Bin ich gut genug? 2/2

Von 25.08.2017 3608 Views72 Keine Kommentare
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Entdecke, wie wertvoll du für Gott bist! In dieser Predigtreihe über Epheser 3 erklärt dir Bayless Conley deine Rolle in Gottes großem Plan. Bayless: „Es ist beinahe so, als würden die Worte, die Paulus in Epheser gebraucht, unter dem Gewicht der herrlichen und ewigen Wahrheiten erzittern, die er uns zu erklären versucht – Wahrheiten, die so tief, so hoch, so weit und so wertvoll sind, dass der menschliche Wortschatz sie gar nicht ganz zu erfassen vermag.“

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

 

Predigtmanuskript

Ich glaube, eine schwierige Frage, die sich Menschen immer wieder innerlich stellen, lautet: „Ist Gott wütend auf mich? Ich habe so viel falsch gemacht. Ich habe anderen Unrecht getan. Ich habe nicht getan, was ich hätte tun sollen. Da muss Gott doch wütend auf mich sein.“ Mit dieser Frage werden wir uns heute beschäftigen. Und die Wahrheit ist: Gott liebt zerbrochene Dinge und zerbrochene Menschen. Er liebt Sie.

Dann lesen wir in Epheser 3:10: „Damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben wird.“ Gewalten und Mächte in der Himmelswelt, das sind sowohl die schlechten als auch die guten Engel. Sie können das später in Epheser 6:12 nachlesen, wenn Sie möchten, wo von den Mächten des Bösen die Rede ist: Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den Mächten und Gewalten, den Herrschern der Finsternis dieser Welt.

Diese Aussage kann sich also auf die gefallenen Engel beziehen, aber auch auf die guten Engel. In 1. Petrus 1:12 heißt es in Bezug auf das Evangelium und die Gemeinde und das Geheimnis, das ans Licht gekommen ist: „… in welche Dinge Engel hineinzuschauen begehren“. Und die vielfältige Weisheit Gottes wird durch die Gemeinde verkündet und dargestellt! Und wenn die gefallenen Engel es sehen, denken sie sich: „Warum haben wir Ihn ans Kreuz gebracht? Was haben wir nur getan! Wir haben unser eigenes Schicksal besiegelt. Wir hatten keine Ahnung.“ Und die guten Engel heben die Hände und sagen: „Gott, danke für Deine herrliche Weisheit! Wir loben Dich in Ewigkeit!“ Das ist wunderbar! Und am Ende von Vers 9 ist die Rede von „Gott, der alle Dinge erschaffen hat“. Doch Gott hat sich dazu entschieden, Seine Weisheit nicht durch die Berge oder die Meere oder durch Erde, Mond, Sterne und Galaxien zu zeigen, die auf ihren festgelegten Bahnen durchs Weltall ziehen. Nein, Er zeigt Seine Weisheit durch die Gemeinde. Wir lesen in Kapitel 2, dass von Generation zu Generation, von einem Zeitalter zum anderen, bis hinein in die Ewigkeit, eines als Leuchtfeuer und Offenbarung von Gottes wunderbarer Gnade dastehen wird und das ist die Gemeinde. Und in diesem Kapitel heißt es, dass Gott Seine Weisheit durch die Gemeinde offenbaren wird! Wie gewaltig ist Seine Gemeinde! Und was für ein Vorrecht, zu Seiner Gemeinde gehören zu dürfen. Und weil wir zu Seiner Gemeinde gehören, können wir ohne Furcht und Angst zu Ihm kommen. In Vers 12 heißt es:

Epheser 3:12
„In ihm haben wir Freimütigkeit und Zugang in Zuversicht durch den Glauben an ihn.“

Das bedeutet, wir haben Zugang zum Vater. Wir können mutig und zuversichtlich zu Gott kommen. Das Wort „freimütig“ bedeutet eigentlich „mit Redefreiheit“. Dahinter steht der Gedanke, dass wir aufgrund dessen, was Christus getan hat, ohne Scham zu Gott kommen können. Wir können ohne Angst kommen, weil wir nun zu Gottes Familie gehören und wir können unsere Anliegen mutig vor unserem himmlischen Vater vorbringen. Wie wunderbar!

Das ist das Geheimnis, das die Gemeinde ins Leben gerufen und uns in Gottes Familie hineingeholt hat. Es hat uns zu Erben und zu Miterben mit Christus gemacht, in einem solchen Maß, dass Jesus in Johannes 16 zu den Jüngern sagt: „An jenem Tag…“ Er spricht von dem Tag, an dem das Geheimnis offenbart wird, dem Tag der Gemeinde. „An jenem Tag werdet ihr bitten in meinem Namen, und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst hat euch lieb.“ Im nächsten Kapitel, Johannes 17, betet Jesus: „Vater, ich weiß, dass du sie so geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“ Das ist für unseren Verstand zu hoch! Wir sind aufgrund dessen, was der Retter Jesus Christus für uns getan hat, in der Gegenwart des heiligen Gottes ebenso willkommen wie Jesus selbst. Was für ein unermesslicher Reichtum der Erlösung! Wir sind keine Ausgestoßenen oder Bettler, sondern Familienmitglieder. Wir sind diejenigen, die auserwählt wurden, um Gottes Gnade und Weisheit widerzuspiegeln.

Nun heißt das nicht, dass wir ein problemloses Leben haben werden. Wenn Sie wissen, was ich meine. Schauen wir in Vers 13:

Epheser 3:13
„Deshalb bitte ich, nicht mutlos zu werden durch meine Bedrängnisse für euch, die eure Ehre sind.“

Also verlieren Sie nicht den Mut, wenn Dinge geschehen, die Sie nicht verstehen. Kommen Sie trotzdem mutig und zuversichtlich zu Gott und tragen Sie Ihm Ihre Bitten vor. Der Apostel Paulus hatte die Epheser zu Jesus geführt und die Gemeinde dort gegründet. Jetzt ist ihr Leiter, ihr Mentor, ein Gefangener in Rom. Einige dieser Christen hat das sicher entmutigt. Manche sagten bestimmt: „Ich verstehe das nicht. Wo ist Gott?“ Aber Gott führte Seinen Plan aus, selbst während Paulus im Gefängnis war. Und, offen gesagt, ist es eine Ehre, für Christus zu leiden, wie Paulus in diesem Vers deutlich macht. Und von hier an beginnt Paulus, für sie zu beten. Dazu möchte ich ein paar Anmerkungen machen. Fangen wir mit Vers 14 an:

Epheser 3:14
„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, von dem jede Vaterschaft in den Himmeln und auf Erden benannt wird: Er gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen.“

Das ist ein gutes Gebet für andere und für Sie selbst. Beten Sie um innere Stärke, nicht nur um veränderte Umstände. Viele Menschen verwenden viel Mühe und Energie darauf, dafür zu beten, dass Gott ihre Umstände ändert. Nur wenige Menschen beten um innere Stärke. Jemand sagte einmal etwas sehr Weises: „Betet nicht um ein einfaches Leben. Betet darum, stärker zu werden. Betet nicht um Aufgaben, die eurer Kraft entsprechen. Betet um Kraft, die euren Aufgaben entspricht.“

Und dann der erste Teil von Vers 17:

Epheser 3:17
„… dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohnt…“

Dahinter steht gewiss der Gedanke, um das Bewusstsein von Jesu Gegenwart in unserem Leben zu beten. Aber ich glaube, es geht um noch mehr. Das Wort „wohnen“ bedeutet: sich niederlassen, heimisch werden, zu einem dauerhaften Zuhause machen.

Das erinnert mich an meine Collegezeit. Als ich von zu Hause ausgezogen war, reiste ich umher und lebte in verschiedenen Bundesstaaten. Am Ende landete ich im College in Oregon. Und ich erinnere mich noch an meinen ersten Tag. Ich wohnte ein Jahr lang im Studentenwohnheim. Als ich in mein Zimmer kam, sah ich meinen zukünftigen Zimmernachbarn. Er saß auf einem der Betten und der war so komplett anders als ich. Er hatte einen militärischen Haarschnitt und war völlig anders gekleidet als ich. Und da kam ich als Mr Hippie ins Zimmer, mit sehr langen Haaren und ganz anderen Klamotten als er. Ich schleppte ein großes Stück Treibholz an, das ich im Auto hatte, und stellte es im Zimmer auf. Und ich hatte auch dieses alte, abgewetzte Gemälde, das ich fünf Jahre zuvor auf einem Flohmarkt gekauft hatte und nun an die Wand hängte. Ich schleppte meine sämtlichen Schallplatten an. Und dann riss ich mir das Hemd vom Leib und ließ mich auf mein Bett fallen. Ich konnte förmlich sehen, dass er Panik schob. Aber ich sagte nichts zu ihm. Später freundeten wir uns an. Er hieß Joe. Wir wurden sogar gute Freunde. Und eines Tages gestand Joe mir: „Bayless, weißt du noch, als du an dem Tag in unser Zimmer gekommen bist und dieses seltsame Stück Holz aufgestellt und deine sämtlichen Schallplatten hingelegt und das komische Gemälde aufgehängt hast? Da dachte ich: ‚Du meine Güte! Der zieht tatsächlich hier ein! Ich muss ein ganzes Jahr mit diesem Kerl zusammenwohnen!‘“  Die Frage ist: Hat Jesus sich wirklich in Ihrem Leben niedergelassen? Vielleicht bringt Er kein Treibholz, kein altes Gemälde und keine Schallplatten mit Gitarrenmusik mit, aber Er wird Ihre Seele mit Frieden und Freude und Zuversicht und Zielstrebigkeit und Sicherheit und Glauben und Liebe ausstatten. Ist Er bei Ihnen eingezogen? Ist er in Ihrem Leben zu Hause.

In Vers 17 heißt es dann weiter:

Epheser 3:17-19
„… und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid,  damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes.“

Paulus spricht von etwas, das die Erkenntnis übersteigt. Eine interessante Aussage, nicht wahr?

Da sagt jemand zu mir: „Herr Pastor, warum habe ich nicht solche Liebe?“ Vielleicht sollten Sie anfangen, so zu beten! Paulus betet, dass die Epheser diese Liebe erleben. Das ist ein Gebet, das vom Heiligen Geist inspiriert ist: mit Gottes ganzer Fülle erfüllt zu werden. Es ist eine Sache, von Gott erfüllt zu werden; es ist etwas anderes, mit Gottes Fülle erfüllt zu werden und etwas noch ganz anderes, mit Gottes ganzer Fülle erfüllt zu werden und Seine Liebe zu erkennen.

Was trieb Jesus dazu, den Himmel zu verlassen und sich von der ewigen, herrlichen Gemeinschaft zu trennen, die Er mit dem Vater seit aller Ewigkeit hatte? Als Säugling geboren zu werden, ein Mann der Schmerzen zu werden, verfolgt und in Schande gebracht zu werden, an ein Stück Holz genagelt und von Seiner eigenen Schöpfung am Kreuz umgebracht zu werden? Das ist so, als würden wir uns dazu entscheiden, für eine Ameise zu sterben – nur noch weit darüber hinaus. Die Antwort ist: Liebe. Liebe brachte Jesus vom Himmel auf die Erde und verlangte Ihm den Tod am Kreuz ab. Und wir sind eingeladen, uns auf das ewige Abenteuer einzulassen, diese Liebe in uns zu erleben und anderen durch uns zu bringen. Diese Verse gehören zu den erstaunlichsten der ganzen Bibel. Lesen wir weiter in dem sehr bekannten Vers 20:

Was trieb Jesus dazu, den Himmel zu verlassen und sich von der ewigen, herrlichen Gemeinschaft zu trennen, die Er mit dem Vater seit aller Ewigkeit hatte? Als Säugling geboren zu werden, ein Mann der Schmerzen zu werden, verfolgt und in Schande gebracht zu werden, an ein Stück Holz genagelt und von Seiner eigenen Schöpfung am Kreuz umgebracht zu werden? Das ist so, als würden wir uns dazu entscheiden, für eine Ameise zu sterben – nur noch weit darüber hinaus. Die Antwort ist: Liebe. Liebe brachte Jesus vom Himmel auf die Erde und verlangte Ihm den Tod am Kreuz ab. Und wir sind eingeladen, uns auf das ewige Abenteuer einzulassen, diese Liebe in uns zu erleben und anderen durch uns zu bringen. Diese Verse gehören zu den erstaunlichsten der ganzen Bibel. Lesen wir weiter in dem sehr bekannten Vers 20:

Epheser 3:20
„Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt…“

Auch hier stolpert die menschliche Sprache und bricht unter dem Gewicht solcher Gedanken fast zusammen.„Gott kann über alles hinaus handeln, über die Maßen mehr, als wir bitten oder denken. Das heißt ja, dass ich um wirklich große Dinge bitten darf! Und ich darf noch größer denken. Doch Gott kann noch über die Maßen mehr tun. Ich frage mich, ob wir nicht oft viel zu klein beten? Wenn wir in den Himmel kommen, werden wir dann vielleicht sagen: „Ich hätte ja noch viel mehr haben können! Ich hätte noch viel mehr tun und erleben können! Aber ich habe Gott für sehr klein gehalten.“

Vor Jahren arbeitete der Bruder meiner Schwiegertochter Bethany in einem Luxushotel in Laguna Beach in einem der Restaurants als Kellner. Einmal wohnte dort für eine Woche ein Ehepaar, das jeden Abend in das Restaurant kam, in dem Bethanys Bruder Ben arbeitete und er war ihr Kellner. Als er ihnen die Rechnung brachte, reichte ihm der Mann eine Kreditkarte und sagte: „Ihr Trinkgeld können Sie selbst festlegen. Schreiben Sie einfach auf, was Sie Ihrer Meinung nach wert sind.“ Ben schrieb 250 Dollar auf. Der Mann zahlte, ohne mit der Wimper zu zucken. Er unterschrieb die Rechnung und zahlte. Am nächsten Abend kam das Ehepaar wieder, und die Kellnerinnen und Kellner stritten sich darum, wer sie bedienen durfte. Das Gleiche am folgenden Abend. Ich glaube, am zweiten Abend war es eine Kellnerin und er sagte auch zu ihr: „Schreiben Sie als Trinkgeld einfach auf, was Sie Ihrer Meinung nach wert sind.“ Er zahlte 500 Dollar, ohne mit der Wimper zu zucken. Das Gleiche spielte sich am nächsten Abend wieder ab und so weiter, sechs Abende nacheinander. Der letzte Kellner schrieb 1.000 Dollar auf, und der Mann zahlte es, einfach so, ganz ungerührt. Als ich das hörte, konnte ich es kaum glauben. Ich dachte: Warum nicht 10.000 Dollar aufschreiben oder 50.000? Warum nicht eine Million? Ich meine, für manche Menschen ist das wie für uns 20 Dollar. Er hätte doch nicht mehr als Nein sagen können. Und ich frage mich, ob wir es mit Gott so ähnlich machen? Wenn Er uns gibt, was wir brauchen, tut Er es nach Seinem großen Reichtum in Herrlichkeit in Jesus Christus.

Es gibt eine Geschichte über einen berühmten amerikanischen Golfspieler. Vor vielen Jahrzehnten wurde er einmal vom König einer der Ölstaaten im Nahen Osten eingeladen, mit ihm Golf zu spielen. Erst wollte er nicht so recht, aber ein Freund sagte zu ihm: „Doch, du solltest es tun.“ Also willigte er ein. Und dieser Scheich oder König schickte seinen Privatjet, flog den Golfspieler ein und sie spielten drei wunderbare Tage lang zusammen Golf. Als der Spieler dann wieder zurückfliegen wollte, sagte der König zu ihm: „Diese Tage waren wirklich denkwürdig für mich und ich möchte mich bei Ihnen bedanken. Ich würde Ihnen gern etwas schenken. Was darf ich Ihnen schenken?“ Der Golfspieler antwortete: „Gar nichts. Ich brauche nichts. Es war einfach toll.“ Doch der König bestand darauf, und der Golfspieler sah, dass er nicht nachgeben würde. Also sagte er: „Ich sammle Golfschläger. Ich spiele nicht nur, sondern ich sammle auch seltene Golfschläger. Und der König willigte ein. Auf dem Rückweg überlegte der Spieler: ‚Was wird ein König wohl für einen Golfschläger verschenken? Einen aus Gold, in den mein Name eingraviert ist? Oder ein mit Edelsteinen besetztes Siebener-Eisen?‘ In der folgenden Woche wartete er täglich gespannt auf die Post. Nun muss man wissen, dass „Golfschläger“ auf Englisch „golf club“ heißt. Zwei Wochen später bekam der Spieler ein Einschreiben von dem König: eine Schenkungsurkunde über einen 18-Loch-Golfplatz von 200 Hektar. Da wurde ihm klar, dass der König, als er „golf club“ hörte, nicht an einen Schläger, sondern einen Club dachte! Könige denken anders als wir.

Und was ist mit dem König Jesus? Er kann über alle Maßen, überfließend über das hinaus geben, was wir bitten oder denken können: innere Kraft, Entwicklungen in unserer Gemeinde, Dinge, die unsere Kinder betreffen, unsere Rente, unsere Arbeit. Er kann es tun!

Und dann endet Paulus in Vers 21:

Epheser 3:21
„Ihm sei die Herrlichkeit in der [oder durch die] Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“

Zuerst Gnade durch die Gemeinde und dann Weisheit durch die Gemeinde und nun Herrlichkeit durch die Gemeinde. Möchten Sie dazugehören? Dafür gibt es nur eine Möglichkeit: Gottes Sohn Jesus Christus anzunehmen. Lassen Sie uns miteinander beten.

Himmlischer Vater, bitte hilf uns, innerlich zu wachsen. Du hast gesagt, dass Du Salomo ein so weites Herz geschenkt hast wie der Sand am Meer. Herr, bitte lass unsere Herzen wachsen. Unser Glaube wird herausgefordert, wenn wir solche Worte lesen – doch wir wissen, dass Du es ernst meinst! Herr, Du hast Deinen Plan bis ins Detail und systematisch ausgeführt und wir wissen, dass Du auch bei jedem Einzelnen von uns im Leben wirkst. Wir sehen es vielleicht nicht im Vorausblick, doch im Rückblick werden wir sagen können: „Gott, Deine erstaunliche Weisheit!“ Wir vertrauen darauf, Herr. Danke, dass Du Deinen Sohn geschickt hast, um uns zu erlösen und uns in dieses große offenbarte Geheimnis hereinzuholen, das wir Gemeinde nennen. Wir laden Dich ein, Heiliger Geist, bei uns und durch uns zu wirken. Danke, dass Du Deiner Gemeinde Atem einhauchst und sie wieder belebst. Danke, Gott, dass Du Deinen Geist immer wieder neu zu uns sendest. Du schenkst uns neue Einsichten über unseren gemeinsamen Auftrag als Familie, aber auch als einzelne Mitglieder dieser Familie. Herr, wir loben Dich!

Bitte lassen Sie noch einen Moment die Augen geschlossen. Falls Sie Jesus bisher noch nie Ihr Leben anvertraut haben, möchte ich Sie einladen, mit mir zu beten. Jesus ist für die Sünde der Welt gestorben. Mehr kann ich nicht sagen. Er hat den Preis gezahlt. Er ist real. Am dritten Tag wurde Er von den Toten auferweckt, weil der Anspruch von Gottes ewiger Gerechtigkeit nun für immer erfüllt war. Und was Jesus tat, tat Er stellvertretend für Sie. Und all das Wunderbare, wovon wir heute gesprochen haben, steht auch Ihnen offen. Es ist nur ein Gebet weit entfernt. Die Bibel sagt, wer im Herzen glaubt, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit dem Mund als Herrn bekennt, den bringt Gott in eine persönliche Beziehung zu sich selbst. Das nennt man Errettung. Dadurch wird man Teil Seiner Gemeinde, Seiner Familie und noch viel mehr.

Bevor ich bete, möchte ich noch etwas sagen. Wenn Sie wissen, dass Sie dieses Gebet brauchen und mit mir beten möchten… vielleicht sind Sie vom Weg abgekommen und sind ein verlorener Sohn oder eine verlorene Tochter, die nach Hause kommen müssen. Vielleicht sind Sie es leid, außen vor zu sein. Man kann Sünde nicht genießen, wenn man die Wahrheit über Jesus kennt. Und man kann sich nicht an Jesus freuen, wenn man in Sünde lebt. Es ist Zeit, dass Sie nach Hause kommen. Deshalb möchte ich Sie auch einladen, mit mir zu beten.

Und allen, die noch nie ein solches Gebet gesprochen haben, möchte ich versichern: Es geht nicht darum, eine Liste mit Dingen zu unterschreiben, die Sie ab jetzt nicht mehr tun dürfen. Es geht nicht um Zeremonien oder Rituale. Es geht darum, dass Sie Leben haben. Es geht darum, dass Sie herausfinden, zu welchem Zweck Sie erschaffen wurden. Es geht darum, dass Ihre Sünde abgewaschen wird und Sie zu etwas Herrlichem gehören, das den ganzen Erdball umspannt. Wenn Sie mitbeten möchten, dann heben Sie einfach die Hand. Die anderen schauen sich bitte nicht um; nur ich sehe, wer sich meldet. Wenn ich mich umgeschaut habe, können Sie die Hand wieder herunternehmen und wir werden zusammen beten. Ich sehe viele Hände. Wunderbar. Okay, gut. Sie können die Hand wieder herunternehmen. Nun lassen Sie uns beten. Vielleicht möchten Sie laut mitbeten.

Gott, ich komme voller Demut zu Dir und ich möchte Dir danken. Danke, dass Du an mich gedacht hast und Deinen eigenen Sohn geschickt hast, der für die Sünden der Welt gestorben ist. Jesus, danke, dass Du ans Kreuz gegangen bist. Ich glaube, dass Du gestorben und von den Toten auferstanden bist. Ich lade Dich jetzt in mein Leben ein. Von diesem Augenblick an lege ich alles, was ich bin und habe, in Deine Hände. Ich möchte Dir ganz folgen. Und ich bete in Deinem Namen, Herr Jesus. Amen.

Manchmal bewegt etwas so Einfaches wie das Gebet, das wir gerade in der Gemeinde gesprochen haben, etwas Großes. Es kann etwas so Großes wie Ihr Herz bewegen! Die Bibel sagt, Gott sieht nicht so, wie Menschen sehen. Der Mensch schaut auf Äußerlichkeiten, aber Gott schaut das Herz an. Selbst wenn es nur ein stammelndes Gebet ist – wenn Sie von Herzen dahinterstehen und wirklich wollen, dass Gott in Ihr Leben kommt, dass Er Ihnen hilft und wenn Sie wirklich Seinen Sohn Jesus Christus kennenlernen wollen, dann wird Gott Ihr Gebet erhören. Bringen Sie einfach Herz und Lippen zusammen. Sprechen Sie mit Gott. Seien Sie ehrlich und Sie werden feststellen, dass Er gar nicht weit weg ist. Und ich glaube, es ist kein Zufall, dass Sie mir jetzt zuhören. Ich glaube, das hat Gott so gelenkt und Er möchte Ihr Leben verändern. Sprechen Sie mit Ihm – jetzt gleich!

 

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