Wie empfange ich den Heiligen Geist? 6/6

In dieser dreiteiligen Predigtserie spricht Bayless Conley über eine andere Art des Betens — das Reden in anderen Sprachen. Lerne mehr über den biblischen Sinn dieser Geistesgabe und verstehe, welchen Platz das öffentliche Reden in anderen Sprachen und dessen Auslegung einnehmen sollte. Entdecke, wie das Gebet in anderen Sprachen dein persönliches Gebetsleben verändern kann.

Dies ist der sechste Teil einer Predigtreihe, den ersten Teil findest du hier…

Predigtmanuskript

Hallo Freunde, danke dass Sie uns heute zusehen. Wir werden uns mit dem Zweck und dem Nutzen der Zungenrede beschäftigen. Vielleicht wurden Sie noch nie über dieses Thema gelehrt. Aber wissen Sie was? Das Wort Gottes ist sehr aufschlussreich. Deshalb lassen Sie uns dieses wichtige Thema anhand der Bibel studieren. Nehmen Sie doch Ihre Bibel zur Hand und lassen Sie uns Zeit in Gottes Wort verbringen.

Gut, worin bestehen nun der Zweck und der Nutzen der Zungenrede? Gehen wir zurück zu 1. Korinther … Kapitel 14, Vers 2.

Hier heißt es, wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Wer von Ihnen glaubt, dass es wenigstens einen winzig kleinen Nutzen hat, mit Gott zu reden? Ich glaube das definitiv.

Und wenn jemand sagt: „Ich habe nicht verstanden, was du gesagt hast“, können wir antworten: „Ich habe nicht mit dir geredet, sondern mit Gott.“ Wenn wir mit Gott reden, verstehen die Menschen es nicht, aber uns erbaut es.

Es tut uns gut, mit Gott zu reden. In Vers 4 heißt es, wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst, wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.

Und im Weiteren geht es um Menschen, die in einem Gottesdienst auf einzigartige Weise gebraucht werden und in Zungen ein Wort weitergeben, das dann ausgelegt wird. Gut, die Gemeinde wird auferbaut, wenn öffentlich in Zungen gesprochen wird.

Aber wenn ich mit Gott rede, werde ich persönlich auferbaut. Etwas moderner ausgedrückt könnte man sagen, dass sich jemand, der in einer unbekannten Sprache betet, auflädt wie eine Batterie.

Ich war einmal mit Freunden in einem abgelegenen Gebiet Hummer fischen. Es war spät nachts, etwa ein Uhr morgens, und einer meiner Freunde und ich sprangen über Bord. Die anderen fuhren mit dem Boot an eine ziemlich weit entfernte Stelle.

Wir hielten den Atem an, tauchten hinunter, sahen mit unseren Lampen unter Felsbrocken und tauchten wieder auf. Aber plötzlich wurde die Lampe meines Freundes immer schwächer, bis sie schließlich ganz ausging.

In einer mondlosen Nacht mitten im Ozean hatte er kein Licht mehr. Das Schlimmste daran war, dass er ohne Licht keine Hummer finden konnte.

Er rief: „Bay! Bay!“ Ich fragte: „Was ist?“

Er sagte: „Mein Licht! Ich habe die Batterien nicht gewechselt!“

„Ah!“ Zufällig hatte ich noch eine Ersatzlampe an mein Bein gebunden. Ich sagte: „Komm her“ und gab ihm die Lampe.

Das kann auch uns passieren. Auch wir können innerlich immer schwächer werden. Aber wenn wir im Geist beten, wird unser Geist mit Energie aufgeladen.

Und ich glaube, auf die ein oder andere Art weiß jeder, wie es ist, geistlich ziemlich leergefahren zu sein. Kennt das hier jemand außer mir?

Mir ist das leider schon öfter passiert, als ich zugeben möchte. Wissen Sie, wir werden von so vielen Dingen bombardiert. Wir beten und vertrauen Gott und tun alles Mögliche, aber all das kostet uns einen Teil unserer geistlichen Energie.

Alles, womit wir uns in unserem Leben befassen müssen, kostet uns geistliche Energie. Wenn ich die Batterie dann nicht wieder auflade und dafür sorge, dass ich Reserven habe, ist ziemlich schnell nicht mehr viel davon übrig.

Und ich glaube, Beten in Zungen bietet uns eine wunderbare Möglichkeit, uns aufzuladen und aufzuerbauen. Das steht auch in Judas 20. Das Buch hat nur ein Kapitel.

Da heißt es: „Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist …“ Sie erbauen sich, wenn Sie im Heiligen Geist beten.

Und in diesem Zusammenhang will ich auch erwähnen, dass Sie dadurch dem Heiligen Geist gegenüber sensibler werden. Wie Sie wissen, wohnt er in unserem Geist. Sehen wir uns Vers 14 in Kapitel 14 an:

„Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer.“
Mit anderen Worten, mein Verstand versteht es nicht. Aber ich rede mit Gott … Das könnte man mit Vers 2 verbinden: … im Geist.

In der Amplified Bible heißt es: „Mein Geist betet durch den Heiligen Geist in mir.“ Gut, mein Geist in mir befähigt mich also durch den Einfluss des Heiligen Geistes, in anderen Sprachen zu reden.

Okay? Wenn der Heilige Geist mich anleitet, tut er das von demselben Ort aus, von dem auch die Sprachen kommen.

Und wenn ich im Geist in anderen Sprache bete, macht mich das immer sensibler für diesen Ort, an dem auch Gott zu mir spricht und von dem aus er mich anleitet.

Die Bibel sagt: „Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des Herrn.“ Mit anderen Worten: Gott will Sie durch Ihren Geist anleiten und erleuchten. Und ich glaube, auf diese Weise werden wir sensibel für den Heiligen Geist.

Wir haben auch über die Verse gesprochen, in denen es heißt, wir sollen Gott voller Hingabe loben und preisen.

Wir können ihm gut danken, indem wir in anderen Sprachen reden und singen. Das sagte auch Paulus den Korinthern. Und noch ein Denkanstoß.

Lesen wir nochmals Kapitel 14, Vers 2: „Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse.“

Das befähigt Sie, für Dinge zu beten, von denen Ihr Verstand keine Kenntnis hat. Deshalb ist hier die Rede von Geheimnissen – von Dingen, die Sie nicht wissen.

Wissen Sie, im Römerbrief sagte Paulus: „Denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht …“

Dann geht es weiter mit dem Vers: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“ Wer von Ihnen mag diesen Vers?

Alle Dinge wirken zum Guten mit. Aber es ist sehr wichtig, in welchem Zusammenhang dieser Vers steht. Hier geht es darum, dass wir uns vom Heiligen Geist leiten und zulassen sollen, uns zu zeigen, wofür wir beten sollen, wenn wir es nicht wissen.

Und dann heißt es: „Alle Dinge werden zum Guten mitwirken.“ Das gilt also für die Menschen, die beten und sich im Gebet dem Heiligen Geist öffnen.

Natürlich handelt es sich dabei auch um ein Grundprinzip. Aber in diesem Zusammenhang ist es noch viel mächtiger und bedeutungsvoller.

Als Janet und ich frisch verheiratet waren, hatte ich einen neueren VW-Bus. Ich habe die Geschichte schon öfter erzählt.

Bevor ich sie kennenlernte hatte ich einen Microbus, Baujahr 63 und als wir heirateten hatte ich einen aus 78 oder 79. Er war wirklich toll und komplett ausgebaut.

Es war ein Bett darin und ein Waschbecken und eine Kochgelegenheit. Es war der perfekte Campingbus.

Und eines Tages machten wir unseren ersten kleinen Urlaub, seit wir verheiratet waren. Wir fuhren auf dem Highway 1 durch Oregon nach Washington.

Wir wollten einfach in irgendeiner schönen Strandgegend anhalten und im Bus übernachten. Es war fantastisch! Für mich jedenfalls. Janet hätte sicher ein Hotel mit Elektrizität vorgezogen, aber damals kam mir das nicht in den Sinn.

Als die Zeit vorbei war, fuhren wir zurück und kamen spät in der Nacht hier die Grapevine Road entlang. Die Straße war damals noch ein bisschen anders.

Im kommenden Januar sind wir 30 Jahre verheiratet, also muss das 29 Jahre her sein. Wir fuhren also auf der Grapevine, und plötzlich verspürte ich den überwältigenden Drang zu beten, aber ich wusste nicht wofür,

gerade so, wie es im Römerbrief steht: Wir wissen nicht, wofür oder wie wir beten sollen. Aber es war plötzlich da. Vielleicht haben Sie das auch schon einmal erlebt.

Ich fühlte plötzlich eine starke Last zu beten. Ich wusste, irgendetwas lief verkehrt und ich musste beten. Aber ich wusste nicht, was.

Und so begann ich einfach, in Zungen zu beten. Ich sagte: „Heiliger Geist, hilf mir. Ich habe keine Ahnung, was los ist.“ Janet schlief hinten im Bus und ich betete 20 Minuten lang. Irgendwann verspürte ich während des Gebets in meinem Inneren eine tiefe Qual.

Und dann passierte etwas sehr Seltsames. Während ich noch fuhr, spürte ich plötzlich eine Hand auf meinem Gesicht, die meinen Kopf zur Seite drehte.

Es fühlte sich wirklich an wie eine menschliche Hand. Und ich sah, dass neben der Straße in einer kleinen Anliegerzufahrt ein Krankenwagen stand. Ich dachte: „Das ist eigenartig.“

Ich fuhr weiter, und nach etwa zwanzig Minuten hob sich die Last von mir. Höchstens ein oder zwei Minuten später kam auf der Gegenfahrbahn mit etwa 110 Stundenkilometern ein Auto angerast. Es steuerte direkt auf die Mittelbegrenzung zu.

Ich fuhr auf der rechten Spur, hinter mir ein Sattelschlepper. Es ging bergauf. Das Auto donnerte durch die Leitplanke direkt auf uns zu.

Kies spritzte auf und er schrammte mit einem Abstand von höchstens 30 Zentimetern an unserem Bus vorbei und knallte frontal auf den Sattelschlepper, der hinter uns fuhr. Ich beobachtete den Unfall im Rückspiegel.

Ich fuhr an den Straßenrand, schnappte mir eine Taschenlampe und rannte hin. Das Auto war zusammengequetscht worden wie ein Akkordeon, mitten auf dem Highway. Es war wirklich nicht mehr viel davon übrig.

Der Fahrer des Sattelschleppers war völlig hysterisch. Der Tank des Lkw war vom Aufprall beschädigt und es lief Dieselkraftstoff heraus. Er sagte: „Keine Sorge. Er wird kein Feuer fangen.“ Aber dann begann er zu weinen und sagte immer wieder: „Ich habe ihn getötet!“

Ich legte ihm die Hände auf und betete für ihn. Dann ging ich zu dem Auto. Der Motor lag buchstäblich auf dem Rücksitz. Ich machte die Fahrertür auf und suchte überall nach einer Hand oder einem Arm oder einem anderen Körperteil.

Aber wer immer auf dem Fahrersitz gesessen hatte, war nicht mehr da. Es war nur eine Person im Auto. Der Fahrer, der ziemlich betrunken war, hatte sich wie durch ein Wunder in den winzigen Bereich der Beifahrerseite gerettet, der nicht eingedrückt war.

Es ging ihm so weit gut. Er wusste nicht, wie er dort hingekommen war. Ein paar weitere Lkw-Fahrer kamen zur Unfallstelle, und plötzlich fiel mir ein, dass ich fünf Minuten vorher einen Krankenwagen gesehen hatte.

Einer der Lkw-Fahrer setzte über Funk einen Notruf ab und wenige Minuten später waren sie bereits da und zogen den Mann aus dem Auto. Ich kann nur sagen, dass ich Gott für das Sprachengebet danke.

Als wir weiterfuhren, hatte ich das deutliche Gefühl, dass das Auto, das quer über den Begrenzungsstreifen gefahren war, direkt auf uns zugesteuert war.

Wenn ich dem Drang zu beten nicht nachgegeben hätte, wäre die Sache vielleicht ganz anders ausgegangen. Das Sprachengebet ist definitiv ein Segen.

Und noch etwas. Das ist nur ein Gedanke. Es heißt, wenn ich im Geist bete, rede ich Geheimnisse.

Wussten Sie, dass dasselbe Wort das ganze Neue Testament hindurch benutzt wird, um das Wort Gottes und das Evangelium Jesu Christi zu beschreiben?

In Markus 4,11 benutzte Jesus für die Wahrheit von Gottes Wort dasselbe Wort wie für das, was ich sage, wenn ich in anderen Sprachen mit Gott rede.

Auch der Apostel Paulus benutzte dieses Wort für das Wort Gottes – in 1. Korinther 4,1, Epheser 3,3-4, Epheser 6,19, Kolosser 1,25-27 und Kolosser 4,3, um nur ein paar zu nennen.

Was ich Ihnen jetzt sage, ist nur meine Meinung. Okay? Mehr nicht. Das ist keine offizielle Lehre des Neuen Testaments.

Das sind nur die Ergebnisse meiner Überlegungen und meiner persönlichen Erfahrungen. Nehmen Sie es einfach als das, was es ist, okay? Es ist keine offizielle Lehre.

Aber dasselbe griechische Wort, das für die Geheimnisse steht, die ich rede, wenn ich mit Gott in anderen Sprachen rede, wird immer wieder auch verwendet, um auf das Geheimnis Christi,

das Geheimnis des Evangeliums, die verborgenen Dinge im Wort Gottes hinzuweisen. Und ich glaube, wenn Sie im Geist beten und Gottes Wort intensiv studieren,

werden Sie gegenüber dem Heiligen Geist und den Wahrheiten aus dem Wort Gottes, die er Ihnen offenbart, sensibler werden. Für mich ist es unglaublich zuträglich, wenn ich bete und studiere. Dann erkenne ich Zusammenhänge, die mir vorher nicht klar waren.

Manchmal habe ich das Gefühl, in einer Art Sackgasse festzustecken. Dann spaziere ich durch die Nachbarschaft und bete leise in Zungen zu mir selbst und zu Gott.

Dann werde ich ruhig. Wenn ich dann zurückkomme, studiere ich wieder das Wort, und es scheint mir, als würden sich mir dann oft Dinge eröffnen, die ich vorher nicht gesehen habe.

Ich habe Judas 20 zitiert, wo es heißt: „Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben …“ Auf der Grundlage eures heiligsten Glaubens.

Glaube kommt durch Hören und Hören durch das Wort Gottes. Durch das Beten im Heiligen Geist. Ich erbaue mich also selbst auf der Grundlage meines Glaubens, indem ich das Wort Gottes studiere.

Ich bete im Heiligen Geist und studiere das Wort. Diese Kombination gibt mir wirklich Kraft. Aber, nochmals, das ist nur meine Meinung, meine Erfahrung. Aber, wer weiß?

Vielleicht kommen wir in den Himmel und stellen fest, dass das genau richtig war. Momentan neige ich dazu, das zu glauben, aber, nochmals, das ist keine Lehre, okay? Es sind nur die Überlegungen eines Pastors, der zu viel Zeit hat.

Gut, ich muss mit diesem Thema jetzt zum Schluss kommen. Wie kann ich den Heiligen Geist empfangen, mit ihm erfüllt oder getauft werden? Nun, in der Bibel gibt es einige Beispiele dafür, wie der Heilige Geist auf die Menschen kam.

In den Kapiteln 2 und 8 der Apostelgeschichte können Sie nachlesen, wie der Heilige Geist ganz plötzlich auf Menschen fiel. Ich habe das auch schon gesehen.

Ist Monty Mock heute hier? Er kann das bestätigen. Er war in der Bibelschule. O, Monty schwänzt heute den Gottesdienst. Verraten Sie ihm nicht, dass ich das gesagt habe. Monty ist schon – meine Güte! – schon vierzig Jahre lang ein guter Freund von mir.

Kann das sein? Nicht ganz, aber fast. Aber wie auch immer, wir waren in einer Bibelschule und ich lehrte über die Taufe im Heiligen Geist.

Es waren etwa vierzehn Leute da. Alle Fenster und Türen waren geschlossen. Und plötzlich war das ganze Haus von Gottes Gegenwart erfüllt. Das war fantastisch!

So etwas habe ich in meinem ganzen Leben nur ein einziges Mal erlebt. Ganz plötzlich war das Haus von Gottes Gegenwart erfüllt.

Ich sprach gerade über den Heiligen Geist und ich weiß nicht, wie das passierte, aber es war, als würde ein Wind durch das Zimmer wehen. Die Vorhänge bewegten sich.

Und viele Leute wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in Zungen zu reden. Das war eine plötzliche Offenbarung. Das geschah vor über 30 Jahren und ist danach nie wieder passiert.

Neben mir saß ein Mann, der ein Glas Wasser in der Hand hielt. Ich sah ihn an und er zitterte so sehr, dass das Wasser aus dem Glas spritzte. Ich fragte: „Geht’s ihnen gut?“

Er sagte: „Ja. Ich muss ins Badezimmer gehen.“ Er stellte das Glas ab und ging ins Bad. Fünf Minuten später kam er zurück und redete in Zungen.

So etwas kann passieren. Manchmal kommt Gott einfach auf die Menschen. Ich glaube, dass der Geist Gottes auf die Menschen fällt, so wie Jesus es in Apostelgeschichte 1,8 sagte. Das kann also passieren.

Wir lesen auch in der Bibel, dass Menschen mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden, indem ihnen jemand die Hände auflegte. Sie finden das in Apostelgeschichte, Kapitel 8. Da legten die Apostel den Menschen in Samaria die Hände auf und sie wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt.

Aber als Kinder Gottes können wir einfach darum bitten. Sehen wir uns das noch an und dann komme ich zum Schluss. Ich hätte noch viel mehr zu sagen, aber die Zeit ist zu knapp.

Lukas, Kapitel 11. Sehen wir uns das an. Lukas, Kapitel 11.

Ich glaube, Sie können den Heiligen Geist empfangen und mit ihm erfüllt werden, wenn Sie einfach hungrig und durstig danach sind und darum bitten. Lukas 11,9:

„Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden, wenn Gott gute Laune hat.“

„Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden!

Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden.

Wen von euch, der Vater ist, wird der Sohn um einen Fisch bitten – und wird er ihm statt des Fisches etwa eine Schlange geben?

Oder auch, wenn er um ein Ei bäte – er wird ihm doch nicht einen Skorpion geben?

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“

Manche sagen jetzt vielleicht: „Aber woher weiß ich, dass ich dann nicht irgendetwas Unheimliches bekomme?“ Jesus hat uns das versichert.

Er sagte: „Ihr werdet keine Schlange bekommen und keinen Skorpion.“ In dem Kapitel davor sagten die Jünger: „Wir können in deinem Namen Dämonen austreiben!“

Und Jesus sagte: „Großartig. Aber nicht darüber solltet ihr euch freuen, sondern darüber, dass eure Namen im Buch des Lebens stehen. Und ich gebe euch Macht und Autorität über Schlangen und Skorpione.“

Jesus gebrauchte diesen Vergleich also schon vorher gegenüber den Jüngern. Er sprach von Schlangen und Skorpionen als eine Art böser Geister.

Und hier sagte er: „Hey, wenn ihr den Vater bittet, werdet ihr keine Schlange und keinen Skorpion und auch keinen üblen Geist bekommen. Wenn ihr euren Vater um den Heiligen Geist bittet, bekommt ihr auch den Heiligen Geist.

Ihr müsst nicht befürchten, einen falschen Geist zu bekommen.“ Jesus hat uns das versichert. Und auf das, was Jesus sagte, können wir uns verlassen.

Aber auch wir haben einen Anteil an der Sache, eine Verantwortung. Es ist wichtig, dass wir das verstehen. Viele Menschen blockieren sich hier selbst. Sie sind hungrig danach, aber sie glauben, es handle sich um eine Art Besessenheit mit dem Heiligen Geist.

Und sie denken: „Okay, Heiliger Geist, dann mach mal.“ Und dann warten sie darauf, dass der Heilige Geist ihren Mund in Bewegung setzt.

Aber so steht das nirgendwo in der Bibel! Tatsächlich heißt es in jedem Beispiel, das wir gelesen haben, dass sie in Zungen redeten.

Der Heilige Geist gab ihnen ein, was sie sagen sollten, und nahm Einfluss auf ihre Stimme, aber reden mussten sie selbst. Wissen Sie, was ich vor langer Zeit herausfand?

Mit geschlossenem Mund kann man nicht reden. Wenn wir uns dem Heiligen Geist hingeben wollen, müssen wir den Mund aufmachen.

Im Buch Hiob ist die Rede vom Spätregen. Der Spätregen steht die ganze Bibel hindurch für den Heiligen Geist. Er sagte: „Ich sperrte meinen Mund weit auf für den Spätregen.“ Das ist ganz einfach, aber sehr praktisch.

Ich glaube, das fällt manchen Menschen sehr schwer, weil sie eine Art Kiefersperre haben. „Okay, jetzt muss Gott übernehmen.“ Gut, dann machen Sie erst mal Ihre Fäuste auf.

Sie können sich entspannen. Das ist etwas, das Jesus tut. Er ist der Täufer im Heiligen Geist. Sie können ihm vertrauen. Lassen Sie einfach los.

Sie müssen dafür nicht in eine charismatische oder eine Pfingstgemeinde gehen. Jesus kann Ihnen auch zu Hause dienen.

Oder gehen Sie in einen Park. Ziehen Sie sich zurück und reden Sie mit Jesus darüber. Machen Sie es wie die Beröaner. Prüfen Sie die Bibel, ob es sich so verhält.

Und Jesus sagte, wenn Sie bitten, werden Sie empfangen. Aber Sie müssen Ihren Mund öffnen. Sie müssen sich hingeben.

Das sind einfach ein paar praktische Tipps.

Stehen Sie doch bitte auf. Ich habe heute ein wenig länger gepredigt als geplant, aber ich glaube, das ist ein sehr wichtiges Thema.

Und wenn Sie jetzt sagen: „Okay, aber ich werde das nicht machen“, dann wollen wir uns einfach darauf ausrichten, die verlorenen Menschen zu erreichen, das ist das Allerwichtigste. Das bringt uns in den Himmel, stimmt’s?

Jesus ist das Zentrum. Er ist am wichtigsten. Ich glaube, das ist ein sehr wichtiges Thema in der Bibel, denn es wird an vielen Stellen darüber gelehrt.

Das hat einen Grund. Es würde Ihnen schwerfallen, im Neuen Testament ein anderes Thema zu finden, über das so viel gelehrt wird. Und wenn die Bibel so viel über ein Thema spricht, ist es ganz offensichtlich wichtig.

Aber Erlösung ist das Wichtigste überhaupt. Wir wollen so viele Menschen in den Himmel bringen wie möglich. Jesus vergoss sein kostbares Blut am Kreuz. Drei Tage, nachdem er für unsere Sünden gestorben war, wurde er von den Toten auferweckt.

Eines Tages wird er wiederkommen, und ich sage Ihnen, durch Jesus können Sie eine Beziehung zu Gott haben.

Ich will heute für Sie um Errettung beten. Vielleicht haben Sie das Leben satt, das Sie führen. Ich weiß, wie das ist.

Ich war viele Jahre lang drogenabhängig und es schien, als gäbe es keinen Ausweg. Ich war in vielerlei Hinsicht ein Wrack. Ich hatte es so satt, so zu leben.

Ich schämte mich entsetzlich für einige Dinge, die ich unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol getan hatte. Wenn ich darüber nachdenke, steigt mir sogar heute noch die Schamröte ins Gesicht.

Ich hatte das alles so satt, aber ich wusste keinen Ausweg, bis mir eines Tages ein zwölfjähriger Junge von Jesus erzählte. Schließlich kam ich in eine kleine Missionsstation, wo ich gerettet wurde.

Ich sage Ihnen, Gott wird Sie annehmen, Sie von aller Schuld befreien und Ihr Leben verändern. Aber Sie müssen bereit sein für das größte Abenteuer, das Sie je erlebt haben.

Das ist der Gott, der den Heiligen Geist und das Reden in anderen Sprachen in der Gemeinde eingeführt hat, sodass viele verwirrt und verwundert sind und anfangen zu spotten. Okay?

Das ist der kreative, grenzenlose Schöpfer des Universums, der im Ozean Dinge erschaffen hat, die noch nie jemand gesehen hat, der die Sterne in ihre Existenz ruft. Das ist also keine Einladung zu einem langweiligen Leben.

Halten Sie sich gut fest, denn es ist wild. Aber ohne ihn sind Sie verloren. Und wenn Sie sterben, ohne Jesus angenommen zu haben, werden Sie die Ewigkeit ohne Gott verbringen. Er sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“

Deshalb will ich für alle um Errettung beten. Und dann will ich Sie in ein einfaches Gebet führen, in dem wir um den Heiligen Geist bitten.

Wenn Sie es mitbeten wollen, können Sie es tun. Und wenn ich „Amen“ sage, öffnen Sie einfach Ihren Mund. Fangen Sie einfach an zu reden, wie der Heilige Geist es Ihnen eingibt.

Wenn Sie nur zusehen wollen, ist das absolut in Ordnung. Wirklich. Wenn Sie sagen: „Ich weiß darüber gar nichts“, oder: „Darüber wurde ich nie gelehrt“, ist das okay. Absolut okay.

Aber wenn Sie heute erfüllt werden wollen, wird Jesus den Schrei Ihres Herzens beantworten. Und wenn wir dann gleich fertig sind, werden hier Leute für Sie bereitstehen.

Ich bitte alle unsere Mitarbeiter und Helfer, auf die Bühne zu kommen. Wenn Sie nach dem Gottesdienst noch Gebet wollen, kommen Sie einfach auf diese Menschen zu. Sie warten hier oben auf Sie.

Sie werden Sie erkennen. Sie tragen ein kleines Namensschild. Die Männer werden einen Mann und die Frauen eine Frau finden, und sie werden gerne für Sie beten. Schließen Sie doch jetzt die Augen und lassen Sie uns beten. Legen Sie Ihr ganzes Herz hinein. Sagen Sie:

O Gott, ich brauche einen Retter. Ich weiß, dass ich mich nicht selbst retten kann. Keine guten Werke, kein menschliches Streben lässt mich gerecht vor dir stehen. Dein Sohn Jesus hat den Preis bezahlt.

Ich glaube, dass er der Retter der Welt ist. Ich glaube, dass er von einer Jungfrau geboren wurde, dass er ein schuldloses Leben führte und Wunder wirkte, und dass er für die Sünden der Welt starb.

Jesus, ich weiß, dass du an meiner Stelle ans Kreuz gegangen und die Strafe für meine Sünden bezahlt hast. Ich bin so dankbar. Ich glaube, dass du von den Toten auferweckt wurdest, und ich bitte dich jetzt, in mein Leben zu kommen.

Sei mein Herr und mein Retter. Von diesem Moment an gehört mein Leben dir. Alles, was ich bin, und alles, was ich habe, gebe ich in deine Hände, Jesus, jetzt und für immer.

Und, Jesus, ich weiß, dass du auch der Täufer im Heiligen Geist bist. Und du hast gesagt, wer bittet, der wird empfangen; wer sucht, der wird finden, und wer an die Tür klopft, dem wird geöffnet. Ich bitte, ich suche und ich klopfe. Herr, erfülle mich mit dem Heiligen Geist.

Fülle mich bis zum Überfluss. Mit dem, was der Heilige Geist mir eingibt, werde ich beginnen, in einer anderen Sprache mit Gott zu reden. Das bete ich in deinem Namen, Amen.

Ich hoffe, dass Sie mitgebetet haben, um Jesus anzunehmen und mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden. Ich würde mich jetzt gern mit Ihnen hinsetzen, eine Tasse Tee mit Ihnen trinken und mit Ihnen sprechen, Ihre Fragen beantworten und noch ein wenig mit Ihnen beten. Aber da ich das nicht kann, möchte ich das Nächstbeste tun und Ihnen sagen, dass ich Sie sehr schätze und dass Gott immer bei Ihnen ist.

Machen Sie sein Buch zu Ihrem Lieblingsbuch. Gehen Sie eine Liebesbeziehung mit Ihrer Bibel ein und gehorchen Sie dem, was Sie verstehen. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

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