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Den König anbeten

Die Weihnachtsgeschichte beinhaltet mehr als nur Krippe, Sterne und Engel. Bayless Conley nimmt die Geschichte von den weisen Männern und ihren Geschenken und zeigt vier Wege auf, wie wir Gott anbeten können.

Entdecke, warum dein Herz und dein Schatz immer zusammengehören, wie deine Investitionen deine wahren Werte offenbaren, wie das Gebet eine Art der Anbetung sein kann, die dem Vater gefällt und warum Gott vor allem anderen, das du ihm geben kannst, dich selbst und dein Herz haben möchte.

Predigtmanuskript

Wir hoffen, dass Sie ein sehr gesegnetes Weihnachtsfest haben werden. Ich will heute über Anbetung sprechen. Wir sollten Jesus anbeten, den König der Könige, unseren Retter, der von einer Jungfrau geboren wurde, ein sündloses Leben lebte und Sein Leben dann hingab, um uns zu erlösen. Er ist das beste Weihnachtsgeschenk überhaupt. Kommen wir jetzt zur Predigt. Ich möchte Ihnen einen Teil der Weihnachtsgeschichte vorlesen. Sie kennen sie sicher. Das wird nur ein paar Minuten dauern. Matthäus, Kapitel 2. Wir beginnen mit Vers 1. Matthäus, Kapitel 2, Vers 1. Da heißt es: Matthäus 2:1-11 „Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise vom Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen. Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm; und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht durch den Propheten geschrieben: Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas, denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel hüten wird. Dann berief Herodes die Weisen heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes; und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht genau nach dem Kind! Wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige. Sie aber zogen hin, als sie den König gehört hatten. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über der Stelle stand, wo das Kind war. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm, und sie öffneten ihre Schätze und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe.“ Herodes und ganz Jerusalem waren bestürzt, als sie von diesem König der Juden erfuhren. Das ist interessant. Herodes war bestürzt angesichts der Vorstellung, ein anderer könnte ihn als König ersetzen. Aber auch die ganze Stadt Jerusalem war bestürzt. Interessant ist auch, dass niemand von Jerusalem nach Bethlehem reiste, um den Erlöser zu sehen, obwohl die Entfernung zwischen den beiden Städten nicht einmal zehn Kilometer betrug. Sie sahen den Stern, sie erforschten seine Zeit und Erscheinung und sie hatten die Erklärung der Weisen. Und abgesehen davon wusste jeder in Jerusalem, dass dieser Stern nicht normal war. Es war nicht so, dass die anderen Sterne aufgrund von Luftverschmutzung oder Ähnlichem ausgelöscht worden waren. Sie waren sich der Dinge, die am Himmel vor sich gingen, nur allzu bewusst. Sie wussten es und sie hatten die Deutung der Weisen. Sie kannten die Prophetie von Micha, die hier zitiert wird. Er sagte genau voraus, wo der Erlöser, der König der Juden, der Herrscher, geboren würde. Aber niemand ging hin! Die Weisen reisten weit über tausend Kilometer, um den jungen König zu sehen und anzubeten, aber die Leute von Jerusalem reisten nicht einmal in die nächste Stadt. Dieselbe Haltung gibt es auch heute noch. Manche Menschen reisen um die halbe Welt, um Antworten im Hinblick auf ihr ewiges Leben zu bekommen und andere tun gar nichts. Wir haben Freunde, ob Sie es nun glauben oder nicht, die jedes zweite Jahr von Europa hierher fliegen, nur um bei uns in den Gottesdienst zu gehen. Sie kommen mit ihrer ganzen Familie und laden noch Freunde und Verwandte dazu ein. Sie besuchen alle Gottesdienste am Wochenende, am Mittwochabend und an den beiden folgenden Wochenenden. Letztes Mal war ich mit ihnen zum Abendessen in einem Restaurant hier in der Nähe. Sie gingen öfter dort hin, während sie hier waren und so kannten sie mittlerweile den Besitzer und alle Kellner. Als ich mit ihnen dort hinkam, sagten sie zu dem Besitzer und seinen Angestellten: „Das ist der Pastor der Gemeinde, von der wir Ihnen erzählt haben.“ Und dann fügten sie etwas sehr Interessantes hinzu. Sie sagten: „Wir kommen den ganzen Weg von Europa, um diese Gemeinde zu besuchen und Sie gehen nicht einmal über die Straße.“ Für mich war die Situation sehr unangenehm, aber wir luden sie herzlich zu uns ein. Vielleicht sind sie gekommen, ich weiß es nicht. Als die Weisen bei Jesus eintrafen, war Er nicht mehr das Baby in der Krippe. Ist Ihnen aufgefallen, dass jetzt von dem Kind gesprochen wird? Und sie gingen hinein und begrüßten es. Offensichtlich war seit der Geburt Jesu bereits einige Zeit vergangen. Und obwohl da kein Palast war, keine Diener, keine Ehrenwache, demütigten sich diese Weisen. Sie taten, wofür sie gekommen waren: Sie beugten sich nieder und beteten den jungen König an. Und anhand dieser Weisen und ihrer Gaben möchte ich Ihnen vier Wege zeigen, wie wir den Retter anbeten und ehren können. Ihre Gaben stehen symbolisch für verschiedene Arten der Anbetung. Ich werde mich sehr kurz fassen. Das Erste, was sie mitbrachten, war Gold. Wenn wir Gott etwas von unserem materiellen Besitz, von unserem Geld geben, kann das ein Akt der Anbetung sein. Und eine Wahrheit, der wir uns nicht entziehen können, ist, dass unser Schatz und unser Herz eng verknüpft sind. Jesus drückte das in Matthäus 6:21 so aus: „Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ Wir investieren in das, was wir lieben. Jeder Einzelne von uns. Allen, die mich kennen, muss ich nicht sagen, was das bei mir ist. In unserer Garage sehen Sie an einer Wand jede Menge Angelruten hängen, abgesehen von großen Stapeln mit Dingen unserer erwachsenen Kinder, von denen wir glauben, dass sie sie eines Tages mitnehmen. Neulich habe ich die Angeln gezählt. 17 Stück! Und das sind nicht alle. Ich angle sehr gerne, deshalb investiere ich in dieses Hobby. Sie müssen das verstehen. Wenn ich mit Freunden zum Angeln gehe, muss ich ihnen eine Angel zur Verfügung stellen und für verschiedene Angelmethoden braucht man nun mal verschiedene Angeln. Ich kann keine Thunfisch- oder Forellenangel benutzen, wenn ich Barsche fangen will. Deshalb ist das notwendig. Aber wenn Sie in die Garage von jemand anderem kommen, stehen da vielleicht ein oder zwei teure Motorräder mit auf Hochglanz polierten Chromteilen. Ein anderer besitzt vielleicht unzählige Paar Schuhe. Ich sage nicht, dass das schlecht ist, aber die Wahrheit ist: Wir investieren in das, was wir lieben. Wo unser Schatz ist, ist auch unser Herz. Aber Gott und Sein Reich sollten zuerst kommen. Und wo unser Herz in dieser Hinsicht ist, offenbart sich dadurch, was wir mit unserem Schatz tun. Paulus schrieb an die Philipper, weil sie ein außergewöhnliches Opfer für das Werk Gottes gegeben hatten. Er sagte: „Es ist ein duftender Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig.“ Ihre Gabe war als duftender Wohlgeruch, als Anbetung Gottes empfangen worden. Und genauso ist es, wenn wir von unserem Besitz geben. Zweitens brachten die Weisen Weihrauch. Weihrauch ist der Hauptbestandteil des Räucherwerks, das vor dem Herrn verbrannt wurde. Sie können das in 2. Mose, Kapitel 30 nachlesen. Für uns repräsentiert der Weihrauch das Gebet. Hören Sie sich Vers 8 aus Offenbarung 5 an: „Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und sie hatten ein jeder eine Harfe und goldene Schalen voller Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.“ Dieselbe Aussage finden wir in Offenbarung 8:4. Das Räucherwerk der Engel sind die Gebete der Heiligen. Wenn wir auf die Knie gehen und Zeit im Gebet verbringen, wird es zur Anbetung vor Gott, vor allem wenn wir für andere beten; wenn wir anderen durch unsere Gebete dienen und Gott um ihretwillen anflehen. Ich habe einige Jahre in Oregon gelebt. Dort wurde ich Christ. Ich hatte damals große Probleme mit Drogenabhängigkeit und Alkoholismus, aber dann wurde ich in einer Straßenmission voller Obdachloser und Drogenabhängiger gerettet, weil ein zwölfjähriger Junge mir in einem Park von Jesus erzählt hatte. Und eines der ersten Dinge, die ich dann tun wollte, war, wieder nach Kalifornien zurückzugehen und die Beziehung mit meiner Familie in Ordnung zu bringen. Ich hatte sie vier Jahre lang nicht mehr gesehen und unsere Beziehung war aufgrund meines verrückten Lebensstils in die Brüche gegangen. Das war mein erstes Ziel. Aber ich war noch ein sehr junger Christ und einige Leute, die ich sehr schätzte, sagten mir, es sei Gottes Wille, dass ich in Oregon blieb. Und ich wollte Gott nicht ungehorsam sein. Ich war hin- und hergerissen. Ich wollte zurückgehen. Ich hatte das Gefühl, dass ich das tun sollte, aber sie sagten mir: „Nein, du sollst nicht zurückgehen. Du sollst hier bleiben.“ Schließlich gelangte ich zu der Entscheidung: „Ich gehe zurück.“ Ein paar Tage vor meiner Abreise traf ich eine Frau. Ich hatte sie schon ein paar mal gesehen, aber ich kannte sie nicht gut. Sie war Christin. Sie fragte: „Bayless, wie geht es dir?“ Ich sagte: „Die letzte Zeit war ein bisschen turbulent. Aber ich habe mich entschieden, nach Kalifornien zurückzugehen.“ Ich werde nie vergessen, was sie dann tat. Sie nahm mich an den Armen, sah mir ins Gesicht und sagte: „Ich habe für dich gebetet. Du musst gehen. Das ist die richtige Entscheidung. Kümmere dich nicht darum, was die anderen sagen. Du bist auf dem richtigen Weg.“ Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie gut mir das tat! Es brachte Frieden in mein Herz. Es bestätigte, was ich glaubte selbst von Gott gehört zu haben. Aber die Zeit, die sie für mich auf den Knien verbrachte, war vor allem anderen Anbetung Gottes. Sie betete Ihn an und ehrte Ihn. Das Dritte, das die Weisen brachten, war Myrrhe. Und Myrrhe symbolisiert zwei Dinge. Als Erstes die Salbung des Heiligen Geistes. Sie ist der Hauptbestandteil des heiligen Salböls, das gebraucht wurde, um die Priester für ihren Dienst zu salben. Auch das steht in 2. Mose, Kapitel 30. Das war ein Symbol dafür, dass der Heilige Geist auf sie kam und sie ermächtigte die Arbeit zu tun, für die sie bestimmt waren. Es war symbolisch für die Gegenwart des Heiligen Geistes auf ihnen, die sie befähigte, ihrer Berufung nachzukommen. Zweitens: Myrrhe symbolisiert den Tod. In biblischen Zeiten wurden die Toten mit Myrrhe einbalsamiert, so auch Jesus, wie wir in Johannes, Kapitel 19 sehen. Und immer, wenn wir uns dafür entscheiden unseren selbstsüchtigen Wünschen zu sterben, kommt eine stärkere Salbung des Heiligen Geistes auf unser Leben und Gott betrachtet unser Tun als Anbetung. In 1. Korinther 15:31 erklärte Paulus: „Täglich sterbe ich.“ Unsere Entschlossenheit, für Jesus zu leben und nicht für uns selbst, muss jeden Tag und mit jeder Entscheidung, die wir treffen, bekräftigt werden. Letzte Woche hatten wir Freunde eingeladen. In der Nachbarschaft war einiges los und so gab es nur wenige Parkplätze. Deshalb stellten wir unsere Autos auf die Straße und ich rief sie an und sagte: „Wenn ihr kommt, parkt in unserer Einfahrt.“ Später vergaßen wir dann, dass unsere Autos noch auf der Straße standen und sie blieben dort über Nacht. Am nächsten Morgen war es sehr kalt und ich war noch fest in meine Decke eingewickelt. Da hörten Janet und ich die Stimme meiner Tochter flüstern: „Hey, ihr solltet eure Autos von der Straße holen. Die Kehrmaschine kommt.“ Und so hatte ich die Wahl. Ich hätte meinem Wunsch, in meinem warmen Bett zu bleiben, sterben und sagen können: „Liebling, schlaf noch ein bisschen. Ich kümmere mich darum“ und mehr vom Heiligen Geist in meinem Leben haben können. Aber ich tat, als würde ich noch schlafen und ließ Janet die Autos umparken. Sie hat das erst gestern im Gottesdienst erfahren. Ja, ich weiß, sie hat mehr vom Heiligen Geist als ich. Aber ich werde Gelegenheit haben, das wiedergutzumachen. Wir müssen uns also jeden Tag aufs Neue dafür entscheiden, unseren eigenen Wünschen zu sterben und anderen im Namen des Herrn zu dienen. Das kann so etwas Simples sein wie aufzustehen und ein Auto umzuparken. Vielleicht müssen Sie auch um den Erdball reisen und den Beruf wechseln, um in Gottes Willen und dem Plan für Ihr Leben zu sein. Aber für jedes zeitweilige Opfer und jede Härte, die Sie durchmachen, wenn Sie Ihrem Fleisch sterben und tun, worum Gott Sie bittet, wird Sie das Maß an Gottes Geist, das Sie dafür bekommen, mehr als entschädigen. Vielleicht sagen Sie: „Du hast doch gesagt, dass es vier Beispiele für Anbetung gibt. Aber sie hatten nur drei Gaben.“ Nein, sie hatten vier. Vielleicht haben Sie die erste verpasst: Sie gaben sich selbst. Bevor sie ihre Schätze öffneten, heißt es: „Sie fielen nieder und huldigten ihm.“ Ohne Anbetung wären all die anderen Gaben bedeutungslos gewesen. Wir haben über die Philipper und ihr außergewöhnliches Opfer gesprochen. Paulus prahlte damit vor der Gemeinde von Korinth. Er sagte: „Sie machten eine wirklich schwere Zeit durch und wir konnten nicht glauben, wie großzügig sie waren!“ Aber er sagte auch: „Sie gaben sich selbst zuerst dem Herrn und dann uns durch Gottes Willen.“ Als Erstes will Er uns. Das größte Geschenk und der größte Akt der Anbetung, den Sie Gott geben können, besteht darin, Ihm Ihr ganzes Herz zu geben. Das größte Geschenk, das Sie Ihrer Frau, Ihrem Mann, Ihrer Familie und Ihren Freunden zu Weihnachten machen können, ist ein verändertes Leben. Und das kann nur Jesus tun. Die Weisen aus dem Morgenland waren die Ersten, die Jesus als den König der Juden bezeichneten. Diese Heiden verliehen Ihm den Titel, der symbolisierte, dass Gottes Erlösung nicht nur für das jüdische Volk, sondern für die ganze Welt war. Sie ehrten Ihn, indem sie Ihn den König der Juden nannten. Die nächsten Heiden, die Ihn so nannten, ehrten Ihn damit nicht. Sie verspotteten Ihn. Das waren Pontius Pilatus und seine Männer. Statt einer Krone gaben sie Ihm Dornen. Statt eines Throns gaben sie Ihm ein Kreuz. Statt eines Sterns, der den Weg erleuchtete, herrschte Dunkelheit über dem ganzen Land. Die Gaben der Weisen waren in gewisser Weise prophetisch. Sie offenbarten das Wesen und die Bestimmung des Herrn. Das Gold repräsentierte Sein Königtum, der Weihrauch Seine Priesterschaft und die Tatsache, dass Er zwischen uns und Gott stand und uns beim Vater repräsentierte und die Myrrhe Seine Menschlichkeit; dass Er geboren wurde, um als Opfer für die Sünde der Welt zu sterben. Er blieb weder das Baby in der Krippe noch das Kind. Er wuchs auf und zeigte der Welt, wie Gott war; Er zeigte ihnen, dass Gott nicht weit entfernt und desinteressiert war und nur gelegentlich mit kalten Augen auf die Erde blickte, sondern dass Er nah und mitfühlend war, ein liebevoller Vater, der uns so sehr liebte, dass Er das Leben Seines Sohnes hingab, um uns zu erlösen. Bitte beugen Sie für einen Moment den Kopf und schließen Sie die Augen. Ich möchte mit Ihnen beten. Vielleicht sind Sie mit jemandem aus Ihrer Familie oder einem Freund hier. Aber hören Sie: Nichts ist wichtiger als Ihr ewiges Leben. Und ich habe gute Neuigkeiten: Beim Christentum und dem Leben mit Jesus geht es nicht um Regeln und Richtlinien, um sinnlose Rituale und nichtssagende Zeremonien. Es geht um eine Beziehung mit dem Gott, der Sie erschaffen hat. Es geht darum, mit Ihm zu leben und zu reden. Sie könnten jetzt auch ganz woanders sein, aber Sie sind hier. Ich glaube, dass eine unsichtbare Hand Sie heute hierher gebracht hat. Und wenn Sie zu Gott kommen, wird Er Sie nicht abweisen. Jesus hat den Preis bereits ein für alle Mal bezahlt, damit jeder an Gottes Geschenk der Erlösung teilhaben kann. Es gibt mehr, als wir mit unseren Augen sehen können. Sie sind ein ewiges Wesen, Sie werden die Ewigkeit irgendwo verbringen und Gott möchte, dass Sie sie mit Ihm verbringen. Und das geht nur durch Seinen Sohn Jesus Christus. Ich möchte Sie jetzt in ein einfaches Gebet führen; ein Gebet im Glauben, mit dem Sie Jesus, den Retter der Welt, annehmen und bekennen, dass Sie Ihr Vertrauen auf Ihn setzen. Und ich möchte Sie um etwas bitten. Niemand außer mir sieht jetzt umher. Jeder Kopf ist gebeugt, jedes Auge geschlossen. Ich werde gleich auf drei zählen. Vielleicht sind Sie vom Glauben abgekommen, ein verlorener Sohn oder eine verlorene Tochter, die sich von Gott entfernt hat und zurück nach Hause kommen muss. Ich habe gute Neuigkeiten für Sie: Gott ist nicht ärgerlich auf Sie. Aber es ist an der Zeit, dass Sie zurückkommen. Und denken Sie jetzt nicht: „Ich muss erst mein Leben bereinigen.“ Wenn Sie das allein tun könnten, müssten Sie nicht zu Ihm kommen. Kommen Sie einfach mit Ihrem ganzen Gepäck, mit all dem Müll, all Ihren Geheimnissen. Gott kennt sie sowieso. Er liebt jeden von uns trotz dieser Dinge. Und dann lassen Sie Ihn in Ihrem Leben an die Arbeit gehen. Aber kommen Sie, wie Sie sind. Ich zähle jetzt auf drei. Wenn Sie sich dem Gebet anschließen wollen, heben Sie einfach die Hand. Halten Sie sie hoch, bis ich sie gesehen habe. Dann werden wir zusammen beten. Ich glaube, etwas so Einfaches wie eine Hand zu heben kann dazu beitragen, dass Ihr Glaube in die richtige Richtung geht, denn die Bibel sagt, Glaube wird durch Taten ausgedrückt. Heben Sie die Hand, wenn Sie zum ersten Mal Frieden mit Gott schließen oder zu Ihm zurückkehren wollen. Eins. Das ist Ihr Tag. Zwei. Drei. Halten Sie die Hand bitte für einen Moment ausgestreckt. Da sind viele Hände. Gut, Sie können sie jetzt wieder herunternehmen. Lassen Sie uns beten. Bitte legen Sie eine Hand auf Ihr Herz. Sprechen Sie mir einfach nach. Sagen Sie: Lieber Gott, ich glaube von ganzem Herzen, dass Jesus Christus Dein Sohn ist und dass Er am Kreuz für meine Sünden gestorben ist. Jesus, danke dass Du mich so sehr liebst, dass Du Dein Leben für mich hingegeben hast. Ich vertraue Dir. Mach mich rein. Schenk mir einen neuen Anfang. Ich bekenne Dich als den Herrn meines Lebens. Amen. Ich hoffe, dass Sie unser Gebet mitgebetet haben. Vielleicht sitzen Sie gerade mit Freunden in einem Lokal und haben das Gebet im Stillen mitgesprochen, damit sie es nicht mitbekommen. Aber wenn Sie es ernst gemeint haben, hat Gott Sie gehört. Vielleicht sind Sie mit jemand, mit dem Sie nicht verheiratet sind, in einem Hotelzimmer und haben mitgebetet oder haben das Gebet bei sich zu Hause mitgesprochen. Freunde, Gott liebt Sie so sehr, dass Er Himmel und Erde in Bewegung setzt, damit Sie diese Botschaft hören. Es ist die beste Entscheidung, die Sie je getroffen haben. Besorgen Sie sich eine Bibel, fangen Sie an sie zu lesen und suchen Sie sich eine Gemeinde. Gott segne Sie. Ich bin gerade in Zürich in der Schweiz und hinter mir ist eine Kirche, deren Uhr das größte Zifferblatt von ganz Europa hat. Es ist sogar noch größer als das von Big Ben. Das ist ein erstaunliches Werk menschlicher Hände. In der Bibel wird oft von Werken gesprochen. Auch im Epheserbrief heißt es im zweiten Kapitel, dass wir aus Gnade gerettet sind durch Glauben und nicht aus uns selbst. Es ist Gottes Gabe, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.  Errettung erfolgt also aus Gnade durch Glauben, nicht aus Werken. Sie ist Gnade durch Glauben und sonst gar nichts. Jakobus scheint in seinem Brief jedoch das Gegenteil zu behaupten. Er sagte: „Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen!“ Manche Menschen glauben, der Jakobusbrief sei nicht inspiriert und gehöre nicht in die Bibel, weil er aussagt, dass Werke notwendig seien. Aber wir müssen uns klarmachen: Als Paulus an die Epheser schrieb, beleuchtete er die Erlösung von Gottes Standpunkt aus; Jakobus hingegen betrachtete sie vom Standpunkt der Menschen aus. Paulus sieht die Erlösung und den Glauben als die Wurzel an; Jakobus betrachtet die Erlösung und den Glauben als die Frucht. Werke bewirken keine Erlösung, aber Erlösung, die keine Werke hervorbringt, ist keine Erlösung. Der Beweis, dass es eine Wurzel gibt, ist die Frucht und deshalb sagt Jakobus: „Wenn es keine Frucht, keine Werke gibt, ist euer Glaube nicht aufrichtig.“ Und Paulus sagt: „Es ist die Wurzel, es beginnt mit Glauben. Es sind nicht unsere Werke, die uns in eine Beziehung mit Gott hineinbringen. Deshalb brauchen wir beides.“ Wenn Sie eine wahre Beziehung mit Gott haben, ist das durch Seine Gnade, die Sie im Glauben ergriffen haben. Sie haben nichts dafür getan und sie nicht verdient. Aber wenn Sie Erlösung empfangen haben, muss sich das in guten Werken in Ihrem Leben fortsetzen. Wenn es keine Frucht gibt, wage ich zu bezweifeln, dass es eine Wurzel gibt. Die Wurzel des Glaubens bringt Frucht hervor. Wir brauchen beides.

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