Warum ist Jesus auferstanden?

Die Auferstehung von Jesus ist das wichtigste Ereignis der Geschichte. Seine Auferstehung von den Toten ist der größte Beweis dafür, dass er alles vollendet hat, was er vollenden sollte, alles vernichtet hat, was er vernichten sollte und alles gebracht hat, was er bringen sollte.
Bayless Conley erklärt in dieser Predigt, warum Jesus sein Leben hingeben und am Kreuz sterben musste. Er ist auferstanden, damit alle, die an ihn glauben, neues Leben bekommen – ein überfließendes, erfüllendes, außerordentliches und kraftvolles neues Leben.

Predigtmanuskript

Warum ist die Auferstehung von Jesus so wichtig? Genügt es nicht, dass Jesus ein guter Mensch war, der uns mit Seinem Beispiel zeigen wollte, wie wir leben sollen und symbolisch für Seinen Nächsten starb? In der heutigen Predigt werden wir herausfinden, warum Seine Auferstehung so wichtig ist. Sie werden keinen Moment davon verpassen wollen.

Wenn Sie eine Bibel haben, schlagen Sie diese in 1. Korinther 15 auf. Denken Sie einmal über folgenden Satz nach: Was wäre, wenn Jesus Christus nicht auferstanden wäre? Diese Frage stellte der Apostel Paulus der Kirche von Korinth. Und seine Antwort darauf war sehr deutlich. Ich lese aus
1. Korinther 15 ab Vers 14 aus der Neues-Leben-Bibel. Paulus schreibt:

1. Korinther 15:14-19
„Wenn Christus nicht auferstanden ist, dann war unser Predigen wertlos, und auch euer Vertrauen auf Gott ist vergeblich. In diesem Fall hätten wir Apostel sogar Lügen über Gott verbreitet, denn wir haben ja versichert, dass Gott Christus auferweckt hat, und das kann nicht wahr sein, wenn es keine Auferstehung von den Toten gibt. Denn wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden. Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid nach wie vor in euren Sünden gefangen. In diesem Fall wären alle Menschen, die im Glauben an Christus gestorben sind, verloren! Wenn der Glaube an Christus nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die elendesten Menschen auf der Welt.“ In anderen Worten: Wir betrügen uns selbst.

Mir gefällt auch die Übersetzung von Vers 19 in der Basis-Bibel. Da steht: „Wenn wir nur für das jetzige Leben auf Christus hoffen, sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen.“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, sind wir wirklich bedauernswert. Dann ist all unser Predigen nutzlos. Unser Glaube ist nutzlos. Die, die im Glauben an Jesus gestorben sind, sind einfach tot. Wenn Jesus nicht auferstanden ist, ist das Christentum wie jede andere Religion, die das Herz des Menschen nicht verändern kann. Wenn Jesus nicht auferstanden ist, können wir nichts davon glauben, was Er gesagt hat. Denn Er hat mehrmals gesagt, dass Er von den Toten auferstehen wird. Wenn Er in Bezug darauf gelogen hat, ist alles andere, was Er gesagt hat, auch suspekt. Wenn Er nicht auferstanden ist, ist die Bibel nur ein gewöhnliches Buch. Eines mit viel Geschichte, etwas Poesie, ein bisschen Aberglauben und ein paar Lügengeschichten – aber rein menschlichen Ursprungs. Aber wenn Er von den Toten auferstanden ist, dann verschwenden wir nicht unsere Zeit, indem wir an Ihn glauben. Unser Glaube ist nicht nutzlos. Predigen ist nicht nutzlos. Es ist vielmehr das Mittel, das Gott gebraucht, um die gute Nachricht Seiner Rettung in die sterbende Welt zu tragen. Wenn Jesus auferstanden ist, sind alle, die im Glauben an Ihn gestorben sind, nun lebendig im Himmel, an einem sehr realen Ort und erleben unaussprechliche Freude, Herrlichkeit und Erfüllung. Wenn Jesus auferstanden ist, ist Er nicht nur ein normaler Mensch, sondern der Sohn Gottes. Wenn Er auferstanden ist, ist das Christentum nicht nur eine von Menschen gemachte Religion, sondern die Gemeinschaft von Leuten, in denen Gott wohnt. Wenn Jesus auferstanden ist, können wir allem, was Er gesagt hat, mit unserem Leben vertrauen. Wenn Er lebt, dann ist die Bibel mehr als nur ein Haufen Geschichte, Poesie, Aberglaube und ein paar Lügengeschichten. Dann ist sie wirklich das Wort Gottes. Lesen wir den letzten Vers, Vers 20. Wir haben als Letztes den Vers 19 von 1. Korinther 15 gelesen. In Vers 20 steht:

1. Korinther 15:20
„Nun ist aber Christus als Erster von den Toten auferstanden.“

Freunde, Jesus lebt. Und Seine Auferstehung ist der allergrößte Beweis dafür. Sie ist das Zeichen dafür, dass Er alles erreicht hat, das Er erreichen sollte. Wir können es so sagen: Die Tatsache, dass Er auferstanden ist, ist das Zeichen dafür, dass alles, was Er vollenden sollte, vollendet ist; dass alles, was Er zerstören sollte, zerstört ist und dass alles, was Er bringen sollte, gebracht wurde. Es ist vollbracht und der Beweis, den wir dafür haben, ist Seine Auferstehung.

Schauen wir uns das noch einmal genauer an. Alles, was Er vollenden sollte, ist vollendet. Ich lese Ihnen die Worte von Jesus aus Matthäus 5:17 vor. Er sagte:

Matthäus 5:17
„Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“

Er ist gekommen, um das Gesetz zu erfüllen – also Gottes Gebote oder Gottes rechtmäßige Forderungen, die im Gesetz festgeschrieben sind und die kein Mensch erfüllen konnte. Niemand konnte das Gesetz erfüllen. Sowohl im Römerbrief als auch im Galaterbrief sagt der Apostel Paulus, dass das Gesetz gegeben wurde, um unser sündiges Wesen zu entlarven. Das Gesetz soll uns zeigen, dass bei uns etwas grundsätzlich im Argen liegt, das wir nicht selbst in Ordnung bringen können. Wir wollen das Richtige tun, doch wir scheitern. Meist schaffen wir es nicht einmal, unseren eigenen Ansprüchen zu genügen geschweige denn Gottes Ansprüchen. Das Gesetz zeigt uns unsere Sündhaftigkeit. Es zeigt mir, dass im Inneren etwas zerbrochen ist, das ich durch menschliche Anstrengung nicht reparieren kann. In Römer 3:19 steht: „Das Gesetz sagt: Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig.“

Vielleicht hält das einige von Ihnen davon ab, Ihr Leben Gott zu übergeben, weil Sie denken: „Ich kenne mich doch. Ich kann das nicht. Ich schaffe das nicht. Ich kann kein gutes, christliches Leben führen und ich will auch kein Heuchler sein.“ Es ist löblich, dass Sie ehrlich sind, aber ich sage Ihnen etwas: Man hat Ihnen nur die halbe Geschichte erzählt. Denn das Gesetz soll nicht nur unsere Sündhaftigkeit entlarven, sondern uns auch auf die Antwort hinweisen – und die heißt Jesus.

Im Galaterbrief steht, dass das Gesetz unser Lehrer sein soll, der uns zu Jesus bringt, damit wir im Glauben gerecht gemacht werden und mit Gott ins Reine kommen. Es zeigt auf mich und sagt: „Bayless, da liegt etwas im Argen“ und dann zeigt es auf Jesus und sagt: „Er ist die Antwort.“ Sagen wir, Sie sitzen in der Schule und müssen eine Prüfung ablegen. Jeder muss sie bestehen, um seinen Abschluss zu bekommen. Doch diese Prüfung hat noch niemand bestanden. Sie lernen und lernen, aber Sie schaffen nicht einmal annähernd die Note, die Sie zum Bestehen bräuchten. Dann kommt ein Genie vorbei, legt die Prüfung ab, hat alles richtig und schreibt Ihren Namen auf das Blatt. Das gilt. Er nimmt Ihre schlechte Note und gibt Ihnen seine Eins. Und in dem Moment, in dem Sie seine Note annehmen, haben Sie bestanden. Doch nicht allein das. Auf unerklärliche Weise sind seine genialen Fähigkeiten auf Sie übergegangen und Sie können die Prüfung auf einmal selbst bestehen, obwohl seine Note für immer unter Ihrem Namen registriert sein wird. Jesus hat das Gesetz erfüllt, als Sie es nicht konnten und das wurde Ihnen zugeschrieben. Alles, was Er erfüllen sollte, wurde erfüllt. Wenn Sie Sein vollendetes Werk annehmen, wird Ihr inneres Wesen verändert, sodass Sie das Richtige tun und Seine Gebote halten wollen. Und durch Seinen Geist können wir das auch.

In Römer 8:4 steht: „Damit kann jetzt die Rechtsforderung des göttlichen Gesetzes in uns erfüllt werden und zwar dadurch, dass wir uns nicht mehr von unserer Natur, sondern vom Geist Gottes bestimmen lassen.“ Also, erstens: Die Auferstehung ist das unbestreitbare Zeichen, dass Jesus das Gesetz erfüllt hat. All die gerechten Dinge, die Gott von uns Menschen verlangt, hat Jesus getan und sie werden uns zugeschrieben, wenn wir Sein vollendetes Werk annehmen. Zweitens: Seine Auferstehung ist der Beweis dafür, dass alles zerstört ist, was Er zerstören sollte. In Hebräer 2:14 lesen wir:

Hebräer 2:14
„Weil nun aber alle diese Kinder Geschöpfe aus Fleisch und Blut sind, ist auch er…“(also Jesus) „… ein Mensch von Fleisch und Blut geworden. So konnte er durch den Tod den entmachten, der mit Hilfe des Todes seine Macht ausübt, nämlich den Teufel.“

Jesus hat Satan die Macht genommen, die er durch die Sünde und deren Folge, den geistlichen Tod, über die Menschheit hatte. In 1. Johannes 3:8 steht:

1. Johannes 3:8
„Doch gerade deshalb ist der Sohn Gottes erschienen: Er ist gekommen, um das, was der Teufel tut, zu zerstören.“

Aufgrund von Adams Übertretung konnte der Satan die Macht über diese Welt an sich reißen. Im

  1. Johannes steht, dass die ganze Welt unter der Herrschaft des Bösen steht. Gott gab Adam die Herrschaft über die Erde. Als Jesus vom Satan in der Wüste versucht wurde – und das waren echte Versuchungen – zeigte der Teufel Jesus die Königreiche der Welt und sagte: „Wenn du dich niederwirfst und mich anbetest, werde ich sie dir geben, denn sie wurden mir gegeben.“ Woher hatte er sie? Von Adam. Adam, der Ursprung der Menschheit, sündigte, lehnte sich gegen Gott auf und beschloss: „Weißt du, Gott, ich muss nicht mehr unter deiner Herrschaft stehen. Ich werde selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist. Du wirst nicht mehr mein oberster Herr sein.“ Und Gott sagte: „An dem Tag, an dem du das beschließt, wirst du sterben.“ Und an diesem Tag starb Adam. Er starb geistlich. Es bedeutet, von Gott abgeschnitten zu sein. Und weil Adam der Ursprung der Menschheit war, steht in Römer 5, dass das Stadium des geistlichen Todes an die gesamte Menschheit weitergegeben wurde.Jeder Mensch weiß intuitiv, dass etwas fehlt. Und das, was fehlt, Freunde, das ist die Beziehung zu Gott. In jedem menschlichen Herzen gibt es ein gottförmiges Vakuum. Der Teufel reißt die Macht an sich und sorgt für all die anderen Dinge wie Hass und Böses und Angst und Krankheit und Sünde und Verfehlung, die nun über uns herrschen. Aber dann hat Jesus – sagen wir alle: „Jesus“ – dann hat Jesus am Kreuz mit Seinem Leben dafür bezahlt, um alles wieder ins Reine zu bringen. Durch Seinen Tod hat Er den zerstört, entwaffnet und vollkommen besiegt, der die Macht über den Tod hatte. Freunde, der Teufel ist nur ein Eindringling und seine Macht ist gebrochen. Die Macht der Sünde ist gebrochen. Wenn Sie in Angst oder Unterdrückung gefangen waren, wenn irgendein Werk des Teufels in Ihrem Leben Macht über Sie hatte, dann sage ich Ihnen: Er ist ein unrechtmäßiger Herrscher. Und Sie können das im Namen von Jesus aus Ihrem Leben vertreiben. Was Jesus zerstören sollte, ist zerstört. Vielleicht stecken Sie in den Fängen einer Sucht, die Ihnen Lebensqualität raubt und Sie daran hindert, der Ehemann oder die Ehefrau zu sein, die Sie sein sollten. Freunde, Jesus hat die Macht der Sünde gebrochen. Er hat der Dunkelheit das Rückgrat gebrochen. Was Er zerstören sollte, ist zerstört. Wir dienen einem auferstandenen, siegreichen Retter. Halleluja!Und dann drittens: Die Auferstehung ist der Beweis dafür, dass Jesus das gebracht hat, das Er bringen sollte. Ich lese Ihnen vor, was Jesus in Johannes 10:10 sagt. Er sagte: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.“ Nicht nur Leben, sondern Leben im Überfluss, Leben in Fülle. Ich denke, manche Menschen sind einer Lüge aufgesessen und glauben, wenn sie ihr Leben Jesus übergeben würden, würden sie in ein lächerlich kleines und farbloses Leben gedrängt werden. Freunde, nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein! Jesus ist gekommen, um Ihnen Leben im Überfluss zu bringen. Ich will Ihnen sagen, was das Gegenteil von einem Leben im Überfluss ist. Von dieser Art Leben will Jesus Sie befreien. Er ist gekommen, um Sie von einem engen, flachen und kleinen Leben zu befreien. Er ist gekommen, um Sie von einem unbedeutenden, mickrigen und beengten Leben zu befreien. Gott will nicht, dass Sie ein eingeschränktes, mangelhaftes oder ungenügendes Leben führen. Sie sollen kein unzulängliches, klägliches, schales oder hohles Leben führen; auch kein armes, jämmerliches oder leeres Leben. Jesus ist gekommen, um Sie von einem vertrockneten, schwachen, ausgelaugten Leben zu erlösen, von einem kraftlosen, ohnmächtigen, blutarmen Leben. Er will nicht, dass Sie besiegt, unterlegen oder unbefriedigt sind. Er ist nicht gekommen, damit Sie ein unerfülltes, enttäuschendes oder verdorrtes Leben führen müssen. Er ist gekommen, damit Sie Leben im Überfluss haben. Halleluja!Hier sind ein paar Worte, die ein Leben im Überfluss beschreiben: reichlich, üppig, erfüllend, lohnend, zufriedenstellend, befriedigend, verschwenderisch, überschäumend, stark, tief, weit, bedeutungsvoll, kraftvoll, energiegeladen, erfrischend, belebend, mächtig, spannend, vorherrschend, dominierend, einflussreich, dynamisch, widerstandsfähig, engagiert, gesund. Soll ich noch weitermachen? Lebhaft, pulsierend, temperamentvoll, quirlig, flott, schwungvoll, munter, gut versorgt. Dafür ist Er gekommen. Dieses Leben will Jesus bringen. Durch Sein vollendetes Werk auf Golgatha ist es zugänglich für uns. Was Jesus bringen sollte, hat Er gebracht, denn Er ist auferstanden. Die Auferstehung ist der springende Punkt. Vor und nach Jesus kamen zahllose andere, die behaupteten, eine Art Erlöser zu sein. Doch sie alle sind im Grab geblieben. Kein Einziger ist von den Toten zurückgekommen. Aber am dritten Tag, nachdem Jesus gekreuzigt und begraben war, kam ein Engel herab und rollte den Stein weg und Jesus kam aus der Grabhöhle heraus. Als die Frauen kamen, um Seinen Leichnam zu salben, sagte der Engel zu ihnen: „Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferstanden.“ Die eisernen Stäbe des Todes konnten Ihn nicht aufhalten, der unerbittliche Griff des Grabes musste Ihn gehen lassen. Wir dienen einem auferstandenen Retter. Halleluja! Und wissen Sie was? Er erschien vor den staunenden Jüngern und vor vielen anderen. Hier in 1. Korinther 15 ab Vers 3 schreibt Paulus:1. Korinther 15:3-8
    „Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; und dass er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen; zuletzt aber von allen, gleichsam der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir.“Freunde, Er ist auferstanden! Wäre Er das nicht, würde ich Petrus zustimmen: Dann sind wir die elendesten Menschen auf der Welt, die bedauernswertesten von allen. Aber wenn Er von den Toten auferstanden ist – ach du meine Güte! Leben und zwar im Überfluss.Vor Kurzem habe ich eine Geschichte über einen kleinen Jungen gelesen. Er wohnte nicht weit von seiner Schule entfernt. Seine Mutter sagte ihm, er solle jeden Tag gleich nach der Schule nach Hause kommen. Aber das tat er nicht. Er fand immer irgendwelche Freunde, mit denen er rumhängen und Unfug machen konnte. Seine Mutter wusste nie, wo er war und machte sich Sorgen. Sie redete immer wieder mit ihm, aber er kam andauernd später nach Hause. Schließlich bat sie den Vater um Hilfe. Der Vater setzte sich mit seinem Sohn hin und sagte: „Sohn, du sollst gleich nach der Schule nach Hause kommen. Wenn du wieder zu spät kommst, wird das Konsequenzen haben.“ Am nächsten Tag kam er noch später nach Hause. Die Mutter sagte nichts, der Vater sagte nichts. Es gab ein wunderbares Abendessen. Auf dem Tisch standen Reis, Gemüse und Braten; es gab frisches Brot und süßen Tee. Vor dem Vater stand ein voller Teller. Vor der Mutter stand ein voller Teller. Nur vor dem Sohn standen ein Teller mit einer trockenen Brotkruste und ein Glas Wasser. So saßen sie da und ließen es wirken. Und dem Sohn wurde klar, dass das seine Strafe war. Er sah und roch das herrliche Essen und war am Boden zerstört. Schließlich nahm der Vater ohne ein Wort den Teller seines Sohnes und stellte ihn vor sich hin und gab ihm stattdessen seinen eigenen Teller mit dem leckeren Essen. Der Vater aß das trockene Brot und trank das Wasser und das Einzige, das er sagte, war: „Ich liebe dich, mein Sohn.“ Ich las dann, was der Sohn später als Erwachsener sagte. Er sagte: „Mein ganzes Leben lang habe ich gewusst, wie Gott ist, weil mein Vater das für mich getan hat.“

    Genau das hat Jesus für uns getan. Er nahm all unsere Verfehlungen auf sich und gab uns Seine Gerechtigkeit vor Gott. Er nahm unsere Sünde und gab uns einen Platz im Königreich. Den Ansprüchen von Gottes ewiger Gerechtigkeit war am dritten Tag Genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt. Die Frage ist: Was fangen Sie damit an? Die Auferstehung kann Ihnen nicht helfen, solange Sie sie nicht für sich annehmen. In der Bibel steht in Römer 10:9 und 10: Wenn Sie mit dem Mund bekennen, dass Jesus der Herr ist und mit Ihrem Herzen glauben, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat, wird Gott Sie in eine Beziehung bringen, die die Bibel Erlösung nennt. Es geht nicht darum, an einer endlosen Liste von Dingen zu kleben, die Sie dann nicht mehr tun dürfen. Freunde, Jesus hat diese Liste für uns erfüllt. Es geht um Leben im Überfluss. Aber das beginnt erst, wenn Sie Jesus annehmen. Das Wort „Herr“ ist kein magisches Wort. Es ist nicht wie ein Zauberstab, mit dem man wedeln kann, damit alles anders wird. Ich glaube, dass man verstehen muss, was man da sagt. „Herr“ bedeutet Chef. Das ist nichts, was man leichtfertig tut. Jesus zum Chef Ihres Lebens zu machen bedeutet wörtlich, dass Sie Ihm Ihr Herz geben, an Ihn glauben und sich entscheiden, Ihr Recht auf ein unabhängiges Leben aufzugeben. Sie sagen: „Jesus, wenn Du das wirklich für mich getan hast, wenn Du meine Sünde weggenommen hast, ans Kreuz genagelt wurdest und vom Tode auferstanden bist, dann gebe ich Dir mein Leben.“ Und wenn Sie Ihr Herz auf diese Weise demütigen und „Ja“ zu Ihm sagen, dann wird Sie der Geist Gottes von innen her verändern. Jesus nannte das „von Neuem geboren werden“. Noch einmal: Es geht nicht darum, dass Sie versuchen sollen, alles besser zu machen und ein besseres Leben zu führen. Wenn Sie „Ja“ zu Ihm sagen, wird Er Sie verändern.

    Schließen Sie Ihre Augen und senken Sie einen Moment den Kopf. Ich möchte Ihnen ein einfaches Gebet zeigen. Wir wollen das beten, von dem hier in Römer 10:9 und 10 die Rede ist. Wenn Er uns ruft und wir Ihn zurückweisen, wird unser Herz verhärtet und es wird immer schwieriger werden, darauf zu antworten. Aber wenn Sie noch nie wiedergeboren wurden, wie Jesus es gesagt hat, wenn Sie noch nie Jesus als Ihren Herrn und Retter angenommen haben oder wenn Sie sich von Gott entfernt haben und nun zurückkommen wollen, dann werde ich jetzt bis drei zählen. Und wenn Sie dieses Gebet mitbeten wollen, dann heben Sie bitte die Hand. Warten Sie einfach, bis ich bei drei bin. Ich bitte Sie darum, weil ich glaube, dass Ihnen das hilft. Die Hand zu heben ist eine einfache Handlung, aber Sie werden staunen, wie Ihnen das helfen kann, damit sich Ihr Glaube in die richtige Richtung bewegt. Betrachten Sie es als äußeres Zeichen der inneren Herzenshaltung. Im Jakobusbrief steht, dass der Glaube ohne entsprechende Taten leblos ist. Sie strecken sich damit nach Gott aus. Ich sehe Ihre Hände, dann können Sie sie wieder runternehmen und wir beten gemeinsam. Niemand sollte sich jetzt umschauen außer mir. Eins, zwei, jetzt sind Sie dran, drei. Wenn Sie mitbeten wollen, heben Sie Ihre Hand. Wir beten zusammen. Lassen Sie die Hand einfach kurz oben. So viele Hände! Das ist wunderbar. Und draußen auf dem Platz auch. Gut, Sie können Ihre Hand wieder runternehmen. Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz. Und nehmen Sie die Worte wirklich ernst. Sagen Sie:

    Gott, danke, dass Du Jesus geschickt hast. Jesus, danke, dass Du bereit warst, zu kommen. Danke, dass Du an meiner Stelle für meine Sünden gestorben bist. Ich glaube, dass Du von den Toten auferstanden bist und nehme das Geschenk der Erlösung an. Jesus, komm in mein Leben. Verändere mich. Mach mich neu. Ich bekenne Dich als meinen Herrn. Ich gebe Dir mein Herz, Jesus, und ich vertraue nur auf Dich. In Deinem Namen bete ich. Amen.

    Ich hoffe, dass Sie alles verstanden haben. Ich hoffe noch mehr, dass Sie bei dem Gebet am Ende mitgebetet und Jesus angenommen haben. Manche Menschen stolpern über so einfache Dinge wie die Frage, wie Erlösung funktioniert. Die Bibel sagt, wenn Sie mit Ihrem Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit dem Mund als Ihren Herrn bekennen, dann werden Sie gerettet. Das bedeutet, dass Gott Ihnen eine Beziehung zu sich selbst schenkt, die Er Erlösung nennt. Rufen Sie Jesus an. Er wird Sie hören.

     

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