Die Endzeit verstehen 2/4

Von 03.08.2018 3395 Views103 Keine Kommentare
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Eines ist sicher: Wir leben in der Endzeit. Die Zeichen für das Ende, auf die Jesus uns hingewiesen hat, werden nicht nur bald kommen – sie sind schon da.

Wie wird es jetzt also weitergehen? Wie werden die Welt und unser Leben vor und nach dem siegreichen Wiederkommen von Jesus aussehen? Wie sollen wir in der Endzeit leben? Bayless Conley beantwortet diese und andere wichtige Fragen anhand eines übersichtlichen Zeitstrahls aus der Bibel.

 

Predigtmanuskript

Die Endzeit verstehen / Teil 2
04.08.2018
Pastor Bayless Conley

Hallo Freund! Schön, dass Sie dabei sind. Vor Kurzem habe ich in unserer Kirche an einem Wochenende über bestimmte Ereignisse in der Endzeit gesprochen, die prophezeit worden sind. Einige davon hielt Gott verborgen und offenbarte sie erst, als die Kirche in diese Endzeit kam. Heute werden wir den nächsten Teil davon anschauen. Es geht um Dinge, die noch geschehen werden. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie zur Hand. Dies betrifft nicht nur Sie, sondern die ganze Welt. Das zeigt uns die Bibel ganz klar. Steigen wir ins Wort Gottes und schauen wir uns einige Ereignisse der Endzeit genauer an. Machen Sie sich bereit.

Paulus spricht in 1. Korinther 15 darüber. Lesen Sie es mit mir. 1. Korinther 15:50. Er spricht davon, dass unser Körper sterblich und vergänglich ist. Da steht ab Vers 50:

1. Korinther 15:50-51
„Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis…“

Sagen wir alle: „Ein Geheimnis.“ Das hier ist also Gottes zweites Geheimnis. Ich erzähle es Ihnen.

1. Korinther 15:51-54
„Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: ‚Verschlungen ist der Tod in Sieg.‘“

1. Korinther 15:55
„Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?“

Das erste Geheimnis war die Gemeinde und die Gnadenzeit, diese Zeit, in der die Menschen umkehren und die Barmherzigkeit Gottes annehmen sollen. Aber das zweite Geheimnis – und das kann jederzeit passieren – ist die Entrückung der Gemeinde. In einem Nu, in einem Augenblick, bekommen alle, die in Christus gestorben sind, einen neuen Körper. Und wir anderen, die wir noch leben, wenn es geschieht, werden in einem Nu verwandelt. Denn etwas Vergängliches und Sterbliches kann das Reich Gottes nicht erben. Deswegen bekommen wir unsterbliche Körper, so wie Jesus. Ich finde den auferstandenen Körper von Jesus großartig. Er kann Honig und Fisch essen und durch Wände gehen. So einen Körper will ich auch! Wer weiß, vielleicht können wir uns in Gedankenschnelle fortbewegen! Es wird großartig sein. Und es wird geschehen! Beim Schall der Posaune wird die Gemeinde, Seine Braut, zusammen mit dem Herrn in die Wolken entrückt werden.

Und dann gibt es noch das zweite große prophetische Ereignis. Das erste war das Kommen Jesu. Das zweite ist die Rückkehr Jesu Christi auf diese Erde. Beim ersten Mal kam Er als Retter, um Barmherzigkeit zu bringen. Beim zweiten Mal kommt Er als Richter, der Zorn bringt. Beim ersten Mal kam Er als unser Stellvertreter, um unsere Strafe auf sich zu nehmen und uns zu retten. Beim zweiten Mal wird Er Sein irdisches Reich aufrichten und die Sünde für immer zerstören. Und wir sollten die Rückkehr Christi auf diese Erde nicht mit der Entrückung verwechseln. Die Entrückung ist die Rückkehr Jesu Christi, um alle Gläubigen von der Erde wegzuholen, bevor Gottes Zorn kommt. Wir werden Ihn in den Wolken treffen. Das zweite Kommen Jesu ist Seine Rückkehr auf die Erde mit Seinen Heiligen, um die große Trübsal zu beenden und den Antichristen und sein böses Weltimperium zu besiegen. Die Entrückung geschieht geheim und in einem Augenblick. Aber bei Seinem zweiten Kommen werden Ihn alle sehen.

Jesus spricht in Matthäus 24:30 darüber, als Er sagt:

Matthäus 24:30
„Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.“

Offenbarung 1:7
„Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, amen.“

Wie ich gesagt habe, kommt Er bei der Entrückung, um Seine Heiligen abzuholen. Bei Seinem zweiten Kommen kommt Er zusammen mit Seinen Heiligen. Schlagen wir gemeinsam Offenbarung 19 auf. Wir werden dort eine Stelle lesen. Aber vorher ist es noch wichtig zu wissen, dass in der Offenbarung schon vor der Stelle, die wir in Kapitel 19 lesen werden, beschrieben wird, dass die Gläubigen im Himmel, die schon eine Weile dort sind und im Blut des Lammes gewaschen sind, weiße und reine Kleider tragen. Das ist ein Bild dafür, was das Blut Christi für uns getan hat. Wir lesen mehrmals in der Offenbarung, dass Gläubige, die schon im Himmel sind, diese weißen Kleider tragen. Lesen wir weiter in Offenbarung 19, ab Vers 11:

Offenbarung 19:11
„Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.“

Er kommt nicht, um Barmherzigkeit und Gnade zu bringen, sondern um zu richten und Krieg zu führen. Ab Vers 12:

Offenbarung 19:12-16
„Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst; und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: KÖNIG DER KÖNIGE UND HERR DER HERREN.“

Freund, wenn Jesus wiederkommt, wird Er Seine Feinde vernichten und diejenigen richten, die böse geblieben sind und Gott abgelehnt haben. Und Er wird ein irdisches Königreich aufrichten. Es wird ganz anders sein als bei Seinem ersten Kommen.

In Apostelgeschichte 1, als die Jünger bei Jesus auf dem Ölberg versammelt waren, kam auf einmal eine Wolke. Jesus stieg auf dieser Wolke in den Himmel auf und die Jünger standen da und schauten zu. Da kam ein Engel und sagte: „Männer aus Galiläa, was steht ihr da und schaut nach oben? Jesus wird genauso wiederkommen, wie ihr ihn habt gehen sehen. Seine Füße wurden von einer Wolke vom Ölberg hochgehoben. Genau so wird er wiederkommen.“

Auch Sacharja sagt das in Kapitel 14 voraus. Da steht, dass Jesus kommen und auf dem Ölberg stehen wird. Der Ölberg wird sich in zwei Hälften spalten und Seine Heiligen werden bei Ihm sein. Und Er wird kommen, um zu richten. Und bei Judas steht in Vers 14 und 15, dass der Herr mit Zehntausenden Seiner Heiligen kommt, um Gericht zu üben. Bevor Jesus zurückkehrt, werden aber noch einige Dinge geschehen, die vorausgesagt worden sind. Es müssen sich erst noch einige Dinge ereignen: der Antichrist wird sich erheben, die Macht der Nationen an sich reißen und die Nationen täuschen. Jesus hat in Matthäus 24 detailliert über viele dieser Zeichen gesprochen, die unmittelbar vor Seiner Rückkehr geschehen werden. Und in Lukas 21 hat Er über Kriege geredet. Er sagte, es wird Kriege und Gerüchte über Kriege geben. Nationen werden getäuscht und von Unsicherheit erfasst, es wird große Aufstände geben und große Naturkatastrophen. Es wird Erdbeben an verschiedenen Orten geben, Hungersnöte, Epidemien, eine große Verfolgung von Christen und ein großes Abfallen vom Glauben. Aber Er sagte auch, dass das Evangelium vom Reich Gottes allen Nationen der Welt zum Zeugnis gepredigt wird. Und dann kommt das Ende. Das Evangelium wird allen Nationen gepredigt. Das Wort „Nationen“ heißt im Original „ethnos“ und bedeutet „jede ethnische Gruppe“. Jesus sagt also, dass jede ethnische Gruppe einen Zeugen des Evangeliums haben wird, bevor das Ende kommt. Ich weiß nicht, ob Ihnen das bewusst ist, aber unsere Generation ist die erste, die das tatsächlich erleben könnte.

Wahrscheinlich sagt jetzt jemand: „Von mir aus, aber ich glaube, da müssen zuerst noch andere Dinge passieren.“ Ich stimme Ihnen zu. Ja, bevor Jesus wiederkommt, müssen noch bestimmte Dinge geschehen. Aber vor der Entrückung muss nichts mehr geschehen. Freund, sie kann jeden Moment passieren. Bevor ich diese Predigt beendet habe, kann es einen Ruf und den Schall einer Posaune geben und wir werden in einem Nu verändert und in die Wolken aufgehoben, um für immer beim Herrn zu sein. Bevor das geschieht, muss nichts mehr erfüllt werden.  Die Frage ist, wenn wir das wissen: Wie sollten wir leben? Ich denke, dass wir nüchtern und im Gebet bleiben sollen. Ich denke, dass es wichtig ist, dem Reich Gottes gegenüber großzügig zu sein. Denn, Freund, Sie werden nichts von alldem hier mitnehmen können. Ich denke, dass wir voller Trost und Hoffnung leben sollen. Und ich denke, dass wir alles tun sollen, um den Menschen von Jesus zu erzählen. Tun wir das, solange wir die Gelegenheit haben und die Türen der Gnade und Barmherzigkeit offen stehen. In den Tagen Noahs gab es Hoffnung, solange die Türen der Arche offen standen. Aber als Gott die Türen schloss, gab es keine Hoffnung mehr. Freund, Jesus Christus ist unsere Arche der Sicherheit. Im Moment ist die Tür noch offen. Aber sie wird nicht für immer offen sein.

Ich habe diese Geschichte schon einmal erzählt. Es ist über 30 Jahre her. Meine Frau und ich waren bei einem Schneider, um einen Mantel für mich ändern zu lassen. Dieser Schneider war ein riesiger Kerl, ein unglaublich großer Mann. Er warf laut mit einer Reihe von Fluchworten um sich. Es war ziemlich unanständig. Ich war mit meiner Frau da. Und er fluchte nicht nur wie ein Kutscher, sondern rauchte auch noch eine dicke Zigarre. Mein Mantel und alle anderen Kleidungsstücke, die er änderte, rochen also alle nach Zigarrenrauch, wenn man sie mit nach Hause nahm. Aber das war ihm gleichgültig. Er fluchte also und rauchte Zigarre. Und während ich meinen Zettel ausfüllte, dass ich vier oder fünf Tage später zurückkommen und meinen Mantel holen würde, sagte der Heilige Geist zu mir: „Rede mit diesem Mann über seine Seele.“ Aber ich tat es nicht. Meine Frau und ich verließen den Laden. Ich machte die Autotür auf und meine Frau stieg ein. Da sagte der Heilige Geist noch einmal zu mir: „Geh zurück und rede mit ihm über seine Seele.“ Aber ich hatte ehrlich gesagt Angst vor diesem Mann. Und ich ging nicht zu ihm. Ich stieg ins Auto. Sobald ich hinter dem Lenkrad saß, fiel die Last von mir ab und ich dachte nicht mehr daran – bis zum nächsten Tag. Da telefonierte ich mit einem Freund und er sagte: „Hast du gehört, was mit dem Schneider passiert ist?“ Ich sagte: „Was meinst du damit?“ Er sagte: „Der Schneider.“ Ich sagte: „Ich kenne ihn. Was ist passiert?“ Er sagte: „Als er heute Morgen in seinen Laden ging, fiel er tot um, kaum, dass er seine Schwelle überschritten hatte. Herzschlag.“ Ich sagte: „Du machst Witze.“ Er sagte: „Nein.“

Ich legte auf. Und mir wurde klar, dass das Blut dieses Mannes an meinen Händen klebte. Gott sagt im Buch Hesekiel: Wenn du den Gottlosen nicht warnst, um ihn von seinen bösen Taten abzubringen, dann wird er sterben, doch ich werde dich zur Verantwortung ziehen. Ich kniete nieder und sagte: „Gott, es tut mir leid.“ Gott sei Dank für ein anderes Blut, das Blut Jesu, das alle Schuld von uns abwäscht. Ich tat Buße und sagte: „Herr, wasch mich rein. Es tut mir leid. Vergib mir meinen Ungehorsam und dass ich der Angst nachgegeben habe.“ Und ich versprach Gott: „Wenn ich ab jetzt auch nur den kleinsten Eindruck habe, dass ich mit jemandem reden soll, dann werde ich es tun.“ Und soweit ich weiß, habe ich dieses Versprechen bis jetzt gehalten.

Ich erzähle diese Geschichte, weil wir nicht immer so viel Zeit haben, wie wir denken. Wir haben nicht ewig Zeit, um zu reagieren. Und wenn wir die Wahrheit kennen und sagen: „Jaja, ich weiß. Jetzt noch nicht“, dann passiert etwas Interessantes. Dann verhärtet sich nämlich unser Herz. Es wird immer leichter, Nein zu sagen und es aufzuschieben. Unser Herz wird Gott gegenüber immer härter. Und wir haben auch nicht so viel Zeit, anderen von Jesus zu erzählen, wie wir denken. Manche haben vielleicht den Eindruck, sie sollten jemandem einen Brief schreiben. Tun Sie es. Vielleicht ist es ein Cousin, ein Bekannter, der im Gefängnis sitzt oder jemand anderes. Erzählen Sie ihm Ihre Geschichte. Tun Sie es. Reden Sie am Zaun mit Ihrer Nachbarin. Sie haben den Gedanken schon mehrmals gehabt. Ich glaube, dass das Gott war. Der Teufel wird Ihnen nie sagen, dass Sie anderen von Jesus erzählen sollen. Nutzen Sie die Gelegenheit, solange Sie sie haben. Wir haben nicht ewig Zeit, anderen von Jesus zu erzählen. Noch wirkt Gottes Gnade in dieser Welt. Wenn wir die gute Nachricht weitergeben, wird der Heilige Geist sie bestätigen und die Herzen der Menschen von der Wahrheit überzeugen. Aber der Heilige Geist wird nicht immer so wirken. Jetzt gerade, zwischen den beiden Ereignissen, in der Zeit des Geheimnisses, der Gnadenzeit, haben wir diese Gelegenheit. Aber es wird sie nicht immer geben.

Ich möchte Sie jetzt gleich einladen, mit mir zu beten. Vielleicht sind Sie mit einem Freund hergekommen; vielleicht auch allein. Ich glaube nicht, dass es ein Zufall ist, dass Sie hier sind oder dass Sie mir gerade zuhören. Wenn ich Sie jetzt überreden kann, Jesus anzunehmen, kann Sie später jemand anderes überreden, ihn wieder zu verwerfen. Aber wenn Sie auf eine Erkenntnis reagieren und  spüren, dass Gott in der geheimen Sprache Ihres Herzens zu Ihnen gesprochen hat; wenn Sie wissen, dass Sein Fingerabdruck auf Ihrem Leben ist und dass Er Sie mit Seilen der Liebe zu sich zieht – wenn Sie auf eine solche Erkenntnis reagieren, dann kann Ihnen das später niemand mehr nehmen. Das ist mehr als nur der Entschluss, etwas zu tun. Sie öffnen damit dem Retter Ihr Herz und lassen sich innerlich verändern. Denn die Wahrheit ist, dass Sie – genau wie ich – aus mehr bestehen als nur aus dem, was man sieht. Sie sind ein ewiges Wesen, das die Ewigkeit irgendwo verbringen wird. Und diese Person in Ihrem Inneren meine ich jetzt. Von dieser inneren Person wird der Heilige Geist die Sünde abwaschen und sie in etwas verwandeln, das die Bibel eine neue Kreatur nennt. Wenn Ihnen das gerade hilft, dann schließen Sie einen Augenblick die Augen. Nur, wenn Sie wollen. Manchmal hilft es, Ablenkungen auszuschalten. Ich frage Sie jetzt: Haben Sie das Gefühl, dass Gott zu Ihnen gesprochen hat, wie auch immer Er das getan hat? Vielleicht war es durch diese Predigt, vielleicht auch auf andere Weise. Gott hat eine Unzahl an Möglichkeiten, um zu uns zu sprechen. Wollen Sie Sein Geschenk der Erlösung annehmen? Es gibt keinen besseren Zeitpunkt dafür als jetzt. Auch wenn Sie früher für Gott gebrannt haben, aber Ihr Feuer beinahe erloschen ist und nur noch eine letzte Glut vorhanden  ist – wenn Sie die Flamme nicht wieder entfachen, wird es schließlich ganz ausgehen. Ich habe eine gute Nachricht für Sie, verlorener Sohn, verlorene Tochter: Gott ist nicht zornig auf Sie. Aber es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Der Vater sucht den Horizont nach Ihnen ab und wartet darauf, dass Sie diesen Schritt gehen. Wenn Sie es tun, wird Er Ihnen entgegenlaufen. Ich zähle jetzt bis drei. Wenn Sie dieses Gebet aus ganzem Herzen mitbeten und mit Gott reden wollen, dann heben Sie bei drei die Hand. Ich bitte Sie darum, weil ich glaube, dass das Ihrem Glauben hilft, auf Gott zuzugehen. Denn in der Bibel steht, dass Glaube sich immer durch Taten ausdrückt. Sehen Sie es einfach als Bild für Ihr Herz, das sich nach Gott ausstreckt. Das spiegelt Ihre Hand wider. Ich werde es sehen. Dann können Sie die Hand wieder herunternehmen. Und dann bete ich Ihnen ein einfaches Gebet vor und wir reden zusammen mit Gott. Eins. Zwei. Wollen Sie das Gebet mitbeten? Drei. Dann heben Sie Ihre Hand. Gott segne Sie. Hände im ganzen Saal. Gut. Nehmen Sie die Hand wieder herunter. Legen wir alle eine Hand auf unser Herz. Beten wir diese Worte aus ganzem Herzen mit. Wenn wir es nicht ernst meinen, bedeuten sie nichts. Sagen Sie laut:

„Gott, ich komme jetzt zu Dir. Ich glaube aus ganzem Herzen, dass Du Deinen Sohn Jesus Christus gesandt hast, um zu sterben und die Schuld für meine Sünde zu bezahlen. Jesus, danke für Deine große Liebe und dass Du Dich für mich geopfert hast. Ich glaube, dass der Preis bezahlt ist und dass Du von den Toten auferstanden bist. Ich nehme Dich jetzt als Herrn und Retter an. Jesus, ich gebe Dir mein Leben. Mach mich rein. Schenk mir einen Neuanfang. Von jetzt an will ich dort hingehen, wo Du mich hinführst. Amen.“

Freund, ich möchte Ihnen etwas sagen, das Sie noch nicht wissen. Vielleicht denken Sie: „Woher will der wissen, was ich nicht weiß. Er kennt mich doch gar nicht.“ Nun, ich weiß einfach, dass Sie das noch nicht wissen: Sie wissen nicht, wie sehr Gott Sie liebt. Ich kann nicht verstehen und begreifen, wie sehr Gott mich liebt. Vielleicht können wir ein kleines Stück davon erfassen, aber die Wirklichkeit ist größer als der Pazifik und der Atlantik zusammen. Gottes Liebe zu Ihnen ist riesig. Sie ist unbeschreiblich. Ich hoffe, dass Sie das Gebet mitgebetet und Jesus in Ihr Leben aufgenommen haben. Es ist das Wichtigste, das ich je getan habe. Es hat mich radikal verändert. Es hat die Richtung meines Lebens verändert. Es hat meine ewige Zukunft und mein ewiges Ziel verändert. Und das tut es bei jedem, der Jesus mit ehrlichem Herzen annimmt. Jesus verändert Leben. Aber was sind die nächsten Schritte, wenn jemand Jesus angenommen hat und glaubt, was Er getan hat und dass Er auferstanden ist? Das ist sehr wichtig. Denn wenn wir Jesus angenommen haben, sind wir nicht am Ziel, sondern erst am Anfang. Wie geht es von hier aus weiter? Ich habe in meiner Kirchengemeinde ein Video gemacht, in dem ich erkläre, welche Schritte wir gehen sollten, wenn wir Jesus angenommen haben. Dieses kleine Video möchte ich Ihnen jetzt zeigen.

Ich möchte Ihnen ein paar Dinge erklären, die Ihnen weiterhelfen werden. Denn Sie sind nicht am Ziel, sondern erst am Anfang eines ganz neuen Lebens. Und wenn Sie Frucht bringen, Ihre Beziehung zu Gott genießen und in ihr wachsen wollen, dann sollten Sie die folgenden Dinge tun.

Erstens: Reden Sie jeden Tag mit Gott. Das nennen wir beten. Gebrauchen Sie dabei keine extra fromme Stimme. Seien Sie einfach Sie selbst. Seien Sie ehrlich. Wenn Sie Angst haben, dann sagen Sie es Gott. Wenn Sie etwas brauchen, sagen Sie es Ihm und bitten Sie Ihn um Hilfe. Wenn Sie Weisheit brauchen, bitten Sie Ihn darum. Wenn Sie sich über etwas ärgern, bringen Sie es vor Gott und reden Sie mit Ihm darüber. Wenn Sie glücklich sind, sagen Sie es Ihm. Wenn Sie wütend auf Ihn sind, sagen Sie es Ihm. Er weiß es ohnehin. Er liebt Ehrlichkeit. Und dann, wenn Sie Ihm alles gesagt haben, werden Sie still und lauschen Sie auf Seine Stimme in Ihrem Herzen. Denn was Er zu sagen hat, ist wichtiger als alles, was Sie und ich sagen. Das ist die andere Seite des Betens. Wir reden mit Gott und wir hören auf Seine Antwort.

Zweitens: Besorgen Sie sich eine Bibel. Sie ist nicht schwer zu finden, zumindest an den meisten Orten. Besorgen Sie sich eine Bibel und lesen Sie jeden Tag darin. Sie ist Nahrung für Ihren Geist und ein Licht auf Ihrem Weg. Sie schenkt Ihnen Weisheit für das, was Sie tun sollen. Gott spricht in jede Situation unseres Lebens hinein und schenkt uns Rat und Hilfe. Wenn wir Sein Wort lesen, führt es uns und schenkt uns auch Kraft. Man kann sagen, dass wir uns am Wort Gottes stärken. In der Bibel heißt es: „Verlangt nach der unverfälschten Milch, dem Wort Gottes, damit ihr dadurch wachst.“

Drittens: Werden Sie Mitglied einer Gemeinschaft aus Gläubigen. Suchen Sie sich eine Kirchengemeinde, in der die Menschen sich nicht für Jesus schämen, sondern Ihn und das Wort Gottes lieben. Suchen Sie sich eine Gemeinde. Werden Sie Teil davon. Gehen Sie regelmäßig hin und hören Sie auf das Wort Gottes, das dort gepredigt oder gelehrt wird. Werden Sie Teil einer Kleingruppe. Treten Sie mit anderen Christen in Kontakt. Wir sind nicht dazu geschaffen, allein zu leben.

Und viertens: Reden Sie mit anderen über Jesus. Sagen Sie ihnen, was mit Ihnen passiert ist. Sagen Sie es in Ihren eigenen Worten. Erzählen Sie Ihre Geschichte. Das muss nicht redegewandt und poliert klingen. Seien Sie einfach ehrlich. Erzählen Sie anderen von Jesus. Sie werden staunen, wie Gott Sie gebrauchen wird. Ich garantiere Ihnen, dass es jetzt gerade jemanden in Ihrem Umfeld gibt – in Ihrer Familie, an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrer Schule oder Ihrer Nachbarschaft -, der dringend von Jesus erfahren muss. Er muss Ihre Geschichte hören. Und Gott wird sie gebrauchen. Selbst wenn Sie über jedes Wort stolpern – Gott wird gebrauchen, was Sie anderen über Jesus erzählen.

Wenn Sie diese vier Dinge tun – jeden Tag mit Gott reden, Sein Wort lesen, Mitglied einer Gemeinschaft von Christen werden und anderen von Jesus erzählen -, dann wird alles in Ordnung sein.

Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mir zuzuhören. Ich würde Sie gern persönlich sehen und eine Tasse Tee mit Ihnen trinken – ich bin ein Teetrinker, kein Kaffeetrinker – und mit Ihnen reden. Ich würde gern Ihre Geschichte hören. Aber Gott wird Ihnen in Ihrem Umfeld schenken, was Sie brauchen. Gott liebt Sie mehr, als Sie überhaupt erfassen können. Er liebt Sie heiß und innig, unverhohlen und für alle Ewigkeit. Und soweit ich das kann, liebe ich Sie auch. Gott segne Sie.

 

Name der Serie: Antworten mit Bayless Conley
Nummer der Folge: 1831
Nummer der Staffel: 1

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