Was bedeutet es, an Gott zu glauben? 2/2

Ist Glaube dasselbe wie Überzeugung, Vertrauen oder Wunschdenken? Muss ich einfach nur ein paar Prinzipien anzuwenden? Und warum sollte ich überhaupt an Gott glauben? Bayless Conley hat wichtige Antworten für dich, die deinen Glauben auf eine gute Grundlage stellen werden.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Willkommen zur heutigen Sendung. Heute sehen Sie den zweiten Teil der Predigt über das Thema Glauben. Wir sehen uns aus Hebräer, Kapitel 11 einige Männer und Frauen an, die im Glauben lebten. Jeder von ihnen hatte eine andere Art, seinen Glauben auszudrücken. Letztes Mal haben wir gesehen, dass Noah seinen Glauben durch Vorbereitung ausdrückte. Gott sagte, es würde eine Flut kommen und so bereitete er sich ohne einen weiteren Beweis darauf vor. Heute werden wir uns noch einige andere bekannte biblische Personen ansehen. Ich glaube, dabei werden Sie einige Erkenntnisse erlangen, wie Sie Ihren Glauben an Gott in Ihrem Leben ganz praktisch ausdrücken können. Und denken Sie daran: Ohne Glauben ist es nicht nur schwierig, sondern unmöglich, Gott zu gefallen.

Wenn Sie Gottes Wort glauben, dass etwas passieren wird, sollten Sie sich vorbereiten. So setzen Sie Ihren Glauben um.

Gloria Sutton überwacht unsere Antworten-Sendung, die auf der ganzen Welt ausgestrahlt wird. Sie macht das mittlerweile seit 16 Jahren. Sie ist eine erstaunliche Frau! Lassen Sie mich Ihnen erzählen, wie das begann. Gott hat vor etwa 20 Jahren zu Gloria gesprochen und ihr gesagt, dass sie hier in Cottonwood die Leitung der Fernsehproduktion übernehmen würde. Bis dahin gab es diese Position überhaupt nicht. Wir brauchten dafür keinen Leiter. Damals war sie die Chefin einer großen Apotheke in einem medizinischen Zentrum. Da begann sie, sich jeden Tag die Kassetten anzuhören. Damals gab es noch keine CDs oder Ähnliches, deshalb hörte sie Kassetten. Zumindest machten wir keine 8-Spur- oder Tonbandaufnahmen mehr. Sie hörte also jeden Tag die Kassetten mit den Predigten – auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, in der Mittagspause. Sie hörte sich die Mittwochs- und Sonntagspredigten immer wieder an. Das tat sie mehrere Jahre lang. Und sie sagte sich immer wieder: „Ich werde die Leiterin der Fernsehproduktion in der Cottonwood-Gemeinde sein.“ Sie erzählte mir, dass sie das in ihrem Auto laut sagte und lachte. Und sie fing an, in ihrem Job in der Apotheke alle Dateien und Dokumente so zu ordnen, dass sie sie ihrem Nachfolger übergeben konnte, weil sie bald die Leiterin der Fernsehproduktion in der Cottonwood-Gemeinde sein würde. Sie erzählte niemandem davon, aber sie sorgte dafür, dass ihre Mitarbeiter auf dem neusten Stand waren und bereitete alles für ihre Kündigung vor. Sie fing an, Lieder darüber zu machen und zu singen. Ich weiß nicht, wie sie sich anhörten. Sie sagte: „Nach zwei Jahren erzählte ich schließlich meinem Mann Bob und meinen Eltern davon.“ Sie sagte: „Ich werde die Leiterin der Fernsehproduktion in der Cottonwood-Gemeinde sein.“ Aber sie kam nicht von sich aus zu uns. Wir gingen zu ihr und sagten: „Gloria, wir würden uns freuen, wenn du in der Abteilung für die Fernsehproduktion in der Gemeinde arbeiten würdest.“ Und jetzt hat sie Mitarbeiter, sie steht dem Büro vor und überwacht alles, was hier in den Vereinigten Staaten passiert und sie leitet unsere Korrespondenzzentren und Büros in acht verschiedensprachigen Ländern der Welt. Sie ist verantwortlich für die Bankgeschäfte. Wir haben Vorstände mit verschiedenen Mitgliedern in all diesen Ländern. Wir führen Korrespondenz in der jeweiligen Landessprache. Es gibt Internetseiten in der jeweiligen Landessprache. Und was glauben Sie, wer für all das verantwortlich ist? Gloria Sutton. Ich sage Ihnen, wie das begann: Sie hat Vorbereitungen getroffen. Und wenn sie das nicht getan hätte, wäre das alles nie passiert.

Noah, worum geht es beim Glauben? Es geht darum, Vorbereitungen zu treffen. Wie lange hast du daran gearbeitet, Noah? Hundert Jahre.

Okay. Was hat Gott Ihnen aufs Herz gelegt? Worüber hat Er zu Ihnen gesprochen? Haben Sie schon Vorbereitungen getroffen? Glauben Sie, dass Ihr Mann gerettet wird? Haben Sie ihm eine Bibel gekauft und seinen Namen darauf prägen lassen? Oder haben Sie ein iPad mit einem Bibelprogramm besorgt, das Sie ihm geben können, wenn er sein Leben Jesus anvertraut? Haben Sie Vorbereitungen getroffen? Glaube wird durch Vorbereitungen freigesetzt.

Gut, sehen wir uns noch jemanden an. Abraham. Vers 8:

Hebräer 11:8
„Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme.“

Abraham würde uns sagen: „Beim Glauben geht es um Gehorsam. Wir müssen tun, was Gott uns sagt, auch wenn wir nicht wissen, wo das hinführt.“ In 1. Mose 12:1-2 heißt es: „Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein!“ Damals kümmerte sich Abraham, der 75 Jahre alt war, nach dem Tod seines Vaters und seines jüngeren Bruders um seinen Neffen. Gott sagte: „Abraham, geh und ich werde dich segnen.“ „Gehen? Wohin, Gott?“ „Geh einfach. Ich zeige es dir später.“

Viele Menschen hätten gesagt: „Gott, glaubst du nicht, dass ich dafür ein bisschen zu alt bin? Ich dachte gerade darüber nach, mich zur Ruhe zu setzen. Mein jüngerer Bruder ist gestorben und wir haben uns hier gerade erst niedergelassen. Ich bin fünfundsiebzig, und du sagst mir nicht, wo ich hingehen soll? Äh. Hast du eine Landkarte?“„Nein, keine Landkarte.“ „Oder kannst du mir eine Vision geben?“ „Nein, keine Vision.“ „Kannst du mir jemanden schicken, der schon dort war und mir davon berichten kann?“ „Nein. Geh einfach. Ich werde es dir sagen, wenn du ankommst.“ Und Abraham zog im Glauben los, ohne zu wissen, wo er hin ging. Gott gibt Ihnen ein bisschen Licht und erwartet, dass Sie darin vorwärts gehen, bevor Er Ihnen mehr Licht gibt.

Als ich 15 oder 16 Jahre alt war, war ich einmal mit einem Freund in den Bergen von San Gabriel. Wir hatten Rucksäcke dabei und übten uns am oberen Teil des San-Gabriel-Flusses im Fliegenfischen. Dort gab es keine Straße, es war mitten in der Wildnis. Wir fanden eine alte, verlassene Mine. Man hatte in das Granitgestein eines Felsvorsprungs ein Loch geschnitten, das jetzt von Bäumen und Büschen fast zugewachsen war und heraus ragten einige alte, verdrehte Schienen. Wir hatten keine Taschenlampen dabei, aber einige Streichhölzer. Vielleicht sagen Sie: „Aber es hätte ein Bär in der Höhle sein können!“ Das wäre möglich gewesen. „Oder Schlangen!“ Das wäre möglich gewesen. „Der Boden hätte brechen und ihr hättet in einen Schacht fallen können!“ Da war tatsächlich ein Schacht. Aber wenn man nicht hineingeht, erlebt man kein Abenteuer! Also entzündeten wir ein Streichholz und gingen hinein. Mit dem Daumennagel entzündeten wir das nächste Streichholz. Wenn die Flamme ausging, war alles pechschwarz. Man sah nicht die Hand vor Augen. Wir brauchten noch 15 weitere Streichhölzer und ich bin froh, dass wir sie hatten, denn plötzlich standen wir vor einem Schacht. Wir ließen ein Streichholz hineinfallen, aber wir sahen nicht, wie es am Boden ankam. Wir zündeten noch mehr Streichhölzer an und gingen um dieses großen Loch herum. Jedes Mal, wenn eines ausging, mussten wir das nächste Streichholz anzünden, damit wir weitergehen konnten. Schließlich gelangten wir ans Ende der Mine und dann hatten wir gerade noch genug Streichhölzer für den Rückweg.

Aber der Punkt ist: Wenn Sie in dem Licht gehen, das Gott Ihnen gibt, wird Er Ihnen noch mehr Licht geben. Aber wenn Sie alles wissen müssen, wird Er Sie nicht oft gebrauchen. Abraham sagte: „Gott hat gesagt: Geh an den Ort, den ich dir zeigen werde und ich werde deinen Namen groß machen und du wirst ein Segen sein.“ Ein großer Teil unserer Fähigkeit, ein Segen zu sein und von Gott gebraucht zu werden, ist unsere Bereitschaft, Ihm zu gehorchen, auch wenn wir nicht wissen, was vor uns liegt. Hat Gott zu Ihnen gesprochen? Vielleicht verstehen Sie es nicht, aber Sie haben klare Anweisungen. Handeln Sie danach. So setzen Sie Ihren Glauben frei.

Im nächsten Vers geht es um Abrahams Frau Sara. Vers 11:

Hebräer 11:11
„Durch Glauben empfing er auch mit Sara, obwohl sie unfruchtbar war, Kraft, Nachkommenschaft zu zeugen, und zwar über die geeignete Zeit des Alters hinaus, weil er den für treu erachtete, der die Verheißung gegeben hatte.“

Auf die Frage: „Sara, worum geht es beim Glauben?“, würde sie sagen: „Beim Glauben geht es ums Empfangen.“ Im Glauben bekam sie Kraft. Und das Wort, das hier für Kraft steht, wird im ganzen Neuen Testament mit Wunder übersetzt. Sie erachtete Gott aufgrund Seines Charakters im Allgemeinen und Seiner Verheißung im Besonderen als treu. Gemäß Römer 4:19 war ihr Mutterleib abgestorben. Aber sie empfing im Glauben die Wirklichkeit dessen, was sie hoffte, das Überführtsein von Dingen, die sie nicht sah.

In Markus 11:22 sagte Jesus: „Habt Glauben an Gott!“ Und in Vers 24 sagte Er: „Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.“ Er sagte: „Wenn ihr betet, glaubt, dass ihr es empfangen habt.“ Es geht darum, zu empfangen, wenn wir beten. Die Wirklichkeit dessen, was man hofft, das Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.

Vielleicht sagen Sie: „Welchen Beweis hast du, dass Gott dir geantwortet hat?“ Den Glauben an Sein Wort. Ich glaube, dass ich empfangen habe.

Ich hatte einmal einen Freund. Er hat diese Geschichte vor langer Zeit schon selbst einmal vor der Gemeinde erzählt. Um ehrlich zu sein, wenn das meine Geschichte gewesen wäre, hätte ich sie nicht so detailliert erzählt. Aber er tat es. Er berichtete, dass er, ich glaube, über fünf, vielleicht auch fast zehn Jahre lang an einem sehr privaten Ort seines Körpers ein Problem mit seiner Haut hatte. Er sagte: „Ich litt jeden Tag in jeder Minute Todesqualen wegen diesem Zustand im Intimbereich meines Körpers.“ Ich weiß noch, dass ich dachte: „So genau musst du das nicht schildern. Lass sie doch glauben, es sei auf deinem Rücken!“

Aber er tat es. Er sagte: „Todesqualen! Ich betete jahrelang, aber nichts passierte. Ich rannte von einem Arzt zum anderen, bekam Salben und Spritzen. Ich habe alles getan, aber es wurde nie auch nur für einen Moment besser. Eines Tages las ich dann Markus 11:24 und erkannte, dass ich die Sache falsch herum angegangen war. Jesus sagte: Wenn du betest, glaube, dass du es empfangen hast und du wirst es haben. Ich wollte es haben und dann glauben, dass ich es hatte. Ich erkannte, dass ich es im Glauben annehmen musste, ohne es zu sehen, bevor ich es in sichtbarer Form haben konnte. Da änderte sich etwas in mir. Ich sprach ein einfaches Gebet. Gott, Jesus hat meine Krankheiten getragen. Durch Seine Striemen bin ich geheilt. Ich glaube, dass ich Heilung empfange.“ Er hob seine Hände, dankte Gott und betete Ihn an. Und innerhalb von 36 Stunden verschwand sein Problem und kam nie zurück.

Wenn Sara heute bei uns in der Gemeinde wäre, würde sie sagen: „Amen, Bruder. Ja, das ist richtig. Beim Glauben geht es ums Empfangen.“ Zum Schluss wollen wir uns noch eine weitere Person ansehen. Da sind noch mehr, aber das lässt die Zeit nicht zu. Sehen wir uns Mose an. Vers 24:

Hebräer 11:24-27
„Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter Pharaos zu heißen, und zog es vor, lieber zusammen mit dem Volk Gottes geplagt zu werden, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben, indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung. Durch Glauben verließ er Ägypten und fürchtete die Wut des Königs nicht; denn er hielt standhaft aus, als sähe er den Unsichtbaren.“

Mose würde uns sagen, dass es beim Glauben darum geht, sich zu weigern, sich zu entscheiden und manches zu verlassen. Er weigerte sich, mit der falschen Familie identifiziert zu werden. Er verweigerte den zeitlichen Genuss der Sünde und verließ Ägypten zugunsten der Stadt im Himmel.

Geistlich gesehen gibt es heute nur zwei Familien in dieser Welt: Es gibt jene, die gerettet sind und jene, die verloren sind. Entweder sind Sie in Jesus oder in Adam, wie die Bibel sagt. In 1. Korinther 15:22 heißt es: „In Christus werden alle lebendig gemacht, aber in Adam sterben alle.“ Wenn wir in diese Welt hinein geboren werden, sind wir ein Teil von Adams Familie. Er war der Ursprung der menschlichen Rasse. Wir kommen nur zu Jesus, indem wir Ihn als Herrn und Retter annehmen. Sie sind in dem einen oder dem anderen. Mose verweigerte und verließ einige Dinge und entschied sich für die richtigen.

Wenn Sie Jesus nachfolgen, müssen Sie einige harte Entscheidungen treffen. Sie müssen einige Dinge verweigern und verlassen. Aber der überwältigende, unbegreifliche Segen, den Gott für die vorbereitet hat, die Ihn lieben, hält keinem Vergleich stand. Meine Augen sind auf diese unsichtbare Stadt gerichtet. Noch sehe ich sie nicht, aber eines Tages wird sich Glaube in Schauen verwandeln. Mein Blick ist auf die zukünftige Belohnung gerichtet, auf diese Stadt, wo weder Sonne noch Mond scheinen müssen, um sie zu erhellen, weil der Sohn Gottes ihre Lampe und ihr Licht ist. Ich möchte mich für die richtigen Dinge entscheiden und die falschen verweigern und verlassen.

Sehen wir uns Vers 28 an:

Hebräer 11:28
„Durch Glauben hat er das Passah gefeiert und die Bestreichung mit Blut ausgeführt, damit der Verderber der Erstgeburt sie nicht antastete.“

Natürlich war das Passah ein Bild von Jesus und Seinem Opfer für uns. Die Bibel sagt in 1. Korinther 5:7: „Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet.“ Dieses Opferlamm wurde in Ägypten geschlachtet und mit Seinem Blut wurden die Türpfosten bestrichen. Wenn dann der Engel des Todes durch Ägypten ging, musste er an den Häusern, wo das Blut an der Tür war, vorübergehen. Und weil mein Herz mit dem Blut Jesu bedeckt ist, muss der geistliche Tod an mir vorübergehen. Er darf mich nicht anrühren. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie unantastbar wir sind, wenn wir Jesus angenommen haben. Sehen wir uns den nächsten Vers an:

Hebräer 11:29
„Durch Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie über trockenes Land, während die Ägypter, als sie es versuchten, verschlungen wurden.“

Als Mose das Volk Israel durch das Rote Meer führte, schlug das Wasser über Pharao und seinem Heer zusammen. Wenn Sie Jesus angenommen haben und in dem kostbaren Blut des Lammes gereinigt wurden, hat der Teufel nicht mehr Autorität über Sie als Pharao über Mose, nachdem Pharao im Roten Meer ertrunken war. Jesus kam, um die Werke des Teufels zu zerstören. Ich mache mir keine Sorgen um den Teufel. Großer Gott, winziger Teufel. Er ist ein besiegter Feind. Ich wurde vom Reich der Finsternis in das Reich von Gottes Sohn versetzt. Mir wurde Autorität verliehen in Jesu Namen. Halleluja!

Bitte neigen Sie für einen Moment den Kopf und schließen Sie die Augen.

Himmlischer Vater, danke, dass Du Glauben in unsere Herzen gegeben hast. Wir wissen, dass es jetzt an uns liegt, ihn zu entwickeln, ihn auszuüben und freizusetzen. Wir wissen, dass Du gut und gnädig bist. Wir danken Dir, dass Du Dich nie auch nur im Geringsten änderst und dass nur gute und perfekte Dinge von Dir kommen. Gott, wir vertrauen Dir, dass Du für uns sorgst. Wir danken Dir für Deine spezifischen Verheißungen. Wir wollen nicht sein wie die Dämonen, die glauben und zittern. Wir wollen glauben und geben; glauben und gehorchen; glauben und uns vorbereiten; glauben und empfangen; glauben und mit Dir leben; glauben und uns weigern und Dinge verlassen und Entscheidungen treffen; wir wollen ein Handeln zeigen, das unserem Glauben entspricht, denn wir wissen, dass es ohne Glauben unmöglich ist, Dir zu gefallen. Ich spreche jetzt einen Segen über Dein Volk aus.

Vielleicht haben Sie noch nie Frieden mit Gott geschlossen und Jesus noch nicht als Ihren Herrn und Retter angenommen. Die Bibel sagt, durch Sein kostbares Blut wurde die Sünde der Welt gesühnt. Er starb als unser Opfer. Als Er am Kreuz hing, goss Gott Seinen Zorn über die Sünde der Menschheit aus, denn Gott ist ein gerechter Gott. Wenn Er unsere Sünde nicht gerichtet hätte, hätten wir nicht in eine Beziehung mit Ihm kommen können. Und so sandte Er Seinen Sohn als unseren Stellvertreter. Jesus starb bereitwillig für Sie und hat damit den Weg zu Gott frei gemacht. Und die Bibel sagt, wenn Sie in Ihrem Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie gerettet. Sie setzen Ihren Glauben frei, indem Sie die Herrschaft von Jesus bekennen.

Wir werden das gleich zusammen tun, aber danach müssen Sie das auch anderen gegenüber tun. Sagen Sie den Menschen, was Sie getan haben. Machen Sie es öffentlich. Seien Sie Christen, keine Geheimagenten. Bitte legen Sie eine Hand auf Ihr Herz. Gott weiß, was Sie tun. Wenn Sie glauben, dass Er es hören würde, wenn Sie jetzt anfangen würden zu fluchen und Ihn zu lästern, können Sie auch glauben, dass Er es hört, wenn Sie zu Ihm beten. Sagen Sie vertrauensvoll und aufrichtig:

Gott, ich komme jetzt zu Dir und ich glaube von ganzem Herzen, dass Dein Sohn Jesus am Kreuz starb und meine Sünde ausgelöscht hat. Jesus, ich glaube, dass Du von den Toten auferstanden bist und ich treffe jetzt eine Entscheidung, die mein Leben für immer verändern wird: Ich bekenne Dich als meinen Herrn. Ich vertraue Dir mein Leben an. Danke, dass Du mich reinigst und mir einen neuen Start gibst. Amen.

Ich freue mich, dass Sie heute zugesehen haben und bis zu der Einladung am Ende dabei geblieben sind. Wenn Sie Jesus Ihr Leben noch nicht anvertraut hatten, hoffe ich, dass Sie das Gebet mitgesprochen und Ihn in Ihr Leben eingeladen haben. Ich hatte das Gefühl, dass heute jemand zusieht, der dachte: „Wenn Gott mir zugehört hat, warum hat Er dann mein Gebet nicht beantwortet?“ Aber Gott hat Sie gehört.

Ich will nicht vermessen sein, aber ich spüre, dass der Heilige Geist Ihnen Folgendes zusagen will: Er sieht Sie und spricht zu Ihnen. Er kennt Ihre Lebenssituation. Er kennt Ihr aufrichtiges Gebet. Und Er interessiert sich für Sie. Seine Antwort wird kommen. Wenn Sie uns noch nicht regelmäßig zusehen, möchte ich Sie dazu ermutigen. Ich glaube, Gott hat einige großartige Dinge geplant, weil wir uns mit Seinem großartigen Wort beschäftigen. Sein Wort bringt immer großen Glauben hervor, genauso wie Seine Verheißungen. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

Ich bin gerade in Zürich in der Schweiz und hinter mir ist die Kirche mit dem größten Zifferblatt der Welt. Es ist sogar noch größer als das von Big Ben. Ein erstaunliches Werk von menschlicher Hand. Auch die Bibel spricht viel über Werke. Im zweiten Kapitel des Epheserbriefs heißt es, wir sind aus Gnade errettet durch Glauben und nicht aus uns selbst. Es ist Gottes Gabe und nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Errettung erfolgt also aus Gnade durch Glauben, nicht durch Werke. Aus Gnade durch Glauben plus null ist die Formel für Errettung. Doch Jakobus scheint das Gegenteil zu sagen. Er sagt: „Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen!“ Manche Menschen denken, der Jakobusbrief sei nicht inspiriert und gehöre nicht in die Bibel, weil Jakobus anscheinend sagt, dass Werke nötig sind. Aber der Punkt ist: Als Paulus an die Epheser schrieb, betrachtete er die Errettung aus Gottes Sicht; Jakobus hingegen betrachtet sie aus menschlicher Sicht. Paulus sieht den Glauben als die Wurzel der Erlösung und Jakobus sieht Werke als die Frucht der Erlösung. Werke können keine Erlösung hervorbringen, aber eine Erlösung, die keine Werke hervorbringt, ist keine Erlösung. Der Beweis, dass es eine Wurzel gibt, ist die Tatsache, dass sie letztendlich Frucht bringt und das ist es, wovon Jakobus spricht. Er sagt: Wenn es keine Frucht, keine Werke gibt, ist euer Glaube nicht aufrichtig. Und Paulus sagt: Es geht um die Wurzel; es beginnt mit Glauben. Werke bringen euch nicht in eine Beziehung mit Gott, deshalb brauchen wir beides. Wenn Sie eine wahre Beziehung mit Gott haben, ist das aufgrund Seiner Gnade und weil Sie durch Ihren Glauben Anteil daran haben. Sie haben nicht dafür gearbeitet und sie nicht verdient. Aber wenn Sie gerettet sind, muss sich das in guten Werken in Ihrem Leben fortsetzen. Wenn es keine Frucht gibt, bezweifle ich, dass es eine Wurzel gibt. Der Glaube – die Wurzel – bringt Werke – die Frucht – hervor. Wir brauchen beides.

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