes Prinzipien und den gesunden Menschenverstand in unserem Land und in verschiedenen anderen Teilen der Welt kann auf nichts anderes als geistliche Mächte zurückgeführt werden. Manches davon ergibt einfach keinen Sinn, solange man nicht den Vorhang zurückzieht und einen Blick auf die geistliche Welt wirft.

Warum wird das Evangelium so brutal zurückgewiesen? Warum kann man in manchen Bereichen einfach kein vernünftiges Gespräch führen? Warum geht das einfach nicht? Wieso?

Es liegt an den bösen Geistern, die Kulturen und Regierungen und die Moral einer Stadt, einer Region und eines Reiches beeinflussen.

Ja, geistliche Kämpfe sind real. Böse Geister sind real. Engel sind real. Aber wissen Sie was? Wir stehen auf der Siegerseite. Jesus Christus ist der König der Könige und der Herr der Herren. Nachdem er von den Toten auferstanden ist, hat er dem Satan seinen Fuß ins Genick gestellt. Er hält die Schlüssel in der Hand. Und er sagt: „Ich war tot, aber ich bin lebendig in Ewigkeit und ich habe die Schlüssel der Hölle und des Todes. Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel auf Erden.“

Was für ein Retter! Mein Freund, er ist jetzt bei Ihnen. Er liebt Sie. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Gott hat uns nicht einen Geist der Angst gegeben, sondern einen Geist der Macht und der Liebe und der Besonnenheit.

Und von wo aus Sie mir gerade zuhören oder auch zuschauen – haben Sie gewusst, dass gerade Menschen auf der ganzen Welt in verschiedenen Sprachen genau das Gleiche tun? Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit unseren Sendungen die gute Nachricht von Gottes Wort überall zu verbreiten. Wir wollen Menschen auf der ganzen Welt Antworten aus der Bibel geben.

Wenn Sie uns dabei unterstützen, können wir nicht nur Sendezeit kaufen, um Regionen der Welt zu erreichen, in denen das Evangelium nicht gepredigt wird. Wir übersetzen diese Sendung auch in viele verschiedene Sprachen und stellen Materialien für Menschen in ihrer Heimatsprache her. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, Menschen in vielen Kulturen und Ländern auf der ganzen Welt im Namen von Jesus Christus zu erreichen.

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