Ein Dienst, der Gott gefällt 1/2

Gott hat uns zum Dienen berufen. Nur durch den Dienst entdecken wir die Gaben, die Gott in uns hineingelegt hat. Und nur so gehen wir den guten Weg, den Gott für uns vorgesehen hat. In dieser Predigt von Bayless Conley erfahren wir, wie wir mit Gottes Hilfe eine neue Einstellung entwickeln und dadurch sowohl Gott besser dienen als auch fröhlicher werden können!

Dies ist der erste Teil der Predigt, den zweiten Teil findest du hier …

 

Predigtmanuskript

In der Bibel lesen wir, dass wir Gott auf eine Art und Weise dienen sollen, die Ihm wohlgefällig ist. Das werden wir uns heute näher ansehen. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie doch zur Hand. Die heutige Predigt beinhaltet viele Punkte, die Ihnen in Ihrem Leben von ganz praktischem Nutzen sein werden und darüber hinaus hoffe ich, dass sie Ihnen hilft, unseren fantastischen, wunderbaren Gott noch besser kennenzulernen. Lassen Sie uns zusammen Gottes Wort ansehen.

In Hebräer 12:28 heißt es:
„Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können mit Scheu und Ehrfurcht!“

Wir sollen Gott auf eine Weise dienen, die Ihm wohlgefällig ist. Und als Christen sind wir alle von Gott berufen zu dienen. Jeder von uns ist von Gott berufen zu dienen. Und insbesondere dienen wir dem Herrn, indem wir anderen Menschen in und außerhalb der Gemeinde in Seinem Namen dienen. Jesus sagte im Hinblick auf die Ermutigung und die Unterstützung anderer, die in Not sind: „… was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.“ Wenn wir also anderen Menschen dienen, dienen wir dem Herrn. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Gott zu dienen, indem wir anderen Menschen helfen. Aber, ich glaube, unsere besondere Aufmerksamkeit sollte dabei auf Gottes Haus gerichtet sein. Lassen Sie mich dazu einen Vers zitieren.

In Galater 6:10 heißt es:
„So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens.“

Gottes Wort ermutigt uns also, jede Gelegenheit zu ergreifen, um andere zu segnen, ihnen Gutes zu tun, ihnen zu helfen und zu dienen. Aber er betonte: „Achtet besonders darauf, dass ihr in der Gemeinde richtig handelt.“ Und wie ich schon sagte, es gibt so viele Möglichkeiten zu dienen – durch Gebet, durch Spenden, die Arbeit mit Kindern, die Leitung von Teams oder Gruppen, bei der Bewirtung, der Medienarbeit, der Evangelisation, der Korrespondenz, beim Lobpreis und so weiter. Aber wir sollten bedenken, dass sich die Menschen von ganz verschiedenen Bereichen angesprochen fühlen. Manche ärgern sich über andere, weil sie eine bestimmte Sache nicht genauso wichtig nehmen wie sie. Aber Gott hat uns unterschiedliche Gaben und Interessen gegeben. Den einen begeistert dieser Bereich, während der andere lieber in jenem Bereich dienen will. Es ist völlig in Ordnung, wenn Ihnen etwas, das anderen wichtig erscheint, nicht so wichtig ist. Wir sind Glieder eines Leibes, aber Gott hat uns allen verschiedene Gaben gegeben. Jeder ist anders gestrickt. Ich will Ihnen heute einige der Eigenschaften oder Charakteristiken nennen, die unseren Dienst für Gott wohlgefällig und akzeptabel machen – unabhängig von dem, was wir in Seinem Namen tun.

Die erste Eigenschaft, von der unser Dienst für Gott geprägt sein sollte, ist Dankbarkeit. Es ist ein wunderbares Vorrecht, in Gottes Haus dienen zu dürfen. König David sagte: „… ich will lieber an der Schwelle im Haus meines Gottes stehen, als wohnen in den Zelten der Gottlosen!“ Sehen wir uns nochmals Vers 28 an:

„Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können…“

Den Teil „lasst uns die Gnade festhalten“ könnte man auch mit „lasst uns dankbar sein“ übersetzen. In der New-American-Standard-Bible heißt es: „Lasst uns Dankbarkeit zeigen“ und die New-International-Version sagt: „Lasst uns dankbar sein, damit wir Gott wohlgefällig dienen.“

Dankbar für das, was Er für uns hat: Wir empfangen ein unerschütterliches Reich.

Dankbar für das, was Er für uns getan hat: Er hat uns von der Sünde erlöst und unsere Füße auf den Pfad der Gerechtigkeit gestellt.

Dankbar für die Gelegenheit, anderen Menschen dabei zu helfen, in Jesus Leben zu finden. Dankbar.

Gut, die zweite Eigenschaft ist Ehrfurcht. Ehrfurcht und Respekt. Nochmals, in dem Vers heißt es: „… lasst uns dankbar sein“ oder „… lasst uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können mit Scheu und Ehrfurcht! Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“ Es geht nicht nur um Dankbarkeit, sondern auch um Ehrfurcht. Er ist unser Vater, aber Er ist auch ein verzehrendes Feuer und der König des Universums. Wir müssen Ehrfurcht vor Ihm haben. Derselbe Gott, der an Pfingsten Seinen Geist ausgoss, richtete Ananias und Saphira dafür, dass sie den Heiligen Geist belogen hatten und sie fielen tot um. Derselbe Gott, der einen Engel sandte, um Petrus aus dem Gefängnis zu befreien, sorgte dafür, dass Herodes starb, weil er nicht Gott die Ehre gab. Die Bibel sagt, es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! Und hören Sie: Ich bin angenommen und Gott liebt mich mehr als ich es mir vorstellen kann. Und das war nie abhängig von meinen guten Werken und wird es auch nie sein. Ist das nicht wunderbar? Ich bin geliebt. Ich bin angenommen in dem Geliebten. Aber Er ist der König. Seine Majestät, Seine Herrlichkeit, Gerechtigkeit und Schönheit übersteigen unsere kühnsten Vorstellungen.

Vor einigen Jahren war ich in Onitsha, Nigeria. Ich predigte dort bei einem Mann namens Paul Nweke von der Grace of God Mission. Damals gehörten um die 600 Gemeinden zu dieser Bewegung und ihre große Muttergemeinde war wirklich beeindruckend. Das war ein wunderbarer Dienst. Auch der Prinz von Onitsha, einer Stadt mit etwa einer Million Einwohnern, kam zu den Veranstaltungen. Und er lud mich und die anderen Sprecher ein, seinen Vater, den König von Onitsha, zu besuchen. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Wir fuhren in einer Autokolonne mit lauter Mercedes und Lexus über den Highway, begleitet von Motorrädern mit Flaggen und Warnblinklichtern. Alle anderen mussten den Highway für uns räumen. Und wer saß in einem der Autos? Ich! Hallo! Das war wirklich einmalig. Dann kamen wir zu dem Palast. Aber dort sprang ich nicht aus dem Mercedes, ging direkt zum König, der auf dem Thron saß und sagte: „Hey, eure Majestät! Wie ist die Lage?“ Nein, man informierte uns über die königliche Etikette. Wir durften nicht einfach hineinspazieren und den König ansprechen. Sie führten uns in den Thronsaal und da saß er tatsächlich auf einem Thron mit einem Erzengel an jeder Seite. Sie hatten Uzi-Maschinenpistolen in der Hand. Das ist wirklich wahr. Sie sagten: „Bleiben Sie hier stehen. Blicken Sie nicht in seine Richtung und sprechen Sie ihn nicht an.“ Dann ging der Prinz zu seinem Vater und fragte ihn, ob er uns eine Audienz gewähren würde, während wir am anderen Ende des Saals warteten und darauf achteten, nicht in seine Richtung zu sehen. Er bejahte. Dann kam einer seiner Diener zu uns herüber und gab jedem von uns ein Stück Darm. Das ist ein Zeichen der Akzeptanz. Und wir mussten ihn essen. Ich kann nur sagen, das ist ein ganz besonderer Geschmack. Wenn Sie schon einmal Darm gegessen haben, wissen Sie, was ich meine! Dann durften wir vor den König treten, aber wir durften immer noch nicht mit ihm reden. Er sprach etwa zehn Minuten lang zu uns. Dann durften wir ihm Fragen stellen und mit ihm sprechen. Er erlaubte uns sogar, für ihn zu beten. Aber es war keine Kleinigkeit, in der Gegenwart dieses Königs zu sein. Und wissen Sie was? Jesus, der Friedefürst, hat mich dem König des Universums, Seinem himmlischen Vater vorgestellt. Und das ist keine Kleinigkeit! Er hat Ihn zu meinem Vater gemacht, aber Er ist auch ein großer König, dem man mit Ehrfurcht und Respekt begegnen muss.

Das Dritte, von dem unser Dienst für Gott geprägt sein muss, ist die Milde. Schlagen Sie bitte 2. Timotheus, Kapitel 2 mit mir auf.

2. Timotheus 2:24
„Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig …“

In der New-Living-Bible heißt es: „Die Diener des Herrn sollen nicht streiten, sondern freundlich zu allen sein. Sie müssen in der Lage sein, effektiv zu lehren und mit schwierigen Menschen geduldig zu sein.“ Schwierige Menschen in der Gemeinde? Ja, sie sind sogar doppelt schwierig, weil sie es besser wissen müssten. Es gibt unhöfliche und unsensible Menschen in der Gemeinde. Es gibt gemeine Christen. Die Bibel sagt, in unserem Dienst für Gott müssen wir milde und freundlich sein und wir müssen geduldig mit schwierigen Menschen sein. Das bedeutet nicht, dass wir nicht direkt sein und niemanden konfrontieren dürfen. Manchmal muss das sein. Aber sehen wir uns an, in welchem Zusammenhang diese Aussage steht.

Hier wird darüber gesprochen, dass wir Menschen konfrontieren sollten, die im Irrtum sind, die in einem Bereich ihres Lebens mit Gott und ihrem Glauben aus der Spur geraten sind. Aber worum es Gott hier geht, ist die Art und Weise, wie wir das tun, denn wenn wir das Richtige in einer falschen Haltung sagen, schlagen wir uns selbst alle Türen zu. Manchmal dienen wir und tun das Richtige, aber wir tun es in einer falschen Haltung. Deshalb sagt die Bibel, wir sollen die Wahrheit sagen, aber wir sollen es in Liebe tun. Eine Wahrheit, die nicht in Liebe und Milde gesagt wird, kann großen Schaden anrichten, ähnlich einer elektrischen Leitung, die nicht isoliert ist. Die Elektrizität, mit der Sie Ihr Haus versorgen und Ihr Essen kochen, kann Sie töten, wenn Sie direkt mit ihr in Kontakt kommen. Wir müssen die Wahrheit in Liebe sagen. Ein Diener des Herrn sollte nicht streiten, sondern milde sein. Milde und Demut haben nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit kontrollierter Stärke. Die Bibel sagt: „Eine sanfte Antwort wendet den Grimm ab“. Deshalb geben Sie nicht Ihrem hitzigen Temperament oder dem Teufel die Schuld für Ihre Härte. Sehen Sie zu, dass Sie sich in den Griff bekommen und handeln Sie gemäß Philipper 4:5, wo es heißt: „Eure Sanftmut lasst alle Menschen erfahren!“

Die vierte Eigenschaft, die unseren Dienst für Gott prägen sollte, ist Demut. In Vers 25 geht es immer noch darum, dass wir Gott dienen, indem wir Menschen dienen:

Philipper 4:25
„… er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit…“

In Apostelgeschichte 20:19 sagte der Apostel Paulus, dass wir dem Herrn mit aller Demut dienen sollen.

Vor einigen Jahren las ich eine Geschichte über ein älteres Ehepaar. Sie hatten ein Vermögen gemacht, ich glaube, mit einer Farm. Der Mann besaß viele Kenntnisse, durch die er der Konkurrenz voraus war. Obwohl sie einfache Leute waren, machten sie ein großes Vermögen. Sie hatten keine Kinder, aber sie wollten, dass ihr Name in Erinnerung blieb. So beschlossen sie, einer Universität eine größere Summe zukommen zu lassen. Sie sprachen bei mehreren Universitäten vor, aber man behandelte sie sehr schlecht, weil sie nicht nach Geld aussahen, sondern wie einfache Leute vom Land. Entweder begegnete man ihnen sehr unhöflich oder sie wurden einfach links liegen gelassen. Sie waren sehr entmutigt, aber dann beschlossen sie, es noch bei einer weiteren Universität am anderen Ende der Stadt zu versuchen. Sie waren nicht angemeldet und so gingen sie einfach in das Hauptgebäude, wo die Büros waren und hofften, jemanden zu finden, der hier etwas zu sagen hatte, vielleicht sogar den Leiter der Universität selbst. Als sie hineingingen, trafen sie auf eine Baustelle. Der Boden war aufgerissen und ein Mann machte sich gerade an den Rohrleitungen zu schaffen. Sie sagten: „Entschuldigen Sie bitte.“ Der über und über mit Schlamm beschmutzte Mann hob den Kopf und sagte: „Ja? Kann ich Ihnen helfen?“ Sie sagten: „Wir haben keinen Termin, aber wäre es wohl möglich, mit dem Direktor oder jemand anderem von der Universitätsleitung zu sprechen?“ Er sagte: „Ja, ich denke schon. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, ein paar Minuten zu warten, hole ich ihn.“ Sie sagten: „Natürlich.“ Er sagte: „Es wird ungefähr zehn Minuten dauern.“ Er stand auf und verschwand durch eine Tür. Zehn Minuten später kam er in einem Anzug wieder herein. Er war der Direktor! Sie fragten: „Sie sind der Direktor? Warum arbeiten Sie an den Rohrleitungen?” Er sagte: „Es musste eben gemacht werden. Sonst hatte niemand Zeit und da ich mit der Rohrzange recht geschickt bin, habe ich eben selbst Hand angelegt.“ Seine Demut berührte sie sehr. Er war nicht nur freundlich zu ihnen gewesen und es war auch nicht unter seiner Würde, selbst an den Rohren zu arbeiten und schmutzig zu werden, obwohl er der Leiter der Universität war. Sie ließen der Universität eine Schenkung in Höhe von mehreren Millionen zukommen und hinterließen damit ein Vermächtnis in der Welt der Bildung.

Sehen Sie, eine der wichtigsten Voraussetzungen für Gottes Beförderung ist Demut. Die Bibel sagt: „Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.“

Gut, die fünfte und für heute letzte Eigenschaft, von der unser Dienst für Gott geprägt sein muss, ist die Freude. Psalm 100:2: „Dient dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Jubel!“ Freude und Fröhlichkeit machen unseren Dienst angenehm für Gott. In Psalm 144:15 heißt es: „… wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist!“ Und das Großartige an dieser Freude und Fröhlichkeit ist, dass sie nicht von unseren Umständen abhängen. Diese Freude kommt aus unserem Geist. Jesus sagte: „Ich gebe euch meine Freude, und niemand kann sie euch nehmen.“

Als junger Christ lebte ich eine Zeit lang in Arizona. Einmal traf ich mich mit ein paar Freunden. Wir verbrachten den Nachmittag zusammen und abends gingen wir bis spät in die Nacht zum Angeln. Das Gebiet, wo wir uns aufhielten, hieß Picacho. Dort gibt es viel unberührtes Land, aber es gibt auch ein Gefängnis dort draußen. Gegen ein Uhr morgens fuhren wir in einem alten, blauen Pick-up zurück. Am Steuer saß ein Mann namens Raul, neben ihm saß sein Sohn und zwischen ihnen lag ein 22er-Gewehr. Ich saß zusammen mit einem anderen Mann hinten im Truck. Da winkte uns auf dieser verlassenen Straße ein Polizist an die Seite. Als er auf uns zuging, dachte ich: „Er sieht sehr nervös aus.“ Was wir nicht wussten, war, dass an diesem Nachmittag zwei Jungen in einer Kühlbox abgesägte Schrotflinten in das Picacho-Gefängnis geschmuggelt und damit ihrem Vater zur Flucht verholfen hatten. Dabei waren einige Menschen getötet worden. Die Leiche des Vaters fand man später draußen in der Wüste. Er war dort an Dehydration gestorben. Die Jungen wurden später getötet, als sie versuchten, unter Kugelhagel eine Polizeisperre zu durchbrechen. Das Ereignis wurde später sogar verfilmt. Und all das war passiert, während wir uns ganz in der Nähe aufhielten. Sie flohen in einem Pick-up desselben Modells und in derselben Farbe wie unserer. Die Polizei hatte ihn zur Fahndung ausgeschrieben und als der Polizist den blauen Truck sah, kam er mit der Hand am Anschlag seiner Waffe auf uns zu. Als er sich Raul näherte, sah er das Gewehr zwischen den Sitzen liegen. Innerhalb eines Herzschlags zog er seine Waffe, hielt sie an Rauls Schläfe und schrie in einer ziemlich obszönen Sprache, dass er aussteigen solle. Er schrie und schrie. Dann sah er mich an und sagte: „Raus aus dem Truck!“ Das war eine der Gelegenheiten, bei der ich nicht anders konnte als zu grinsen. Es kam einfach aus meinem Inneren. Ich konnte nicht damit aufhören. Ich saß da, lächelte und fragte: „Wer, ich?“ Er fuchtelte mit der Waffe herum und richtete sie auf mich. Seine Hand zitterte. „Ja!“ sagte er. „Halten Sie das für witzig? Sie glauben wohl, ich mache hier Spaß, oder?“ Das Gewehr zitterte. Und dann sagte ich etwas, das sich unglaublich dumm angehört haben muss. Er stand direkt vor mir, hielt eine Waffe auf mich gerichtet und war ganz offensichtlich nervös und ich sagte: „Ich liebe Jesus.“ Wir stiegen aus und irgendwie kapierte er dann, dass wir nicht die Männer waren, die sie suchten. Er bot uns ein Bier an und entschuldigte sich.

Aber der Punkt ist: Unsere Freude hängt nicht davon ab, was wir durchmachen. Wir sollen dem Herrn mit Freuden dienen. Wenn Sie ständig mürrisch und ärgerlich sind, sagen Sie den Leuten bitte nicht, dass Sie Christ sind, sondern geben Sie sich als Atheist aus!

Ein kleiner Junge ging zum ersten Mal mit seinem Vater in den Gottesdienst. Sie hörten sich die Predigt an und danach gingen sie zum Mittagessen nach Hause. Da sagte der Junge: „Daddy?“ Er sagte: „Ja, mein Sohn?“ „Der Mann, der da in der Gemeinde gesprochen hat…“„Ja? Was ist mit ihm?“ „Worüber hat er sich so geärgert?“

Wir sollten die Gute Nachricht nicht ärgerlich verkünden. Das passt nicht zusammen! Denn wie wäre es, wenn ich Ihnen in dieser Art sage: „Sie haben in der Lotterie gewonnen! Sie werden nie wieder finanzielle Sorgen haben!“ So überbringt man eine gute Nachricht nicht. Und die Nachricht, die ich heute für Sie habe, ist noch viel besser als ein Lotteriegewinn. Jesus Christus hat Ihre Erlösung gewonnen! Er hat den Teufel besiegt. Er ist von den Toten auferstanden. Er wurde abgelehnt, damit wir angenommen werden. Wir haben eine Bestimmung und ewiges Leben und das völlig umsonst! Sie müssen nicht mehr tun als zu glauben und Ihm zu vertrauen. Mann, das sind wirklich gute Nachrichten! Und diese sollen wir nicht ärgerlich, sondern glücklich und froh verkünden. Damit will ich nicht sagen, dass wir in der Gemeinde nicht manchmal mit schwierigen Problemen zu kämpfen haben. Aber Sie wissen, was ich meine. Und wenn wir dieses wunderbare Geschenk Gottes annehmen wollen, sollte sich das zuerst auf unser Herz und unseren Mund auswirken.

Römer 10:9-10
„Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden…“

Viele Menschen glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Aber das reicht nicht aus, um gerettet zu werden. Sie müssen Ihn auch zu Ihrem Herrn machen. Wenn Sie Ihn als Herrn bekennen, vertrauen Sie Ihm Ihr Herz und Ihr Leben an und das ist es, woran Gott interessiert ist. Und ich sage Ihnen, Er wird Sie nicht abweisen. Aber das sind die Bedingungen, unter denen Sie zu Ihm kommen können.

Bitte beugen Sie Ihren Kopf und schließen Sie für einen Moment die Augen. Ich möchte beten. Vielleicht sind Sie heute zum ersten Mal hier oder Sie waren schon öfter da und sind noch unschlüssig. Vielleicht hat ein Freund Sie eingeladen. Möglicherweise sind Sie mit Ihrer Familie hier. Ich will Ihnen die wichtigste Frage Ihres Lebens stellen. Wo stehen Sie mit Gott? Es geht hier nicht um Rituale oder Zeremonien, sondern um Ihren Geist, um Ihr wahres Ich.

Während der Anbetungszeit heute dachte ich, dass jeder von uns irgendwo die Ewigkeit verbringen wird. Wenn unser Körper stirbt, ist das nicht unser Ende. Wir gehen an einen anderen Ort. Unser Körper ist nur unser Aufenthaltsort auf der Erde. Aber Sie werden irgendwo die Ewigkeit verbringen. Und ich will Ihnen die Wahrheit weitergeben, die mir ein christlicher Exhippie sagte: Es gibt nur einen Weg zu einer Beziehung mit Gott und dieser Weg ist Sein Sohn Jesus. Wir alle haben gesündigt und nicht die Herrlichkeit Gottes erlangt. Wir alle sind schuldig. Die Sünde trennt uns von dem heiligen Gott. Sie muss erst ausgeräumt werden, bevor wir eine Beziehung mit Ihm haben können. Gott hat das Problem der Sünde gelöst, indem Er zuließ, dass Sein Sohn zu unserem Stellvertreter wurde. Er wurde von einer Jungfrau geboren, Er lebte ein sündloses Leben, Er wurde gefangen genommen und einem Scheinprozess unterzogen, ohne Gnade geschlagen und gekreuzigt. Und als Er am Kreuz hing, legte Gott, der Vater, die Sünde der Welt auf Seinen eigenen Sohn. Er richtete Jesus an unserer Stelle. Er starb am Kreuz. Damit wurde den Forderungen von Gottes ewiger Gerechtigkeit Genüge getan. Jesus wurde nach drei Tagen von den Toten auferweckt. Er hat für Ihre Sünden bezahlt. Der Weg zu einer Beziehung mit Gott ist offen. Er wird Sie nicht abweisen. Es interessiert mich nicht, was Sie getan haben. Gott kennt Sie und Er liebt Sie. Er will Ihnen einen neuen Anfang und ein neues Leben schenken, wenn Sie Ihm Ihr Herz anvertrauen. Das ist die wichtigste Entscheidung, die Sie je treffen werden. Und nochmals: Es geht nicht darum, religiös zu werden und sich an eine endlose Liste von Dingen zu halten, die Sie nicht mehr tun dürfen. Es geht darum, ein überreiches Leben zu haben, mit Gott zu leben und zu reden. Dafür wurden Sie erschaffen. Nur Gott kann diese Leere in Ihrem Herzen ausfüllen. Sie lässt sich nicht mit einem neuen Partner, mit Drogen, Alkohol, Geld, materiellen Dingen oder Ritualen ausfüllen. Dieser Raum ist auf Gott zugeschnitten. Lassen Sie uns beten. Sprechen Sie mir einfach nach:

Gott, ich demütige mich jetzt vor Dir. Ich vertraue Dir. Ich glaube, dass Jesus Dein Sohn ist und dass Er mein Leben verändern kann. Jesus, danke, dass Du ans Kreuz gegangen und für mich gestorben bist. Ich treffe heute die Entscheidung, Dich, den Retter der Welt, als meinen Herrn anzunehmen. Ich gebe Dir mein Leben, Jesus. Von diesem Moment an gehöre ich ganz Dir. In Deinem Namen bete ich. Amen.

Ich hoffe, dass Sie aus dieser Predigt etwas mitgenommen haben. Und wenn Sie Jesus noch nie Ihr Herz geöffnet und das Gebet am Ende der Predigt nicht mitgebetet haben, warum tun Sie es nicht jetzt? Warum öffnen Sie dem Retter nicht Ihr Herz? Es gibt einen Grund, warum Sie mir jetzt gerade zusehen. Sie hätten auch etwas anderes tun oder das Programm wechseln können. Sie hätten sich einen Comic oder die Nachrichten ansehen können, aber Sie sehen mir zu. Es gibt einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt. Er ist an Ihnen interessiert und Er will Ihnen sagen, dass Er Sie liebt. Rufen Sie Jesus an. Die Bibel sagt, wer Seinen Namen anruft, wird nicht enttäuscht und nicht beschämt werden. Gott liebt Sie und ich tue es auch. Ich hoffe, dass Sie auch bei der nächsten Sendung wieder mit dabei sind. Gott segne Sie.

 

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