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Jeden Tag als Überwinder leben

Wenn du Christ bist, hat die Sünde keine Macht mehr über dich. Doch was bedeutet das genau? In seiner Predigt zeigt Bayless Conley, wie der Heilige Geist dir die Kraft gibt, Versuchungen zu widerstehen, vor der Sünde zu fliehen und jeden Tag als Überwinder zu leben.

Ich werde erklären, dass ich für die Sünde tot bin, da ich für Gott lebe. Und all das ist ein Teil meiner Überlegungen, und während ich diese anstelle, kommt die Kraft des Heiligen Geistes auf mich, erfrischt mich und stärkt mich gegen jede Versuchung, die sich mir stellen könnte.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Bitte schlagen Sie Ihre Bibel bei Römer 6 auf. Römer 6, Vers 1:

„Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunimmt?“

In Vers 2 sagt er:

„Auf keinen Fall!“

Andere Übersetzungen: „Gott behüte.“

Wie können wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch länger darin leben? Wir können es nicht. Denn als wir Christus unser Leben anvertraut haben, sind wir der Sünde gestorben und haben ein neues Wesen erhalten, und diesem steht es direkt entgegen, wenn wir weiterhin gewohnheitsmäßig in Sünde leben.

In 1. Johannes 3, Vers 9 heißt es, wer zu Gott gehört, kann nicht mehr gewohnheitsmäßig sündigen, weil er von Gott geboren ist. Das widerspricht dem geistlichen Wesen, das wir bekommen haben, als wir gerettet wurden. Und eine der bedeutendsten Arten, diese innere Veränderung, die in uns stattgefunden hat, zu demonstrieren, ist die äußerliche Tat der Taufe.

Er fährt fort, Vers 3:

„Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.“

Ich bin jetzt auferweckt worden zu einem neuen Leben in der Gnade Gottes, getragen von Gottes Kraft und versorgt durch seine Herrlichkeit.

Wir lesen in Vers 4, dass Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, und diese deutet auf die Energie und die Kraft des Heiligen Geistes hin. Wir können in Römer 8, Vers 11 lesen, dass Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes von den Toten auferweckt wurde.

So wie er durch die Kraft des Heiligen Geistes von den Toten auferweckt wurde, wie es hier heißt, sollten auch wir durch die Kraft des Heiligen Geistes in der Neuheit des Lebens wandeln. Nicht in unserer eigenen Energie. Nicht durch unseren eigenen Willen. In Römer 8, Vers 13 heißt es, durch die Kraft des Geistes könnt ihr die Sünden, die der Körper begeht, töten. Durch die Kraft des Geistes ist diese Kraft verfügbar. Wir können sie ergreifen.

Wie ergreifen wir diese Kraft? Gut, als Erstes müssen Sie etwas wissen. Sagen Sie alle: Ich muss wissen. Verse 6 und 7:

„… da wir dies erkennen …“

(Nicht hoffen, nicht annehmen)

„… da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sein soll, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.“

Vers 7:

„Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.“

Unser alter Mensch wurde gekreuzigt, damit der Körper nicht mehr zum Zweck der Sünde gebraucht werden kann. Wer gestorben ist, wurde von der Sünde befreit. Sie sind Geist. Sie haben eine Seele und leben in einem Körper. Ihr wahres Ich ist ein Geist, der nach dem Bild Gottes erschaffen wurde. Die Bibel sagt, Gott ist Geist. Als Gott Adams Körper den Atem des Lebens einhauchte, wurde er zu einer lebendigen Seele. Er wurde lebendig, aber Adam ist Geist, weil Gott Geist ist. Wir sind geistliche Wesen, weil unser Vater der Vater des Geistes genannt wird.

Wenn es hier heißt, dass unser alter Mensch gekreuzigt wurde, ist die Rede von unserer alten geistlichen Natur mit dem Ausblick auf diesen Tag; auf den Tag der Gemeinde; den Tag, an dem Christus gestorben ist und die Erlösung ermöglicht hat. In Hesekiel 36 sagt Gott: „Ich werde dir ein neues Herz und einen neuen Geist geben.“ Sagen Sie alle: Ein neuer Geist. Gott sagt, ich werde euch einen neuen Geist geben. 2. Korinther 5, Vers 17:

„Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung …“

(Eine neue Schöpfung)

„… das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“

Das gilt für Ihren Geist. Ihr Geist wurde neu erschaffen; er wurde durch die Kraft des Heiligen Geistes neu gemacht. Aber wir haben immer noch unsere Seele und unseren Körper, mit denen wir uns befassen müssen. Ihre Seele besteht aus Ihrem Sinn, Ihrem Willen und Ihren Emotionen. Und im Jakobusbrief, der übrigens an die Gemeinde geschrieben wurde, sagt er in Kapitel 5: „Ist jemand krank unter euch? Er soll die Ältesten der Gemeinde rufen.“ Der Brief richtet sich also an die Gemeinde. Aber in Jakobus 1,21 schrieb er an Christen:

„… nehmt das eingepflanzte Wort mit Sanftmut auf, das eure Seelen zu retten vermag!“

Das bedeutet, ihre Seelen waren noch nicht gerettet. Unsere Seelen sind gerade im Prozess der Rettung.

Psalm 23: Er stellt meine Seele wieder her. Mein Geist wird erfrischt. Mein Geist ist von Neuem geboren. Aber weil ich das eingepflanzte Wort empfangen habe, ist meine Seele im Prozess der Erneuerung und der Rettung. In Römer 12, Vers 2 heißt es dazu:

„Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes …“

Wir erneuern unseren Sinn durch das Wort Gottes.

Und dann haben wir einen Körper. Das Wesen der Sünde lebt immer noch in unserem Fleisch. Auf uns wartet bereits ein neuer Körper, das ist Teil unserer Erlösung. Das haben wir noch nicht erlebt.

Paulus schrieb in 1. Korinther 9, Vers 27:

„… sondern ich zerschlage meinen Leib und knechte ihn …“

Aber der Ausgangspunkt ist das Wissen, dass Sie ein neuer Mensch sind. Sie sind mehr als ein Sünder, dem vergeben wurde. Sie sind eine neue Schöpfung. Wenn Sie gerettet sind, wohnt das Wesen der Sünde nicht mehr in Ihrem Geist.

Das Erste, was wir wissen müssen, ist, dass in unserem Geist, im Kern unseres Seins, ein Wunder passiert ist. Wir wurden verändert. Wir wurden von Neuem geboren, neu erschaffen, im Inneren neu gemacht. Das müssen wir als Erstes wissen, wenn wir in die Kraft des Geistes eintreten und im Sieg über die Sünde leben. Und wenn wir etwas wissen, müssen wir zu einem Schluss gelangen.

Bitte sehen Sie sich mit mir die Verse 10 und 11 an:

„Denn was er gestorben ist, ist er ein für alle Mal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott. So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus!“

Das griechische Wort für „sich für etwas halten“ bedeutet wörtlich, dass man nach einer umfassenden Beurteilung der Fakten zu einem definitiven, unerschütterlichen Schluss kommt. Ich bin zu einer unerschütterlichen, definitiven Schlussfolgerung gelangt. Wir finden das Wort hier wie auch an anderen Stellen im Neuen Testament, und es ist wörtlich ein Ausdruck des Glaubens.

Ich will Ihnen noch eine andere Stelle zeigen, an der es benutzt wird. Da heißt es: „Durch Glauben …“ Sagen Sie alle: „Durch Glauben.“

„Durch Glauben hat Abraham, als er geprüft wurde, den Isaak dargebracht, und er, der die Verheißungen empfangen hatte, brachte den einzigen Sohn dar, über den gesagt worden war: In Isaak soll deine Nachkommenschaft genannt werden, indem er dachte …“

Hier ist wieder unser Wort.

„… dass Gott auch aus den Toten erwecken könne, von woher er ihn auch im Gleichnis empfing.“

Gott hatte Abraham verheißen, dass die Welt, die Nationen durch Isaak gesegnet würden. Er hatte also diesen Sohn, durch den Wunder geschehen sollten, und dann sagte Gott eines Tages: „Bringe deinen Sohn auf einen Berg, den ich dir zeigen werde und opfere ihn dort als ein Brandopfer.“

Nun, Abraham dachte nach. Er sagte: „Okay, Gott hat mir bereits verheißen, dass die Nationen durch meinen Sohn gesegnet werden und dass ich durch ihn Nachkommen haben werde. Gut, wenn Gott das verheißen hat, wird er ihn nötigenfalls aus der Asche des Brandopfers auferstehen lassen müssen. Ich werde Gott gehorchen.“

Und so gingen sie mit einer Gruppe von Menschen, seinen Dienern, zu dem Berg, den Gott ihm genannt hatte. Dann sagte Abraham etwas. Er sagte zu den anderen: „Der Junge und ich werden weitergehen und Gott anbeten, dann werden wir zu euch zurückkehren.“ Wir werden zurückkehren. Sein Glaube beeinflusste sein Reden.

Das Wort im Neuen Testament, das wir hier in Bezug auf Abraham finden – er zog den Schluss, er rechnete mit, er folgerte –, ist dasselbe wie in Römer 6, wo es heißt „haltet euch der Sünde für tot“. Dieses Wort wurzelt in dem Wort „logos“ in der griechischen Sprache. Manche von Ihnen kennen es. Das Wort bedeutet „etwas Gesagtes“. In der Vorstellung, dass wir uns der Sünde für tot und für Gott lebendig erachten, ist also die Wahrheit enthalten, dass sie beeinflusst, was wir sagen. Denn aufgrund von Gottes Aussagen im Hinblick darauf, was Christus durch sein Opfer für mich getan hat, und weil ich dieses neue Leben erfahren habe, werde ich sagen, dass die Sünde keine Herrschaft über mich hat. Ich werde aussprechen, dass der, der in mir ist, größer ist als der, der in der Welt ist. Ich werde sagen: Wenn ich mich Gott unterordne und dem Teufel widerstehe, wird er von mir fliehen. Ich werde erklären, dass ich für die Sünde tot bin, da ich für Gott lebe. Und all das ist ein Teil meiner Überlegungen, und während ich diese anstelle, kommt die Kraft des Heiligen Geistes auf mich, erfrischt mich und stärkt mich gegen jede Versuchung, die sich mir stellen könnte.

Ich weiß also, dass der alte Bayless tot ist. Er lebt nicht mehr hier. Ich bin ein neuer Mann in Gott. Deshalb halte ich mich der Sünde für tot und spreche es aus, als sei es wahr, weil Gott sagt, dass es wahr ist.

Verse 12 bis 14:

„So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorcht; stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit! Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.“

In Vers 12 sagt er: „So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib.“ In manchen Übersetzungen heißt es hier: „Lasst sie nicht als König herrschen.“ Und dann sagte er: „Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen.“ Das Wort „herrschen“ wird in der ursprünglichen Sprache für die Regentschaft eines Königs verwendet.

Hören Sie, die Sünde ist, was Christen angeht, ein entthronter Monarch. Sie kann keine Erlasse oder Verfügungen mehr aussprechen. Sie hat keine Autorität mehr. Sie hat keine vorrangige Stellung mehr. Bestenfalls ist sie wie ein Räuber, der sich versteckt hält und gelegentlich versucht, Christen zu überraschen und zu überwältigen, aber sie kann schnell und einfach besiegt werden. „… die Sünde wird nicht über euch herrschen“, sagte er, „denn ihr seid nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.“

Bitte hören Sie mir zu. Das Gesetz verlangt Gehorsam und spricht ein Urteil, wenn Sie dagegen verstoßen, aber es gibt keine Kraft, zu gehorchen. Die Gnade verlangt ebenfalls Gehorsam, aber sie gibt die Kraft zu gehorchen, und wenn Sie versagen, bietet sie Vergebung.

Hören Sie, der Heilige Geist, der durch unser neues Wesen wirkt, hat eine viel größere Macht, die Sünde im Leben von Christen zu stoppen, als das Gesetz sie jemals hatte. Ich sage das nochmals. Der Heilige Geist, der durch unser neues Wesen wirkt, hat eine viel größere Macht, die Sünde in unserem Leben zu stoppen, als das Gesetz sie jemals hatte.

Die Sünde wird nicht über Sie herrschen, weil Sie nicht unter dem Gesetz sind. Sie sind unter der Gnade. Gott sei Dank für die Gnade Gottes. Und gemäß Titus, Kapitel 2 spricht die Gnade Gottes zu uns, sie lehrt uns und unterweist uns darin, gottgefällig zu leben. Sie ist nicht nur ein Freifahrschein, damit wir tun können, was wir wollen.

Wir kommen zu Vers 15. Er stellte die Frage:

„Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Auf keinen Fall!“

Sollen wir sündigen, weil die Gnade uns Vergebung anbietet? Nein. Und, nochmals, das steht unserem Wesen entgegen. Aber hier in Vers 15 geht Paulus die Sache ein bisschen anders an als in Vers 1, wo er sagte: „Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunimmt?“ Hier deutet das „Verharren“ darauf hin, dass wir wiederholt und gewohnheitsmäßig sündigen. Nicht so in Vers 15. Hier ist in der griechischen Sprache von einer gelegentlichen Sünde die Rede.

Sollen wir gelegentlich sündigen? Die Antwort lautet: „Auf keinen Fall.“ Und er gibt uns noch einen weiteren Grund dafür, Vers 16:

„Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder Sklaven der Sünde zum Tod oder Sklaven des Gehorsams zur Gerechtigkeit?“

Wenn Sie glauben, dass es Ihnen freisteht, gelegentlich ohne Konsequenzen zu sündigen, bedenken Sie bitte: Das kann Sie zum Kriegsgefangenen machen; Sie werden von einem entthronten und besiegten Feind gefesselt und gequält werden. Auch wenn die Sünde von Christus besiegt wurde – wenn Sie ihr nachgeben, wird sie Sie trotzdem versklaven.

Ich weiß, dass jetzt manche denken: „Mann, dann kann ich doch gleich das Handtuch werfen.“ Die Menschen denken das, weil sie mit einer bestimmten Sünde oder einer bestimmten Gewohnheit zu kämpfen haben.

Paulus wusste das durch den Heiligen Geist. Und er gibt jenen, die zu kämpfen haben, eine kleine Warnung sowie einige sehr gute Nachrichten mit. In Vers 19 sagte er:

„Ich rede menschlich wegen der Schwachheit eures Fleisches.“

Ich möchte hier stoppen. Das ist eine Tatsache. Wir haben das Wesen der Sünde in unserem Fleisch. Ihm wohnt eine Schwachheit inne. Mein Geist ist wiedergeboren, von Neuem erschaffen; das Wesen der Sünde ist nicht mehr darin. Ich bin von Neuem geboren. Mein Geist ist erneuert. Meine Seele wurde geheilt. Aber es ist eine Schwachheit in meinem Fleisch. Und er sagt: „Seht, ich rede menschlich wegen der Schwachheit eures Fleisches.“

Denn so wie Sie Ihre Glieder als Sklaven der Unreinheit und der Ungesetzlichkeit zur Verfügung gestellt haben, was zu noch mehr Ungesetzlichkeit geführt hat, so sollen Sie Ihre Glieder jetzt als Sklaven der Gerechtigkeit und der Heiligkeit zur Verfügung stellen.

Zuerst spricht er eine Warnung aus, die im Wesentlichen besagt: Eine kleine Sünde bleibt niemals klein. Ungesetzlichkeit führt immer zu noch mehr Ungesetzlichkeit. Eine kleine Sünde bleibt niemals klein.

Und hier ist die gute Nachricht: Heiligkeit funktioniert auf dieselbe Weise. Er sagt hier: Stellt eure Glieder jetzt der Gerechtigkeit zur Heiligkeit zur Verfügung. Weymouth sagt: „… der immer fortschreitenden Heiligkeit.“ Es funktioniert auf dieselbe Weise. Jedes Mal, wenn Sie der Sünde widerstehen und sich Gott zur Verfügung stellen, wachsen Sie in der Gnade; Sie wachsen in der Sensibilität gegenüber dem Heiligen Geist. Sie wachsen in der Freude und in Ihrer Fähigkeit, weiterhin Gutes zu tun. Das ist ein Schneeball-Effekt.

Ich weiß, dass einige unserer Zuschauer in Gegenden auf der Welt leben, in denen es noch nie geschneit hat. Aber wenn Sie einen kleinen Schneeball im Schnee rollen, wirkt er wie ein Magnet und nimmt immer mehr Schnee auf. Und wenn Sie ihn einen Hügel hinunterrollen, wird er größer und größer und größer. Und, Freunde, die Gnade Gottes und die Heiligkeit Gottes funktionieren auf dieselbe Weise. Sie fangen klein an und beide werden schnell wachsen.

In den nächsten beiden Versen – Verse 21 und 22 – sagt er im Wesentlichen: Vergleicht nur die Frucht eures alten Lebens mit der Frucht eures neuen Lebens und seht, welche besser ist. Die Frucht unserer alten Lebensweise sind zerbrochene Beziehungen, Depression, Zorn, Furcht, Kummer, Scham. Die Frucht des neuen Lebens sind Frieden, Sieg, Trost, Sicherheit, Freude. Ich will lieber für Jesus leben.

Ich möchte noch einige abschließende Gedanken mit Ihnen teilen. Vier schnelle Punkte. Hier sind Sie: Bedenken, vertrauen, umkehren und annehmen. Bedenken, vertrauen, umkehren und annehmen.

Erstens: Denken Sie daran, dass die Sünde immer verspricht, zu gefallen und zu dienen, aber am Ende versklavt und beherrscht sie immer.

Vielleicht denken Sie gerade darüber nach, sich auf eine außereheliche Affäre einzulassen oder haben es bereits getan. Das ist nicht einfach so aus der Luft gegriffen – der Heilige Geist hat es mir die ganze Woche über im Gebet gesagt. Vielleicht flirten Sie gerade mit jemandem bei der Arbeit. Vielleicht ging es schon darüber hinaus. Vielleicht stecken Sie auch schon mitten im Ehebruch. Hören Sie damit auf. Es wird Ihr Leben ruinieren. Sie geben dem Teufel Zugang zu Ihrem Leben. Und es wird mehr Schaden anrichten, als Sie für möglich halten. Hören Sie auf damit. Es verspricht Ihnen, zu gefallen und zu nützen, aber am Ende wird es Sie immer, immer versklaven und beherrschen. Wenn Sie jemanden bei einem Geschäftsabschluss über den Tisch ziehen, um sich selbst zu bereichern, hören Sie auf damit. Alles, was Sie als Sünde, als sündhaft erkennen, hören Sie damit auf. Es wird Ihnen nicht gefallen, wo Sie das hinführt.

Gut. Zweitens: Vertrauen. Vertrauen Sie auf Gottes Versprechen an Sie, nicht auf Ihre Versprechen an ihn. Gottes Versprechen sind weit kraftvoller als Ihre. Wie oft hören wir: „Gott, wenn du mir hier heraushilfst oder hindurchhilfst, verspreche ich dir, dass ich dieses und jenes tue“, oder, inspiriert von einer Predigt: „Gott, ich verspreche dir, dass ich aufhören werde.“ Oder vielleicht aufgrund von Schuld: „Gott, ich verspreche dir, dass ich das nie wieder tun werde.“ Okay, das mag gut sein, aber ich sage Ihnen: Es ist nicht genug. Das ist, wie wenn Sie mit einem Tropfen Wasser kommen, während Sie das ganze Gewicht und die ganze Kraft des Pazifischen Ozeans brauchen. Ihre Versprechen sind wie der Tropfen Wasser. Aber Gottes Versprechen sind übernatürlich und voller Kraft.

Er sagt: „Rufe mich an und ich werde dir antworten und dir große und mächtige Dinge zeigen.“ Er sagt: „Komm mutig vor den Thron der Gnade, um in Zeiten der Not Barmherzigkeit und Gnade zu finden.“ Er sagt: „Ordne dich mir unter, widerstehe dem Teufel und er wird von dir fliehen.“ In diesen Versprechen steckt mehr als genug Kraft, um jede Versuchung zu überwinden.

Das ist, als hätten Sie das ganze Gewicht und die Kraft des Pazifischen Ozeans hinter sich. Und Sie werden der Versuchung nicht nur den Boden unter den Füßen wegziehen, sondern sie in die Tiefen des Meers befördern. Seine Versprechen an Sie sind weit kraftvoller als Ihre an ihn. Es ist so wichtig, das im Gedächtnis zu behalten. Seine Gnade und Kraft werden freigesetzt, wenn Sie sich auf seine Versprechen verlassen, nicht wenn Sie Versprechungen machen.

Nummer drei: Umkehren. Das bedeutet: Kehren Sie um und lassen Sie sich taufen. Petrus sagte in Apostelgeschichte 2, Vers 38:

„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden!“

A.T. Robertson, ein großer Gelehrter des Neuen Testaments sagte: „Die Taufe ist der einzigartige Prediger des neuen Lebens in Christus.“ Freunde, sie ist keine Lehre, über die man diskutieren kann. Sie ist ein Gebot von Jesus, dem man gehorchen muss.

Und schließlich: Annehmen. In Vers 23 heißt es:

„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“

Freunde, die Hölle ist verdient; der Himmel nicht. Er ist ein Geschenk, das im Glauben angenommen werden muss. Die Menschen müssen sehr hart arbeiten, um in die Hölle zu kommen. Das ist das Ergebnis des Lohns, der im Lauf eines langen, mühsamen Lebens in Sünde bezahlt wurde. Aber das ewige Leben ist ein Geschenk, das angenommen werden muss. Und ein Geschenk, das nicht angenommen wird, bringt keinen Nutzen.

Freunde, wenn Sie Gottes Geschenk der Gnade noch nie angenommen haben, möchte ich Sie einladen, jetzt mit mir zu beten, um es zu bekommen. Sie können es sich nicht verdienen. Sie bekommen es nicht durch Leistung. Es ist ein Geschenk für Sünder. Jesus ist der Freund der Sünder. Wo immer Sie gerade sind – vielleicht in einem Hotelzimmer, in einer Kneipe mit einem Bier oder in Ihrem Wohnzimmer; was immer Sie gerade tun – vielleicht legen Sie eine Hand auf Ihr Herz und beten jetzt mit mir. Sagen Sie einfach: Jesus. Sagen Sie die Worte laut zu Gott. Sagen Sie: Jesus, komm in mein Leben. Ich glaube, dass du für mich gestorben bist und für meine Sünden am Kreuz bezahlt hast. Ich glaube, dass du von den Toten auferweckt wurdest. Jesus, ich nehme dich als meinen Herrn und Retter an. Ich vertraue dir mein Leben an. Ich bete in deinem Namen.

Wenn Sie mitgebetet haben, legen Sie sich eine Bibel zu und fangen Sie an, sie zu lesen. Gott wird durch die Bibel zu Ihnen sprechen. Er wird Sie durch die Bibel führen. Fangen Sie mit dem Matthäusevangelium im Neuen Testament an und lesen Sie es bis zum Ende durch. Suchen Sie sich eine Gemeinde, die Jesus liebt, die sich seiner nicht schämt und anderen von ihm erzählt, und es wird Ihnen gut gehen.

Freunde, Gott liebt Sie, und was immer Ihnen das bedeuten mag, wir lieben Sie auch.

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