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In 1. Könige 13,20-25 präsentiert Gott uns eine ungewöhnliche Geschichte:

Während sie noch am Tisch saßen, erging eine Botschaft des Herrn an den Propheten, der ihn mit zurückgenommen hatte. Er sagte zu dem Mann Gottes aus Juda: »So spricht der Herr: Du hast die Botschaft des Herrn missachtet und dem Gebot, das der Herr, dein Gott, dir gab, nicht gehorcht. Du bist an diesen Ort zurückgekehrt und hast gegessen und Wasser getrunken, obwohl er dir befohlen hatte: Iss und trinke dort nichts. Deshalb wird dein Leichnam nicht im Grab deiner Väter bestattet werden.« Als der Prophet aus Juda fertig gegessen und getrunken hatte, sattelte sein Gastgeber seinen eigenen Esel für ihn, und er machte sich wieder auf den Weg. Doch während er ritt, fiel ihn ein Löwe an und tötete ihn. Sein Leichnam lag auf der Straße und der Esel und der Löwe standen daneben. Leute kamen vorbei und sahen den Leichnam auf der Straße liegen und den Löwen daneben stehen und sie erzählten es in der Stadt, in der der alte Prophet lebte.

Beachte, dass der Löwe in dieser Geschichte etwas sehr Unnatürliches tat. Der Mann war ungehorsam, der Löwe tötete ihn, aber der Löwe fiel nicht über den Esel her. Der Esel rannte nicht weg und der Löwe versuchte weder den Esel zu töten noch den Mann wegzuziehen, um ihn zu fressen.

Und als Krönung dieser Geschichte kamen sogar noch Menschen an diesem Geschehen vorbei. Menschen halten von wilden Löwen normalerweise Abstand. Aber hier sind alle zusammen an einem Ort: der Esel, der Löwe, der Leichnam und die Menschen.

Was will Gott uns damit sagen? Er will uns ein Bild vermitteln, das mit dieser eindrucksvollen Geschichte unauslöschlich in unserem Denken verankert werden soll: Ungehorsam öffnet die Tür für Gefahren!

Wenn du dich entschieden hast, Gott nicht zu gehorchen, dann solltest du wissen, dass du dich damit großen Gefahren aussetzen kannst.

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an: Grenzen anerkennen – Segen erleben

Manche Christen sind bequeme Christen. Sie sind Christen, die Gott gehorchen wollen, aber nur, wenn es bequem und angenehm ist.

Sie sind wie die Männer und Frauen aus Israel, die eines Tages zu dem Propheten Jeremia kamen, um herauszufinden, ob Gott will, dass sie nach Ägypten ziehen. Wir finden ihre Geschichte in Jeremia Kaptitel 42-43.

Nachdem sie Jeremia gebeten hatten, Gott in ihrer Angelegenheit zu befragen, sagten sie Folgendes:

Egal, ob es uns gefällt oder nicht: Wir werden dem Herrn, unserem Gott, zu dem du in unserem Auftrag beten wirst, gehorchen. Denn wir wissen, dass es uns gut gehen wird, wenn wir seine Weisungen treu befolgen.

Das hört sich erstmal gut an. Sie wollen wissen, was Gottes Wille ist und sich dem dann voll und ganz unterstellen.

Aber nur einige Verse später, als Jeremia ihnen sagt, „Dies ist das Wort des Herrn: Zieht nicht nach Ägypten hinab. Bleibt hier“, da antworten sie:

Du redest Lüge! Der Herr, unser Gott, hat dich nicht gesandt und gesagt: Ihr sollt nicht nach Ägypten ziehen, um euch dort als Fremde aufzuhalten (Jeremia 43,2).

Manche Menschen haben die Einstellung: „Gott, ich werde alles tun, was du sagst, solange es mit meinen Ansichten übereinstimmt.“

Einige sagen: „Herr, ich werde gehorsam sein und etwas spenden, aber ich werde keine zehn Prozent meines Einkommens geben. Das kannst du vergessen, denn ich sehe das anders.“ Oder: „Gott, ich werde tun, was immer du sagst, aber ich werde dieser Person nicht vergeben, denn was sie getan hat, ist völlig inakzeptabel.“

Liebe Freunde, wir können uns nicht die Rosinen herauspicken. Vielmehr muss es so sein: „Gott, ich werde alles tun, was du sagst. Ich werde alles tun, auch wenn es mir völlig gegen den Strich geht, wenn ich die Sache unangenehm finde oder nicht verstehe. Angenehm oder unangenehm, ich werde gehorchen.“

Sei kein „bequemer Christ“.

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Dem Ungehorsam die Tür zuschlagen

In den letzten Andachten haben wir gelernt, wie wichtig es für Gott ist, dass wir den verschiedenen Autoritäten in unserem Leben gehorchen. Es gibt aber auch Situationen, in denen wir beim Gehorsam Menschen gegenüber eine Grenze ziehen müssen.

In der Apostelgeschichte bekamen Petrus und Johannes Probleme, weil sie über Jesus gesprochen hatten und man ihnen daraufhin verbot, weiterhin Gottes Wort zu verkündigen. Petrus erwiderte darauf Folgendes:

Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen!

Das ist der Punkt, an dem wir die Grenze ziehen. Wenn du jemals aufgefordert wirst, etwas zu tun, wodurch du Gott gegenüber ungehorsam bist oder was dein Gewissen verletzt (nicht deine Vorlieben, sondern dein Gewissen), dann solltest du dort die Grenze

Das ist der Punkt, an dem wir die Grenze ziehen. Wenn du jemals aufgefordert wirst, etwas zu tun, wodurch du Gott gegenüber ungehorsam würdest oder was dein Gewissen verletzen könnte (nicht deine Vorlieben, sondern dein Gewissen), dann solltest du dort die Grenze ziehen.

Paulus sagte einmal, er habe mit einem guten Gewissen vor Gott und Menschen gelebt. Dein Gewissen hat mit den Dingen zu tun, die du deiner innersten Überzeugung nach für moralisch richtig oder falsch hältst. Wenn du auch nur in einem dieser Punkte gegen dein Gewissen handelst, dann ist das Sünde.

Bewahre deinen Überzeugung, wenn es um dein Gewissen und deinen Gehorsam Gott gegenüber geht. Wenn Menschen von dir etwas verlangen, was gegen eines von beidem verstößt, dann musst du für das einstehen, was du als richtig erkannt hast.

Zum Beispiel ist es in vielen Ländern der Welt illegal, offen vom christlichen Glauben zu reden. Es ist illegal, Menschen für Gott zu gewinnen. Aber Jesus sagte: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium allen Menschen. Wir haben eine Verpflichtung einer höheren Autorität gegenüber. Und wenn uns staatliche Autoritäten befehlen, etwas zu tun, wodurch wir Gott ungehorsam wären, dann sollte uns unser Gehorsam Gott gegenüber wichtiger sein.

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an: 5 Bekenntnisse, die Gott hören will 2/2

In Titus 2,9-10 gibt Paulus eine sehr interessante und wichtige Anweisung:

Die Sklaven ermahne, ihren eigenen Herren sich in allem unterzuordnen, sich wohlgefällig zu machen, nicht zu widersprechen, nichts zu unterschlagen, sondern alle gute Treue zu erweisen, damit sie die Lehre unseres Heiland-Gottes in allem zieren!

In unserer heutigen Gesellschaft ist es wichtig zu verstehen, dass man diese Unterweisung auf die Beziehung zwischen Angestellten und Vorgesetzten übertragen kann. Ein Angestellter sollte also seinem Chef gehorsam sein.

Eine der Möglichkeiten, das zu tun ist, nicht zu widersprechen. Das ist vermutlich nicht immer einfach. Es ist auch nicht in Ordnung, wenn du mit deinen Kollegen zusammen schlecht über euren Chef sprichst.

In der Bibelstelle steht auch, dass wir nicht stehlen sollen. Ich erinnere mich an einen Mann in Oregon, der die Organisation nicht mochte, für die er arbeitete. Er hatte eine Stelle bei der Regierung und kam öfter mit gestohlenen Dingen aus seinem Büro nach Hause. Fast jeden Tag entwendete er kleine Bürogegenstände wie einen Locher, Stifte oder Papier. Wenngleich dies alles Dinge von geringem Wert waren, stahl er sie regelmäßig.

Du solltest auch keine Zeit von deinem Chef stehlen, indem du persönliche Telefongespräche in der Arbeitszeit führst. Denn dein Arbeitgeber bezahlt dich nicht, damit du deine Privatgeschäfte im Büro erledigst.

Ich glaube, dass wir als Christen die besten Angestellten der Welt sein sollten. Wir sollten fleißig unserer Arbeit nachgehen und mithelfen, die Atmosphäre an unserer Arbeitsstelle positiv zu prägen.

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Gut gemacht, du treuer Diener! 1/2

Gestern lernten wir aus Römer 13,1-3, dass wir uns den Gesetzen des Landes unterordnen müssen, wenn wir ein Leben ohne Furcht führen wollen. Heute wollen wir uns die zweite Hälfte dieses Textes in Römer 13,4-7 ansehen:

Die Regierung ist von Gott dazu eingesetzt, dich zu unterstützen. Wenn du jedoch unrecht tust, ist deine Angst begründet, denn du wirst bestraft werden. Sie ist von Gott dazu eingesetzt, diejenigen in seinem Auftrag zu bestrafen, die unrecht tun. Du sollst der Regierung also aus zwei Gründen gehorchen: damit du nicht bestraft wirst und damit du ein reines Gewissen behältst. Aus diesen Gründen bezahlt ihr ja auch eure Steuern. Denn die Beamten der Regierung müssen bezahlt werden, damit sie die Aufgabe erfüllen können, die Gott ihnen anvertraut hat. Gebt jedem, was ihr ihm schuldig seid: Bezahlt eure Steuern genauso wie den Zoll und erweist allen Achtung und Ehre, denen dies zusteht.

Was ich heute ansprechen will, ist die Notwendigkeit, ehrlich seine Steuern zu bezahlen und nicht zu versuchen, unsere Verantwortung zu umgehen. Das gehört dazu, wenn wir den Gesetzen des Landes gehorchen wollen.

Obwohl es mir nicht gefällt, wenn ich nach harter Arbeit einen großen Teil meines Geldes in Form von Steuern an den Staat abgeben muss, ist es dennoch richtig, es zu tun. Sicherlich dürfen wir alle legalen Vorteile nutzen und brauchen nicht mehr zu bezahlen, als wir müssen, aber wir sollten nichts dem Staat vorenthalten, was ihm gehört. Achte sorgfältig darauf, denn dadurch gehorchst du Gott.

Und du darfst wissen, dass mit Gehorsam immer auch Segen verknüpft ist – selbst wenn es Gehorsam Gott gegenüber in Form deiner Steuerzahlung ist!

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Diese Dinge solltest du wertschätzen 3/4

 

In Römer 13,1-3 gibt uns der Apostel Paulus klare Anweisungen, wie wir uns der staatlichen Autorität gegenüber verhalten sollen:

Gehorche der Regierung, unter der du lebst, denn sie ist von Gott eingesetzt. Alle Regierungen haben ihre Vollmacht von Gott. Wer sich also den Gesetzen des Landes widersetzt, der verweigert Gott selbst den Gehorsam und wird bestraft werden. Wer vorbildlich und gut handelt, braucht sich vor den Regierenden nicht zu fürchten, denn nur die müssen sich fürchten, die unrecht tun. Deshalb tu, was richtig ist, und du wirst sogar noch dafür gelobt werden.

Ich erinnere mich an Zeiten, bevor ich Christ wurde. Wenn ich im Rückspiegel ein Polizeifahrzeug sah, überkam mich sofort Verfolgungsangst. Es gab gute Gründe für diese Furcht.

Zu jener Zeit in meinem Leben hätte ich ernsthafte Schwierigkeiten bekommen, wenn sie mich an die Seite gewinkt hätten. Ich hatte ständig Drogen und Alkohol im Blut und es gab nur wenige Phasen, in denen ich völlig nüchtern war.

Gott sei Dank, dass ich Christ wurde! Wenn ich heute ein Streifenwagen im Rückspiegel sehe, fahre ich vielleicht ein wenig langsamer, aber ich habe keine Verfolgungsangst mehr, weil ich innerhalb der gesetzlichen Grenzen des Landes lebe. Und wenn ich einmal ein Gesetz breche, dann geschieht es aus Unwissenheit und nicht aus absichtlicher Rebellion.

Wenn du in Furcht vor der staatlichen Autorität lebst, dann solltest du dich nach dem Grund fragen. Wenn du dein Herz prüfst und herausfindest, dass du dich nicht den Gesetzen des Landes unterordnest, wie es sein sollte, dann ermutige ich dich, das heute zu ändern.

Du solltest dein Leben ohne Furcht leben und Gott durch dein Handeln ehren.

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Wie gehe ich als Christ mit Politik und Kultur um?

In 2. Mose 23,20-22 heißt es:

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich auf dem Weg bewahrt und dich an den Ort bringt, den ich für dich bereitet habe. Hüte dich vor ihm, höre auf seine Stimme und widersetze dich ihm nicht! Denn er wird euer Vergehen nicht vergeben, denn mein Name ist in ihm. Doch wenn du willig auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, dann werde ich Feind deiner Feinde sein und deine Bedränger bedrängen.

Israels Erfolg bei der Inbesitznahme des verheißenen Landes lag in seinem Gehorsam. Das Gleiche gilt für uns, wenn wir versuchen, die Dinge in Besitz zu nehmen, die Gott uns verheißen hat.

Mir gefällt der Gedanke, dass Gott ein Feind meiner Feinde und ein Bedränger meiner Bedränger ist. Aber auch das hängt von meinem Gehorsam ab.

Das Schwierige am Gehorsam Gott gegenüber ist, dass er immer Glauben erfordert. Er verlangt von uns oftmals, dass wir Dinge tun, die für uns keinen Sinn ergeben. Gelegentlich fordert er, dass wir schier unmöglichen Situationen mit keiner anderen Waffe als seinem Wort begegnen.

Aber Gott ist treu. Er hält seine Versprechen. Und ihm können wir uns uneingeschränkt anvertrauen – in allem und mit allem.

Wenn du also heute einen Bereich deines „verheißenen Landes“ einnehmen willst oder wenn du vor schwierigen oder schier unüberwindbaren Hindernissen stehst, dann höre auf Gottes Stimme. Prüfe, ob du in seinem Wort Anweisungen für deine Situation findest, und dann gehorche.

Er wird ein Feind deiner Feinde sein und du wirst das, was dir versprochen ist, in Besitz nehmen.

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Lektionen aus der Wüste 2/2

Epheser 5,22-24 nennt uns einen weiteren wichtigen Bereich des Gehorsams. Obwohl dieses Thema heutzutage kaum noch Beachtung findet, ist es trotzdem wichtig, da es sich um ein biblisches Prinzip handelt. Doch leider wird dies häufig missverstanden.

Ihr Ehefrauen sollt euch euren Männern unterordnen, so wie ihr euch dem Herrn unterordnet. Denn der Mann ist das Haupt seiner Frau, wie Christus das Haupt seines Leibes – der Gemeinde – ist, für die er sein Leben gab, um sie zu retten. So wie die Gemeinde sich Christus unterordnet, sollt ihr Ehefrauen euch auch euren Männern in allem unterordnen.

Es ist wichtig, sich von Anfang an klarzumachen, dass es vor Gott zwischen Männern und Frauen, zwischen Ehemännern und Ehefrauen absolute Gleichheit gibt.

Die Bibel sagt ganz deutlich, dass Ehemänner und Ehefrauen beide Erben der Gnade des Lebens sind. Es besteht eine Gleichheit vor Gott zwischen Männern und Frauen und auch zwischen Ehemännern und Ehefrauen.

Dieser Text lehrt, dass Gott ein Autoritätssystem in der Familie eingesetzt hat, dem wir folgen müssen, wenn es uns gut gehen soll. Dies wird sogar mit militärischen Begriffen beschrieben. Sich unterordnen oder gehorchen bedeutet, bewusst einen untergeordneten Rang einzunehmen.

Gott hat einen Plan für uns entworfen, wie Familie funktionieren soll. Und dabei ist die von Gott zugedachte Rolle für den Mann, die Leitungsverantwortung zu übernehmen. Die Rolle der Frau ist es, sich dieser Autorität zu unterstellen. Wenn ein Mann seine Frau wirklich liebt und für sie so sorgt, wie Jesus für die Gemeinde sorgt, und die Frau ihren Mann respektiert, dann wird es der Familie gut tun. Solche Ehepaare und Familien werden den Segen Gottes empfangen.

 

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Dann sieh dir folgende Sendung an:  Weisheit und Ehe 2/2

Die gestrige Andacht half uns, die Bedeutung von Gehorsams zu verstehen. In den nächsten Andachten wollen wir uns auf drei Bereiche konzentrieren, in denen es für dich und mich besonders wichtig ist, dass wir gehorsam sind.

Der erste Bereich ist Familie. In Epheser 6,1-3 heißt es:

Ihr Kinder sollt euren Eltern gehorchen, weil ihr dem Herrn gehört, denn so handelt ihr richtig. »Ihr sollt Vater und Mutter ehren.« Das ist das erste der Gebote, an das eine Zusage Gottes geknüpft ist: Wenn du deinen Vater und deine Mutter ehrst, »wird es dir gut gehen und du wirst ein langes Leben haben.«

Eltern zu ehren, ist nicht nur die Aufgabe eines Kindes, das noch zu Hause bei seinen Eltern wohnt. Es ist eine lebenslange Aufgabe – auch für Erwachsene.

Einmal kam eine Frau nach einem Gottesdienst zu mir, in dem ich über dieses Gebot gepredigt hatte, und sagte: „Pastor Bayless, ich muss dir etwas erzählen. Ich hatte vor Kurzem den Eindruck, dass ich mich mit meinem Vater versöhnen muss. Ich ging an dem Abend nach Hause und rief ihn an und sagte: ‘Papa, bitte vergib mir, dass ich die ganzen letzten Jahre auf dich sauer gewesen bin. Es tut mir leid und du sollst wissen, dass ich dir für das, was in der Vergangenheit passiert ist, vergebe.’“

Dann sagte sie: „Pastor, Sie müssen wissen, dass ich seit 15 Jahren 24 Stunden täglich Migräne hatte. Ich musste viele Medikamente nehmen. Ich ging mit Migräne zu Bett und wachte mit Migräne auf. Aber an dem Morgen, nachdem ich meine Beziehung zu meinem Vater geklärt hatte, wachte ich auf und hatte keine Kopfschmerzen mehr.“ Und sie fing an zu weinen.

Ich sage dir, in dieser Verheißung liegt eine enorme Kraft! Es ist besser, wenn du gehorchst und deine Eltern ehrst!

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Göttliche Weisheit für Ehe und Familie 2/2

Für Gott ist Gehorsam etwas überaus Wichtiges. Und wie wichtig Gott Gehorsam nimmt, lernen wir am besten am Beispiel derer, die ungehorsam waren.

Einer von ihnen ist König Saul. Als Gott ihm sagte, dass er die Amalekiter und all ihren Besitz vernichten sollte, tat er es nicht.

Statt Gott zu gehorchen, rettete er die Ochsen und die Schafe nebst einigen anderen Dingen. Aber als Samuel die Ochsen und die Schafe hörte, wusste Saul, dass er ertappt worden war. Daher änderte er seine Geschichte und sagte: „Diese Tiere sind als Opfer für Gott gedacht.“

Samuels Reaktion darauf lesen wir in 1. Samuel 15,22:

Samuel sprach: Hat der Herr so viel Lust an Brandopfern und Schlachtopfern wie daran, dass man der Stimme des Herrn gehorcht? Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder.

Gott will kein religiöses Lippenbekenntnis oder Opfer. Er will Gehorsam. Ein Grund dafür ist, dass wir durch Opfer nicht wiedergutmachen können, was wir durch Ungehorsam verlieren. Außerdem beugt Gehorsam vor. Zur Zeit Sauls wurden Opfer gebracht, um Sünden zu sühnen. Hätte Saul jedoch gehorcht, dann wäre gar kein Opfer notwendig gewesen. Gehorsam hätte seine Sünde verhindert.

Tu daher immer das, was Gott verlangt und gehorche ihm, auch wenn die Dinge manchmal unangenehm sind. Gott sieht weitaus mehr, als das, was du gerade sehen kannst. Du darfst ihm voll und ganz vertrauen.

Jetzt die Sendung zur Andacht  ansehen: Wie du Gott hören und ihm folgen kannst

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