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Den Sieg davontragen 2/2

Manchmal schlagen Schwierigkeiten und Probleme wie Pfeile in unser Leben ein. Aber wir können den Sieg über sie davontragen!

Lerne, Pfeilen wie Hass, Neid, Ablehnung, Versuchung, falschen Anschuldigungen, Verwirrung, Entmutigung und Undankbarkeit auszuweichen. Wenn du in Schwierigkeiten gerätst, ist es besonders wichtig, deine Beziehung zu Gott pflegen und dich seiner Gegenwart bewusst zu sein.

Lerne, Herausforderungen und Probleme zu besiegen!

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Vielleicht fragen Sie sich, wie Sie aus dem Chaos je wieder herauskommen sollen, in das Sie durch Ihre eigene Schuld oder die eines anderen geraten sind. Aber es gibt eine Lösung. Gott kann nichts überraschen. Er wusste schon vorher, welche Fehler wir machen würden. Er wusste schon vorher, was in unserem Leben passieren würde und was nicht. Und Er hat einen Plan für uns. Freunde, Sie können über Ihre Schwierigkeiten hinauswachsen und Sie können Gottes Segen in Ihrem Leben erfahren. Das ist heute unser Thema. Wie kann ich bekommen, was Gott für mich hat, obwohl ich mitten im Chaos stecke? Bleiben Sie bei uns. Josef war klug. Er wehrte diesen Pfeil ab, indem er sich weigerte, mit ihr zu schlafen oder auch nur mit ihr zusammen zu sein. Er wollte nichts tun, was seinem Fleisch den Weg ebnete. Vers 11: 1. Mose 39:11-12 „Da geschah es an einem solchen Tag, dass er ins Haus kam, um sein Geschäft zu besorgen, als gerade kein Mensch von den Leuten des Hauses dort im Haus war, da ergriff sie ihn bei seinem Gewand und sagte: Liege bei mir! Er aber ließ sein Gewand in ihrer Hand, floh und lief hinaus.“ Und wiederum: Gut gemacht, Josef! Wie ich letzte Woche schon sagte: Wenn die Versuchung kommt, laufen Sie weg. In der Bibel heißt es: „Die jugendlichen Begierden aber fliehe!“ Es heißt nicht: „Nimm deinen Stand ein.“ Es heißt: „Lauf weg.“ Und Sie brauchen nicht jung zu sein, um jugendliche Begierden zu haben. Hier ist ein ehrlicher Mensch. Das ist gut! Also ein Hurra für Josef, okay? Gott wird dich bestimmt belohnen, Josef. Nun, Gott wird ihn sicher belohnen, aber wir wissen, dass der Zahltag Gottes nicht am ersten und am fünfzehnten eines jeden Monats kommt. Ab Vers 13: 1. Mose 39:13-15 „Und es geschah, als sie sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand gelassen hatte und hinausgeflohen war, da rief sie die Leute ihres Hauses und sagte zu ihnen: Seht, er hat uns einen hebräischen Mann hergebracht, Mutwillen mit uns zu treiben. Er ist zu mir gekommen, um bei mir zu liegen, aber ich habe mit lauter Stimme gerufen. Und es geschah, als er hörte, dass ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Gewand neben mir und floh und lief hinaus.“ Wir lesen weiter in Vers 20. Da heißt es: 1. Mose 39:20 „Und Josefs Herr nahm ihn und legte ihn ins Gefängnis, an den Ort, wo die Gefangenen des Königs gefangen lagen; und er war dort im Gefängnis.“ Die Gefangenen waren dort gefesselt oder angekettet. Josef war also gefesselt im Gefängnis. Ab Vers 21: 1. Mose 39:21-23 „Der Herr aber war mit Josef und wandte sich ihm in Treue zu und gab ihm Gunst in den Augen des Obersten des Gefängnisses. Und der Oberste des Gefängnisses übergab alle Gefangenen, die im Gefängnis waren, der Hand Josefs; und alles, was man dort tat, das veranlasste er. Der Oberste des Gefängnisses sah nicht nach dem Geringsten, das unter seiner Hand war, weil der Herr mit ihm war; und was er tat, ließ der Herr gelingen.“ Josef fügte sich wiederum ein und er diente. Die Geschichte geht weiter. Der Mundschenk und der Bäcker Pharaos wurden ins Gefängnis geworfen, weil sie ihn irgendwie verärgert hatten. Sie beide hatten Träume und Josef legte sie aus. Für den Mundschenk hörte sich das sehr gut an. Josef sagte: „In drei Tagen wirst du deine Stellung bei Pharao zurückerhalten. Du wirst deinen Wein wieder in seinen Becher gießen. Wenn das passiert, dann denke an mich.“ Die Lage verbesserte sich also für Josef. Aber wissen Sie was? Die Pfeile fliegen immer noch. Der nächste ist bereits auf dem Weg. Kapitel 40, Vers 14. Hier sagt Josef: 1. Mose 40:14 „Aber denke an mich bei mir, wenn es dir gut geht, und erweise doch Treue an mir, und erwähne mich beim Pharao, und bring mich aus diesem Haus heraus!“ 1. Mose 40:23 „Aber der Oberste der Mundschenke dachte nicht mehr an Josef und vergaß ihn.“ Wie es aussieht, war Josef noch nicht sehr lange im Gefängnis. Kapitel 41, Vers 1: 1. Mose 41:1 „Es geschah aber am Ende von zwei vollen Jahren, da träumte der Pharao: Und siehe, er stand am Strom.“ Im Weiteren werden seine Träume beschrieben. Zwei Jahre. Wir wissen nicht, wie lange Josef davor schon im Gefängnis war. Höchstwahrscheinlich war es mindestens ein Jahr. Er trug also mindestens drei Jahre lang Fußfesseln, aber dennoch gebrauchte und segnete Gott ihn in dieser Situation. Wir alle kennen den Rest der Geschichte. Pharao träumte von fetten und mageren Kühen, von fetten und mageren Ähren. Aber keiner der Weisen konnte seine Träume interpretieren. Da sagte der Mundschenk: „Da fällt mir meine Sünde wieder ein. Im Gefängnis ist doch dieser hebräische Junge. Als der Bäcker und ich Träume hatten, deutete er sie und es geschah genau das, was er gesagt hatte!“ Also wurde Josef aus dem Gefängnis geholt. Er ließ sich die Haare schneiden und zog frische Kleider an. Dann ging er zu Pharao und legte dessen Träume aus: Sieben Jahren des Überflusses würden sieben Jahre Hungersnot folgen. Daraufhin gab Pharao ihm Vollmacht über ganz Ägypten. Josef sammelte Getreide für sieben Jahre und bereitete so das Land auf die Hungersnot vor. Schließlich kamen seine Brüder, um Getreide zu kaufen. Nach einiger Zeit gab Josef sich ihnen zu erkennen und zu ihrer Überraschung war er nicht verbittert und nicht auf Rache aus. Stattdessen bot er ihnen an, für sie zu sorgen. Jakob und die ganze Familie wurden nach Ägypten gebracht und Josef wurde zu ihrem Beschützer und Versorger; zu ihrem Hirten, zu dem Stein, auf dem sie ruhten. Das führt uns zur letzten herausragenden Eigenschaft von Josef. Das alles passierte später in der Geschichte, als Gott begann, seine Augen zu öffnen, aber Josef sah das große Bild und erkannte in jeder Situation die Hand und das Wirken Gottes. Sogar als Josefs Feinde Pläne schmiedeten, um ihm zu schaden, wendete Gott alles zum Guten. Josef kam aus der Zisterne zu Potifar, landete im Gefängnis und gelangte schließlich in den Palast, und das alles diente der Vorbereitung für das, wozu Gott ihn letztendlich berufen hatte. Sehen wir uns jetzt Kapitel 45, Vers 4 an. Er hatte sich seinen Brüdern gerade erst zu erkennen gegeben und sie fürchteten sich sehr, dass er ihnen etwas Böses antun würde. Ab Vers 4, Kapitel 45: 1. Mose 45:4-5 „Da sagte Josef zu seinen Brüdern: Tretet doch zu mir heran! Und sie traten heran. Und er sagte: Ich bin Josef, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt. Und nun seid nicht bekümmert, und werdet nicht zornig auf euch selbst, dass ihr mich hierher verkauft habt! Denn zur Erhaltung des Lebens hat Gott mich vor euch hergesandt.“ In den Versen 7 und 8 trifft Josef dieselbe Aussage nochmals: „Gott hat mich vor euch hergesandt.“ Gott wählte einen sehr ungewöhnlichen Weg, um Josef zu dieser Zeit an diesen Ort zu bringen. Aber Josef wusste warum. Er sagte: „Seid nicht zornig auf euch selbst und fürchtet euch nicht. Ihr habt mich als Sklaven verkauft, aber Gott hat mich hier hergesandt.“ Bitte schlagen Sie Kapitel 50 auf. Ich möchte hier den letzten Vers lesen. Er wird sehr, sehr oft zitiert. Vers 20. Hier spricht Josef und er sagt: 1. Mose 50:20 „Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Gott aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden, damit er tue, wie es an diesem Tag ist, ein großes Volk am Leben zu erhalten.“ Auf den ersten Blick schien ihn alles, was passierte, immer noch weiter von seiner eigentlichen Bestimmung wegzuführen. Josef hatte in seinem Traum gesehen, dass er zu großem Einfluss gelangen und dass seine Brüder sich vor ihm verneigen würden. Aber dann wurde er in eine Zisterne geworfen, als Sklave verkauft und landete in Potifars Haus. Dann kam er aufgrund der Lügen von Potifars Frau ins Gefängnis. Josef muss gedacht haben: „Wenn ich versucht hätte wegzulaufen, könnte ich nicht weiter von meiner Bestimmung entfernt sein.“ Aber tatsächlich war das Gegenteil der Fall. Wenn seine Brüder ihn nicht aus Eifersucht in die Zisterne geworfen hätten, wäre er nicht an die ismaelitischen Sklavenhändler verkauft worden. Wenn sie ihn nicht gekauft hätten, wäre er nicht in Ägypten gelandet und wäre er nicht dort gewesen, wäre er nicht an Potifar verkauft worden. Hätte Potifars Frau keine Lügen über ihn verbreitet, wäre er nicht im Gefängnis gelandet und wäre nie auf den Mundschenk getroffen, der ihn schließlich zu Pharao brachte. Und wenn der Mundschenk ihn nicht zwei Jahre lang vergessen hätte, wäre Josef noch nicht bereit dafür gewesen, die Träume von Pharao zu deuten. Aber dann wurde er innerhalb eines Augenblicks zum Herrscher über ganz Ägypten ernannt. Er wurde der Hirte und der Retter seiner Familie und letztendlich der ganzen Welt. Die Hungersnot herrschte nicht nur in Ägypten, sondern überall. Die Menschen kamen von nah und fern, um in Ägypten Getreide zu kaufen. Und plötzlich erkannte Josef: „Gott, auch wenn ich dich nicht gesehen oder gespürt habe, auch wenn es schien, als hättest du mich verlassen und als würde alles schief laufen, hast du auf deinen Plan hingearbeitet.“ Vielleicht haben auch Sie gerade das Gefühl, dass Sie nicht weiter davon entfernt sein könnten, was Gott für Sie hat. Aber ich sage Ihnen: Gott ist größer als Sie denken. Jeder Schritt brachte ihn der Erfüllung des Traums näher, den Gott ihm gegeben hatte. Und wenn ich mir unser schönes Gebäude ansehe und alles, was Gott getan hat, kann ich ehrlich sagen, dass auch wir nicht hier wären, wenn die Bogenschützen nicht ihre Pfeile auf uns abgeschossen hätten. Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einige Gemeinsamkeiten von Josef und Jesus aufzeigen. Er ist ein Bild unseres Herrn. Josef wurde für 20 Silberlinge verkauft; Jesus wurde für 30 Silberlinge verkauft. Josef wurde verraten, zu Unrecht angeklagt und gefangen genommen; Jesus wurde verraten, zu Unrecht angeklagt und gefangen genommen. Josef wurde ins Gefängnis geworfen; Jesus war drei Tage und drei Nächte im Gefängnis im Herzen der Erde. Josef wurde erhöht und bekam Autorität über ganz Ägypten; Jesus wurde erhöht und bekam alle Autorität im Himmel und auf der Erde. Josef rettete sein Volk und alle Nationen; Jesus rettete die Juden und ebenfalls alle Nationen. Josef war nicht zornig auf seine Brüder. Obwohl ihre Sünde sein Leiden verursacht hatte, vergab er ihnen. Jesus ist nicht zornig auf uns, obwohl unsere Sünde die Ursache für sein Leiden war. Er bietet jedem, der zu Ihm kommt, Vergebung und Freiheit an. Bitte beugen Sie für einen Moment Ihren Kopf und schließen Sie die Augen. Was für einen wunderbaren Retter wir haben! Jesus starb nicht für Seine eigene Schuld am Kreuz von Golgatha, sondern für die Sünde der Welt. Manche Menschen sagen: „Es waren die Römer, die ihn ans Kreuz nagelten“ oder: „Nein, es waren die Juden. Sie waren dafür verantwortlich.“ Aber ich sage Ihnen: Ich weiß genau, wer Jesus ans Kreuz nagelte. Das war ich. Auch ich hätte den Hammer und die Nägel in der Hand halten können. Meine Sünde brachte Ihn an dieses Kreuz und Seine Liebe hielt Ihn dort fest. Er starb freiwillig. Und der Zorn Gottes, die Bestrafung Gottes für meine und Ihre Sünden, wurde über Jesus Christus ausgegossen und Er starb unter der Last der Sünde. Damit war den Ansprüchen von Gottes ewiger Gerechtigkeit Genüge getan und am dritten Tag wurde Jesus von den Toten auferweckt. Ich möchte gleich ein einfaches Gebet mit Ihnen sprechen. Wenn Sie Jesus noch nie als Ihren Herrn und Retter angenommen haben, ist jetzt die richtige Zeit dafür. Und Sie müssen wissen: Hier geht es nicht um ein religiöses Ritual oder eine sinnlose Zeremonie. Es geht darum, mit dem Gott, der Sie erschaffen hat, eine lebendige Beziehung zu haben. Das ist es, wofür Sie gemacht wurden und wonach Ihr Herz schon Ihr ganzes Leben lang schreit. Vielleicht haben Sie an allen möglichen falschen Orten danach gesucht… in Beziehungen mit Menschen, in Sex, Drogen, Geld und materiellen Dingen, in guten Werken oder im Extremsport. Aber in Ihrem Herzen ist ein Raum, den nur Gott füllen kann und nur wenn Sie die Erlösung, die Jesus Ihnen anbietet, annehmen, kommen Sie in diese Beziehung hinein, die diesen Raum ausfüllt. Ich möchte mit Ihnen beten - auch mit den verlorenen Söhnen und Töchtern, die heute hier sind. Vielleicht sind Sie Jesus in Ihrem Leben schon einmal begegnet; vielleicht haben Sie Ihn als junger Mensch geliebt oder Ihn auf einem Zeltlager kennengelernt. Vielleicht hat Ihnen Ihre Oma Geschichten aus der Bibel vorgelesen. Vielleicht sind Sie Jesus auch als Erwachsener begegnet, aber Sie wissen, dass Ihr Herz jetzt weit von Gott entfernt ist. Dann habe ich gute Nachrichten für Sie: Gott ist genauso wenig zornig auf Sie wie Josef es auf seine Brüder war. Jesus ist nicht zornig auf Sie. Aber es ist an der Zeit, dass Sie nach Hause kommen. Leben Sie nicht im Abseits. Bleiben Sie nicht unentschlossen mit einem Fuß im Boot und mit dem anderen auf dem Dock stehen. Steigen Sie ganz ein. Je länger Sie dort draußen bleiben und sich allein durchschlagen, umso härter wird Ihr Herz und umso schwieriger wird es, zu Ihm zurückzukehren. In der Bibel heißt es, der verlorene Sohn kam zu sich und sagte: „Was tue ich? Ich gehe zurück zu meines Vaters Haus.“ Und der Vater lief ihm entgegen. Soweit ich weiß, ist das das einzige Bild in der ganzen Bibel, wo Gott rennt. Im Garten Eden ging Er in der Kühle des Abends mit Adam umher. Aber als der verlorene Sohn zurückkehrte, rannte der Vater ihm entgegen. Ich möchte Sie in unser Gebet einschließen, wenn Sie Ihm Ihr Leben wieder neu geben möchten. Bitte halten Sie den Kopf noch für einen Moment gesenkt und die Augen geschlossen. Wir wollen zusammen beten und, wie ich schon sagte, Gott sieht uns zu und das ist das Wichtigste. Ich zähle jetzt auf drei und wenn Sie sagen: „Bayless, ich bete mit. Ich muss das tun“, bitte ich Sie, eine Hand zu heben. Dadurch sagen Sie: „Ich bin dabei. Ich bete. Ich weiß, dass ich mit Gott Frieden schließen muss.“ Freunde, Sie werden überrascht sein, wie ein einfaches Heben Ihrer Hand Ihnen dabei helfen kann, Ihren Glauben in die richtige Richtung zu lenken. Im Jakobusbrief heißt es: „Glaube drückt sich durch Taten aus.“ Das ist eine starke Aussage. Tatsächlich heißt es: „Glaube ohne entsprechende Taten ist tot. Er ist kraftlos.“ Es ist wirklich so einfach. Niemand sieht umher außer mir. Wir werden gleich zusammen beten. Aber denken Sie noch kurz darüber nach. Eins: Das ist Ihr Moment. Zwei: Wollen Sie dieses Gebet mitbeten? Drei: Heben Sie die Hand. Halten Sie sie einfach für eine Minute hoch. Lassen Sie mich Ihre Hände sehen. Wenn Sie mitbeten wollen, geben Sie Ihm Ihr Leben erneut oder zum ersten Mal. Gut, Sie können die Hände jetzt wieder herunternehmen. Bitte sehen Sie jetzt hierher. Wir werden das heute ein wenig anders machen. Ich werde gleich all jene, die ihre Hand gehoben haben, bitten, aufzustehen und vor ihrem Stuhl stehen zu bleiben und wir werden zusammen beten, während Sie stehen. Aber ich möchte Ihnen sagen: Sie müssen nicht aufstehen, damit Gott Ihr Gebet hört. Er hört Sie auch dann, wenn Sie einfach sitzen bleiben und mit einem aufrichtigen Herzen beten. Sie müssen also nicht aufstehen. Vielleicht sagen Sie: „Wenn ich einfach im Sitzen beten kann, werde ich das tun. Warum sollte ich aufstehen?“ Ich glaube, es würde Ihnen helfen. Es ist nur ein weiterer Schritt. Die Bibel sagt, Menschenfurcht stellt eine Falle. Und manchmal machen wir uns so viele Sorgen darüber, was andere Leute von uns denken, dass uns das einengt. Ich sage immer: Sie finden Ihren Frieden nicht im Kopf eines anderen. Und eines weiß ich ganz sicher: Solange Sie sich davor fürchten, was andere von Ihnen denken oder wie sie Ihr Verhalten interpretieren, werden Sie nie in der Lage sein, Gott von ganzem Herzen zu dienen. Wenn Sie aufstehen, ist das ein Weg zu sagen: „Gott, was Du denkst, ist mir wichtiger als das, was andere denken. Und wenn mir jetzt die ganze Welt zusehen will, soll sie es tun. Es ist mir egal.“ Ich glaube, das ehrt Gott und es wird Ihnen helfen. Damit brechen Sie die Ketten der Menschenfurcht. Wenn Sie also Ihre Hand gehoben haben, stehen Sie jetzt bitte auf. Wir werden zusammen beten, während Sie stehen. Die anderen werden Ihnen nur einen Moment später folgen. Aber stehen Sie auf, wenn Sie Ihre Hand gehoben haben. Das ist wunderbar! So viele Menschen dort hinten sind aufgestanden. Fantastisch! Ja! Huu-huuu! So viele Menschen, alle dort hinten. Gut. Alle, die aufgestanden sind, legen jetzt bitte eine Hand auf ihr Herz. Lassen Sie uns zu ihrer Ermutigung alle laut zusammen beten. Sagen Sie einfach: O Gott, ich gebe Dir heute mein Herz. Ich glaube, dass Jesus Dein Sohn ist und dass Er am Kreuz für mich starb. Jesus, ich gebe Dir mein Leben. Ich bekenne Dich als meinen Herrn und Retter und von diesem Moment an gehört mein Leben Dir. Ich lege alles in Deine Hände und folge Dir nach. Amen. Bitte bleiben Sie noch einen Moment stehen. Setzen Sie sich noch nicht wieder hin. Das ist gut. Heute sind auch Menschen hier, deren Leben ein wenig dem von Josef gleicht. Vielleicht sind Sie gerade in der Zisterne. Vielleicht machen Sie gerade etwas Ähnliches durch wie Josef in Potifars Haus. Vielleicht stehen Sie vor einer Versuchung, die Ihnen heftig zusetzt. Vielleicht fühlen Sie sich, als wären Sie im Gefängnis. Es gehen Dinge vor sich, die Sie nicht verstehen und in alledem können Sie Gottes Hand nicht erkennen. Aber hören Sie: Er sagte: „Ich werde dich nie verlassen oder im Stich lassen.“ Es gefällt mir, dass Josef so kühn über Gott sprach, ganz gleich wo er war, sei es in Potifars Haus, im Gefängnis oder als er vor Pharao stand. Er sprach zu jeder Zeit über Gott. Er war fest entschlossen, Gott zu dienen. Und während unseres Gebets hatte ich das Gefühl, dass es gut wäre, wenn wir dasselbe tun. Vielleicht machen Sie gerade eine schwere Zeit durch. Vielleicht redet Gott nicht mehr zu Ihnen und Sie müssen einfach nochmals bekräftigen: „Ich gehe vorwärts. Ich werde nicht von meiner Hingabe an Gott abweichen, was auch passiert. Ich weiß, dass Gott bei mir ist.“ Wenn das auf Sie zutrifft, wollen wir beten und bekräftigen, dass wir, auch wenn wir schwierige Zeiten durchmachen, darauf vertrauen, dass Gott uns hindurchführt und in Seine Bestimmung für uns hineinbringt. Bitte stehen Sie auf. Ich möchte für Sie beten. Schließen Sie sich den Menschen an, die bereits stehen. Das ist gut. Okay. Strecken Sie Ihre Hände aus und öffnen Sie Gott Ihr Herz. Ich spreche Ihnen das Gebet vor, aber ich vertraue darauf, dass es das Echo aus dem Herzen eines jeden ist, der jetzt steht: Vater, wir kommen jetzt zu Dir. Ehrlich gesagt, wünschen wir uns manchmal, Du würdest viel mehr zu uns reden und wir könnten Dein Tun besser erkennen. Aber wir vertrauen Dir. Wir wissen, dass die Gerechten im Glauben leben sollen - in der Wirklichkeit dessen, was man hofft und dem Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Und, Gott, auch wenn wir nicht sehen oder erkennen, was Du tust - wir vertrauen Dir. Wir legen dir unsere Lebensumstände hin und wir glauben, dass du Gutes wirken wirst und uns auf die Dinge, die Du für uns hast, vorbereitest. Gott, wir glauben, dass Du uns genauso liebst wie Josef. Und auch wenn uns die Bogenschützen zu ihrem Ziel auserkoren haben, wirst Du unseren Bogen fest machen. Wir werden nicht nur Überlebende sein; wir werden Menschen sein, die andere unterstützen und ihnen dienen. Und, Herr, so, wie wir nun hier stehen, wollen wir Dir sagen, dass wir Vertrauen zu Dir haben. Wir vertrauen Dir, Gott, inmitten unserer Prüfungen und Schwierigkeiten. Du wirst etwas Gutes daraus hervorbringen. Du bist größer als unsere Gedanken; Du bist größer als alles, was wir verstehen und Du bist ganz sicher größer als der mickrige Teufel. Wir danken Dir, dass Du uns segnest und uns in dem mächtigen Namen Jesu zum Segen machst. Amen. Ich bitte jetzt auch alle anderen aufzustehen. Hey, wir sind auf einer Reise und wenn wir uns die Ewigkeit betrachten, ist dieses irdische Leben nur ein winziges Sandkorn. Lassen Sie uns Gott treu bleiben. Lassen Sie uns aus der Zeit, die Er uns hier zugestanden hat, das Beste machen. Jesus sagte: „… es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.“ Wir müssen wirken, solange es Tag ist. Lassen Sie uns Ihm dienen, lassen Sie uns offen dafür sein, dass Er uns liebt und durch uns andere liebt. Und vielleicht haben Sie das schon oft gehört. Ich will mich nicht wiederholen, aber Sie müssen wissen, dass Gott Sie inniglich liebt. Ich werde in der nächsten Zeit in einige Teile der Welt reisen, wo unsere Sendung ausgestrahlt wird. Ich besuche diese Länder, soweit es mir körperlich möglich ist. Ich werde an verschiedene Orte in Europa und in anderen Ländern kommen. Wir werden Gottesdienste durchführen und die Menschen, die von unserer Sendung berührt wurden, bitten, daran teilzunehmen und ihre Freunde und Nachbarn mitzubringen. Bei solchen Gelegenheiten haben schon Tausende Menschen zu Gott gefunden. Ich möchte mich bei allen bedanken, die für uns beten. Ich weiß, es gibt vieles, für das Sie beten können, aber manche von Ihnen nehmen sich die Zeit, anhaltend für uns zu beten. Danke. Ohne Ihre Gebete würde vieles nicht passieren. Manche von Ihnen wissen, dass ich vor einiger Zeit einen schweren Bootsunfall hatte. Die meisten Ärzte, die mich behandelten, haben nicht erwartet, dass ich überleben würde, aber ich lebe und hier bin ich. Ich bin hier, weil Gott mir Gnade geschenkt hat und weil Menschen für mich gebetet haben. Wenn auch Sie dazugehören, danke ich Ihnen dafür. Und wenn nicht, möchte ich Sie ermutigen, sich ein wenig Zeit zu nehmen und einfach dafür zu beten, was Gott durch uns tut. Wir bieten uns Ihm einfach demütig an und vertrauen darauf, dass Er etwas tun kann, während wir den Namen Jesus erheben. Wenn Sie uns noch nie kontaktiert haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören. Schreiben Sie uns doch eine E-Mail oder einen Brief. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

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