Deinen Freunden Gott näher bringen

Von 14.04.2013 13755 Views177 Keine Kommentare
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In fünf einfachen Schritten erklärt Bayless Conley, wie du es schaffen kannst, andere Menschen für den Glauben zu begeistern. Finde heraus, wie du mit deiner von Gott gegebenen Persönlichkeit das Leben von Menschen für die Ewigkeit verändern können.

Predigtmanuskript

Was immer Sie gerade tun – ich wette, es ist nicht so wichtig wie ein paar Minuten mit Gottes Wort zu verbringen. Sein Wort ist eine Leuchte für unsere Füße, ein Licht für unseren Pfad. Die Bibel sagt, wir sollen begierig nach der vernünftigen Milch des Wortes sein, damit wir durch sie wachsen. Also lassen Sie uns Gottes Wort ansehen und ein wenig lernen und wachsen.

Ich glaube, das letzte Gebot Jesu sollte bei uns oberste Priorität haben: „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung… und macht alle Nationen zu Jüngern…“ Dieser großartige Rettungsplan steht ganz oben auf Gottes Prioritätenliste. Und Sein Plan, die Welt zu erreichen, wird durch uns, durch Seine Gemeinde und Sein Volk, umgesetzt. Stellen Sie sich einmal vor, wie nach der Auferstehung ein Engel zu Jesus sagt: „Herr, kann ich dich etwas fragen? Nachdem du nun die Menschheit freigekauft und sie von ihren Sünden erlöst hast, wie willst du es anstellen, dass das Wissen darüber von Generation zu Generation weiter getragen wird?“ Jesus antwortete: „Diese Aufgabe habe ich meinen Jüngern übertragen. Sie werden den Menschen davon erzählen und diese werden es weitererzählen.“ Der Engel fragt: „Hast du noch einen Ersatzplan?“ Der Herr antwortet: „Nein, nur diesen einen.“ Der Engel sagt: „Herr, ich will nicht respektlos sein, aber was ist, wenn sie versagen? Wenn sie dir nicht gehorchen?“ Ich kann förmlich hören, wie Jesus erwidert: „Ich habe großes Vertrauen in sie. Die Gemeinde ist mein Plan.“

Ich möchte heute fünf Gedanken mit Ihnen teilen, mit deren Hilfe wir Jesus unseren Freunden näher bringen können. Der erste ist das Gebet.

1. Timotheus 2:1-6
„Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.“

Jesus ist der Mittler, die einzige Verbindung zwischen Gott und den Menschen. Jesus sagte: „Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Und Er bezahlte für unsere Erlösung, was zur rechten Zeit unser Zeugnis sein würde. Nun, Freunde, die rechte Zeit ist mit dem Zeitpunkt der Auferstehung gekommen. Seit diesem Ereignis ist es an der Zeit, über das Lösegeld, das für die Menschheit bezahlt wurde, Zeugnis zu geben. Aber bevor wir bezeugen, was Er getan hat, sollen wir beten. Beachten Sie, dass es in Vers 1 heißt: „… vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen.“ In Vers 4 lesen wir: Gott „… will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ Aber bevor Vers 4 eintreten kann, muss Vers 1 erfüllt sein. Vor den Versen 5 und 6, bevor wir Zeugnis geben, müssen wir beten. Wir müssen also mit Gott über die Menschen sprechen, bevor wir mit den Menschen über Gott sprechen. Wenn wir zuerst mit Gott über die Menschen sprechen, werden wir großartige Ergebnisse erzielen. Wir müssen beten. Vielleicht wünschen Sie sich, dass Ihre Familie, Ihre Freunde oder Ihre Kollegen gerettet werden. Vielleicht liegt Ihnen auch die Rettung unserer ganzen Nation am Herzen. Dann machen Sie diesen Wunsch zu Ihrem Gebet. Beten Sie für die Rettung der Menschen. Ich denke, es ist gut, wenn wir allgemein beten, aber noch wichtiger ist es vielleicht, dass wir ganz spezifisch beten. Machen Sie sich eine Liste all der ungeretteten Menschen in Ihrem Leben und bedenken Sie dabei die Beziehungen, die in Ihrem Freundeskreis bereits bestehen. Fangen Sie doch gleich damit an. Vielleicht wollen Sie sich das sogar aufschreiben. Denken Sie doch einmal an jemanden in Ihrem persönlichen Umfeld, der nicht gerettet ist, sei es ein Verwandter, ein Freund oder einer Ihrer Lieben, ein Arbeitskollege oder ein Nachbar. Denken Sie einfach an jemanden, der Jesus braucht. Und jetzt denken Sie an eine zweite Person, auf die das zutrifft. Kennen Sie zwei Menschen, die noch nicht gerettet sind? Oder fällt Ihnen sogar noch ein dritter ein? Denken Sie noch an einen dritten Menschen, der Gott in seinem Leben braucht. Stellen Sie sich sein Gesicht vor, rufen Sie sich seinen Namen ins Gedächtnis. Und dann beten Sie jeden Tag für diese Personen. Sie werden feststellen, dass dann Dinge geschehen, die sonst nicht geschehen würden. Wir sollten für offene Türen und offene Herzen beten. Wir sollten beten, dass Gott diesen Menschen Offenheit und Erkenntnis schenkt. Schlagen Sie jetzt bitte Lukas, Kapitel 10 mit mir auf. Hier finden wir den zweiten Punkt, für den wir beten können und sollten und dieser lautet, dass Gott ihnen Arbeiter über den Weg schickt. Lukas, Kapitel 10, ab Vers 1.

Lukas 10:1-2
„Nach diesem aber bestimmte der Herr siebzig andere und sandte sie zu je zwei vor seinem Angesicht her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst kommen wollte. Er sprach aber zu ihnen: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte!“

Dieses Gebet zu sprechen ist ein Gebot. Ich habe großes Vertrauen, dass der Herr ein Gebet, das zu sprechen Er mir geboten hat, erhören wird. Und ich denke, es ist in Ordnung, für einen bestimmten Teil der Ernte zu beten. Ich meine, wir können allgemein beten und sagen: „Gott, schicke Arbeiter nach China“ oder „schicke Arbeiter in meine Gegend“. Aber warum beten wir nicht spezifisch? Vielleicht kennen Sie einen absoluten Computerfreak, für den Ihr Herz schlägt, aber Sie sprechen seine Sprache nicht. Vielleicht ist Ihr Kenntnisstand in solchen Dingen ein wenig antiquiert. Aber wissen Sie was? Gott kann ihm einen anderen Computerfreak schicken, der seine Sprache spricht und ihm die Liebe Jesu nahe bringt. Gott kann ihm die richtigen Menschen über den Weg schicken. Dafür sollen wir beten.

Hier ist ein dritter Gedanke und ich wünschte, ich könnte Ihnen hierfür eine Bibelstelle nennen, aber ich weiß keine. Wissen Sie … für ein paar Dollar bekommen Sie bei Starbucks eine Tasse Kaffee. Aber hier ist mein Gedanke, den ich auch beherzige. Ich bete, dass Gott Menschen aufsucht und sich ihnen offenbart. Saulus von Tarsus hatte auf der Straße nach Damaskus eine Begegnung mit Jesus und der Herr sagte: „Saulus, Saulus, es ist hart für dich, gegen den Stachel auszuschlagen!“ Saulus fragte: „Wer bist du?“ Er antwortete: „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ Er hatte eine persönliche Begegnung mit Jesus. Und es gab eine Menge Christen, die für Saulus von Tarsus beteten. Er war gut bekannt in der Gemeinde, aber nicht auf positive Weise. Ich wünschte, ich könnte Ihnen das Versprechen geben, dass Gott sich Ihnen offenbaren wird, wenn Sie beten. Das kann ich nicht, aber wir hören ständig Geschichten und Zeugnisse von Menschen, die Träume oder Begegnungen mit Gott haben und übernatürliche Dinge erleben. Deshalb denke ich, es kann nicht schaden, wenn wir dafür beten. Und viertens: Beten Sie für Leitung und für Gelegenheiten, selbst Zeugnis zu geben. Wir lesen hier in Vers 2, dass wir den Herrn der Ernte bitten sollen, Arbeiter in Seine Ernte auszusenden. Sehen wir uns jetzt Vers 3 an. Da heißt es:

Lukas 10:3
„Geht hin! Siehe, ich sende euch…ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe.“

In Vers 2 heißt es: „Betet, dass der Herr Arbeiter aussendet“ und die nächsten Worte aus Seinem Mund lauten: „Geht hin! Siehe, ich sende euch.“ Ich glaube, wir sind oft selbst die Antwort auf unser Gebet: „Gott, ich bete für den Lebensmittelhändler am Ort. Er liegt mir am Herzen. Schicke einen Arbeiter.“ Gott sagt: „Okay, ich sende dich. Du wirst die Antwort auf dein eigenes Gebet sein.“ Es gibt sicher Menschen in Ihrer persönlichen Welt, die Ihnen am Herzen liegen und ich glaube, Gott will Sie gebrauchen, um sie zu erreichen. Wenn wir also beten: „Gott, schicke Arbeiter“, müssen wir sagen: „Hier bin ich, Herr. Sende mich, es sei denn, Du hast einen besseren Plan.“ Und ich glaube wirklich, dass Gott die Errettung der Menschheit ein so großes Anliegen ist, dass Er uns schnell antworten wird.

Während der Zeit, als ich im Mittleren Westen lebte, ging ich einmal für eine kurze Zeit nach Kalifornien zurück. Mein Flug war bereits gebucht und schon einige Wochen vorher betete ich inständig dafür, dass es mir gelingen würde, im Flugzeug jemanden zu Christus zu führen. Ich betete jeden Tag. Den ganzen Tag über sagte ich immer wieder: „Ich möchte im Flugzeug jemanden zu Jesus führen.“ Jesus sagte in Markus 11:23: „Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden.“ Und so sagte ich immer und immer wieder: „Ich möchte im Flugzeug jemanden zu Jesus führen.“ Jeden Tag ging ich auf die Knie und betete inständig: „Gott, gib mir eine Gelegenheit. Leite mich. Hilf mir, jemanden zu Dir zu führen.“ Im Flugzeug kam ein Mann auf mich zu und fragte: „Würde es Ihnen etwas ausmachen, den Platz mit mir zu tauschen, damit ich neben meiner Freundin sitzen kann?“ Ich sagte: „Kein Problem“ und setzte mich um. In diesem Moment war der Platz neben mir noch leer. Aber dann kam eine attraktive junge Frau und setzte sich neben mich. Wir hoben ab. Ich öffnete meine Bibel, was fast einer Aufforderung gleichkam, nach dem Motto: „Ja, die Bibel. Wollen Sie darüber reden?“ Sie sagte: „No hablo inglés.“ Ich sagte: „Hablo espanol.“ Aber sie gab mir schnell zu verstehen, dass sie nicht an einem Gespräch über geistliche Dinge interessiert war. Also sagte ich: „Okay.“ Ich las eine Weile und schlief dann ein. Als wir etwa die Hälfte des Flugs zurückgelegt hatten, packte sie mich an der Schulter und schüttelte mich. Sie fragte: „Was wollten Sie mir vorhin sagen?“ Und so gab ich ihr auf Spanisch mein Zeugnis und erzählte ihr, was Jesus getan hatte. Dann fragte ich: „Wollen Sie beten?“ Sie bejahte und ich führte sie in ein Gebet der Errettung. Sie begann zu weinen und hörte gar nicht mehr auf. Dann bat sie mich, das Gebet auf Spanisch aufzuschreiben. Sie war auf dem Weg nach Hause, ich glaube nach Columbia, um ihre Verwandten zu besuchen. Sie sagte: „Ich will, dass alle meine Familienmitglieder dieses Gebet sprechen. Bitte schreiben Sie es genau so auf, wie Sie es mich haben sagen lassen.“

Wie lange sollten wir für die Menschen auf unserer Liste beten? Bis sie gerettet sind! Und auch noch darüber hinaus. Paulus schrieb an eine Gruppe von Christen: „Seit dem Tag, an dem ich von eurem Glauben an Christus hörte, habe ich nicht aufgehört, für euch zu beten.“ Wenn sie zu Christus gekommen sind, müssen wir für sie beten, bis sie eine gewisse Reife erlangt haben. Ich habe Freunde und Bekannte, für deren Erlösung ich seit 37 Jahren bete und ich werde weiterbeten, bis ich weiß, dass sie zu Christus gefunden haben. Und auch dann werde ich wahrscheinlich weiter für sie beten.

George Müller aus Bristol leitete ein Waisenhaus und hatte ein ganz erstaunliches Gebetsleben. Eines Tages bat ihn ein Freund, für die Erlösung des Sohnes eines Freundes zu beten. Müller betete über 50 Jahre für den Sohn dieses Mannes, aber er kam nicht zu Christus. Dann starb Müller. Und auf seinem Begräbnis gab dieser Mann sein Herz Jesus. Unsere Gebete reichen über das Grab hinaus, Freunde. Ich wusste das viele Jahre lang nicht, aber sowohl in der Familie meines Vaters als auch in der Familie meiner Mutter gibt es Prediger. Unter den Vorfahren meines Vaters waren einige irische Methodistenprediger, die zu Pferd durch das Land zogen. Und ich glaube, ich bin das Ergebnis des Gebets, das einer von ihnen sprach. Wahrscheinlich kniete einer meiner Vorfahren unter einem Walnussbaum nieder und sagte: „O Gott, ich bitte dich, alle meine Nachkommen zu retten und sie zu Predigern zu machen!“ Und Gott wirkte über die Generationen hinweg und ergriff mich. Manche von Ihnen haben Mütter, Väter, Großmütter oder Großväter, die anhaltend für sie gebetet haben. Vielleicht sind sie inzwischen schon im Himmel. Dann können Sie ebenso gut aufgeben, denn Sie werden keine Ruhe haben, bis Sie zu Christus kommen. Ihre Gebete haben immer noch Kraft.

Gut, mein zweiter Gedanke ist Ihre Gegenwart. Seien Sie einfach Sie selbst. Geben Sie überall, wo Sie hingehen, Ihr Zeugnis und wenn nötig, benutzen Sie dafür Worte. Seien Sie freundlich und großzügig. Seien Sie hilfsbereit. Wir können den Samen des Evangeliums aussäen, indem wir einfach wir selbst sind und uns gütig, freigiebig und großzügig zeigen. Ich glaube, dass allein unsere Gegenwart Menschen beeinflussen kann. Seien Sie nahbar, seien Sie den Menschen ein Freund. Zeigen Sie ihnen aufrichtiges Interesse und lassen Sie Ihr Licht leuchten. Jesus sagte in

Matthäus 5:14-16
„Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“

Als frischgebackener Christ lebte ich in Oregon. Einer meiner dortigen Collegeprofessoren hatte eine Kommune ins Leben gerufen. Die Gruppe war ausgewählten Personen vorbehalten. Sie wohnten in einem Haus in den Bergen. Eines Tages trat er in einem Park an mich heran und sagte: „Bayless, wir haben uns über dich unterhalten und es würde uns sehr freuen, wenn du dich unserer Kommune anschließt und mit uns lebst.“ Er sagte: „Wir nehmen nicht jeden, aber einige von uns haben deine Energie gespürt und du hast so eine gewisse Aura. Deshalb möchten wir dich in unsere Kommune einladen.“ Ich sagte: „Ich fühle mich wirklich geschmeichelt, aber ich muss leider passen. Ich will Ihnen aber sagen, wo diese Energie und diese Aura herkommen.“ Ich sagte: „Ihr Ursprung ist eine Person. Sein Name ist Jesus. Ich habe Ihm mein Leben anvertraut und das ist es, was Sie spüren und was Sie brauchen.“ Er war nicht sehr glücklich, das zu hören und ging leicht verärgert davon. Aber ich glaube, wenn wir unser Licht leuchten lassen und unser Leben für Christus leben, kann schon allein unsere Gegenwart andere beeinflussen.

Der dritte Gedanke ist die Verkündigung. Wenn wir beten, mit Gott über die Menschen reden und unser Licht leuchten lassen, kommt irgendwann eine Zeit, in der wir unseren Mund öffnen müssen. Aber wenn es darum geht, sind manche Christen wie arktische Flüsse. Ihr Mund ist regelrecht eingefroren. Wir müssen unsere Stimme erheben und die Wahrheit verkünden. Bitte schlagen Sie mit mir Römer, Kapitel 10 auf. Römer 10. Das sind sehr bekannte Verse. Vers 13 und 14:

Römer 10:13-14
„… denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden. Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger?“

Wie sollen sie hören, wenn es ihnen niemand sagt? Die Menschen können nicht zum Glauben kommen, wenn sie die Botschaft nicht hören. Paulus sagte in Römer 1:16: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden…“

Und viele Menschen werden glauben, wenn sie hören, Freunde, denn die Botschaft bewirkt die Fähigkeit zu glauben. Römer 10:17: „Und doch kommt der Glaube durch das Hören dieser Botschaft, die Botschaft aber kommt von Christus.“ Ich glaube, viele Menschen sind der irrigen Meinung, die Kraft liege in einer makellosen Präsentation. Aber das stimmt nicht. Die Kraft liegt in der Botschaft selbst. Und Gott wird Sie so gebrauchen, wie Sie sind – schüchtern, reserviert, ungeschickt im Ausdruck – Sie sind perfekt! Die Kraft liegt in dem Samen. Die Menschen werden wiedergeboren aus dem unvergänglichen Samen von Gottes Wort. Die Kraft liegt nicht darin, wie Sie sich ausdrücken. Der Same ist die Kraft. Wenn Sie den Menschen einfach die Geschichte von Jesus erzählen, schafft das Glauben in ihren Herzen. Und das ist ganz einfach. Es gibt nur drei Dinge, die Sie erwähnen müssen: Unsere Rebellion, unsere Erlösung und unsere Reaktion darauf.

Unsere Rebellion: Alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes. Es begann mit Adam. Er rebellierte gegen Gott und wollte sich Seiner Autorität nicht beugen. Weil er der Ursprung der menschlichen Gattung war, heißt es in Römer 5, wurden wir alle von Gott getrennt. Und wir alle sind Adam nachgefolgt. Wir alle haben gesündigt. Im Allgemeinen kostet es nicht viel Überzeugungsarbeit, bis die Menschen verstehen, dass sie Sünder sind. Sie sind sich ihrer Fehler bewusst und wissen, was sie getan haben und was sie nicht hätten tun sollen. Wir alle haben gegen Gott gesündigt. Unsere Rebellion.

Dann unsere Erlösung: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Jesus starb für unsere Sünden. Er nahm unseren Platz ein.

Und drittens, unsere Reaktion darauf. Wir kehren von unseren Sünden um, vertrauen Jesus, dass Er uns rettet und bekennen Ihn als Herrn. Das ist nicht so schwer. Gott gebraucht Sie so, wie Sie sind, um ihnen von unserer Rebellion, unserer Erlösung und unserer Reaktion darauf zu erzählen. Und es gibt jemanden in Ihrer Welt, der das hören muss. Deshalb reden Sie. Spitzen Sie Ihren Stift. Schreiben Sie ihm einen Brief. Schicken Sie ihm eine E-Mail. Und wenn es nötig ist, beten Sie für Kühnheit. Das taten auch die Christen in Apostelgeschichte, Kapitel 4. Sie sagten: „Gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden…“ Gott wird Ihr Gebet beantworten. Wenn Sie denken: „Ich weiß nicht, ob ich das kann“, bitten Sie Gott, Ihnen Mut zu geben. Vielleicht sagen Sie: „Aber die Leute haben schon so oft gesehen, dass ich inkonsequent war.“ Aber Sie präsentieren nicht sich selbst, sondern Jesus. Sprechen Sie über Jesus. Das ist die Botschaft. Und Gott will Sie gebrauchen. Manche Menschen werden die Botschaft glauben, wenn sie sie hören. Bei anderen hingegen müssen wir noch mehr Überzeugungsarbeit leisten. Das bringt uns zum vierten Punkt und dieser lautet Überzeugungskraft. Überzeugungskraft. Die Menschen kämpfen mit Fragen, die ausgeräumt werden müssen. Für sie sind diese Fragen wie Straßensperren, die sie davon abhalten, eine Beziehung mit Christus einzugehen. Und wir müssen unser Bestes tun, um diese Straßensperren zu beseitigen, indem wir sie überzeugen und ihnen Antworten aus der Bibel geben. Sehen wir uns an, was Paulus in Apostelgeschichte 28 tat. Er tat dasselbe noch öfter, aber dieses Beispiel soll uns genügen. Er ist in Rom. Eine Gruppe von Juden ist gekommen, um das Evangelium von ihm zu hören. Und in Apostelgeschichte 28 ab Vers 23 lesen wir:

Apostelgeschichte 28:23-24
„Als sie ihm aber einen Tag bestimmt hatten, kamen mehrere zu ihm in die Herberge, denen er das Reich Gottes auslegte und bezeugte. Und er suchte sie zu überzeugen von Jesus, sowohl aus dem Gesetz Moses als auch den Propheten, von frühmorgens bis zum Abend. Und einige wurden überzeugt von dem, was gesagt wurde, andere aber glaubten nicht.“

Nicht jeder wird glauben. Einige müssen überzeugt werden und das braucht Zeit. Sie haben Fragen. Es ist nicht so, dass sie streiten wollen, aber sie fragen sich: „In anderen Religionen gibt es auch gute Menschen. Warum ist Jesus der einzige Weg zu Gott? Warum hat Gott keinen chinesischen oder afrikanischen oder europäischen Retter geschickt? Warum musste der Retter von den Juden kommen?“ Oder: „Wie lässt sich all das Töten im Alten Testament mit diesem Gott der Liebe vereinbaren, wie Er sich im Neuen Testament offenbart?“ Und normalerweise wollen die Menschen, die solche Fragen haben, keinen Streit vom Zaun brechen. Die Fragen brennen ihnen wirklich unter den Nägeln und wir sollten sie überzeugen, indem wir ihnen Antworten geben. Und wenn Sie keine haben, suchen Sie danach. Streben Sie danach, sich Gott bewährt zur Verfügung zu stellen als ein Arbeiter, der sich nicht zu schämen hat. Sie werden sehen, dass sich die Fragen der Menschen oft wiederholen. Gehen Sie einfach mal in einen christlichen Buchladen. Es gibt Bücher, in denen Sie ausführliche, biblisch fundierte Antworten auf diese Fragen finden. Gehen Sie online. Finden Sie Antworten, denn wenn es Menschen in Ihrem Leben gibt, die Ihnen am Herzen liegen und die wirklich Fragen haben und nicht nur streiten wollen, können Sie sie damit überzeugen. Sie werden zum Glauben an Christus kommen, wenn Sie ihnen biblisch fundierte Antworten auf ihre Fragen geben. Sie müssen überzeugt werden. Und der fünfte Gedanke, der uns hilft, Christus in unsere persönliche Welt zu bringen, ist Kraft. Kraft. Bitte schlagen Sie Apostelgeschichte, Kapitel 9 auf. Auch das ist nur eines von vielen Beispielen, das wir dazu aus der Apostelgeschichte zitieren könnten. Apostelgeschichte Kapitel 9, Vers 32:

Apostelgeschichte 9:32-35
„Es geschah aber, dass Petrus, indem er überall hindurchzog, auch zu den Heiligen hinabkam, die zu Lydda wohnten. Er fand aber dort einen Menschen mit Namen Äneas, der seit acht Jahren zu Bett lag; er war gelähmt. Und Petrus sprach zu ihm: Äneas! Jesus Christus heilt dich. Steh auf und mach dir selbst dein Bett! Und sogleich stand er auf. Und es sahen ihn alle, die zu Lydda und Scharon wohnten; die bekehrten sich zum Herrn.“

Die Kraft Gottes offenbarte sich im Leben eines Mannes und zwei ganze Städte kamen zu Christus. Interessant. Jesus sagte in Markus, Kapitel 16: „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“

In unserer Gemeinde fand einmal eine Tauschbörse statt. Dort war auch eine junge Frau, die Zeugin wurde, wie eines der Gemeindemitglieder von einer dämonisierten Person angepöbelt wurde. Er trieb kurzerhand den Dämon aus und es passierten ein paar ziemlich interessante Dinge. Die Frau war keine Christin, aber als sie sah, wie sich die Dämonen, die aus der Person ausgetrieben wurden, manifestierten, sagte sie: „O mein Gott, das ist wirklich Realität.“ Sie ging zu dem Gemeindemitglied und sagte: „Ich muss in Ihre Gemeinde kommen.“ Und sie kam und wurde gerettet. Jesus sagte, die Gläubigen würden Dämonen austreiben.

Eine andere Frau kam mit einer Freundin in unsere Gemeinde. Jesus begegnete ihr und sie wurde gerettet. Ihr Mann hatte jedoch kein Interesse daran, in die Gemeinde zu kommen. Nun bemühte sich das Paar bereits seit fünf Jahren darum, ein Baby zu bekommen, aber sie wurde einfach nicht schwanger. Als sie nun Christ geworden war, legten ihr einige andere Christen die Hände auf und beteten für sie. Kurze Zeit später wurde sie schwanger. Was glauben Sie, wer daraufhin in der Gemeinde auftauchte? Ja, ihr Mann kam und wurde ebenfalls gerettet. Die Kraft Gottes hatte ihm die Augen dafür geöffnet, dass das Evangelium Realität ist.

Ganz gleich, wo Sie sind und was in Ihrem Leben gerade vor sich geht – ich möchte, dass Sie wissen, dass Gott Sie kennt und alles über Sie weiß. Er liebt Sie. Sie sind für Ihn keine gesichtslose Person in der großen Menge. Es gibt einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt. Und Er will Ihnen helfen und an Ihrem Leben Anteil nehmen. Rufen Sie den Namen Seines Sohnes Jesus an. Er wird Sie nicht enttäuschen.

 

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