Star oder Sternchen?

Wolltest du schon immer berühmt werden und hast von Hollywood geträumt?

In dieser Predigt zeigt Bayless Conley, wie Gott aus uns einen Star für sein Reich machen kann – strahlend hell und für alle sichtbar.

Werde zum Fixstern im Nachthimmel von Gottes himmlischem Plan. Entdecke die Vorzüge, ein Star Gottes zu sein, und wie man Spuren hinterlassen kann, die auch anderen den Weg zum ewigen Leben weisen.

Predigtmanuskript

Menschen kommen nach Südkalifornien, weil sie entdeckt werden wollen. Sie wollen ein Star werden. Wissen Sie was? Gott hat auch „Stars“ und wir wollen darüber sprechen, wie man bei Gott ein Star wird. Wenn Sie eine Bibel haben, dann nehmen Sie sie zur Hand. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was es heißt, ein Star für Gott zu sein.

Wissen Sie, wir leben in einem einzigartigen, sehr berühmten Teil der Welt. Fast jeder auf dieser Erde kennt Südkalifornien. Ein Grund dafür ist, dass es das Herz der Unterhaltungsindustrie ist. Viele berühmte Filme, die weltweit zu sehen sind, werden hier, sozusagen direkt hinter unserem Haus, gemacht. Und jedes Jahr ziehen viele Leute nach Südkalifornien, weil sie hoffen, entdeckt zu werden. Sie wollen ein Star werden, berühmt werden. Das sind alles irdische Stars, aber es gibt auch Stars in Gottes Königreich. Darüber möchte ich heute mit Ihnen sprechen, über die sieben Eigenschaften eines Stars in Gottes Königreich. Sind Sie bereit?

Erstens: Wer ein Star in Gottes Königreich ist, weiß, dass er zwar – wie Sterne – zu einer großen Menge gehört, aber dass Gott ihn persönlich und mit Namen kennt. Er ist ein Teil von etwas viel Größerem, aber ihm ist klar, dass Gott ihn mit Namen kennt. In Psalm 147:2 heißt es:

Psalm 147:2-4
„Der Herr baut Jerusalem auf, die Zerstreuten Israels sammelt er. Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden. Er zählt die Zahl der Sterne, er ruft sie alle mit Namen.“

Vielleicht waren Sie schon lange nicht mehr nachts in einer unbebauten Gegend oder auf einem Boot, wo nicht so viel künstliches Licht ist. Aber wenn Sie das schon einmal erlebt haben, wissen Sie, wie erstaunlich der Himmel ist. Es gibt mehr Sterne als man zählen kann. Und ohne die Lichter der Stadt oder andere Lichtquellen ist es unglaublich, einmal in den Nachthimmel hinaufzuschauen. Mit einem Fernglas ist es noch besser. Man kann viel mehr Sterne sehen. Oder nehmen Sie ein Teleskop! Man kann gar nicht begreifen, wie unglaublich viele Sterne es in unserem Sonnensystem, in den Galaxien und im Universum gibt! Und doch kennt Gott ihre genaue Anzahl. Er zählt sie alle und noch erstaunlicher – Er ruft sie beim Namen. Sie sind Gott nicht unbekannt. Sie sind nicht ein Lichtpunkt unter zahllosen anderen. Er kennt Sie persönlich. Und ich finde es interessant, dass es direkt vor diesem Vers über die Sterne darum geht, dass Gott die Ausgestoßenen sammelt und zerbrochene Herzen heilt und Wunden verbindet. Denn wenn man innerlich verwundet ist und einem das Herz gebrochen wurde, kann man sich schon wie ein Ausgestoßener fühlen. Man kann sich so isoliert und allein und vergessen fühlen! Doch ich möchte Ihnen sagen: Sie sind nicht vergessen. Sie sind für Gott keine gesichtslose Person im Meer der Menschheit. Er kennt Sie beim Namen. Er weiß, was in Ihrem Leben passiert. Und Stars in Gottes Königreich begreifen, dass sie bei Gott nicht vergessen sind. Ja, ihnen ist klar, dass sie eine Rolle in einem größeren Plan spielen – so wie die Sterne. Die marschieren durch den Himmel wie Tänzer in einer Choreografie. Gott hat einen gewaltigen Plan in Gang gesetzt. Doch wir sind ein Teil eines noch viel größeren Plans. Es ist ein riesiger Plan, der Generationen umfasst, Millionen von Menschen, Generation um Generation. Bei Gott ist alles miteinander verbunden und Er hat einen unfassbar guten Plan. Er webt ein riesiges Bild und doch bin ich Ihm wichtig. Er kennt mich mit Namen. Lesen wir weiter in Psalm 148.

Psalm 148:1-3
„Halleluja! Lobt den Herrn vom Himmel her! Lobt ihn in den Höhen! Lobt ihn, alle seine Engel! Lobt ihn, alle seine Heerscharen! Lobt ihn, Sonne und Mond! Lobt ihn, alle leuchtenden Sterne!“

So wie die Sterne sind auch die „Stars“ in Gottes Reich Menschen, die Gott anbeten. Sie wollen selbst nicht verehrt oder auf ein Podest gestellt werden. Sie wollen Jesus hoch erhoben sehen. Erinnern Sie sich an Johannes aus der Offenbarung? Er fiel vor einem Engel auf die Knie und begann ihn anzubeten. Der Engel sagte: „Tu das nicht. Bete Gott an.“ Als Petrus in das Haus des Kornelius kam, fiel Kornelius vor ihm nieder. Petrus sagt zu ihm: „Steh auf! Ich bin selbst auch nur ein Mensch.“ In Lystra, als der gelähmte Mann geheilt wurde, kam das Volk gelaufen und fing an, Paulus und seinen Begleiter anzubeten. Paulus sagte: „Hört auf damit! Wir sind Menschen wie ihr! Nur einer soll angebetet werden, und das ist Gott.“ Stars in Gottes Königreich wollen Gott erhoben sehen.

Wissen Sie, Menschen sagen oft nette Dinge zu mir. Gerade heute vor dem Gottesdienst sagten ein paar Personen zu mir: „Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich so dankbar für diese Gemeinde bin. Sie hat mein Leben verändert. Danke für Ihre Arbeit hier.“ Dafür habe ich mich bedankt und das ist wunderbar. Aber wissen Sie, abends bete ich und sage: „Vater, Du weißt, wem diese Komplimente zustehen. Du bist derjenige, dem dieses Lob gebührt.“ Gott ist derjenige, der erhoben werden soll. Er ist derjenige, der angebetet werden soll.

Mir gefällt das Wort „loben“. Lobet den Herrn! Lobet den Herrn! Lobet ihn! Lobet ihn! Immer wieder: „Lobet!“ In den nächsten Versen erfahren wir den Grund. Ab Vers 4:

Psalm 148:4-5
„Lobt ihn, ihr Himmel der Himmel und ihr Wasser, die ihr oberhalb des Himmels seid! Loben sollen sie den Namen des Herrn! Denn er gebot, und sie waren geschaffen.“

Er ist unser Schöpfer! Und das Wort hier für „loben“ ist ein interessantes hebräisches Wort. Es heißt „halal“. Wörtlich bedeutet es schwärmen, prahlen, laut jubeln. Man könnte auch übersetzen „so lange Gutes über jemanden sagen, bis es allen anderen zu viel wird“. Lärmender Jubel. Daher kommt auch unser Wort „Halleluja“. Es ist ein zusammengesetztes Wort: „halal“ für schwärmen, prahlen, lautes Lob – und „jah“, eine Kurzform für den Gottesnamen „Jahwe“. Schwärmendes, prahlendes Lob für Jahwe. Halleluja! Jemand sagte einmal, ein Christ sollte vom Scheitel bis zur Sohle ein Halleluja sein und ich finde, das stimmt.

Okay, jetzt zu drittens. „Stars“ in Gottes Reich sind Diener. Sie haben ein dienendes Herz. Vielleicht erinnern Sie sich an die Geschichte aus 1. Mose 37 über Josefs Traum. Sonne, Mond und elf Sterne verbeugten sich vor ihm. Es geht um die Haltung eines Menschen, der dient.

Eines Tages kam die Mutter von Johannes und Jakobus zu Jesus. Ihre Söhne waren bei ihr und sie sagte: „Herr, ich habe eine Bitte.“ Jesus fragte: „Und welche?“ Sie sagte: „Wenn du in dein Königreich kommst, sollen meine Söhne zu deiner rechten und linken Hand sitzen. Sie sollen Ehrenplätze, Plätze der Vollmacht, vor allen anderen haben.“ Als die anderen Jünger das hörten, waren sie ziemlich ungehalten. Und Jesus sagte Folgendes zu ihnen.

Matthäus 20:25-28
„Jesus aber rief sie heran und sprach: Ihr wisst, dass die Regenten der Nationen sie beherrschen und die Großen Gewalt gegen sie üben. Unter euch wird es nicht so sein; sondern wenn jemand unter euch groß werden will, wird er euer Diener sein, und wenn jemand unter euch der Erste sein will, wird er euer Sklave sein; gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“

Jesus ist unser Vorbild. In Philipper 2:5 heißt es sogar: „Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war.“ Wir sollen so denken wie Jesus, „der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist.“

Ich denke, die Botschaft ist ziemlich eindeutig. In Gottes Reich geht der Weg nach oben nach unten. Wenn wir uns demütigen, erhöht Gott uns. Diener wollen dienen. Sie wollen nicht herrschen und andere herumkommandieren. Sie sind da, um zu dienen.

Gut, weiter zu viertens: „Stars“ in Gottes Reich sind Kämpfer. Sie bleiben nicht neutral und sind nicht passiv. Es sind Kämpfer. Schlagen Sie bitte einmal Richter 5 auf. Richter, fünftes Kapitel. Das ist das siebte Buch in der Bibel, direkt nach Josua. Richter Kapitel 5. Israel hatte gerade einen großen Sieg über seine Feinde errungen. Obwohl sie in der Unterzahl waren, gab Gott ihnen einen übernatürlichen Sieg angesichts ihrer aussichtslosen Lage. Und die Prophetin Debora singt ein Lied darüber. Wir werden etwas daraus lesen, etwas, was sie in ihrem Lied über diese Schlacht und den Sieg sagt:

Richter 5:19-20
„Könige kamen, sie kämpften; ja, da kämpften die Könige Kanaans in Taanach am Wasser Megiddos. Beute an Silber holten sie nicht. Vom Himmel her kämpften die Sterne, von ihren Bahnen aus kämpften sie mit Sisera.“

Sisera war der Kommandant der kanaanitischen Streitkräfte, die gegen Gottes Volk ins Feld zogen und es heißt, die Sterne kämpften mit ihm. Vielleicht gab es einen plötzlichen Sturm, der den Israeliten half zu siegen. Doch es scheint so, als würde der ganze Himmel gegen Gottes Feinde kämpfen. Wenn Sie ein Star in Gottes Reich sein wollen, müssen Sie zu gegebener Zeit auch kämpfen. Paulus schrieb an Timotheus… 1. Timotheus 6:12: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens.“ Nach der biblischen Definition von Glauben heißt das: „Kämpfe den guten Kampf der Wirklichkeit dessen, was man hofft, des Überführtseins von Dingen, die man nicht sieht.“

Wenn nichts wie geplant läuft, können wir uns trotzdem auf Gottes Versprechen verlassen. Wir können daran trotz gegenteiliger Faktenlage festhalten, denn Gottes Wort kann Dinge verändern.

Diese Geschichte an sich ist sehr interessant. Sisera, der Kommandant dieser großen kanaanitischen Armee, wurde von einer Frau getötet, die ihm einen Pflock durch den Kopf schlug. Damit war der Feind besiegt. Unser Feind wurde übrigens auch durch Pflöcke oder Nägel besiegt. Doch diese Nägel wurden durch die Hände und Füße unseres Erlösers geschlagen. Am Kreuz von Golgatha sagte Jesus: „Es ist vollbracht.“ Er hat für uns gesiegt. Und trotzdem sagt die Bibel: „Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ In Jakobus 4:7 heißt es: „Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.“ Und so wie Sisera versuchte, Gottes Volk in Schach zu halten und sie von dem Erbe auszuschließen, das Gott für sie bereit hatte, wird auch der Teufel versuchen, Sie als Christ in Schach zu halten. Er ist so lange glücklich, wie er es mit anspruchsvollen, wirkungslosen Christen zu tun hat… wenn wir mit unseren eigenen Problemen beschäftigt sind und immer nur nach innen schauen, haben wir nie genug Energie und Glauben, um anderen zu helfen. Solange er uns in Schach halten kann, ist er zufrieden. Solange er uns von unserem Erbe fernhalten und dafür sorgen kann, dass wir nur mit uns beschäftigt sind, reicht ihm das. Aber die Bibel sagt, wir sollen ihm widerstehen! Bleiben Sie stark im Glauben. Stellen Sie sich auf Gottes Verheißungen. Dann wird der Teufel von Ihnen fliehen. Als Jesus in der Wüste vom Teufel versucht wurde und widerstand, zitierte Er Gottes Wort. Auf jedes Argument des Teufels hatte Jesus eine Bibelstelle. Liebe Freunde, das ist Ihre Waffe: das Schwert des Geistes, nämlich Gottes Wort.

Dabei muss ich an ein altes Gedicht denken, das ich vor vielen Jahren einmal las, sicher vor über 30 Jahren. Aber ich habe es nie vergessen: „Der Herr wacht über sein Wort, und dieses Wort wird Er tun. Auf dieses Wort verlass ich mich auch noch mitten im Sturm.“ Das ist der gute Kampf des Glaubens. Aber wissen Sie, Stars in Gottes Reich kämpfen zwar den Kampf des Glaubens hinsichtlich der Umstände und sie haben Gottes Verheißungen, aber sie wissen auch, dass es klare Grenzen zwischen Richtig und Falsch, Gut und Böse geben muss. Wir müssen bereit sein, uns für das einzusetzen, was richtig ist. Aber wenn wir so darauf bedacht sind, niemandem auf die Füße zu treten, dass wir gar nichts mehr sagen, dass wir nichts mehr tun und nichts mehr sind, was nützt uns dann noch der christliche Glaube? Ich würde sogar sagen: Es ist unmöglich, Jesus Christus von ganzem Herzen und ganzer Seele zu dienen und trotzdem immer politisch korrekt zu sein. Damit setzt man sich zwar dem Vorwurf aus, engstirnig und unbeweglich zu sein, aber es gibt absolute Grenzen, es gibt richtig und falsch.

Manche Menschen haben so viel Angst davor, jemanden zu beleidigen oder politisch inkorrekt zu sein, dass sie wetterwendisch werden. Es ist so traurig, den moralischen Zickzackkurs unserer Volksvertreter zu sehen, wenn es auf die Wahlen zugeht. Damit offenbaren sie ihren eigenen Mangel an moralischer Substanz. Selbst wenn man sich damit unbeliebt macht: richtig bleibt richtig und es gibt absolute Werte. Manchmal werden wir uns definitiv unbeliebt machen.

In Matthäus 15 sagte Jesus den religiösen Anführern des Volkes gründlich die Meinung, weil sie behaupteten: „Deine Jünger verletzen die Traditionen der Alten.“ Und Jesus sagte: „Ja, und ihr höhlt das Wort Gottes durch eure Traditionen aus. Ihr lehrt eure Traditionen, als seien sie biblische Lehren.“ Er sagte: „Der Prophet hatte recht, als er von euch sprach. Mit dem Mund seid ihr nah bei Gott, aber euer Herz ist weit weg.“ Die Jünger nahmen Jesus beiseite und sagten: „Jesus, weißt du nicht, dass du damit die Pharisäer beleidigt hast?“ Aber Jesus rannte den Pharisäern nicht nach und sagte: „Jungs, nein, nicht doch, es tut mir leid. Bitte, ich meine, Gott mag doch jeden…“ das tat Er nicht. Wissen Sie, was Er auf diese Aussage antwortet, Er habe die Pharisäer mit Seinen Worten beleidigt? Seine Antwort war: „Jede Pflanze, die mein Vater nicht gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Sie sind blinde Blindenführer und werden alle miteinander im Straßengraben landen.“ Jesus war es egal, ob Er politisch korrekt war. Die Wahrheit war Ihm wichtiger. Und, liebe Freunde, wenn Sie ein Star in Gottes Reich sein wollen, brauchen Sie absolute Werte. Und dann wird Sie nicht jeder mögen. Nicht alle werden Ihrer Meinung sein. Manch einer wird über Sie sagen, Sie seien unbeweglich und engstirnig, doch Gottes Wort ändert sich einfach nicht. Es steht für immer im Himmel fest und es muss in allen Fragen unsere letzte und endgültige Instanz sein.

Kommen wir nun zu Nummer fünf. Stars in Gottes Königreich verkünden Seine Botschaft. Bitte schlagen Sie mit mir Offenbarung 1 auf. Wir lesen Offenbarung 1 ab Vers 16.

Offenbarung 1:16
„Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein zweischneidiges, scharfes Schwert hervor, und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft.“

Vers 20
„Was das Geheimnis der sieben Sterne, die du auf meiner Rechten gesehen hast, und die sieben goldenen Leuchter betrifft: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.“

Die Gemeinden, die Er danach nennt, waren tatsächlich echte Gemeinden in Kleinasien. Und wenn Er vom „Engel der Gemeinden“ spricht, glaube ich nicht, dass Er über Engel in dem Sinn spricht, wie wir es normalerweise verstehen. Das griechische Wort, das dort steht, heißt übersetzt „Bote“. auch mit „Engel“ übersetzt, aber nicht ausschließlich. In den Evangelien bezeichnet es auch Johannes den Täufer. Markus 1:2: „Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird.“ Johannes kam mit einer Botschaft von Gott. Er war ein Bote.

Das Wort wird auch für die Jünger gebraucht, die Jesus in Lukas 9:52 vorausschickte, um alles vorzubereiten. Wenn hier also von diesen Boten der Gemeinden die Rede ist, die Jesus als sieben Sterne in der Hand hielt, sind damit wohl die Leiter dieser Gemeinden gemeint, vielleicht die Pastoren. Aber in einem ganz allgemeinen Sinn ist ein Bote jeder, der eine Botschaft zu überbringen hat. Ohne die Botschaft ist man kein Bote mehr. Stars in Gottes Königreich sollen die Botschaft von der Erlösung für die Welt überbringen, eine Botschaft der Hoffnung und des Trostes für Gottes Volk. Und ich glaube, dass wir erwarten können, von Gottes Hand geleitet zu werden. Im Text heißt es, die Sterne sind in Seiner Hand. Und in der Bibel steht Gottes rechte Hand für den Einfluss und die Kraft des Heiligen Geistes.

Das bringt uns zum nächsten Punkt: Stars in Gottes Königreich führen Menschen zu Christus. Erinnern Sie sich an die Geschichte aus Matthäus 2. Die Weisen kamen aus dem Osten, weil sie was sahen? Der Stern führte nach ihrer Begegnung mit Herodes von Jerusalem weg an den Ort, an dem der Retter war. Stars in Gottes Königreich führen Menschen zu Jesus. Wir sind Wegweiser, die andere Menschen zu Christus führen. Stars in Gottes Reich sagen nicht: „Schau auf mich.“ Sie sagen: „Schau auf Jesus.“

Daniel 12:3
„Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste; und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit gewiesen haben, leuchten wie die Sterne immer und ewig.“

Ich glaube, sowohl unsre Worte als auch unser Leben sollten anderen Menschen helfen, ihren Lebenskurs auf eine Begegnung mit Gott zu setzen. Sie sollten uns und unser Leben anschauen können… nicht, dass wir perfekt wären. Das ist keiner. Aber unser Leben sollte stimmig sein. Etwas an uns sollte anders sein. Eine Stadt auf dem Berg lässt sich nicht verstecken. Jesus sagt, dass wir diese Stadt auf dem Berg sind. Und Menschen sollten unser Licht sehen und so auf Gott zusteuern können.

Einmal habe ich mich mit einem berühmten Musiker unterhalten. Er war Christ geworden und ich fragte ihn nach seiner Bekehrung, weil sich sein Glaube an Gott in einigen seiner Songs widerspiegelte. Das war neu für ihn. Und er sagte: „Bayless, ich bin nicht Christ geworden, weil jemand mir eine Predigt gehalten hat. Meine Frau ist Christ geworden. Und das habe ich an ihrem Leben, ihrer Liebe, ihrer Großzügigkeit und Güte gesehen. Sie hat einfach als Christ gelebt.“ Er sagte: „Meine Frau hat mir den Weg zu Jesus gezeigt, indem ich gesehen habe, wie sie für Jesus lebt.“ Sie war ein Star in Gottes Königreich. Wir sollten das auch sein.

Und als letzter Punkt: Stars in Gottes Reich wissen, dass es nur einen Superstar gibt und Sein Name ist Jesus. Offenbarung 22… Sie merken, die Predigt ist fast vorbei.

Offenbarung 22:16
„Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.“

Hier gibt es nur einen Superstar: den König der Könige und Herrn der Herren, Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes. Und schauen Sie, was Er im nächsten Vers sagt:

Vers 17
„Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!“

Schließen Sie doch bitte einen Moment die Augen. Vielleicht sind Sie heute allein hier, vielleicht mit der Familie oder mit Freunden. Nur Sie können diese Entscheidung treffen. Lassen Sie sich bitte einfach sagen, dass sich etwas in Ihnen nach Gott sehnt, denn Sie hätten heute auch überall sonst statt gerade hier sein können. Aber Sie sind hier. Sie sind Gott nicht unbekannt. Er kennt Sie und Ihr Leben ganz genau. Der Psalmist sagt: „Du hast mich erforscht und kennst mich. Du weißt, wenn ich mich hinsetze oder aufstehe. Du verstehst meine Gedanken von ferne. Du weißt alles über mich.“ Gott weiß alles über Sie. Es ist kein Zufall, dass wir hier sind. Gott hätte diesen Gottesdienst auch allein für Sie organisiert, nur um an Ihr Herz zu klopfen und zu sagen: „Hier bin ich. Ich liebe dich. Ich will dir helfen.“ Ich möchte Ihnen die Gelegenheit geben zu beten. Wenn Sie noch keinen Frieden mit Gott geschlossen haben, wenn Sie das Geschenk der Rettung, das wir durch den Tod von Jesus haben können, noch nicht angenommen haben, dann dürfen Sie kommen, so wie die Bibel es sagt. Vertrauen Sie Ihm. Die Bibel sagt, wenn Sie Ihn als Herrn bekennen und im Herzen glauben, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat, werden Sie gerettet. Möchten Sie jetzt mit mir beten? – Wir werden alle gemeinsam beten, aber ich möchte Sie um etwas bitten. Vielleicht brauchen Sie einen Neuanfang. Vielleicht wissen Sie, dass Sie brauchen, was Gott Ihnen anbietet. Vielleicht sind Sie ein „verlorener Sohn“. Sie hatten schon einmal eine Begegnung mit Jesus, leben aber nicht für Ihn und Sie wissen, dass eine Veränderung angesagt ist. Wir müssen uns nicht erst ändern, um zu Ihm kommen zu können. Doch sobald Jesus unser Herr geworden ist, fängt Er an, an unserem Leben zu arbeiten. – Vielleicht wissen Sie: Wenn Jesus heute wiederkäme, wären Sie nicht bereit für Ihn. Er ist nicht wütend auf Sie, aber es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Und wenn Sie unsere Sendung sehen, dann beten Sie doch einfach auch mit uns. Gott ist da, wo Sie sind, genauso wie hier bei uns. Beten Sie einfach von Herzen laut mit. Sagen Sie:

Gott, ich glaube von ganzem Herzen. Ich glaube, dass Jesus Christus Dein Sohn ist. Ich glaube, dass Er am Kreuz für meine Sünden gestorben ist und von den Toten auferweckt wurde, um mich zu befreien. Jesus, ich setze mein Vertrauen auf Dich. Bitte sei mein Herr und Retter. Mein Leben gehört nicht mehr mir, sondern ich vertraue es Dir heute an. Ich werde hingehen, wo Du mich hinführst. Amen.

Vielleicht haben Sie gerade mit uns gebetet und Jesus in Ihr Leben eingeladen. Vielleicht leben Sie schon eine Weile mit Jesus. Auf jeden Fall möchte ich Sie ermutigen, sich eine gute, bibeltreue Gemeinde in Ihrer Gegend zu suchen. In der Bibel steht: „Die gepflanzt sind im Haus des Herrn, werden grünen in den Vorhöfen unseres Gottes.“ Ich freue mich, dass Sie unsere heutige Sendung gesehen haben – bitte tun Sie das auch weiterhin. Aber Sie brauchen auch Gemeinschaft mit anderen, die Gott anbeten. Suchen Sie sich also eine gute Gemeinde in Ihrer Nähe und bleiben Sie verbindlich dort. Lassen Sie sich von einem Pastor betreuen und mit Gottes Wort versorgen. – Bis zum nächsten Mal!

 

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