Biblische Prinzipien

Palmsonntag: 3 lebensverändernde Gespräche mit Jesus

Wie wäre es, wenn wir einige der Gespräche hören könnten, die Jesus damals führte? Die Evangelien haben 3 kurze Unterhaltungen von Jesus am Palmsonntag aufgezeichnet, die das Leben seiner Gesprächspartner verändert haben. Bayless Conley erklärt in dieser Predigt, was auch wir daraus lernen können. Jedes Mal, wenn Jesus spricht, entdecken wir etwas Neues an ihm, das unser Leben für die Ewigkeit verändern kann. Folge dieser Predigt und vertiefe deinen Glauben oder lerne Jesus vielleicht zum ersten Mal kennen.

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Predigtmanuskript

Wenn Sie eine Bibel haben, können Sie Matthäus 21 aufschlagen. Heute ist Palmsonntag. Das ist der Sonntag, an dem wir den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem feiern. Das war nur eine Woche vor seiner Kreuzigung und Auferstehung. Interessant ist, dass die Geschichte seines Einzugs bei Matthäus, Markus, Lukas und Johannes steht – in allen vier Evangelien.

 

Ich möchte heute drei Gespräche betrachten, die an diesem Palmsonntags-Wochenende stattgefunden haben. Jesus hat an diesem Wochenende drei Gespräche geführt. Sie waren alle recht kurz, aber sehr bedeutsam.

 

Das erste dieser Gespräche führte er mit seinen Jüngern. Matthäus 21,1-3:

 

„Und als sie sich Jerusalem näherten und nach Betfage kamen, an den Ölberg, da sandte Jesus zwei Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das euch gegenüberliegt; und sogleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und führt sie zu mir! Und wenn jemand etwas zu euch sagt, so sollt ihr sprechen: Der Herr braucht sie, und sogleich wird er sie senden.“

 

Wir erfahren nicht, welche zwei Jünger er losschickte, um die Esel zu holen. Aber sehr wahrscheinlich waren es Jakobus und Johannes. Denn direkt davor, in Kapitel 20, Vers 20-21, kamen Jakobus und Johannes zu Jesus und fragten ihn, ob sie im zukünftigen Königreich Ehrenplätze bekommen. Sie waren ganz schön raffiniert.

 

Doch Jesus machte eine Lektion daraus. Er sagte: „Ihr wollt im Reich Gottes die Größten sein? Dann müsst ihr am meisten dienen.“

 

Und so sagte er nun zu diesen zwei Jüngern, die Ehrenplätze haben wollten: „Ich habe eine Aufgabe für euch. Holt mir zwei Esel.“ – „Aber Herr, wir wollen Ehre. Wir wollen Vollmacht.“ – „Ihr wollt Ehre und Vollmacht? Dann müsst ihr dienen.“

 

Wenn Sie in Gottes Reich groß sein wollen, dienen Sie. Gehorchen Sie selbst im Kleinen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um zu dienen – besonders in kleinen Dingen.

 

Gottes Auge ist in den kleinen und geringen Dingen auf uns gerichtet. Wenn wir im Kleinen und Geringen treu sind, dann wird er uns auch die Tür zu Großem und Wichtigem öffnen. Aber es sind die kleinen Dinge, die Gott wichtig sind. Sie zählen oft viel mehr, als uns bewusst ist.

 

Lesen wir Matthäus 21,4-8:

 

„Dies aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, der spricht:

Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanftmütig und auf einer Eselin reitend, und zwar auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.

Als aber die Jünger hingegangen waren und getan hatten, wie Jesus ihnen aufgetragen, brachten sie die Eselin und das Fohlen und legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. Und eine sehr große Volksmenge breitete ihre Kleider aus auf den Weg, andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.“

 

Mit Jesu Einzug wird eine 500 Jahre alte Prophezeiung erfüllt. Sie steht in Sacharja 9,9. Aber dort steht noch mehr. Hier wird nur ein Teil davon zitiert. Die ganze Prophezeiung in Sacharja 9,9 lautet:

 

„Freue dich, du Zionsstadt! Jubelt laut, ihr Leute von Jerusalem! Seht, euer König kommt zu euch! Er ist gerecht vor Gott, und er bringt die Rettung. Er ist demütig und reitet auf einem Fohlen, dem männlichen Jungtier einer Eselin.“

 

Er bringt die Rettung. So steht es in der Prophezeiung. Und es stecken noch mehrere andere Symbole darin, die auf das hinweisen, was hier geschieht oder bald geschehen wird.

 

Der Esel selbst war ein Symbol. Ein Esel ist ein Tier des Friedens. Kein irdischer König oder Eroberer würde auf einem Esel in eine Stadt einreiten. Er würde auf einem Pferd reiten. Ein Pferd wird in der Schlacht benutzt. Dass Jesus auf einem Esel kommt, zeigt, dass er der Friedefürst ist, der die gefallene Menschheit mit einem Gott versöhnt, der sie sehr liebt. Jesus kam nicht auf einem Pferd, sondern auf einem Esel.

 

Interessant ist, dass Jesus das nächste Mal, wenn er auf diese Erde kommt, nicht auf einem Esel reiten wird. Nein. Dann wird er auf einem Pferd reiten. Offenbarung 19,11:

 

„Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.“

 

Wenn er wiederkommt, kommt er als Richter der Welt. Er kommt als Krieger. Ich glaube, es ist besser, den König anzuerkennen, während er auf einem Esel reitet, als sich verstecken zu müssen, wenn er auf einem Pferd kommt.

 

Und dann heißt es, dass sie Zweige abschnitten und vor ihm auf die Straße legten. Im Johannesevangelium wird gesagt, dass es Palmzweige waren. Auch das ist ein Symbol für Rettung.

 

Offenbarung 7,9-10:

 

„Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!“

 

Aber wissen Sie was? Als die Jünger ihre bescheidene Aufgabe ausführten, wussten sie nicht, woran sie da beteiligt waren. Der Besitzer des Esels, der sie fragte: „Was fällt euch ein, meinen Esel loszubinden?“, ahnte nicht, woran er beteiligt war. Es war ihnen verborgen. Im Johannesevangelium steht, dass sie erst nach Jesu Auferstehung verstanden, was da passiert war.

 

Dann schauten sie zurück und sagten: „Du meine Güte, wir waren an der Erfüllung einer 500-jährigen Prophezeiung beteiligt!“ Alles wies auf die Rettung und Erlösung der gefallenen Menschheit hin. Aber in diesem Moment wussten sie es nicht. Sie dachten, sie würden einfach ein paar dumme Esel holen. Aber es war ein bedeutsames Ereignis! Sie mussten gehorchen, ohne zu begreifen, was Gott da tat. Und Gott hat sich nicht verändert. Er möchte immer noch, dass wir gehorchen, auch wenn wir nicht sehen, was er tut.

 

Jesus sagte den beiden Jüngern, wohin sie gehen und was sie sagen sollten. Aber sie mussten auch gehorchen. Was Gott zu dem Besitzer der Esel sagte, wissen wir nicht. Vielleicht hatte er in der Nacht zuvor einen Traum gehabt und als es passierte, erinnerte er sich daran. Ich weiß es nicht. Vielleicht wusste er, als er die Worte „Der Herr braucht sie“ hörte, tief im Inneren einfach, dass es richtig war und dass er gehorchen musste. Aber er musste gehorchen.

 

Hören Sie: Vielleicht braucht der Herr etwas, das Sie oder ich haben. Wir sollen bereit und willens sein, zu gehorchen, wenn er diese Dinge von uns verlangt. Vielleicht braucht der Herr Ihre Stimme, Ihr Geld, Ihre Anwesenheit, Ihre Erfahrung oder Ihren Besitz. Was es auch sein mag – wir sollen bereit sein, zu gehorchen.

 

Lesen wir weiter, was passierte, als Jesus nach Jerusalem kam. In Matthäus 21,9-10 steht:

 

„Die Volksmengen aber, die vor ihm hergingen und nachfolgten, riefen und sprachen:

Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!

Und als er in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: Wer ist dieser?“

 

Jesus wurde unter Jubel- und Freudenrufen in die Stadt begleitet. Und als Nächstes – wir kennen die Geschichte – vertrieb er die Geldwechsler und Händler aus dem Tempel und warf ihre Tische um. Interessanterweise war das nicht das erste Mal. Wir lesen in Johannes 2, dass Jesus das schon einmal getan hatte, als er bei einem anderen Passahfest zum ersten Mal im Tempel war. Er warf die Tische um, machte sich eine Peitsche und verjagte alle Geldwechsler und Händler aus dem Tempel. Er sagte: „Mein Haus soll ein Bethaus sein. Ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“ Offensichtlich brauchten sie nicht lange, um zurückzukommen, ihre alten Plätze wieder einzunehmen und ihren Schwindeleien von vorher nachzugehen. Also vertrieb Jesus sie erneut.

 

Kommen wir zu dem zweiten Gespräch, das wir uns anschauen wollen. Es ist ein Gespräch zwischen Jesus und den obersten Priestern und Schriftgelehrten. Der Hintergrund davon ist, dass Jesus alle Geldwechsler aus dem Tempel vertrieben hat. Die Atmosphäre veränderte sich. Und dann heißt es in Matthäus 21,14-16:

 

„Und es traten Blinde und Lahme in dem Tempel zu ihm, und er heilte sie. Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosanna dem Sohn Davids!, wurden sie unwillig und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen?

Jesus aber sprach zu ihnen: Ja, habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?“

 

Die Kinder jubelten ihm im Tempel zu, Menschen wurden geheilt und die religiösen Führer waren sehr ärgerlich darüber. Sie waren entrüstet. Die Kinder riefen genau die gleichen Worte, die ihre Eltern in Vers 9 gerufen hatten: „Hosanna, dem Sohn Davids!“

 

Bei uns singen mehrere Generationen zusammen Lieder und beten Gott gemeinsam an. Das freut Gott. Er möchte eine Kirche der Generationen.

 

Natürlich ärgerten sich die religiösen Führer darüber. Sie achteten nicht auf die Heilungen, die überall geschahen. Ich glaube, dass auch hier mehr dahinter steckt. Man brachte Jesus in den Tempel. Im Neuen Testament heißt es an verschiedenen Stellen, dass der Tempel Gottes dort ist, wo die Kirche sich versammelt – so wie wir heute. Wir sind der Tempel Gottes. Und auch wir als einzelne Menschen sind Tempel des Heiligen Geistes. Und wie brachten sie die Gegenwart Jesu in den Tempel? Mit Lob und Anbetung.

 

Ich glaube, dass der Herr durch Lobpreis in unsere Mitte kommt. Die ganze Stadt war in Bewegung, heißt es. Für das Wort „Bewegung“ steht dort ein griechisches Wort, von dem unser Wort „seismisch“ abgeleitet ist. Damit sind Erdbeben gemeint. Es war also keine kleine Unruhe. Wenn die Gegenwart Jesu durch den Lobpreis seiner Kinder kommt, wird alles durchgeschüttelt. Dinge werden losgerüttelt. Lobpreis kann seismische Bewegungen verursachen.

 

Jesus sagte: „Ja, ich höre sie. Ich höre, was sie sagen. Ich höre, was sie rufen. Ich höre, was sie singen.“ Und dann zitiert er die Heilige Schrift. Das tat Jesus immer. Er kam immer auf das Wort Gottes zurück. Das war stets seine letzte Instanz. Er antwortete immer mit Gottes Wort. Er sagte: „Habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?“ Jesus zitierte hier Psalm 8,3 und legte es gleichzeitig aus. Er darf das. Er ist das lebendige Wort Gottes.

 

„Habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?“ Lesen wir, wie es in Psalm 8,3 geschrieben steht:

 

„Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet wegen deiner Bedränger, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen.“

 

Jesus zufolge ist also Lob die Macht Gottes, und Anbetung bringt die Feinde und Rachgierigen zum Schweigen. Lobpreis ruft die Macht Gottes auf den Plan. Das Wort „zum Schweigen bringen“ bedeutet „verstummen lassen“ oder „dazu bringen, ihre Aktivitäten einzustellen“. Lobpreis ruft die Macht Gottes auf den Plan und bringt den Feind dazu, seine Aktivitäten einzustellen.

 

Der Teufel ist unser Feind. Er ist unser Ankläger. Wenn er flüstert, spottet, uns versucht und angreift, können wir ihn mit Lobpreis zum Schweigen bringen.

 

Wenn ein Kind Gottes seine Hände erhebt und die Atmosphäre mit Lobpreis und Jubelrufen erfüllt, kann es zu seismischen Bewegungen kommen. Es ruft die Macht Gottes auf den Plan und lässt die Gegenwart Gottes herein.

 

Freunde, es gibt noch ein drittes Gespräch, das wir uns gleich anschauen wollen. Es gab in der Predigt eine kleine Unterbrechung. Gleich sehen Sie mich wieder auf der Bühne mit der Band im Hintergrund, und ich werde über das Gespräch reden, das Jesus mit dem Vater geführt hat. Und das ist ein sehr wichtiges Gespräch. Schauen wir uns dieses letzte Gespräch an.

 

Es gab noch ein drittes Gespräch. Und das wollen wir uns anschauen.

 

Sie können sich gern wieder hinsetzen.

 

Wir wollen es uns im Johannesevangelium anschauen. Er erzählt die gleiche Geschichte, konzentriert sich aber auf ein paar ganz bestimmte Ereignisse. Jesus ritt auf dem Esel in Jerusalem ein und die Leute schnitten Palmzweige ab. Da kamen ein paar Griechen zu Philippus und fragten: „Können wir Jesus sehen? Wir würden gern mit ihm reden.“ Philippus ging zu Andreas und sie redeten darüber. Dann gingen Philippus und Andreas zu Jesus und sagten: „Diese Griechen wollen dich treffen.“ Aber Jesus antwortete nicht direkt auf ihre Frage. Stattdessen deutete er an, dass gerade etwas anderes wichtiger war. Etwas anderes hielt Jesus und seine Aufmerksamkeit ganz gefangen. In weniger als einer Woche würde er sich opfern, um die Menschheit von der Sünde und ihren Konsequenzen zu erlösen.

 

Und so antwortete er ihnen in Johannes 12,23-24:

 

„Jesus aber antwortet ihnen und spricht: Die Stunde ist gekommen, dass der Sohn des Menschen verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“

 

Lesen wir Johannes 12,27-33:

 

„Jetzt ist meine Seele bestürzt. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen!

Da kam eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und werde ihn auch wieder verherrlichen.

Die Volksmenge nun, die dastand und zuhörte, sagte, es habe gedonnert; andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet.

Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme geschehen, sondern um euretwillen. Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Dies aber sagte er, um anzudeuten, welches Todes er sterben sollte.“

 

„Vater, verherrliche deinen Namen.“ – „Ich habe ihn durch dein Leben verherrlicht; durch die Worte, die du gesprochen und die Werke, die du getan hast. Und ich werde ihn durch deinen Tod am Kreuz und deine Auferstehung verherrlichen.“

 

Jesus wusste, dass er das Weizenkorn war, das in die Erde fallen und sterben musste, damit es eine Ernte geben konnte – nämlich die Frucht, dass die Menschen das Leben von Gott und die Beziehung zum Vater haben können, die Jesus hat.

 

Er sagte: „Ich werde von der Erde erhöht werden und alle zu mir ziehen.“ Damit meinte er sein Hängen am Kreuz, sein Auferstehen aus dem Grab und schließlich seine Auffahrt zum Vater im Himmel, wo er heute an der rechten Seite des Vaters sitzt.

 

Und ich denke, dass das auch symbolisch gilt: Wenn wir ihn durch unser Predigen und unsere Reden über ihn, seinen großen Erlösungsplan und seine Barmherzigkeit für die Menschheit erheben, dann zieht er alle zu sich. In diesem Moment zieht Jesus alle Menschen zu sich. Jeder spürt in seinem Herzen dieses Ziehen, das ihn dazu drängt, Gott kennenzulernen. Das ist das Werk von Jesus. Er zupft an jedem Herzen.

 

Wenn jemand auf dieses Ziehen reagiert und sagt: „Ja, ich will herausfinden, ob es einen Gott gibt. Wenn man ihn kennenlernen kann, will ich ihn finden,“ dann bin ich überzeugt, dass Gott Himmel und Erde in Bewegung setzen wird, um diesem Menschen – wer er auch ist und wo auf der Erde er auch sein mag – die Wahrheit zu zeigen, ganz gleich, wie er das tun muss. Vielleicht besucht er denjenigen im Traum oder schickt einen Menschen zu ihm. Wie er es auch tut – Gott wird ihn erreichen. Jesus zieht alle Menschen zu sich.

 

Das bringt mich zu einer Frage: Spüren Sie dieses Ziehen? Ich glaube nicht, dass wir zufällig hier sind. Wenn Sie von woanders zuschauen, wo Sie auch sind und auf welchem Medium Sie dies sehen: Das ist kein Zufall. Es hat mit diesem Ziehen in Ihrem Herzen zu tun. Wollen Sie darauf reagieren?

 

Die gute Nachricht ist, dass es dabei nicht um Regeln, Gesetze und Rituale geht. Es geht um eine Beziehung. Jesus ist gekommen, damit wir eine Beziehung zum Vater haben und ein Mitglied seiner Familie werden können. Er ist der einzige Weg. Vielleicht sind Sie auf der Suche und haben schon viele verschiedene Wege ausprobiert. Wenn Sie ernsthaft suchen, auf welchem Weg auch immer, dann wird er Sie immer zu Jesus führen. Und Jesus ist der einzige Weg zum Vater. Jesus sagt: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“

 

Die Bibel sagt, dass wir bereit sein sollen, uns vor Gott zu beugen und Jesus zu unserem Herrn zu machen. Das Wort „Herr“ wird oft verwendet. Aber es bedeutet einfach „Chef“. Wenn ich Jesus als Herrn anerkenne und es ehrlich meine und sage: „Weißt du was, Jesus? Ich bin bereit, mein Recht auf ein unabhängiges Leben sterben zu lassen und dir mein Leben unterzuordnen,“ dann wird uns der Heilige Geist verändern. Diese Veränderung ist so radikal, dass Jesus sie als „von Neuem geboren werden“ bezeichnet. An anderen Stellen in der Bibel wird es als „ein neues Geschöpf in Jesus werden“ beschrieben. Er befreit Sie von Ihrer Sünde und schenkt Ihnen eine Beziehung zu Gott. Das können Sie nirgends anders finden. Sie können eine neue Freundin finden. Sie können zehn neue Freundinnen finden. Sie können fünf neue Ehemänner finden. Sie können Extremsport machen. Sie können jede Droge ausprobieren, die es gibt. Sie können die edelsten Drinks trinken. Sie können all das tun. Aber das wird nie die leere Stelle füllen. Sie sind für Gott geschaffen. Sie sind dafür geschaffen, mit Gott zu leben. Sie sind für eine Beziehung zu ihm geschaffen.

 

Und Ihr Herz wird erst zur Ruhe kommen, wenn es in ihm ruht.

 

Ich möchte mit Ihnen beten.

 

Legen wir eine Hand auf unser Herz. Sprechen wir mit ihm. Sagen Sie:

 

„Danke, Gott, dass du mich nicht aufgegeben hast und mir hinterherläufst. Danke, dass du mich hierher geführt hast. Ich glaube, dass Jesus dein Sohn und am Kreuz gestorben ist, um meine Sünden auf sich zu nehmen. Ich glaube, dass er auferstanden ist. Jesus, komm in mein Leben und verändere mich. Sei mein Herr und Retter. In deinem Namen bete ich. Amen.“

 

Großartig. Sehr schön!

 

Ich hoffe, dass diese Sendung ein Segen für Sie war. Wir haben uns mehrere Gespräche angeschaut, die Jesus geführt hat. Miteinander reden ist wichtig. Gott will, dass Sie mit ihm reden. Seien Sie ehrlich zu ihm. Wenn Sie Angst haben, sagen Sie es ihm. Wenn Sie etwas brauchen, sagen Sie es ihm. Wenn Sie wütend auf ihn sind, sagen Sie es ihm. Er weiß es ohnehin. Gott liebt Ehrlichkeit.

 

Aber ein Gespräch besteht immer aus zwei Richtungen. Es geht nicht nur darum, dass wir Dampf ablassen oder sagen, was wir brauchen. Es geht darum, mit Gott zu reden und dann auf seine Stimme zu hören. Was er sagt, ist immer wichtiger als das, was wir sagen. Aber reden Sie mit ihm, mein Freund, und Gott wird auch mit Ihnen reden. Er wird durch sein Wort und durch seinen Geist mit Ihnen reden.

 

Er ist jetzt bei Ihnen. Es ist kein Zufall, dass Sie das hier sehen. Reden Sie heute mit Gott.

Kommentare (1)

Ein Kommentar

  • Manfred Schüller sagt:

    Lieber Bayless,
    wir sind treue Zuschauer der wöchentlichen Predigt. Sie war auch heute wieder sehr inspirierend und anregend.
    Nur – Palmsonntag ist doch erst am kommenden Sonntag, dem 5. April.
    Wir hoffen, Dir in Castrop – Rauxel begegnen zu können, wenn Du Ende Mai dort sein wirst.
    Liebe Grüße von Manfred

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