Diese Dinge solltest du wertschätzen 2/4

Gottes Werte ändern sich nie. Bayless Conley erklärt in dieser Predigt, was Gott am meisten schätzt, und lädt dich dazu ein, deine Prioritäten ganz neu daran auszurichten.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den dritten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Verachten Sie den Tag kleiner Dinge, einen kleinen Anfang, eine kleine Idee, eine kleine freundliche Tat nicht. Willkommen zu unserer heutigen Sendung. Wir befassen uns gerade mit einem äußerst bedeutsamen Thema: Wir sehen uns Dinge an, von denen Gott uns sagt, dass wir sie schätzen sollen; dass wir sie nicht übersehen oder auf die leichte Schulter nehmen sollen, weil sie wichtig für uns sind. Und das tut Er, indem Er sagt: „Hey, siehst du das? Verachte es nicht, geh nicht leichtfertig damit um.“ Das sagt Er uns in Seinem Wort, weil Er weiß, dass wir dazu neigen, diese Dinge zu verachten, auf sie herabzusehen oder sie zu leicht zu nehmen. Am Ende der letzten Sendung haben wir darüber gesprochen, dass wir die Korrektur des Herrn nicht verachten sollten. Daran wollen wir jetzt anknüpfen. Wir werden über einige Punkte sprechen, die sehr wertvoll für Sie sind. Der nächste Punkt, von dem Gott sagt: „Hey, nimm das nicht auf die leichte Schulter“, wird Sie vielleicht überraschen. Also bleiben Sie bei uns. Ich glaube, Sie werden aus der heutigen Predigt etwas Gutes mitnehmen. Als junger Christ ging ich manchmal in ein Lebensmittelgeschäft am Ort. Darin war eine schöne Theke mit Backwaren. Ich kaufte mir einen Kuchen, setzte mich auf eine der Picknickbänke, die sie dort aufgestellt hatten und trank eine Tasse Kaffee und aß meinen Kuchen. Als ich eines Tages dort saß, näherten sich mir eine Frau mittleren Alters und ein Mann, von dem ich annahm, dass er ihr Ehemann war. Er schleppte sich hinter ihr her, keuchte nach jedem Atemzug und sah aus, als würde er jeden Moment umkippen. Sie setzten sich neben mich und holten sich ebenfalls Kaffee und Kuchen. Ich dachte: „Ich werde ihnen von Jesus erzählen.“ Ich begann eine zwanglose Unterhaltung und lenkte das Gespräch dann auf Jesus. Wie sich herausstellte, waren die beiden Christen. Ich dachte: „Wunderbar.“ Dann fing die Frau an, über ihren Mann zu sprechen, der bereits seine fünfte Herzoperation hinter sich hatte. Ich fragte: „Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich für ihn bete?“ Sie sagte: „O nein, das möchten wir nicht.“ Ich fragte: „Warum?“ Sie sagte: „Gott hat meinem Mann das auferlegt.“ Ich sagte: „Moment, Sie sagen mir, dass Ihr Mann fünf Herzinfarkte und fünf Operationen am offenen Herzen hatte und Gott ihm das auferlegt hat?“ „O ja. Gott hat das getan. Es macht keinen Sinn zu beten.“ Ich fragte: „Warum glauben Sie das?“ - „Oh, er lehrt uns.“ Ich sagte: „Wirklich? Und wie lautet die Lektion?“ - „Das wissen wir noch nicht.“ Wie grausam wäre das? Welche Eltern würden ihre Kinder verprügeln und dann sagen: „Du musst selbst herausfinden, was du falsch gemacht hast. Ich werde es dir nicht sagen“? Was für grausame Eltern wären das! Aber das ist nicht Gottes Methode der Korrektur. Der Vater des Geistes gebraucht Sein Wort, das Geist und Leben ist. Jesus sagte in Johannes 15, Vers 3 zu Seinen Jüngern: „Ihr seid schon rein.“ Wörtlich: Ihr seid heilig, ihr wurdet durch das Wort, das ich zu euch gesprochen habe, gereinigt. Lassen Sie uns Hebräer 12, Vers 10 lesen: Hebräer 12:10 „Denn sie züchtigten uns zwar für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, er aber zum Nutzen, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden.“ Jesus sagte: „Ihr seid rein. Ihr seid heilig durch das Wort, das ich zu euch gesprochen habe.“ Man könnte nun zu Recht fragen: „Was ist, wenn man das Wort nicht annimmt?“ Ich glaube, in Sprüche 1, Verse 30 und 31 finden wir darauf eine gute Antwort. Der Herr sagt: Sprüche 1:30-31 „[Weil sie] meinen Rat nicht gewollt, verschmäht haben all meine Mahnung, sollen sie essen von der Frucht ihres Weges, von ihren Ratschlägen sich sättigen.“ Wenn wir dickköpfig sind, müssen wir aus den bitteren Konsequenzen unserer Entscheidungen und Taten lernen. Ich würde das lieber nicht tun. Ich möchte lieber die Korrektur Gottes annehmen, indem ich darauf höre, was er mir durch Seinen Geist sagt, sei es durch einen Prediger oder durch Sein Wort. Das ist der bessere Weg. Vor vielen Jahren predigte ich an vielen verschiedenen Orten in Australien. Ich hatte meine ganze Familie dabei. Die Zwillinge waren damals vielleicht 12. Einmal gingen wir an den Strand, aber sie rieten uns, nicht ins Wasser zu gehen, weil es dort viele Portugiesische Galeeren gab. Das ist eine Quallenart, die es dort häufig gibt. Sie waren überall. Sie bringen einen nicht um, aber ihr Gift verursacht große Schmerzen. Spencer sagte: „Ich gehe ins Wasser.“ Ich sagte: „Das solltest du nicht tun. Da sind Quallen.“ Er sagte: „Nein, Dad, da sind keine.“ Ich sagte: „Spencer, da sind Quallen im Wasser und sie sagen, es sind viele.“ Er sagte: „Nie und nimmer.“ Ich sagte nochmals: „Spence, geh nicht ins Wasser.“ - „Dad, du irrst dich.“ Ich sagte: „Okay, viel Spaß.“  Er ging hinein. Fünf Minuten später kam er wieder heraus und hatte auf der ganzen Brust, wo die Quallen ihn erwischt hatten, große Quaddeln. Er weinte nicht, aber ich wusste, dass er große Schmerzen hatte. Wir gingen zu den Rettungsschwimmern und sie sprühten etwas darauf. Die nächste halbe Stunde warnte Spencer die Menschen am Strand davor, ins Wasser zu gehen: „Geht nicht ins Wasser, da sind Quallen.“ Es wäre einfacher gewesen, wenn er auf seinen Vater gehört hätte, aber er musste das auf die harte Art lernen. Wenn Sie sich dafür entschieden haben, den harten Weg zu wählen, gibt es ein Wort für Sie: Umkehr. Bitten Sie Gott um Seine Hilfe und Sie werden sehen, dass Gnade und Befreiung auf Sie warten. Gut. Nummer vier. Bitte schlagen Sie Römer, Kapitel 14 auf. Wir sollten jene, die eine andere Meinung haben als wir, nicht verachten. Das gilt insbesondere für Menschen innerhalb von Gottes Familie. In Römer 14, ab Vers 1 heißt es: Römer 14:1-6 „Den Schwachen im Glauben aber nehmt auf, doch nicht zur Entscheidung zweifelhafter Fragen! Einer glaubt, er dürfe alles essen; der Schwache aber isst Gemüse. Wer isst, verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, richte den nicht, der isst! Denn Gott hat ihn aufgenommen. Wer bist du, der du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt dem eigenen Herrn. Er wird aber aufrecht gehalten werden, denn der Herr vermag ihn aufrecht zu halten. Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag gleich. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt! Wer den Tag beachtet, beachtet ihn dem Herrn. Und wer isst, isst dem Herrn, denn er sagt Gott Dank; und wer nicht isst, isst dem Herrn nicht und sagt Gott Dank.“ Es heißt: „Verachtet andere nicht, nur weil sie im Hinblick auf unbedeutende Dinge eine andere Sichtweise haben.“ Einer meiner Freunde, der Pastor einer guten Gemeinde, ist davon überzeugt, dass wir Gott am Samstag anbeten sollten. Ihre Gottesdienste finden nur samstags statt. Für mich ist das in Ordnung. Wenn ich nach dem Neuen Testament gehe, würde ich den Sonntag wählen. Aber ich glaube nicht, dass es für die Anbetung einen bestimmten Tag gibt. Das kann man jeden Tag tun. Das ist meine Meinung. Er sieht das anders. Aber er ist genauso gerettet wie ich. Wir reden beide in Zungen, wir lieben Jesus, wir strecken uns nach den Verlorenen aus und zwingen uns unsere Meinung gegenseitig nicht auf. Wir genießen einfach Jesus zusammen. Manchmal spielen wir auch Golf zusammen. Die Taufe ist ein wichtiges Thema. Sie ist ein Gebot von Jesus. Das ist keine Kleinigkeit. Manche Menschen glauben, wenn jemand getauft wird, müsse man immer sicherstellen, dass der Heilige Geist repräsentiert wird. Manche Pastoren sind der Überzeugung, man müsse sagen: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Für sie ist es sehr wichtig, den Heiligen Geist zu repräsentieren. Gut, in Ordnung. Andere sagen: „Man muss den Namen Jesus nennen.“ Also sagen sie: „Im Namen des Vaters, des Sohnes Jesus und des Heiligen Geistes.“ Das ist ihre Art, das zu tun. Wieder andere denken, man sollte nur den Namen Jesus nennen. Aber wie immer man das tun will - glauben Sie nicht, dass das wirklich Wichtige das Herz der betreffenden Person ist? Wichtig ist doch, dass die Menschen wissen, was sie tun; dass sie sich mit dem Tod, dem Begräbnis und der Auferstehung Christi identifizieren und vor der Welt, vor Gott, den Engeln und dem Teufel sagen: „Ich habe ein neues Leben in Christus, mein altes Leben ist tot.“ Als junger Christ ging ich in eine Gemeinde, wo ich außer der Frau und dem Sohn des Pastors der einzige Besucher war. Er hielt eine hitzige Predigt darüber, dass man nur im Namen Jesu getauft werden konnte. Er sagte, die Person, die jemanden taufte, müsse sagen: „In Jesu Namen“, sonst sei alles umsonst und man sei nicht gerettet. Er sagte: „Billy Graham ist ein guter Prediger, aber er wird in die Hölle gehen genauso wie Oral Roberts.“ Das machte mir Angst. Ich war zwar getauft worden, aber ich wusste nicht, was der Mann gesagt hatte, als ich unter Wasser war. Ich dachte: „Was ist, wenn ich gar nicht gerettet bin? Was ist, wenn der Mann das Falsche gesagt hat?“ Die Taufe ist ein sehr umfangreiches Thema. Sie ist keine Kleinigkeit. Wir müssen dem Gebot Jesu Christi gehorchen und uns taufen lassen. Aber hier gibt es Spielraum und wir sollten niemanden verachten, der eine andere Auffassung hat, wie das getan werden sollte, als wir und anders herum. Gut, wir haben nicht viel Zeit. Kommen wir zum Ende. Nummer fünf: In Sacharja 4, Vers 10 fragte der Herr: „Denn wer hat den Tag kleiner Dinge verachtet?“ Das bezog sich auf den Wiederaufbau von Gottes Tempel. Sie hatten unter Serubbabel damit begonnen, aber es war eine große Aufgabe. Es war ein winziger Anfang von etwas, das viele Jahre dauern und viel Gunst und viele Wunder brauchen sollte, um es zu vollenden. Gott sagte: „Wer hat den Tag kleiner Dinge verachtet?“ Verachten Sie den Tag kleiner Dinge nicht. Das bezieht sich auf alles, wozu Gott uns führt. In einer alten Redensart heißt es, eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Das erinnert mich an die Azusa-Street-Erweckung. Sie hat die Welt stark beeinflusst und tut es noch. Sie gilt als die wichtigste Bewegung für die Verbreitung des pfingstlichen Christentums auf der ganzen Welt. Menschen verschiedener Rassen taten sich zusammen, Frauen hatten Führungspositionen inne. So etwas hatte die Welt noch nicht gesehen. Sie wurde 1906 von einem 34-jährigen, einäugigen afroamerikanischen Prediger namens William Seymour angeführt. Er mietete in der Azusa Street in Los Angeles einen winzigen Pferdestall. Das war ein zwei Meter vierzig hoher Bretterverschlag mit leeren Nagelkisten, die sie als Bänke benutzten. Gott segnete diese Treffen auf mächtige Weise und sie haben die Welt im Hinblick auf das Christentum erschüttert wie kaum etwas anderes in der Geschichte. Wir empfangen den Segen, den Gott an diesem Tag ausgegossen hat. Aber es war ein so kleiner Anfang. Verachten Sie den Tag kleiner Dinge, einen kleinen Anfang, eine kleine Idee, eine kleine freundliche Tat nicht. Vielleicht kennen Sie das Buch „Das Kreuz und die Messerhelden“ von David Wilkerson, einem Pastor aus Pennsylvania, der vom Heiligen Geist nach New York geführt wurde. Er kam in die Nachrichten, als er in einen Gerichtsprozess platzte, in dem einige Mitglieder einer Jugendbande des Mordes an einem Jungen, der unter Kinderlähmung litt, angeklagt waren. Eines der Dinge, die David Wilkerson die Tür dafür öffneten, mit diesen Banden zu arbeiten, war eine Begebenheit, bei der sich ein Bandenmitglied über ihn lustig machte, weil er einen Anzug und schöne Schuhe trug. Er passte absolut nicht zu ihnen. Da setzte David sich hin, zog seine Schuhe aus, gab sie dem Bandenmitglied und ging auf Strümpfen davon. Das veränderte das Leben dieses jungen Mannes und öffnete Wilkerson die Tür, ihnen zu dienen. So wurde auch Nicky Cruz gerettet. Durch Nickys Dienst wurden Zehntausende von Menschen gerettet. Auch hier in Cottonwood sind Menschen, die durch die Predigten von Nicky Cruz gerettet wurden. Der Dienst hat auf der ganzen Welt zur Rehabilitation von Drogenabhängigen und zur Verbreitung des Evangeliums beigetragen. Auch die Suchthilfeeinrichtung Teen Challenge ist daraus entstanden. Zehntausenden Menschen wurde geholfen, weil ein Mann einem Bandenmitglied ein Paar Schuhe geschenkt hat. Verachten Sie den Tag kleiner Dinge nicht. Der Amazonas ist der größte Fluss der Welt. Ein Viertel des Frischwassers, das in die Meere auf dem Planeten Erde fließt, 20 Prozent des Frischwassers, das in unsere Ozeane fließt, kommt vom Amazonas. Wenn er auf den Atlantik trifft, speist er pro Sekunde 175 Milliarden Liter Wasser in das Meer. Zum Teil ist er über 90 Meter tief; er ist über 6400 Kilometer lang und an seiner Mündung knapp 150 Kilometer breit. Aber wenn man diesen mächtigen Fluss zu seiner Quelle hoch in den peruanischen Anden zurückverfolgt, findet man nur einen schneebedeckten Bergzipfel, von dem es langsam herabtröpfelt. Dort fängt er an. Verachten Sie den Tag kleiner Dinge nicht. Eine kleine Idee kann Ihr Leben verändern. Eine kleine freundliche Tat kann Auswirkungen haben, die um die ganze Welt gehen. Verachten Sie einen kleinen Anfang nicht. Die Cottonwood-Gemeinde ist aus einem kleinen Bibelkreis entstanden. Monty Mock und ich brachten uns bei, eine Reihe von Beatles-Songs auf der Gitarre zu spielen und änderten die Texte, sodass sie von Jesus handelten. Dann spielten wir im Bibelkreis Jesuslieder zu Beatles-Melodien. Das alles hier ist daraus erwachsen - aus einem kleinen Bibelkreis mit zwei Amateurgitarristen, die Beatles-Melodien spielten. Verachten Sie den Tag kleiner Dinge nicht. Einigen von Ihnen hat Gott ein Wort, eine Anweisung gegeben. Er hat etwas in Ihr Herz gelegt. Verachten Sie es nicht. Als Elia auf dem Berg Karmel war, herrschten in dieser Gegend seit über drei Jahren Hungersnot und Dürre. Er betete und schickte seinen Knecht los, um Ausschau zu halten. Er kam zurück und sagte: „Da ist nichts.“ Er sandte ihn sechs Mal los, aber jedes Mal sagte er: „Da ist nichts.“ Beim siebten Mal jedoch sagte er: „Da ist eine winzige Wolke, so klein wie die Hand eines Mannes.“ Elia sagte: „Ich höre das Geräusch von starkem Regen.“ Manche von Ihnen haben gerade nicht mehr als eine Wolke, so klein wie die Hand eines Mannes. Aber verachten Sie den Tag kleiner Dinge nicht. Ich höre das Geräusch von starkem Regen. Von großem Segen. Von großem Einfluss. Ich höre das Geräusch von unzähligen Wundern. Sie müssen nur ergreifen und nicht verachten und sich daran erfreuen, was Gott Ihnen gibt, auch wenn es klein ist. Jesaja 53:3-5 „Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jedoch unsere Leiden - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.“ Die Menschen Seiner Zeit glaubten, Er würde von Gott für Seine eigenen Sünden bestraft, aber in Wahrheit starb Er als unser Stellvertreter. Er wurde für unsere Vergehen und Sünden durchbohrt und zerschlagen. Unsere Strafe lag auf Ihm und durch Seine Striemen sind wir geheilt. Er tat das alles für uns. Lassen Sie uns dieses erstaunliche Opfer nicht als gering ansehen. Bitte neigen Sie den Kopf und schließen Sie die Augen. Ich glaube nicht, dass es Zufall ist, dass Sie heute hier sind. Sie könnten überall sein. Es läuft sicher etwas Gutes im Fernsehen, es ist schönes Wetter, Sie könnten mit einem Freund in einem Café sitzen und Cappuccino trinken oder spazieren gehen. Aber Sie sind hier, weil Sie sich um das Wichtigste in Ihrem Leben kümmern und das ist Ihr geistlicher Zustand. Im Hebräerbrief heißt es, Gott ist der Vater der Geister. Als Jesus mit Nikodemus, einem der führenden Männer der Juden, sprach, sagte er: „Nikodemus, du musst von Neuem geboren werden.“ Nikodemus fragte: „Wovon sprichst du?“ Jesus erklärte ihm: „Was aus dem Heiligen Geist geboren ist, ist der menschliche Geist.“ Aufgrund der Sünde wurde unser Geist von Gott getrennt und Jesus hat durch Sein Opfer den Preis für unsere Sünden bezahlt. Und wenn ein Mensch im Glauben zu Gott kommt, verändert der Heilige Geist ihn auf ewig in seinem Inneren. Dann findet eine neue Geburt statt. Diesem Ereignis muss natürlich ein Leben mit Jesus folgen, in dem wir Sein Wort und Seine Wege lernen, aber das ist der Anfang. Sie können auch eine wirklich religiöse Person sein, ohne von Neuem geboren zu sein. Jesus sagte: „Wer nicht von Neuem geboren ist, kann das Reich Gottes nicht sehen.“ Sind Sie von Neuem geboren? Haben Sie Jesus als Ihren Herrn und Retter angenommen? Vertrauen Sie auf Sein Opfer und Seine Auferstehung? Jesus sagte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Ich möchte jetzt mit Ihnen beten. Wenn Sie diese Entscheidung noch nie getroffen haben, ist sie nur ein Gebet von Ihnen entfernt. Es ist kein Zufall, dass Sie hier sind. Gott hätte das alles auch nur für Sie inszeniert und ich weiß, dass Er zu Ihnen spricht. Und der Person, die so sehr von Gott abgekommen ist, möchte ich sagen: Es ist Zeit, dass Sie nach Hause kommen. Wir alle können uns noch verbessern. Wir haben heute darüber gesprochen, dass Seine Güte uns zur Umkehr führt, was eine innere Veränderung bedeutet, die zu einer äußeren Veränderung führt. Wenn Sie Ihr Leben einfach unverändert weitergeführt haben, obwohl Sie eine Begegnung mit Jesus hatten, sind Sie innerlich verhärtet. Die Täuschung der Sünde hat bereits begonnen, Sie zu locken und zu verführen. Aber Sie können immer noch die Entscheidung treffen, umzukehren, Ihr Leben wieder dem Retter anzuvertrauen und wieder den richtigen Weg zu gehen. Nochmals, ich spreche jetzt nicht zu Menschen, die sagen: „In meinem Leben gibt es noch Bereiche, wo ich mich verbessern kann.“ Das gilt für uns alle. Ich spreche zu jenen, die in der Gefahrenzone sind und wissen, dass es an der Zeit ist, nach Hause zu kommen. Ich möchte mit Ihnen beten. Ich möchte für Sie und all jene beten, die Jesus gleich zum ersten Mal ihr Leben anvertrauen werden. Ich werde gleich auf drei zählen. Bitte heben Sie bei drei Ihre Hand. Wenn ich Ihre Hände gesehen habe, können Sie sie wieder herunternehmen und wir werden zusammen beten. Das ist Ihr Moment. Eins, zwei, drei. Halten Sie Ihre Hand hoch. Das ist gut. Das ist ein äußerlicher Ausdruck Ihres Herzens, das sich nach Gott ausstreckt. Das ist wunderbar. Gott sieht Ihr Herz. Nehmen Sie Ihre Hand jetzt wieder herunter und legen Sie alle eine Hand auf Ihr Herz. Lassen Sie uns die folgenden Worte laut zu Gott beten. Sagen Sie: Gott, ich komme jetzt von ganzem Herzen zu Dir. Ich demütige mich vor Dir. Jesus, sei der Herr über mein Leben. Ich ordne mich Dir unter. Lehre mich Deine Wege. Von diesem Moment an will ich Dir nachfolgen und Dir dienen, Jesus. Amen. Ich hoffe, dass Sie aus der heutigen Predigt etwas mitgenommen haben. Und wenn Sie etwas besonders angesprochen hat, möchte ich Sie ermutigen, sich Ihre Gedanken dazu aufzuschreiben. Lesen Sie die Verse in der Bibel, die mit diesen Gedanken zusammenhängen. Lassen Sie sie tief in Ihr Herz sinken und zu einem Teil von Ihnen werden. Gottes Wort ist für jeden Einzelnen von uns so wichtig. Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Er sagte: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, werdet ihr meine Jünger sein.“ Wir müssen jeden Tag Zeit in Gottes Wort verbringen. Es ist Nahrung für unseren Geist. Ich möchte Sie einladen, auch unsere Internetseite zu besuchen. Dort können Sie sich jeden Tag eine Andacht über einen Vers aus der Bibel und einige Gedanken dazu herunterladen. Das kann Ihnen bei Ihrem Bibelstudium helfen und Sie anregen, manche Themen intensiver zu studieren. Klicken Sie einfach auf den Download-Button auf unserer Internetseite. Wir freuen uns, jeden Tag ein paar neue Gedanken und etwas aus der Bibel mit Ihnen zu teilen, denn Gottes Wort macht uns stark. Und je mehr wir von Seinem Wort in uns haben, umso mehr kann Gott uns dafür gebrauchen, für jemand anderen ein Segen zu sein und die Kraft, die wir von Ihm empfangen haben, weiterzugeben. Danke, dass Sie heute bei uns waren. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

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