Dem Ungehorsam die Tür zuschlagen

Wenn Gott dich um etwas bittet, wird dir das immer zum Besten dienen. Ungehorsam kann die Tür für Probleme und Leid öffnen. Gott möchte dich voranbringen und du wirst überrascht sein, was passiert, wenn du den Entschluss fasst, ihm zuzuhören und zu gehorchen. In dieser Predigt zeigt dir Bayless Conley, wie und warum du diese Entscheidung treffen solltest.

 

Predigtmanuskript

Hatten Sie schon einmal das Gefühl, dass es in Ihrem Leben eine offene Tür geben muss, weil Sie ständig Probleme haben? Ich weiß, dass viele Menschen sich fragen: „Warum passiert mir das alles?“ Diese Frage werden wir heute zumindest teilweise beantworten. In seinem Brief an die Korinther schrieb Paulus, dass der Herr ihm die Tür für eine wirksame Arbeit geöffnet hatte. Es ist wunderbar, wenn sich solche Türen öffnen, aber wir werden heute über eine bestimmte Tür sprechen, die in Ihrem Leben definitiv nicht offenstehen sollte und ich werde Ihnen sagen, wie Sie sie schließen können. Lassen Sie uns jetzt zusammen Gottes Wort ansehen.

Kurz vor der Gefangennahme, dem Scheinprozess und der Kreuzigung von Jesus, saß Er eines Abends mit Seinen Jüngern zusammen. Er eröffnete ihnen, dass Er sie verlassen musste, aber bald zu ihnen zurückkehren würde. Hören Sie, was Er sagte. Das steht in der Amplified Bible in Johannes 14:30. Er sagte: „Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn der Fürst, der böse Geist, der Herrscher dieser Welt, wird kommen. Und er hat keinen Anspruch auf mich. Er hat nichts mit mir gemeinsam; in mir ist nichts, was ihm gehört, und er hat keine Macht über mich.“ Was für eine Aussage! „Er wird kommen, aber er hat nichts mit mir gemeinsam. Er hat keinen Anspruch auf mich. In mir ist nichts, was ihm gehört, und er hat keine Macht über mich.“ Sehen wir uns jetzt Epheser 4, ab Vers 26 an. Da heißt es:

Epheser 4:26-27
„Versündigt euch nicht, wenn ihr zornig werdet! Die Sonne darf über eurem Zorn nicht untergehen! Gebt dem Teufel keinen Raum in euch!“

Jesus sagte: „Ich habe dem Feind keinen Raum gegeben.“ Der Teufel kann sich diesen Raum nicht nehmen. Wenn er Raum in unserem Leben hat, dann deshalb, weil wir ihm diesen Raum gegeben haben. Und im Kontext der Verse, die wir gerade gelesen haben, werden zwei Dinge erwähnt. Eines davon ist nicht beigelegter Zorn. Es ist okay, wenn Sie zornig werden, aber schaffen Sie ihn aus der Welt. Gehen Sie nicht mit Unversöhnlichkeit im Herzen zu Bett. Lassen Sie nicht zu, dass der Feind einen Fuß in die Tür bekommt.

Als ich noch ein Kind war, waren hier auf dem Los Alamitos Boulevard einige unbebaute Grundstücke. Darauf hatten die Bauarbeiter Erde und Schutt abgeladen, die sich zu großen Hügeln auftürmten. In den frühen Sechzigern fuhren wir dort mit unseren Fahrrädern herum. Manchmal verschanzten wir uns auch hinter den Hügeln und bewarfen uns gegenseitig mit Steinen. Es überrascht mich noch heute, dass dabei niemand ein Auge verlor. Alle überlebten. Eines Tages waren meine Freunde und ich wieder einmal mit unseren Rädern dort. Wir waren etwa sieben Jahre alt. Und da war ein Junge, der aussah wie 12 oder 13 und mindestens doppelt so groß war wie wir. Er kletterte auf den höchsten Hügel, der für uns aussah, als sei er zehn Meter hoch. Tatsächlich war er sicher nur zwei oder drei Meter hoch. Und er sagte zu den anderen Kindern: „Hey, wollt ihr König der Hügel spielen?“ Wir wussten alle, was er meinte, und sagten: „Ja!“ Er stand also ganz oben auf diesem Erdhügel. Er war doppelt so groß wie wir. Und wir rannten den Hügel hinauf und er packte uns einen nach dem anderen und warf uns wieder hinunter. Nach dem ersten Mal stand ich auf, rannte wieder hinauf und versuchte seine Beine zu erwischen, aber er kickte mich erneut den Hügel hinunter. Ich war nicht so versessen darauf, es ein drittes Mal zu versuchen. Er war deutlich im Vorteil und wir waren klar im Nachteil. Er gab uns nicht die geringste Chance, nah genug an sich heranzukommen, dass wir ihn zu fassen bekamen. Er warf uns einfach hinunter. Ein lustiges Spiel für kleine Jungen. Aber der Teufel ist ganz klar im Nachteil, wenn es um Christen geht. Der Vorteil liegt eindeutig bei uns. Er kann Ihnen oder mir kein Land stehlen. Alles, was er hat, wurde ihm gegeben.

Bitte schlagen Sie 1. Petrus, Kapitel 5 auf. Auch hier ist die Rede von unserem Feind. 1. Petrus, das fünfte Kapitel. Wir wollen uns Vers 8 ansehen.

1. Petrus 5:8
„Seid nüchtern und wachsam! Euer Todfeind, der Teufel, streicht wie ein brüllender Löwe herum und sucht nach einem Opfer, das er verschlingen kann.“

Das bedeutet, er kann nicht einfach jeden verschlingen. Er muss nach einer offenen Tür suchen. Er streicht herum wie ein brüllender Löwe und sucht nach einem Opfer, das er verschlingen kann. Im Kontext sehen wir, dass mit den offenen Türen Stolz und Sorgen gemeint sind. Und genauso können Lügen oder nicht beigelegter Zorn solche offenen Türen für den Feind unserer Seele sein.

Aber ich möchte jetzt kurz über die wichtigste Tür sprechen, die wir dem Feind vor der Nase zuschlagen sollten. Das ist die Tür des Ungehorsams gegenüber Gott. Es gibt noch viele andere Türen, über die wir sprechen könnten, aber ich glaube, wenn er umherstreicht wie ein brüllender Löwe, ist das eine der Türen, wo es ihm am leichtesten gelingt, Zugang zum Leben eines Menschen zu finden und sich ihm gegenüber einen Vorteil zu verschaffen. Ein Beispiel dafür finden wir in einer sehr bildhaften Geschichte.

Bitte schlagen Sie im Alten Testament 1. Könige, Kapitel 13 auf. 1. Könige 13. Das ist eine faszinierende Geschichte. Die Nation war gespalten. Salomos Sohn Rehabeam hatte die Königsherrschaft über Israel übernommen, aber er war nicht allzu klug. Die Israeliten kamen mit einem Mann namens Jerobeam an ihrer Spitze zu ihm und sagten: „Dein Vater Salomo war zu hart zu uns. Er hat uns eine schwere Last auferlegt, die wir nicht tragen können.“ Und das stimmte. Salomo war am Ende seines Lebens vom rechten Weg abgekommen und hatte Gottes Volk unterdrückt. Sie sagten: „Wenn du uns die Last erleichterst, wollen wir dir dienen.“ Da sagte Rehabeam, Salomos Sohn: „Kommt in drei Tagen wieder, dann werde ich euch eine Antwort geben.“ Er sprach mit dem Ältesten und sie sagten: „Die Leute haben recht. Höre auf sie. Dein Vater war zu hart zu ihnen, deshalb begegne ihnen freundlich, wenn sie zurückkommen. Dann wirst du sie für immer an dich binden und die Nation festigen.“ Aber er wies ihren Rat zurück und hörte nur auf die jungen Männer um ihn herum. – Ich hoffe, dass die jungen Menschen mir jetzt zuhören. Wir brauchen die Weisheit der älteren Generation. Manche Leute hier, die älter sind als ihr, haben durch Zufall schon mehr gelernt als ihr durch bewusstes Pauken. – Wie auch immer, Rehabeams Antwort war sehr hart und Jerobeam, der Anführer des Volks, sagte: „Okay, vergiss es.“ Und zehn Stämme gingen fort. Aber dann dachte Jerobeam: „Die zehn Stämme sind jetzt bei mir, aber wenn die Zeit dafür kommt, im Haus des Herrn zu opfern, werden sie nach Jerusalem zurückgehen. Das ist nicht gut. Dann werde ich sie alle verlieren.“ Und er sagte sich: „Ich muss meine eigene Religion erschaffen.“ Und so ließ er goldene Kälber anfertigen – nicht allzu originell – und sagte dem Volk Israel: „Das sind eure Götter. Ihr braucht nicht nach Jerusalem zurückzukehren.“ Und er brachte diesen goldenen Kühen ein Rauchopfer. Da sandte Gott einen Propheten von Juda nach Bethel, wo Jerobeam diese falsche Religion ins Leben gerufen hatte. Als der Mann anfing zu weissagen, zeigte Jerobeam mit der Hand auf ihn und sagte: „Ergreift ihn! Sperrt ihn ein!“ Doch im selben Moment wurde sein Arm steif, sodass er seine Hand nicht zurückziehen konnte. Er sagte zu dem Propheten: „Bete für mich!“ Und er betete für ihn und es passierten noch einige andere Dinge. Das war ein erstaunliches Eingreifen Gottes. Einige junge Männer erzählten ihrem Vater, der auch Prophet war: „Es kam ein Prophet aus Juda zu Jerobeam und plötzlich wurde sein Arm steif, aber dann betete der Prophet für ihn und sein Arm war wieder in Ordnung.“ Und ihr Vater fragte: „Wirklich? Welchen Weg ist er gegangen?“ Und sie sagten: „Jerobeam hat ihn in den Palast eingeladen, aber er sagte: Nein, Gott hat mir gesagt, ich darf nichts essen und nichts trinken und nicht auf demselben Weg zurückkehren, auf dem ich gekommen bin.“ Aber die Jungen hatten beobachtet, welchen Weg er nahm. Und so stieg der alte Prophet auf seinen Esel und folgte diesem jungen Mann Gottes. Er fand ihn unter einem Baum sitzend und sagte: „Hey, komm mit mir nach Hause und iss etwas. Ich bin dein Bruder. Ich bin auch ein Prophet.“ Und der junge Prophet sagte: „Nein, das geht nicht. Gott hat mir gesagt, dass ich nicht auf diesem Weg zurückgehen und nichts essen und nichts trinken soll.“ Der alte Mann belog ihn und sagte: „Mir ist ein Engel erschienen, der mir gesagt hat, dass es okay ist. Komm mit und iss und trink etwas.“ Also ging er mit. Und während er noch am Tisch saß und aß und trank, kam plötzlich der Geist des Herrn auf den alten Propheten und er fing an zu weissagen. Er sagte: „Weil du Gott ungehorsam warst, wirst du nicht im Grab deiner Väter bestattet werden.“ Der junge Prophet aß und trank weiter und als er seine Mahlzeit beendet hatte, stand er auf und machte sich wieder auf den Weg. Wir werden jetzt lesen, was dann passierte. Ab Vers 24 in 1. Könige, Kapitel 13, ab Vers 24.

1. Könige 13:24-28
„Er zog fort; doch unterwegs fiel ihn ein Löwe an und tötete ihn. Seine Leiche lag am Weg und der Esel stand daneben. Auch der Löwe blieb neben dem Toten stehen. Die Männer, die vorbeikamen, sahen den Toten am Weg liegen und den Löwen danebenstehen. Sie erzählten es in der Stadt, in der der alte Prophet lebte. Als der es hörte, sagte er: Das ist der Mann Gottes, der gegen den Befehl Jahwes gehandelt hat. Darum hat Jahwe ihn dem Löwen preisgegeben. Der hat ihn zerrissen und getötet, wie Jahwe es angekündigt hatte. Dann befahl er seinen Söhnen, ihm einen Esel zu satteln, und ritt zu der Stelle, wo die Leiche auf dem Weg lag. Esel und Löwe standen neben dem Toten. Der Löwe hatte den Toten nicht gefressen und den Esel nicht zerrissen.“

Sowohl der Löwe als auch der Esel handelten entgegen ihrer Natur. Zwar tötete der Löwe den Mann, aber der Esel lief nicht weg und der Löwe schleppte die Leiche des Mannes nicht davon, um ihn gütlich zu verspeisen. Der Löwe stand einfach da und auch der Esel stand reglos neben dem toten Körper des Mannes und das nicht nur für ein paar Minuten, sondern Stunde um Stunde um Stunde. Die Menschen aus der Stadt kamen herbei. Stellen Sie sich das vor. Da war der Mann, getötet von einem Löwen. Und bedenken Sie: Der Teufel streicht wie ein brüllender Löwe umher und sucht nach einem Opfer, das er verschlingen kann. Da ist der Löwe; da ist der Esel. Sie holen den alten Propheten. Der Löwe steht immer noch da, der Esel ist immer noch nicht weggelaufen. Gott wollte den Menschen eine Lektion erteilen. Ungehorsam gewährt dem Feind Zutritt zu ihrem Leben. Er lässt ihn Fuß fassen. Das alles passierte, weil der Mann dem, was Gott gesagt hatte, nicht gehorchte. Ich will das jetzt nicht vertiefen, aber stellen Sie sich diese Szene einmal vor. Gott hatte sie direkt vor den Menschen aufgebaut. So kann Ungehorsam enden. Wir müssen die Tür des Ungehorsams schließen; wir müssen sie dem Teufel vor der Nase zuschlagen. Wenn wir wissen, dass Gottes Wort im Hinblick auf eine Sache sehr deutlich ist oder dass Sein Geist zu uns gesprochen hat, müssen wir gehorchen.

Einer meiner Freunde zog einmal in eine andere Stadt. Er war ein gewiefter Geschäftsmann und hatte bereits mehrere erfolgreiche Firmen aufgebaut. Er hatte demografische Studien betrieben und wusste, es war die perfekte Stadt. Er investierte und gründete seine Firma, aber er geriet mit jedem Monat weiter in die roten Zahlen. Es kamen keine Kunden. Er griff auf seine Reserven zurück, aber schließlich waren auch diese erschöpft und es schien, als würde alles, was er getan hatte, alles wofür er gearbeitet und alles wofür er gebetet hatte, den Bach runtergehen. Quasi als letzten Ausweg beschloss er zu beten. Ich weiß nicht, warum wir das so oft zu unserer letzten Option machen. Es sollte unser erster Lösungsansatz sein statt unseres letzten Versuchs, wenn alles andere versagt hat. Aber er betete. Und er sagte mir: „Das war wirklich unglaublich. Ich fragte: Gott, was ist hier los? Und sofort erinnerte er mich an eine Spende für einen Missionar auf den Philippinen, um die er mich gebeten hatte. Der Herr fragte: Was ist mit der Spende? Und ich sagte: Nun, was ist damit, Herr? Er sagte: Hast du sie geleistet? – Nein. Da sagte er: Du kannst mit mir über deine Firma reden, wenn du dem gehorcht hast, was ich dir gesagt habe.“ Mein Freund hatte nicht mehr viel Geld, aber noch am selben Tag hob er alles, was ihm geblieben war, von seinem Konto ab und spendete es dem Missionar auf den Philippinen. Und siehe da, noch bevor der Tag vorüber war, klopften plötzlich Kunden an seine Tür. Seine Firma begann zu laufen. Und sie lief nicht nur, sie boomte! Alles hing an einer einfachen Tat im Gehorsam. Ich glaube, sein Ungehorsam hatte in seinem Leben eine Tür geöffnet, die er nie hatte öffnen wollen und sein Gehorsam schloss diese Tür wieder.

Vor vielen Jahren waren meine Familie und ich auf Hawaii. Manche von Ihnen wissen vielleicht, dass dort eine christliche Organisation namens ‚Jugend mit einer Mission’ ist. Sie haben dort ein großes Schulungszentrum. Ich wollte es gerne sehen und so packten wir die Kinder ein und zogen los. Janet und ich hofften, dass uns jemand herumführen würde. Wir trafen auf eine junge Frau und sie sagte: „Ja, ich bin hier Schülerin.“ Ich fragte: „Könnten Sie uns herumführen?“ Sie stimmte zu und zeigte uns alles. Ich unterhielt mich mit ihr und es stellte sich heraus, dass sie Sekretärin in einem der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt war. Sie war die persönliche Sekretärin des Direktors und hatte ein hohes Gehalt. Ihre Karriere war perfekt. Ihr Mann war Ingenieur und hatte im Nahrungsmittelbereich ebenfalls erfolgreich Karriere gemacht. Sie erzählte mir, dass sie beide ihren Beruf aufgegeben hatten und während der Bibelschule bei jemandem in der Garage wohnten und sich im Garten mit einem Wasserschlauch duschten, weil es keine andere Möglichkeit gab. Sie kannten eine kleine Inselkette im Pazifik und planten, dort hinzuziehen und den Rest ihres Lebens damit zu verbringen, mit den Eingeborenen zu arbeiten, sie in der Mikrowirtschaft zu unterrichten und sie zu unterstützen, wo sie konnten. Ihr Mann führte gerade wissenschaftliche Studien durch, um ihnen zu helfen, aus Kokosnüssen verschiedene Produkte herzustellen. Das war wirklich interessant. Als ich darüber nachdachte, was sie alles aufgegeben hatten, fragte ich sie: „Sie glauben an radikale Opfer, oder?“ Sie drehte sich um, sah mich an und sagte: „Nein, wir glauben nicht an radikale Opfer. Wir glauben an radikalen Gehorsam.“ Das habe ich nie vergessen. Ich glaube an radikalen Gehorsam.

In Jakobus 4:7 heißt es: „So unterwerft euch nun Gott! Stellt euch dem Teufel entgegen, dann wird er von euch fliehen.“ Und vielleicht gibt es ein paar offene Türen, die wir heute schließen sollten. Wir könnten auch über vieles andere reden, aber wenn Sie die Tür des Ungehorsams schließen, werden Sie überrascht sein, wie sich vieles von selbst löst. Ich glaube, den Menschen ist manchmal gar nicht klar, dass sie sich in einem geistlichen Konflikt befinden. Sie verstehen nicht, warum ihnen alles Mögliche passiert. Aber die Ursache dafür kann Ungehorsam sein.

Vielleicht wissen Sie genau, dass Sie mit etwas aufhören oder etwas tun sollten, weil es ganz klar in der Bibel steht. Und alles, was dafür nötig ist, ist eine Veränderung Ihres Herzens. Gott sieht auf unser Herz. Wenn Sie es wirklich ernst meinen und diese Entscheidung jetzt treffen, wird Gott sie würdigen und sie wird verhindern, dass der Teufel in Ihrem Leben Fuß fasst. Vielleicht hat der Heilige Geist Ihnen ausdrücklich etwas gesagt und Sie müssen es einfach tun… oder damit aufhören. Und wenn es etwas ist, das Sie nicht mehr ändern können, danken Sie Gott dafür, dass das Blut von Jesus Christus uns von aller Sünde reinigt. Kehren Sie um. Bringen Sie es zu Gott. Sagen Sie: „Gott, bitte zeig mir den nächsten Schritt, den ich gehen soll. Ich kann das nicht wiedergutmachen, die Gelegenheit ist lange vorbei.“ Gott wird Ihnen das nicht übel nehmen. Aber Sie müssen den nächsten Gehorsamsschritt gehen, was immer das sein mag.

Bitte schließen Sie für einen Moment die Augen.

Vater, wir danken Dir, dass wir Dir so wichtig sind, dass Du uns gezielt führst. Auch liebevolle Eltern führen ihre Kinder und setzen ihnen Grenzen, weil sie klüger sind als sie. Und, Herr, wir wissen, dass Du klug bist und dass Du einzigartig weise bist. Wir wissen, dass Du klüger bist als wir und uns deshalb Grenzen gesetzt hast, sei es im Hinblick auf unsere Sexualität, den Umgang mit unserem Geld, auf unsere Beziehungen, bei der Arbeit, den Umgang mit den Menschen, die wir lieben oder die Wahl unserer Freunde. Dein Weg ist immer der Beste.

Bitte halten Sie den Kopf gesenkt und die Augen geschlossen. Wenn es etwas gibt, von dem Sie wissen, dass Sie ungehorsam waren, treffen Sie jetzt die Entscheidung, sich zu ändern. Schließen Sie diese Tür des Ungehorsams. Vielleicht betrifft es etwas, das schon lange vorbei ist und an dem Sie nichts mehr ändern können; vielleicht war es nur etwas Vorübergehendes. Aber kehren Sie jetzt um. Wenn wir unsere Sünden bekennen, vergibt Er uns und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

Herr, ich danke Dir für die reinigende Kraft Deines kostbaren Blutes.

Und wenn Sie Jesus Ihr Leben noch nicht anvertraut haben, hören Sie: Es geht dabei nicht um eine endlose Liste von Dingen, die Sie von jetzt an nicht mehr tun dürfen. Es geht nicht darum, Ja zu einem langweiligen, farblosen Leben zu sagen. Wenn Sie Ja zu Jesus sagen, begeben Sie sich auf das größte Abenteuer, das Sie je erlebt haben. In der Bibel heißt es: Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Es ist wunderbar! Es ist atemberaubend! Jesus starb am Kreuz, um die Sünde der Welt auszulöschen. Die Bibel sagt, wir alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes. Die Sünde trennte uns von Gott, aber Jesus überbrückte die Kluft. Jesus starb für Sie. Er nahm die Strafe für unsere Sünden auf sich und Er starb unter dem Gewicht dieser Sünden. Nach drei Tagen und drei Nächten war der Gerechtigkeit Gottes Genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt. Und die Bibel sagt, wenn Sie das glauben und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, bringt Gott Sie in eine Beziehung mit sich hinein, die man Erlösung nennt.

Wenn Sie weit entfernt von Gott sind oder Jesus noch nie zum Herrn Ihres Lebens gemacht haben und wissen, dass Sie nicht bereit wären, Ihn zu treffen, wenn Er jetzt wiederkäme, dann bitte beten Sie mit mir. Heben Sie einfach kurz die Hand. Sagen Sie: „Ich brauche dieses Gebet.“ Heben Sie die Hand. Das wird Ihren Glauben in die richtige Richtung lenken. Gott segne Sie. Da sind so viele Hände. Wunderbar. Es sind bestimmt 25 Hände. Sie können sie jetzt wieder herunternehmen. Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz. Lassen Sie uns zusammen beten. Sagen Sie:

O Gott, ich komme jetzt zu Dir. Ich weiß, dass Du mich so sehr liebst, dass Du Deinen Sohn gesandt hast, um für mich zu sterben. Jesus, ich danke Dir, dass Du bereit warst, an meiner Stelle zu sterben. Du hast für alle meine Sünden bezahlt. Ich glaube, dass Du von den Toten auferweckt wurdest und ich bitte Dich jetzt: Komm in mein Leben. Sei mein Herr; sei mein Retter. Amen.

Ich hoffe, Sie haben aus der heutigen Sendung etwas mitgenommen. Ich habe das Gefühl, dass ich gerade ganz persönlich zu jemandem spreche. Sie haben viel Schweres durchgemacht und sind ziemlich erschöpft. Vielleicht denken Sie: „Hey, selbst wenn ich diese Tür schließe und mir vornehme, gehorsam zu sein, gibt es doch noch so viel anderes in meinem Leben, das nicht in Ordnung ist.“ Vielleicht glauben Sie, es wäre nutzlos oder nicht genug. Aber unterschätzen Sie die Kraft eines einfachen Gehorsamsschrittes nicht. Wenn Sie einen Zentimeter auf Gott zugehen, kommt Er Ihnen hundert Kilometer entgegen. In der Bibel heißt es: Naht euch Gott, dann wird Er sich euch nahen. Ihr Schritt mag klein sein, aber Gottes Schritte sind monumental. Er durchquert das ganze Universum mit nur einem einzigen Schritt. Er möchte Ihnen begegnen. Treffen Sie einfach die Entscheidung zu tun, was richtig ist. Sagen Sie mit Ihren eigenen Worten: „Gott, ich komme zu Dir, hilf mir.“ Er ist denen nahe, die Ihn mit aufrichtigem Herzen suchen. Dabei geht es nicht um unsere Leistungen. Wir haben alle Fehler gemacht. Deshalb hat Er Seinen Sohn gesandt, damit Er am Kreuz für unsere Sünden starb. Und Gott liebt Sie unendlich. Sie sind nicht allein; Er ist bei Ihnen und ich glaube, dass Er Ihnen helfen will. Wenden Sie sich heute an Seinen Sohn Jesus, den Retter der Welt. Er möchte mit Ihnen leben. Er möchte mit Ihnen reden. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie auch bei unserer nächsten Sendung wieder dabei sind. Lassen Sie uns gemeinsam das Wort Gottes studieren und im Glauben wachsen. Ich freue mich schon darauf. Bis dann, Gott segne Sie.

 

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