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Lobpreis verstehen lernen 2/2

Im Lobpreis begegnen wir Gott. Durch Lobpreis sagen wir Gott, wie großartig er ist und wie wunderbar all seine Taten sind. Wenn wir Gott loben, kommen wir ihm näher und er kann unser Leben verändern. Bayless Conley nimmt in dieser Predigt verschiedene tiefer gehende Bedeutungen des hebräischen Wortes unter die Lupe, das in der Bibel zumeist mit „Lobpreis“ übersetzt wird. Wenn du dein Herz öffnest und Gott aus ganzem Herzen lobst und preist, können wunderbare Dinge geschehen. Lobpreis, der von Herzen kommt, beseitigt alle Hindernisse und beflügelt deinen Glauben, so dass Gott in deinem Leben wirken kann.

Dies ist der zweite Teil einer Predigt, den ersten Teil findest du hier…

Predigtmanuskript

Letzte Woche haben wir uns damit beschäftigt, durch welche Art von Lobpreis Gott geehrt wird. Und eines der häufigsten hebräischen Wörter für Lobpreis im Alten Testament ist das Wort „yadah“. „Yad“ ist das hebräische Wort für Hand und „Ah“ eine Kurzform von „Jahwe“. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Hände zu Gott“ - „Lob sei Gott“. Wir loben Gott dafür, wer Er ist. Wir loben Ihn dafür, dass Er uns in der Vergangenheit gerettet hat. Es gibt vieles, wofür wir Ihn loben können. Die Bibel fordert uns auf, ohne Wut oder Zweifel unsere Hände zu Gott zu erheben. Doch manche Menschen finden das sehr schwierig. Und wir werden heute herausfinden, warum. Schlagen wir noch einmal das Buch der Psalmen auf. Wir haben noch einiges vor uns. Psalm 28. Das Vierte, das dieses Wort „yadah“ beinhaltet, ist Gottes Hilfe und Rettung in der Vergangenheit. Wir danken Gott dafür, dass Er uns in der Vergangenheit geholfen und gerettet hat. Wir danken Ihm, dass Er gut zu uns gewesen ist. Psalm 28, ab Vers 6: Psalm 28:6-7 „Gepriesen sei der Herr, denn er hat die Stimme meines Flehens gehört. Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden; daher jubelt mein Herz, und ich will ihn preisen (yadah) mit meinem Lied.“ Er hat mein Gebet gehört, Er hat mir geholfen, Er hat mich gestärkt - also preise ich Ihn. Hat Gott schon einmal Ihr Gebet erhört? Hat Er Ihnen schon einmal geholfen? Hat Er Sie schon einmal gestärkt? Dachten Sie schon einmal, Sie würden etwas nicht überstehen und doch sind Sie hier? Die richtige Antwort darauf ist Lob. Loben Sie Gott mit erhobenen Händen! Schauen Sie mit mir in Psalm 107. Psalm 107, Vers 1: Psalm 107:1 „Preist (yadah) den Herrn, denn er ist gut, denn seine Gnade währt ewig!“ Psalm 107:6-8 „Da schrien sie zum Herrn in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. Er leitete sie auf rechtem Weg, so dass sie zu einem bewohnten Ort gelangten. Sie sollen den Herrn preisen (yadah) für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern!“ Psalm 107:14-15 „Er führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis, er zerriss ihre Fesseln. Sie sollen den Herrn preisen (yadah) für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern!“ Psalm 107:20-21 „Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete sie aus ihren Gruben. Sie sollen den Herrn preisen (yadah, sie sollen yadah) für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern.“ Psalm 107:29-31 „Er verwandelte den Sturm in Stille, und es legten sich die Wellen. Sie freuten sich, dass es still geworden war, und er führte sie in den ersehnten Hafen. Sie sollen den Herrn preisen (yadah) für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern.“ Gott rettet uns immer wieder aus der Dunkelheit, vor unseren Feinden, aus unseren Nöten, aus der Gefangenschaft, vor Krankheit und aus Stürmen. Yadah: Ich will Ihn loben! Es gibt eine alte Geschichte, die ich vor vielen Jahren gehört habe und die ich immer wieder gern erzähle. Es war einmal ein alter Bauer, der sich bekehrte und anfing, in seinem Ort zur Kirche zu gehen. Es war ein sehr kleiner Ort und jeder kannte jeden. Sie freuten sich, dass er zur Kirche kam, aber er hörte nicht einfach still zu. Er rief: „Ehre sei Gott!“ und „Amen!“ und manchmal: „Danke, Jesus!“ Einige Gottesdienstbesucher störte das. Und so beschlossen die Ältesten, ihm einen Besuch abzustatten. Sie gingen zu seinem Hof und fanden ihn draußen auf dem Feld, wo er mit einem alten Maultier pflügte. Er sah sie, kam herüber und sagte: „Hallo, Brüder, wie geht es euch?“ Sie erwiderten: „Gut, danke. Wir freuen uns, dass du zur Kirche kommst und gläubig geworden bist, aber wir müssen über etwas mit dir reden. Manchmal rufst du in der Kirche ‚Ehre sei Gott!‘ oder ‚Danke, Jesus!‘ oder ‚Halleluja!‘ Warum machst du das? Das stört die anderen.“ Er antwortete: „Ja, wisst ihr, Brüder, immer wenn ich daran denke, wie schlecht, in Sünde verstrickt und dunkel mein Leben war und dass sich Gott in Seiner Gnade zu mir herabgebeugt, mich gerettet und mir Frieden geschenkt hat, wo ich keinen Frieden hatte und dass ich in den Himmel komme, dann muss ich einfach - oh, könnt ihr kurz das Maultier halten?“ Und dann lief er aufs Feld hinaus und lobte Gott aus voller Kehle. Ich weiß, dass hier in diesem Raum Menschen sitzen, die wie ich von Drogenabhängigkeit befreit worden sind. Andere sind von anderen Dingen befreit worden. Sie tappten im Dunkeln, aber Gott hat sie geführt und war gut zu ihnen. Manche unter Ihnen haben so gewaltige Stürme erlebt, dass sie dachten, sie würden das nicht überleben. Manche von Ihnen sind vom Feind angegriffen worden, aber Gott hat sie durchgetragen. Die richtige Antwort darauf ist, die Hände zu erheben und Gott für Seine wunderbaren Taten zu loben. Die Bibel weist uns in den Psalmen an, Gott Yadah zu bringen: in Psalm 119 für Sein Wort; in Psalm 136 für Seine Gnade; in Psalm 139, weil wir so wunderbar und erstaunlich gemacht sind. Manche von Ihnen haben das bisher noch nicht getan, weil es ihnen niemand gesagt hat. Aber sie lieben die Bibel und werden jetzt, da sie es wissen, damit anfangen. Dann gibt es diejenigen, die es nicht getan haben, weil ihre Seele gefangen ist. Man kann zu Gott gehören und trotzdem ein Gefangener sein. Der Psalmist sagt in Psalm 142: „Führe aus dem Gefängnis heraus meine Seele, damit ich deinen Namen preise (yadah)!“ Gott will Ihre Seele aus dem Gefängnis befreien! Ihre Seele - das sind Ihre Gedanken und Gefühle. Die Seele einiger Menschen ist gefangen. Ich weiß, dass manche sagen werden: „Wissen Sie, Pastor, ich denke auch, dass wir Gott loben sollen, aber ich finde, das sollte man im Stillen tun. Ich lobe Gott in meinem Herzen, aber ich möchte das für mich behalten. Ich finde, das geht die anderen nichts an.“ Schlagen Sie mit mir den nächsten Psalm auf, den Psalm 108. Wir lesen Vers 4. Psalm 108:4 „Vor den Völkern will ich dich loben, Herr. Ja, vor ihnen soll mein Lied für dich erklingen.“ Unser Lob und unser Lied soll also vor den Völkern gesungen werden. Schauen wir in Psalm 109:30. Psalm 109:30 „Ich will den Herrn sehr preisen (yadah) mit meinem Mund, und inmitten vieler werde ich ihn loben.“ Da steht: „sehr preisen“. Das bedeutet „mit Nachdruck“, „mit meinem ganzen Sein“. Es bedeutet: „Ich will meine Hände sehr erheben und den Herrn inmitten vieler loben.“ Das gleiche Wort, das hier für „sehr“ steht, wird auch verwendet, um das Erdbeben zu beschreiben, das sich ereignete, als Gottes Gegenwart auf den Berg Sinai kam. Es ist also keine kleine Sache. Und der Psalmist sagt: „Das will ich in der Öffentlichkeit tun.“ In Psalm 35:18 steht: „Ich werde dich preisen (yadah) in der großen Versammlung, unter zahlreichem Volk dich loben.“ Wir sollen Gott zwar auch allein loben, aber die Bibel sagt uns, dass wir Gott ebenso ohne uns zu schämen in der großen Versammlung, vor vielen Menschen und vor allen Völkern rühmen sollen. Und nun der fünfte und letzte Punkt, mit dem ich schließen möchte: So, wie wir unsere Hände erheben und Gott für das loben sollen, das Er getan hat, sollen wir Ihm im Glauben auch für die Siege Yadah sagen, die wir noch nicht erlebt haben. Wir sollen Ihn loben und Ihm dafür danken, was Er getan hat, aber wir sollen Ihn im Glauben auch für die Siege loben, die wir noch nicht erlebt haben. Ich möchte mir ein paar Minuten Zeit nehmen, um diesen Gedanken zu erklären. Also bleiben Sie dran und lassen Sie sich nicht ablenken, ja? Es wird sich lohnen. Sind Sie noch da? Gut. Das hier wird Ihnen helfen. Schlagen Sie mit mir 1. Mose 29 auf. 1. Mose, Kapitel 29. Wir lesen ab Vers 35. Es geht hier in dieser Stelle um Lea, die einen Sohn auf die Welt bringt. 1. Mose 29:35 „Dann wurde sie noch einmal schwanger und gebar einen Sohn; und sie sagte: Diesmal will ich den Herrn preisen (yadah)! Darum gab sie ihm den Namen Juda. Und sie hörte auf zu gebären.“ Hier finden wir das Wort „yadah“ zum ersten Mal in der Bibel. In der Theologie kennt man das Gesetz der Ersterwähnung. Es besagt, dass an der Stelle, an der etwas zum ersten Mal genannt wird, meist ein Prinzip dahinter zu finden ist. Hier finden wir das Wort „yadah“ zum ersten Mal in der Bibel. Lea bringt einen Sohn auf die Welt und sagt: „Diesmal will ich den Herrn preisen, yadah. Ich will meine Hände erheben und den Herrn loben.“ Und sie nannte ihren Sohn Juda. Juda bedeutet „Lob“. Es ist von „yadah“ abgeleitet. Schlagen Sie mit mir 1. Mose 49 auf. Hier hat Jakob seine Söhne an seinem Bett versammelt und spricht über jedem von ihnen einen prophetischen Segen aus. Juda und seine Brüder wurden zu den Stammvätern des Volkes Israel mit seinen zwölf Stämmen. Einer dieser Stämme war der Stamm Juda. Die Brüder standen also um das Bett herum und Jakob sprach durch den Geist Gottes seinen Segen über ihnen aus. Wir lesen Vers 8 von 1. Mose 49. Da sagt Jakob: 1. Mose 49:8 „Juda, du, dich werden deine Brüder preisen (yadah)! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein. Vor dir werden sich niederbeugen die Söhne deines Vaters.“ „Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein.“ Juda, yadah, ist verknüpft mit dem Sieg über seine Feinde. Sind Sie noch dabei? Schlagen Sie mit mir das Buch der Richter in Kapitel 1 auf.
  1. Mose, 2. Mose, 3. Mose, 4. Mose, 5. Mose, Josua, Richter.Richter 1:1-2 „Und es geschah nach dem Tod Josuas, da befragten die Söhne Israel den Herrn und sagten: Wer von uns soll zuerst…“ Sagen Sie: „zuerst“. „… gegen die Kanaaniter hinaufziehen, um gegen sie zu kämpfen? Und der Herr sprach: Juda soll hinaufziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben.“„Lob“ soll zuerst gehen. Schauen Sie mit mir in Richter, Kapitel 20 - das gleiche Buch im 20. Kapitel. Vers 18:Richter 20:18 „Und sie machten sich auf und zogen hinauf nach Bethel und befragten Gott. Und die Söhne Israel sagten: Wer von uns soll zuerst hinaufziehen zum Kampf mit den Söhnen Benjamin? Und der Herr sprach: Juda zuerst!“Freunde, wenn Sie in den Kampf ziehen, muss Lob den Weg bahnen.Lilian B. Yeomans war eine Ärztin, die hoffnungslos drogenabhängig war. Doch Jesus Christus rettete sie und befreite sie aus ihrer Abhängigkeit. Sie wurde eine bekannte Evangelistin, Heilungspredigerin und Bibellehrerin. In ihrem Buch „Heilung vom Himmel“ erzählt sie von einer Missionarin, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach China ging. Eine ihrer Kolleginnen bekam eines Tages die Pocken. Obwohl die Missionarin nicht gegen Pocken geimpft war, kümmerte sie sich um die kranke Frau und steckte sich selbst mit den Pocken an. Sie wurde sehr schwer krank. Ihr Körper war über und über mit Pocken bedeckt. Der Arzt befürchtete, sie würde sterben und sagte zu ihr: „Sie werden vielleicht sterben. Aber wenn Sie überleben, werden Sie schwer entstellt sein. Ihr Körper wird von Kopf bis Fuß mit Pockennarben übersät sein. Dagegen kann niemand etwas tun.“ Aber die Missionarin betete und Gott schenkte ihr eine Vision. Darin sah sie zwei Körbe, die in einer Art Gleichgewicht waren. Einer der beiden Körbe war schwerer als der andere. Er stand für die Krankheit und Anfechtung, die sie gerade erlebte, für die Pocken. Dieser Korb war bis zum Rand gefüllt. Der andere Korb war nur halb voll und er stand für ihr Lob. Und sie bekam den Eindruck, dass Gott ihr helfen würde, sobald der Korb mit dem Lob voller sein würde als der andere. Also begann sie Gott zu loben und zu danken und sang Tag und Nacht Loblieder. Sie lag auf einer großen Station und es gab nur wenige Mitarbeiter. Man nahm an, dass sie den Verstand verloren hatte und ließ sie einfach in Ruhe. Mehrere Tage lang lobte sie Gott ohne aufzuhören. Und dann, sagte sie, habe sie auf einmal gesehen, wie der Korb des Lobes bis zum Rand gefüllt war. Und der andere Korb war leer geworden. Von einer Minute auf die andere waren ihre Pocken verschwunden. Sie hatte keine einzige Narbe zurückbehalten.Freunde, aus dieser Geschichte können wir etwas lernen. Wenn Sie im Kampf stehen, muss Lob den Weg bahnen.Zum Schluss möchte ich mit Ihnen noch 2. Chronik 20 aufschlagen. Vielen von Ihnen wird diese Geschichte sehr bekannt vorkommen. Joschafat, der König von Juda, war von den vereinigten Truppen mehrerer Länder eingeschlossen. Die Ammoniter, die Moabiter und die vom Gebirge Seïr waren in der Überzahl. Er war ihnen ausgeliefert. Es sah düster aus. Es sah sogar ziemlich hoffnungslos aus. Und wir lesen in Vers 15, wie auf einmal ein Prophet die Stimme erhebt und sagt: 2. Chronik 20:15 „Und er sprach: Merkt auf, ganz Juda und ihr Bewohner von Jerusalem und du, König Joschafat! So spricht der Herr zu euch: Fürchtet euch nicht und seid nicht niedergeschlagen vor dieser großen Menge! Denn der Kampf ist nicht eure Sache, sondern Gottes!“ 2. Chronik 20:17 „Nicht ihr werdet dabei kämpfen müssen. Tretet hin, steht und seht die Rettung des Herrn, die er euch verschafft, Juda und Jerusalem! Fürchtet euch nicht und seid nicht niedergeschlagen! Zieht ihnen morgen entgegen, und der Herr wird mit euch sein!“ 2. Chronik 20:21-22 „Und er beriet sich mit dem Volk und stellte Sänger für den Herrn auf, die Loblieder sangen (yadah) in heiligem Schmuck, indem sie vor den zum Kampf Gerüsteten auszogen und sprachen: Preist (yadah) den Herrn, denn seine Gnade währt ewig! Und zu der Zeit, da sie mit Jubel und Lobgesang anfingen, legte der Herr einen Hinterhalt gegen die Söhne Ammon, Moab und die vom Gebirge Seïr, die gegen Juda gekommen waren; und sie wurden geschlagen.“ Er war umzingelt und stand vor einer unausweichlichen Niederlage. Aber was tat er? Er schickte Lob voraus. Juda, yadah, soll zuerst gehen. In Vers 22 steht: „Als sie mit Jubel und Lobgesang anfingen, legte der Herr einen Hinterhalt gegen die Feinde.“ Sie müssen sich das später auf einer Karte anschauen. Es war ein 27 Kilometer langer Marsch. Die Truppen marschierten 27 Kilometer weit und vor ihnen waren die Sänger im heiligen Schmuck. Sie marschierten voraus, Trompeten erklangen und alle hoben gemeinsam die Hände und riefen: „Yadah! Lob sei Gott!“ Dann marschierten sie weiter, hoben wieder die Hände und lobten Gott - ganze 27 Kilometer lang. Aber sobald sie losgegangen waren, begann Gott für sie zu handeln. Sie lobten Gott für einen Sieg, der noch nicht geschehen war. Sie marschierten und lobten und marschierten und lobten. Yadah hatte seine Hand auf dem Nacken seiner Feinde; und als sie anfingen Gott zu loben, begann Gott zu handeln. Viele von Ihnen kennen Harrison, unseren ältesten Sohn. Als kleiner Junge verlor er durch eine Krankheit 90 oder 95 Prozent seines Hörvermögens. Er war auf beiden Ohren beinahe komplett taub. Wir beteten für ihn und brachten ihn zum Arzt, aber man konnte nichts für ihn tun. Mir als seinem Vater brach es das Herz. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich sofort mein Gehör gegen seines getauscht! Ich war am Boden zerstört. Die Ärzte konnten ihm nicht helfen. Es war die Folge einer Krankheit und man rechnete nicht damit, dass er jemals wieder hören würde. Eines Abends betete ich zu Gott. Mein Herz blutete für meinen kleinen Jungen und ich spürte, wie der Heilige Geist zu mir sagte: „Geh zu seinem Bett und singe.“ Ich ging in sein Zimmer, wo er im Bett lag und schlief, hob meine Hände und fing an zu weinen. Meine Arme fühlten sich an, als würden Gewichte an ihnen hängen. Mir war nicht nach Singen zumute. Mir war nicht nach Loben zumute. Aber ich hob meine Hände und lobte Gott. Ich rühmte Ihn und dankte Ihm für Seine Güte und Seine Gnade. Ich lobte und lobte Ihn. Es war sehr schwer. Aber nachdem ich das 15 oder 20 Minuten getan hatte, verschwand die Schwere auf einmal und es fiel mir leicht, Gott zu loben. Anstelle der Schwere spürte ich auf einmal Leichtigkeit und ein Gefühl von Sieg. Ich lobte Gott weitere fünf Minuten lang und alles Schwere war verschwunden. Ich dachte: „Das war ja cool.“ Dann ging ich hinaus und legte mich schlafen. Und am nächsten Morgen konnte Harrison wieder hören. Freunde, lassen Sie Lob den Weg zum Sieg bahnen. Manche von Ihnen kämpfen gerade mit Schwierigkeiten. Lassen Sie Lob den Weg bahnen. Wenn Sie Schuld bekennen und Gnade empfangen müssen, dann ist Er treu und gerecht und vergibt uns unsere Verfehlungen. Dafür sollten wir unsere Hände erheben und Ihn loben. Wenn Sie anerkennen müssen, dass Er der Herr ist und dass alles, was Sie haben, von Ihm kommt, dann ist es für einige schon lange überfällig, Ihn zu loben. Oder Seine Gegenwart zu feiern oder Ihm für Seine Hilfe in der Vergangenheit zu danken. Soll ich Ihnen etwas sagen? Wenn wir Gott mehr für erhörte Gebete loben würden, gäbe es viel mehr erhörte Gebete, für die wir Ihn loben können. Vielleicht müssen Sie Ihn auch für Hilfe loben, die noch kommen wird. Wir sollen unsere Hände erheben und Seinen Namen loben. Selbst im Neuen Testament, in 1. Timotheus 2:8, steht, dass wir heilige Hände ohne Zorn und Zweifel erheben sollen. Haben Sie Gott für all das Gute, das Er Ihnen in Ihrem Leben geschenkt hat, schon ausreichend gelobt? Loben Sie Ihn ausreichend für das, was Er noch tun wird?  

Ein Kommentar

  • Andrea HaGen sagt:

    Hallo,
    Vielen Dank einmal mehr für diese Ermutigung.
    Leider kann ich nicht nach Hamburg kommen, wünsche allen eine gesegnete übervollen Zeit, mit GOTTES Hilfe der die Ohren öffnet und die Herzen vorbereitet, damit viele Menschen die Botschaft empfangen und IHN noch besser erkennen.
    Danke und ein über volles und gerütteltes Maß!
    L.G.AndreA HaGen

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