Hast du eine Frage oder ein Gebetsanliegen? 
Wir helfen dir gerne weiter.

+49 40 6 44 22 5 77

Jetzt anrufen

kontakt@bayless-conley.de

E-Mail-Programm öffnen
Unser Team ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr für dich da.

Eine unserer drei grundlegenden Berufungen als Christen ist der Ruf oder die Vorladung zum Gericht. Und ehrlich gesagt macht mich der Gedanke etwas unruhig.

Wenn ich lese, was der Apostel Paulus über das Gericht sagt, dann ist das recht ernüchternd. Er sagt uns, dass wir eines Tages alle vor dem Richterstuhl von Jesus stehen und Verantwortung für all das übernehmen müssen, das wir im Leben getan haben (vgl. 2 Korinther 5,10). Im darauffolgenden Vers sagt er dann Folgendes:

So versuchen wir, erfüllt von der Furcht des Herrn, Menschen zu gewinnen.

Denke einen kurzen Augenblick über diesen Vers nach. Verunsichert dich das ein wenig?

Der Apostel Paulus, der den Großteil des Neuen Testaments schrieb, der die damals bekannte Welt drei Mal bereiste, um Gemeinden zu gründen und das Evangelium zu predigen, der sein Leben gab und laut Kirchengeschichte sogar als Märtyrer für die Sache von Jesus starb, spricht davon „erfüllt zu sein von der Furcht des Herrn“. In der Elberfelder Übersetzung heißt es sogar „Schrecken des Herrn“.

Das ist beunruhigend. Eines Tages möchte ich hören: „Gut gemacht, mein guter und treuer Diener.“ Ich nehme den Ruf Gottes ernst. Ja, ich genieße das Leben, aber da ist auch immer diese ernste Seite, das Wissen, dass ich eines Tages vor Jesus stehen werde.

Mein Gebet für dich heute ist, dass auch du deine Vorladung ernst nimmst. Eines Tages wirst du vor Jesus stehen und Rechenschaft über dein Leben ablegen müssen.

Ich hoffe, du hörst: „Gut gemacht, mein guter und treuer Diener.“

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Jesus kommt wieder – bereit? 2/2

In Judas 1,1 lesen wir, dass Judas einen Brief an „die Berufenen“  schreibt:

Judas, Knecht Jesu Christi, Bruder des Jakobus, an die Berufenen, die in Gott, dem Vater, geliebt und für Jesus Christus bewahrt sind.

Das griechische Wort für berufen, weist uns auf drei Dinge hin, zu denen jeder, der an Jesus Christus glaubt, berufen ist:

  1. Es wird für diejenigen benutzt, die zu einem Amt, einer Aufgabe oder einer Verantwortung berufen sind. Jeder Christ ist berufen worden – du hast eine Aufgabe, du hast ein Amt und du hast eine Verantwortung. Wir wurden alle dazu berufen, Botschafter für Jesus zu sein.
  2. Das Wort berufen wird in der griechischen Sprache auch gebraucht, um jemanden zu einem Fest einzuladen. Und weißt du was? Du wurdest zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen (vgl. Off. 19,9) und du wirst eines Tages dort sitzen, um all die Dinge zu genießen, die Gott für die Ewigkeit geplant hat.
  3. Schließlich wird das Wort, das in diesem Vers mit berufen übersetzt ist, auch im Sinn von „jemanden vor Gericht vorladen“ verwendet, etwa um Rechenschaft abzulegen oder ein Urteil zu erhalten. Eines Tages wird jeder von uns vor Jesus stehen und für das Rechenschaft ablegen müssen, was er in seinem Leben getan hat.

Ich fasse diese Punkte noch einmal zusammen: Wir haben also die Aufgabe, Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Wir sind dazu eingeladen, eines Tages am gedeckten Tisch zu sitzen und das große Hochzeitsmahl im Himmel zu feiern. Und zu guter Letzt müssen wir für unser Leben Verantwortung übernehmen.

Ich bete, dass du heute diese grundsätzliche Berufung annimmst und dich auf den Weg machst, sie zu erfüllen.

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Jesus kommt wieder – bereit? 1/2

Wenn du die Andachten der vergangenen Tage gelesen hast, weißt du, dass wir uns auf die Verse in Philipper 3,12-14 konzentriert haben. Heute will ich dir eine letzte Wahrheit aus dieser Schriftstelle zeigen.

Wir finden sie in Vers 14, wo Paulus sagt:

Ich jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

Worauf ich heute unser Augenmerk lenken möchte, ist der Siegespreis. Gemäß dieser Bibelstelle gibt es einen Lohn für das Durchhalten bis zum Ziel.

Tatsächlich bedeutet das griechische Wort für Siegespreis wörtlich „eine öffentlich verliehene Belohnung“. Es ist nicht etwas, das privat überreicht wird.

In 2. Timotheus 4,7-8 sagt Paulus:

Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet und bin im Glauben treu geblieben. Nun erwartet mich der Preis – der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir am großen Tag seiner Wiederkehr geben wird. Doch diesen Preis gibt er nicht nur mir, sondern allen, die seine Rückkehr herbeisehnen.

Der Siegeskranz der Gerechtigkeit ist gleichbedeutend mit dem Siegespreis aus Vers 14. Paulus sagte, dass er diesen „am großen Tag der Wiederkehr“ erhalten wird. Also nicht an dem Tag, an dem Paulus stirbt, sondern an einem Tag, der noch vor uns liegt: Wenn wir alle vor dem Thron Gottes versammelt sein werden.

An jenem Tag werden sie alle dort sein: König David, Samuel der Prophet, Elia, Elisa, Jesaja, Mose, der Apostel Paulus, Petrus; jeder Heilige wird dort sein, der für Gott in jeder Generation gelebt hat.

An dem Tag werden wir vor Gott stehen und Rechenschaft über unser Leben ablegen. Wenn wir unsere von Gott gestellte Aufgabe erfüllt haben und innerhalb der Bahn unserer Berufung auf der Erde gelaufen sind, wird er uns öffentlich dafür belohnen.

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Das Ziel erreichen 2/2

Gestern ging es darum, dass Gott jedem von uns eine Berufung gegeben hat, einen Lebenszweck, den Gott zu seiner Ehre geplant hat. In Philipper 3,12 gibt uns Paulus eine weitere Einsicht in diese Berufung:

Dabei ist mir klar, dass ich dies alles noch lange nicht erreicht habe und ich noch nicht am Ziel bin. Doch ich setze alles daran, es zu ergreifen, weil ich von Jesus Christus ergriffen bin.

Bevor Paulus sich bekehrte, hatte er auf der Straße nach Damaskus eine Begegnung mit Jesus. Gott nahm sein Leben in die Hand und Paulus erkannte, dass er ihn nicht nur berufen hatte, sondern dass diese Berufung einmalig war.

Er setzte alles daran, diesen Ruf zu erfüllen. Er formuliert es so: Ich setze alles daran, es zu ergreifen, weil ich von Jesus Christus ergriffen bin.

Auch du hast eine einmalige Berufung. Und was immer es ist, du solltest aufhören, dich mit anderen zu vergleichen und mit ihnen in Konkurrenz zu treten. Laufe nicht in der Bahn eines anderen. Du kannst sicher von anderen lernen, aber du solltest sie nicht kopieren. Gott hat niemanden berufen, genau das zu tun, was du tust.

Finde heraus, was deine persönliche Bestimmung ist, was deine Begabung ist, deine Berufung, und dann lauf in dieser Bahn. Dann wirst du Zufriedenheit, Segen und Erfüllung erleben.

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Finde deine Berufung 2/2

In Philipper 3,14 gibt uns Paulus einen Einblick in seine größte Leidenschaft. Er sagt:

Ich jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

Paulus hatte ein klares Ziel vor Augen; er war sich seiner Bestimmung bewusst und arbeitete unerschrocken darauf hin.

Die Formulierung ich jage nach dem vorgesteckten Ziel lässt sich nach dem Grundtext wie folgt übersetzen: „Ich laufe in den Linien.“ Es ist das Bild eines Läufers, der in einer Bahn läuft und in seiner Spur bleibt.

Er geht nicht über seine Grenzen hinaus und läuft nicht in der Bahn eines anderen. Er strebt stattdessen auf sein Ziel zu und läuft innerhalb der Linien seiner Bahn.

In einer kleinen Missionsgemeinde in Medford, Oregon, gab es vor vielen Jahren einen jungen Mann mit schrecklichen Drogen- und Alkoholproblemen. Eines Nachts bekehrte er sich zu Christus. Von diesem Zeitpunkt an nahm Gott sein Leben in die Hand.

Dieser junge Mann war ich. Und seit einigen Jahrzehnten suche ich nach dem Grund, warum Gott ausgerechnet mich ausgesucht hat. Ich wusste an jenem Abend, dass Gott eine Bestimmung für mein Leben hatte. Und das ist das Ziel, nach dem ich strebe und auf das ich zujage.

Gott hat auch für dein Leben eine Bestimmung. Gott hat dein Leben zu einem bestimmten Zweck in die Hand genommen, genau wie meines damals. Wenn du nicht weißt, welche Bestimmung das sein kann, dann bitte Gott, sie dir zu zeigen. Bitte ihn, dass er dir die Bahn zeigt, in der du laufen sollst.

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Finde deine Berufung 1/2

Über Philipper 3,13 kann man nicht oft genug nachdenken. Ich möchte dir heute einen weiteren wertvollen Gedanken aus diesem Vers mitgeben.

Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt.

Das Schlüsselwort, auf das ich dich heute hinweisen möchte, ist vergessen. Wir sollten begreifen, wie wichtig es ist, die Vergangenheit hinter uns zu lassen, damit wir vorwärtsgehen können.

Manche Menschen – vielleicht auch du – können nicht nach dem greifen, was vor ihnen liegt, weil sie ständig zurückblicken. Ihr Blick ist dann auf ihre vergangenen Fehler, ihr vergangenes Versagen, ihre vergangenen Verletzungen gerichtet. Aber Gott möchte nicht, dass wir in der Vergangenheit leben, sondern uns auf die Zukunft konzentrieren.

Vor einiger Zeit besuchte ich einen Freund, der großen Einfluss auf mein Leben hatte, als ich ein junger Christ war. Als ich mit ihm und seiner Frau beim Essen saß, fing er an, mir von einem großen persönlichen Versagen zu erzählen.

Ungefähr zehn Jahre zuvor, als er eine Gemeinde gegründet hatte, geriet er in eine außereheliche Beziehung. Sie erschütterte das Fundament seiner Ehe, aber er tat Buße, beendete diese Beziehung und mit der Zeit heilte Gott seine Ehe. Aber seitdem ist er nicht mehr im vollzeitlichen geistlichen Dienst.

Als er mir das erzählte, strömten ihm Tränen übers Gesicht. Er stand vom Tisch auf und ging ins Badezimmer. Seine Frau schaute mich an und sagte: „Bayless, wenn du ihm helfen kannst, tu es bitte. Mein Mann hat die letzten zehn Jahre ein heiliges Leben geführt. Gott hat ihm vergeben, ich habe ihm vergeben, aber er selbst hat sich nicht vergeben.“

Dieser Mann kettete sich an dieses eine vergangene Versagen und konnte darum nicht mehr das tun, wozu Gott ihn berufen hatte.

Lass deine Vergangenheit hinter dir, damit du deine Zukunft entdecken kannst.

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Deine Vergangenheit bestimmt nicht deine Zukunft

In einer der vergangenen Andachten ging es schon um die Bibelstelle aus Philipper 3,13. An diesen Worten von Paulus möchte ich heute noch einmal anknüpfen:

Brüder und Schwestern, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.

Die Formulierung, auf die ich dich heute aufmerksam machen möchte, ist die Aussage von Paulus eines aber tue ich. Diese Worte erinnern an die Worte, die König David sagte: Eine einzige Bitte habe ich ... (Psalm 27,4) und an Jesus, der zu dem reichen Jüngling sagte: Eins fehlt dir noch (Markus 10,21).

Dann ist da der von Geburt an blinde Mann, den Jesus heilte. Als er danach gefragt wurde, sagte er: Eins weiß ich: Ich war blind, und jetzt kann ich sehen (Johannes 9,25). Eines tue ich. Eine Bitte habe ich. Eins fehlt dir. Eins weiß ich.

Jede dieser Aussagen weist auf eine lebensnotwendige Sache hin, die du brauchst, wenn du in deinem geistlichen Leben wachsen willst: Konzentration.

Das Problem vieler Menschen ist, dass sie viel zu zerstreut sind. Sie versuchen, alles zu tun und alles zu sein. Sie wollen gern alles können und können am Ende gar nichts gut.

Ich habe einen sehr begabten Freund, der mich echt herausfordert. Wenn wir eine Stunde im Auto verbringen, teilt er mir in dieser Stunde 21 neue Ideen mit. Er versucht, so viel zu sein und so viele Dinge zu tun, dass er nicht so effektiv ist, wie er es eigentlich sein könnte!

Meine Frage an dich ist: Wenn du heute noch sterben und vor Gott stehen würdest, was wäre die eine Sache, auf die du dich in deinem Leben konzentriert hast und über die Gott mit dir reden würde?

Paulus sagte: „Eines tue ich.“ Was ist dieses eine für dich?

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Schärfe deinen Blick 2/2

Gestern haben wir uns mit den ersten fünf von zehn Bereichen befasst, in denen wir der Bibel zufolge wachsen sollen.

Stattdessen lasst uns in Liebe an der Wahrheit festhalten und in jeder Hinsicht Christus ähnlicher werden, der das Haupt seines Leibes – der Gemeinde – ist. Epheser 4,15

In der heutigen Andacht will ich diese Liste vervollständigen.

  1. In 1. Thessalonicher 3,12 und 1. Thessalonicher 4,9-10 erfahren wir, dass wir in unserer Liebe zu anderen wachsen sollten. Für mich wäre es schrecklich, wenn ich bereits die letzten Tiefen der Liebe zu meiner Frau, zu meinen Kindern, zu meinen Freunden oder zu Gott erreicht hätte.
  2. Epheser 2,21 sagt uns, dass wir in der Einheit wachsen sollen. Du und ich sollten lernen, immer besser mit anderen Christen auszukommen, besonders mit denen in unserer Kirche.
  3. Lukas 2,52 spricht von Wachstum in der Weisheit. Gott wünscht sich so sehr, dir und mir seine Weisheit mitzuteilen. Strebst du nach Weisheit?
  4. Lukas 2,52 spricht davon, in Gunst, also Wohlwollen anderen Menschen gegenüber, zu wachsen. Kommst du gut mit deinen Mitmenschen zurecht oder fällt dir der Umgang mit ihnen schwer? Ich empfehle dir, Jesus als Vorbild zu nehmen. Er gewann immer mehr Gunst bei Gott und den Menschen.
  5. In 2. Petrus 3,18 erfahren wir, dass wir in Gnade wachsen können. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich bin für Gottes Gnade in meinem Leben zutiefst dankbar. Ebenso dankbar bin ich für diejenigen, die mir Gnade schenken, wenn ich versage. Ist Gnade ein Kennzeichen deines Lebens?

Der Bibel zufolge sind diese zehn Bereiche – die fünf von gestern und die fünf von heute – lebenswichtige Bereiche, in denen du und ich wachsen sollen.

Lies dir alle diese Bibelstellen zu den einzelnen Bereichen durch. Nimm dir Zeit vor Gott und bitte ihn darum, dass er dir zeigt, in welchen Bereichen du noch mehr wachsen solltest. Du wirst über die positiven Veränderungen erstaunt sein, die dadurch in deinem Leben eintreten!

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Wie du geistliche Reife erlangst

Die Bibel sagt in Epheser 4,15:

Stattdessen lasst uns in Liebe an der Wahrheit festhalten und in jeder Hinsicht Christus ähnlicher werden, der das Haupt seines Leibes – der Gemeinde – ist.

Heute und morgen werde ich dir je fünf Bereiche nennen, von denen die Bibel sagt, dass wir darin wachsen sollen. Nimm dir Zeit, lies die angegebenen Bibelstellen nach und stell dir zu jedem der einzelnen Punkte die Frage, ob du in diesem Bereich gerade wächst. Schreibe dir diese Bereiche auf und mache dir Notizen. Das wird dir helfen, Schritt für Schritt im Glauben vorwärtszugehen. Dies hier sind die ersten fünf Bereiche:

  1. In Kolosser 1,10 wird uns gesagt, dass wir in der Erkenntnis Gottes wachsen sollen. Du solltest in dieser Woche mehr über Gott und sein Reich wissen als letzte Woche.
  2. Psalm 71,21 sagt uns, dass wir in unserer Größe, also unserem Einfluss wachsen sollen. Ich hoffe, dass ich in meinem Leben noch nicht das Maximum meiner Möglichkeiten erreicht habe, das Leben von anderen zum Guten zu beeinflussen.
  3. In Sprüche 13,11 heißt es, dass wir durch gute Haushalterschaft sogar im materiellen Bereich wachsen können. Ich kenne nicht viele Menschen, die hier keinen Bedarf hätten.
  4. Jesaja 29,19 spricht von zunehmender Freude. Manche Menschen scheinen im Laufe ihres Lebens immer saurer zu werden und haben immer weniger Humor. Je mehr du an Alter zunimmst, umso mehr solltest du in der Lage sein, den Höhen und Tiefen des Lebens ein Lachen abzugewinnen.
  5. In 2. Thessalonicher 1,3 erfahren wir, dass man im Glauben wachsen kann. Der Glaube berührt wirklich alle Bereiche des Lebens. Hoffentlich gerätst du bei Problemen heute nicht mehr so in Panik wie früher – weil dein Glaube gewachsen ist und du erlebt hast, dass der Herr gut ist.

In der morgigen Andacht werde ich dir die nächsten fünf Bereiche vorstellen.

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Überlass es dem Heiligen Geist! 2/2

Im Brief an die Philipper schreibt Paulus:

Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt.

Die Aufforderung von Paulus an dich und mich in diesem Vers ist, dass wir das Ziel verfolgen sollten zu wachsen. Ich glaube, eins der Privilegien, die wir im Leben haben, ist die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln und uns zu verändern. Wir haben die Fähigkeit, bis zum Ziel durchzuhalten.

Einer der ersten Schritte auf das Ziel zu (siehe Philipper 3,12-14) ist die Erkenntnis, dass wir noch nicht angekommen sind. Selbst der Apostel Paulus erkannte und gab zu, dass er noch nicht angekommen ist. Er sagte:

Ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte.

Paulus verstand, dass er noch viel Raum für Wachstum hatte. Und wenn es bei Paulus so war, ist es bei uns nicht anders.

Wenn dein geistliches Leben stagniert, solltest du dir die Frage stellen: „Warum? Warum geht dein geistliches Leben nicht voran? Warum wächst du nicht? Warum bist du in deinem geistlichen Fortschritt stecken geblieben? Was behindert dein Wachstum?“

Wenn wir uns eingestehen, dass wir wieder im Glauben wachsen müssen, sollten wir die Hindernisse identifizieren, die unser geistliches Leben einschränken, uns dank der Gnade Gottes mit diesen Hindernissen befassen und sie schließlich aus dem Weg räumen. So werden wir wieder in der Lage sein, vorwärtszugehen.

Wenn du einen Wels in einen kleinen Wasserbehälter setzt, wird dieser Fisch vielleicht nur dreißig Zentimeter lang und wiegt ein Pfund. Setzt du jedoch denselben Wels in einen See, dann kann er mehr als einen Meter lang und bis zu 50 Kilo schwer werden.

Was war das Hindernis für das Wachstum des Fisches? Der Behälter begrenzte ihn. Er wuchs nur bis an die Grenzen dessen, was die Umgebung zuließ.

Räume die Hindernisse weg, die dein geistliches Wachstum aufhalten und geh mutig vorwärts!

Hier die Sendung zur Andacht ansehen: Das Ziel erreichen 1/2

crosschevron-down