Hast du eine Frage oder ein Gebetsanliegen? 
Wir helfen dir gerne weiter.

+49 40 6 44 22 5 77

Jetzt anrufen

kontakt@bayless-conley.de

E-Mail-Programm öffnen
Unser Team ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr für dich da.

In der gestrigen Andacht haben wir über drei Zeiten in unserem Leben nachgedacht, in denen wir intensiv die Gegenwart Gottes suchen sollten. Heute möchte ich dich auf drei weitere Zeiten aufmerksam machen:

1. Wenn du Probleme hast

Als ich in großer Not war, suchte ich den Herrn. Die ganze Nacht habe ich gebetet und die Hände bittend zum Himmel erhoben. Für mich gibt es keine Freude mehr, solange Gott nicht eingreift (Psalm 77,3).

In Hosea 5,15 sagt Gott: … in ihrer Not werden sie mich suchen.

Ich gebe es ungern zu, aber in Zeiten, in denen ich Probleme hatte, habe ich Gott ernsthafter gesucht. Probleme zwingen uns nicht nur in, sondern auch auf die Knie. Wenn du heute Nöte und Probleme hast – wende dich an Gott.

2. Wenn alles gut läuft

Sucht den Herrn und seine Macht, sucht seine Gegenwart alle Zeit (Psalm 105,4).

Wenn du die Verse des Psalms davor liest, siehst du, dass im Zusammenhang des Textes von Segen und nicht von Problemen die Rede ist. Dies mag sogar die wichtigste Situation überhaupt sein, in der wir Gott suchen sollten. Wir sollten nie selbstgefällig werden und meinen, wir bräuchten Gott nicht, wenn alles gut läuft.

3. Ständig

Sucht den Herrn und seine Macht, sucht seine Gegenwart alle Zeit (1. Chronik 16,11).

Wenn du gesündigt hast, wenn du in einer geistlichen Dürrezeit steckst, wenn du Angst und Probleme hast, wenn alles in Ordnung ist – und in jeder anderen Situation – suche Gott!

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Vier Dinge, die wir zu Gott erheben sollen

Heute möchte ich mit dir 5. Mose 4,29 lesen:

Dann werdet ihr den Herrn, euren Gott, suchen. Und wenn ihr ihn aufrichtig und ernsthaft sucht, werdet ihr ihn finden.

Es gibt Zeiten in unserem Leben, in denen wir intensiv die Gegenwart Gottes suchen sollten. Auf drei dieser Zeiten möchte ich heute näher eingehen.
1. Wenn du gesündigt hast

Wenn mein Volk, das meinen Namen trägt, dann Reue zeigt, wenn die Menschen zu mir beten und meine Nähe suchen und zu mir zurückkehren, will ich sie im Himmel erhören und ihnen die Sünden vergeben und ihr Land heilen (2. Chronik 7,14).

Wenn du sündigst, dann lauf nicht von Gott weg, laufe zu ihm hin. Erlaube deinen Schamgefühlen nicht, dich von Gott fernzuhalten.
2. Wenn du dich geistlich ausgetrocknet fühlst

Gott, du bist mein Gott; dich suche ich von ganzem Herzen. Meine Seele dürstet nach dir, mein ganzer Leib sehnt sich nach dir in diesem dürren, trockenen Land, in dem es kein Wasser gibt (Psalm 63,2).

Wenn du eine Distanz zwischen dir und Gott spürst, dann zögere nicht und suche seine Nähe.

Wenn meine Topfpflanzen trocken wirken, gieße ich sie. Ich warte nicht, bis sie braun werden und halb tot sind. Wenn die Erde trocken ist und die Blätter herunterhängen, dann brauchen sie sofort Wasser. So ist es auch mit dir, wenn du dich geistlich ausgetrocknet fühlst.

Ein wichtiger Faktor, wie du Topfpflanzen und auch dein geistliches Leben gesund erhalten kannst, ist folgender: pflege beides rechtzeitig.
3. Wenn du Angst hast

Ich betete zum Herrn, und er antwortete mir und befreite mich von allen meinen Ängsten (Psalm 34,5).

Wenn du Angst hast oder dich sorgst, dann ist es Zeit, Gottes Gegenwart zu suchen. Du darfst erwarten, dass er dich von deinen Ängsten befreit!

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Neu erfrischt – Wege aus geistlich dürren Zeiten

Gestern lasen wir in Judas 1,4 Folgendes:

Ich sage das, weil einige gottlose Leute sich bei euch eingeschlichen haben und behaupten, wir könnten die Vergebung Gottes dazu missbrauchen, ein zügelloses Leben zu führen. Das Schicksal solcher Menschen ist längst besiegelt, denn sie haben sich gegen unseren einzigen Herrn und Herrscher, Jesus Christus, gewandt.

Ich möchte dich heute mit diesem Vers noch auf eine Formulierung hinweisen, die eine Gefahr für die heutige Kirche beschreibt: „… weil einige gottlose Leute (…) behaupten, wir könnten die Vergebung Gottes dazu missbrauchen, ein zügelloses Leben zu führen.“

Ein zügelloses Leben zu führen, bedeutet, sich in ungezügelter Lust, Bosheit und Unmoral zu verlieren. Diese Personen glaubten, wenn man erst einmal gerettet wäre, könnte man leben, wie es einem gefällt.

Es gibt heutzutage in der Kirche Menschen mit derselben Denkweise. Sie glauben, wenn man durch Gnade gerettet ist und man sich durch gute Werke die Errettung eh nicht verdienen kann, dann könnte man alles tun, was man will. „Wir leben doch unter der Gnade“, sagen sie sich. „Gott wird mir vergeben, darum kann ich doch tun, was ich möchte.“

So solltest du nicht leben! Glaube mir, auf diese Weise werden Schranken in deinem Inneren niedergerissen und du wirst irgendwann die Konsequenzen spüren.

Wenn du die Gnade Gottes gerade durch Unmoral oder irgendeine andere Sünde in Ausschweifung verkehrst, dann höre heute noch damit auf. Bekenne Gott deine Sünde und kehre von dem um, was du getan hast. Bitte Gott, dass er dir hilft, dein Leben, ihm zur Ehre zu führen. Wenn du das tust, wirst du die wahre Gnade Gottes erfahren: Die Gnade bringt uns dazu, dem Leben ohne Gott und allen sündigen Leidenschaften den Rücken zu kehren. Jetzt, in dieser Welt, sollen wir besonnen, gerecht und voller Hingabe an Gott leben (Titus 2,12).

 

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Gefäße der Ehre, der Unehre, der Gnade und des Zorns

Judas 1,4 warnt uns vor einer Gefahr:

Ich sage das, weil einige gottlose Leute sich bei euch eingeschlichen haben und behaupten, wir könnten die Vergebung Gottes dazu missbrauchen, ein zügelloses Leben zu führen. Das Schicksal solcher Menschen ist längst besiegelt, denn sie haben sich gegen unseren einzigen Herrn und Herrscher, Jesus Christus, gewandt.

Judas gibt uns in diesem Vers eine Vorstellung davon, wie der Teufel Irrtümer in unsere Kirchen bringt: „… weil einige gottlose Leute sich bei euch eingeschlichen haben“. Das Einschleichen bedeutet, dass hier List im Spiel war. Es vermittelt die Vorstellung von jemandem, der durch die Seitentür eindringt.

Die Leute, von denen Judas spricht, sahen aus wie alle anderen, redeten wie alle anderen, waren aber nicht wie alle anderen. Genau so bringt der Teufel Irrtümer und falsche Lehren in die Kirche. Es sieht wie Wahrheit aus, hört sich gut an, scheint wahr zu sein und ist auch teilweise wahr. Aber es enthält genug Gift, um dir zu schaden.

Ich möchte dir dazu eine kleine Geschichte erzählen – von einem Mann, der auf einen Hof mit gebrauchten Autoteilen einbrechen wollte. Das einzige Problem waren die beiden Wachhunde. In der folgenden Woche kam er daher jeden Abend mit einigen Stücken Fleisch, die er den Hunden brachte. Zuerst bellten die Hunde wie verrückt, aber nachdem der Mann gegangen war, fraßen sie das Fleisch. Gegen Ende der Woche bellten sie gar nicht mehr, sie wollten nur noch das Fleisch. Da er jetzt mit den Hunden vertraut war und wusste, dass sie keinen Alarm schlagen würden, ging er ein letztes Mal zu ihnen – diesmal mit vergiftetem Fleisch. Die Hunde fraßen es und er konnte auf den Hof gehen und alles stehlen, was er wollte.

So arbeitet der Teufel oftmals. Er schickt jemanden zu den Gläubigen, um sie von der Wahrheit abzulenken und abzubringen. Aber es ist alles berechnet und geschieht schrittweise. Erlaube daher deinem „inneren Alarmsystem“ nicht, sich aufgrund von Vertrautheit abzuschalten.

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Mut, Charakterstärke und Einsatz 2/2

In 1. Korinther 10,13 heißt es:

Vergesst nicht, dass die Prüfungen, die ihr erlebt, die gleichen sind, vor denen alle Menschen stehen. Doch Gott ist treu. Er wird die Prüfung nicht so stark werden lassen, dass ihr nicht mehr widerstehen könnt. Wenn ihr auf die Probe gestellt werdet, wird er euch eine Möglichkeit zeigen, trotzdem standzuhalten.

Ich möchte dich heute zu diesem Vers mit zwei Gedanken ermutigen.

  1. Ganz gleich, welche Versuchung oder Prüfung du heute erlebst, andere Menschen erleben sie auch. Das heißt, du bist nicht der Einzige, der das, womit du konfrontiert bist, durchmacht.
    Es ist tröstlich zu wissen, dass auch andere Menschen ähnliche Probleme wie wir hatten und sie auch bewältigt haben!
  2. Gott schafft mit der Versuchung oder Prüfung auch den Ausgang. Das bedeutet, dass du nicht stecken bleibst! Bevor dein Problem überhaupt auftaucht, hat Gott bereits einen Ausweg geschaffen.

Wenn du heute in Prüfungen oder Versuchungen steckst, dann fang an, nach Gottes Ausweg Ausschau zu halten – er existiert. Vertrau Gott, dass er dich sicher hindurch- und aus deinen Schwierigkeiten herausführen wird.

Möchtest du das Thema vertiefen?

Dann sieh dir folgende Sendung an: Niedergeworfen, aber nicht vernichtet

In 2. Korinther 4,7 sagt uns Paulus:

Doch diesen kostbaren Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen, nämlich in unseren schwachen Körpern. So kann jeder sehen, dass unsere Kraft ganz von Gott kommt und nicht unsere eigene ist. 

Paulus will uns hier begreiflich machen, dass Gott einen großen geistlichen Schatz in uns hineingelegt hat. Dieser wohnt in „irdischen Gefäßen“, in unserem Körper.

Paulus dachte dabei sicher an zwei Tongefäße, die man zu seinen Lebzeiten benutzte. Eines war das Gefäß der Ehre und das andere das Gefäß des Erbarmens.

Ein Gefäß der Ehre stand normalerweise irgendwo am Haus. Die Menschen benutzten das Wasser aus diesem Gefäß, um sich die Füße zu waschen, bevor sie das Haus betraten, oder sie löschten ihren Durst mit diesem Wasser. Das Gefäß der Ehre weist darauf hin, dass auch wir die Füße unserer Familie waschen sollen, indem wir ihnen demütig dienen und ihnen helfen, ihren Durst nach Gott zu stillen.

Das Gefäß des Erbarmens sah genauso aus wie das Gefäß der Ehre, befand sich aber an öffentlichen Plätzen, zum Beispiel an einem Marktplatz. Reisende, die das dürre Land durchquerten, konnten dort frisches Trinkwasser vorfinden. Dieses Gefäß stand genau dort, wo es gebraucht wurde. Das bedeutet für uns, dass wir das Erbarmen dorthin bringen sollten, wo es am meisten gebraucht wird – hinaus zu den Verlorenen.

Du bist solch ein Gefäß, das mit Gottes geistlichem Schatz gefüllt ist. Fang also an, diesen Schatz auszugießen – bei dir zu Hause und draußen bei deinen Mitmenschen.

 

Möchtest du das Thema vertiefen?

Dann sieh dir folgende Sendung an: Gefäße der Ehre, der Unehre, der Gnade und des Zorns

Ich möchte mit dir heute 1. Chronik 29,14-16 lesen:

Denn wer bin ich, und was ist mein Volk, dass wir dir etwas geben könnten? Alles, was wir haben, stammt von dir; wir geben dir nur, was du zuvor uns geschenkt hast. Wir sind nur Besucher und Fremde vor dir, so wie unsere Vorfahren auch. Unsere Tage auf Erden sind wie ein Schatten, ohne Hoffnung. Herr, unser Gott, diese vielen Güter, die wir zusammengetragen haben, um ein Haus zu Ehren deines heiligen Namens zu bauen, kommen von dir! Alles gehört dir! 

In diesen Versen spricht David mit Gott über Spenden, die für den Bau des Tempels zusammengekommen sind.

David erkannte, dass alles, was er hatte, und alles, was das Volk hatte, im Grunde Gott gehört. Sie gaben mit ihrer Spende Gott nur etwas von dem zurück, was ihm sowieso gehört.

Ich möchte dich heute daran erinnern, dass du und ich nur Verwalter von unserem Hab und Gut sind und wir Gott, dem Eigentümer, eines Tages Rechenschaft geben müssen, wie wir mit seinem Eigentum umgegangen sind. Er gibt uns alle Dinge reichlich, damit wir uns daran erfreuen, aber er wird dich fragen, ob du mit seinen Gütern das getan hast, was er dir aufgetragen hat.

Es liegt in unserer Verantwortung, auf die Stimme des Eigentümers zu hören und seinen Anweisungen zu folgen.

 

Möchtest du das Thema vertiefen?

Dann sieh dir folgende Sendung an: Was ein freigiebiges Herz bewirkt

Ich möchte heute mit dir zwei Verse ansehen, die wir in 1. Timotheus 6 finden, Verse 18-19:

Fordere sie auf, ihr Geld zu nutzen, um Gutes zu tun. Sie sollen reich an guten Taten sein, die Bedürftigen großzügig unterstützen und immer bereit sein, mit anderen zu teilen, was Gott ihnen gegeben hat. Auf diese Weise legen sie mit ihrem Besitz ein gutes Fundament für die Zukunft, um das ewige Leben zu ergreifen.

Mir gefällt das Ende von Vers 19: … um das ewige Leben zu ergreifen. Ich glaube nicht, dass Paulus uns damit sagen will, dass wir reich an guten Taten sein müssen, um gerettet zu werden. Ich glaube vielmehr, dass wenn wir reich an guten Taten sind, erst erfassen können, worum es beim ewigen Leben wirklich geht.

Es geht nicht um das, was du besitzt, und nicht um die Segnungen, die Gott dir gibt. Es geht um die Beziehung zu ihm. Jesus sagt in Johannes 17,3: Dies ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Wenn du gesegnet bist, dann mach dir bewusst, dass dein Geld und dein Besitz nicht die Hauptsache sind. Diese Dinge können sehr vergänglich sein.

Eine Freundin von uns wanderte vor einigen Jahren aus einem Land in Zentralamerika aus, in dem es einen Militärputsch gegeben hatte. Ihre Familie war sehr wohlhabend; sie besaß Ländereien und viele Güter, die über mehrere Generationen vererbt worden waren. Doch nach dem Militärputsch konfiszierte die neue Regierung alle Grundstücke und allen Besitz der Familie. Alles war über Nacht verloren.

Die Geschichte hätte sehr tragisch enden können, wenn diese Frau nicht eine so wichtige innere Einstellung gehabt hätte: Sie hat sich ein erfolgreiches Leben in den USA aufgebaut und die bewusste Entscheidung getroffen, über ihre Vergangenheit nicht verbittert oder ärgerlich zu sein. Sie hat ihr Vertrauen auf Gott bewahrt, indem sie erkannte, dass es völlig egal ist, was um sie herum passiert – solange sie Gott hat, wird alles gut ausgehen.

Halte deinen Blick auf Gott gerichtet und dein Vertrauen in ihm verankert. Er selbst ist das wahre, ewige Leben!

 

Möchtest du das Thema vertiefen?

Dann sieh dir folgende Sendung an: Gott zuerst

In der gestrigen Andacht sahen wir, dass Geld und Besitz keine Sicherheit geben können. Vielleicht fragst du dich jetzt: „Ist Besitz denn grundsätzlich abzulehnen?”

Lass uns noch einmal 1. Timotheus 6,17-19 ansehen, um eine Antwort zu finden:

Sag allen, die in dieser gegenwärtigen Welt reich sind, sie sollen nicht stolz sein und nicht auf ihr Geld vertrauen, das bald vergehen wird. Stattdessen sollen sie ihr Vertrauen auf den lebendigen Gott setzen, der uns alles reichlich gibt, was wir brauchen, damit wir uns daran freuen und es genießen können. Fordere sie auf, ihr Geld zu nutzen, um Gutes zu tun. Sie sollen reich an guten Taten sein, die Bedürftigen großzügig unterstützen und immer bereit sein, mit anderen zu teilen, was Gott ihnen gegeben hat. Auf diese Weise legen sie mit ihrem Besitz ein gutes Fundament für die Zukunft, um das wahre Leben zu ergreifen.

Ich glaube, Gott sagt hier deutlich, dass du dich freuen sollst, wenn du von ihm finanziell gesegnet worden bist. Du solltest deswegen kein schlechtes Gewissen haben. Wenn du es dir leisten kannst, mit deiner Familie 30 Tage Urlaub im Ausland zu machen, dann tu das.

Achte aber darauf, zuerst deinen Zehnten zu geben. Gib großzügig in das Werk Gottes und freue dich an dem, was Gott dir gibt. Es ist eine Geschenk Gottes, wenn du dich an dem Erfolg deiner Arbeit erfreuen kannst.

Gott freut sich darüber, wenn wir das, was uns gegeben ist, genießen. Er will jedoch auch, dass wir im Verhältnis zu unserem Geld und unseren Besitz angemessen großzügig sind. Sei bereit, großzügig zu geben und großzügig in die Verbreitung des Evangeliums zu investieren, um so Schätze im Himmel zu sammeln.

Halte also deinen Blick nicht auf die irdischen Dinge gerichtet, sondern nimm die Ewigkeit in den Blick. Wenn du das tust, dann wirst du all den Segen genießen können, den Gott dir gibt.

 

Möchtest du das Thema vertiefen?

Dann sieh dir folgende Sendung an: Wohlstand!? Was die Bibel wirklich dazu sagt

Sprüche 11,28 wirft Licht auf eine wichtige Wahrheit, die ich heute mit dir teilen möchte:

Vertraue auf deinen Reichtum, und du wirst untergehen! Die Gottesfürchtigen aber blühen auf wie die Bäume im Frühling.

Salomo spricht mit diesem Vers eine Warnung aus: Wer auf sein Geld und seinen Besitz vertraut, wird fallen. Warum sagt er uns das? Weil wir von Natur aus dazu neigen, Geld zur Quelle unserer Sicherheit zu machen.

In Psalm 62,11 heißt es: Wenn der Reichtum wächst, richtet euer Herz nicht darauf (…). Wenn Gott dich segnet oder du ein gewisses Maß an Erfolg erreichst, dann richte dein Herz nicht darauf. Achte stattdessen darauf, dass dein Vertrauen weiterhin auf Gott gerichtet bleibt, denn dein Besitz ist nicht vertrauenswürdig.

Das Neue Testament bringt uns in 1. Timotheus 6,17 dieselbe Wahrheit nahe. In dieser Bibelstelle schreibt Paulus an Timotheus und gibt ihm Anweisungen, die er an andere Gläubige weitergeben soll:

Sag allen, die in dieser gegenwärtigen Welt reich sind, sie sollen nicht stolz sein und nicht auf ihr Geld vertrauen, das bald vergehen wird. Stattdessen sollen sie ihr Vertrauen auf den lebendigen Gott setzen, der uns alles reichlich gibt, was wir brauchen, damit wir uns daran freuen und es genießen können.

Wie Salomo warnt uns auch Paulus vor der Unsicherheit von Besitz. Setz dein Vertrauen nicht darauf. Achte stattdessen darauf, dass dein Vertrauen auf Gott gerichtet ist. Wenn dein Besitz zunimmt, häng dein Herz nicht daran. Mir gefällt auch der letzte Teil des Verses. Dort heißt es, dass wir unser Vertrauen auf Gott setzen sollen, der uns alles reichlich gibt, was wir brauchen, damit wir uns daran freuen und es genießen können. Ist das nicht verheißungsvoll?

Worauf setzt du heute dein Vertrauen? Vertraust du auf dein Geld und deinen Besitz? Oder ist Gott die Quelle deiner Sicherheit?

 

Möchtest du das Thema vertiefen?

Dann sieh dir folgende Sendung an: Das Gleichnis vom Sämann 2/2

crosschevron-down