Entdecke Gottes Schätze für dich 2/2

In der Bibel steht, dass Gott uns Schätze anvertraut hat und wir sie gut verwalten sollen. Aber wie kann uns das gelingen und um welche Schätze geht es überhaupt? Bayless Conley erläutert in dieser Predigt verschiedene biblische Aussagen über materielle und geistliche Schätze. Erfahre, wie du weise verwalten kannst, was Gott dir anvertraut hat. Dann wirst du Gottes Geschenke erst richtig wertschätzen und genießen können!

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Hallo, hier ist Bayless Conley. Willkommen bei unserer Sendung. Wir werden über jemanden sprechen, der von Gott sehr gesegnet war. Im entscheidenden Moment gab er jedoch Gott nicht die Ehre für das, was er ihm geschenkt hatte. Wir verfallen leicht in eine Lebensweise, bei der wir vergessen, dass Gott unsere Quelle ist. Ich glaube, unsere heutige Sendung wird Sie herausfordern und Sie segnen. Steigen wir gemeinsam in Gottes Wort ein.

 

Bitte schlagen Sie mit mir 2. Chronik 32 auf, und wir beginnen in Vers 27:

„Und Hiskia hatte sehr viel Reichtum und Ehre. Und er machte sich Schatzkammern für Silber und Gold und Edelsteine und für Balsamöle und für Schilde und für allerlei kostbare Geräte und Vorratshäuser für den Ertrag an Getreide und Most und Öl und Ställe für allerlei Vieh und Ställe für die Herden. Und er legte sich Städte an und Besitz von Schafen und Rindern in Menge; denn Gott gab ihm ein sehr großes Vermögen. Und er, Hiskia, verstopfte den oberen Abfluss des Wassers des Gihon und leitete es unterirdisch nach Westen in die Stadt Davids. Und Hiskia hatte Gelingen in all seinem Tun.“

 

Dann kommen wir zu Vers 31, und da steht das erschreckende Wort „jedoch“. „Als jedoch Boten aus Babel eintrafen und nach dem Wunder fragten, das im Land geschehen war, zog Gott sich von Hiskia zurück, um ihn auf die Probe zu stellen und zu sehen, wie es in seinem Herzen aussah.“

 

Nun heißt es hier sinngemäß „Als die Botschafter aus Babylon kamen, um nach dem Wunder zu fragen …“ Man muss auch die Texte in 2. Könige und Jesaja lesen, um die ganze Geschichte zu verstehen. In dieser schwierigen aber dynamischen Zeit, in der das Land mit Erfolg und nie dagewesenem Wohlstand gesegnet war, wurde Hiskia todkrank. Der Prophet Jesaja kam zu ihm und sagte: „Bring deine Angelegenheiten in Ordnung. Du wirst sterben und nicht leben.“ Und in der Bibel heißt es, Hiskia drehte sich mit dem Gesicht zur Wand und weinte bitterlich und betete zu Gott. Gott erhörte sein Gebet, schickte Jesaja zurück und ließ Hiskia ausrichten: „Der Herr sagt: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Du sollst noch 15 Jahre leben.“ Und dann passierte etwas Erstaunliches. Jesaja sagte: „In drei Tagen wirst du wieder völlig hergestellt sein und wieder in den Tempel des Herrn gehen. Und Gott wird dir ein Zeichen geben, dass das wirklich geschehen wird, aber du kannst es dir aussuchen. Entweder wird er den Schatten an der Sonnenuhr 10 Schritte vorwärts gehen lassen oder 10 Schritte zurück. Du entscheidest, Hiskia.“ Und Hiskia wählte das, was ich auch gewählt hätte: „Der Schatten wandert sowieso vorwärts. Ich möchte, dass er zurück geht.“ Also ging der Schatten an der Sonnenuhr 10 Schritte zurück. Offenbar hielt Gott das Universum einfach an und drückte sozusagen die Rücklauftaste. Es war nicht nur ein örtlich begrenztes Wunder, denn diese Botschafter aus dem fernen Babylon kamen, um nach dem Wunder zu fragen, das im Land Juda geschehen war. In jener Epoche waren die Babylonier die besten Astronomen der Welt. Sie wussten mehr über die Sterne und Himmelsbewegungen als irgendjemand sonst, und sie erkannten, dass an einem bestimmten Tag etwas sehr Merkwürdiges geschehen war. Und sie erfuhren von einem Gerücht, dass das alles mit einem König namens Hiskia im fernen Juda zusammenhing. Offenbar war er in Verbindung mit diesem erstaunlichen Wunder geheilt worden. Also wollten sie etwas über dieses übernatürliche Ereignis erfahren. Sie wollten wissen, wie er geheilt worden war und wie der Schatten rückwärts gewandert war. Sie schickten Botschafter, und Gott verließ Hiskia. Was für eine Gelegenheit! Hiskia hätte sagen können: „Ich erzähle euch, was passiert ist. Ich wurde von dem einen, wahren Gott geheilt. Er ist derjenige, der den Schatten rückwärts gehen ließ. Er hat mein Gebet erhört und meine Tränen gesehen. Mein Vorfahr David schrieb, dass Gott unsere Tränen in einem Krug sammelt. Gott ist nicht distanziert und weit weg, sondern ganz nah. Er ist ein liebevoller, realer Gott. Wir sind nach seinem Bild erschaffen. Er ist der Schöpfer, und allen Reichtum, den ihr hier seht, hat er mir in einer sehr schwierigen Zeit geschenkt. Gott hat mir Erfolg geschenkt. Er hat all das Gute in meinem Leben getan, was ihr hier seht.“ Aber in welcher Fassung man den Bericht auch liest: Hiskia erwähnt diesen Botschaftern gegenüber Gott nicht einmal. Hiskia hat die Prüfung nicht bestanden. Ich frage mich, wie die Geschichte anders verlaufen wäre, wenn er diesen Botschaftern die gute Nachricht erklärt hätte, denn Babylon wurde der Nation Juda am Ende zum Verhängnis. Sie kamen, plünderten Jerusalem und verschleppten das Volk als Gefangene nach Babylon. Wie anders hätte die Geschichte verlaufen können?

 

Wenn Gott uns segnet, wenn er uns eine Ressource anvertraut, bedeutet das nicht nur ein Verwalteramt, sondern immer auch eine Prüfung. Wie sieht es mit unserer inneren Haltung aus? Bleibt Gott der Mittelpunkt unseres Lebens? Werden wir anderen von ihm erzählen? Werden wir anderen erzählen, dass unser Wohlstand von ihm und durch seine Gnade kam? Gott will Sie segnen. Gott will mich segnen. Ich glaube, er will Schätze in Ihr Haus bringen, aber diese Schätze sollen nicht der Mittelpunkt Ihres Lebens sein. Vielleicht denkt jetzt jemand: „Schön und gut, aber ich habe gerade keine Schätze, mit denen man mich auf die Probe stellen kann. Diesen Test würde ich gern ausprobieren. Gott, du bist dran. Stell mich auf die Probe. Ich würde bestimmt glänzend bestehen.“ Ich möchte drei Wege nennen, auf denen Schätze in das Haus der Gerechten gelangen. Erstens: Harte Arbeit. In Sprüche 14,23 heißt es: „Bei jeder Mühe ist Gewinn, aber bloßes Gerede führt nur zum Mangel.“

Harte Arbeit. Das Neue Testament betont diesen Punkt sehr. Dort heißt es: Wer nicht arbeitet – also jemand, der arbeiten könnte und Arbeit bekommen könnte – wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Wer sich weigert zu arbeiten, soll nicht einmal essen. –Harte Arbeit.

 

Der zweite Punkt ist: auf Weisheit hören. Wir sollen unsere Begabungen entdecken und diese inneren Neigungen auch anwenden. Die Bibel sagt in Sprüche 8,1, die Weisheit ruft uns zu. Sprüche 8,12: Die Weisheit findet „besonnene Erkenntnis“. Sprüche 8,21: Sie vererbt allen, die sie lieben, Wohlstand. Die Weisheit ruft uns zu. Sie findet besonnene Erkenntnis. Sie vererbt allen, die sie lieben, Wohlstand. „Das Geschenk eines Menschen schafft ihm weiten Raum“, und wir müssen auf diese innere Weisheit hören. Gott gehen die kreativen Ideen niemals aus“. Selbst im Rahmen dessen, was Sie momentan in ihrem persönlichen Leben tun, haben Sie noch nicht das Limit erreicht. Gott hat Weisheit, die Sie und mich noch weiter bringen kann. Vor einiger Zeit las ich einen Artikel über einen Mann, der einen Geistesblitz hatte und ausgerechnet Handrasenmäher online verkaufen wollte. Manche von Ihnen wissen gar nicht mehr, was das ist. Bei einem Handrasenmäher braucht man weder Strom noch Benzin. Man schiebt ihn ein fach vor sich her und mäht das Gras mit Muskelkraft und Schweiß. So habe ich mein Leben lang Gras gemäht. Ja, ich stamme noch aus der Zeit, als es nur Schwarz-Weiß-Fernsehen gab. Wir hatten nur sieben Sender, keine 107, und ich war die Fernbedienung. Mein Vater sagte immer: „Steh mal auf und schalt um!“ Man musste per Hand den Sender am Fernseher umschalten. Und kaum, dass ich wieder saß, hieß es: „Nein, schalt noch mal um.“ Ich war die Fernbedienung. Wir hatten Kanal 2, Kanal 5, 7, 9, 11 und Kanal 13. Das war’s. Aber ich komme vom Thema ab. Dieser Mann erkannte also, dass die Kultur sich veränderte und dass die Menschen wieder mehr an ihre Gesundheit dachten. Ein kultureller Trend, der sich immer noch fortsetzt. Er vermarktete diese Handrasenmäher als den neuesten Schrei. Man kommt raus in die Sonne und an die frische Luft und bekommt gleichzeitig Bewegung. Und die Dinger verkauften sich wie geschnitten Brot. Im ersten Jahr machte er 118.000 Dollar Gewinn. Das war 2001. Wir müssen auf die Weisheit hören. Das bringt Schätze in unser Haus.

 

Der dritte Punkt ist Großzügigkeit. Harte Arbeit, auf Weisheit hören und großzügig sein. Sprüche 11,25: „Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt.“ Gott hat das Gesetz der Wechselwirkung erfunden. In Gottes Wirtschaftssystem sorgt Gott dafür, dass wir, wenn wir geben und großzügig sind, immer etwas zurückerhalten – ein „gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß“. Das ist Gottes Art. Gott segnet großzügige Menschen. Immer. Die Bibel sagt, wer spärlich sät, wird spärlich ernten, aber wer reichlich sät, wird reichlich ernten. Das ist ein Gesetz von Gottes Reich. Es ist wichtig, ein großzügiges Herz zu haben. Gott segnet Großzügigkeit. Sie wird immer erstattet, und zwar um ein Vielfaches. Sie kommt zwar nicht immer zum 1. und 15. des Monats, aber sie kommt immer, immer zurück. „Wirf dein Brot hin auf die Wasserfläche! – denn du wirst es nach vielen Tagen wiederfinden!“ Gott ist ein Gott des Segens. „Im Haus des Gerechten ist reichlich Vorrat“, aber damit sind nicht nur materielle Güter gemeint. Es gibt noch ein viel wichtigeres Gut. Der zweite Schatz von Menschen, die mit Gott leben, ist der geistliche Schatz. Bitte schlagen Sie mit mir 2. Korinther 4,7: „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit das Übermaß der Kraft von Gott ist und nicht aus uns.“

 

Über welchen Schatz spricht er hier? Wenn wir zu Vers 1 dieses Kapitels zurückgehen und die folgenden Verse lesen, sehen wir in Vers 1, dass es der Schatz des geistlichen Dienstes ist. In Vers 2-5 ist es der Schatz von Gottes Wort und des Evangeliums von Jesus Christus. In Vers 6 ist es das Licht Gottes, die Herrlichkeit Gottes, buchstäblich die Gegenwart Gottes. Welch ein Schatz geistlicher Reichtümer, der das Leben von Menschen verändern und sie in eine Beziehung mit ihrem Schöpfer bringen kann! Aber dieser Schatz befindet sich in zerbrechlichen Gefäßen, in Tonkrügen. Das soll zeigen, dass die außerordentliche Kraft von Gott kommt und nicht von uns. Es geht um den Schatz, nicht um die Gefäße, in denen sich der Schatz befindet. Einmal war ich hier in der Gegend unterwegs, es war spät am Nachmittag. Aus einem Schnellrestaurant kam ein Mann, ein Angestellter, der mir auffiel. Er hatte eine Tüte dabei, so eine Tüte, wie man sie bekommt, um seine Hamburger zu transportieren. Aber sie sah aus, als hätte er sie aus dem Müll geholt. Das kam mir seltsam vor. Er benahm sich auch irgendwie komisch, also beschloss ich, ihn im Auge zu behalten. Er schaute immer wieder über seine Schulter und blickte sich um, mit seiner Tüte in der Hand, und ich dachte: „Junge, niemand will deine angebissenen Hamburger klauen.“ Er überquerte die Straße und ging in die Bank, und ich beobachtete ihn genau. Er machte die Tüte auf und zog ein dickes Geldbündel heraus, die gesamten Tageseinnahmen. Er wollte sie auf der Bank einzahlen. Dieser Mann ging mit einem riesigen Geldpaket in die Bank, sicher Tausende Dollar – und das Ganze steckte in einer Papiertüte. Er hatte einen Schatz bei sich, aber das Behältnis war nicht besonders eindrucksvoll. Wenn Gott uns gebraucht, können wir dafür nicht die Ehre beanspruchen. Das Wichtigste ist der Schatz, nicht das Behältnis, in dem er liegt. Wir sind „Tontöpfe“, die Kratzer, Scharten oder Risse bekommen können. Jedes Gefäß hat Fehler, wenn man genau genug hinschaut. Auf der Bank fragte man den Restaurantangestellten nicht: „Sie wollen die Tüte einzahlen, nehme ich an?“ Nein. Niemand verwechselte das Behältnis mit dem Schatz. Verbeißen Sie sich nicht am Gefäß, indem Sie denken: „Wenn das Gefäß Fehler hat, kann die Botschaft nicht wahr sein.“ Nein. Schauen Sie sich die folgenden Verse an. Vers 7: „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit das Übermaß der Kraft von Gott ist und nicht aus uns. In allem sind wir bedrängt, aber nicht erdrückt; keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht vernichtet.“

 

Das Gefäß gerät in Schwierigkeiten. Es bekommt Probleme. Manchmal ist es entmutigt. Es kann also nicht ein Transportmittel für die wichtigste Nachricht der Welt sein – oder? Ein Freund von mir, ein Evangelist, hat eine ziemlich erstaunliche Geschichte. Als 18-Jähriger war er mit der Waffe in der Hand unterwegs, um jemanden umzubringen. Ich weiß nicht mehr, was sein Opfer getan oder nicht getan hatte. Aber auf dem Weg von Punkt A nach Punkt B, um den Mord zu begehen, hörte mein Freund Gesang aus einer kleinen Kirche. Er trat ein und geriet in eine Evangelisation. Und plötzlich kam Gottes Geist über ihn; er ging nach vorn, warf seine Waffe weg, vertraute Jesus sein Leben an und erlebte eine radikale Veränderung. Wenige Jahre später lebte er als Evangelist, predigte das Evangelium und durfte in seinem Land und auf der ganzen Welt viel bewirken. Aber im Lauf der Zeit erlebte er einige Enttäuschungen, einige Vertrauensbrüche. Das gehört einfach zum Leben dazu. Der harte Dienst und die unglücklichen Erlebnisse ließen ihn ein bisschen gefühllos werden. Ich würde sogar sagen, er war abgestumpft und zynisch. Er sagte das auch über sich selbst. Er hatte nichts mehr zu geben, ihm war alles egal. Inzwischen war er 55 Jahre alt. Widerwillig ging er zu einer Veranstaltung; ich glaube, seine Frau hatte ihn dazu gedrängt. Er wollte gar nicht gehen, aber er nahm doch an der Veranstaltung teil. Es war ein Erweckungsgottesdienst in einer Kirche oder etwas Ähnliches. Der Pastor sagte: „Ich bitte alle, die im vollzeitlichen geistlichen Dienst sind, nach vorn zu kommen. Wir wollen für Sie beten.“ Mein Freund dachte sich: „Das mache ich nicht.“ Aber dann kam ihm der Gedanke: „Einige hier wissen, dass ich im vollzeitlichen Dienst bin. Vielleicht sollte ich doch nach vorn gehen.“ Also ging er und stand in einer Reihe mit anderen Pastoren, Evangelisten, vollzeitlichen Mitarbeitern. Dann sagte der Pastor: „Ich bitte unsere Gebetsteams nach vorn, um für diese Menschen zu beten.“ Meinem Freund wurde ein 16-jähriges Mädchen zugeordnet, und er dachte: „Echt? Das ist doch ein Witz. Mädel, ich bin schon doppelt so lange im Dienst wie du überhaupt lebst. Geh nach Hause und pass auf deine kleine Schwester auf. Unglaublich.“ Aber sie sagte: „Heben Sie die Hände und schließen Sie die Augen.“ Und dann waren ihre ersten Worte: „Was sind Sie doch zynisch!“ Und sie gab ihm das konkreteste Wort von Gott weiter, das er je in seinem Leben gehört hatte. Einen Augenblick später traf ihn die Gegenwart Gottes wie eine Flutwelle. Er fiel auf die Knie und weinte bitterlich, eine halbe Stunde lang. Gott tat Unglaubliches, um ihn wiederherzustellen. Als er sich wieder erhob, war er von Grund auf verändert. Ich weiß noch, als er mir seine Geschichte zum ersten Mal erzählte, brach ich in Tränen aus, weil ich Gottes Gegenwart in seinen Worten spürte. Noch heute berührt es mich, wenn ich daran denke. Mein Freund arbeitete weiter und tut noch heute, viele Jahre später, einen sehr fruchtbaren Dienst. Wissen Sie, was er nicht tat? Er sagte nicht: „Ich muss herausfinden, wer dieses Mädchen ist. Ich werde ihr nachfolgen, um von ihr zu lernen.“ Nein. Sie war 16 Jahre alt. Vielleicht hatte sie sich erst ein paar Tage zuvor von ihrem Freund getrennt. Aber ihre Jugend und Unerfahrenheit machten sie zur perfekten Kandidatin, um von Gott gebraucht zu werden. Die alles übertreffende Kraft kam ganz offensichtlich nicht von ihr, sondern von Gott allein. Seien Sie nicht überrascht, durch wen Gott in Ihr Leben hineinwirkt. Seien Sie nicht überrascht, wenn Gott Sie gebrauchen will, um ins Leben von anderen hineinzuwirken. Selbst Jesus trug den Schatz der Erlösung und Errettung in einem zerbrechlichen Gefäß. Jesaja 53 sagt über ihn, er besaß keine Schönheit, die uns gefallen hätte. Er wurde von einer Jungfrau zur Welt gebracht, die mit einem armen Zimmermann verlobt war. Nach der Geburt wurde er in einen Futtertrog in einem Stall gelegt. Er wuchs in einem unbekannten galiläischen Dorf auf. Der Retter der Welt? Das Lamm Gottes, das die Menschheit retten und erlösen würde? Ja, derselbe Jesus, der drei Tage nach Golgatha von den Toten auferstand, nachdem er den Preis für unsere Sünde vollständig bezahlt hatte. Äußerlich war er nicht das, was die Welt erwartete.

 

Die meisten von Ihnen kennen meine Geschichte. Ich habe mich in einer kleinen Missionskirche bekehrt. Ich war alkohol- und drogenabhängig. Ein 12-jähriger Junge hatte mir einige Zeit zuvor von Jesus erzählt, und ich landete in dieser Missionskirche, wo ich Jesus Christus mein Leben anvertraute. Wie die meisten Menschen war ich auf der Suche nach der Wahrheit. Nicht alle, aber die meisten suchen die Wahrheit auf die eine oder andere Weise. Aber ich suchte die Antworten an den falschen Stellen. Ich hatte in Gedanken eine Art Liste von Dingen, denen ich nachgehen wollte, verschiedene Weltreligionen. Ich reiste in der Welt herum, besuchte verschiedene Orte und Veranstaltungen und las alle mögliche Literatur. Das Christentum stand auf meiner Liste ehrlich gesagt ganz am Ende. Ich dachte mir: „Jesus, ernsthaft? Die alte, ausgetretene Geschichte?“ Und wie überrascht ich war, als ich herausfand, dass er lebt! Er stellte sich mir durch den Heiligen Geist vor. Und meine Reaktion war wahrscheinlich typisch ich: Ich weinte, wie ein Kind. Jesus ist real. Es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade zuhören. Es gibt ihn wirklich. Vielleicht suchen Sie schon länger, aber immer an der falschen Stelle. Es gibt nur einen Weg zu Gott: Jesus Christus. Aber es gibt viele Wege, die zu ihm führen. Beißen Sie sich nicht an der Frage fest: „Was soll das heißen, Jesus ist der einzige Weg?“ Das hat Jesus selbst gesagt: „Ich bin der Weg. Ich bin die Wahrheit. Ich bin das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Jesus sagte: „Ich bin es. Ich bin der exklusive Weg zu einer Beziehung zu Gott.“ Hängen Sie sich nicht daran auf, dass es nur einen Weg gibt. Freuen wir uns lieber, dass Gott einen Weg ermöglicht hat, dass es überhaupt einen Weg gibt. Und er hat uns diesen Weg offenbart: Es ist sein Sohn Jesus Christus. Aber ich will ganz ehrlich sein: Es geht um alles oder nichts. Die Errettung ist ein Geschenk, aber sie wird uns alles kosten. Sie werden diese Entscheidung nie bereuen. Dieses Leben ist schrecklich kurz. Wir sind nur einen Augenblick hier, und dann treten wir in die Ewigkeit ein.

 

Schließen Sie bitte für einen Moment die Augen. Wir wollen beten. Gott, wir lieben dich. Wir danken dir für deine Freundlichkeit in unserem Leben. Wir entscheiden uns dazu, dir zu vertrauen, auch wenn Dinge geschehen, die wir nicht verstehen, denn wir wissen und glauben, dass du gut bist. Ich bete, dass du durch deinen Heiligen Geist jetzt Menschen ansprichst. Gib ihnen den Mut, dir zu antworten. Gott, ich komme mit demütigem Herzen zu dir. Ich weiß, dass ich mich nicht selbst retten kann. Das musst du tun. Ich setze mein Vertrauen auf deinen Sohn Jesus Christus, der am Kreuz gestorben ist, um meine Sünden wegzunehmen. Du hast ihn am dritten Tag von den Toten auferweckt. Jesus, bitte komm in mein Leben. Ich bekenne dich als meinen Herrn und Retter. Ich vertraue dir alles an. Amen.

 

Liebe Freunde, ich hoffe, unsere heutige Sendung war ein Segen für Sie. Wir haben darüber gesprochen, dass wir Verwalter sind. Gott wird uns zur Rechenschaft ziehen für das, was wir mit dem tun, was er uns anvertraut hat. Die Bibel lehrt uns, ihn mit dem ersten Teil unseres Einkommens zu ehren. Und ich möchte Sie bitten: Wenn unsere Sendung Ihnen gut getan hat, dass wir Gottes Wort zu Ihnen gebracht haben, dann fragen Sie Gott, ob Sie unsere Arbeit unterstützen sollen. Tun Sie es, als ob es für Gott wäre. Gott wird Sie dafür segnen, aber Sie bringen damit auch das Evangelium zu anderen Menschen. Gott segne Sie.

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