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Was ein freigiebiges Herz bewirkt

In dieser Predigt erklärt Bayless Conley, welcher Zusammenhang zwischen unserer Freigiebigkeit und finanziellem Segen besteht.

Du erfährst, wie du dich unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Veränderungen finanziell absichern kannst. Entdecke, welche Türen Gottes Gnade für dich offenhält. Solche Türen können weder Fleiß noch Intelligenz oder „Vitamin B“ öffnen – nur Gott kann es!

Vergrößere deinen Einflussbereich und sei für andere eine Stütze in dieser unsicheren Welt.

Predigtmanuskript

Heute möchte ich darüber sprechen, was ein freigiebiges Herz bewirkt. Ich weiß, dass manche denken: „Ich habe so viele finanzielle Verpflichtungen. Ich muss Miete zahlen. Ich muss die Hypothek abzahlen. Ich muss die Ausbildung meiner Kinder finanzieren. Und jetzt will auch noch die Kirche mein Geld. Warum soll ich Gott gegenüber freigiebig sein?“ Sie werden über die Antwort staunen und gar nicht mehr anders können als freigiebig zu sein. „Was ein freigiebiges Herz bewirkt.“ Ich möchte heute darüber sprechen, was Freigiebigkeit bewirken kann. In der vergangenen Woche bin ich beim Beten immer wieder auf diesen Punkt gestoßen und ich hatte den Eindruck, dass ich heute darüber sprechen soll. Im 8. Kapitel des 2. Korintherbriefes werden wir von Menschen hören, die uns als Vorbild für Freigiebigkeit dienen können. In Kapitel 9 sehen wir dann, was es bewirkt, wenn man ein freigiebiges Herz hat. In Kapitel 10 werden wir die Möglichkeiten entdecken, die durch Freigiebigkeit entstehen. In Kapitel 11 geht es um ein Problem, das der Apostel Paulus in Zusammenhang mit seinen Ausführungen zur Freigiebigkeit bringt. Und dann werden wir zum Schluss noch darüber reden, welche Versprechen Gott denjenigen gibt, die dauerhaft freigiebig sind. Sprechen wir zuerst über die Menschen, die uns als Beispiel für Freigiebigkeit dienen sollen. Paulus versucht damit die Kirche in Korinth zu ermutigen, dem Beispiel dieser Leute zu folgen und die Spende zu geben, die sie versprochen hatten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie nur davon geredet und nichts getan. Also spricht Paulus über eine Gruppe von Christen in Mazedonien, die ihnen ein Vorbild sein sollen. Lesen wir ab Vers 1. 2. Korinther 8:1. 2. Korinther 8:1-4 „Wir wollen euch aber, ihr Brüder, von der Gnade Gottes berichten, die den Gemeinden Mazedoniens gegeben worden ist. In einer großen Prüfung der Bedrängnis hat ihre überfließende Freude und ihre tiefe Armut die Schätze ihrer Freigebigkeit zutage gefördert. Denn nach ihrem Vermögen, ja ich bezeuge es, über ihr Vermögen hinaus waren sie bereitwillig; und sie baten uns mit vielem Zureden, dass wir die Liebesgabe und ihre Gemeinschaft am Dienst für die Heiligen annehmen sollten.“ Es ist eine interessante Gruppe von Menschen, die hier so radikal unterstützt, was Gott durch die Arbeit des Apostels Paulus tut. Dazu gehören eine Frau namens Lydia und ihre Familie, ein alter römischer Soldat und seine Familie und ich denke, auch das Mädchen, das früher besessen gewesen war und davon befreit wurde, als sie ihr Leben unter die Herrschaft von Jesus stellte. Das sind die Mazedonier, von denen Paulus sagt: „Ihr müsst verstehen, was Gott in dem Leben dieser Menschen bewirkt hat. Sie haben es wirklich schwer, aber sie waren unglaublich freigiebig. Sie haben mich sogar gedrängt, ihre Spende anzunehmen.“ Interessanterweise hat hier nicht der Pastor die Menschen um Spenden gebeten. Vielmehr haben die Menschen den Pastor gebeten, die Spende anzunehmen. Wir lesen sogar, dass sie ihn eindringlich gebeten haben. Das gefällt mir. In Vers 4 steht: 2. Korinther 8:4 „Sie baten uns mit vielem Zureden…“ Sagen Sie: „mit vielem Zureden“. Warum mit vielem Zureden? Weil sie verstanden hatten, dass das Leben kurz und die Ewigkeit lang ist, dass es den Himmel gibt und es in der Hölle sehr heiß ist. Sie hatten auch verstanden, dass irgendjemand dafür bezahlt hatte, dass Paulus ihnen das Evangelium bringen konnte. Paulus und Silas konnten nur zu ihnen kommen, weil jemand ihre Arbeit unterstützte. Wären sie nicht gekommen, wären sie immer noch verloren und würden auf eine Ewigkeit ohne Jesus zusteuern. Ihnen war klar: „Dieses Mal sind wir dran. Wir haben verstanden, worum es im Leben geht, worum es in der Ewigkeit geht und warum wir auf der Welt sind. Wir haben unseren Schöpfer kennengelernt. Das Mindeste, das wir tun können, ist, sie jetzt dabei zu unterstützen, die gute Nachricht anderen Menschen zu bringen.“ Sie gaben freiwillig und sogar mehr als sie wirklich übrig hatten, weil Jesus ihr Leben so sehr verändert hatte. Für den zweiten Punkt schlagen wir Kapitel 9 auf. Ich werde aus jedem Kapitel einen Gedanken herausgreifen. Hier geht es darum, was ein freigiebiges Herz bewirkt. Schlagen Sie mit mir Kapitel 9, Vers 5 auf. Da schreibt Paulus: 2. Korinther 9:5 „Darum habe ich es für nötig gehalten, die Brüder zu ermahnen, zu euch vorauszureisen, um diese vorher angekündigte Segensgabe rechtzeitig zuzubereiten, damit sie bereit ist, so dass sie eine Segensgabe ist und nicht eine Gabe des Geizes.“ Ist Spenden für Sie eine unliebsame Pflicht? Oder geben Sie gern? Dazwischen liegt ein großer Unterschied. Alles was wir tun, unsere Arbeit, unsere Spenden und unsere Gebete sollten wir gern tun und geben und nicht als unliebsame Pflicht betrachten. Vers 6: 2. Korinther 9:6-8 „Dies aber sage ich: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten. Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.“ In Bezug auf das Spenden verwendet Paulus einen Vergleich. Er sagt: „Spenden ist wie Säen.“ Spenden bringt etwas hervor. Es ist Segen damit verbunden. Wer sparsam sät, wird auch wenig ernten. Wenn Sie reichlich und mit der richtigen Herzenshaltung geben, werden Sie auch reichlich bekommen. Gott kann Ihnen alles geben, was Sie brauchen und sogar noch darüber hinaus, damit Sie anderen mit Ihren Spenden helfen können. Bevor ich Christ wurde, war ich schwer drogenabhängig. Vor meiner Bekehrung war mein Leben ein einziges Chaos. Ich vertraute Jesus mein Leben in einer Straßenmission an, in der lauter abgerissene, obdachlose und drogenabhängige Leute saßen und ich war einer der schlimmsten davon. Und ich wurde so radikal verändert! Ich ging zu Gottesdiensten in den Grange Halls, den kleinen Versammlungshäusern, die es überall in Oregon gab. Und einmal ging ich in eine kleine Kirche. Als sie die Kollekte einsammelten, dachte ich: „Das ist ja eine tolle Idee. Ich will, dass andere das auch haben, was ich habe.“ Ich gab buchstäblich alles, was ich hatte. Ich wusste nicht, dass das nicht nötig war. Das hatte mir niemand gesagt. Ich musste erst noch ein bisschen weiser werden. Wenn ich kein Geld hatte, gab ich etwas anderes. Einmal legte ich mein 50 Zentimeter langes Jagdmesser in die Kollekte. Sie hätten sehen sollen, wie es den Gang hinuntergetragen wurde. So denkt ein Mensch, der durch Jesus verändert wurde - so wie die Mazedonier. Ein anderes Erlebnis werde ich nie vergessen. Eines Abends besuchte ich wieder einen Gottesdienst und man sammelte die Kollekte ein. Die Predigt hielt ein Evangelist, der danach weiterzog, um woanders zu predigen. Er sagte: „Betet und tut das, was Gott euch sagt.“ Ich schloss die Augen und betete. Da hatte ich eine Vision. Ich sah einen Zehndollarschein, der zu einem kleinen Dreieck zusammengefaltet war, sodass man nur noch die Zehn sehen konnte. Es war merkwürdig. Ich dachte: „Wow!“ und zog meine Brieftasche heraus, aber ich hatte keinen Zehndollarschein. Ich dachte: „Komisch.“ Dann beschloss ich, etwas anderes zu spenden. Ich gab sogar mehr. Aber ich dachte: „Das war ja seltsam. Ich hatte eindeutig eine Vision!“ Am nächsten Tag war ich mit meinem Auto unterwegs und hatte ein paar christliche Freunde dabei. Wir hielten an einem Zebrastreifen und vor uns gingen Leute über die Straße. Da sah ich, dass etwas auf die Straße fiel. Ich sagte zu meinem Beifahrer: „Da vorne ist was auf die Straße gefallen. Steig mal aus und schau nach, was es ist.“ Er ging hin, hob es auf, stieg wieder ein und sagte: „Guck mal, ist das nicht komisch?“ Er zeigte mir einen Zehndollarschein, der zu einem kleinen Dreieck gefaltet war, sodass man nur noch die Zehn sehen konnte. Das war unglaublich eindrücklich für mich. Es war wie dort, als David betete: „Gott, gib mir ein klares Zeichen.“ Gott hatte mir etwas über das Spenden und Unterstützen von Evangelisation gezeigt. Mir war, als sagte Gott klar und deutlich: „Bayless, wenn du Evangelisation unterstützt und mir gehorchst, werde ich mich um dich kümmern. Dann wirst du dir keine Sorgen darum machen müssen, wovon du leben sollst.“ Ich habe einmal etwas über einen Mann namens Charlie Page gelesen. Er war obdachlos und hatte nicht einmal genug Geld, um sich Essen zu kaufen. Als er eine Heilsarmeekapelle spielen hörte, blieb er stehen und hörte zu. Danach kam noch eine Predigt. Und dann wurde das Tamburin herumgegeben. Als das Mädchen mit dem Tamburin zu ihm kam, sagte er: „Ich habe kein Geld. Ich kann mir nicht einmal etwas zu essen kaufen.“ Da gab sie ihm Münzen im Wert von einem Dollar und sagte: „Hier. Leg zehn Cent davon in die Kollekte. Wenn du ab jetzt immer zehn Prozent von allem spendest, das du bekommst, wirst du nie mehr ohne Geld dastehen.“ Charlie gehorchte und legte zehn Cent in die Kollekte. Von diesem Tag an gab er von allem, was er bekam, zehn Prozent der Kirche. Bald darauf hatte er eine Arbeit und gab weiterhin den Zehnten. Das bedeutet „den Zehnten geben“ - Gott den zehnten Teil von allem geben, das man bekommt. In der Bibel steht, dass dieser Zehnte heilig ist und Gott gehört. Charlie gab den Zehnten und es ging ihm immer besser. Schließlich wurde er Millionär. Diese Geschichte ist schon ziemlich lange her. Damals gab es nur wenige Millionäre. Er baute mehrere Krankenhäuser und investierte ein Vermögen darein, dass das Evangelium auf der ganzen Welt verkündet werden konnte. Und all das verdankte er dem, was er durch das Mädchen von der Heilsarmee gelernt hatte - freigiebig zu sein und Gottes Reich an die erste Stelle zu stellen. Und genau das sagt uns Paulus hier auch: Wenn ihr reichlich sät, werdet ihr auch reichlich ernten. Unsere Spenden bringen etwas hervor. Und wie wir in Vers 9 lesen, ist das nicht alles: 2. Korinther 9:9-10 „... wie geschrieben steht: Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit. Der aber Samen darreicht dem Sämann und Brot zur Speise, wird eure Saat darreichen und mehren und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen.“ Das ist interessant. Hier steht, dass Gott uns zwei Dinge gibt: Er gibt Samen zum Aussäen und Brot zur Speise. Der „Samen“ steht hier für die Spenden der Korinther. Gott gibt uns also zwei Dinge. Sagen wir miteinander: „Samen zur Aussaat und Brot zur Speise.“ Das Brot entsteht natürlich auch aus Samen, die verarbeitet werden. In anderen Worten: Gott schenkt uns Dinge, die wir weitergeben sollen und Dinge für den eigenen Gebrauch. Er gibt uns Samen, damit wir aussäen können und Er gibt uns Dinge, die wir selbst gebrauchen können, um unsere Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen. Zwei Dinge: Samen, um anderen zu geben und Brot zum Essen. Aber viele Menschen nehmen den Samen, den Gott ihnen zum Säen gibt, legen ihn mit auf diesen Stapel und verbrauchen alles miteinander selbst. Gott hat Ihnen also zwei verschiedene Dinge geschenkt. Zum einen Samen, mit dem Sie säen sollen und zum anderen das, was Sie selbst gebrauchen sollen. Sie müssen entscheiden, was was ist, denn Gott vermehrt nur eines davon. „Er wird dafür sorgen, dass sich die ausgestreute Saat vermehrt.“ Da steht nicht, dass Er Brot oder Essen vermehren wird. Gott vermehrt nur die Samen, die wir aussäen. Welche Samen säen Sie in Ihrem Leben? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht? Oder denken Sie einfach: „Ich habe das alles, also werde ich alles verbrauchen. Wenn dann noch etwas übrig bleibt, denke ich vielleicht auch noch an die Kirche, an das Reich Gottes und an die Mission.“ Nein. Gott gibt uns Samen für die Aussaat und Er gibt uns Brot zum Essen. Lesen wir weiter. In den Versen 11 und 12 steht: 2. Korinther 9:11-13 „... und ihr werdet in allem reich gemacht zu aller Aufrichtigkeit im Geben, die durch uns Danksagung Gott gegenüber bewirkt. Denn die Besorgung dieses Dienstes füllt nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sondern ist auch überreich durch viele Danksagungen zu Gott; denn infolge der Bewährung dieses Dienstes verherrlichen sie Gott wegen des Gehorsams eures Bekenntnisses zum Evangelium Christi und wegen der Lauterkeit der Gemeinschaft mit ihnen und mit allen.“ Freigiebig zu sein bewirkt also noch mehr. Es führt zu Lob und Dank gegenüber Gott und es führt dazu, dass Bedürfnisse erfüllt werden. Wenn die geistlichen Bedürfnisse von Menschen erfüllt werden, indem man ihnen das Evangelium predigt, wenn ihre materiellen Bedürfnisse erfüllt werden, indem man ihnen zum Beispiel lebensnotwendige Dinge gibt, wie wir das mit unseren Hilfstüten machen, die wir an bedürftige Familien verteilen, dann wird Gott geehrt. Kommen wir zu den Möglichkeiten. Das steht in Kapitel 10. Hier geht es um unseren Einfluss und unsere Möglichkeiten. Schlagen Sie mit mir Kapitel 10, Vers 13 auf. Paulus führt seine Gedanken immer noch weiter aus. Er spricht weiterhin über das gleiche Thema. Er schreibt: 2. Korinther 10:13 „Wir aber wollen uns nicht ins Maßlose rühmen, sondern nach dem Maß des Wirkungskreises, den uns Gott als Maß zugemessen hat, nämlich dass wir auch bis zu euch gelangen sollten.“ Hier spricht Paulus von einem Wirkungskreis mit definierten Grenzen. Er sagt: „Ihr befindet euch innerhalb des Wirkungskreises, den Gott uns zugeteilt hat, nämlich euch zu erreichen.“ Keiner kann sich um alles kümmern und alles erledigen. Ich als einzelne Person habe bestimmte Gaben, aber manche Gaben habe ich auch definitiv nicht. Ich kann nicht alles tun und nicht überall sein. Auch wir als Kirche können nicht alles tun und nicht überall sein. Gott hat uns einen bestimmten Wirkungskreis zugewiesen. Er hat uns an einen bestimmten Ort gestellt und uns bestimmte Aufgaben zugeteilt. Es gibt bestimmte Grenzen, die von Gott festgelegt sind. Lesen wir weiter ab Vers 14: 2. Korinther 10:14-16 „Denn wir strecken uns nicht zu weit aus, als wären wir nicht bis zu euch gelangt; wir sind ja auch mit dem Evangelium von Christus bis zu euch gekommen. Wir rühmen uns auch nicht ins Maßlose auf Grund der Arbeiten anderer; wir haben aber die Hoffnung, wenn euer Glaube wächst, bei euch noch viel mehr Raum zu gewinnen, unserem Wirkungskreis gemäß, um das Evangelium auch in den Gebieten jenseits von euch zu verkündigen, und uns nicht im Wirkungskreis eines anderen Ruhm zu holen, wo die Arbeit schon getan ist.“ Wenn ihr Glaube wächst und sie reichlich geben - denn darum geht es in diesem Zusammenhang - wird ihr Wirkungskreis wachsen. Hören Sie mir gut zu: In Vers 13 weist Gott uns ein bestimmtes Wirkungsfeld zu, aber durch die Bereitschaft Seiner Leute zum Spenden lässt Er ihren Wirkungskreis wachsen. Gott hat uns als Kirche eine bestimmte Aufgabe gegeben. Gott sagt: „Also, du bist hier. Aber ich werde euren Wirkungskreis dem Glauben der Menschen entsprechend vergrößern und eure Grenzen erweitern. Je nachdem, wie sehr sie bereit sind sich zu investieren, werde ich ihr Wirkungsfeld vergrößern.“ Ist das nicht großartig? Was für eine Chance! Was für Möglichkeiten! Wer findet, dass wir mehr Projekte starten sollten? Dabei haben wir schon viele. Aber ich würde gern noch viel mehr machen. Eins unserer Projekte heißt zum Beispiel „Dankbare Herzen“. Dadurch werden fünfzig- oder sechzigtausend Menschen im Jahr mit Essen versorgt. Und es gibt noch viele andere regionale Projekte. Wir strahlen weltweit Fernsehsendungen aus. Wir nutzen soziale Medien. Erst vor kurzem war eines unserer Teams in Indien. Ich weiß nicht einmal, ob sie schon wieder zurück sind. Weitere Teams gehen woanders hin. Ein anderes Team fährt nach Miramar. Wir schicken regelmäßig Teams aus. Ich würde mich freuen, wenn es noch mehr werden würden. Ich würde gern noch mehr verändern. Aber Gott sagt: „Ich habe euch einen Wirkungskreis gegeben. Arbeitet treu innerhalb dieses Bereichs und ich werde ihn vergrößern, wenn euer Glaube wächst.“ In der Bibel steht, dass Abel im Glauben Gott sein Erstes und Bestes gegeben hat. Es braucht Glauben, Gott das Erste und das Beste zu geben, wenn man abgesehen von Gottes Versprechen keine Garantie dafür hat, was die Zukunft bringen wird. Aber Paulus sagt: „Ich hoffe, dass euer Glaube wächst und dann unser Wirkungskreis größer wird und wir die gute Nachricht in weitere Regionen bringen können.“ Aber dann kommen wir zu dem Problem. Sagen wir: „Das Problem.“ Paulus spricht in Zusammenhang mit seinen Auslegungen zum Spenden von einem Problem. In Kapitel 11:7 schreibt er: 2. Korinther 11:7-9 „Oder habe ich eine Sünde begangen, indem ich mich selbst erniedrigte, damit ihr erhöht würdet, so dass ich euch unentgeltlich das Evangelium Gottes verkündigt habe? Andere Gemeinden habe ich beraubt und von ihnen Lohn genommen, um euch zu dienen! Und als ich bei euch war und Mangel litt, bin ich niemand zur Last gefallen; denn meinen Mangel füllten die Brüder aus, die aus Mazedonien kamen.“ (Der Gefängniswärter aus Philippi, Lydia, die Purpurhändlerin, und das besessene Mädchen.) „Und in allem habe ich mich gehütet, euch zur Last zu fallen, und werde mich auch ferner hüten.“ Als Paulus in Korinth war, verlangte er keine Spenden von ihnen. Nun fragt er: „Habe ich damit eine Sünde begangen?“ Man könnte auch sagen, er fragte: „Habe ich einen Fehler begangen und euch Unrecht getan?“ Er schreibt: „Ich habe andere beraubt.“ Die Mazedonier gaben ihm, was er für seine Arbeit in Korinth brauchte. Und Paulus führt seine Gedanken weiter. Er beantwortet seine eigene Frage in Kapitel 12. Schlagen Sie mit mir Vers 13 auf. „Habe ich einen Fehler gemacht?“ In Kapitel 12, Vers 13, steht: 2. Korinther 12:13 „Denn worin seid ihr benachteiligt worden gegenüber den restlichen Gemeinden, außer dass ich selbst euch nicht zur Last gefallen bin? Vergebt mir dieses Unrecht!“ Er sagt: „Ich habe Unrecht getan.“ Er hat ihnen einen schlechten Dienst erwiesen und sagt: „Ich habe euch benachteiligt.“ Das Wort für „benachteiligt“ ist interessant. Es taucht im Neuen Testament nur noch zwei Mal auf und bedeutet „Verlust erleben, schlechter behandelt, erniedrigt, versklavt oder kontrolliert werden“. Paulus hat den Korinthern keine Gelegenheit zum Spenden gegeben und sie nicht über ihre Verantwortung belehrt. Deswegen sagt er: „Ich habe euch Unrecht getan und dafür gesorgt, dass ihr erniedrigt und versklavt werden könnt.“ Die Frage ist: Wovon? Wovon werden sie erniedrigt und versklavt? Vom System der Welt. Wenn Sie die natürlichen Gesetze und Prinzipien dieser Welt anwenden, wird es Ihnen bis zu einem gewissen Punkt gut gehen. Sie können Ihren Geschäftssinn nutzen und natürlichen Gesetzen folgen und es wird Ihnen gut gehen. Aber Sie werden auch abhängig von wirtschaftlichen Schwankungen und Krisen sein. Sie werden Opfer von Rezession und Wirtschaftskrisen, abhängig von den Launen der Regierung, den Entscheidungen, die in Ihrer Firma gefällt werden und dem Auf- oder Abschwung in der Branche, in der Sie arbeiten. Aber wenn Sie reichlich und dauerhaft spenden, öffnet das eine Tür, durch die Sie in ein viel höheres System eintreten können. Damit kommen wir zu dem Versprechen. Ich bin fast fertig. Schlagen Sie mit mir den Philipperbrief im vierten Kapitel auf. Das Versprechen. Die Philipper sind die Leute, die Paulus den Korinthern als gutes Beispiel hinstellt. Haben Sie verstanden, was ich Ihnen erklärt habe? War es logisch? Mir ist wichtig, dass Sie es wirklich verstanden haben. Sie sind heute sehr still. Ich weiß nicht genau, warum. Ich werde es noch einmal sagen. Ich möchte, dass Sie es wirklich verstehen. Paulus sagt: „Als ich zu euch gekommen bin, habe ich keine Spenden von euch genommen. Ich wollte niemandem zur Last fallen. Aber vielleicht habe ich euch damit einen schlechten Dienst erwiesen. Vielleicht war es ein Unrecht.“ Und etwas später schreibt er: „Es war Unrecht. Ich habe euch den anderen Kirchen gegenüber benachteiligt und dafür gesorgt, dass ihr erniedrigt und abhängig seid, weil ich euch nicht eure Verantwortung gelehrt und euch die Chance gegeben habe, das Evangelium zu unterstützen.“ Philipper 4:15. Das Versprechen. Es wurde an die Kirche in Philippi geschrieben, an den alten Gefängniswärter und seine Familie, an die Purpurhändlerin Lydia und ihre Familie und an das besessene Mädchen, das gerettet wurde. Paulus schreibt in Vers 15: Philipper 4:15 „Und ihr Philipper wisst ja auch, dass am Anfang der Verkündigung des Evangeliums, als ich von Mazedonien aufbrach, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft gehabt hat im Geben und Nehmen als ihr allein...“ Und in Vers 16: „... denn auch nach Thessalonich habt ihr mir einmal, und sogar zweimal, etwas zur Deckung meiner Bedürfnisse gesandt.“ Vers 18: „Ich habe alles und habe Überfluss; ich bin völlig versorgt, seitdem ich von Epaphroditus eure Gabe empfangen habe, einen lieblichen Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig.“ Vers 19, der Vers, den jeder kennt: „Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ Wir können Vers 19 nicht von den Versen 18, 17, 16 und 15 trennen. Die Philipper haben regelmäßig und wiederholt gespendet. Sie haben es gern getan und nicht als unliebsame Pflicht. Sie trugen dazu bei, dass die gute Nachricht in der Welt verkündet werden konnte. Paulus sagte: „Deswegen wird mein Gott alle eure Bedürfnisse erfüllen.“ Nicht aufgrund eines irdischen Gesetzes. Für Gott spielt es keine Rolle, wie es in der Wirtschaft aussieht, wie es um Ihre Branche bestellt ist, welche Entscheidungen Ihre Firma trifft oder welche Linie die Regierung verfolgt. Gott wird Sie nicht nach irdischem, sondern nach himmlischem Standard aus Seinem Reichtum mit allem versorgen, was Sie brauchen. Gott kann Chancen und Möglichkeiten schenken und Türen öffnen, die sonst geschlossen bleiben würden. Er wird Sie durch Seinen Geist führen und Wunder bewirken, wenn es nötig ist. Eine der wunderbarsten Eigenschaften Gottes ist Seine Beständigkeit. Seine Gnade ist jeden Morgen neu. Er überschüttet uns täglich mit Geschenken. Und wenn wir danach streben, so wie Er zu sein, dann sind auch wir beständig. Wenn wir in unserer Freigiebigkeit beständig sind, werden wir dauerhaft Segen ernten. Daher möchte ich Sie ermutigen: Fangen Sie nicht nur an, freigiebig zu sein, sondern bleiben Sie auch dabei. Wenn Sie nicht nachlassen, werden Sie ernten. Seien Sie freigiebig.  

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