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Bin ich bereit für Neues? 4/4

Wir können uns darum bemühen, die Art wie wir denken und handeln aus uns heraus zu verändern. Doch genauso wie bei Neujahrsvorsätzen werden diese Änderungen nicht lange halten. Nur Gott schafft nachhaltige Veränderung!

In dieser Predigt spricht Bayless Conley von Gottes Leidenschaft, uns von innen heraus erneuern zu wollen. Du erfährst, dass Gottes Neuschöpfung in dir mit dem Geschenk des neuen Lebens beginnt, gefolgt von einem veränderten Denken und erneuerten Körper.

Stell Gott dein Leben zur Verfügung. Finde Frieden in deinen Gedanken. Lass dich ermutigen, deinen Lebensstil, deinen Umgangston und deine Beziehungen zu verändern.

Dies ist der vierte Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Sie sind Geist. Sie haben eine Seele und leben in einem Körper. Sie sind ein dreiteiliges Wesen. Und die Erlösung, die Jesus Christus der Welt durch Golgatha gebracht hat, wirkt sich auf jeden einzelnen Teil Ihres Lebens aus. Heute wollen wir über die Erlösung unseres Körpers sprechen. Bleiben Sie bei uns, das sollten Sie nicht verpassen. Wenn ein Mensch gerettet wird, wird sein Geist erneuert und seine Seele verändert. Vorhin haben wir bereits einen Vers aus dem Jakobusbrief gehört, der an Christen geschrieben wurde: „… nehmt das eingepflanzte Wort mit Sanftmut auf, das eure Seelen zu retten vermag!“ Wenn ein Mensch gerettet wird, wird sein Geist erneuert und seine Seele verändert. Vorhin haben wir bereits einen Vers aus dem Jakobusbrief gehört, der an Christen geschrieben wurde: „… nehmt das eingepflanzte Wort mit Sanftmut auf, das eure Seelen zu retten vermag!“ Wenn wir gerettet werden, wird der Geist sofort erneuert und die Seele tritt in den Prozess der Erneuerung ein, doch der Körper bleibt unverändert. Das bedeutet jedoch nicht, dass für unseren Körper nicht gesorgt wird. Ich will jetzt über drei Wohltaten sprechen, die unserem Körper durch die Erlösung Christi zuteil werden. Sind Sie bereit? Nun, wenn nicht, mache ich trotzdem weiter, also stimmen Sie besser gleich zu. Gut, die erste Wohltat, die die Erlösung uns bringt, ist, dass sie uns die Kraft gibt, im Sieg über die Sünde zu leben. Sie gibt uns die Kraft, im Sieg über die Sünde zu leben. Sehen wir uns Römer, Kapitel 6, Vers 11 und 12 an: Römer 6:11-14 „So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus! So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorche; stellt auch nicht eure Glieder…“ Die Glieder stehen für Ihren Körper. Stellt auch nicht euren Körper „… der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit! Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.“ Schlagen Sie jetzt bitte das siebte Kapitel im Römerbrief auf. Wir beginnen mit Vers 15. Römer 7:15 „… denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.“ Das hört sich für mich an, als wäre Paulus ein Golfspieler gewesen. Was ich nicht tun will, tue ich. Und was ich tun will, tue ich nicht. Erkennt sich darin jemand wieder? Lesen wir weiter: Römer 7:16 „Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist.“ Mit anderen Worten: Mann, ich vermassle es ständig. Das wollte ich nicht tun. Mein Gewissen sagt mir, dass das Gesetz richtig ist. Römer 7:17-21 „Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch …“ Gott sei Dank hat er das klargestellt! „… nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht. Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Ich finde also das Gesetz, dass bei mir, der ich das Gute tun will, nur das Böse vorhanden ist.“ Erkennt sich hier irgendjemand außer mir wieder? Hier scheint es nach dem Prinzip zu gehen, dass mein Körper immer will, dass ich Dinge tue, zu denen mein Inneres sagt: „Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein! Ich will das nicht tun!“ Ich will tun, was richtig ist, aber es gibt etwas, das ständig bei mir ist und das ich einfach nicht loswerden kann, weil ich nun mal darin lebe, und das ist mein Körper. Aber sehen wir uns Vers 22 an: Römer 7:22-24 „Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes. Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?“ Als ich auf der Bibelschule war, erzählte uns einer der Lehrer, dass der letzte Vers auf eine Form der Bestrafung hindeutet, die von den Römern praktiziert wurde. Sie ketteten eine Leiche an einen lebenden Menschen und dieser musste sie ständig mit sich herumschleppen, wohin er auch ging. Diese Vorstellung war so lächerlich, dass man den Zusammenhang und die eigentliche Aussage des ganzen Kapitels aus den Augen verlor. Paulus sagte: „Ich habe ein neues Leben. Ich will tun, was meiner inneren Überzeugung entspricht. Aber da gibt es noch dieses andere Gesetz. Die Sünde wirkt in meinem Fleisch, sie will mich gefangen nehmen und zu Fall bringen. Wer wird mich von diesem Körper erlösen?“ Und im nächsten Vers heißt es: Römer 7:25 „Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“ Ist das nicht gut? In der New Living Bible heißt es hier: „Gott sei Dank liegt unsere Antwort in Jesus Christus, unserem Herrn.“ Mit meinem Sinn diene ich also dem Gesetz Gottes, aber mit meinem Fleisch dem Gesetz der Sünde. Aber es gibt eine Antwort und diese Antwort ist Jesus. Wer ist froh, dass es eine Antwort gibt? Lesen wir weiter. Kapitel 8, Vers 1: Römer 8:1-4 „Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln.“ Das Gesetz sagt mir also, was ich tun kann, und zwar nicht aufgrund des äußeren Drucks, den das Gesetz auf mich ausübt oder weil ich fürchte, dass Gott mich erschlägt, wenn ich es nicht tue, sondern weil etwas in mir wirkt, das mich dazu befähigt. Aber da stellt sich die Frage: Warum tue ich es dann nicht? Warum ist das so schwer? Wie stellen wir es an, nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist zu leben? Der Heilige Geist ist da, um uns zu helfen. Aber wenn es dazu nicht mehr zu sagen gäbe, hätten Sie mir nicht zuhören müssen. Die Frage ist: Wie macht Er das? Lesen wir weiter, was Paulus sagt. Vers 5: Römer 8:5-6 „Denn die, die nach dem Fleisch sind…“ Das sind also jene die sich vom Fleisch zu etwas hinziehen lassen, das dem widerspricht, was Gott will. „Denn die, die nach dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, die nach dem Geist sind…“ Das sind jene, die dem gehorchen, was der Geist sagt. „… auf das, was des Geistes ist. Denn die Gesinnung des Fleisches…“ … also wenn Sie Ihren Sinn auf Ihr Fleisch ausrichten, das… „… ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden…“ Sehen wir uns jetzt Römer, Kapitel 12, die Verse 1 und 2 an: Römer 12:1-2 „Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist.“ Gut, das ist nicht unvernünftig, es ist vernünftig. Vers 2 „Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich möchte den guten und wohlgefälligen und vollkommenen Willen Gottes erfahren. Ich will nicht gleichförmig der Welt sein. Wörtlich heißt es hier, dass man in eine Form gepresst wird. Lassen Sie sich nicht von der Welt in eine Form pressen. Das sagt der griechische Grundtext aus. Und wissen Sie was? Die Form, in die die Welt uns pressen will, sieht absolut nicht aus wie Christus. Gott will uns nach dem Bild Jesu formen, aber die Form der Welt sieht völlig anders aus. Sie sieht weder aus wie Jesus noch klingt oder handelt sie so. Wie stelle ich es nun an, dass ich meinem Fleisch nicht nachgebe und der Welt gleichförmig werde, sondern stattdessen Verwandlung erfahre? Nochmals: Nach dem inneren Menschen habe ich Wohlgefallen am Gesetz Gottes, aber da ist das Problem mit meinem Fleisch. Im Galaterbrief beschreibt Paulus den Konflikt zwischen Fleisch und Geist: Das Fleisch kämpft gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch. Sie stehen in ständigem Widerstreit miteinander. Und gefangen zwischen meinem erneuerten Wesen und meinen Geist und meinem Fleisch, das immer nur Böses im Schilde führt, ist meine Seele. Mein Sinn ist ein Teil meiner Seele. Unsere Seele ist das Scharnier, das bestimmt, welche Richtung unser Leben nimmt. Ich kann dem Fleisch nachgeben und sündigen und Dinge tun, die mich von Gott wegführen und meine Ehe, mein geistliches Leben und die Menschen um mich herum verletzen oder ich richte mich auf den Geist aus, gehorche Gott und tue, wozu ich erschaffen wurde und führe ein besseres Leben. Es hängt alles von meiner Seele und meinem Sinn ab. Werden Sie nicht gleichförmig der Welt, sondern lassen Sie sich verwandeln. Sicher haben Sie schon einmal gehört, dass das griechische Wort für umgestalten metamorphoo lautet. Daher stammt auch das Wort Metamorphose. Wörtlich bedeutet es, dass wir das, was innen ist, nach außen dringen lassen. Und genau darüber sprechen wir gerade. Ich habe ein neues Leben. Ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen an dem Gesetz Gottes. Wie setze ich das nun in meiner Ehe um, dass ich meine Frau gut behandle, geduldig mit ihr bin und sie so liebe, wie Christus die Gemeinde liebt? Was muss ich nun tun, damit sich das, was im Inneren ist, in meiner Ehe nach außen hin entfaltet? Wie bringe ich das, was im Inneren ist, bei meiner Arbeit nach außen, sodass ich all meine Geschäfte sauber und ehrlich abwickle? Wie kann sich das, was Gott in meinen Geist hineingelegt hat, in jeden Bereich meines Lebens auswirken? Ich werde verwandelt durch die Erneuerung meines Sinnes. Wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, Ihre Seele mit dem Wort Gottes zu nähren und Ihren Sinn zu erneuern, werden Sie keine gesunde, wohlgenährte, starke Seele haben. Ich sage Ihnen, was dann passiert. Wenn Sie Ihre Seele mit den falschen Dingen füllen, werden sich Ihre Seele und Ihr Körper gegen Ihren Geist verbünden; sie werden ihn unterdrücken und überwältigen und dann werden Sie Dinge tun, die Sie nicht tun wollen. Stattdessen sollten Sie Ihren Sinn mit dem Wort Gottes erneuern und in der Bibel lesen. Ich sage das nun schon seit dreißig Jahren immer und immer wieder und ich werde es auch in der Zukunft immer wieder sagen: Sie sollten eine Liebesbeziehung mit Ihrer Bibel eingehen. Sie haben keine Vorstellung davon, was passiert, wenn Sie anfangen, regelmäßig und systematisch in der Bibel zu lesen und darüber nachzudenken. Wenn Sie anfangen, Ihre Seele mit dem Wort Gottes zu nähren, werden sich Ihre Seele und Ihr Geist gegen Ihren Körper verbünden und ihn in Schach halten und dann werden Sie ein verwandeltes Leben führen und das nach außen bringen können, was Gott in Ihr Inneres hineingelegt hat. Vielleicht denken Sie jetzt: „Wird der Kampf denn je vorüber sein?“ Und ich weiß, dass manche denken: „Die ganze Sache mit dem Sex und der Lust, mit der Versuchung und diesen Gedanken, wird das denn je vorüber sein?“ Ich bin jetzt 58 Jahre alt und muss sagen: „Noch nicht.“ Ich glaube, solange wir in einer gefallenen Welt leben und diesen Körper aus Fleisch und Blut haben, werden wir diesen Kampf kämpfen müssen. Manche Menschen sind in dem einen oder anderen Bereich anfälliger als andere. Paulus sagte in 1. Korinther 9:27: „… ich zerschlage meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde.“ Auch der große Apostel Paulus kämpfte noch. Er sagte: „Ich muss meinen Leib zerschlagen und ihn mir unterordnen, denn wenn ich auf ihn höre, tue ich Dinge, die mich von meinem Dienst disqualifizieren.“ Das Wort zerschlagen in diesem Vers hat mich fasziniert, deshalb habe ich mich damit beschäftigt. Es bedeutet wörtlich: „Ich zerschlage meinen Körper.“ Es bedeutet, einen Schlag unter das Auge zu bekommen. Das ist ein zusammengesetztes griechisches Wort, das wörtlich bedeutet, jemandem ein blaues Auge zu hauen. Wie cool ist das? Paulus sagte: „Ich verpasse meinem Körper ein blaues Auge.“ Und die Vorstellung, die dahinter steckt, ist, aggressiv und rücksichtslos gegen jemanden zu boxen und seinem Gegner keine Chance zu geben. Paulus wusste also, was auf dem Spiel stand. Er ging nicht zimperlich mit seinem Fleisch um. Wenn Sie Ihrem Fleisch den kleinen Finger reichen, nimmt es gleich die ganze Hand. Wenn Sie ihm nur ein kleines bisschen nachgeben, verleitet es Sie zu Dingen, die Sie nicht tun sollten. Vielleicht sagen Sie: „Pastor, ich habe das Gefühl, dass mein Fleisch die Kontrolle besitzt und ich es bin, der das blaue Auge abkriegt.“ Aber auch wenn das Fleisch hin und wieder eine Runde gewinnt - stehen Sie auf und boxen Sie weiter. In Sprüche 24:16 heißt es, ein Gerechter fällt sieben Mal, aber er steht doch wieder auf. Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Kehren Sie um, nehmen Sie Seine Vergebung an und machen Sie weiter. Mit dem Wort Gottes und dem Heiligen Geist in Ihrer Ecke werden Sie gewinnen. Und wenn Ihr Fleisch Sie in einem Bereich immer wieder zu Boden schlägt, stehen Sie einfach immer wieder auf. Wenn Sie nicht aufgeben, werden Sie letztendlich den Sieg davontragen. Der Teufel liebt das, wissen Sie? Er hat seine Freude daran, Ihr Fleisch in Versuchung zu führen. Er sagt: „Nun komm. Nur ein bisschen. Du hast eine Pause verdient. Du warst jetzt so lange gut. Das ist keine große Sache.“ Und dann geben Sie Ihrem Fleisch nach und plötzlich wird der Teufel zum Verteidiger von Gottes Herrlichkeit: „Wie konntest du nur? Wenn sie in der Gemeinde wüssten, wie du wirklich bist, würden sie dich sofort hinauswerfen. Wage es nicht, Gott unter die Augen zu treten, du schmutziger Versager.“ Freunde, wir leben nicht unter dem Gesetz. Wir leben unter der Gnade. Die Gnade bringt Vergebung mit sich und sie gewährt uns die Hilfe des Heiligen Geistes, damit wir unser Fleisch bezwingen und besiegen können. Der Apostel Paulus sagte: „Die Sünde wird nicht über euch herrschen.“ Aber er machte alles davon abhängig, ob wir unseren Sinn auf unser Fleisch oder unseren Geist ausgerichtet haben. Was tun Sie mit Ihrem Sinn? Erneuern Sie ihn mit dem Wort Gottes? Oder füllen Sie ihn mit anderen Dingen? Gut, das bringt mich zu der zweiten Wohltat, die uns zuteil wird und das ist Heilung. Bitte schlagen Sie 1. Petrus, Kapitel 2 mit mir auf. Die zweite Wohltat, die die Erlösung für uns mit sich bringt, ist Heilung. 1. Petrus, Kapitel 2, Vers 24. Sicher kennen Sie den Vers, aber wir wollen ihn trotzdem lesen. 1. Petrus 2:24. Hier heißt es von Jesus: 1. Petrus 2:24 „… der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“ Gott sei Dank ist der erste Teil dieses Verses wahr und Gott sei Dank auch der zweite. „Er hat meine Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen, damit ich, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit lebe.“ Das hat Christus durch Sein Opfer ermöglicht. Der zweite Teil ist ebenso wahr: „… durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“ Und das Wort, das hier für geheilt steht, wird im ganzen Neuen Testament für körperliche Heilung verwendet. Sowohl in den Evangelien als auch in den Briefen und der Apostelgeschichte steht es für die körperliche Heilung. „… durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“ Tatsächlich zitiert er damit Jesaja 53. Lassen Sie uns das aufschlagen. Jesaja 53 wird oft als das große Erlösungskapitel des Alten Testaments bezeichnet. Hier ist die Rede von dem Leiden Christi und es wird erklärt, warum Er litt und was Er mit Seinem Leiden erreichte. Sehen wir uns das jetzt zusammen an. Vers 4. Hier heißt es: Jesaja 53:4 „Jedoch unsere Leiden - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.“ In meiner Bibel steht hinter dem Wort Leiden eine kleine Eins. Und in der mittleren Spalte steht unter dieser Eins: „Wörtlich: Krankheiten.“ Das ist das hebräische Wort für körperliche Krankheiten. „Jedoch unsere Krankheiten - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen.“ Das Wort Schmerzen ist die wörtliche Übersetzung des hebräischen Wortes. An anderen Stellen in der Bibel wird es auch mit „körperliche Schmerzen“ übersetzt. Das Wort für Leiden wird die ganze Bibel hindurch viele Male mit Krankheit und Gebrechen übersetzt. Er hat unsere Krankheiten getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Vers 5: Jesaja 53:5 „Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.“ Das ist der Vers aus 1. Petrus 2:24: „… durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“ Die Bibel sagt, der Lohn der Sünde ist der Tod. Jesus hätte auch einen relativ schnellen und schmerzlosen Tod sterben können, um für unsere Sünden zu bezahlen. Warum litt Er so sehr? Warum ließ der Vater zu, dass Sein Rücken von einer römischen Peitsche aufgerissen wurde? Die Bibel sagt, Sein Tod hat Vergebung für uns erkauft und die Striemen auf Seinem Rücken haben Heilung für uns erkauft. Doch so wunderbar die Heilung auch sein mag - den Alterungsprozess und den körperlichen Tod, der uns allen bevorsteht, kann sie nicht aufhalten. Aber ich habe noch eine gute Nachricht. Das ist der dritte und letzte Punkt, den ich kurz erläutern möchte. Die dritte Wohltat, die die Erlösung Jesu uns bringt, ist, dass unser Körper eines Tages verwandelt werden wird. Dazu möchte ich zwei Verse zitieren, Philipper 3:20 und 21: „Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird und seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig machen wird…“ Das wird cool sein! Er hatte einen Körper, mit dem Er auf einer Wolke in den Himmel fliegen konnte. Er konnte Fisch und Honig essen und dann durch eine Wand gehen. Ich weiß nicht, wie Er den Fisch und den Honig durch die Wand brachte, aber Er tat es. Es ist mir bestimmt, einen Körper zu haben, der Seinem herrlichen Körper gleicht. Sehen wir uns noch ein paar Verse an, die letzten für heute. 1. Korinther 15. 1. Korinther 15, ab Vers 50: 1. Korinther 15:50-55 „Dies aber sage ich, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: Verschlungen ist der Tod in Sieg. Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?“ Gott sei Dank werden wir verändert! Wenn Er sagt, dass die Toten auferweckt werden, spricht Er über den Teil von uns, der tot im Grab zurückbleibt, unseren Körper, denn die Bibel sagt, wenn wir sterben, gehen unser Geist und unsere Seele zu Gott. Der Apostel Paulus sagte, fern von diesem Leib zu sein bedeutet, ganz beim Herrn zu sein. Er saß in einem römischen Gefängnis und schrieb: „Ich wünsche mir, euch zu verlassen und bei Christus zu sein. Das wäre viel besser, aber ich glaube, für euch ist es nötiger, dass ich bleibe.“ Das Leben ist Christus; das Sterben Gewinn. Fern von diesem Leib zu sein bedeutet, beim Herrn zu sein. Und wenn wir nicht zu jenen gehören, die hier bleiben, bis Jesus wiederkommt, wird Er unseren Körper vom Tod auferwecken. Vielleicht fragen Sie sich jetzt: „Was passiert, wenn mein Geist zu Gott geht? Gibt es dann einen hörbaren Puff oder so?“ Nein. Ich glaube, dass Ihr Geist große Ähnlichkeit mit Ihnen hat, aber natürlich ohne die Flecken der Sünde. Und ich denke, Ihr Geist passt in Ihren Körper wie eine Hand in einen Handschuh. Paulus berichtete den Korinthern von seiner Erfahrung im dritten Himmel, wo Gott wohnt. Er sagte: „Ich wurde in den dritten Himmel entrückt. Ich hörte unaussprechliche Worte, die auszusprechen einem Menschen nicht zusteht“, und hier bekam er die Offenbarung, die wir das Neue Testament nennen. Und er sagte über seine Erfahrung im Himmel: „Ob im Leib oder außer dem Leib, weiß ich nicht.“ Das lässt den Schluss zu, dass sein Geist seinem Körper sehr ähnlich sah. Das ist für viele von Ihnen eine gute Nachricht! Für andere ist es nicht die beste Nachricht. Aber so ist es. Sie werden mich im Himmel wiedererkennen! Ich werde aussehen wie jetzt, nur viel besser. Unser Geist ähnelt uns so sehr, dass man uns wiedererkennen kann. Aber eines Tages bekommen wir einen neuen Körper. Er liegt schon für uns bereit. In der Zwischenzeit haben wir den Vorschuss des Heiligen Geistes. Doch die Erlösung des Christus gilt für den ganzen Menschen - Geist, Seele und Körper. Aber auch jene, die Christus ihr Leben nicht anvertraut haben, werden auferweckt. Das können Sie in Offenbarung, Kapitel 20, nachlesen. Auch sie werden wieder mit ihrem Körper vereint, doch sie bekommen keinen verherrlichten Körper. Sie bekommen ihren alten Körper wieder. Und sie dürfen die Ewigkeit nicht mit Gott verbringen. Für sie wird die Ewigkeit völlig anders aussehen und sie wird alles andere als schön sein. Es gibt einen Himmel, den Sie gewinnen können, eine Hölle, die Sie meiden sollten und einen Retter, der Sie sehr, sehr liebt. Ich würde mich unendlich freuen, wenn Sie heute Ihr Herz öffnen und Ja zu Jesus sagen. Das ist der größte Gefallen, den Sie sich selbst jemals tun können. Und ich rede jetzt nicht über Religion. Fragen Sie meine Freunde. Ich liebe Jesus; ich liebe Gott; ich bin alles andere als perfekt, aber ich halte mich nicht für einen religiösen Menschen. Mit den Regeln der Religion komme ich nicht gut zurecht. Aber ich mag die Führung des Heiligen Geistes, ich mag Gottes Drehbuch und ich liebe Jesus. Und ich liebe die Gemeinde und die Menschen Gottes mit all ihren Macken, Schrullen und Eigenarten. Der Leib Christi ist trotz alledem wunderbar. Und wenn hier sonst niemand eigenartig ist - ich bin es. Ich hoffe, Sie haben aus der heutigen Sendung etwas mitgenommen. In der Bibel heißt es, Gott ist reich für alle, die Ihn anrufen. Jesus sagte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Gott ist einfach wunderbar. Wir können nichts tun, das so schlecht ist und nie so kläglich versagen, dass Gott uns fallen lässt. Er will, dass wir zu Ihm gehören. Er will Sie in Seine Familie aufnehmen. Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet, befreit und erlöst werden. Er liebt Sie.  

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