Die Kraft des Kreuzes

Seit der Kreuzigung Jesu waren in jeder Generation Menschen voll des Lobes über das Kreuz. Was ist der Grund für diese Reaktion? Bayless Conley erklärt in dieser Predigt, was die Kreuzigung von Jesus Christus von den vielen anderen in der Geschichte der Menschheit unterscheidet. Dieser Denkanstoß hilft dir, eine andere Perspektive einzunehmen und du wirst ganz neu für Jesu Sieg am Kreuz dankbar sein können.

Predigtmanuskript

Willkommen zu der heutigen Sendung! Der römischen Gladiator Spartakus konnte aus der Gefangenschaft fliehen. Er führte einen Aufstand von vielen Gladiatoren und anderen Menschen gegen Rom an, der mehrere Jahre dauerte. Aber dann wurde er zusammen mit Tausenden anderen auf der Via Appia gekreuzigt. Spartakus war ein Sklave, der starb, um andere Sklaven zu befreien. Was war der Unterschied zwischen seiner Kreuzigung und der Kreuzigung Jesu? Darüber reden wir heute. Bleiben Sie dran. 

Der Karfreitag ist einer der wichtigsten Tage im Jahr. Wir feiern das Opfer unseres Herrn Jesus Christus. Wir sind dankbar für das, was er getan hat und was wir dadurch werden können. Und deswegen möchte ich heute über das Kreuz und die Macht des Kreuzes sprechen. Ich möchte Ihnen Philipper 2, Vers 5 bis 11 vorlesen. Ich lese aus einer deutschen Übertragung der „Message“-Übersetzung. Dort steht:

Philipper 2,5 bis 11:

„Seht euch so, wie Jesus sich selbst sah. Er hatte die gleiche Stellung wie Gott, aber er hielt nicht so viel von sich, dass er sich um jeden Preis an die Vorteile dieser Stellung klammerte. O nein. Als die Zeit kam, legte er die Vorrechte seiner Göttlichkeit ab und nahm die Stellung eines Sklaven ein – er wurde Mensch! Und dann blieb er Mensch. Das war eine unglaubliche Erniedrigung. Er verlangte keine besonderen Vorrechte. Nein, er führt ein selbstloses, gehorsames Leben und starb einen selbstlosen, gehorsamen Tod – und auch noch den schlimmsten Tod, die Kreuzigung. Wegen dieses Gehorsams erhob ihn Gott und ehrte ihn weit über jedem und allem, damit alle Geschöpfe im Himmel und auf Erden – selbst die, die schon lange gestorben und begraben sind – sich in Anbetung vor diesem Jesus Christus beugen und ihn preisen, dass er der Herr über alles ist, zur Ehre Gottes des Vaters.“

Warum danken die Menschen jeder Generation seit der Kreuzigung Jesu Gott für das Kreuz? Was ist der Grund für diese Reaktion? Schließlich war Jesus nicht der erste Mensch, der gekreuzigt wurde. Am Tag seiner Kreuzigung wurden zwei weitere Männer auf die gleiche Weise neben ihm hingerichtet. Die Römer hatten Tausende andere Menschen vor Jesus gekreuzigt und kreuzigten auch noch Tausende andere nach ihm. Etwa hundert Jahre bevor Jesus geboren wurde, wurde ein ehemaliger römischer Gladiator namens Spartakus gekreuzigt. Manche bezeichnen seinen Tod als edlen Tod. Er war ein Thraker, der von den Römern gefangen genommen und gezwungen wurde, als Gladiator zu kämpfen, um die Massen zu unterhalten. Aber er konnte mit sieben anderen Gladiatoren fliehen. Immer mehr Sklaven schlossen sich dem Aufstand an, bis etwa 70.000 Menschen Spartakus folgten. Er konnte die Macht der Römer mehrere Jahre lang abwehren und gewann eine Reihe entscheidender Schlachten. Doch schließlich wurde er gefangen genommen und zusammen mit 6.000 anderen auf der Via Appia bei Rom gekreuzigt. Er war ein Mensch, der gekreuzigt wurde, weil er versucht hatte, andere Menschen zu befreien. Und ja, er konnte einige für kurze Zeit von der physischen Gefangenschaft der Sklaverei befreien. Aber von der schlimmsten Gefangenschaft in ihrem Leben konnte er sie nicht befreien: der Gefangenschaft der Sünde. Denn darin war er selbst noch gefangen. Alle Menschen auf der Welt sind in ihrer Natur und den Folgen der Sünde gefangen. Alles begann im Garten Eden, als Adam und Eva sündigten. Gott hatte gesagt: „Das alles hier gehört euch. Nehmt, was ihr wollt. Nur eines soll allein mir gehören: Ich entscheide, was richtig und was falsch ist, was Sünde ist und was nicht. Das ist der Baum des Guten und des Bösen.“ Er sagte: „Überlasst das mir. An dem Tag, an dem ihr dagegen verstoßt, werdet ihr sterben.“ Doch Adam und Eva wollten so sein wie Gott. Sie sagten: „Wir wollen selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist.“ Und an diesem Tag wurden sie von Gott getrennt. Das ist der geistliche Tod. Als Folge davon starben sie viele, viele Jahre später auch körperlich. Und warum das für uns von Bedeutung ist, steht in Römer 5: Da sie der Ursprung der Menschheit waren, wurde die Trennung von Gott oder der geistliche Tod von Adam und Eva auf die gesamte Menschheit vererbt. Und es geht noch weiter, denn wir sind genau wie sie. Jeder von uns hat selbst gegen Gott gesündigt. Wir können nicht nur unsere Vorfahren dafür verantwortlich machen. In der Bibel steht: Die ganze Welt ist vor Gott schuldig geworden. Alle Menschen sind durch die Sünde von Gott getrennt. In Jesaja 59,2 steht:

Jesaja 59,2:

„Eure Missetaten trennen euch von eurem Gott und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch!“

Tausende von Menschen sind in der Geschichte gekreuzigt worden. Was ist also das Besondere an der Kreuzigung Jesu? Das Besondere daran ist Christus selbst. Im Gegensatz zum Rest der Menschheit war Jesus kein Sklave der Sünde. Im Kolosserbrief lesen wir, dass er die Vorrechte seiner Göttlichkeit aufgab und die Gestalt eines Sklaven annahm, obwohl er keiner war. Er wurde ein Mensch. Aber Jesus war als Eunglaublicheninziger nicht von Schuld befleckt. Er wurde von einer Jungfrau geboren und hatte eine sündlose Natur. Doch am Kreuz tat er etwas Unglaubliches: Er wurde unser Stellvertreter. In Römer 6,23 steht: „Der Lohn der Sünde ist der Tod.“ Wir mühen uns unser Leben lang unter der Sünde ab. Und wenn wir dann zum Zahlmeister gehen, bekommen wir zum Lohn den  Tod – den körperlichen und den geistlichen Tod, die letztendlich ewige Trennung von Gott. Aber am Kreuz ist Jesus für uns zum Zahlmeister gegangen. Man könnte nun sagen: „Aber das ist nicht fair! Er hat nicht gesündigt! Er war nicht schuldig!“ Er hat es trotzdem getan. Stellen wir uns das so vor: Sie kennen vielleicht Johannes den Täufer. Er war übrigens der Cousin von Jesus. Man nannte ihn den Wegbereiter für Jesus. Johannes taufte am Jordan. Die Menschen kamen in Massen herbei, um Johannes predigen zu hören. Und er sagte es ihnen klar und deutlich. Die Menschen stellten Fragen und Johannes gab ihnen eine unverblümte Antwort. In der Bibel steht, dass die Menschen im Jordan getauft wurden und ihre Sünden bekannten. Stellen Sie sich also vor, wie Johannes dort sitzt. Vielleicht hatte er einen kleinen Tisch, einen Stift und einen Stapel dieser kleinen selbstklebenden Zettel, die man als Namensschild verwenden kann. Er sagte: „Also, du. Welche Sünde hast du begangen?“ – „Ich habe die Ehe gebrochen.“ „Also Ehebruch. Hier. Kleb dir das auf die Brust, stell dich in die Reihe und warte auf deine Taufe. Der Nächste. Betrug? Alles klar. Betrug. Kleb das an. Stell dich in die Reihe. Du wirst gleich getauft. Der Nächste.“ – „Ich habe jemanden umgebracht.“ – „Mord. Kleb das an. Stell dich in die Reihe. Du wirst getauft. Der Nächste. Tratsch? Kleb das an. Der Nächste.“ – „Ich habe ein Riesenproblem mit Begierde.“ „Ja, das dachte ich mir schon. Begierde. Kleb dir das an. Ja, genau auf die Brust. Stell dich in die Reihe. Du wirst getauft. Der Nächste? Diebstahl. Alles klar. Kleb das an.“ Und so ging es weiter. Lügen, Gier, … Alles wurde aufgeschrieben. Und dann wurden sie im Jordan getauft. Aber die Taufe des Johannes konnte ihre Sünde nicht abwaschen. Johannes selbst sagte, dass es nur seine Aufgabe sei, den Weg für das Kommen von Jesus vorzubereiten. Und dann kam Jesus. Er war vollkommen unschuldig. Er war nicht befleckt von der Sünde. Er wurde verhaftet, vor ein Scheingericht gestellt, angespuckt und gnadenlos ausgepeitscht. Und dann wurde er gekreuzigt. Dort am Kreuz sagte er im Grunde: „Kommt her. Gebt mir eure Schilder. Ihr könnt gehen. Ja, komm her, Betrüger. Gib mir das. Der Nächste. Komm, Mörder. Ich übernehme das. Du kannst gehen. Tratschtante. Geh, du bist frei. Begierde? Gib es her. Dieb, ich nehme das. Komm her. Ja, du. Komm her. Gib es her. Lügner. Ja, gebt sie alle mir. Habgier …“ Und dann starb er am Kreuz unter dem Gewicht unserer Sünden. Er nahm stellvertretend für uns die Strafe für unsere Schuld auf sich. Er, der keine Sünde kannte, wurde für uns zur Sünde gemacht. Warum? Damit wir wieder zu Gott kommen können. Um uns zu befreien. Er hat unseren Platz eingenommen. Er nahm die gerechte Strafe für Ihre Sünden auf sich und starb freiwillig an unserer Stelle.

In Kolosser 2 steht das so: „Denn vorher wart ihr tot aufgrund eurer Schuld und weil euer altes Ich euch bestimmt hat. Doch Gott hat euch mit Christus lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Schuld vergeben. Er hat die Liste der Anklagen gegen uns gelöscht; er hat die Anklageschrift genommen und vernichtet, indem er sie ans Kreuz genagelt hat. Auf diese Weise hat Gott die Herrscher und Mächte dieser Welt entwaffnet. Er hat sie öffentlich bloßgestellt, indem er durch Christus am Kreuz über sie triumphiert hat.“ Gott sei Dank für das, was er getan hat! Im ersten Kapitel des gleichen Briefes, in Kolosser 1, Vers 21 bis 23, steht:

Kolosser 1,21 bis 23:

„Ihr selbst seid ein Beispiel für sein Werk. Früher habt ihr Gott den Rücken zugekehrt, rebellisch über ihn gedacht und ihm bei jeder Gelegenheit Ärger gemacht. Doch nun hat euch Jesus, indem er sich am Kreuz hingegeben und für euch gestorben ist, auf Gottes Seite gezogen und euer Leben in Ordnung gebracht, damit ihr in seiner Gegenwart vollkommen und heilig seid. Ein solches Geschenk lässt man sich nicht entgehen!“

Was tun wir also mit diesem großartigen Geschenk der Rettung, der Beziehung zu Gott, das uns durch das Opfer Jesu am Kreuz angeboten wird? Vor einiger Zeit habe ich einmal einen Artikel über einen Mann aus der Nähe von Wien in Österreich gelesen. Er hatte einen kleinen Teich mit Koi-Karpfen in seinem Garten, den er vergrößern wollte. Also fing er an, in seinem Garten zu graben. Auf einmal stieß er mit der Schaufel auf etwas Hartes. Er grub es aus, entfernte die Erde und fand eine alte Kiste. Er hievte sie heraus und fand darunter noch mehr. Es waren Hunderte von goldenen Ringen, Silberschmuck und Edelsteine darin. Er hatte in seinem Garten einen Schatz gefunden. Man schätzte ihn auf ein Alter von etwa 650 Jahren. So lange war er in der Erde gewesen. Und man sagte, er sei ein Vermögen wert. Die Schlagzeile des Artikels lautete: „Ein Märchenfund“. In Römer 10,20 wird der Prophet Jesaja zitiert. Es geht darin um Jesus. Da steht: „Ich habe mich von Menschen finden lassen, die nicht nach mir suchten.“ Die Cottonwood Church liegt vielleicht sozusagen in Ihrem Garten. Vielleicht haben Sie nicht wirklich nach Gott gesucht. Sie waren einfach mit Ihrer Arbeit, Ihrer Familie und dem Leben im Allgemeinen beschäftigt. So geht es den meisten von uns. Aber auf einmal sitzen wir alle hier zusammen. Und Gott bietet uns einen unglaublichen, unvorstellbar wertvollen Schatz an: ewiges Leben und eine Beziehung zu Gott. Was machen Sie mit diesem Schatz? Ein solches Geschenk lässt man sich nicht entgehen. Sie können nicht einen kurzen Blick hineinwerfen und sagen: „O ja, das ist toll“, und dann Ihr Leben weiterführen wie zuvor. Es verändert buchstäblich alles. Jesus ist an diesem Kreuz gestorben. Und ja, jeder von uns hier hat eine eigene Geschichte. Ich habe eine Farmerstochter aus dem Mittleren Westen geheiratet, aber ich bin eher ein Stadtkind. Ich hatte große Probleme mit Drogen und Alkohol. Ich kam in einer kleinen Straßenmission in einer Stadt namens Medford in Oregon zum Glauben an Jesus. Mein Leben war total verkorkst. Aber ich bekam diesen unglaublichen Schatz, für den ich nichts tun musste. Ich musste ihn mir nicht verdienen. Ich musste ihn nicht herstellen. Er wurde mir einfach so angeboten, weil Jesus sich geopfert hat. Ich weiß, dass das für manche wie ein Märchen klingt. Aber das ist es nicht. Wir können Vergebung bekommen. Wir können neu anfangen. Aber das geht nur, wenn wir glauben, dass Jesus als unser Stellvertreter am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist und von den Toten auferstanden ist. Wenn wir ihn als Herrn unseres Lebens bekennen, führt Gott uns in diese Beziehung, die die Bibel Rettung nennt. Es geht nicht um Rituale und Zeremonien und einen Haufen Regeln und Gesetze. Damit käme ich überhaupt nicht zurecht. Es geht um eine Beziehung. Es geht um ein Leben, das von innen heraus gelebt wird. Gott verändert das Innere und das zeigt sich am Äußeren. Und das geschieht, wenn wir Jesus als unseren Herrn bekennen.

Ich möchte Ihnen mit einem Bild zeigen, was das bedeutet. Stellen Sie sich vor, Ihr Leben sei ein Auto. Es kann jedes Auto sein, das Sie wollen: ein Ford F1, ein nagelneuer Mercedes, ein Ferrari, ein VW – was Sie wollen. Ihr Leben ist also ein Auto. Nun kommt die große Frage: Sitzt Jesus in Ihrem Lebensauto? Manche sagen ganz ehrlich: „Nein, er sitzt nicht drin.“ Ehrlichkeit ist etwas Gutes. Entweder er sitzt drin oder nicht. Andere sagen: „Ja, er sitzt im Auto, aber ich lasse ihn im Kofferraum. Niemand weiß, dass er da ist. Aber wenn ich ein Problem habe, renne ich schnell zum Kofferraum und lasse Jesus raus: Hilf mir! Hilf mir! Und wenn die Krise vorbei ist, schicke ich ihn wieder zurück in den Kofferraum. Ich rede nicht mit ihm. Das Leben geht weiter. Ich führe mein Leben so, wie ich will. Aber wenn ich das nächste Problem habe, weiß ich, wo ich hingehen kann. Er ist im Kofferraum.“ Nun, damit erweisen wir Jesus nicht besonders viel Ehre. Andere sagen: „Ja, er sitzt in meinem Lebensauto. Aber er sitzt auf dem Rücksitz. Manchmal nehme ich von ihm Notiz. Ab und zu schaue ich nach hinten und sage: Hallo Jesus! Aber ich fahre dorthin, wohin ich will. Ich halte an, wo ich anhalten will. Ich biege ab, wo ich abbiegen will. Er gehört zu meinem Leben, aber er ist nur irgendwo im Hintergrund.“ Andere sagen: „Er sitzt in meinem Auto, aber auf dem Beifahrersitz. Ja, ich habe offen Gemeinschaft mit ihm. Wir reden miteinander. Es ist mir nicht peinlich, dass er in meinem Auto sitzt. Die Leute sehen, dass er in meinem Auto sitzt und dass ich ihn kenne. Aber ich bin derjenige, der fährt. Ich entscheide, wohin ich gehe, wann ich gehe, wann ich anhalte und wie lange ich dortbleibe.“ Jesus zum Herrn zu machen, bedeutet, dass wir sagen: „Jesus, ich überlasse dir den Fahrersitz.“ Damit machen wir Jesus zum Herrn. Und wenn er das Auto fährt, sollten wir uns nicht über jede Straße beschweren, in die er einbiegt. Wir sollten nicht sagen: „Herr, ich will aber nicht in die Vergebungsstraße. Ich will weiter böse auf diese Frau sein. Herr, bitte fahr nicht in diese Straße.“ Oder: „Herr, fahr bloß nicht in die Freigiebigkeitsallee. Du weißt, dass ich nicht gern gebe.“ Ihn zum Herrn zu machen, bedeutet, ihn zum Herrn zu machen. Es bedeutet, ihn zum Chef zu machen. Es bedeutet, dass wir ihm nicht ständig hineinreden. Ich möchte Sie heute fragen: Sitzt Jesus in Ihrem Lebensauto? Und wenn ja, sitzt er auf dem Fahrersitz? Ist er wirklich der Herr über Ihr Leben? Denn der gleiche Jesus, der ans Kreuz gegangen, für unsere Sünden gestorben und von den Toten auferstanden ist, wird eines Tages wiederkommen und alle zu sich holen, die zu ihm gehören.

Senken Sie einen Moment den Kopf und schließen Sie Ihre Augen. Nur für einen Moment. Ich möchte Sie einladen, mit mir zu beten. Vielleicht sind Sie mit Familienmitgliedern oder Freunden hier. Vielleicht sind Sie auch allein gekommen. Aber auf jeden Fall sind Sie da. Vielleicht hat man Sie überredet, heute hierherzukommen, und Ihnen ein schlechtes Gewissen gemacht: „Du gehst ja sonst nie in die Kirche.“ Oder vielleicht hat Sie jemand mit einer Einladung zum Essen bestochen. Wer weiß. Aber Sie sind gekommen. Sie müssten nicht hier sein. Wenn Sie das hier gerade im Internet oder über ein anderes Medium sehen oder hören: Sie hätten diese Sendung nicht einschalten müssen. Sie müssten nicht genau in diesem Moment an diesem Ort sein. Sehen Sie, Freund – ich glaube, dass Gott Sie ruft. Und ja, das wird alles verändern. Dieser Schatz verändert alles in Ihrem Leben. Er verändert die Richtung, in die Ihr Leben geht. Er verändert Ihre Lebensweise. Er verändert Ihren Umgang mit anderen. Aber ich möchte Sie einladen, jetzt mit mir zu beten. Ich kann Ihnen die Worte für das Gebet sagen, aber wenn Sie es nicht ernst meinen, sind es nur leere Worte. Wo Sie auch sind, wo Sie gerade sitzen, vielleicht auch von wo aus Sie gerade zusehen – wenn Sie mir diese Worte nachbeten, sie zu Gott sagen und sie wirklich so meinen, dann glaube ich, dass Gott Ihnen begegnen wird und dass sich Ihr Leben verändern kann.

Beten wir und sagen:

„Gott, ich komme zu dir. Ich beuge mich vor dir. Danke, dass du mich so sehr liebst, dass du deinen eigenen Sohn gesandt hast, um die Strafe für meine Schuld zu bezahlen. Jesus, danke, dass du ans Kreuz gegangen bist. Danke, dass du meine Sünde getragen hast, damit ich frei werden kann. Jesus, komm in mein Herz. Ich bekenne dich als Herrn und Retter meines Lebens. In deinem Namen bete ich. Amen.“ Fantastisch!

Schön, dass Sie heute dabei waren! Ich möchte Sie ermutigen: Gewöhnen Sie es sich an, diese Sendung zu schauen. Das, was wir regelmäßig tun, verändert uns. Schreiben Sie es sich in Ihr Handy, Ihren Kalender oder woandershin, damit Sie jedes Mal einschalten, wenn diese Sendung kommt. Wenn Sie mehr erfahren oder weiter in die Tiefe gehen wollen, besuchen Sie unseren YouTube-Kanal. Dort gibt es viele Sendungen von uns. Gleich habe ich noch einen Gedanken für Sie, der Ihnen bestimmt weiterhelfen wird.  

 

 

 

Ein Kommentar

  • Irene Steudel sagt:

    …lieben Dank für immerwährende Inspiration mit
    täglicher Predigt. Seit mehreren Jahren genieße ich
    innere Wandlung und finde Stärkung für meinen
    Alltag.
    Ihnen umd Ihrer Familie wünsche ich von Herzen Gottes Segen.
    Ihre
    Irene Steudel

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