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Drei Dinge, die der Heilige Geist dir schenkt

Der Heilige Geist hält Geschenke für dich bereit – hast du das gewusst? Entdecke heute, welche drei Dinge er dir schenken möchte und wie sie nicht nur dein Leben bereichern, sondern auch ein Segen für dein Umfeld sein können. Bist du bereit?

Liebe Freunde, willkommen zur heutigen Sendung. Ich werde heute über drei Dinge sprechen, die der Heilige Geist jedem Christen schenkt. Sie sind ziemlich simpel, aber ja, sie sind tiefgreifend.

Also, bleiben Sie dran. Holen Sie Ihre Bibel oder öffnen Sie Ihre Bibel-App. Wir wollen uns dem Wort Gottes zuwenden und herausfinden, welche drei Dinge der Heilige Geist jedem Christen schenkt.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Sind Sie mit einem hungrigen Herzen gekommen? Gut. Ich hoffe, Sie sind bereit. Wenn Sie eine Bibel haben, können Sie 1. Thessalonicher 1 aufschlagen.

Ich will über drei Dinge sprechen, die der Heilige Geist jedem Christen gibt. Drei Dinge, und zwar: Zuversicht, Zugang und Zurüstung. In 1. Thessalonicher 1 spricht Paulus davon, wie er zuerst in die Stadt Thessaloniki kam und den Menschen dort die gute Botschaft von Jesus verkündete.

Würden wir uns die Zeit dafür nehmen können, könnten wir es einfach in Apostelgeschichte 17 nachlesen. Dort wird davon berichtet, wie Paulus nach Thessaloniki kam und die gute Botschaft brachte, und viele bekehrten sich. Darauf bezieht er sich hier in 1. Thessalonicher 1, ab Vers 5:

Denn als wir euch die gute Botschaft brachten, geschah das nicht nur mit Worten, sondern auch mit Kraft, denn der Heilige Geist gab euch die Gewissheit, dass wir euch die Wahrheit sagten. Und ihr wisst auch noch, dass wir euch zuliebe so unter euch gelebt haben. Ihr seid unserem Beispiel ebenso gefolgt wie dem des Herrn. So habt ihr die Botschaft vom Heiligen Geist mit Freude angenommen, obwohl ihr deswegen viel Schweres erlebt habt.

Er sagt: „Als wir euch die gute Botschaft brachten …“ Die Botschaft kam nicht nur mit Worten, sondern mit Kraft. Es ist interessant. Das Wort für „Kraft“ ist das gleiche Wort, das im Neuen Testament auch mit „Heilung“ übersetzt wird. Meist steht es im Zusammenhang mit göttlicher Heilung.

Und wir wissen aus der Apostelgeschichte, dass sein Dienst an vielen Orten, zu denen der Apostel Paulus kam, sich durch Heilungen und Wunder auszeichnete – und durchs Predigen der guten Botschaft.

Entsprechend sagt er: „Wir brachten die Botschaft nicht nur mit Worten, sondern mit Kraft.“ Aber wenn man das mal in Apostelgeschichte 17 nachliest, wird dort von keinem einzigen Heilungswunder berichtet. Vielleicht gab es welche, aber das ist eine Mutmaßung. Wir wissen es nicht. Die Bibel berichtet von keinerlei Heilungen dort. An anderen Orten ja, das wird ausdrücklich erwähnt. Aber als er in Thessaloniki war, predigte er dem biblischen Bericht zufolge bloß. Und doch sagt Paulus: Als er die Botschaft brachte, da geschah es nicht nur mit Worten, sondern auch mit Kraft.

Die Kraft, von der er spricht, ist ein inneres Kraftwirken, das einem Zuversicht und Freude bringt. Das sagt er ganz klar. Durch die Kraft gab der Heilige Geist den Hörern der Botschaft Gewissheit, und die Botschaft hat ihnen Freude vom Heiligen Geist gegeben. Das war übernatürlich. Es war tief, es war erstaunlich, aber es war ein inneres Wirken des Heiligen Geistes, kein äußerliches Wirken.

Als sie die gute Botschaft hörten, gab der Heilige Geist ihnen eine unverwechselbare, kraftvolle innere Zuversicht, dass die Botschaft wahr ist. Und dann, nachdem sie die Botschaft geglaubt haben, gab der Heilige Geist ihnen Freude und eine tiefe Gewissheit, dass sie jetzt zum Herrn gehörten.

Anders gesagt: Die Thessalonicher wussten, dass sie errettet waren, und auch Sie können es wissen. Hoffen Sie bloß, dass Sie in den Himmel kommen, wenn Sie sterben? „Naja, ich hoffe schon, dass ich ewiges Leben bekomme, wenn ich sterbe.“ Wenn das Ihre aktuelle Position ist, liebe Freunde, fehlt Ihnen eine gute Grundlage. Sie sollten und können wissen, dass Sie errettet sind.

Jemand mag fragen: „Und wie soll man sich da sicher sein? Wie kann man wissen, dass man errettet ist?“ Durch eines. Durch die kraftvolle, tiefe Zuversicht, die der Heilige Geist bringt.

Hören Sie die Worte des Apostel Johannes in 1. Johannes 5,13. Er schreibt:

Das schreibe ich euch (denen, die an den Sohn Gottes glauben), damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, weil ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

„… damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt“. Nicht: „... damit ihr hoffen könnt, es eines Tages zu bekommen“. Nicht „vielleicht“ oder „vermutlich“. Wir können wissen, dass wir das ewige Leben haben. In 1. Johannes 3, Vers 24 sagt er außerdem:

Und wir wissen …

Sagen Sie mal alle: „Wir wissen.“ Wir hoffen nicht; wir wissen.

Und wir wissen, dass er in uns bleibt durch den Heiligen Geist.

Und der Heilige Geist, den Gott uns gegeben hat, bringt uns eine tiefe, unmissverständliche Zuversicht hinsichtlich der Wahrheit der Botschaft und des Heilserlebnisses.

1. Johannes 4,13:

Woher wissen wir (wissen), dass wir in Gott leben und dass Gott in uns lebt? Wir erkennen es daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat.

Harrison war früher auf der Highschool im Basketball-Team. Ich weiß nicht mehr genau, wie es dazu kam; ich glaube, irgendeine Familienkrise ließ den Vater eines anderen Teammitglieds zu uns in die Kirche kommen. Damals machte ich bei fast jedem Gottesdienst einen Bekehrungsaufruf und lud Menschen ein, nach vorne zu kommen. Sie standen dann vorne, wo wir sie im Gebet anleiteten. Dieser Vater nun kam mit anderen nach vorne, und beim Beten strömten ihm die Tränen über die Wangen.

Ungefähr eine Woche später war ich bei der Highschool, um Harrison bei einem Basketballspiel zuzuschauen. Da sah ich den Vater am Spielfeldrand stehen. Ich ging auf ihn zu und erkundigte mich, wie es ihm ging. Er schaute mich an und sagte: „Er ist so gut!“ Dann brach er in Tränen aus und weinte hemmungslos. Das erregte die Aufmerksamkeit anderer: „Was ist nur mit dem los? Müssen wir die Security rufen?“

Dieser Mann weinte und weinte, und er sagte im Grunde: „Er ist so real. Ich hatte ja keine Ahnung. Er ist so gut. Er ist so gut.“ Ihm wurde sein Ausbruch langsam peinlich, aber er konnte nicht aufhören zu weinen. Die Leute schauten uns an, und er wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sagte immer wieder: „Er ist so gut. Er ist so gut.“ Das ist die Zuversicht, die der Heilige Geist bringt.

Kürzlich erzählte ich die Geschichte von einem Gärtner, den wir vor Jahren hatten, um den Rasen zu mähen, die Hecke zu schneiden und so weiter. Ich ging zu ihm nach draußen, um mit ihm über Jesus zu reden. Er hatte mich ziemlich satt. Ich sprach ihn immer wieder an, aber er ließ mich abblitzen und gab mir zu verstehen: „Ich bin hier, Ihren Rasen zu mähen, nicht um Sie predigen zu hören.“

Ich ging also zu ihm nach draußen, um mit ihm zu reden, und einmal sagte er mir nicht gerade höflich: „Es reicht!“ Einige Wochen später erhielt ich einen Anruf von ihm. Er sagte: „Ich muss unbedingt zu Ihnen kommen.“ Es war nicht der normale Tag, an dem er zum Rasenmähen kam. Ich sagte: „Ja, kommen Sie.“

Also kam er rüber zu uns. Er weinte, als er durch den Garten auf das Haus zuging. Wiederum weiß ich nicht genau, was dazu geführt hatte. Irgendeine Krise. Aus Verzweiflung griff er zur Kinderbibel seiner Tochter. Er setzte sich in ihr Zimmer, öffnete die Bibel und fing an zu lesen. Er rief den Herrn an, und Gott kam zu ihm. Nun stand er in meinem Garten und erzählte: „Ich habe gebetet und mit Jesus geredet. Ich wusste nicht, dass er so real ist. Das versuchten Sie mir klarzumachen, oder? Das versuchten Sie mir zu sagen. Er ist real.“ Er sagte immer wieder: „Ich wusste nicht, dass er so real ist. Er ist so real. Das versuchten Sie mir zu sagen. Er ist real.“

Manchmal sind die Emotionen damit verflochten. Gott sei Dank dafür. Aber man muss zur Bestätigung der Erfahrung keine Wogen an Emotionen haben. Worauf es ankommt, ist die innere Zuversicht, eine starke Gewissheit vom Heiligen Geist. Ich weiß anhand der Bibel, dass Sie das haben sollten. Er gibt uns Zuversicht.

Das Zweite, was er uns gibt, ist Zugang – und Zuversicht führt zum Zugang. Ich möchte aus Hebräer 10 vorlesen, ab Vers 19:

Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang – das ist durch sein Fleisch –, und einen großen Priester über das Haus Gottes, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens, die Herzen besprengt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

Das wurde an hebräische Christen geschrieben. Jeder hebräische Gläubige verstand, was der Verfasser vom Hebräerbrief damit sagen wollte. Die Symbolik war klar. Jeder verstand die Rolle des Hohenpriesters. Jeder verstand, was das Allerheiligste war. Jeder kannte den Tempel, den Vorhang des Tempels, das Besprengen mit dem Blut und das Waschen mit dem Wasser.

Das Innere des Tempels war durch einen Vorhang in das Heiligtum und das Allerheiligste aufgeteilt. Hinter dem Vorhang befand sich die Bundeslade. Das war der Ort, wo unter dem alten Bund die manifeste Gegenwart Gottes wohnte.

Der Hohepriester war der Einzige, der in das Allerheiligste treten durfte, und dies auch nur einmal im Jahr. Und bevor er eintrat, musste er seinen Körper mit Wasser waschen. Dann nahm er das Blut eines Opfertieres und versprengte es. Durch das Opfer musste er für seine eigenen Sünden und die Sünden des Volkes Sühne erwirken.

Der Hebräerbriefschreiber sagt uns, dass durch das kostbare Blut von Jesus nun jeder Christ freien Zugang in die Gegenwart Gottes hat. Und er Heilige Geist wäscht uns rein, innerlich und äußerlich, und verschafft uns direkten Zugang zu Gott. Es ist nicht mehr bloß der Hohepriester einmal im Jahr. Jetzt ist es das Recht eines jeden Gläubigen, direkt in die Gegenwart Gottes zu kommen.

Durch das kostbare Blut von Jesus und das Wirken des Heiligen Geistes, das uns Zuversicht gibt, können wir zuversichtlich kommen.

In Epheser 2,18 steht:

Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater.

„Wir beide“ – damit sind die jüdischen und nicht-jüdischen Gläubigen gemeint. Durch Jesus Christus haben wir beide Zugang. Sagen Sie mal alle: „Zugang.“

Wir haben Zugang zum Vater, weil der Heilige Geist uns innerlich erneuert und die Zuversicht dazu gibt. Durch das, was er getan hat, können wir zuversichtlich kommen.

Hören Sie sich Folgendes an. Epheser 3,12 in der Amplified-Bibel. Da heißt es:

In ihm,

(gemeint ist Jesus)

… wegen unseres Glaubens an ihn, gewinnen wir die Freimut und Zuversicht des freien Zugangs (des uneingeschränkten Näherkommens an Gott, mit Freiheit und ohne Furcht).

Freimut. Zugang. Ein uneingeschränktes Näherkommen.

In Hebräer 4,16 steht:

Lasst uns deshalb zuversichtlich vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten. Dort werden wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, die uns helfen wird, wenn wir sie brauchen.

Einmal die Woche haben wir einen großen Familienabend bei uns zu Hause. Ich koche, und es herrscht ein fröhliches Durcheinander. Eines Abends war ich wieder in der Küche am Kochen. Die Familie trudelte ein. Da verschwand Sawyer, einer meiner Enkel, vorübergehend. Als er in die Küche zurückkam, hatte er eines meiner Messer geholt. Ich mag Messer. Ich habe so einige. Sawyer war in mein Schlafzimmer gegangen, wo ich einige meiner Messer in der Sockenschublade aufbewahre, und er kam mit einem sehr teuren Messer zurück.

Er kam also in die Küche stolziert und sagte: „Kann ich das haben?“ Ich wusste, dass er ohne zu fragen in mein Schlafzimmer gegangen, in meiner Sockenschublade herumgekramt und eines meiner besten Messer genommen hatte, und nun fragte er: „Kann ich das haben?“ War ich wütend, weil er in meiner Schublade herumgekramt hatte? Nein. Mir gefiel das sogar. Mir gefiel sein Mut. War ich wütend, weil er um eines meiner besten Messer bat? Nein. Habe ich ihm das Messer gegeben? Nun, nicht sofort. Aber er brachte mich auf einen Gedanken.

Eineinhalb Monate später, zu Weihnachten, schenkte ich Sawyer das Messer. Aber nicht nur ihm. Ich schenkte jedem in der Familie ein Messer. Das war mein Weihnachtsgeschenk. Meine Tochter, meine Schwiegertöchter – jeder bekam ein Messer. Jeder.

Mit Ausnahme von Clay, der zu dem Zeitpunkt erst fünf war. Ich gab ihm kein Messer, sondern ein Beil. Wirklich. Ich gab ihm ein 100-jähriges Beil. Auf jeden Fall inspirierte mich Sawyer. Er kam rein, als hätte er freien Zugang. Hatte er ja auch.

Kommen Sie zum Vater. Sie haben Zugang zu ihm durch den Heiligen Geist. Und wenn Sie kommen, dann so wie Sawyer. Sie werden die Barmherzigkeit und Gnade finden, die Ihnen in Ihrer Not hilft.

Der Heilige Geist gibt uns Zuversicht, und er gibt uns sofortigen und ständigen, freien Zugang zum Vater.

Das Dritte, was der Heilige Geist jedem Christen gibt, ist Zurüstung. Schlagen Sie die folgende Bibelstelle auf, oder hören Sie mir einfach zu. 1. Petrus 4, aus der Neues Leben Bibel, Verse 10 und 11:

Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist. Wenn jemand redet, dann rede er so, als würde Gott selbst durch ihn sprechen. Wenn sich jemand für andere einsetzt, dann setze er sich mit all der Kraft und Energie ein, die Gott ihm gibt. Dann wird Gott in allem durch Jesus Christus verherrlicht werden. Alle Ehre und Macht gehören für immer und ewig ihm! Amen.

Ich möchte Sie ermuntern, einmal Römer Kapitel 12 zu lesen. Dort gibt es eine ausführlichere Liste einiger dieser Gnadengaben, dieser Fähigkeiten, die Gott an Christen austeilt. Dazu gehören Prophetie und das Lehren, sowie die Gabe, Freundlichkeit und Barmherzigkeit zu üben. Andere zu ermutigen, wird auch aufgeführt. Materielle Großzügigkeit ist eine der Gaben. Das Dienen wird erwähnt. Es ist eine ziemlich umfassende Liste. Und jede dieser Fähigkeiten wird uns durch den Heiligen Geist gegeben – genau wie es in 1. Korinther 12,11 von den Manifestationen des Geistes heißt:

Dies alles bewirkt aber ein und derselbe Heilige Geist, indem er diese Gaben zuteilt und allein entscheidet, welche Gabe jeder Einzelne erhält.

Ich kann nicht alles tun, aber ich kann einiges tun. Nur weil ich andere Gaben habe als Sie, heißt es nicht, dass meine weniger wichtig sind als Ihre. Ich kann nicht alles tun. Ich kann nicht alles sein. Sie können nicht alles sein. Aber Gott hat Sie mit bestimmten Fähigkeiten ausgerüstet. Er hat Ihnen bestimmte Gaben gegeben.

Ich war ein paar Jahre lang zweiter Pastor in einer Kirche in der kalifornischen Stadt Beaumont, Richtung Palm Springs. Der Hauptpastor hieß Dan. Er nahm mich freundlicherweise unter seine Fittiche und gab mir so einiges mit auf den Lebensweg.

Unter anderem wollte er mich in der Seelsorge schulen. Wenn ein Ehepaar oder jemand anderes mit einem Problem in die Seelsorge kam, lud er mich ein, dabei zu sein. Also spielte ich Mäuschen und setzte mich still in eine Ecke des Pastorenbüros. Das Ehepaar nahm Platz und erzählte von seinen Problemen. Ich hörte zu und dachte: „Unmöglich! Dafür gibt’s keine Lösung. Der Pastor ist in einer Zwickmühle. Sie haben ihm quasi eine Falle gestellt. Da gibt es keinen Ausweg.“

Ich saß da, und eine Minute lang wurde Dan ganz still. Dann gab er dem Ehepaar einige verblüffende Impulse weiter. Und ich fragte mich: „Wo hast du das her? Wo ist das hergekommen?“ Ich kam mir so vor, wie sich die Zeitgenossen von Jesus vorgekommen sein müssen, als religiöse Leiter eine Frau zu ihm brachten, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu Jesus: „Wir haben diese Frau auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt. Nach dem Gesetz des Mose muss sie gesteinigt werden. Was sagst du dazu?“

Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger in den Staub, und eine Minute blieb er einfach still. Dann richtete er sich auf und sagte: „Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen.“ Niemand hatte mit dieser Antwort gerechnet. „Wo hast du das her?“ Erstaunlich. So kam es mir vor. Ich saß da, jemand erzählte von einem Dilemma, und ich dachte: „Gib einfach auf. Da gibt’s keine Lösung. Gib einfach auf.“ Aber immer und immer wieder gab Dan nicht auf, und hatte eine Antwort. Und ich saß da, meine Kinnlade lag auf dem Teppich. Erstaunlich! Nun, das war eine Zurüstung vom Heiligen Geist, die er hatte.

Liebe Freunde, wenn Sie ein Kind Gottes sind, haben auch Sie eine Fähigkeit oder Fähigkeiten vom Heiligen Geist. Ihre Gaben mögen nicht protzig oder dramatisch sein, aber sie werden gebraucht. Sei es Ermutigung, Großzügigkeit, Trostspenden und Barmherzigkeit oder einfach ein treuer Freund sein – Ihre Gegenwart kann bereichernd sein. Sie können Frieden und Stabilität in den Sturm anderer Menschen bringen. Sie mögen Ihre eigene Gabe selbst nicht mal erkennen, aber andere Menschen wollen in Ihrer Gegenwart sein.

Unter den frühen Christen gab es einen Mann, der einfach alle ermutigte. Er war so ermutigend, dass seine Mitchristen ihm einen neuen Namen gaben: Barnabas. Das bedeutet „Sohn der Ermutigung“. Sie sagten: „So jemand ist er. Er ist ein Ermutiger.“ Wenn man im Neuen Testament die Stellen nachliest, wo er vorkommt, merkt man: Er war überall eine Ermutigung. Als niemand etwas mit Paulus zu tun haben wollte, legte er den Arm um Paulus und sagte: „In diesem Mann ist Gott aktiv. Ich glaube an ihn.“ Ein Ermutiger. Er ermutigte Johannes Markus. Das war seine Gabe. Er war ein Ermutiger.

Auch Sie tragen eine Gabe in sich. Gott hat Sie nicht außenvorgelassen. Und Sie müssen entdecken, was es ist, und diese Gabe dann einsetzen, um eine Hilfe und ein Segen für andere zu sein. Sie werden gebraucht.

Und wenn dann Gutes geschieht, achten Sie darauf, dass Sie Gott alle Ehre geben. Wenn Sie das tun, so glaube ich, dass sich Ihre Gabe vergrößern wird. Wenn Sie dem Ehre geben, dem Ehre gebührt, werden sich Ihnen neue Möglichkeiten auftun und Gott wird das erweitern, was er in Sie hineingelegt hat.

Paulus hat es treffend ausgedrückt. Ich möchte es Ihnen vorlesen, aus 2. Korinther 3,5. Wieder aus der Amplified-Bibel. Er sagt:

Nicht dass wir von uns aus fähig wären (qualifiziert und kompetent), etwas persönlich zu erdenken oder etwas eigenständig zu bewirken, sondern unsere Kraft und Fähigkeit und Genügsamkeit kommen von Gott.

Unsere Kraft, unsere Fähigkeit und unsere Genügsamkeit kommen von Gott.

Ich sprach darüber, dass ich meinem Enkel das hundertjährige Beil geschenkt habe. Ich habe eine Reihe Beile und Äxte, weil ich in meinem Leben viel Holz gehackt habe. Als ich in Oregon lebte, waren die Winter kalt, und Holz war mein einziges Heizmittel. Folglich verbrachte ich viel Zeit mit einer Axt in der Hand.

Auch heute noch habe ich hinten im Garten eine kleine Axt, und ich habe eine Art mobiler Feuerstelle. Ich hacke viel Holz hinten im Garten. Ich sitze fürs Leben gerne vor einem Feuer. Gerade gestern Abend habe ich ein Feuer gemacht und mich davorgesetzt. Ich mag Feuer einfach, und Holzhacken macht mir nichts aus.

Ich hole gerne meinen Schleifstein heraus und verpasse meiner kleinen Axt eine schöne scharfe Kante. Aber wäre es nicht komisch, wenn der Axtkopf sagen würde: „Niemand hackt Holz wie ich. Ich bin so scharf. Wenn das Holz mich kommen sieht, fängt es an zu zittern. Ich bin so scharf wie sonst niemand.“ Moment mal, kleiner Axtkopf, weißt du denn nicht, dass dich jemand geschaffen hat? Ist dir nicht bewusst, dass jemand dich mit der scharfen Kante gemacht hat? Erinnerst du dich nicht, wie dich jemand scharfgeschliffen hat? Und warst du dir nicht bewusst, dass jemand dich geschwungen hat, als das Holz barst?

Wenn Gutes geschieht – in welchem Bereich Sie auch Ihre geistliche Schärfe haben und wo immer Sie Ergebnisse hervorbringen –, denken Sie daran, dass jemand anderes dafür verantwortlich ist. Wir sind Instrumente in seinen Händen, und er ist derjenige, der die Ehre bekommen sollte.

Der letzte Punkt war, dass Gott die Ehre bekommen sollte. In der Bibel gibt es vier Dinge, auf die Gott Exklusivrecht beansprucht, vier Dinge, die er mit niemandem teilt. Vergeltung. Er sagt: „Mir allein steht es zu, Rache zu nehmen und Vergeltung zu üben.“ Seine Gesalbten. Er sagt: „Rührt meine Gesalbten nicht an.“ Den Zehnten: „Der Zehnte ist heilig; er gehört dem Herrn.“ Und die Ehre. Er teilt die Ehre mit niemandem.

Ich glaube, das Ziel unseres christlichen Lebens sollte darin bestehen, Gott Ehre zu geben. Wer hingegen auf weltlichen Ruhm aus ist, wer irdische Ehre sucht statt Gottes Ehre, der kommt vom Weg ab und versinkt im Sumpf. Ich glaube, wir sollten einmal einen Blick auf uns selbst werfen, nicht um uns so sehr unter die Lupe zu nehmen, dass es uns lähmt, sondern um uns ehrlich zu fragen: Was tue ich für die Ehre Gottes oder für meinen eigenen Nutzen?

Tun Sie, was Sie tun, für seine Ehre. Liebe Freunde, Sie werden es nicht bereuen.

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