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Gute Entscheidungen treffen (2)

Manchmal ist es nicht leicht, das Richtige zu tun. Vor allem, wenn alle anderen in eine andere Richtung laufen. In solchen Momenten kann es schwer sein, standhaft zu bleiben und es erfordert Mut, den richtigen Weg zu gehen. Ging es dir auch schon mal so? Dann entdecke in dieser inspirierenden Botschaft, wie du deinen Überzeugungen und damit Gott treu bleiben kannst!

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  • Hallo Freunde! Danke, dass Sie heute dabei sind. Wir haben gerade ein sehr interessantes Thema. Ich habe es „Gute Entscheidungen treffen“ genannt. Joschafat liebte Gott. Er war ein guter König. In seinem Leben ging viel Gutes vor sich, aber er hatte eine schlechte Gewohnheit, die ihn oft in Schwierigkeiten brachte. Sie werden daraus lernen. Nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand und lassen Sie uns die Geschichte von König Joschafat ansehen.

    Hallo, ich bin Bayless Conley. Das Leben kann manchmal herausfordernd sein. Aber ganz gleich, ob es um Finanzen geht, Beziehungen, Gesundheit oder einfach die Frage nach dem Platz im Leben – eins steht fest: Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

    Es gibt einige Dinge in meinem Leben, die mir auffallen. Eins davon ist die Gnade, gut schlafen zu können. Ich habe Mitgefühl mit Menschen, die nicht gut schlafen. Ich bin sicher, mir hören gerade einige zu, die nicht gut schlafen können. Ich hatte zwei Freunde. Einer war eher ein Bekannter, der andere ein enger Freund. Keiner von beiden schlief mehr als zwei oder drei Stunden pro Nacht. Mein Bekannter schaffte es nur bis in die frühen Dreißiger. Er wurde krank, weil er nicht schlafen konnte. Sein Geist kam nicht zur Ruhe. Er starb mit 33 Jahren. Mein Freund war der Pastor einer Kirche. Auch er schlief nur zwei oder drei Stunden. Er wurde 50, vielleicht auch 51. Er starb, weil er krank wurde. Gott will nicht, dass wir Raubbau mit unserer Gesundheit betreiben. Das Einzige, in dem wir nicht nachlassen sollten, ist Freundlichkeit. Diese Männer konnten einfach nicht schlafen.

    Ich schlafe gut. Alle bei mir zu Hause schlafen gut. Es liegt eine Art gemeinschaftlicher Segen auf dem Conley-Haus. Ich habe noch einen Freund, der nicht gut schläft. Er schläft gerade mal zwei oder drei Stunden durch. Wenn es fünf sind, ist es schon eine großartige Nacht für ihn. Er wacht auf, fängt an nachzudenken und kann nicht wieder einschlafen. Wir unterhielten uns darüber. Ein paarmal übernachtete er bei mir. Ich weiß noch, wie ich beim ersten Mal zu ihm sagte: „Du wirst in meinem Haus gut schlafen.“

    Er sagte: „Wirklich?“ Ich sagte: „O ja, du wirst sehen. Es liegt ein Segen auf meinem Haus. Du wirst hier gut schlafen.“ Am nächsten Morgen um neun Uhr lag er immer noch im Bett. Später fragte ich ihn: „Wie hast du geschlafen?“ Er sagte: „Großartig.“ Er nannte es die Rip-Van-Winkle-Salbung. Als Jesus die 12 und dann die 72 in Zweiergruppen aussandte, sagte er ihnen: „Wenn ihr in ein Haus eingeladen werdet, segnet es. Wenn sie euch willkommen heißen, wird euer Segen weiterhin darauf ruhen.“ Adam Clarke, ein großer griechischer Gelehrter, sagte, dass das Wort für Frieden wörtlich für etwas steht, das Geist, Seele und Körper beeinflusst. Es ist greifbar.

    „Was auf euch liegt, überträgt sich auf sie. Was in eurem Leben ist, wird in ihr Leben kommen. Wenn sie euch nicht willkommen heißen, kehrt euer Friede zu euch zurück.“ Ich habe das die Jahre über viele Male erlebt. Ein junger Mann kommt in die Kirche, um dort als Co-Pastor oder vielleicht in Jugendarbeit mitzuwirken. Da ist große Dynamik, Dinge passieren, es gibt Wachstum und er ist begeistert, aber dann bekommt er die „Krankheit junger Männer“. Das bedeutet, er denkt: „Ich will etwas Eigenes beginnen. Ich will meinen eigenen Weg gehen.“ Und dann geht er weg.

    Es ist eine Sache, wenn Gott Sie sendet. Dann gehen Sie mit dem Segen des Hauses. Aber es gibt viele Menschen, die nicht gesandt wurden. Sie gehen einfach. Sie erkennen nicht, dass sie in einem bestimmten Grad in einer geborgten Salbung wirken. Sie haben Anteil an der Gnade und der Salbung, die auf diesem Haus und auf den Leitern dort liegt, und ein großer Teil der Dynamik und des Segens haben darin ihren Ursprung. Wenn sie dann das Haus verlassen und ihren eigenen Weg gehen, müssen sie zurückgeben, was sie geborgt haben. Sie nehmen es nicht mit, und plötzlich ist da keine Dynamik, kein Wachstum und dergleichen mehr und sie verstehen nicht, was passiert ist.

    Nochmals, es ist wunderbar, wenn die Zeit einer Person an einem bestimmten Ort vorüber ist und Gott sie aussendet und sie mit dem Segen des Hauses geht. Aber ich habe immer und immer wieder gesehen, dass sich die Menschen nicht darüber im Klaren sind, dass sie in etwas wirken, das sie geborgt haben. Sie sind unter dem Dach der Gnade, die auf diesem Haus liegt, und ein großer Teil der Salbung, mit der sie wirken, ist geborgt und muss zurückgegeben werden. Denken Sie mal an Jonathan, den Sohn von König Saul. Als er und David sich trafen, entstand sofort ein Band zwischen ihnen. Sie schlossen einen Bund, dass sie immer zusammenhalten würden, und Jonathan wusste, dass David König sein würde.

    Saul, Jonathans Vater, war eifersüchtig. Er versuchte mehrmals, David zu töten. David erzählte Jonathan davon, aber dieser glaubte es nicht. Er sagte: „Nein, nicht mein Vater. Das stimmt nicht. Du musst dich irren. Er würde das nicht tun.“ Schließlich erkannte Jonathan, dass sein Vater eifersüchtig war und versuchte, David zu töten. David wurde zum Flüchtenden. Saul jagte ihn im ganzen Land herum. Wir lesen ab 1. Samuel 23, Verse 15 bis 18:

    „Und David erfuhr, als er gerade in Horescha in der Wüste Sif war, dass Saul auf dem Weg sei, um ihn aufzuspüren und zu töten. Da suchte Jonathan David auf und ermutigte ihn in seinem Glauben an Gott. Hab keine Angst, sagte er zu ihm, mein Vater Saul wird dich niemals finden. Du wirst König über Israel werden und ich werde der zweite Mann nach dir sein. Das hat auch mein Vater erkannt. Und die beiden erneuerten ihren Freundschaftsbund vor dem Herrn.“

    In anderen Übersetzungen heißt es, sie schlossen einen Bund vor dem Herrn.

    „Dann kehrte Jonathan nach Hause zurück und David blieb in Horescha.“

    Das bedeutet, er ging zurück in das Haus von Saul. Dieser war inzwischen noch schlimmer geworden. Noch rachsüchtiger, noch paranoider, noch stolzer. Er beschäftigte sich sogar mit Okkultismus und ging zu einer Hexe, die die Toten für ihn befragen sollte. Ich habe darüber nachgedacht: Jonathan, was wäre passiert, wenn du bei David geblieben wärst und dich mit ihm verbündet hättest? Du wusstest, dass er König sein würde. Du hast gesagt: „Ich werde an deiner Seite sein“, aber du bist zum Haus deines Vaters zurückgekehrt. Kurz darauf teilte Jonathan das Schicksal seines Vaters Saul. Sie wurden beide auf dem Berg Gilboa von den Philistern getötet. Er hatte keinen Anteil an der Gnade und der Bestimmung, die auf David lagen. Aufgrund der Entscheidung, die er getroffen hatte, teilte er das, was auf seinem Vater lag.

    Was wäre gewesen, wenn er bei David geblieben wäre? Saul wäre getötet worden. Als David den Thron bestieg, gab es großen Widerstand seitens des Hauses von Saul. Jonathan hätte ihn niederschlagen können. Der Übergang wäre viel besser gewesen. Lesen Sie die Geschichte. Mefi-Boschet, der Sohn Jonathans, war aufgrund eines Unfalls an beiden Beinen gelähmt. Aber wenn Sie das alles im Kontext lesen, sehen Sie, dass das nie passiert wäre, wenn Jonathan entsprechend seinem Bund mit David gehandelt hätte, statt zum Haus seines Vaters zurückzugehen.

    Gut, zurück zu Joschafat. Sein Bund mit Ahabs Sohn kostete ihn fast das Leben, wie schon einmal zu einem früheren Zeitpunkt, als er sich Ahab anschloss. Sicher hatte Joschafat seine Lektion jetzt gelernt. Wir lesen jetzt von König Ahasja. Er ist ein weiterer von Ahabs Söhnen, der König im Norden wurde. 2. Chronik 20, Verse 35 bis 37:

    „Später schloss König Joschafat von Juda einen Bund mit König Ahasja von Israel, der ihn dazu verleitete, Unrecht zu tun. Gemeinsam bauten sie im Hafen von Ezjon-Geber eine Flotte von Handelsschiffen, die nach Tarsis fahren sollten. Daraufhin weissagte Eliëser, der Sohn Dodawas von Marescha, gegen Joschafat. Er sagte: Weil du dich mit König Ahasja verbündet hast, wird der Herr dein Werk zunichtemachen. Und tatsächlich wurden die Schiffe zerstört und setzten niemals Segel nach Tarsis.“

    Wie ich schon sagte: Sie haben Anteil an dem, was auf den Menschen liegt, mit denen Sie sich verbünden. So erging es auch Joschafat. Aber es war besser, dass seine Schiffe zerstört wurden und nicht seine Seele. Zum Glück wurden seine Schiffe zerstört und nicht seine Seele. Ich betrachte das als einen Akt von Gottes Gnade. Die Bibel sagt in 1. Korinther 15, Vers 33:

    „Sei nicht so getäuscht und irregeführt! Schlechter Umgang (Gemeinschaft, Beziehungen) verderben und zerstören gute Manieren, die Moral und den Charakter.“

    Das war die Richtung, in die Joschafat ging. Sprüche 13, Vers 20:

    „Wer sich mit den Weisen trifft, wird weise; wer sich mit den Narren einlässt, wird sich selbst schaden.“

    Dem würde Joschafat nicht entgehen. Das war der Weg, den er eingeschlagen hatte. Es war die Gnade Gottes, dass er nicht zerstört wurde. Dieselbe Geschichte wurde in 1. Könige 22 aufgeschrieben, aber hier ist noch ein Zusatz, den wir uns ansehen müssen. 1. Könige 22, Verse 49 und 50:

    „Joschafat ließ auch eine Flotte von Tarsis-Schiffen bauen, die nach Ofir segeln und Gold heranschaffen sollte. Doch die Schiffe kamen niemals dazu, Segel zu setzen, denn sie zerschellten bei Ezjon-Geber. Damals schlug Ahasja, Ahabs Sohn, Joschafat vor: Wir wollen unsere Männer gemeinsam auf den Schiffen fahren lassen. Doch Joschafat lehnte das Angebot ab.“

    Ahasja sprach hier nicht von den Schiffen, die zerschellt waren. Offensichtlich hatte Joschafat eine zweite Flotte bauen lassen. Der böse Ahasja sagte: „Hey, lass meine Männer mit dir fahren.“ Joschafat erwiderte: „Nein, ich habe meine Lektion gelernt. Ich verbünde mich nicht mehr mit Männern, die Gott hassen. Nein.“ Joschafat hatte schließlich seine Lektion gelernt. Können wir Joschafat applaudieren?

    Ja, Joschafat! Du hast es endlich gelernt. Gut, worüber haben wir gesprochen? Was haben wir gelernt? Erstens: Schmieden Sie nicht erst Pläne und befragen dann Gott. Fragen Sie ihn zuerst. Zweitens: Schließen Sie keinen Bund mit den Gottlosen und erwarten dann, dass Gottes Segen darauf liegt. Drittens: Was immer Ihre Schwäche ist – die Sache, die Sie in Schwierigkeiten bringt, die Sie des größeren Segens Gottes beraubt – lernen Sie Ihre Lektion und legen Sie sie ab, wie Joschafat es tat. Sie müssen sich nicht so viel Zeit nehmen wie er, um diese Entscheidung zu treffen.

    Joschafat hatte seine Schwächen wie wir alle. Wir wissen, dass wir zu bestimmten Dingen neigen, die uns zu Fall bringen; die dem Herrn nicht gefallen. Sie kennen sich selbst in dieser Hinsicht recht gut, nehme ich an. Was immer Ihre Schwäche, Ihre Gewohnheit ist, die Sie in Schwierigkeiten bringt und Sie des größeren Segens beraubt – legen Sie sie jetzt ab.

    Treffen Sie diese Entscheidung jetzt. Ich bin fertig damit. Es ist genug. Joschafat tat das und Sie können es auch. Dann viertens: Beschließen Sie, dieser eine Mensch zu sein, auf dem so viel von Gottes Segen und seiner Gegenwart liegt, dass andere davon beeinflusst und gesegnet werden. Wie gesagt, Joschafat hatte seine Schwächen, wie wir alle, aber er liebte den Herrn aufrichtig. Wir sehen an ihm, welch wunderbaren Einfluss ein einziger gottesfürchtiger Mensch haben kann. Sein Einfluss erinnert mich an die Geschichte von Abraham in 1. Mose 18.

    Gott sagte: „Ich werde Abraham nicht verheimlichen, was ich vorhabe. Die Boshaftigkeit von Sodom und Gomorra ist mir zu Ohren gekommen.“ Er sagte Abraham: „Ich werde diese Orte zerstören.“ Abraham erwiderte: „Herr, du willst nicht die Gerechten mit den Bösen töten, oder? Was ist, wenn 50 Gerechte darunter sind? Wirst du die Städte verschonen, wenn sich 50 gerechte Menschen darin finden?“ Gott sagte: „Sicher, das werde ich tun.“ Abraham sagte: „Was ist, wenn es nur 40 sind? Wirst du sie für 40 Menschen verschonen?“ Gott sagte: „Sicher.“ Abraham sagte: „Ärgere dich nicht, aber was ist, wenn es nur 30 sind? Wirst du alle anderen verschonen, wenn es nur 30 sind?“ Gott sagte: „Ja, absolut.“

    Abraham sagte sich: Gut, ich werde mich noch ein bisschen weiter vorwagen. „Was ist, wenn es nur 20 sind, Gott? Würdest du diese Städte für 20 Menschen verschonen?“ Gott sagte: „Ja, das würde ich.“ Abraham sagte: „Okay, ein letzter Schritt. Was ist, wenn es nur 10 Gerechte sind? Würdest du alle verschonen, wenn unter all den Bösen 10 Gerechte sind? Gott sagte: „Absolut.“ Hier hörte Abraham auf.

    Nun, wenn wir darüber nachdenken – wir wissen nicht, wie groß Sodom und Gomorra waren, aber lassen Sie uns einmal überaus vorsichtig sein. Nehmen wir an, die Bevölkerung der beiden Städte lag nur bei 2000 Menschen. Gott sagte: „Wenn die Hälfte von einem Prozent von ihnen mich suchen und tun, was richtig ist, verschone ich alle.“ Bedenken Sie den Einfluss, den sehr Wenige haben können. Ich weiß nicht, ob Sie sich schon einmal darüber gewundert haben, warum Abraham bei 10 aufhörte. Warum sprach er nicht von einem? Nun, sein Neffe Lot lebte in Sodom. Er war verheiratet. Da sind Lot und seine Frau und es ist die Rede von seinen verheirateten Töchtern – Plural – und Schwiegersöhnen und seinen Söhnen – Plural – und zwei unverheirateten Töchtern, das sind 10.

    Abraham dachte: „Sicher hat Lot wenigstens seine eigene Familie erreicht.“ Unterschätzen Sie Ihre Kraft nicht, Ihre eigene kleine Familie zu erreichen. Das ist Ihr erstes Missionsfeld, Ihre erste Kirche, meine Herren, meine Damen. Sie bringen sie auf den Weg des Herrn. Sie können in Ihrer Stadt großen Einfluss ausüben, wenn Sie nur Ihre eigene Familie erreichen.

    Wir kennen die Geschichte. Lots Schwiegersöhne lachten ihm ins Gesicht. Sie wollten Sodom nicht verlassen. Sie wollten ihren bösen Lebensstil nicht aufgeben. Sie blieben dort. Die verheirateten Töchter blieben dort. Die Söhne hörten nicht auf ihn. Sie liebten ihr Leben in Sodom viel zu sehr. Auf ihrem Weg heraus drehte sich seine Frau sehnsüchtig um. Sie wollte den Lebensstil und die bösen Dinge, die in Sodom vor sich gingen, nicht aufgeben. Sie erstarrte zu einer Salzsäule. Seine beiden unverheirateten Töchter kamen mit ihm.

    Das Erste, was sie taten, war, ihren Vater so betrunken zu machen, dass sie Sex mit ihm haben konnten. Sie schliefen beide mit ihm, während er vom Alkohol benommen war. Das waren nicht gerade die gottesfürchtigsten jungen Damen. Lot hatte kein einziges seiner Familienmitglieder erreicht. Abraham dachte: „Okay, die Sache ist erledigt. Alles ist gut. Ich weiß, dass Lot seine Familie erreicht hat“, doch das war nicht der Fall. Als Gott sagte, dass er sie verschonen würde, bedeutete das nicht, dass sie nicht selbst umkehren und die Dinge mit ihm richtigstellen mussten. Es bedeutete nur, dass er ihnen noch mehr Zeit gab, um sich von ihrer Sünde abzuwenden. Gott ist sehr gnädig. Ich bin froh, dass ich lange genug gelebt habe, um gerettet zu werden.

    Manche von Ihnen sehen, wie Gottes Gnade in Ihrem Leben wirkt, vielleicht aufgrund der Gebete eines Familienmitglieds oder von jemandem, der Sie gesehen und für Sie gebetet hat. Ich treffe ständig fremde Menschen und rede mit ihnen über Jesus. Aber manchmal sehe ich Menschen und bete für sie. Ich habe noch nie mit ihnen gesprochen, ich weiß nicht, wer sie sind, wo sie hingehen oder herkommen, aber ich bete einfach für sie. Ich bete, dass Gott ihnen Gnade schenkt, dass ihre Augen geöffnet werden und sie Jesus kennenlernen.

    Nachdem ich gerettet worden war, fand ich etwas über meine Familie heraus, das mich sehr überraschte. Mein Vater hatte mir das nie gesagt. Ich war der Erste, der in meiner Familie gerettet wurde, aber einige Generationen zuvor hatte es sowohl in der Familie meiner Mutter als auch meines Vaters methodistische Prediger gegeben, sogar eine ganze Menge. Ich stelle mir vor, wie sich vor 150 Jahren einer von ihnen vor einem Walnussbaum niederkniete und für seine Kinder, seine Enkel, seine Urenkel, seine Ururenkel und seine Urururenkel betete und sagte: „Gott, rette sie. Schütze sie. Lass sie in dein Reich kommen. Öffne ihre Augen.“ Ich habe das Gefühl, dass ich aufgrund der Gebete eines meiner Vorfahren hier bin. Jetzt gibt Gott Ihnen hier den Raum umzukehren und die Chance, sich zu ändern.

    Ich möchte Ihnen die Möglichkeit geben zu beten – draußen auf dem Platz, hier im Saal oder vor dem Fernseher, wo immer Sie sind. Vielleicht hören Sie mich auch erst in der Zukunft in einer Sprache, die ich nicht spreche. Die Predigt wird in andere Sprachen übersetzt, aber Gott berührt ihr Herz. Ich möchte Ihnen die Möglichkeit geben zu beten. Die Bibel sagt: „Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ Es geht nicht um Rituale oder Zeremonien. Es geht darum, eine aktive, lebendige Beziehung mit Ihrem Schöpfer zu haben.

    Noch ein Wort an all jene, die sich von Gott abgewandt haben. Neulich neckte ich meine Schwiegertochter. Sie wuchs in Chiapas, Mexiko auf. Ich nannte sie eine Abtrünnige. Sie fragte: „Was ist das?“ Sie spricht sehr gut Englisch, aber manche Wörter kennt sie noch nicht. Ich sagte: „Ich weiß es nicht.“ Wir holten meinen Sohn Spencer, weil er Spanisch spricht, und fragten ihn: „Was ist das spanische Wort für einen Abtrünnigen?“ Er wusste es auch nicht. Ich sagte: „Das bedeutet, dass dein Herz von Gott abgewendet ist.“ Sie sagte: „Bayless!“, und wurde wütend auf mich. Wir ziehen uns ständig gegenseitig auf. Sie ist übrigens keine Abtrünnige.

    Wenn du das irgendwann siehst, Carla, ich habe nur Spaß gemacht, okay? Ja. Wenn Sie es sind, wissen Sie es. Die Wahrheit ist: Wenn Sie nicht vorwärts gehen, zieht es Sie zurück. Es gibt eine Strömung in der Welt, die gegen Gott gerichtet ist; die Ideale, die Philosophien, die Denkweise der Welt. Wenn Sie nicht mit Gott vorwärts gehen, wird die Strömung der Welt Sie unvermeidlich in ihren Sog ziehen. Sie wird Ihr Denken, Ihre Vorstellungen und Ideale verändern. Sie werden Dinge glauben, die Gott entgegenstehen, weil die Welt so funktioniert. Dann gehen Sie nicht mehr vorwärts, sondern fallen zurück. Bei Gott gibt es keinen statischen Zustand. Sie bleiben nie an einem Ort. Wenn Sie nicht in die eine Richtung gehen, gehen Sie in die andere.

    Wenn Sie ein Abtrünniger, ein verlorener Sohn sind, möchte ich Sie in das Gebet einschließen. Ich dachte an den verlorenen Sohn in diesem weit entfernten Land. Die Bibel sagt, er schloss sich dort einem Mann an und verband sich mit ihm. Er endete im Schweinestall. Manche von Ihnen sind Verbindungen eingegangen. Geistlich gesprochen sind Sie bei den Schweinen, und Sie wissen es. Doch der verlorene Sohn sagte: „Mann, ich muss meine Verbindungen und mein Umfeld ändern. Ich gehe zurück zum Haus meines Vaters.“ Schmutzig und nach Schweinestall riechend kehrte er zurück.

    Der Vater sagte nicht: „Wasch dich erstmal. Dann tun wir etwas.“ Er ging ihm entgegen und umarmte ihn, obwohl er nach Schweinen stank. Er umarmte und liebte ihn, obwohl er schmutzig war. Das hatte der Sohn nicht verdient, aber er bekam es. Sie zogen ihm Kleidung und Schuhe an, steckten ihm einen Ring an den Finger und feierten. Der Vater sagte: „Mein Sohn war tot, aber er ist wieder lebendig.“ Wenn Sie sich sozusagen dem Bürger eines anderen Landes angeschlossen haben, wenn Sie weit von Gott entfernt sind, verlorener Sohn, ist es Zeit, nach Hause zu kommen. Der Vater wartet. Kommen Sie einfach so, wie Sie sind. Vielleicht stinken Sie nach Schweinestall, aber Sie müssen kommen.

    Bitte senken Sie für einen Moment den Kopf und schließen Sie die Augen. Natürlich nur, wenn Sie wollen. Ich glaube, es hilft uns manchmal, uns mit Gott zurückzuziehen, wenn wir die Augen schließen. Aber das liegt an Ihnen. Ich möchte mit Ihnen beten, hier drinnen und draußen auf dem Platz. Jesus sagte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Ich gebe Ihnen die Worte vor. Das ist alles, was ich tun kann. Wenn Sie sie wirklich so meinen und sie aufrichtig zu Gott sagen, wird er Sie hören. Vielleicht wollen Sie eine Hand auf Ihr Herz legen. Lassen Sie uns laut beten. Sagen Sie:

    Gott, ich komme zu dir. Danke, dass du mir Gnade schenkst. Danke, dass du mich nicht vergisst. Danke, dass ich heute diese Botschaft hören konnte. Danke, dass du mir Zeit gibst, umzukehren. Das tue ich. Ich wende mich von der Sünde ab und dir zu. Ich weiß, dass ich mich nicht selbst ändern kann. Ich vertraue darauf, dass du es tust. Ich glaube, dass Jesus Christus dein Sohn ist. Ich glaube, dass er am Kreuz starb, um alle meine Sünden auszulöschen. Jesus, ich nehme dich jetzt als meinen Herrn und Retter an. Komm in mein Leben. Verändere mich, Jesus. Von diesem Moment an gehöre ich dir und werde dir folgen. Amen.

    Wenn Sie dieses Gebet mit uns gebetet haben, würden wir uns sehr freuen, von Ihnen zu hören. Vielleicht wissen wir von einer guten Kirche in Ihrer Stadt, die Sie nicht kennen, dann können wir es Ihnen mitteilen. Wir haben auch einiges an Material, mit dem wir Ihnen auf Ihrem Glaubensweg gern helfen würden, deshalb wäre es schön, wenn Sie sich melden. Ich glaube, dass oft alle möglichen Menschen in allen möglichen Umständen und Situationen diese Sendung sehen. Ich weiß, dass gerade jemand zusieht, dessen Ehe auf sehr wackligen Füßen steht. Vielleicht fühlen Sie sich wie auf einem Schiff, das von den Wellen hin- und hergeworfen wird und befürchten, es könnte jeden Moment an den Felsen zerschellen, und Sie wissen nicht, wo Sie Hilfe bekommen können. Hören Sie, es gibt einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt. Er sieht Ihre Situation und er will Ihnen helfen. Allen, die körperlich leiden, verfolgt werden oder andere Probleme haben, möchte ich sagen: Gott liebt Sie. Er will Ihnen helfen. Suchen Sie ihn und Sie werden ihn finden, in Jesu Namen.

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