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In Psalm 63,2-5 macht der Psalmist eine unglaubliche Aussage:

Gott, mein Gott bist du; nach dir suche ich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser. So schaue ich im Heiligtum nach dir, um deine Macht und deine Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen werden dich rühmen. So werde ich dich preisen während meines Lebens, meine Hände in deinem Namen aufheben.

Was meint der Psalmist damit, wenn er sagt, dass Gottes Gnade besser als Leben ist? Ich möchte versuchen, es dir zu erklären:

Gnade bedeutet barmherzige Liebe. Sie ist Ausdruck von Gottes nie endender und barmherziger Liebe.

Und das ist die Liebe, von der der Psalmist sagt, sie sei „besser als Leben“. Diese barmherzige und unaufhörliche Liebe Gottes ist besser als das beste Leben ohne diese Liebe.

Wenn ich an mein Leben ohne Jesus zurückdenke, erinnere ich mich auch an viele gute Zeiten, fröhliche Zeiten mit anderen und wunderbare Beziehungen. Aber jeder noch so kleine Gnadenerweis Gottes überwiegt die besten dieser Zeiten bei Weitem.

Mein Leben war, bevor ich Jesus kennenlernte, ein Jagen nach Schatten. Ich machte das Beste aus einer Fälschung, denn ich hatte das Original nie erlebt. Ich nahm sozusagen Tiefkühlkost zu mir, während der Meisterkoch doch ein köstliches Festessen mit den erlesensten Zutaten zubereitet hatte.

Seine liebevolle Güte ist wirklich viel besser als das beste Leben ohne sie. Die natürliche Reaktion auf solch eine gütige Liebe, auf solch ein erfülltes Leben, ist Lobpreis. Das bedeutet, dass jeder Tag deines Lebens bis zu deinem letzten Tag auf der Erde ein Tag voller Dank sein sollte.

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an: Lobpreis verstehen lernen 2/2

WerIn 1. Mose 13,12 heißt es:

Abram wohnte im Land Kanaan, und Lot wohnte in den Städten der Ebene des Jordan und schlug seine Zelte bis nach Sodom auf.

Beachte, dass Lot seine Zelte bis nach Sodom aufschlug. Jeden Tag war seine Aufmerksamkeit auf jene Stadt gerichtet. Und die Bibel hat Folgendes über die Bewohner dieser Stadt zu sagen:

Die Leute von Sodom aber waren sehr böse und sündig vor dem Herrn (1. Mose 13,13).

Es wird uns beeinflussen, worauf wir uns ausrichten. Es wird versuchen, uns wie ein Magnet anzuziehen. An der Stelle, an der wir das nächste Mal von Lot lesen, lebt er bereits in Sodom: Und sie nahmen Lot mit, den Sohn von Abrahams Bruder, und seine Habe und zogen davon, denn er wohnte in Sodom (1. Mose 14,12).

Als Nächstes sehen wir Lot regelrecht als Bürger in Sodom integriert. In 1. Mose 19,1 heißt es, dass Lot im Tor von Sodom saß.

In Städten des Orients war das Tor ein Ort, wo Geschäfte gemacht wurden, wo Recht gesprochen wurde und wo soziale Aktivitäten und Vergnügungen stattfanden. Lot befand sich nun mitten im Stadtleben – aber es war schrittweise geschehen. Es war ein Prozess.

Was du dir ansiehst und anhörst und mit wem du Umgang hast, das beeinflusst dich – manchmal sehr unterschwellig – und wird deine Werte und deinen Charakter formen.

Achte daher genau darauf, wo du dein Zelt aufschlägst und wem du Einfluss in deinem Leben gibst!

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an: Was tun, wenn guter Rat teuer ist?

Heute möchte ich mit dir Hebräer 12,22-24 lesen:

Sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu unzähligen Tausenden von Engeln, einer Festversammlung; und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes; und zum Blut der Besprengung, das besser redet als das Blut Abels

Hier heißt es im letzten Vers, dass das Blut von Jesus besser ist als das von Abel. Du kannst die Geschichte von Abel und seinem Bruder Kain in 1. Mose 4 nachlesen. Wir erfahren dort, dass Kain auf Abel neidisch war und ihn deshalb auf dem Feld angriff und tötete.

In Vers 10 spricht Gott: „Kain, das Blut deines Bruders Abel schreit zu mir vom Ackerboden.“ Was sagte das Blut von Abel? „Rache! Gericht!“

Das Blut von Jesus sagt bessere Dinge. Das Blut, das das Kreuz tränkte und es rot färbte, das Blut, das den Erdboden unter dem Kreuz auf Golgatha durchnässte – dieses Blut befindet sich heute im himmlischen Allerheiligsten. Der Schrei dieses Blutes klingt Tag und Nacht in Gottes Ohren.

Das Blut von Jesus schreit heute allerdings nicht: „Rache! Gericht!“ Stattdessen schreit es: „Gnade! Vergebung! Annahme!“

Wie wirst du darauf antworten? Hebräer 12,25 warnt uns: Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet! Denn wenn jene nicht entkamen, die den abwiesen, der auf Erden die göttlichen Weisungen gab; wie viel mehr wir nicht, wenn wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her redet.

Wenn du Jesus noch nicht als deinen Retter angenommen und ihm dein Leben anvertraut hast, dann tu es noch heute.

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an: Die Kraft des Kreuzes

In der heutigen Andacht möchte ich dich noch einmal zu der Bibelstelle von gestern zurückführen, wo es heißt:

Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sahen sie von fern und begrüßten sie und bekannten, dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde seien. Denn die, die solches sagen, zeigen deutlich, dass sie ein Vaterland suchen. Und wenn sie an jenes Land gedacht hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Gelegenheit gehabt, zurückzukehren. Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

Gestern sprachen wir davon, wie leicht es ist, sich an die „guten alten Zeiten“ zu erinnern, aber mit einem selektiven Gedächtnis, ohne sich dabei auch an den Schmerz und die Kämpfe zu erinnern.

Heute möchte ich unser Augenmerk auf eine wichtige Perspektive lenken, die uns die Glaubenshelden in Hebräer 11 zeigen. Was taten sie? Sie haben ihren Blick auf die Zukunft gerichtet. Diese Männer und Frauen Gottes lebten als Fremde und Pilger auf dieser Erde, weil sie nach einer besseren Heimat Ausschau hielten, einem besseren Ort, den Gott für sie vorbereiten würde.

Ich sage dir, es gibt ein besseres Vaterland als unsere heutige Welt. Es gibt eine Stadt, die das „Neue Jerusalem“ genannt wird. Es gibt einen Ort, der das Licht der Sonne oder das Licht des Mondes nicht braucht, weil Jesus sein Licht ist. In dieser Stadt wird jede Träne abgewischt, es gibt dort keine Sünde, keine Krankheit, keinen Schmerz und kein Leid mehr.

Wie die Helden der Vorzeit habe auch ich meinen Blick auf diese himmlische Stadt gerichtet. Sie ist besser als alles, was wir hier haben! Ich bete, dass dies heute und jeden Tag auch deine Perspektive ist!

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an: Mit Hoffnung in die Zukunft

In Hebräer 11,13-16 findet sich eine eindrückliche Wahrheit, eine himmlische Perspektive. Ich möchte dich ermutigen, sie dir zu eigen zu machen. Diese Verse reden von den großen Helden des Glaubens aus dem Alten Testament:

Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sahen sie von fern und begrüßten sie und bekannten, dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde seien. Denn die, die solches sagen, zeigen deutlich, dass sie ein Vaterland suchen. Und wenn sie an jenes Land gedacht hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Gelegenheit gehabt, zurückzukehren. Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

Diese Glaubenshelden suchten nach einer besseren Heimat. In dieser Bibelstelle wird deutlich, dass wenn sie wirklich ständig an das Land gedacht hätten, aus dem sie gekommen waren, sehr versucht gewesen wären, dahin zurückzukehren: Und wenn sie an jenes Land gedacht hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Gelegenheit gehabt, zurückzukehren (Hebräer 11,15).

Hier wird auch deutlich, warum so viele Menschen mit vergangenen Sünden zu kämpfen haben: Sie rufen sie sich ständig in Erinnerung. Sie erinnern sich immer wieder selbst an diese "guten alten Zeiten". Vielleicht hast auch du damit zu kämpfen.

Wenn das der Fall ist, dann versuche dich an die „guten alten Zeiten“ zu erinnern, wie sie wirklich waren. Vergiss nicht all den Schmerz. Vergiss nicht all deine Kämpfe und die Gründe, warum du überhaupt zu Jesus gekommen bist. Hör auf, die Vergangenheit gedanklich zu wiederholen. Wären die „guten alten Zeiten“ wirklich so gut gewesen, dann wärst du kein Christ geworden.

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an: Neue Kleidung für ein neues Leben 1/2

In der heutigen Andacht möchte ich dir einen siebenten Grund nennen, warum der neue Bund in Jesus besser ist als der alte Bund. Der alte Bund war nur für eine Nation – für ein Volk – die Juden.

Der neue Bund ist für die ganze Welt. Er ist für jede Nation, für jedes Volk, für jeden, der das Geschenk der Errettung annimmt, indem er sein Vertrauen auf Jesus setzt. Hebräer 7,25 sagt uns:

Daher kann er die auch völlig erretten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden (Fürbitte für sie zu leisten).

Oder wie mal ein Prediger sagte: „Er gibt das Letzte für die Letzten.“

Das mag sich krass anhören, aber es ist wahr! Durch Jesus hat Gott einen Weg zur Errettung für jede Person bereitet, ungeachtet der Herkunft oder der Religion, in der du aufgewachsen bist, oder dessen, was du vielleicht in deinem Leben getan hast.

In Johannes 3,16 lesen wir:

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Das bedeutet, dass es niemanden gibt, der jemals etwas so Schlimmes getan hat, dass Gott aufhören könnte, ihn zu lieben. Ganz gleich wo ein Mensch gewesen ist, wie finster seine Vergangenheit oder wie belastet sein Gewissen heute mit den Dingen ist, derer er sich schuldig gemacht hat – niemand wird abgewiesen, wenn er zu ihm kommt.

Sein Blut hat die Kraft, jeden reinzuwaschen, wenn er durch Jesus zu Gott kommt. Sein Opfer nimmt die Sünden der Welt weg, die Last der Schuld und die Schande der Sünde. Er kann jeden zu einem neuen Menschen machen. Halleluja!

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Wie nur kann ich beten? 1/5

Wie wir in den letzten Andachten gelernt haben, ist der neue Bund besser als der alte Bund. Hebräer 9,18-24 zeigt uns einen weiteren Grund dafür:

Daher ist auch der erste Bund nicht ohne Blut eingeweiht worden. Denn als jedes Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk mitgeteilt war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk und sprach: „Dies ist das Blut des Bundes, den Gott für euch geboten hat.“ Aber auch das Zelt und alle Gefäße des Dienstes besprengte er ebenso mit dem Blut; und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung. Es ist nun nötig, dass die Abbilder der himmlischen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese. Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Gegenbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen.

Der alte Bund baute auf dem Blut von Tieropfern auf; aber im neuen Bund sind wir gereinigt durch das Blut Christi und sein Opfer am Kreuz.

Jesus ging mit seinem eigenen Blut in das himmlische Allerheiligste. Und Gott erklärte daraufhin, dass der Preis für die Sünde für alle Ewigkeit durch das Blut seines Sohnes beglichen ist.

Danke, Jesus! Darum sagt die Bibel, dass wir durch sein Sterben am Kreuz angenommen sind. Als Gott dieses Opfer im Himmel akzeptierte, akzeptierte er jeden von uns, der an Jesus glaubt, weil Jesus uns im Himmel vor ihm vertritt.

Gott akzeptiert, dass Jesus stellvertretend für uns gestorben ist ... und das ein für alle Mal! Ist das nicht ein Grund zum Feiern?

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Identität: So sieht dich Gott

Hebräer 9,7 sagt Folgendes über das Allerheiligste, über den zweiten Teil des Tempels hinter dem Vorhang, wo nach dem alten Bund die Gegenwart Gottes wohnte:

In das Allerheiligste ging aber einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, das er darbrachte für sich selbst und für die Verirrungen des Volkes.

Nur der Hohepriester durfte das Allerheiligste betreten und in Gottes Gegenwart kommen. Und er konnte jedes Jahr nur einmal dorthin gehen, um das Blut eines Tieres zur Wiedergutmachung der Sünden des Volkes zu opfern.

Aber schauen wir uns auch Hebräer 10,17-19 an:

Dann fügt er hinzu: Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken. Wo aber Vergebung dieser Sünden ist, gibt es kein Opfer für Sünde mehr. Darum haben wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum.

Du hast jetzt Zutritt zur Gegenwart Gottes! Hebräer 4,16 fordert uns auf: Lasst uns nun mit Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.“

Du musst nicht durch einen Priester zu Gott gehen. Du musst nicht durch Pastor Bayless zu Gott gehen. Du hast direkten, ständigen Zutritt. Und Gott heißt dich nicht nur willkommen, sondern er sehnt sich sogar danach, dass du in seine Gegenwart kommst.

Weißt du, meine Kinder sind früher ständig in mein Büro geplatzt. Selbst wenn ich gerade einen Gesprächstermin hatte - die Tür öffnete sich und ich hörte: „Hallo, Papa! Hast du irgendetwas im Kühlschrank?“ Sie kamen einfach herein, als ob sie dort hingehören – und so ist es ja auch. Ich bin schließlich ihr Vater.

Dein himmlischer Vater ist genauso. Er wird dich nicht wegschicken und sagen: „Weißt du das nicht? Du musst durch einen Engel zu mir kommen. Es tut mir leid, aber du kannst nicht direkt mit mir reden.“

Nein. Du hast direkten Zutritt!

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an:  Der wunderbare Sohn Gottes

Der neue Bund bietet uns Reinigung für ein schuldbeladenes Gewissen an. In Hebräer 9,9 heißt es über den alten Bund:

Dies ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, nach dem sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dargebracht werden, die im Gewissen den nicht vollkommen machen können, der den Gottesdienst ausübt.

Dann lesen wir in Vers 14 über den neuen Bund:

Wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als Opfer ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient!

Im Moment unserer Bekehrung wird nicht nur unsere Sünde beseitigt, sondern es wird auch die Last der Schuld von uns genommen. Das Gewissen ist gereinigt.

Selbst wenn wir als Christen einmal sündigen, dürfen wir Gott für 1. Johannes 1,9 danken: Wenn wir unsere Sünden bekennen, dann ist er treu und gerecht, dass er uns unsere Sünden vergibt, und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Wenn du immer noch mit einem schuldbeladenen Gewissen kämpfst, nachdem du von Herzen Buße für diese Sünde getan und sie Gott bekannt hast, dann geht eines von drei Dingen bei dir vor:

  1. Der Teufel klagt dich an. Er wird auch „Verkläger der Brüder“ genannt. Er läuft mit kleinen Karten an deinem Küchenfenster vorbei, auf denen steht: „Weißt du noch, wie du dieses oder jenes getan hast?“ Hör dem Teufel nicht zu!
  2. Du hast dir selbst nicht vergeben. Gott hat dir vergeben, aber du hast dir selbst nicht vergeben. Wenn der allmächtige Gott dir vergeben hat, dann darfst und solltest du dir auch selbst vergeben.
  3. Es kann sein, dass du bei einer Person noch etwas wieder gutmachen solltest. Das ist etwas, das du mit Gott besprechen kannst. Manchmal, wenn du jemanden durch deine Taten oder Worte verletzt hast, wird dein Gewissen dich so lange plagen, bis du die Sache mit der Person bereinigt hast.

Im neuen Bund gibt es Reinigung von einem schlechten Gewissen. Das ist ein so großartiges Geschenk!

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Was die Bibel über die Taufe sagt 2/2

Heute möchte ich dir einen weiteren Grund nennen, warum der neue Bund besser ist als der alte Bund. Zuerst möchte ich Hebräer 10,11 und dann Hebräer 9,25-26 mit dir lesen.

Und jeder Priester steht täglich da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden wegnehmen können.

Und dann heißt es in Hebräer 9,25-26 über Jesus:

Er ging auch nicht in den Himmel, um sich immer wieder selbst zu opfern, wie die irdischen Priester, die Jahr für Jahr das Heiligtum betreten, um das Blut von Tieren zu opfern. Wenn das nötig gewesen wäre, hätte er seit Erschaffung der Welt immer wieder sterben müssen. Er kam ein für alle Mal am Ende der Zeiten, um die Macht der Sünde durch seinen Opfertod für uns zu brechen.

Im alten Bund wurden die Sünden lediglich zugedeckt. Im neuen Bund hat Jesus unsere Sünden ganz beseitigt. Darum rief Johannes der Täufer aus: Siehe! Das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt wegnimmt! Jesus deckt sie nicht nur zu, er beseitigt sie!

Ich sage dir, wir sind nicht nur zusammengeflickte, alte Sünder. Wir wurden in Jesus zu neuen Geschöpfen gemacht.

Ich kenne einen Pferdetrainer, der wundervolle reinrassige Pferde trainiert. Wenn ich diesem Mann einen Maulesel bringen und sagen würde: „Ich möchte, dass dieses Maultier zusammen mit den Vollblutpferden Rennen läuft“, dann könnte er es füttern, jeden Tag bürsten und ihm den Schwanz und die Ohren trimmen, damit es wie ein Pferd aussieht. Aber wenn die Pistole abgefeuert wird, sich die Tore öffnen und die Pferde losrennen, dann ist es doch nur ein Maultier – mehr nicht!

Religion verkleidet den Maulesel, aber Gott verwandelt den Maulesel in ein Vollblutpferd. Er nimmt deine Sünden weg und macht dich zu einem neuen Geschöpf in Jesus, wenn du die Errettung annimmst, die er ermöglicht hat.

Unsere Sünde ist nicht nur bedeckt, sie ist verschwunden und wir wurden zu neuen Menschen gemacht!

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an: Der wahre Sinn von Weihnachten

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